Namibia per Anhalter bzw. zu Fuß

221 Antworten · 21,0k Aufrufe · gestartet 09. Dez. 2015 von BerLin
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4'129 Beiträge · seit 200815. Dez. 2015 · #161
BerLin schrieb:
„... - da viele europäische Touristen mit Geld um sich herumwerfen, unvernünftig hohe Preise für alles zahlen und auch europäisches Niveau an Komfort haben wollen, gehen die Einheimischen in ärmeren Ländern davon aus, dass jeder Tourist mit weißer Hautfarbe ein Geldtopf ist, der sich überwiegend im Hotel aufhält und sich ausschließlich mit dem Taxi oder notfalls Auto mit eigenem Chauffeur fortbewegen kann.“
Nein!
So verknubbelt, ist es vollkommen falsch!
Und auch wenn du deine naiven Vorstellungen noch so oft wiederholst.

Ich schreibe es deiner jugendlichen Ahnungslosigkeit zu, was du hier so ablieferst.
Natürlich bist du nicht die Einzige, auch viele Touristen wissen nach Jahren sehr wenig von den tatsächlichen gesellschaftlichen Gegebenheiten in „Afrika“, aber sie tun auch nicht so wie du, als wüssten sie es und wollen missionieren und verteilen Schuld!


Grundsätzlich...
- ist jeder Reisende reich! Reich genug, dass er reisen kann! – und wer so tut, als wäre er „arm auf Augenhöhe“ mit einem armen Afrikaner, der lügt sich in die eigene Tasche! - und seinem Gegenüber etwas vor.
- ist es vollkommener Quatsch, dass hohe Preise durch „weiße/europäische“ Touristen entstehen, das sind ganz andere Mechanismen! (siehe Luanda... 🤢 😄 )


Und - Es ist schon eine sehr vereinfachte Vorstellung, man müsse den armen Afrikanern nur vorleben, wie man auch mit wenig Geld reisen kann. 😊
Diese Vorstellung setzt etwas voraus, was so nicht existent ist: Eine im Ansatz ähnliche Sichtweise, wie die eigene europäische – plus, im Ansatz ähnliche Lebensmöglichkeiten wie die eigenen.
Beides existiert bei der armen Bevölkerung dort nicht.
Kein armer Mensch in Afrika geht auf Reisen, um des Reisens willen! Das kann er nicht! Und das hat handfeste Gründe.

Reisen ist ein ur-europäisches Ding. Das machen nur "elitär lebende Reiche“, mit ausreichender Bildung und Geld.


...„vorlebende“ Backpacker gibt es in Afrika schon seit mehr als zwei Generationen und es gibt noch immer keine schwarzen Reisenden im Backpackerformat, – auch nie auf Campsites. Man könnte nun davon ausgehen, dass die Backpacker der Vergangenheit alle nicht genug missioniert hätten. Vielleicht... 🤪
Wir persönlich haben in ca. 5 ½ Jahren „reisendem Aufenthalt“ (Backpack + Auto) in Afrika genau eine schwarze Backpackerin mit ihrem weißen Freund getroffen: Sie wollten sich „ihren“ Kontinent ansehen, - ...ihr Geburtsort: Paris. 😉

Es sind strukturelle Gründe, banal finanzielle und gesellschaftliche: Keine Familie hätte Verständnis für einen derartigen Ego-Trip eines Familienmitglieds, das sich aus dem harten Familienalltag löst umd hinterher ohne verdientes Geld für die Familie wieder nach Hause zu kommen! - Denn, wenn man reist, dann um Geld zu verdienen! - oder aber, weil man so viel verdient, dass man sich Hotels leisten kann und Luxus. Dort traf man schon immer reisende Einheimische.
Ebenso wie man nicht aus Überzeugung Fahrrad fährt, wenn man sich ein Auto leisten könnte. Never. (sportlich begründete Ausnahmen bestätigen die Regel)

Und, "man tut so was nicht": Man sitzt nicht freiwillig im Dreck, im Zelt, dürstet, hungert ein bisschen vor sich hin und wandert „sinnlos“ im Schweiße seines Angesichts durch die Gegend, wenn man es sich anders leisten kann – und der, der es sich nicht leisten kann, kann auch nach der Reise nirgends zurückkehren, wo man ihn mit Freuden wieder aufnimmt! (S.o. - der Ego-Trip ist ein No-Go im Familienverband!)


Dies nur als kleine Hinweise.
Es wäre gut für dich, wenn du dich insgesamt etwas breiter informieren würdest und dich intensiv zu den afrikanischen Gesellschaften bildest, bevor du in Gegenden reist, deren Gesellschaftsstruktur und Kultur du weder kennst noch im Ansatz verstehst


Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2015
33 Beiträge · seit 201115. Dez. 2015 · #162
Endlich mal jemand der hier Klartext redet! Zur weiteren Vertiefung dieser Strukturen ist das Buch "Ach, Afrika" eine Empfehlung.
1'667 Beiträge · seit 201115. Dez. 2015 · #163
Hallo Lillytrotter,

danke für Deinen Beitrag, dem fast nichts hinzuzufügen ist . Nur das ich meine, dass BerLin garnicht vorhat, nach Namibia zu fahren, sondern einfach nur provozieren will. Wie sonst lassen sich die wechselnden Provokationen erklären ? Namibien, obwohl im Titel schon Namibia steht, Reisen mir Russen ohne Gesetze, Wandern an den Flüssen, Missionieren von Einheimischen, Angst vor Tieren etc. 😄

Es wird immer das wieder vorgekramt, was die Diskussion in Gange hält 😁 Aber auf alle Fälle war es ja unterhaltsam...

LG

Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
Themenstarter100 Beiträge · seit 201515. Dez. 2015 · #164
Bevor ihr das mit den Vorurteilen weitertreibt: Ein guter Freund von mir ist von Europa bis nach Kenia per Anhalter gekommen (Geld, das er hatte, wollte er in die Bildung der Jugendlichen investieren) und hat dort einen Kinderheim übernommen, weil die Dame, die sich davor um die Kinder kümmerte, zurück nach Italien wollte. Er hat für die Sache einen recht gut bezahlten Job in England aufgegeben.
Ich habe ihn bei dem Ganzen finanziell unterstützt, als er Geld für den Kauf des Landes (er wurde nämlich verfolgt und musste den ursprünglichen Ort verlassen) und für den Bau der neuen Häuser für Kinder brauchte.
Gleichen Betrag innerhalb von zwei Wochen für den eigenen Spaß, Hotels und Tierbeobachtungen auszugeben (zumal man nicht die Tiere direkt bezahlen kann), scheint mir aber abwegig.
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2015
1'287 Beiträge · seit 200815. Dez. 2015 · #165
Hallo BerLin,

so wie Lillytrotter es bereits sehr gut schrieb. So einfach, wie Du es Dir hier gerade machst ist es nicht.
Würde es nur um die Unterstützung gehen, wäre die effizienteste Methode in Europa oder Nordamerika einen sehr gut bezahlten Job auszuüben, niemals zu reisen und das viele Geld einfach zu spenden. Jeder der sich auf eine Reise begibt tut das in erster Linie für sich selbst. Das ist auch nicht schlimm, wir sind nun einmal Egoisten.

Es schlicht in gut (Kinderheim) und abwegig (Safari) einzuteilen ist zu einfach gedacht.

Ich möchte hier als Gegenbeispiel mal die Gorilla- oder Schimpansen-Treckings aufführen, die nun wahrlich so bepreist sind, dass sich diese nur ein kleine Minderheit der Weltbevölkerung leisten können. Nichtsdestotrotz scheint dieses Konzept (viel Geld von wenigen) das Ziel, die Erhaltung des Lebensraumes, zu erreichen. Hier würden Backpacker- oder Massentourismus wahrscheinlich nicht funktionieren.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2015
2'497 Beiträge · seit 201115. Dez. 2015 · #166
Nochmal ein Versuch:

Man darf als nicht Namibier in Namibia nicht arbeiten, weder umsonst noch für Geld.

Man kann als nicht Namibier kein Land kaufen.

Man muss ohne Dokumente, egal wie sozial engagiert man ist, nach spätestens drei Monaten das Land verlassen.

Diese Dokumente zu bekommen ist für einen "Ausländer" gegenwärtig fast unmöglich.

Dieses tolle Projekt wäre also in Namibia so absolut nicht möglich.

Ich gebe ohne Flug in zwei Wochen bei Lodgeaufenthalten vielleicht 2000 € aus, bei Camping (was wir inzwischen meist tun) weniger. Damit kann man in Namibia kein Sozialprojekt finanzieren. Wir nehmen aber immer Kleidung, Stifte, Hefte, ... mit, um sie in Schulen, Heimen oder sonstwo abzugeben, spenden regelmäßig, schauen uns soziale Projekte an und haben immer in abgelegenen Gebieten reichlich Wasser, Maismehl, Zucker, Salz, Oel ... mit (in unserem Auto, ohne ist das nicht möglich 😗 ), um es weitergeben zu können. Ich käme aber nie auf die Idee, zu behaupten, wir sind aus Missionsgründen in Namibia.

Man kann die Tiere nicht direkt bezahlen, man kann aber zum Beispiel für Desert Lion Conservation, für Rhyno Trust oder ähnliches spenden oder diese Organisationen unterstützen, indem man ihre Campgrounds oder Lodges bucht und regelgerecht die Parkfees bezahlt.

LG
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
4'129 Beiträge · seit 200815. Dez. 2015 · #167
BerLin schrieb:
„ Bevor ihr das mit den Vorurteilen weitertreibt:...“
Hallo, BerLin,
du bist immer sehr schnell dabei, dem Ganzen hier Feuer zu geben, mit herbeigeholten Geschichten, die sich auf irgendwelche fremden Erfahrungen/Aussagen beziehen.

Ohne dir darüber im Klaren zu sein, ist insbesondere bei dir, in deinen Äußerungen sehr viel Vorurteil dabei, denn du hast überhaupt keine Grundlage für ein eigenes Urteil!
...denn dir fehlt die Erfahrung und das Wissen, dir überhaupt ein Urteil zu bilden zu können. Ergo: Vor-Urteil...

Entsprechend solltest du dir nicht permanent erlauben, Vorurteile über Namibische oder andere Schwarz-Afrikaner oder die Reiseart anderer Individualtouristen zu machen. 😵

Hat etwa dein guter Freund dir gesagt, dass du nach Namibia oder sonstwo hinfahren solltest, um den schwarzen Einheimischen aufzuzeigen, wie man mit sehr wenig Geld, z.B. nach deinem bewunderten 1€ Vorbild, reisen kann?
Aber wahrscheinlich kommt das eher aus deiner eigenen Denkweise.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2015
1'737 Beiträge · seit 201015. Dez. 2015 · #168
Ich habe ihn bei dem Ganzen finanziell unterstützt, als er Geld für den Kauf des Landes (er wurde nämlich verfolgt und musste den ursprünglichen Ort verlassen)
Ach der Arme. Warum wurde er denn verfolgt? So was habe ich aber von aufopferungsvollen Wohltätern auch noch nicht gehört.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter100 Beiträge · seit 201515. Dez. 2015 · #169
Meine Vorurteile basieren natürlich nur auf dem, was hier alles geschrieben wurde.
Warum du glaubst, 1-Euro-Budget am Tag wäre für mich ein Vorbild, verstehe ich ebenfalls nicht. Ich habe nur erwähnt, dass dies auch möglich ist, wobei die Reise dann überhaupt nicht als Erholung oder Urlaub, sondern viel eher als Selbstversuch und Forschungsunternehmung zu verstehen ist. Ich habe auch noch vor einigen Posts wiederholt erwähnt, dass wir budgetmäßig nicht so stark eingeschränkt sind, zwischen 1 Euro am Tag und den hier erwähnten 2000 oder 1000 Euro pro Woche ist aber noch eine ganze Spannbreite.
Den Gedanken, dass man die Organisationen, die sich mit dem Artenschutz beschäftigen, unterstützen kann und soll, teile ich allerdings irgendwie auch.
1'927 Beiträge · seit 200815. Dez. 2015 · #170
Montango schrieb:

Nur das ich meine, dass BerLin garnicht vorhat, nach Namibia zu fahren, sondern einfach nur provozieren will....
Es wird immer das wieder vorgekramt, was die Diskussion in Gange hält 😁
Leute, machts Euch doch nicht so schwer. Kleiner Tipp, noch einmal langsam die Sätze des Eröffnungsbeitrages durchlesen, bereits da kommt man doch schon ins Schmunzeln 😛
248 Beiträge · seit 201515. Dez. 2015 · #171
Hallo BerLin,
Ich glaube auch, dass Du die positiven Auswirkungen die der zahlende Tourismus auf Communities (mir fällt da kein besseres Deutsches Wort ein 😉 ) und Naturschutz haben kann nicht siehst/sehen willst. Es geht auch nicht darum viel Geld in Lodges oder für Luxus auszugeben. Wir sind Camper, zahlen aber für die Campsites in National Parks. Diese Parks stellen Arbeitsplätze für die Bevölkerung (maintanance staff, Rangers etc). Andere Möglichkeiten einer bezahlten Arbeit nachzugehen gibt es in diesen abgelegenen Gebieten oft nicht. Die Zahlungswilligkeit der Touristen bewirkt ausserdem, dass natürliche Lebensräume geschützt werden und so zur Schutzzone für viele Tierarten werden. Es geht nicht darum viel Geld auszugeben sondern darum, die Menschen mit Respekt zu behandeln und für Leistungen zu angemessen zu bezahlen. Ich gehe auch nicht davon aus, dass ich irgendjemanden ins Unglück stürze wenn ich das tue, sondern spreche den Leuten durchaus zu, finanzielle Entscheidungen selber treffen zu können. Im übrigen unterstützt auch meine Familie ein Löwenschutz Projekt finanziell (diese Projekt leistet sehr viel Community Work- es geht also nicht nur um den Tierschutz sondern auch um Unterstützung für die Menschen).

LG,Mellie
2006: Botswana und Sued Afrika 2009: Botswana und Sued Afrika 2012: Sued Afrika (KTP) 2014: Marokko 2016 endlich wieder Botswana und Sued Afrika :)
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2015
1'425 Beiträge · seit 201315. Dez. 2015 · #172
Hi Lina Berova (BerLin),

ich habe mir heute mal diesen Thread reingezogen

Hast ja ganz schön provoziert 😄


Claudia

Ps.: deine Antworten waren für eine führerscheinlose, vermutlich Hartz4 Empfängerin mit russischem Freund, welcher auch mal gerne Gesetze bricht, einfach zu professionell 😉
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2015
652 Beiträge · seit 200715. Dez. 2015 · #173
Hallo Claudia,
nein ein einfaches Danke reicht hier nicht. Vielen,.vielen Dank-perfekt erkannt.
Grüße
Mutsel
4'129 Beiträge · seit 200815. Dez. 2015 · #174
BerLin schrieb:
„Warum du glaubst, 1-Euro-Budget am Tag wäre für mich ein Vorbild, verstehe ich ebenfalls nicht.
Ich habe nur erwähnt, dass dies auch möglich ist,...“
Du hast es bewundernd beschrieben und du empfindest in deinem Reisen eine weitere Funktion/Mission, nämlich die armen Schwarzen vom Low-Budget-Reisen zu überzeugen - und die 1€-Variante ist die einzige Reiseart, die du einem armen Schwarzafrikaner empfehlen könntest. Und genau darum geht es.


BerLin schrieb vor allem:
„Meine Vorurteile basieren natürlich nur auf dem, was hier alles geschrieben wurde.“
So,
und nun ist Schluss mit lustig.
BerLin, vielleicht verbrauchst du in Zukunft beim Lesen mal’n bisschen Gehirnschmalz zum differenzieren – fettet auch nicht durch.


Nicht zu fassen, so was. 😈
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2015
338 Beiträge · seit 201515. Dez. 2015 · #175
Hallo Lilytrotter
egal ob das ganze eine Provakation ist oder Ernst, das Niveau das Du jetzt vorgibst ist weit unter der Gürtellinie !

BerLin, vielleicht verbrauchst du in Zukunft beim Lesen mal’n bisschen Gehirnschmalz zum differenzieren – fettet auch nicht durch.

was hat das mit dem Ganzen zu tun ?
Wenn man die Weissheit des Alters predigt sollte man sie auch leben.
Si tacuisses, philosophus mansisses !
in diesem Sinne
Gerhard
Themenstarter100 Beiträge · seit 201515. Dez. 2015 · #176
deine Antworten waren für eine führerscheinlose, vermutlich Hartz4 Empfängerin mit russischem Freund, welcher auch mal gerne Gesetze bricht,
Wer provoziert jetzt?
Der Link auf meine Website steht in meinem Profil und alle übrigen Hartz-IV-relevanten Informationen zu meiner Person incl. Steuernummer lassen sich leicht googeln.
Und: es kann jede Menge Gründe geben, warum jemand keinen Führerschein hat. Ich finde, als Verkehrsteilnehmer sollte man froh sein, dass Leute wie ich keinen Führerschein haben.
Ja, Russen brechen Gesetze lieber als Deutsche - sie sind es gewohnt, in einem Land zu leben, wo die Mehrheit der Gesetze nicht anwendungsfähig ist und der Rest dazu dient, ja keine Oppositionskräfte aufkommen zu lassen. In Deutschland ist das zum Glück anders, deswegen ist meine Familie auch hier.
Ich habe an keiner Stelle behauptet, zahlende Touristen bringen nur Übel und halte die Unterstützung der Naturschutz-Organisationen bzw. -Projekte für eine gute Sache. Ich finde es nur nicht gut, wenn die Leute, die an eine Art von Tourismus/Lebensweise gewohnt sind, jede andere Art von Touristen/Lebensweise pauschal abwerten (kommt leider auch in der Backpacker-Community vor), z. B. wie zuletzt:
Leute, machts Euch doch nicht so schwer. Kleiner Tipp, noch einmal langsam die Sätze des Eröffnungsbeitrages durchlesen, bereits da kommt man doch schon ins Schmunzeln
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2015
324 Beiträge · seit 200915. Dez. 2015 · #177
Leute, Leute,

wer als Vegetarierin in ein Fleischland fährt, zu Fuss durch die Wüste will, in trockenen Rivieren Wasser finden wird, quasi ohne Geldaufwand in einem der im Verhåltnis teuren Reiselånder reisen mõchte (!), vermeintlich Hartz IV bekommt und dennoch alles, aber auch echt alles besser weiss....den kann man nicht ernst nehmen.
Zitat Rea Garvey: "Un-fucking-fassbar".

Ende der Durchsage meinerseits.

Ach nee, P.S.: Danke Lilytrotter, wahre Worte gelassen ausgesprochen.

Gruss
Melanie
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann. Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach. Und wohin dann? Ich weiss es nicht. J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
Themenstarter100 Beiträge · seit 201515. Dez. 2015 · #178
Sich selbst ernst nehmen und ernst genommen werden - gibt es überhaupt etwas Schlimmeres? 🙂
den kann man nicht ernst nehmen.
4'129 Beiträge · seit 200815. Dez. 2015 · #179
Hallo, Gerhard2025,
es hat mit dem undifferenzierten Gerede zu tun, das sich hier so breit macht.

Ich predige keine Weisheit des Alters,
wenn ich überhaupt predigen würde, dann: Bildung und differenziertes Denken.

Der Spruch ist ganz und gar biologisch begründet: Differenziertes Denken verbraucht sehr viel Kalorien, verbrennt also Energie.
Es ist ein einfaches Gleichnis mit Pointierung und entstammt für mich der Genialität meiner verehrten Schwiegermutter (nein, sie hat den Spruch nicht erfunden, aber viel benutzt). Sie wurde aufgrund gewisser Machtverhältnisse in einer Zeit, in der hier in Deutschland die Anwendung der Gesetze dazu diente, nicht nur keine Oppositionskräfte aufkommen zu lassen sondern auch freies und differenziertes Denken zu eliminieren, der freien Universität verwiesen.

Also weit oberhalb der moralischen Gürtellinie, höchstmögliche Stelle, sozusagen...


Gruß lilytrotter


google mal unter den Suchwörtern: Gehirnschmalz verbrennen...
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2015
1'425 Beiträge · seit 201315. Dez. 2015 · #180
Lina Berova,

wenn du schon zitierst, dann zitiere bitte auch vollständig und sinngerecht.
Dein Profil wurde erst jetzt geändert, bisher war nur als Wohnort München drin, mehr nicht.

Wenn du der Meinung bist, dass Russen gerne Gesetze (insbesondere deutsche Gesetze) brechen, dann stimme ich dir voll und ganz zu. Die eigenen sind jedoch unantastbar

Lass es jetzt hier einfach gut sein.

Claudia
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/