Namibia per Anhalter bzw. zu Fuß

221 Antworten · 21,0k Aufrufe · gestartet 09. Dez. 2015 von BerLin
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Themenstarter100 Beiträge · seit 201515. Dez. 2015 · #181
Wenn du der Meinung bist, dass Russen gerne Gesetze (insbesondere deutsche Gesetze) brechen, dann stimme ich dir voll und ganz zu. Die eigenen sind jedoch unantastbar
Wirklich? 🙂
Dein Profil wurde erst jetzt geändert, bisher war nur als Wohnort München drin, mehr nicht.
Nein, ich habe extra nachgeschaut - meine Website ist seit Registrierung drin. Als Website-Betreiber ist man ja stets bestrebt, den Link auf die eigene Website wo auch immer möglich zu platzieren.
Differenziertes Denken heißt ja u. a. auch, andere nicht wegen eines bestimmten Merkmals (Straßenmusiker, Paket-Tourist, Russe, Tramper, Hartz-IV-Empfänger) abzuwerten. Das habe ich in der Diskussion im Unterschied zu meinen Opponenten nicht getan und auch hoffentlich niemanden persönlich beleidigt.
Lass es jetzt hier einfach gut sein.
Also - zuerst provozieren und dann einem weismachen, was man tun oder lassen soll?
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2015
7'296 Beiträge · seit 200615. Dez. 2015 · #182
Nenette schrieb:
BikeAfrica schrieb:Vielen Dank an Alle hier!

Die Kunene River Road war schon seit vielen Jahren im Blickpunkt meines Interesses.
Die vielen kontroversen Beiträge hier haben dafür gesorgt, dass ich gerade wieder richtig Lust bekommen habe, die Strecke zu laufen. Mal sehen, ob ich das noch vor dem Forentreff in Kronau hinbekomme. 😉

Gruß
Wolfgang
Lieber Wolfgang,
nach allem, was ich hier jetzt auf 27 Seiten gelesen habe, bitte ich dich dann aber vorsorglich um einen Ersatz-Vortragenden, falls du dort bei der Trinkwassergewinnung vom Krokodil angefallen wirst und in Kronau ausfällst. 😄 😄 😄
Liebe Grüße,
Nenette
... ich werde bestimmt nicht einfach ans Ufer gehen und mich bücken, um meine Flasche aufzufüllen. 😉
Ich bin schon dabei, mir was zu überlegen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'296 Beiträge · seit 200616. Dez. 2015 · #183
... insgesamt sehr unschöner Verlauf des Threads.

Statt Tipps und Hinweisen nur noch Beschimpfungen. Schade ...
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'162 Beiträge · seit 201216. Dez. 2015 · #184
Hallo "Gemeinde",

wer will hier jemandem etwas? So ein richtiger Thread, um sich gegenseitig ans Bein zu pinkeln! Oder? Kommt doch mal runter und konzentriert Euch auf die Ausgangsfrage. Die ist zwar nicht geschickt formuliert, aber das ist doch kein Grund, wie ein Rudel über BerLin herzufallen. BerLin hat dann zwar auch nicht immer geschickt reagiert, aber etwas Nachsicht und sensiblere Nachfragen hätten schon geholfen, den Thread in die richtige Richtung zu lenken. Dass BerLin derzeit nur noch etwas hilflos und auch aggressiv reagiert ergibt sich aus der Situation. Ich denke schon, dass die Frau fröhlichen Herzens ihre Anfrage eingestellt hat. Dass sie mit solchem Widerstand konfrontiert wird, damit hat sie nicht gerechnet. Ich habe hier schon andere und weitaus blödere Fragen erlebt.
Ich plädiere dafür, die Wogen zu glätten und in einen echten Dialog zu finden.

Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
Gast16. Dez. 2015 · #185
BerLin schrieb:
Nein, ich habe extra nachgeschaut - meine Website ist seit Registrierung drin.
Da ich ein neugieriger Mensch bin (naja, eigentlich nicht, aber dieser Faden hat sogar meine kaum vorhandene Neugier geweckt 😉 ) wollte ich mir deine HP mal anschauen, aber leider steht sie mir nicht zur Verfügung.
Naja, wahrscheinlich kann sie mir auch nicht mehr über dich erzählen als dieser Faden 😛

Ich persönlich habe grundsätzlich kein Problem mit deiner Art zu reisen (obwohl eine mehr "traditionelle" Herangehensweise uns indirekt mehr nützen würde - würde es jeder so machen wie du/ihr, hätten wir ein paar Kunden weniger, insofern stimme ich den Fomis hier zu die sich Gedanken über Namibias Wirtschaft machen).
Ich meine, es sind eure Erfahrungen die ihr da macht. Kann gut oder schlecht für euch werden, aber das hat ja nichts mit mir zu tun. Von daher wünsch ich euch einfach nur viel Glück, und dass ihr gesund wieder nach Hause kommt. Ich lese nicht viele Reiseberichte, aber deiner würde mich dann doch interessieren 😄

Ganz nebenbei finde ich es doch positiv und zumindest bemerkenswert, dass du als Ukrainerin einen russischen Freund hast - ist zwar off topic, aber in der heutigen Zeit bin ich dankbar für Freundschaften über die Grenzen hinaus. Klar kommt es da auf die eigentliche Herkunft und die familiären Voraussetzungen an, aber ich find's trotzdem gut 🙂

In diesem Sinne: einfach weiter informieren bis es los geht. Vielleicht auch mal online ein paar namibische Zeitungen lesen - The Namibian und die Allgemeine Zeitung zum Beispiel - und Hitradio Namibia hören, das geht auch im Stream (und sie alle sind auch auf Fb vertreten).
Da erfährt man dann schon einiges über das tägliche Leben hier. Könnte auch interessant sein ^^

lg
WoMa
4'129 Beiträge · seit 200816. Dez. 2015 · #186
Hallo, Biologe, deinen Aufruf find ich total lieb,
aber du brauchst dir um die BerLin keine Sorgen machen. So hilflos und ungeschickt ist die junge Frau gar nicht. Sie hat auch fröhlichen Herzens viel Spaß daran, immer wieder Öl ins Feuerchen zu kippen.
Die Ausgangsfragen sind schon längst beantwortet und der Informationsfluss klappt offensichtlich vorzüglich im Hintergrund, - BerLin schrieb, dass sie seitenweise in persönlichen Nachrichten hilfreiche Infos erhält und Wolfgang ist ja auch der Einzige, der nach ihren Vorgaben kompetent genug ist und an dem keiner der von ihr genannten Makel klebt. Wir anderen sind doch schon von Anbeginn durchs Raster gefallen - nach dem was ich hier so lesen konnte, schon bevor sie hier die erste Frage stellte.
Wir versauen nur die Preise... 😎


Aber du kennst Namibia ja auch sehr gut (grad auch im Bereich Natur, also der Biologie, - Tiere interessieren BerLin ja sehr) und kannst von daher BerLin sicher noch gute Tipps geben, die bei ihr Akzeptanz finden.
Sei doch so nett und zeig uns, wie du das machst, hier, mit dem echten Dialog.
Uns ist es ja leider nicht gelungen, weil wir nicht sensibel und nachsichtig genug waren.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 16. Dez. 2015
2'536 Beiträge · seit 200716. Dez. 2015 · #187
BikeAfrica schrieb:

... ich werde bestimmt nicht einfach ans Ufer gehen und mich bücken, um meine Flasche aufzufüllen. 😉
Ich bin schon dabei, mir was zu überlegen.
Ein Ranger im Nordosten Australiens hat mir mal erzählt, es wäre gut, gebückt oder gar im Hockerln zum Wasser zu gehen. Wenn dann eines kommt, sollte man plötzlich aufspringen. Das verwirrt die Crocs, da sie nicht wissen, ob du in der nächsten Sekunde nicht nochmal doppelt so groß wirst 😉. Hab's zum Glück nie ausprobieren müssen..
Und er sagte noch, niemals öfter als maximal zweimal an der selben Stelle Wasser holen.

LG
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
zuletzt bearbeitet 16. Dez. 2015
1'927 Beiträge · seit 200816. Dez. 2015 · #188
Danke für den Tipp, Wolfgang,

ich bin in 6 Wochen am Kunene, da werde ich das mal testen.

Sollte bis Mitte März kein Reisebericht von mir kommen, weißt Du wie die Sache gelaufen ist 😉
zuletzt bearbeitet 16. Dez. 2015
5'479 Beiträge · seit 200916. Dez. 2015 · #189
Man kann hier in diesem Thread sehr gut kontrovers diskutieren und jeder kann und soll auch seine Meinung vertreten. Leider schießen dabei einige immer wieder übers Ziel hinaus.

Lina vertritt sicherlich sehr vehement zum Teil sehr ungewöhnliche Ansichten. Die kann man teilen oder ablehnen. Es herrscht ja Meinungsfreiheit. Allerdings wahrt Sie dabei immer die Form. Beleidigt niemanden und bleibt selbst nach heftigsten persönlichen Angriffen noch höflich. Da habe ich schon mehrfach gestaunt, wie Sie es schafft, die Ruhe zu bewahren.

Bei denjenigen, die Linas Ansichten ablehnen, sieht das leider zum Teil ganz anders aus. Was da zum Teil abgeht grenzt für mich schon an Internet-Mobbing. Da wird Sie fälschlicherweise als Hartz-IV-Bezieherin abqualifiert, da tritt offene Ausländerfeindlichkeit zu Tage und vieles mehr. Dabei ist es gerade bei Lina sehr einfach im Netz etwas über Sie zu erfahren, denn Sie ist hier sehr freimütig mit Ihren Daten. Auffallend ist auch, dass diejenigen, die am ausfallendsten sind, sich am wenigsten mit dem eigentlichen Thema auseinander gesetzt haben und zur Sache überhaupt nichts beitragen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
3'175 Beiträge · seit 200616. Dez. 2015 · #190
Hallo Gemenide!

Hab mal wieder internet und sogar ein laptop.

Seit wann ist denn bitte das "Trampen"in Namibia verboten???

Das hab ich irgendwie verpasst. Tue es heute noch , wenn kein Bus geht.

Aber zu Fuss durch Afrika, na da schau her. Da braucht man aber viel Wasser und gute Schuhe und nen tollen Hut.

Gruss Joerg von der Grenze zum Nkasa Rupara Park
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
Themenstarter100 Beiträge · seit 201516. Dez. 2015 · #191
Danke an alle, die mich unterstützen! Und für den Tipp, namibische Zeitungen zu lesen - werde ich tun.
Ich habe hier durchaus sinnvolle Infos bekommen, und nicht nur von denjenigen, die mich unterstützt haben. Aber wenn ich z. B. die Information bekomme, dass es keine Infrastruktur für Backpacker gibt, ziehe ich daraus nicht den Schluss, dass ich mein Vorhaben aufgeben soll, sondern lediglich, dass man für die und die infrastrukturtechnischen Probleme nach einer Lösung suchen muss. Viele der Diskussionsteilnehmer tendierten aber dazu, die (erste) Entscheidung für mich zu treffen.
Ich finde es jedoch bemerkenswert, wie bestrebt doch einige sind, die abstrakte Wirtschaft eines fernen Landes zu unterstützen und gleichzeitig unterstützungsbedürftige Menschen im eigenen Land abzuwerten (Hartz-IV-Empfänger war doch sicher als Beleidigung gemeint?). Dabei kenne ich einige recht talentierte Hartz-IV-Empfänger, die nun mal nicht dazu fähig sind, sich gegenüber geldzahlenden Institutionen zu vermarkten (dafür aber über viele andere Fähigkeiten verfügen). Ein anderer Grund dafür, dass jemand Hartz-IV bezieht, liegt im deutschen Sozial- und Steuersystem an sich, aber die Diskussion darüber geht sicher über die Grenzen dieses Forums hinaus.
Das Argument mit dem Naturschutz, das ich aus dieser Diskussion gewonnen habe, ist sehr wertvoll - das werde ich in den künftigen Diskussionen mit der Backpacker-Community zur Sprache bringen, wenn jemand mal wieder über Paket-Touristen schimpft (ich versuche ja immer, die Seite der jeweiligen Minderheit in den Diskussionen einzunehmen). Es ist tatsächlich so, dass in den weniger zivilisierten Ländern, da, wo es keine Nationalparks und Tiertourismus gibt, auch keine Tiere mehr anzutreffen sind.
Und er sagte noch, niemals öfter als maximal zweimal an der selben Stelle Wasser holen.
Sowas habe ich auch in Wikihow gelesen. Dort steht auch, dass die Crocs sich die Pfade der Menschen merken und auf sie dann lauern können, also auch immer unterschiedliche Wege wählen und sich möglichst weit vom Wasser aufhalten wird empfohlen.
Ganz nebenbei finde ich es doch positiv und zumindest bemerkenswert, dass du als Ukrainerin einen russischen Freund hast - ist zwar off topic, aber in der heutigen Zeit bin ich dankbar für Freundschaften über die Grenzen hinaus.
Das mit dem russischen Freund - in Indonesien wurde es oft recht lustig, denn wir sagten immer die Wahrheit über unsere Herkunft und Ukraine war ja damals jeden Tag in den Nachrichten, die Fahrer wunderten sich deswegen auch. Als einmal mein Freund sagte: "I am from Russia", meinte der Fahrer: "Russia? Putin?"
Darauf meinte mein Freund: "I don't like Putin, he is very bad man!"
In Deutschland habe ich auch sehr viele russlandstämmige Freunde, die mich z. B. bei dem von mir initiierten Friedensmarsch für die Ukraine letztes Jahr unterstützt haben.
Es existieren eigentlich nur die Grenzen, die man im Kopf hat.
1'059 Beiträge · seit 200616. Dez. 2015 · #192
Hallo zusammen

Wahrscheinlich nutzlos, sich jetzt noch in das Thema einzuklinken, aber ich muss es nun doch loswerden.

Man kann ja von Lina's Vorhaben und Herangehensweise halten, was man will, ich selber bin da auch eher etwas skeptisch, was die sehr abgelegenen Reiseziele anbelangt. Die Arroganz und Überheblichkeit, mit der ihr hier teilweise begegnet wird, ist aber absolute Kanone. Ich bin schon sehr lange in diesem und dem Vorgänger-Forum dabei, wenn auch meistens eher zurückhaltend, aber sowas habe ich noch selten einmal erlebt.

Einigen Forum-Teilnehmern würde es vermutlich ganz gut anstehen, einmal ihren Horizont etwas zu erweitern und versuchen, andere Arten des Reisens wenigstens einfach akzeptieren zu können. Alles, was nicht dem hier gängigen Standard (Seltbstfahrer Lodgehopper/ Selbstfahrer Camper) entspricht, scheint über die eigene Vorstellungskraft hinauszugehen und wird hier offenbar bis fast auf's Blut verteitigt bzw als das einzig Richtige betrachtet. Ja, Lina geht vielleicht etwas unbedarft an die Sache heran. Ja, Lina hat eine etwas provozierende Art und versteht es recht gut, die Diskussion aufrecht zu erhalten. Aber echt, kommt doch mal ein bisschen von eurem hohen Ross herunter und empört euch mal nicht zu sehr...

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
33,1k Beiträge · seit 200616. Dez. 2015 · #193
OFF TOPIC
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Hi Jörg,
Seit wann ist denn bitte das "Trampen"in Namibia verboten???
zumindest solange ich denken kann 😉 Schau mal in den Verkehrsstrafen-Register von NAMPOL (ich glaube 2011 ist die letzte Version). Aber bei Dir ist es auch was anderes... Du bist weit von einem "naiven" Verhalten wie BerLin entfernt 🙂

Viele Grüße nach KM
Christian

P.S. Wann bist Du mal wieder in W?
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
3'175 Beiträge · seit 200616. Dez. 2015 · #194
Hi Christian!

Danke fuer die Info, bin so ab ca.28.01.16 in Windhoek und fliege am 31.01. nach D. Vielleicht klappt dann ja mal ein Sundoowner im Urbancamp, oder wo auch immer.

Gruesse vom www.livingstonescamp.com

Joerg
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
33,1k Beiträge · seit 200616. Dez. 2015 · #195
Hi Jörg,

das klingt gut - meine Nummer hast Du ja 😉

Bis dann und viele Grüße in den schönen Nordosten
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
187 Beiträge · seit 200616. Dez. 2015 · #196
Liebe BerLin
Liebe Fomis, die Ihr Euch in diesem Thread engagiert

Ich bin zwar ein nicht sehr aktives Fomi, für das habe ich im Vergleich zu den Experten hier (das meine ich nicht ironisch) viel zu wenig an Namibia-Wissen beizutragen, aber seit 2007 bin ich doch einige Male um 6.30 in Windhoek gelandet, um meinen Afrika-Virus (speziell die namibischen Unterstämme davon) aufzufrischen.
Dieses Forum ist für mich fast ein wenig wie «durch Namibia reisen». Auch wenn ich nicht immer mit allen Meinungen in den Threads einverstanden bin ( - deshalb heisst es ja sehr wahrscheinlich MEINung und nicht DEINung - ), so amüsiere ich mich wirklich sehr bei der Lektüre und erlebe so manches «déjà-vue». Und wenn es mir mal zu blöd wird, was selten, aber doch mal vorkommt, – ich muss es ja nicht lesen und schon gar nicht darauf antworten.

Per Zufall bin ich auf diesen Thread gestossen, als er noch einsam und verlassen und noch jungfräulich unbeantwortet im Forum auf seine Zukunft gewartet hat.
«Namibia per Anhalter bzw. zu Fuß» - hmmm. Geht das? Wie ist das wohl mit dem Wasser? Wird man da wohl überhaupt mitgenommen? Setz ich mich bei jedem ins Auto rein? Wilde Tiere....? Und so weiter. Ich bin skeptisch. Aber halt: Da war doch der Roger aus der Schweiz (nicht der Federer 😉 ), dem ich vor ein paar Jahren in Gweta (ich weiss, das ist in Botswana) in einer Lodge begegnet bin. Meine weiblichen Mitreisenden waren völlig hingerissen von seinen blauen Augen... Er war schon einige Zeit in Afrika unterwegs. Alleine, mit Zelt und vor allem mit ÖÖÖÖV, wie er uns in breitem mit Berndeutsch angehauchtem Schriftdeutsch anvertraut hat. So viel ich weiss ist er auch oft mal getrampt; sein Reisebudget ist mir nicht bekannt, jedenfalls hat er sich an diesem Abend ein Lodge-Essen gegönnt und konnte hier zelten. Also doch nicht so unmöglich diese Idee, durch Namibia zu trampen. Und im Forum hier gibt es ja auch den Biker, der beweist, dass so einiges – auch zu Fuss –möglich ist.
Also: Warum eigentlich nicht. Ich bewundere Leute, die sich ab und zu «off the beaten track» bewegen.
Als Reisevorbereitung hier im Forum bei den Experten Input zu holen halte ich für eine gute Idee. Dies, gepaart mit Trampererfahrung in vielen andern Ländern und mit (hoffentlich) eingehendem Studium von Reiseführern, gibt sicher eine gute Basis für die konkrete Reiseplanung.
Die Jungfräulichkeit des Threads dauerte genau 28 Minuten.
Bald schon war BerLins Info-Sammelkorb gut gefüllt mit Ratschlägen, Zweifeln, Aufmunterungen (selten...), Abraten von solch einer Reise, Kritiken so zu reisen, usw.
Das war eigentlich der Punkt, wo ich erwartet habe, dass von BerLina folgendes kommt:
«Liebe Fomis
Herzlichen Dank für Eure vielen Inputs für die Planung meiner Tramperreise durch Namibia . Ich muss das alles nun für mich ordnen und selber entscheiden, welche Info ich nun wie, und ob überhaupt, in meine Reiseplanung einbaue.
Als Gegenleistung für die Mühe, die Ihr Euch alle gegeben habt, gelobe ich, von meiner Tramperreise dann einen Reisebericht ins Forum zu stellen.
Ich wünsche Euch allen frohe Festtage
Herzliche Grüsse
BerLin»
... oder so ähnlich.

- und gut wärs gewesen!

Leider kam es dann etwas anders. BerLin konnte die Ratschläge, Hinweise und Kritiken nicht einfach so hinnehmen, wie sie gemeint waren. Vor allem dann nicht, wenn deren Inhalt ihr nicht ins erwartete Antwortkonzept passte. Das ist halt Ihre Art, denke ich. Sie wird wohl nicht nur hier im Forum so funktionieren. Ihre Erwiderungen auf die Antworten auf ihre Frage wurden – ob das so gedacht war oder nicht sei dahin gestellt – vielfach als Provokationen entgegengenommen. Und der ganze Thread hat sich regelrecht aufgeschaukelt. Das wurde ja nun inzwischen auch hinreichend kommentiert.

In Anbetracht des momentanen Weltgeschehens frage ich mich, ob sich die ganzen Emotionsentladungen wirklich lohnen. Gefühlte Provokationen lassen sich doch auch anders beantworten, nämlich in dem man darauf NICHT reagiert. Das sehe ich keinesfalls als feige Haltung an. Zeigt es nicht viel mehr, dass es sich um weise und gelassene Personen handelt, wenn sie nicht auf Provokationen eingehen?

Amen...?

Ich wünsche Euch allen
- frohe Festtage
- uns hier in Europa, speziell in der Schweiz endlich Schneefall
- Regen in Namibia
- und nicht zu Letzt für BerlLin ein gutes Gelingen der Trampingreise – wirklich. (Ein wenig hoffe ich, dass die Reise ein wenig zum Reifeprozess, speziell im Bereich Sozialkompetenz, wo wir alle immer Luft nach oben haben, die einen mehr, die andern weniger, beitragen wird)

Herzliche Grüsse
Kudu
zuletzt bearbeitet 16. Dez. 2015
2'721 Beiträge · seit 200616. Dez. 2015 · #197
Hallo Kudu
Ach Kudu, Deine Worte gehen runter wie Honig. Eigentlich wäre Dein Beitrag ein schönes Schlusswort an dieser Stelle
LG
Bazi
392 Beiträge · seit 200816. Dez. 2015 · #198
Dank dieses Threads weiß ich, warum es mir keinen Spaß mehr macht, mich hier großartig einzubringen.

Hier wurde ein Neuling in Gutsherrenmanier abgekanzelt, als Hartz-IV-Empfängerin verunglimpft (als wenn das grundsätzlich etwas schlimmes wäre???) und ihr Vorhaben, über das man diskutieren kann, durch den Schmutz gezogen.

Ich kann dazu nur sagen, dass ihr euch (bis auf wenigste Ausnahmen in diesem Thread) glücklich schätzen könnt, dass ihr ein sicheres Plätzchen, ein sicheres Einkommen, einen sicheren Wohnraum und das alles habt, worum euch 99% der Namibier beneiden würden. Guckt ihr auf die Schwarzen eigentlich auch so herab, wenn die sich abplacken, um etwas zu essen auf den Tisch zu bringen?

E-kel-haft!!!

PS: Es geht nicht darum, dass hier einige User berechtigte Zweifel an der Durchführung der Reise geäußert haben, sondern um das WIE.
Schläft ein Lied in allen Dingen, Die da träumen fort und fort, Und die Welt hebt an zu singen, Triffst Du nur das Zauberwort. - Joseph von Eichendorff
zuletzt bearbeitet 16. Dez. 2015
3'175 Beiträge · seit 200616. Dez. 2015 · #199
Ja so ist das Alles!

Verschiedene Leute, verschiedene Ansichten.

Ich bin vor 35 Jahren hier per Anhalter rumgefahren, das war der Hammer.

Aber ,ok, tempora mutantur et nos in illis!!

Diese Zeit kann man mit heute nicht vergleichen, moechte ich auch gar nicht.

wer koennte schon mitreden, sorry fuer die Ueberheblichkeit!

2005 bis 2007 bin ich ca. 150000 (hundertfuenzigtausend) kilometer mit oeffentlichen Verkehrsmitteln durch "Subsaharaafrika"gereist.... es war einfach toll und ich weiss es geht auch jetzt noch, ok, es hilft, wenn man weiss wie.

Lasst die Jugend ihre Erfahrungen selber machen, oder nicht?

Liebe Gruesse aus dem "Paradies"!

Joerg
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
2'462 Beiträge · seit 200616. Dez. 2015 · #200
Hallo zusammen,

an einer Anfrage eines Trampers, der das südliche Afrika bereisen wollte, hatten sich doch weite Teile des Forum schon abgearbeitet als vor geraumer Zeit jemand durch Botswana trampen wollte? Wieso muss das denn hier wieder so eskalieren?

Im Übrigen war damals der Anfragende sehr begeistert zurückgekehrt, er hatte vielleicht nicht die Art Urlaub der meisten anderen FoMis hier, aber machbar war das Trampen damals doch.

Und ganz ehrlich, der Hinweis auf verbotenes Trampen und Polizeikontrollen ist doch lachhaft, wer im Forum ist denn bitte jemals in Namibia oder den anderen bereisten Ländern von der Polizei gefragt worden, in welchem Verhältnis er zu den anderen Fahrgästen steht oder ob er etwa unerlaubterweise Tramper mitnimmt? Die wollen den Führerschein und ggf. Pass des Fahrers sehen und gut ist....

Auch ist nicht jeder, der anders reist und auf dieser Reiseform beharren möchte, gleich ein Troll, wenn er nicht sofort seine Reisepläne anpasst. Ein wenig mehr Toleranz von allen Seiten für die jeweilige andere Reiseart wäre sehr wünschenswert.

Für mich käme diese Art der Reise zwar nicht in Frage, aber vor allem wegen der dünnen Autodichte im Land und so viele schattige Bäume, unter denen man dann stundenlang warten könnte, gabs am Straßenrand eben auch nicht 😉

Freue mich auf jeden Fall auf den Reisebericht.

Liebe Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo