GugguThemenstarter2'261 Beiträge · seit 201104. Jan. 2016 · #262
28.8.2015 Um Okaukuejo herum und die Lehrerinnen aus Kirchheim Teck kommen
Wir stehen früh auf und wollen ein early morning drive machen. Wir gehen zuerst schnell am Wasserloch vorbei, da ist ein einsamer Oryx und ein Springbock. C'est tout... 🙁
Ein paar Strauße die sandbaden ist alles was wir links und rechts der Straße sehen als wir zum Tor herausfahren. Sonst ist die Pampa staubig und leblos.
Wir fahren bis Homob, was bisher ein Garant für schöne Tiersichtungen war. Außerdem tut das Grünzeug im Wasserloch dem Auge gut. Ein paar Teichhühner schwimmen herum
Ein Weißbürzel Singhabicht sitzt im Gestrüpp
Und auch ein Kronenkiebitz läuft herum
Eine Hyäne steht in der Morgensonne, sonst ist außer Elefantendung, das aber reichlich, nichts zu sehen.
Von wegen, the early bird usw……….. 🙁 Wir fahren zurück und frühstücken. Wir bestellen dann auch gleich einen Tisch für 5 für heute Abend. Bele und ihre Kolleginnen aus Churchhome kommen! Wir sind gespannt wie es den 2 Afrikaneulingen gefällt. 😁 Wieder ein Blick auf das Wasserloch, immer noch nichts. 🙄 🙁 Wir wollen dann nach Okondeka fahren, da haben wir das letzte Mal viele Löwen gesehen. Auf dem Trip der Pfanne entlang ist gähnende Leere und mir kommt es jetzt schon strange vor. Bei Okondeka stehen ein paar Autos und das ist schon Mal ein positives Zeichen. Wir sehen dann gerade eine Löwin die versucht ein Schakal zu jagen. Der kleine Schakal ist aber schneller und hängt die Löwin ab. Die Fotos sind von mir total versemmelt, ich war auf diese plötzliche Aktion nicht vorbereitet. 😮
Erst als sie ohne Erfolg zurückkommt und sich schwer schnaufend hinlegt gelingt es halbwegs. Irgendwie ist Löwe jagt Schakal das neue Gesellschaftsspiel in Etoscha. 😄
Ein Löwen-Pascha hat sich mit 3 seiner Haremsdamen unter einen Busch zurückgezogen und sie tun das was Löwen tagsüber meistens tun: SCHLAFEN. Besonders kundenorientiert ist das nicht.
Die Hitze liegt wie eine schwere Decke über uns. Seit einer Stunde ist nichts geschehen, die Akteure machen Pause. Noch immer harren die Löwen im Schatten des Busches aus. Ich wünsche mir Arnie Terminator herbei der Äktschen Baby ruft. 😉
Wenigstens hat er ab und zu den Kopf gehoben, aber mein Pascha wollte nicht aus dem Auto steigen um das Gestrüpp zu entfernen. 😄
Eine der Löwinnen steht dann auf und bietet ein etwas besseres Bild.
Das waren dann die Löwen Numero 20 – da kann man nicht meckern.
In der Pfanne hat es recht viele Tiere.
Es ist im Auto unerträglich heiß wenn man so lange herumsteht. Draußen hat es 35°C. Wir beschließen dann zurück ins Camp zu fahren um was zu vespern und auch mal Toilettenpause zu machen. Auf dem Weg zurück sehen wir wieder eine Giraffenmama mit Junges.
Bevor wir Okaukuejo wieder verlassen für eine neue Runde schaue ich noch am Wasserloch vorbei. Dort sind jetzt wenigstens ein paar Springböcke,
ein Oryx
und auch ein Greater Kudu. Wir sind inzwischen etwas bescheiden. 😵
Sonst war das Wasserloch hier ein Garant für Tiersichtungen, aber bisher war nicht viel zu sehen. Auch um Okaukuejo herum ist gähnende Ödnis. Die Büsche sehen aus als ob sie mit Raureif bedeckt sind, so staubig ist es. Und der XXL-Himmel ist immer noch eine Fabel. 😠
Wir fahren dann Nebrowni wieder an. Da steht ein einsamer Eli, bedeckt mit Kalkstaub. Er hat aus dem hellen Sand einen feinen Schlamm angerührt, den er sich mit dem Rüssel unter den Bauch und auf den Rücken klatscht wie Maurer den Mörtel; das kühlt und schützt die Haut vor Parasiten.
Wir beschließen dann die Schleife über Oilifantsbad und Gemsbokvlakte zu fahren und auch Aus die 3. und letzte Chance zu geben. Bis ersteres ist die Pad gut und wir sehen gerade wie eine Eliherde in den Busch verschwindet – für ein Foto hat es nicht gereicht. Am Gemsbokvlakte stehen 2 Schwarznasenimpalas – immerhin. 😁 😉
Wir fahren weiter Richtung Aus. Die Pad wird immer schlimmer, aber wir sind jetzt über den point of no return und so gurken wir weiter. In den Potholes könnte glatt ein Elefant verschwinden. In Aus sehen wir wenigstens ein paar Giraffen, das ist schon hitverdächtig gegenüber die paar Perlhühner die wir bei den ersten 2 Besuchen hier gesehen haben. 😄 😉
Auf den 15 km, die so was von übel sind, Richtung Hauptpad, kreuzt eine Kuhantilope dann im Balettschritt unseren Weg.
Der Guggumann wird langsam ungeduldig über die elenden km die nicht viel bringen. Sehr, sehr mühsam ist das. 🙁 😣 Wir gucken dann noch ein paar leere Wasserlöcher an (na, ja, Wasser war drin 😉 ) und beschließen dann, dass jetzt Schicht im Schacht ist und wir fahren zurück nach Okaukuejo.
Am Wasserloch steht eine einsame Giraffe im immer noch sehr schlechten Licht - sonst nichts. 🙁
Ich überlege wo denn die Gnus und die Zebras und all die anderen Tiere sind, die hier immer für „a buzzing life“ gesorgt haben. Aber dann kommt eine graue Staubwolke aus dem Busch und aus der grauen Wolke die grauen Riesen. Endlich! 🙂 In Reih und Glied nähern sie sich und mein Weltbild wird ein wenig zurechtgerückt. 😛 und es gibt mal wieder ein paar Fotos zu viel.
Sie spritzen sich das begehrte Wasser ins Maul. Ein ausgewachsener Elefant benötigt mehr als 160 Liter am Tag.
Als der Durst gelöscht ist steigen sie ins Wasser, planschen herum und verwandeln das Wasser in eine trübe Brühe.
Dann verschwinden sie wieder in eine Staubwolke.
Nach 25 Minuten sind sie wieder weg und das Wasserloch liegt so verlassen da wie vorher. Es bewahrheitet sich: the right place at the right time …………
Die Sonne versucht sich einen Weg durch die Wolken zu bahnen, aber es will nicht gelingen. Es ist klar, dass es einen Sonnenuntergang nicht geben wird. Zumindest keinen den wir sehen werden. 😵
Wir gehen ins Bungi, duschen und machen uns bereit für Bele & Co. Sie klingeln pünktlich und zunächst gibt es ein herzliches Wiedersehen mit Bele und wir lernen Irmela und Renate kennen. Wir gehen ins Restaurant wo wir gemütlich draußen am reservierten Tisch sitzen. Hungrige Schakale sitzen in unmittelbare Nähe zum Tisch und hoffen dass etwas für sie abfällt. Das Essen ist wie am Vortag ganz ok. Wir tauschen ein bisschen Erfahrungen aus, vergleichen Lodges wo wir alle waren und so verbringen wir eine kurzweilige Stunde. Arg lange halten wir uns nicht auf, denn das Wasserloch ruft …………… Dort geben sich diesmal 3 Spitzmaulnashörner und viele Giraffen die Ehre. Spitzmaulnashörner gehören zu den gefährdetsten Arten der Erde. Wahrscheinlich gibt es kaum noch mehr als 3000 von ihnen; fast ein Drittel hat im Etosha National Park sein Refugium. (Den Dreh mit Fotos schießen im Dunkeln habe ich nicht darauf 🙁 )
Und auch der einsame Elefant schaut wieder vorbei.
Von Campingplatz dröhnt eine Dauerbeschallung einer üblen Südamerikanischen!! 😈 😈 Musik und stört die Ruhe. Afrikanische Musik wäre schon störend, aber das geht gaar nicht. 😈 Ich ärgere mich, dass Niemand fähig ist für Ruhe zu sorgen. 😠 Irgendwann werden auch die Äuglein schwer und wir gehen unter dem bleichen Mond zurück ins Bungalow.
Zu der Endlosschleife von El Condor Pasa oder so ähnlich, schlafen wir ein……….. Bele erzählt am nächsten Morgen, dass auch ein Löwe gekommen ist. Sie hat länger ausgehalten als wir…………
Champagner8'674 Beiträge · seit 201008. Jan. 2016 · #263
Guggu schrieb: 28.8.2015 Um Okaukuejo herum und die Lehrerinnen aus Kirchheim Tech kommen
😄 😄 😄 Oh Guggu, du bist immer für einen Lacher gut: Das klingt so als ob wir aus einer Technik-Stadt kommen 😎 ! Dabei ist die Teck unser Hausberg und unsere Hausburg 🙂 !
Aber egal - endlich haben wir uns getroffen! Das mit den Elefanten hatte Albert mir erzählt, als ich ihn am Wasserloch getroffen habe - leider haben wir die Dickhäuter verpasst 🙁 Dafür hatten wir ja aber auch das Vergnügen mit der wunderschönen abendlichen Musik 😈 😠 - ich hatte das schon fast vergessen..... 😗
Mal ne ganz blöde Frage - und wann gehts eigentlich weiter?? Noch hab ich Ferien 😛
Champagner8'674 Beiträge · seit 201008. Jan. 2016 · #265
Guggu schrieb:Mist, Mist, Mist. 😈 Hat bis jetzt keiner moniert 😗 😣 .
(Schon verbessert 😉 )
War eine turbulente Woche, mein Urlaub ist vorbei und vor Sonntag tut sich da niente. 😵
Schönen Resturlaub wünsche ich dir Gudrun
Wer hätte das auch monieren sollen? Und von mir war das auch nicht als Kritik gemeint - ich fands einfach witzig 😄 ! Hättest du ruhig lassen können.....
Tja, mir scheint, da werde ich mich wohl gedulden müssen - über die turbulente Woche sprechen wir an anderer Stelle, okay 😕 !?
Netti59847 Beiträge · seit 201509. Jan. 2016 · #266
Liebe Guggu,
treffen mit der Lehrerinnen-Gang, da war der Guggumann ja Hahn im Korb. 🙂
WOW habt ihr lange vor den Löwen ausgeharrt, in der Hoffnung das sich was tut. Ich weiß nicht, ob ich so lange irgendwo stehen könnte, in der Hoffnung da tut sich war.
Na, schaun wir mal 😉 Schön, dass es mit den Elis noch geklappt hat und dann sovieleeeeeeeeeeeeeee. 😮
Bin bereit für die Weiterfahrt und die nächsten Tiersichtungen 🙂
GugguThemenstarter2'261 Beiträge · seit 201110. Jan. 2016 · #268
29.8.2015 Von Okaukuejo nach Halali
Wir sind mit Beles um 6:15 verabredet und wollen schauen ob die Löwen noch in Okondeka sind. Mr. Murphy ist aber noch zugegen und natürlich sind sie das nicht 😠 😣 und sonst ist auch nichts 🙁 . In Wolfsnes sehen wir genau so viel – nämlich nix. 😈 Diese Mähr von early bird wird jetzt ein für alle Mal geknickt 😏 .
Wir fahren zurück ins Camp, packen unser Zeugs und gehen dann miteinander Frühstücken. Hinterher fahren wir die Teerstrasse runter nach Ombika und siehe da, es geht doch!
Hier sind viele Tiere – so waren wir das eigentlich von Okaukuejo gewohnt.
Wir gucken dann noch am Nebrowni vorbei.
Und 3 km vor dem Camp liegt ein komatöser Löwe im Gebüsch. Wir werden nachher schauen ob wir nicht ein besseres Bild hinbekommen.
Wir fahren zurück ins Camp, checken aus und ich schaue ins Sichtungsbuch. Eine Stunde nachdem wir wieder weggefahren waren, sind die Löwen wieder in Okondeka gewesen. Grumpfel grump. 😈 😈
Wir werden uns jetzt langsam Richtung Halali pirschen wo wir wieder ein Tisch für 5 bestellen werden. Albertino ist stark im Nehmen und wird das mit 4 Frauenzimmern schon aushalten. 😄 😉 Wir gucken ein letztes Mal ans Wasserloch bevor wir Richtung Halali fahren. Das ist jetzt unter den gegebenen Umständen schon als Gedränge zu bezeichnen.
Wir verabschieden uns dann von Okaukuejo und machen uns auf dem Weg.
Wir schauen wider nach dem Löwen. Weit und breit kein Auto zu sehen aber er sah vorher auch nicht so aus als ob er in der Stimmung war sich weit weg zu bewegen. Wir fahren die Strecke in Schneckentempo ab und ich schaue angestrengt in die Büsche. Ich sehe dann im staubigen Busch was Rotbraunes aufblitzen. Nach Zentimeter genaues Rangieren finden wir ein Loch im Busch wo wir einigermaßen schauen können.
Irgendwann hat er sogar die Güte um herzhaft zu gähnen - unser Löwe Nr. 21 😄
In Nebrowni sind Springböcke, Gnu, Oryx und im Hintergrund Zebras.
Wir fahren weiter bis Gemsbockvlagte und erleben dort eine Nullnummer bevor wir wieder den gleichen Weg zurück fahren 🙄 . Es ist nicht so, dass wir ungeduldig waren und gleich wieder abgedüst sind wenn nichts da war. Ich möchte gar nicht die Stunden zusammenzählen die wir ins Nichts gestarrt und im heißen Auto gewartet haben………. 🙁
Im Homob sehen wir diesmal Springböcke und Giraffen.
Wir haben bis Rietfontein nichts mehr gesehen. Hier sehen wir zuerst auch Giraffen und Springböcke. Ich finde auch die Landschaft sieht nicht mehr ganz so trostlos aus wie um Okaukuejo herum. 🙂
Als nächstes kommt ein Nashorn die Böschung hinunter angewackelt.
Und auch ein paar Nilgänse picken herum.
Das Grün ist einfach Labsal für die Augen.
Und dann kommen die Elefanten auf leisen Sohlen daher um ihren Durst zu stillen.
Sie gehen dann noch ins Wasser wo nach Herzenslust herumgespritzt wird.
Dieser Kleine war besonders ausgelassen.
Bevor wir wegfahren kommen noch 2 Giraffen
Wir fahren dann bis Halali wo wir einchecken und auch den Tisch für uns und die Lehrerinnen aus Churchhome bestellen 🙂 . Wir gönnen uns dann ein Sandwich und ein Bier auf der Terrasse bevor wir ins Bungi gehen. Der ist so olala, aber ok für eine Nacht. Wir gehen dann und schauen den Sonnenuntergang an, inzwischen gibt es so was wieder, am total verlassenem Moringa Wasserloch.
Wir dinieren wieder mit den Lehrerinnen, das Essen ist ok, es gibt wie überall in den Camps Buffet und Jeder findet was.
Wir treffen uns dann später wieder am Wasserloch. Da meine Fotos im Dunkeln bisher nicht gerade toll waren 🙁 , gehe ich ohne Kamera hin und bereue es bis heute 🙄 😣 . Ich kämpfte mit mir ob ich sie doch holen sollte, habe mich aber dafür entschieden nur dazusitzen und zu genießen, was mir dann auch gelungen ist. Da unser Bungalow denkbar weit weg war hatte ich Angst sie sind dann weg bis ich wieder zurückkomme. Albert zu bitten mich zu fahren wollte ich auch nicht und womöglich sein Vergnügen auch noch kaputt zu machen 🤨 Zuerst ist nichts – genau so leer wie vorher. 🙁 Dann kommen sie, eins nach dem anderen aus dem Busch und nach einer Weile stehen da 8 Spitzmaulnashörner 🙂 😁 😄 . Wann hat man das schon, 8 Spitzmaulnashörner auf einmal. 🤪 3 Hyänen kommen dann auch noch dazu Zwei der Kolosse scharren schnaubend mit den Hufen, jeder auf seiner Hauptrolle bestehend. Sehr lange stehen sie einander gegenüber bevor sie wieder in den Bush verschwinden.
Es ist schon verwunderlich, dass so viele Leute so leise sein können, aber irgendwie sind alle ergriffen. Dann verschwinden sie alle wieder in der Dunkelheit und wir gehen auch schlafen.
Der Vollmond scheint und wir hoffen für morgen auf besseres Wetter.
Und die Moral von der Geschichte? Geh nirgends mehr wohin ohne Kamera. 😵
Champagner8'674 Beiträge · seit 201010. Jan. 2016 · #269
Guggu schrieb: Und die Moral von der Geschichte? Geh nirgends mehr wohin ohne Kamera. 😵
Huhu Guggu,
wenn schon nicht die 8 Nashörner - aber immerhin Irmela beim Sonnenbad hast du erwischt 😄 . Renate und ich waren da irgendwo anderes.... ich denke duschen oder so.
Wenn ich deinen Tagesablauf lese dann ist das schon total witzig - wir waren ja nicht gemeinsam unterwegs, aber der Löwe im Busch hat auch uns gefordert, man musste wirklich genau die Lücke zum Fotografieren erwischen. Ansonsten haben wir ganz andere Bereiche abgefahren und ganz andere Dinge gesehen - das ist doch immer wieder spannend!
Und nun trennen sich unsere Wege wieder - bin sehr neugierig was Ihr noch alles erlebt habt! .... Wobei...gerade fällt mir ein: einmal treffen wir uns noch an einem Wasserloch, gell?? 😉 Bin sehr auf deine Fotos von dort gespannt!
Schönen Sonntag noch und Grüße auch an Albert von Bele
GugguThemenstarter2'261 Beiträge · seit 201111. Jan. 2016 · #270
Hallo Bele, Dankedrücker und Schwarzfahrer, ein großes Danke an euch alle, dass ihr es noch mit uns aushält. Es ist ja eine ziemlich lange Geschichte wenn man fast 1 Monat unterwegs ist und nicht jeder Tag ist wirklich spannend. 🙁 für das dabei sein.
@ Bele. Ich habe Irmela auf dem Bild gar nicht erkannt 🙄 . Ich könnte mich aber heute noch ein Monogramm in den Allerwertesten beißen, ich hätte nämlich lieber ein schlechtes als gar kein Foto von den 8 Nashörnern. 😠
Ansonsten haben wir ganz andere Bereiche abgefahren und ganz andere Dinge gesehen - das ist doch immer wieder spannend!
So arg viel andere Wasserlöcher habt ihr auch nicht angesteuert, aber eine Stunde früher oder später und man erlebt und sieht ganz andere Dinge. 🙂 😉
Netti59847 Beiträge · seit 201511. Jan. 2016 · #271
Liebe Guggu
Was ein toller Tag, die Fahrt nach Halali sooo schön. Die Landschaft, das Nashornbild finde ich farblich wunderschön. Die Giraffen auf de Weg - toll und auch den Sundowner ..... ach.
Klar ist es ärgerlich wenn man die Kamera bei einer solchen Sichtung nicht dabei hat, aber die Erinnerung kann dir keiner nehmen. Ich finde es wunderbar. Hier bleibe ich ein Weilchen.
Liebste Guggu, geht das noch durch, wenn auch verspätet Hab dann heute mal aufgeholt 😄 obwohl... viel hab ich ja nicht verpasst, durch Deine Weihnachts-Winter-Pause, wobei die Definition Winter im Augenblick ja eher fragwürdig ist 🤪 Es ist immer wieder herzerfrischend mit Euch zu reisen egal ob mit oder ohne Geld 😗 😄
GugguThemenstarter2'261 Beiträge · seit 201111. Jan. 2016 · #273
Liebe Netti.
Was ein toller Tag, die Fahrt nach Halali sooo schön. Die Landschaft, das Nashornbild finde ich farblich wunderschön. Die Giraffen auf den Weg - toll und auch den Sundowner ..... ach.
Bald, bald, meine Liebe und du erlebst es selbst 😄 . Selten Jemand bei dem ich die Vorfreude so spüre wie bei dir. 😎 🤪
Ich finde es wunderbar. Hier bleibe ich ein Weilchen.
Ich freue mich sehr, dass du noch dabei bist. 😄
Liebste Mäuselchen Clax.
geht das noch durch, wenn auch verspätet
Aber klar doch, gute Wünsche gelten immer. 😁
Es ist immer wieder herzerfrischend mit Euch zu reisen egal ob mit oder ohne Geld 😗 😄
🙂 😁 😄
Big hug zurück 😘
Ihr lieben Reisebegleiter, da das Wetter zu sonst nichts taugt tippe ich schon am nächsten Teil. 🙂 Es müssen noch Fotos ausgesucht werden – was immer ein bikki schwer ist 😗 , aber es könnte vlt Morgen weitergehen. Ich habe doch mal ein Versprechen getan: Bevor die Osterglocken….. 😵 Danke alle für das Dabeisein Guggu
GugguThemenstarter2'261 Beiträge · seit 201112. Jan. 2016 · #276
Hallo liebe Doris und Helga. Ich freue mich sehr, dass ihr noch dabei seid. Ich hoffe es gefällt euch weiterhin LG Guggu
30.8.2015 Von Halali nach Namutoni
Heute bleiben wir ein bisschen länger im Bett, da bisher die frühen Aktionen rein gar nichts gebracht haben. 🙁 Wir gehen dann frühstücken wo wir wieder die Ladys aus KT treffen. Wir verabschieden uns hinterher voneinander, es war schön sie hier zu treffen, und wir wünschen einander weiterhin gute Reise 🙂 😎 . Wir werden uns Richtung Lindequist Gate und Mokuti pirschen, sie bleiben noch eine Nacht hier.
Wir checken aus und gucken am Moringa vorbei.
Da kommen nach eine Weile schöne Impalas und Kudus die sich in der Morgensonne im Wasser spiegeln.
Wir fahren wieder nach Rietfontein da es gestern hier so schön war.
Auch hier liegt ein Löwe weit entfernt, er macht aber keine Anstalten sich zu bewegen.
Viele Kududamen stehen am Wasserloch. Sie haben keine Schraubenhörner wie die Männchen, aber die gleichen großen flauschigen Ohren.
Der Herrenkudu steht ein bisschen weiter weg und beobachtet das Geschehen.
2 Schwarznasenimpalas die noch nicht in den Chobe ausgewandert sind. 😄 😉
Nach ein paar 0-Nummern in Puncto Tiersichtungen, biegen wir ab zum Look Out. In der Sprache der Ovambo, bedeutet "Etosha" so viel wie "großer leerer Platz". Vor mehr als 5000 Jahren gab es im Gebiet des heutigen Nationalparks einen riesigen Binnensee. Er muss sehr flach gewesen sein, denn später trocknete er aus, und eine Ebene blieb zurück, gleißend wie die Farbe der abgelagerten Salze. Seiner Lage nach gehört der Park zu den Tropen, seine Vegetation ähnelt der einer Wüste.
Wir wollen up to date sein und versuchen ein Selfie zu machen. Müssen wir allerdings noch etwas üben. 😵
Die Landschaft ändert sich und ich finde es jetzt richtig schön. Die Sonne Scheint und ich bin in einer versöhnlichen Stimmung. 😎 🙂 Richtung Springbockfontein und Batia sehen wir wieder Tiere links und rechts der Straße.
Elefanten - Sie sind nicht nur riesig, sondern auch noch so hellgrau, dass sie fast weiß wirken. Tagsüber planschen sie in den Wasserlöchern und bewerfen sich dann, zum Schutz vor der Sonne, mit dem hellen Sand. So entstehen die "weißen Riesen" der Etoscha
Still kauend steht eine Giraffe da, mit stoischem, fast arrogantem Schlafzimmerblick verfolgt sie, was um sie herum geschieht.
Sie beobachtet die vorbeiziehenden Gnus - wofür auch wir halten. 😄
Zugegeben, sie sind nicht die schönsten Antilopen, irgendwie Relikte aus Uhrzeiten. 🤨 Dafür sind sie mitunter das bemerkenswerteste Tier welches hier lebt. Die Kälber können bereits nach wenige Sekunden laufen. Müssen sie auch können, sonst werden sie gleich nach der Geburt gejagt. Die Gnus beweisen auch, dass sie keine Zeit zum Vergeuden haben. So führt 90% der Paarungen zu kleine Gnukälber. Im Vergleich müssen die Löwen einige Dutzend Mal ran bis es kleine Kätzchen gibt. 😉 😗
Zebras in der Steppe, Zebras von vorne, Zebras von der Seite, kleine Zebras, große Zebras, Zebras beim Schmusen. Was sind die Pyjamaträger herrliche Tiere.
Zebras und Gnus sind meistens miteinander unterwegs um gegen Angreifer besser gewappnet zu sein. Die Gnus sehen schlecht, haben aber einen guten Geruchssinn. Die Zebras wiederum sehen gut, können aber schlecht riechen. Erst nachdem die Steppenzebras das lange Gras abgefressen haben, folgen die Gnus, die kurzes Gras bevorzugen. So bilden sie eine erfolgreiche Partnerschaft.
Die Elefanten in Etoscha sind die größten in Afrika. Da ihre Stoßzähne auf Grund von Kalk und Mineralmangel relativ klein sind, werden sie nicht so gewildert und sind daher relativ friedlich. Sie leben in Familien, bestehend aus einer älteren Kuh und ihren verschieden alten Nachwuchs. Diese schließen sich oft zu Sippenverbänden zusammen und manchmal zu großen Herden von bis zu 100 Tieren. Erwachsene Bullen bewegen sich unabhängig zwischen den Familien.
Eine Kuhantilope, die einen ganz schön debilen Blick hat, aber sich in anmutigen Balettschritt bewegt. Der Guggumann mag sie besonders gerne.
Am Kalkheuwel spielt dann die Musik und es kommt wieder Archefeeling auf. Die Elefanten rücken an mit dem Ziel: TRINKEN.
Während ich damit beschäftigt bin die Elefanten zu fotografieren kommen 2 Giraffen anspaziert, die zunächst vor lauter Elis nicht so beachtet werden.
Teilweise wird das Grau des Etoscha in der Trockenzeit nur von dem Grau der Elefanten übertrumpft. Wenn die Elefanten am Trinken sind, heißt das für die anderen Tiere meistens: Abstand halten! Andere Tiere, sind sie noch so klein, werden meistens nicht geduldet.
Daher warten Kudus,
Zebras
Springböcke
Impalas
Und Giraffen in respektvoller Abstand bis die Elis ihren Durst gestillt haben. Das kann unter Umständen sehr lange dauern.
Und auch Strauße tummeln sich hier
Albertino hat auch Blick für andere Sachen und entdeckt Bele & Co die auch hier stehen und Elefanten „eintüten“ 🙂 😉 . Es gibt ein letztes Hallo durchs offene Fenster, dann trennen sich unsere Wege für diesen Urlaub endgültig.
Es ist seit dem wir in Etoscha sind sehr heiß, so um die 35°C, und seit wir Okaukuejo verlassen haben scheint auch wieder die Sonne. 😛 😎 Wir schauen ziemlich lange zu und beschließen dann direkt nach Namutoni zu fahren. Die üblichen Bedürfnisse, Hunger, Durst und Pipi melden sich.
sehr schön, die Fotos mit den sich in der Morgensonne spiegelnden Impalas und Kudus 🙂 ... und die schmusenden Zebras 🙂 ... und die Elis - also einfach alle! 😉
Hach, noch knapp neun Monate, dann sehe ich sie hoffentlich auch alle mal selbst 🙂
GugguThemenstarter2'261 Beiträge · seit 201115. Jan. 2016 · #278
Liebe Helga, vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst und hier immer wieder nettes Feedback postest. 🙂 Ich bin sicher, du wirst auch einen tollen Urlaub in Namibia verbringen mit mindestens so schöne Erlebnisse. 😎 😛 Die Zeit rast und rucki zucki sind die 9 Monate Wartezeit vorbei.
Ich brauche hier noch ein bisschen Vorlauf, dann kann es auch schon weiter gehen.
GugguThemenstarter2'261 Beiträge · seit 201115. Jan. 2016 · #279
30.8.2015 Teil 2 Die Jahreshauptversamlung der Giraffen und Fahrt nach Mokuti
Als wir in Namutoni ankommen, schauen wir erst verdutzt. Wo ist das Restaurant? Im Fort sieht es ziemlich heruntergekommen aus. Jemand erklärt uns dann, dass das Restaurant neu gebaut wurde. Wir laufen hin und suchen uns ein Tisch.
Wir bestellen ein Sandwich und ein Draft und machen eine wohlverdiente Pause.
Hinterher gehen wir noch ans Wasserloch und werden mit einem Elefant belohnt, der im Wasser steht und das saftige Grün mampft.
Wir wollen noch nach klein Namutoni und Chudop bevor wir nach Mokuti aufbrechen. Am ersteren landen wir mitten in die Jahreshauptversammlung der Giraffen. Ich habe gehofft hier Löwen zu sehen, aber das ist mir jetzt gerade so lieb. Insgesamt sind 31 Langhälse um das Wasserloch verteilt und bieten einen wunderbaren Anblick. Schaut selbst!
Sie schreiten langsam, bleiben immer wieder stehen, ein Wald aus Hälsen. Auf freier Fläche wirken Giraffen sicher, sie erkennen Gefahren früh und reagieren so zeitig, dass andere Tiere sie als Warnsystem nutzen. Aber am Wasserloch scheint sie irgendwie Lampenfieber zu packen.
Dann beginnt eine der wohl umständlichsten Choreografien im ganzen Tierreich. Eine Giraffe, die trinken muss, stellt sich ans Ufer und spreizt die Vorderbeine, zögernd das Gewicht von einem Bein auf das andere verlagernd, bis diese soweit auseinanderstehen, dass es aussieht, als möchte sie einen Spagat machen. Danach senkt sie in Zeitlupe den Hals und lehnt sich zurück, bis der Kopf endlich ans Wasser reicht.
Wir fahren anschließend noch den Dik-Dik-Loop und sehen dort auch noch viele Giraffen im Busch. Es ist immer wieder schön anzusehen, wie die riesigen Tiere in ihrem wiegenden, fast zeitlupenartigen Gang durch den Busch wandern. Überhaupt war in diesem Jahr eine richtige Giraffenschwemme.
Am Chudop stehen Impalas und Kudus im weichen Nachmittagslicht
Wir steuern dann Mokuti an und sind sehr gespannt, da ein paar aus dem Forum der Meinung war, sie wurden lieber woanders hin. Nun, Onguma und Mushara Bush Camp kannten wir schon und möchten jetzt was Neues ausprobieren. Die Mokuti Etosha Lodge befindet sich nur vier Fahrtminuten vom Lindequist Tor, ist also ideal für den Besuch des Nationalparks. Mokuti bedeutet in der Sprache der Himba "im Busch". Die Lodge liegt auf einem privaten, 4300 Hektar großen Farmland, und bietet Giraffen, Oryx, Kudus und vielen anderen Tierarten ein Zuhause.
Wir werden sehr nett begrüßt und über alles aufgeklärt. Die Lodge ist etwas groß, ist aber nur zu 40% ausgebucht. Einem elektrischen Wägelchen bringt dann unser Gepäck auf das Zimmer. Es ist nicht all zu groß, aber sehr nett eingerichtet und hat einen schönen Blick auf den großzügig angelegten Garten.
Alle Zimmer sind ausgestattet mit schöne Betten, Klimaanlage, Ventilator, Minibar, Moskitonetz, Safe, Satelliten-TV und Badezimmer mit Dusche oder Badewanne.
In die Bar gönnen wir uns ein Malawi Shandy und eine Kleinigkeit zum Essen. Ein Eichhörnchen leistet uns dabei Gesellschaft
Hinterher gehen wir an der Rezeption vorbei und buchen ein Game Drive für morgen früh der um 6:00 beginnt. Urgh!
Ich mache noch ein paar Fotos von der Lodge
Wir duschen dann und sitzen eine Weile vor dem Zimmer und lesen ein bisschen. Als es zu dunkel wird gehen wir vor an die Feuerstelle und trinken dort einen GT bevor es an dem leckeren Dinner geht. Wir haben einen schönen Tisch draußen und das Buffet ist das Beste welches wir bis dato in Afrika gehabt haben. Yammi, yammi.
Der Digestifwagen.
Glücklich und zufrieden mit dem Tag genießen wir unseren Wein.
Den Sonnenuntergang haben wir heute verpasst, aber auf dem Weg ins Bungi mache ich noch ein Bild vom Erdtrabanten.
Wir richten Klamotten und die Fotos für morgen früh und stellen den Wecker Bevor wir ins Land der Träume übergehen……..
Die Giraffenfotos sind auch wieder wunderschön. Man kann es sich kaum vorstellen, wie sie da in ihrer Jahreshauptversammlung 😄 alle so nebeneinander stehen wie auf dem Panoramafoto. Das war sicher ein seltenes Sichtungsglück!