Zwei Camper-Neulinge auf Leopardensuche

Reisebericht 65 Antworten · 16,5k Aufrufe · gestartet 04. Okt. 2015 von Hobi
Themenstarter303 Beiträge · seit 201309. Okt. 2015 · #21
Tag 4, 13.09.2015 - Dolomite Camp, Etosha
Die erste Nacht im Dachzelt haben wir gut überstanden - war eigentlich super. Etwas kalt zum Schluss, aber sonst recht angenehm. Mit Sonnenaufgang stehen wir mit dem Hahn der Sophienhoflodge auf. Nach Kaffee und Frühstück packen wir gemütlich zusammen und bezahlen die Campsite.

Beim Bezahlen liefen uns ein paar Tokos über den Weg:
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Jetzt geht es das erste Mal in den Etosha - wir fahren also Richtung Galton Gate. Die Erwartungen sind zurück geschraubt - haben sehr oft gelesen, dass Etosha einfach überlaufen ist. Mal sehen wie es wird - auch auf das Dolomite Camp sind wir sehr gespannt.

Die Fahrt Richtung Etosha ist eher langweilig - nur hin und wieder kommen wir zu einer Straßensperre 🙂
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Gegen 11:00 Uhr sind wir am Gate und bezahlen die Parkgebühr für die nächsten Tage - die Freude ist groß, der erste Self Game Drive startet 😃

Zuerst sehen wir nicht viel, die Strecke ist eher eintönig und fast tierlos. Am ersten Wasserloch (Renostervlei) bleibt uns die Spucke weg - da steht ja gleich mal einges herum. Giraffen, Zebras, Oryx, Strauß, Warzenschwein, ...
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Leider ist es sehr windig und dadurch auch wirklich staubig. Je weiter wir in den Park fahren, desto mehr legt sich aber der Wind.

Am nächsten Wasserloch sehen wir dann gleich eine Gruppe Elefanten - letztes Jahr im Süden hatten wir ja kein Elefantenglück. Wunderbar diesen Tieren zuzusehen. Wir waren entzückt - Rund um die Wasserlöcher tat sich wirklich sehr viel. Dazwischen war nicht viel los - aber das macht ja nichts.
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Gegen 14:00 kamen wir in Dolomite an - gleichzeitig mit 3 anderen Autos. Unser Gepäck haben wir auf das Golfkart gepackt, sind dann aber zu Fuß hochgelaufen, weil wir sonst warten hätten müssen. Nach dem freundlichen CheckIn bezogen wir unser Chalet mit der Nummer 1. Also gleich das erste nach Restaurant / Pool.
Die Aussicht ist wirklich toll - die Zimmer sind sehr schön. Es ist aber doch einiges kaputt - stört nicht wirklich und es hat an nichts gefehlt, liebevolle gepflegt wird die Lodge aber definitiv nicht.
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Heute ist es wirklich sehr heiß und wir genießen ein kaltes Getränk am Pool im Schatten, bevor wir zum abendlichen Game Drive aufbrechen.

Am Wasserloch gleich bei der Lodge hatten wir gleich wieder Elefanten - danach "das übliche". Einfach wunderschön das Licht am Abend - teilweise lassen uns die Tiere ganz nah heran.
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Zurück in der Lodge sehen wir bei einem Windhoek Lager von der Terasse aus in der Ebene ein Nashorn Richtung Wasserloch laufen. Schade - das haben wir verpasst.
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Später geht es zum Abendessen - heute gab es etwas, was ein Kudu-Steak sein sollte. Wir sind wirklich nicht besonders anspruchsvoll, aber ein so zähes Fleisch habe ich noch nie in meinem Leben gegessen. Fast die Hälfte bleibt am Teller zurück - alles andere war aber schwer in Ordnung. Morgen also kein Game ...

Nach dem Genuß der letzen beiden Tonic Water im Dolimite Camp (OK, etwas Gin war auch dabei) gingen wir ins Bett. Hoffentlich kommt morgen eine neue Lieferung Tonic Water ... 😗
SANPark Notifier März 2014: Zwei Neulinge zu Besuch bei Batman oder Unterwegs im Süden und im KTP September 2015: Zwei Camper-Neulinge auf Leopardensuche oder Unterwegs im Etosha, Caprivi, Chobe und Moremi
zuletzt bearbeitet 09. Okt. 2015
538 Beiträge · seit 201219. Okt. 2015 · #22
Hallo Hobi,
wat is'n los?
Du steigerst die Spannung auf's Äußerste - und nu is schon 10 Tage Sendepause?
Ich würde mich sehr auf den Fortgang Deines RB freuen.

Nix für ungut,
Rolf
Themenstarter303 Beiträge · seit 201319. Okt. 2015 · #23
Hallo Rolf + Leute,

sorry, aber ich komm einfach nicht dazu. Hatte die letzten 5 Tage Fotokurs (auch jetzt gerade).

Am Mittwoch gehts höchstwahrscheinlich weiter, dafür dann vielleicht wieder jeden Tag ein neuer Eintrag.

Dafür hier mal das Ergebnis vom Wochenende:
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Lg
Robert
SANPark Notifier März 2014: Zwei Neulinge zu Besuch bei Batman oder Unterwegs im Süden und im KTP September 2015: Zwei Camper-Neulinge auf Leopardensuche oder Unterwegs im Etosha, Caprivi, Chobe und Moremi
zuletzt bearbeitet 19. Okt. 2015
Themenstarter303 Beiträge · seit 201320. Okt. 2015 · #24
Tag 5, 14.09.2015 - Dolomite Camp, Etosha
In der Nacht war es im Zimmer sehr heiß - wir wachen kurz vor Sonnenaufgang auf, nun ist die Temperatur angenehm. Draußen fährt gerade das erste mal der Golfwagen vorbei. Beim Zähneputzen hören wir auf einmal ein lautes Brüllen - das war ein Löwe.

Wir beschleunigen unsere Tätigkeiten ganz automatisch - der muss unten beim Wasserloch sein. Wir packen unser Zeug zusammen, gehen kurz frühstücken und brechen dann gleich auf. Vielleicht haben wir heute Glück und sehen vielleicht Katzen - wer weiß, vielleicht auch den so gewünschten Leo.

Am Wasserloch angekommen gab es nichts besonderes - kein Löwe weit und breit. Da waren wir wohl zu langsam. Es ist aber auch ohne Katzen traumhaft - das Licht am Morgen ist einfach toll!
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Teilweise werden wir ganz schön angemeckert 🤩 :
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Mittag wollen wir in Olifantsrus (neue Campsite) verbringen - dort angekommen stehen wir vor einer Baustelle und sehen keinen anderen Gäste. Wir öffenen das Tor selbst, da kommt uns jemand entgegen und erklärt es wären 30 N$ pro Person Eintritt zu zahlen.

Da es wenig Alternativen gibt und wir schon hungrig werden bezahlen wir den Eintritt. Im Nachhinein voll in Ordnung - der Hide ist wirklich wunderschön und man kann eine tolle Pause machen.
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Am Hide kommt man den Tieren wirklich sehr nah:
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Danach geht es wieder zurück Richtung Dolomite - an allen Wasserlöchern ist was los.
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Bei Dolimite sehen wir auch wieder Elefanten - die veranstalten sogar eine kleine Straßensperre:
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Gegen 15:30 sind wir zurück im Zimmer und ruhen uns ein wenig aus - heute Abend wollen wir nicht mehr weiter herumfahren. Wir haben vor uns ans Dolomite Wasserloch und dort zu warten.

Um 17:00 sind wir am Wasserloch und genießen die Stimmung bei einem Bier.
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Als wir gegen 18:30 schon fast aufbrechen wollen, sehen wir in der Ferne zwei Nashörner kommen. Wir warten so lange wie möglich, die beiden sind aber sehr schüchtern.
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Wir sind extrem happy diese tollen Tiere so nah erleben zu dürfen. Der Mutter hat man offenbar zum Schutz das Horn entfernt.
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Dann müssen wir leider zurück zum Camp, machen uns frisch und entscheiden uns beim Dinner diesmal gegen Game und für Rindfleisch. Das ist wirklich ganz passabel und auch der Tonic-Vorrat war wieder aufgefrischt!

Uns fällt auf, dass einige andere Gäste (unterschiedlicher Nationalitäten) das Personal wirklich von oben herab bzw. äußerst unfreundlich behandeln. Wir finden das sehr schade und die Stimmung ist teilweise richtig unangenehm. Deshalb sind wir irgendwie ganz froh hier wegzukommen und freuen uns schon wieder auf unser Dachzelt.

Müde kommen wir zurück ins wieder sehr warme Zimmer und gehen bald ins Bett. Schließlich sollten wir ja die gewünschten Katzen zumindest noch zu hören bekommen 🙂

Gegen 2 Uhr wachen wir auf - zuerst Melanie, etwas später ich. Wir hören ganz in der nähe Löwengebrüll. Wirklich sehr laut - und sehr sehr furchteinflößend. Es kommt uns so vor als würden die Löwen rund um unser Zelt schleichen.

Das geht 2-3 Stunden so und wir schlafen in dieser Zeit wenig bis gar nichts. Irgendwann schlafen wir dann ein - ich frage mich die ganze Zeit: Was wenn das im Dachzelt passiert ... auf was haben wir uns da eingelassen. Jetzt freuen wir uns nicht mehr so richtig aufs Dachzelt 😣

Fazit Dolomite Camp:
Tolle Lage, Tolle Aussicht und viele Tiere in der Umgebung. Wohl etwas einsamer als der Ostteil des Etosha. Lodge eigentlich traumhaft, etwas abgewohnt und Personal je nach Stimmung von sehr freundlich bis eher unfreundlich. Essen von grausam bis gut. Andere Gäste bei uns wirklich teilweise zum fremdschämen. Eher unpraktisch ist die "weite" Entfernung zwischen Auto und Zimmer. Auf den Golfwagen zu warten war uns immer zu blöd - wir sind zu Fuss gegangen (außer Nachts).

Wenn man weiß worauf man sich einlässt, keine zu hohen Ansprüche hat sehr gut. Preis/Leistungsverhältnis ist sicher nicht das beste.
Preis: € 83 pro Person (inkl. Frühstück).
SANPark Notifier März 2014: Zwei Neulinge zu Besuch bei Batman oder Unterwegs im Süden und im KTP September 2015: Zwei Camper-Neulinge auf Leopardensuche oder Unterwegs im Etosha, Caprivi, Chobe und Moremi
zuletzt bearbeitet 21. Okt. 2015
Themenstarter303 Beiträge · seit 201321. Okt. 2015 · #25
Tag 6, 15.09.2015 - Halali Camp, Etosha
Nach der unruhigen Nacht stehen wir wieder recht bald auf und packen unser Zeug zusammen. Nach gemütlichem Frühstück checken wir aus und gehen zum Auto.

Heute ist unser letzter ganzer Tag im Etosha - wir haben eine sehr lange Strecke, nämlich bis Halali vor uns. Nach einem Stoßgebet zum Safarigott brechen wir auf - bitte bitte zeig uns heute ein paar Kätzchen.

Am ersten Wasserloch ist nicht viel los - wir sehen einen neugierigen Schakal der uns etwas näher kommt:
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Beim nächsten Wasserloch steht ein Auto. Von weitem sehe ich etwas zwischen Wasserloch und Auto liegen. Und dann bin ich mir sicher - Löwen. Da ist es das wieder das Wahnsinnsgefühl - einfach unglaublich schön. Danke lieber Safarigott.
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Es handelt sich um einen jungen Löwen und zwei Löwendamen - es wird gedöst und hin und wieder ein Stückchen bewegt.
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Damit steht fest: Etosha ist super! 😗
Nachdem wir das ganze ausgiebig genossen haben und uns sicher sind, dass die Löwen keine Jagd veranstalten werden (es sind viele Tiere rundherum unterwegs), reissen wir uns los und fahren weiter Richtung Halali.

Trunken vor Glück fahren wir weiter bis von der Beifahrerseite ein lautes STOOOOPPPPP ertönt. Na was läuft denn da von links genau auf uns zu - natürlich ein wunderschönes Löwenpärchen:
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Die beiden queren langsam die Straße und verschwinden dann hinter einigen Büschen und höherem Gras.
Damit steht fest: Etosha ist absolut genial! 🤩

Wir fahren weiter und passieren Olifantsrus, danach ist nicht mehr besonders viel los. Von einem entgegenkommenden Fahrzeug hören wir von Löwen am nächsten Wasserloch ... 🙂
Dort angekommen brauchen wir einige Minuten bis wir die Löwen entdecken - diese liegen sehr weit entfernt unter einem Baum bei einem Riss und fressen. Selbst mit Fernglas nur sehr schwer zu sehen - deshalb gibt es nichtmal ein Beweisfoto.

Wir brechen also schnell auf - je näher wir Richtung Okaukuejo kommen, desto düsterer wird es. Offenbar wird in dieser Gegend sehr viel Sand aufgewirbelt, die Stimmung ist eher deprimierend - Tiere sind in der nähe der Wasserlöcher aber garantiert.
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In Okaukuejo legen wir wieder eine Pause ein (Mittag haben wir zuvor an einem Picknickplatz gemacht). Ist ganz nett hier - und der "Sandsturm" ist auch vorüber.
Das Wasserloch ist toll - sowas kannten wir bisher nicht. Hoffentlich ist das in Halali ähnlich.
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Nach der Pause geht es weiter - wir wollen über Olifantsbad weiter Richtung Halali. Die Gegend hier ist wirklich nett - und was soll ich sagen, in Olifantsbad ist der Name Programm:
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Es sind ca. 20 Tiere am Wasserloch - wir bleiben sehr lange (teilweise auch unfreiwillig - bei so vielen Elefanten ist die Straße oft gesperrt) und kochen uns dann am nebenan liegenden Picknickplatz Kaffee.
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Die Gegend hier gefällt uns sehr gut und ist auch sehr Tierreich:
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In Halali angekommen checken wir ein, ruhen uns kurz aus und brechen dann zum Wasserloch auf. Dort sind gleich ein paar Elefanten und auch ein Schakal- gefällt uns gut.
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Danach gehen wir essen (man wird satt, aber man ist ja nicht wegen dem Essen da) und dann gleich nochmal zum Wasserloch. Ist wirklich toll hier - viele Leute aber absolut still. Wir bekommen noch ein Nashorn und eine Hyäne zu Gesicht:
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Erst spät können wir uns vom Wasserloch losreissen und gehen zurück in unser Bush Chalet. Nach einer entspannenden Dusche fallen wir nach einem wirklich tollen Tag müde ins Bett.

Fazit Halali:
Empfehlenswert. Das Wasserloch ist in Okaukuejo sicher noch bequemer zu erreichen, ist aber auch in Halali toll. Die Bush Chalets sind voll in Ordnung - und das Essen macht wie erwähnt satt. Ruhig ist es hier natürlich nicht, aber das war ja klar.

Preis: € 71 pro Person (inkl. Frühstück).
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zuletzt bearbeitet 21. Okt. 2015
Themenstarter303 Beiträge · seit 201322. Okt. 2015 · #26
Tag 7, 16.09.2015 - Roys Restcamp
Heute stehen wir mal etwas später auf und gehen ganz gemütlich Frühstücken. Nach dem Checkout (für den Schlüssel braucht man übrigens 500 N$ Kaution in bar, die wir uns dann natürlich wieder abholen) brechen wir auf. Die heutige Route führt uns über Namutoni raus aus dem Park.

In Tsumeb oder Grootfontein wollen wir dann Tanken und für die nächsten Tage einkaufen. Unser heutiges Tagesziel ist das Roys Restcamp - die nächsten vier Tage wird gecamped 😛

Zuerst fahren wir zum Etosha Lookout - hier hat man einen tollen Überblick über die Pan:
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Die Landschaft ist hier weniger bewachsen als in den anderen Teilen des Parks die wir bisher gesehen haben - ist aber irgendwie logisch. Dann taucht eine einzelne Hyäne entlang der Straße auf - wir können diesem schönen Tier lange Folgen und genießen die tolle Morgenstimmung:
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Hinter dem nächsten Wasserloch sehen wir dann ein Rhino:
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Natürlich sind sonst auch alle "üblichen" Tiere unterwegs:
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Und dann begegnen wir zwei Elefanten die einen kurzen Konflikt austragen:
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Kurz vor Namutoni sehen wir insgesamt noch 4 Nashörner - zwei sehr weit weg und zwei etwas näher, unglaublich was hier los ist!
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Im Camp angekommen vertreten wir uns kurz die Beine und schlendern etwas herum - ist ganz nett hier:
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Dann machen wir uns Richtung Gate auf - das wars also mit Etosha. Am Gate angekommen werden wir recht gründlich kontrolliert - wir haben natürlich gar nichts mit und müssen dann noch unsere Schuhe im Wasserbad desinfizieren. Beim ersten Picknickplatz nach dem Gate machen wir Mittagspause mit Kaffee.

Am Lake Otjikoto kurz vor Tsumeb machen wir einen Zwischenstopp und gehen eine größere Runde. Ist nett, aber muss auch nicht unbedingt sein.
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In Tsumeb gehen wir in einer sehr sehr neu wirkenden Shopping Mall einkaufen. Die Fotoausrüstung ist dabei am Mann - der Rest bleibt natürlich im Auto. Wir heben auch Bargeld ab und gehen tanken.

Als wir alles erledigt haben und uns für die nächsten Tage mit frischem Gemüse, etwas Fleisch usw. eingedeckt hatten, geht es weiter auf der Asphaltpad - vorbei an Grootfontein bis zu Roys Restcamp.

Dort angekommen können wir uns einen Platz aussuchen - es ist richtig gemütlich hier und auch immer etwas los. Zuerst beobachten wir viele Rotschnabelfrankoline:
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Dann kommen unsere Campnachbarn - zwei Südafrikanische Päärchen mit 3 kleinen Hunden und einem eigenen "Butler" der alles aufbaut, kocht, ... - sowas war mir neu 🤩

Es gibt einen netten Rundweg den wir gehen.
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Am Wasserloch warten dann zwei Elanantilopen:
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Zurück am Platz machen wir uns an die Vorbereitungen fürs Abendessen und genießen die tolle Umgebung mit viel Wild das sehr nahe kommt.
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Nach dem Essen gönnen wir uns noch ein Tonic-Water mit einem Schüsschen Gin (zwecks der Mückenabwehr 😗) und kriechen dann zufrieden in unser Dachzelt.

Fazit Roys Restcamp:
Netter Campingplatz mit Strom, Wasser, brauchbaren Abolutions und allem was man braucht in wildreicher Umgebung.
Preis: N$ 95
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zuletzt bearbeitet 22. Okt. 2015
Themenstarter303 Beiträge · seit 201323. Okt. 2015 · #28
Tag 8, 17.09.2015 - Nunda River Lodge
Nach einer entspannten Nacht im Zelt frühstücken wir gemütlich. Dabei bekommen wir Besuch von einem Hasen:
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Es ist doch etwas sehr frisch geworden in der Nacht - der Schlafsack hat nicht gereicht. Wir hatten eigentlich vor in Windhoek Decken zu kaufen, dachten aber das sei nicht notwendig. Wir planen also für heute einen Zwischenstopp in Ruundu ein - dort gibt es einen Cymot.

Bevor wir fahren machen wir noch ein paar Bilder vom Campingplatz (das erste Foto zeigt den Hide):
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Nachdem wir alles zusammengepackt haben, brechen wir auf. Ab in den Caprivi zu unserem heutigen Tagesziel - der Nunda River Lodge.

Nach relative kurzer Fahrt passieren wir den Vet-Zaun, und sind im richtigen Afrika. Habe das schon öfter in Reiseführer bzw. Reiseberichten gelesen und mir gedacht: na das kann ja nicht plötzlich so anders sein. Doch kann es 😗

In Ruundu angekommen, fahren wir zum Cymot. Leider gibt es dort keine Decken und wir werden zu einem anderen Geschäft geschickt. Dort erstehe ich zwei recht günstige Decken und wir versorgen uns noch mit ein paar Lebensmitteln bevor wir weiterfahren.

Da wir nirgendwo Game bekommen haben, hatte ich noch die Idee zur Mobolo Lodge zu schauen - wir hatten in Reiseberichten gelesen, dass es dort immer gutes Game gibt.

Auf der Lodge werden wir sehr freundlich begrüßt und wir konnten auch problemlos Game kaufen. Auch ein Rundgang am wunderschönen Lodge-Gelände (mit Insel + Hängebrücke) konnten wir machen:
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Relativ bald kommen wir bei der Nunda River Lodge an und dürfen unseren Platz mit der Nummer #1 beziehen (am Foto links die Lodge und rechts davon unser Auto mit Dachzelt):
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Der Platz ist super, direkt am Fluss und man hat alles was man braucht. Die Campinggäste dürfen auch sämtliche Lodgeeinrichtungen benutzen, das ist echt super. Wir buchen gleich eine River Cruise für den Abend und relaxen ein weniger auf der Campsite.

Ungefähr 100 Meter von der Campsite entfernt sind auch Hippos im Wasser. Hoffentlich kommen uns die nicht besuchen ...:
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Die River Cruise ist einfach traumhaft. Zuerst geht es Richtung Popa Falls und dann wieder an der Lodge vorbei die andere Flussrichtung entlang. Zu sehen gibt es sehr viele Vögel (inkl. wunderbarer Erklärungen unseres tollen Guides) und natürlich Hippos. Ein kleines (unfotogenes) Krokodil sehen wir auch. Die Cruise kann man nur jedem empfehlen!

Boot:
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Popa Falls (vom Boot und von einer Sandinsel wo wir etwas herumspazieren):
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Fischer
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Hippos
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African Darter
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Vogelwelt
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Und zum Abschluss der Sunset mit Hippo
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Nach Sonnenuntergang kommen wir zurück zum Campingplatz, machen Feuer und bereiten alles für die Nacht und das Abendessen vor. Immer wieder leuchten wir Richtung Fluss - der einzige Besucher ist aber ein Hund der uns anbettelt 🙂

Wir essen gemütlich - es gibt noch die letzten reste Rindfleisch - und gehen nach einem stärkenden Gin-Tonic todmüde ins Bett.

Geschlafen wird aber zuerst mal nicht - kurz bevor wir einschlafen, besucht uns das erste Hippo. Wir sind wieder extrem aufgeregt und haben das Gefühl als würde das Hippo direkt neben dem Auto grasen. Nach einiger Zeit hören wir das Hippo wieder ins Wasser gehen.

Wir schlafen dann bald ein - in der Nacht werden wir aber immer wieder wach, das Gras bei uns am Platz scheint besonders schmackhaft zu sein 🤩
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zuletzt bearbeitet 23. Okt. 2015
Themenstarter303 Beiträge · seit 201324. Okt. 2015 · #29
Tag 9, 18.09.2015 - Nunda River Lodge
Mit dem Sonnenaufgang klettern wir vorsichtig aus dem Dachzelt - nach eingehender Prüfung der Umgebung auf Hippos steigen wir herunter. Wir haben das Gefühl als würde uns Afrika langsam in die Wildnis einführen.
Zuerst ein paar Löwen vor dem Zimmer, jetzt Hippos - mal sehen was da noch alles kommt 😗

Zuerst wird mal Kaffee gekocht:
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Und natürlich schön gefrühstückt. Es ist wunderbar hier. Auch beim Campen stellt sich schön langsam Routine ein - deshalb kommen wir auch recht zeitig weg und brechen Richtung Mahango Game Reserve.
Wir fahren durch Bagani - hier ist ganz schön was los auf der Straße. Beim Gate bezahlen wir den Eintritt und bekommen eine Karte - bestimmte Straßen im Park soll man wegen Tiefsand nicht fahren. Wir haben das auch gelassen - das erste richtige Sandabenteuer wartet morgen auf uns ...

Viel los ist nicht - die Gegend ist aber sehr schön und man ist fast alleine unterwegs. Zuerst begegnet uns ein Büffel mit blinden Passagieren:
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Dann sehen wir einen Affen der am Ausguck sitzt:
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Im Park darf man an zwei Stellen aussteigen - die erste Rast legen wir am großen Baobab Rast ein.
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Als wir weiterfahren treffen wir eine Gruppe namibianischer Studenten und sehen von weitem eine Rappenantilope:
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Nach einem kleinen Snack am zweiten Rastplatz fahren wir vom Fluss weg auf die andere Seite des Parks - dort gibt es ein Wasserloch.
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Auf der Fahrt dort hin fahren wir durch relativ tiefen Sand (kommt uns zumindest zu dem Zeitpunkt so vor 😗) und kommen nur langsam voran. Na wehe am Wasserloch tut sich nichts!
Am Wasserloch kommen wir dann gleichzeitig mit einer Elefantengruppe an - wir beobachten die Dickhäuter beim Baden und Eincremen mit Sand und Schlamm.
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Außerdem kommen auch ein paar Pferdeantilopen vorbei (Danke Bele 😁):
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Nachdem wir das Schauspiel ausgiebig genossen haben, fahren wir zurück zur Nunda River Lodge. Dort kommen wir am frühen Nachmittag an und Essen zuerst etwas. Es ist heute sehr heiß und wir sind ziemlich erledigt. Wir entscheiden uns dazu den Rest des Tages am Pool zu verbringen.

Am frühen Abend sind wir wieder auf der Campsite mit Hippo-Blick:
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Am anderen Flussufer wird - mit Erfolg - gefischt:
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Danach genießen wir den Sonnenuntergang und grillen die erste Hälfte das gestern in der Mobola Lodge erstandenen Game. Zum Einschlafen gibt es wie immer einen Gin-Tonic 😈
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Kaum sind wir im Dachzelt verschwunden, kommen unsere Rasenmäher aus dem Wasser - wir haben uns daran aber schon gewöhnt und wachen nur hin und wieder auf.

Fazit Nunda River Lodge:
Die Campsite ist super - die Plätze am Fluss sind natürlich ein Traum. Wir hatten Platz #1, direkt daneben wäre noch ein Platz gewesen, der wurde aber nicht vergegben. Wenn dieser besetzt gewesen wäre, hätte man wenig Privatspähre.
Ist er nicht besetzt, sieht man sonst keine anderen Camper (außer man besucht die Toilette). Sehr angenehm war, dass man auch den Pool und die Bar benutzen darf. Die Bootsfahrt war sowieso Klasse. Also - eine klare Empfehlung, natürlich aber nicht so ruhig wie folgenden Campingplätze.

Preis: N$ 120 pro Person pro Nacht
SANPark Notifier März 2014: Zwei Neulinge zu Besuch bei Batman oder Unterwegs im Süden und im KTP September 2015: Zwei Camper-Neulinge auf Leopardensuche oder Unterwegs im Etosha, Caprivi, Chobe und Moremi
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2015
8'682 Beiträge · seit 201024. Okt. 2015 · #30
Ach Mensch Robert, da werden Erinnerungen wach! War mir gar nicht so bewusst, dass wir zumindest teilweise eine ähnliche Route hatten!

Klasse Fotos hast du gemacht - Neid!

Weißt du noch, wie euer Guide auf dem Boot der Nunda Lodge hieß?? War es ein relativ kleiner, zierlicher, ruhiger?

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter303 Beiträge · seit 201324. Okt. 2015 · #31
Hi Bele,

ja ich bin ja schon ganz gespannt auf Deine weiteren Etosha-Sichtungen und auf Deinen Bericht der Nunda River Lodge 🙂

Ich bin mit Namen ganz schlecht (hast Du ja schon bei Rappen- vs. Pfereantilope gemerkt 😄) - aber ja er war klein und ruhig und zu Beginn etwas nervös. Aber er hat sich wahnsinnig bemüht und uns viel erklärt und gezeigt.

Lg
Robert
SANPark Notifier März 2014: Zwei Neulinge zu Besuch bei Batman oder Unterwegs im Süden und im KTP September 2015: Zwei Camper-Neulinge auf Leopardensuche oder Unterwegs im Etosha, Caprivi, Chobe und Moremi
8'682 Beiträge · seit 201024. Okt. 2015 · #32
Hobi schrieb:

Ich bin mit Namen ganz schlecht (hast Du ja schon bei Rappen- vs. Pfereantilope gemerkt 😄) - aber ja er war klein und ruhig und zu Beginn etwas nervös. Aber er hat sich wahnsinnig bemüht und uns viel erklärt und gezeigt.

Lg
Robert
Tzzzz.... du musst doch nicht gleich wieder petzen 🤩 ! 😄

Also so wie du den Guide beschreibst kann es eigentlich nur Baasi gewesen sein!!! Der ist genial - und bekommt bei mir quasi ein ganzes Kapitel für sich 🙂 !

Ich bin übrigens auch sehr gespannt wie es bei euch weiter geht - wobei sich unsere Wege ja bald trennen...

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
8'682 Beiträge · seit 201024. Okt. 2015 · #34
Hobi schrieb:Naja - Ehre wem Ehre gebührt!

Ja, ich denke das stimmt! Das war Baasi. Ein Kapitel könnte ich jetzt aber auch wieder nicht füllen 🙂
Ich schon - wir hatten ne schöne Zeit mit ihm..... aber wir schweifen ab 😛 Schreib lieber weiter!

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter303 Beiträge · seit 201325. Okt. 2015 · #35
Tag 10, 19.09.2015 - Nambwa Lodge
Wie immer zum Sonnenaufgang begleitet von lautem Vogelgezwitscher stehen wir auf, machen uns Frühstück und verlassen schon kurz vor 07:00 Uhr die Nunda River Lodge. Unser Tagesziel ist die Campsite bei der relativ neuen Nambwa Lodge - auf uns wartet heute das erste richtige Sandabenteuer.

Zuerst wollen wir aber noch in die Buffalo Core Area des Mahango Parks - wurde uns von mehrern Leuten in der Nambwa Lodge empfohlen, also nichts wie hin!
Die Fahrt dauert nicht besonders lange und die Buffalo Core Area liegt in unserer Richtung. Als wir von der B8 auf die Nebenstraße Richtung Park biegen und ca. 300 Meter fahren sehen wir etwas auf der Straße laufen.

Als wir näher kommen, begreife ich, dass wir gerade das erste mal in unserem Safarileben afrikanische Wildhunde beobachten dürfen. Auf die hatten wir natürlich heuer gehofft, aber eher in Botswana. Dankeschön lieber Safarigott. Es scheint die Opfergaben lohnen sich tatsächlich.
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Die Wildhunde laufen gemälich der Straße entlang und wir verfolgen das Schauspiel - nach relativ kurzer Zeit biegt das Rudel aber von der Straße ab und verschwindet im Dickicht.

Wir fahren also weiter und kommen nach kurzer Zeit zum Gate - leider ist niemand da, also warten wir etwas. Nach einiger Zeit rufen wir und siehe da, nach ca. 10 Minuten werden wir tatsächlich entdeckt, dürfen Eintritt zahlen und bekommen eine Karte.

Los gehts also - die Wege hier sind noch etwas abenteuerlicher als gestern, aber für unseren Hilux kein Problem. Die Gegend macht Ihrem Namen auch alle Ehre:
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Es gibt aber auch Elefanten - in diesem Fall "müssen" (es gibt ja schlimmeres 😃) wir lange warten bis die Gruppe die Straße freigibt:
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Uns gefällt dieser Teil des Parks eigentlich fast besser als gestern - und er ist noch einsamer:
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Kurz vor Mittag verlassen wir den Park und machen uns auf den noch relativ langen Weg bis Nambwa.
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Als wir von der B8 Richtung Nambwa abfahren passieren wir wieder ein Gate und erledigen die Formalitäten. Gleich hinter dem Gate beginnt die Tiefsandpiste (diesmal ist es wirklich eine 😄). Die Nervosität steigt - bis auf 5 km im Sossusvlei haben wir keinerlei Erfahrung.
Aber wir sind vorbereitet - wir wissen wie es theoretisch funktionieren sollte. Und wir haben Schaufel und Sandmatte - was soll schon groß passieren.

Also - raus aus dem Auto und runter mit den Reifen auf 1,6 bar. Dank des mitgebrachten Manometers (der am Kompressor im Auto war übrigens kaputt ...) alles kein Problem.
Und dann gehts los. Gleich mal die Untersetzung rein - das ist ja gaaaaanz tiefer Sand. Für den Hilux alles kein Problem. Also langsam ausrollen und Untersetzung raus - natürlich auch dann kein Problem.

Die Nervosität ist trotzdem noch immer groß und als wir die erste Gruppe von gefühlten hundert Elefanten (wahrsch. waren es 40 - trotzdem beeindruckend) passieren, traue ich mich nicht mal anzuhalten.

Den ersten Stopp legen wir erst nach einigen Kilometern ein - Impalas, Paviane und Zebramangusten vergnügen sich im Schatten unter einem Baum.
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Später sehen wir dutzende Geier bei einem schön älteren Riss:
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Die Gegend ist wunderbar und die Fahrt verläuft Problemlos - die Hilux gräbt sich einfach durch. Und mit Navigationssystem ist die Anfahrt zur Lodge auf den vielen kleinen Pisten auch überhaupt kein Problem.
Dort angekommen erkennen wir gleich mal einen Unterschied zur Nunda River Lodge - Campsite und Lodge sind strikt getrennt. Die Lage ist aber wirklich traumhaft - campen wieder direkt am Fluss und sehr schöne Waschhäuschen.
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Wir ruhen uns etwas aus - heute wollen wir natürlich noch zum Horseshoe. Ich versuche wieder mal ein paar Vögel zu fotografieren.
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Später fahren wir dann zum Horseshoe - nun macht sich das Navi wirklich bezahlt, es gibt unzählige Wege und keine Schilder. Mit Navi aber ein Kinderspiel.
Das Fahren im Tiefsand ist mittlerweile nicht mehr so aufregend - mit dem Auto und dem richtigen Reifendruck ist das (bisher) wirklich kein Problem und ich werde von Kilometer zu Kilometer sicherer.
Am Horseshoe angekommen fahren wir dem Fluss entlang und Parken oben am Lookout. Da sich noch nichts tut fahren wir noch eine kleine Runde hinter dem Horseshoe und sehen Paviane die Riesenkrach schlagen.
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Als wir zurück zum Lookout kommen, ist gerade die erste Gruppe Elefanten am Weg zum Fluss. Wunderbar - zufällig haben sich zwei Windhoek Lager nach vorne verirrt, die werden nun geleert.
Bei der Gruppe ist ein verletzter Elefant dabei - er hat einen kaputten Fuß und ist viel langsamer als die anderen in der Gruppe. Beim Verlassen des Flusses wartet die Gruppe aber immer wieder auf den Nachzügler. Ein tolles und natürlich trotdzem trauriges Erlebnis.

Immer wieder kommen neue Elefantengruppen zum Fluss - auf allen Seiten. Hier einige Bilder der wohl fotogensten Gruppe:
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Da es schon spät geworden ist, machen wir uns langsam auf den Rückweg. Wir müssen aber immer wieder warten weil Elefanten den Weg kreuzen oder zu Nahe am Weg stehen.
Es ist wirklich unglaublich wieviele Elefanten hier unterwegs sind - so etwas haben wir bisher noch nie gesehen und sind total glücklich.

Hier noch zwei unserer Straßensperren:
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Sehr zufrieden kommen wir zurück zur Campsite und beginnen mit den Vorbereitungen fürs Essen / die Nacht bevor es ganz Dunkel wird:
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Nach dem Essen (heute gibt es Game-Eintopf - es wird zum ersten Mal nicht gegrillt) kümmern wir uns zunächst mal um die tägliche Opfergabe für den Safarigott.
Ich leuchte immer wieder mit der Taschenlampe in den Fluss - als ich zwei Leuchtende Augen sehe (Krokodil oder Hippo) wird mir schon etwas flau im Magen 🙂

Als das Lagerfeuer abgebrannt und wir unsere Holzvorräte verbraucht hatten, gingen wir ins Dachzelt.
Die Nacht verläuft normal - wir hören Hippos und sehen Antilopen die direkt neben dem Auto das spärlich wachsende Gras fressen.

Fazit Nambwa Lodge Campsite:
Wunderbar. Klar, jetzt ist eine Lodge im in der Nähe, die früher nicht da war. Aber die Campsite ist ein Traum und wir haben uns von der Lodge nie gestört gefühlt. Einmal ist ein Auto durchgefahren - das wars aber schon wieder. Generatorlärm gab es überhaupt nicht.
Ich würde dort sofort wieder hin!

Preis: N$ 175 pro Person pro Nacht
SANPark Notifier März 2014: Zwei Neulinge zu Besuch bei Batman oder Unterwegs im Süden und im KTP September 2015: Zwei Camper-Neulinge auf Leopardensuche oder Unterwegs im Etosha, Caprivi, Chobe und Moremi
zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2015
Themenstarter303 Beiträge · seit 201325. Okt. 2015 · #36
Tag 10, 19.09.2015 - GoPro Video Horseshoe
Hallo Leute,

damit man einen etwas besseren Eindruck der Pistenverhältnisse und der Landschaft bekommt, hier ein Video welches wir mit unserer GoPro aufgenommen haben.
https://youtu.be/xoT44q0SC1k

Achtung: Am besten Qualität auf HD stellen - hochgeladen wurde jedenfalls in HD Qualität.

Im Prinzip ist es die Strecke entlang des Horseshoe bis zum Lookout - leider noch ohne Elefanten - bei der Rückfahrt war dann der Akku alle 🙂

Lg
Robert
SANPark Notifier März 2014: Zwei Neulinge zu Besuch bei Batman oder Unterwegs im Süden und im KTP September 2015: Zwei Camper-Neulinge auf Leopardensuche oder Unterwegs im Etosha, Caprivi, Chobe und Moremi
zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2015
Themenstarter303 Beiträge · seit 201325. Okt. 2015 · #37
Tag 11, 20.09.2015 - Chobe River Cottages
Nach einer sehr warmen (wofür haben wir eigentlich diese Decken gekauft???) aber angenehmen Nacht steigen wir aus dem Dachzelt und genießen die Ruhe und den schönen Campingplatz.

Heute geht es weiter nach Kasane - wir sind schon sehr gespannt auf die Chobe River Front und Botswana.

Die Sandpiste zurück zur B8 ist kein Problem mehr - immer wieder treffen wir auf Elefanten und beim Gate wird der Reifendruck mit dem Kompressor wieder aus Asphaltniveau gebracht.

In Katima Mulilo tanken wir und fahren dann gleich weiter Richtung Grenze. Dort angekommen wartet eine lange Schlange auf uns - hier ist viel los.

Als wir an der Reihe sind werden wir freundlich begrüßt und bemerken, dass der Kugelschreiber der Beamtin nicht mehr funktioniert. Ich gebe Ihr unseren und sage Sie können Ihn dann gleich behalten. Ab diesem Zeitpunkt ist die Einreise schnell erledigt 😉

Die Beamtin geht mit dem Kugelschreiber sogar herum und zeigt Ihn den Kollegen - meine Ex-Firma macht nun auch Werbung in Ngoma Bridge 😉

Die Gebühr fürs Auto bezahlen wir mit den am Flughafen in Windhoek abgehobenen Rand - in N$ hätte man meines Wissens nicht bezahlen können und Pula hatten wir ja noch nicht.

Dann folgt die Kontrolle der Kühlbox - wir zeigen alles her. Salami, Milch, Tomaten ... Fleisch haben wir keines mit. Die Salami ist kein Problem, UHT-Milch auch nicht - nur die Tomaten, das geht nicht. Es handelt sich um ca. 10 Kirschtomaten und ich schaue den Grenzbeamten fragend an.
Er fragt uns dann: esst Ihr die Tomaten heute noch - natürlich! Na dann, machen wir mal eine Ausnahme! Wir können also alles mitnehmen, packen alle Schuche in das Desinfektionsbad und fahren weiter.

Wir nehmen die Transitroute nach Kasane - auf der langweiligen Strecke passiert nicht viel. In Kasane ziehen wir dann am Bankomat Pula und gehen ein paar Kleinigkeiten einkaufen.
Dann suchen wir die Chobe River Cottages und checken dort ein - leider ist die Rezeption unbesetzt, wir bekommen aber unseren Zimmerschlüssel von einem Zimmermädchen und ruhen uns mal ein wenig aus.

Etwas später gehen wir zur Rezeption und buchen eine River Cruise auf einem kleinen Boot für heute Abend. Da wir nicht kochen wollen, versuchen auch einen Tisch im Old House zu reservieren - leider hebt niemand ab. Wir vereinbaren, dass wir nach der River Cruise nochmal bei der Rezeption vorbeikommen.

Wir müssen uns nämlich sputen, es geht um 15:00 Uhr los. Also schnell alles zusammenpacken und die paar Schritte zur Ablegestelle laufen. Dort treffen wir Sherry - unseren Guide. Wir fahren in einem 10-Mann Boot und freuen uns schon wie bekloppt.

Es ist viel los am Chobe - unglaublich wieviele Botte hier unterwegs sind - teilweise mit sehr sehr vielen Leuten drauf. Gut das wir ein kleines haben - Achtung - jetzt kommt die Bilderflut!
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Kameraboot
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Und weiter gehts
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Fish Eagle ganz Nahe - mein Traum
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Elefanten an Land
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Und Elefanten beim Schwimmen
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Unglaublich wieviele Tiere hier unterwegs sind
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Während der ganzen Fahrt beobachte ich immer wieder das Ufer und da vor allem die Bäume. Im Etosha haben wir ja alle Leoparden verpasst - hier haben wir auf verschiedensten Sichtungsboards Leopardensichtungen gesehen. Hier muss es jetzt klappen - vielleicht ja sogar vom Boot aus 😗

Leider wird daraus nichts - wir genießen dafür aber den Sonnenuntergang am Fluss
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Dann ist der Traum leider vorbei und wir gehen zurück zu den Cottages. An der Rezeption erfahren wir, dass es keinen Tisch mehr im Old House gibt. Uns wird aber das "The Hunter" gleich neben dem Spar im Einkaufszentrum empfohlen. Dahin könnten wir auch zu Fuss gehen.

Alles klar - für den nächsten Tag noch schnell den Ausflug zu den Victoria Falls gebucht, im Zimmer umgezogen und frisch gemacht und los gehts.
Ein Spaziergang im Dunklen in Kasane - ist ja nichts dabei. Mulmig ist uns zwar schon etwas - aber es ist wirklich nichts dabei.

Lebendig treffen wir im Hunters ein - und sind die einzigen Gäste. Wir bleiben trotzdem - das Personal ist überfreundlich. Während im Fernsehen die Rugby WM läuft und ich mich als absolut unwissender beim Kellner oute, trinken wir Windhoek Draft und Essen Burger.
Schmeckt ausgezeichnet und ist vom Preis her sehr in Ordnung. Satt gehen wir zurück in die Cottages und trinken dort auf der Terasse noch einen Gin-Tonic.
SANPark Notifier März 2014: Zwei Neulinge zu Besuch bei Batman oder Unterwegs im Süden und im KTP September 2015: Zwei Camper-Neulinge auf Leopardensuche oder Unterwegs im Etosha, Caprivi, Chobe und Moremi
zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2015
2'516 Beiträge · seit 200925. Okt. 2015 · #38
Hallo Hobi,

vielen Dank für die pics aus der Buffalo Core Area, dort habe ich mich bislang wegen mangelndem 4x4 nie rein getraut, aber die nächste Tour wird mich dort sehen. Nicht, dass ich drauf spekuliere, so viel Glück wie ihr zu haben und Wild dogs zu sehen.

Vielen Dank fürs sharen.

Grüsse, fotomatte
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
538 Beiträge · seit 201225. Okt. 2015 · #39
Absolut toll!
und natürlich die afrik Wildhunde - superbe!

LbG. - und Kompliment,
Rolf
Themenstarter303 Beiträge · seit 201325. Okt. 2015 · #40
Hallo Fotomatte,

ist wirklich toll dort - aber es gibt einige tiefsandige Stellen. Würde da schon einen 4x4 empfehlen, bin aber auf dem Gebiet wahrsch. auch eher ein Feigling 😗
Aber die Gegend ist jedenfalls toll!

Hallo Rolf,
Danke - das freut uns 😊

Lg
Robert
SANPark Notifier März 2014: Zwei Neulinge zu Besuch bei Batman oder Unterwegs im Süden und im KTP September 2015: Zwei Camper-Neulinge auf Leopardensuche oder Unterwegs im Etosha, Caprivi, Chobe und Moremi