Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200625. Okt. 2015 · #41
Hallo Robert,
danke für deinen tollen Bericht und die superschönen Fotos. Ich glaube... da müssen wir auch ma wieder hin. Ich reise gerne weiter mit euch mit. Da kommen bestimmt noch viel tolle Erlebnisse. Allein die Wildhunde haben mich schon umgehauen...
Champagner8'684 Beiträge · seit 201025. Okt. 2015 · #42
Mensch Robert, hier geht es ja Schlag auf Schlag, da kommt ne alte Frau kaum mehr nach.... wieder superschöne Fotos 🙂
Hobi schrieb:Hallo Fotomatte, ist wirklich toll dort - aber es gibt einige tiefsandige Stellen. Würde da schon einen 4x4 empfehlen, bin aber auf dem Gebiet wahrsch. auch eher ein Feigling 😗 Aber die Gegend ist jedenfalls toll! Robert
Uuhhhuuhuu.... Buffalo Core Area....wir waren auch dort 😵 . Jetzt hab ich wenigstens bei dir ein paar Fotos davon gesehen 😈 .
Öööhmmmm, gell, Ihr seid jetzt fai im Leopardenland - ich warte...... dummdidumm..... 😎
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201326. Okt. 2015 · #45
Hallo Logi,
Dankeschön 😊
Das Fazit kommt zwar erst, aber ausnahmsweise verrate ich schon vorab was 😉
Die Cottages sind voll ok. Man hat wahnsinnig viel Platz und alles was man braucht. Auch eine nette Terasse die vollständig mit Moskitonetze zugemacht werden kann. Außerdem Öllampen (fand ich ganz super zum draußen sitzen).
Es ist alles ziemlich neu (aber irgendwie trotzdem schon ein bisschen abgewohnt). Das Personal ist sehr freundlich und auch der Eigentümer geht jeden Tag seine Runde.
Aussicht hat man halt nicht viel wenn man auf der Terasse sitzt ... Es gibt aber eine Hoteleigene Plattform direkt am Fluss (die ist abschließbar und man kommt sich vor wie in einem Käfig ...).
Super ist das man zu Fuss zum Spar und auch zum Old House kommt. Ich kenne nichts anderes in Kasane - mir ist das so aber auf jeden Fall lieber als in einer der riesigen Lodges ...
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201326. Okt. 2015 · #46
Tag 12, 21.09.2015 - Chobe River Cottages Heute also der Ausflug zu den Victoria Falls - auf das haben wir uns irrsinnig gefreut und hatten riesige Erwartungen ...
Nach dem Frühstück werden wir um 07:30 abegholt - im Auto sitzen schon unseree 4 Reisekameraden für den heutigen Tag. Sprachlich trennt uns nur eine relativ kleine Barierre - die mitreisenden sind aus Deutschland 😉 In irgendeinem Büro in Kasane holen wir die Einreiseformulare für Zimbabwe ab und füllen diese auf der Weiterfahrt zur Grenze aus.
Dort angekommen betreten wir den botswanischen Teil der Grenze und erledigen die Formalitäten. Der Fahrer hat vorher auf Englisch zu uns gesagt: Die Einreiseformulare für Zimbabwe brauchen wir da noch nicht (eigentlich irgendwie logisch ...).
Wir sind zuerst dran und relativ schnell fertig - dann die 4 mitreisenden. Geht auch schnell - die Tochter der Familie sieht eine "Urne" (für Bewertung / Feedback der Grenzbeamten) und wirft die 4 Einreiseformulare dort rein 🤩
Gottseidank war das nur eine Pappschachtel und relativ einfach zu öffnen, trotzdem war die Aufregung und dann auch das Gelächter relativ groß 🙂 Die Einreiseformulare konnten also einfach gerettet werden und das Eis war gebrochen 🙂
Weiter nach Zimbabwe wo wir von einem anderen Fahrer abgeholt wurden. Die Grenzbeamten waren eher unfreundlich und desinteressiert. Da vor uns niemand anderer war, ging das Ganze aber trotzdem sehr schnell. Also weiter Richtung Victoria Falls. Die Fahrt ist eher langweilig - nur ein paar Giraffen laufen einmal über die Straße.
Gegen 09:00 kommen wir bei den Falls an, bezahlen den Eintritt und besuchen zuerst den Herrn Livingstone.
Dann gehen wir die Falls entlang
Der Weg durch den Dschungel ist sehr interessant - wahnsinn was hier alles wächst. Auch einige Tiere mit sehr kurzer Fluchtdistanz sind unterwegs.
Schön langsam wird es voller hier und bei den Lookouts hat man zum Teil wenig Platz. Obwohl wir in der "Trockenzeit" unterwegs sind und eher wenig Wasser über die Falls fließt, wird man durch die Gischt teilweise ziemlich nass.
Dann erreichen wir die Victoria Falls Bridge:
Gemütlich gehen wir wieder zurück und treffen nach ca. zwei Stunden wieder auf unsere Mitreisenden. Wir entschließen uns zu einem Besucht der Brücke und queren mit einem Transitschein die Grenze (unser Fahrer organisiert das, denke das ist aber auch alleine kein Problem ...).
Auf der Brücke sind viele Leute unterwegs - es ist zwar relativ heiß, aber trotzdem genießen wir den kleinen Spaziergang.
Außerdem beobachten wir auch einen mutigen Bungee Jumper
Dann wird es schön langsam Zeit für etwas zu Essen. Den Mitreisenden wurde gestern von der Rezeptionistin das Chicken Inn empfohlen - also nichts wie hin. Dort angekommen sind wir etwas enttäuscht - ist ein Fast Food laden. Wir bestellen uns eine Pizza im Pizza Inn gleich daneben. Naja - wir haben was gegessen.
Nach dem Essen machen wir uns dann wieder auf den Rückweg nach Kasane wo wir am späteren Nachmittag ankommen.
Diesen nutzen wir dann noch zum Wäsche waschen und gehen am Abend wieder zu Fuss ins Old House Essen. Davon waren wir nicht besonders angetan - ich hatte ein reltiv verbratenes T-Bone Steak und auch die Rippchen meiner besseren Hälfte waren nicht unbedingt empfehlenswert.
Fazit Victoria Falls: Ich glaube die Erwartungen waren zu groß. Es war toll, aber ein zweites Mal würd ich jetzt nicht hinfahren. Das gilt nicht für so ziemlich alle anderen Plätze die wir auf dieser Reise besucht haben 🙂
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201328. Okt. 2015 · #47
Tag 13, 22.09.2015 - Chobe River Cottages Gegen 5 Uhr läutet unser Wecker - heute machen wir unseren ersten Game Drive an der Chobe Riverfront. Jetzt muss es ja dann schön langsam was mit dem Leoparden werden. Um ganz sicher zu gehen buchen wir auch einen Game Drive und fahren nicht selbst.
Eigentlich wollten wir unbedingt selbst fahren - wir sind uns aber bis zum Schluss nicht sicher ob wir um 06:00 Uhr dann wirklich in den Park dürfen. Und die beste Zeit wollten wir auf jeden Fall im Park verbringen.
Wir trinken Kaffee und sind "nerövs" - wehe wir bekommen keine Randplätze. Hoffentlich ist das Auto nicht voll ... als Selbstfahrer ist man da ja schon eher verwöhnt 😗
Um 05:45 werden wir vor den Chobe River Cottages abgeholt - wir grinsen uns gleich mal an, das Auto ist (abgesehen vom Fahrer) leer. Also gleich in die erste Reihe - freie Platzwahl 🤩
Der Guide begrüßt uns ganz freundlich und sagt wir fahren jetzt gleich los zum Gate, damit wir möglichst die ersten sind. Wir schauen Ihn fragen an - "Don't we pick up someone else?". Er antwortet: Nein, ihr seit heute die einzigen. Sozusagen ein privater Game Drive.
Na bitte - perfetto! Beim Gate sind wir tatsächlich die ersten und fahren in den Park. Der Guide fragt uns was wir sehen möchten - gleichzeitig antworten wir Leopard. Er lächelt uns an und meint er wird sein bestes tun. Im Nachsatz sage ich dann: Lions would also be ok, but maybe the Leopard first, then the Lions 😗 Noch ein Stoßgebet an den Safarigott und los gehts. Das so ziemlich erste Sighting ist ein Elefantenkadaver - um diese Jahreszeit grassiert offenbar eine Elefantenseuche. Das ist eines der Opfer.
Auch Paviane und Kudus sind unterwegs
Dann höre ich neben mir ein lautes "Stop!". Da laufen zwei Honeybadger 🙂
Leider sind die beiden nur ganz kurz zu sehen und sehr schnell unterwegs. Die Fotos sind leider nicht so toll - wir werden jedoch sehr laut angefaucht 🙂 Da dies unser erstes Honeybadger Sighting ist, sind wir schon mal hochzufrieden. Jetzt bitte weiter zum Leo 😉
Wir treffen auf eine größe Büffelherde:
Und wieder auf sehr süße Paviane
Und dann kommen wir zu den Löwen - hier ist gestern ein Elefant verendet (Seuchenopfer) und bereitet einem Löwenrudel ein Festmahl. Die Löwen waren gestern Abend schon hier und wurden deshalb zielstrebig von unserem Guide angefahren.
Die Löwen fressen etwas abseits der Straße - die Stelle ist schwer einsehbar. Dann bewegt sich eine Löwendame aber direkt vor uns über die Straße:
Na bitte, der Tag ist also gerettet. Honeybadger und Löwen!
Die Hälfte der Zeit ist um und wir fahren wieder zurück Richtung Gate. Wunderschön hier am Fluss.
Wir treffen noch auf Elefanten und Büffel:
Und zum Abschluss noch auf zwei Hyänen, die sogar noch etwas aktiv sind:
Dann kommen wir wieder beim Sedudu Gate an und besprechen was wir am Nachmittag machen.
Der Guide sagt er hätte auch am Nachmittag Zeit und wir wären um denselben Preis wieder alleine unterwegs. Deshalb entschließen wir uns wieder geführt zu fahren und nicht selbst.
Zurück in den Cottages legen wir uns noch zwei Stunden hin und verbringen dann den Rest der Zeit bis zum Game Drive mit Einkaufen und der Vorbereitung auf die nächsten Tage. Jetzt geht es ja dann schließlich los ins Richtige Abenteuer. Neben Lebensmitteln kaufen wir uns noch eine Öllampe, 5 Packungen Feuerholz und wir lassen beim Baumarkt unsere Gasflaschen auffüllen.
Gegen 15:00 werden wir wieder abgeholt und machen uns wieder auf Leopardensuche 🙂 Diesmal starten wir gleich direkt an der Riverfront:
Unglaublich was hier los ist - überall sieht man Tiere:
Auch den schönen Lilac-Breasted Roller sehen wir wieder und uns gelingen einige brauchbare Schnappschüsse
Dann näheren wir uns auch dem Ende dieses Game Drives - die Löwen sehen wir auch nochmal, aber es wird nur geschlafen. Die Sonne geht schön langsam unter und die Hippos sind schon beim Grasen.
Wir genießen den Sonnenuntergang am Fluss:
Dann sind wir wieder am Gate - also kein Leopard. Jetzt bleibt uns noch Savuti und Moremi. Glücklich aber auch irgendwie etwas enttäuscht fahren wir zurück nach Kasane. Wir packen die letzten Sache zusammen und gehen dann wieder ins The Hunter essen. Hier ist wirklich alles gut und günstig.
Danach noch einen Abschieds-Gin-Tonic auf der Terasse der Cottages und dann geht's ab ins Bett. Morgen beginnt unser Abenteuer in Savuti!
Fazit Chobe River Front - vom Wasser: Genial! Sehr viele Boote, aber man muss das einfach gesehen haben. Die Menge an Tieren ist wirklich unglaublich - und schwimmende Elefanten scheinen quasi garantiert.
Fazit Chobe River Front - vom Land: Absolut Genial! Natürlich ist einiges los - wir fanden das aber gar nicht so schlimm. Der Privat-Game-Drive war natürlich ein hit - auch Selbstfahren wäre wahrscheinlich kein Problem gewesen (Reifendruck muss natürlich runter).
Fazit Chobe River Cottages: Sehr gut. Sauber und relativ neu (zum Teil trotzdem schon etwas abgewohnt). Absolut alles was man braucht und freundliches Personal.
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201329. Okt. 2015 · #48
Tag 14, 23.09.2015 - Savuti Campsite Wir nähern uns dem Höhepunkt des Urlaubs - heute geht's in den Chobe NP nach Savuti. Ich bin sehr nervös - jetzt geht es wirklich mal in den Tiefsand und vor Moremi habe ich sowieso Respekt. Aber wird schon irgendwie gehen.
Wir checken aus, packen alles in unser Auto und verlassen Kasane. Wir fahren über die Transit-Strecke durch den Chobe. Unterwegs sind einige Elefanten auf der Teerstraße unterwegs:
Vor der Grenze biegen wir Richtung Kachikau ab. Neben der Straße sind immer wieder Dörfer und man muss relativ vorsichtig fahren.
Kurz vor Kachikau bleiben wir kurz stehen. Ich will mir ein Cola aus dem Kühlschrank holen - dabei bemerke ich, dass der Kühlschrank nicht läuft. Wir haben alles in den River Cottages eingekühlt gehabt und am Morgen in den Kühlschrank geräumt. Die letzten Tage haben wir ihn nicht eingeschaltet - erst gestern spät abends zum Vorkühlen. Wir haben eine Batterieanzeige für die zweite Batterie - die steht auf absolut rot (=leer). Mist - bisher hat das problemlos funktioniert, wobei wir halt immer viel gefahren sind und am Campingplatz immer Strom hatten. Das haben wir aber die nächsten Tage nicht 🙁 Dort wo wir jetzt stehen habe ich kein Netz - also weiter bis nach Kachikau, vielleicht hat man bei Savanna eine Idee. Ich möchte ehrlich gesagt jetzt nochmal ungern nach Kasane zurück fahren.
In Kachikau haben wir Empfang - bei Savanna meint der Mechaniker wir sollen einfach viel fahren - die Batterie sollte sich schon wieder erholen. Und ansonsten müssen wir die Batterie tauschen. Das ginge in Kasane mit Sicherheit. Also was tun - jetzt sind wir knapp 100 km gefahren. Wenn wir jetzt zurückfahren wird es ein seeeehr langer Tag. Also - Kühlschrank mal abgeschaltet und weitergefahren. Oh mann ...
Kurz darauf endet die Asphaltstraße - also wieder runter mit den Reifen auf 1,6 bar und rein in den Tiefsand. Der Sand ist tief und man wird ziemlich durchgeschüttelt - aber es geht. Mit unserem tollen Gefährt ist es kein Problem. Wir sind jetzt im Chobe Forest Reserve und fahren Richtung Chobe NP. Die Fahrt ist sehr anstrengend - aber man kommt durch. Teilweise wird man wirklich extrem durchgeschüttelt.
Dann kommen wir am Gate an, melden uns an und machen etwas Pause. Der Kühlschrank läuft mittlerweile wieder und die Batterie ist nicht mehr auf rot. Gottseidank.
Den ersten Teil hätten wir also mal geschafft - schon geht es weiter Richtung Savuti. Kurz darauf stehen wir vor dem ersten Elefanten 🙂
Ansonsten sehen wir nicht sehr viel - es sind wenig Tiere unterwegs und wie wir schon gewusst haben, ist es sehr trocken. Etwas später treffen wir dann auf einen Steckengebliebenen Hilux - es helfen aber schon zwei weitere Fahrzeuge. Wir bleiben kurz stehen und Fragen ob wir helfen können - als das verneint wird, setzen wir unsere Fahrt fort.
Und dann sind wir in Savuti - wir passieren die Brücke über den trockenen Channel und checken an der Campsite ein. Wir haben Site #2 und chillen erst mal ein wenig - es ist extrem heiß. Unser Thermometer zeigt 42 Grad an.
Wir nehmen einen kleinen Imbiss zu uns und bekommen Besuch von einem Toko
Heute ist unser erster Abend in der richtigen Wildnis. Wir wollen also sehr zeitig auf der Campsite sein und noch vor Sonnenuntergang Duschen, alles aufbauen und auch relativ bald Essen. Mittlerweile ist der Kühlschrank wieder aus und die Batterie auf leer. Na super 🙁 Auf der Campsite gibt es einen Shop - der hat aber zu. Also gibt es auch kein Eis. Wir müssen offenbar unser Bier warm trinken und unser Fleisch seeeehr schnell verbrauchen. Heute wird gleich mal gegrillt ... 😗
Deswegen fahren wir nur auf einen kurzen Game Drive - natürlich zum Leopard Rock. Leider relativ unergiebig. Etwas Wild und bei den Wasserlöchern sehr sehr viele Elefanten. Aber leider keine Katzen.
Wir sind also schon sehr bald wieder zurück auf der Campsite und wollen Duschen gehen. Wir lernen zwei Päärchen aus Bayern kennen die aus dem Moremi kommen. Wir verquatschen uns etwas und als wir endlich Duschen gehen wollen, kommt ein Bediensteter und sagt uns er müsste für 30 Minuten das Wasser abstellen. Na super - also quatschen wir weiter. Dann lernen wir noch ein Päärchen aus Kapstadt kennen - die beiden geben uns ein paar Löwentipps.
Ungefähr 45 Minuten später ist das Wasser wieder da und als wir zurück bei der Campsite sind geht die Sonne gerade unter. Naja - so war das nicht geplant 🙂 Also schnell das Lagerfeuer anmachen (Zelt war schon aufgebaut) und das Essen vorbereiten. Wir essen ohne "Störung" und fühlen uns eigentlich immer wohler. Die Gegend wird trotzdem immer wieder mit Taschenlampen abgeleuchtet.
Als wir gerade abwaschen hören wir hinter uns ein rascheln - ich drehe mich um und leuchte mit der Taschenlampe in die Richtung. Und dann gleich wieder weg - da steht ein Elefant und frisst genüsslich vom Baum hinter unserer Campsite 😃 Wir (zumindest ich) sind mal nervös und räumen langsam alles ins Auto. Wir sind jederzeit bereit ins Auto zu verschwinden. Der Eli lässt sich aber nicht stören, frisst gemächlich weiter und zieht dann weiter quer über den Campingplatz.
Nach diesem Abenteuer danken wir dem Safarigott wie üblich mit einem (diesmal warmen) Gin-Tonic und klettern recht bald ins Dachzelt - ganz wohl ist uns einfach noch nicht. Die Nacht verläuft sehr ruhig, wir schlafen gut und freuen uns auf den morgigen Tag!
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201331. Okt. 2015 · #49
Tag 15, 24.09.2015 - Savuti Campsite Wir stehen mit den ersten Sonnenstrahlen auf und beeilen uns mit dem Zusammenpacken. Den Kaffee trinken wir im Auto - Frühstück gibt es erst später. Um 6:20 geht es los - die Freude ist riesig.
Hier ein paar Eindrücke in Form eines GoPro-Videos - sehr viel zu sehen ist nicht, man bekommt aber einen Eindruck von der Gegend und den Pistenverhältnissen. Im zweiten Teil sieht man eine Fahrt in den ausgetrockneten Channel: https://youtu.be/aNLZv0tmQvo
Zuerst fahren wir Richtung Harvey's Pan, also der nördlich gelegenen Wasserlöcher. Viel ist nicht los. Wir entdecken nichts besonderes und treffen auf das sehr nette gestern kennengelernte Päärchen aus Kapstadt. Die beiden erzählen von einer Hyänensichtung und meinen sie würden runter zum Marsh fahren. Wir drehen noch eine Runde und entscheiden dann auch in diese Richtung zu fahren.
In der nähe des Leopard Rocks fahren wir durch den trockenen Channel - unvorstellbar, dass hier Wasser fließt ...
Viel los ist noch immer nicht - die meisten Sichtungen leben nicht mehr.
Je näher wir dem Marsh kommen, desto mehr ist los - jetzt treffen wir immer öfter auf Wild und auf vereinzelte Elefantenbullen.
Kurze Zeit später treffen wir das Päärchen aus Kapstadt wieder. Die beiden haben recht frische Löwenspuren entdeckt und versuchen Ihnen zu folgen. Wir fahren eine Zeit lang hinter her - geben dann aber bald auf.
Dann sehen wir ein paar Autos herumstehen - hinter einem Busch liegt ein Rudel Wildhunde im Schatten 😃
Na bitte! Hat sich doch ausgezahlt. Wir bleiben lange stehen und schauen dann mal auf die Uhr. Es ist mittlerweile schon 9 und wir machen uns wieder Richtung Campsite auf.
Dort angekommen steigen wir aus und wollen uns etwas zum Frühstück machen, als die beiden aus Kapstadt angefahren kommen. Sie erzählen uns von Löwen am Harvey's Pan. Wir bedanken uns hundert Mal und springen gleich wieder ins Auto. Brot und Nutella kommen mit in die Fahrerkabine und es geht los - das Wasserloch ist nur einen Sprung von der Campsite entfernt.
Die Löwen sind angeblich einfach zu finden, da eine Filmcrew aufnahmen macht. Wir finden das Filmcrew Auto - dieses steht abseits der Straße, da dürfen wir nicht hin. Langsam fahren wir weiter - wir sehen keine Löwen und werden verzweifelt. Also umdrehen und nochmal vorbei - wieder nichts! Das Filmcrew-Auto startet und fährt ein Stück auf uns zu und zeigt uns die Löwen. Oh Mann - wie peinlich. Obwohl wir es gewusst haben, sind wir dran vorbei gefahren ... 🙁
Wir sehen zwei Weibchen - die beiden liegen aber wirklich auch sehr weit weg versteckt unter einem Busch:
Wir bleiben stehen, frühstücken und warten - viel tut sich nicht. Als es wirklich heiß wird fahren wir zurück zur Campsite und stoßen noch auf einige Pferedeantilopen:
Die heiße Mittagszeit verbringen wir gemütlich auf der Campsite im Schatten:
Hier ein paar Detailaufnahmen von Wasser und Grillplatz:
Der Kühlschrank funktioniert fast überhaupt nicht - wir haben 15-20 Grad. Gottseidank haben wir sowieso für 3 Tage einfache Gerichte (Spaghetti, ...) geplant und kein frisches Fleisch. Wir ändern unseren Speiseplan also so um, dass wir zuerst das nicht haltbare essen. Kalte Getränke gibts jedenfalls keine 🙁 Außerdem bemerken wir, dass wir offenbar einen blinden Passagier haben. Eine Maus macht sich im Auto an die Lebensmittel ran. Also wird alles Maussicher verpackt. Das alles kann unsere Stimmung aber nicht trüben - es ist einfach toll hier!
Wir gehen noch duschen und brechen gegen 15:30 wieder auf - wir wollen heute Abend nur eine kleine Runde drehen. Vielleicht sehen wir die Löwen ja nochmal - also auf zu Harvey's Pan. Dort stehen gleich 3 Autos und wir suchen uns einen passablen Platz - die Löwen sind noch da. Und diesmal auch aktiver - unsere Abendbeschäftigung ist also klar. Wir stehen hier einfach rum und warten.
Und was soll ich sagen - es lohnt sich. Die Löwen sind wesentlich aktiver als am Morgen - einfach schön.
Eine Löwendame hat eine Wunde am Fuss.
Trotzdem wird gekuschelt.
Man positioniert sich immer wieder um - es ist richtig was los.
Nach etwas mehr als zwei Stunden wird es Zeit zum zurückfahren. Am Wasserloch gleich bei Savuti sind wieder sehr viele Elefanten.
Auf der Campsite genießen wir den tollen Sonnenuntergang und machen unser Abendessen (Würstelgulasch).
Heute also Wildhunde und Löwen - einfach toll. Den Leoparden verschieben wir dann auf den Moremi - dort muss es ja dann wohl klappen. Bitte lieber Safarigott! 😗
Nach dem obligatorischen Gin-Tonic lauschen wir noch lange dem Elefantengebrüll am sehr nahen Wasserloch und ziehen uns dann ins Dachzelt zurück.
Fazit Savuti: Für unsere Verhältnisse sehr wild und auch noch einsam - einfach toll 🙂 Die Campsite bietet alles was man braucht - es ist halt wirklich überall sehr tiefsandig. Wir würden trotzdem sofort wieder herfahren. Der Preis der Campsite ist natürlich extrem hoch, dafür ist man halt an einem ganz speziellen Ort.
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201301. Nov. 2015 · #50
Tag 16, 25.09.2015 - Xaxanaka Campsite Wir stehen mit dem Sonnenaufgang auf und genießen die ruhige Athmosphäre und die noch kühlen Temperaturen. Heute haben wir eine recht lange Strecke vor uns und wir wollen gemütlich Frühstücken. Geplant war Müsli - beim ersten Bissen bemerken wir aber, dass die Milch sauer geworden ist. Statt Müsli gibt es also Nutella und Marmeladenbrote. Der Kühlschrank funktioniert einfach nicht wirklich. Eine Portion Fleisch haben wir noch - hoffentlich können wir die heute Abend noch essen.
Nach dem Frühstück packen wir alles zusammen und brechen langsam Richtung Moremi und unserem heutigen Tagesziel Xaxanaka auf. Die Fahrt ist natürlich zugleich ein Game Drive - als wir am Marsh ankommen, sehen wir fünf Game Drive Autos herumstehen. Wir stellen uns dazu und entdecken nach einiger Zeit sehr weit weg ein paar Löwen bei einem Riss.
Die Löwen sind wirklich sehr weit weg und man sieht selbst mit dem Fernglas nicht viel. Wir bleiben also nicht lange und fahren weiter durch die wunderschöne Gegend. Wir entscheiden uns für die Marsh Road - hier ist wenig Sand, dafür muss man teilweise sehr sehr langsam fahren und es ist ziemlich holprig.
Die Fahrt ist anstrengend, es gibt eher wenig zu sehen und wir kommen nur langsam voran. Naja - das gehört eben auch dazu. Wer weiß - hinter jeder Kurve kann ein Leopard auf uns warten. Und schon lege ich eine Vollbremsung hin - direkt neben der Straße liegt eine Löwendame im Schatten eines kleinen Busches. Unglaublich - und sie ist nicht alleine 🤩
Der kleine Kerl ist etwas von uns verschreckt und versteckt sich dann hinter der Mama.
Die Neugierde überwiegt aber schnell wieder.
Und dann kommt der Durst - der kleine versucht zu trinken, Mama will aber nicht wirklich.
Und dann ist dieser zauberhafte Moment leider wieder vorbei und die beiden verschwinden im hohen Gras.
Wir hatten die beiden ca. 15 Minuten ganz für uns allein - wirklich traumhaft. Hier noch ein gaaanz kurzes Video der beiden mit unserer Fotokamera aufgenommen: https://www.youtube.com/watch?v=CXNF0Y2UW74
Nach diesem Erlebnis macht das Autofahren überhaupt nix mehr 🙂 Sehr weit haben wir auch nicht mehr zum Gate beim Chobe NP. Der Gegenverkehr wird jetzt wieder häufiger und hin und wieder quatschen wir ein wenig mit den Leuten. Wir lernen eine Familie aus Deutschland kennen - die 4 warnen uns vor dem Moremi und erzählen uns eine "Horrorgeschichte" über ein im Schlamm steckengebliebenes Päärchen, dass dann direkt vor Ort übernachten musste.
Na super - zumindest meine Stimmung ist wieder am Tiefpunkt und die Nervosität steigt. Von anderen Reisenden wissen wir, dass wir kurz vor dem North Gate unser erstes River Crossing vor uns haben ... mir wird übel.
Dann passieren wir das Gate des Chobe und fahren über eine schlechte Schotterpiste Richtung North Gate. Wenig später erreichen wir den Fluss.
Es ist drücken heiß - die in Savuti getroffenen Bayern haben uns erzählt es gibt mehrere Stellen wo man den Fluss überqueren kann. Sie haben die zweite genommen und dabei jeweils die vorderen Nummerntafeln verloren. Die Südafrikaner aus Kapstadt haben uns erzählt unbedingt die dritte und letzte sollen wir nehmen, die ist überhaupt nicht tief.
Also sehen wir uns mal etwas um. Die ersten beiden sehen aus wir richtige Flussdurchfahrten - man sieht aber Reifenspuren. Vielleicht sollten wir einfach warten bis jemand kommt.
Die dritte Stelle sieht aber wirklich ... einfach aus. Das muss doch zu machen sein - aber wir haben so viele Horrorgeschichten gehört, dass wir trotzdem Angst haben. Also stochern wir mal ein wenig drin rum 😗
Zu Fuss ist die Stelle das absolut trocken passierbar. Also wagen wir es - die bessere Hälfte macht Fotos und ich fahre mit eingeschalteter GoPro todesmutig über die Stelle.
Und es klappt problemlos - obwohl ich fahre viel zu schnell fahre, aus Angst ich bleibe stecken. Im nachhinein einfach lächerlich - auf der anderen Seite, lieber vorsichtig sein. Und irgendwie muss man ja Erfahrung sammeln. 😣
Wie immer versuchen wir gleich bei der Begrüßung ganz freundlich zu sein - und werden wieder mal belohnt. Der (unfreundliche) Herr neben uns wird ebenso unfreundlich bedient und beraten. Er fragt nach dem besten Weg und bekommt eine halbminütige Erklärung. Wir fragen das gleiche und werden ganz genau und fast fünf minütig beraten. Wir sollten unbedingt zu den Hippo Pools fahren und es gäbe eine tiefe Flussquerung - die aber mit kleinem Umweg umfahren werden kann. Die Querung ist zwar machbar, aber man empfiehlt uns die Umfahrung - wir hatten heute eh schon genug Abenteur.
Der Blick auf die Sichtungstafel macht uns auch Hoffnung - es wimmelt nur so vor Leoparden. Vielleicht ist ja heute unser Glückstag 😗
Wie vorgeschlagen fahren wir zu den Hippo Pools - die Landschaft ist wieder ganz anders. Weniger Sand und mehr Bäume. Gefällt uns sehr gut hier!
Bei den Pools kann man aussteigen und eine Aussichtsplattform erklimmen - wunderbar hier. Wir sehen uns um, steigen aus dem Auto und erklimmen die Plattform.
Direkt vor der Plattform liegt ein Krokodil und es sind auch viele Antilopen unterwegs:-)
Dann fahren wir weiter bis Xaxanaka - hier ist mehr Wild unterwegs als in Savuti, wir machen aber keine wirklich erwähnenswerten Sichtungen. In Xaxanaka angekommen checken wir ein und fahren gleich mal auf unsere Campsite. Direkt neben dem Fluss - wunderschön hier. Paviane sind keine zu sehen - scheint also recht angenehm zu sein. Wir machen etwas Pause und dann kann uns hier nichts mehr halten. Wir gehen auf Leopardensuche!
Gestern wurden bei den Paradise Pools Leoparden gesichtet - also nichts wie hin. Direkt bei der Campsite stehen ein paar Zebras neben der Straße - wir lieben diese Tiere!
Bei den Paradise Pools ist viel los - sehr viele Game Drive Autos. Wir grüßen immer ganz freundlich - vielleicht bekommen wir ja mal einen Tipp! Die Reaktionen auf uns sind aber eher verhalten. Man mag halt Selbstfahrer nicht so wirklich. Die Landschaft ist wunderbar - es ist aber nicht viel los.
Wir kommen zu einem langen River Crossing und bleiben davor stehen.
Ich denke mir - das muss doch machbar sein. Aber sollen wir das wirklich riskieren? Dann kommen ein paar Game Drive Autos von der "Insel" auf uns zu:
Wir trauen uns aber nicht und fahren aufgrund der fortgeschrittenen Zeit langsam wieder zurück zur Campsite. Heute also kein Leopard - zwei Tage haben wir ja noch!
Auf der Campsite angekommen werden wir von den mittlerweile eingetroffenen Nachbarn namentlich begrüßt - auf österreichisch 🙂 Das Päärchen aus Wien hat beim Einchecken gesehen, dass wir Landsleute sind. Wir bauen alles auf und wollen uns Fleisch grillen. Das riecht aber gar nicht mehr gut - wir entsorgen es zur Sicherheit. Es gibt also nur mehr eine kleine Wurst - ansonsten esssen wir heute viel Kürbis und Kartoffel.
Nach dem Abwasch laden wir die Nachbarn zu uns auf einen Gin Tonic ein. Wir merken, dass die beiden kein Lagerfeuer haben. Sie erzählen, dass sie heute von Maun hergefahren sind und im Sand stecken geblieben sind. Nachdem sie herausgezogen worden sind, haben sie den Reifendruck reduziert. An Feuerholz haben Sie nicht gedacht und als Taschenlampen dienten die Handys. Morgen würden Sie wieder zurück nach Maun fahren. Die beiden sind froh, dass sie bei uns am Feuer sitzen. Ihnen war schon etwas mulmig zu Mute bei Ihnen auf der Site "im Dunklen"".
Wir genießen jedenfalls das kalte Bier, dass die beiden mitbringen und unseren Gin Tonic. Dabei unterhalten wir uns nett - die beiden haben heute einen Leoparden gesehen. Die Gegend rund herum wird immer wieder abgeleuchtet und plötzlich hören wir hinter uns etwas. Wir leuchten hin - da gehen doch tatsächlich zwei Hippos seelenruhig 40 Meter hinter uns vorbei. Uns stockt der Atem und wir ziehen uns Richtung Auto zurück. Die Hippos sind aber an uns überhaupt nicht interessiert und gehen langsam weiter.
Zur Beruhigung gibt es dann noch einen Gin-Tonic. Weil wir fast direkt an den Waschhäuschen stehen, gehen wir ausnahmsweise nochmal Zähneputzen und klettern dann ins Dachzelt.
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201302. Nov. 2015 · #51
Tag 17, 26.09.2015 - Xaxanaka Campsite Wir stehen wieder mit der Sonne auf und beeilen uns dann alles zusammenzupacken. Gestern Abend hat man anscheinend bei den Paradise Pools wieder einen Leoparden gesichtet (laut Tafel) - wir leider nicht. Also nichts wie hin!
Die Gegend bei den Paradise Pools ist wirklich wildromantisch. Das übliche (was natürlich Spitze ist) treffen wir schon am Weg dort hin:
Immer wieder trifft man auf den wunderschönen Fish Eagle:
Schlussendlich stehen wir wieder vor dem selben River Crossing wie gestern.
Dann kommen aber zwei Selbstfahrer und fahren durch - die beiden merken, dass wir uns nicht so wirklich trauen und einer der beiden wartet auf der anderes Seite und winkt uns. Also nichts wie los - wir haben gesehen wo wir fahren müssen, da kann nix passieren. Rein mit der Untersetzung und los gehts.
Das ganze klappt problemlos und macht richtig Spass! Wir drehen eine Runde auf der Insel - es ist aber nicht wirklich etwas zu sehen. Der Blick aufs Wasser ist aber toll - gestern war der Leopard laut einem Guide mit dem wir kurz quatschen auf dieser Insel.
Nach kurzer Zeit fahren wir wieder auf dem gleichen Weg zurück. Hier ein Video der Durchfahrt - am Video sieht das überhaupt nicht tief aus, das Wasser kam aber kurz bis zur Motorhaube: https://youtu.be/ECaZcgkJEok
Auf der Rückfahrt von den Paradise Pools werden wir aufgehalten - gefühlt sind es 50 Elefanten die vor uns die Straße queren:
Wir fahren nun etwas Richtung Third Bridge - unglaublich schön hier.
In einer etwas abgelegenen Gegend treffen wir auf einen stehenden Game Drive Wagen - die Hoffnung steigt natürlich ins unermessliche. Vielleicht sehen die einen Leoparden. Als wir näher kommen sehen wir, dass die Leute im Auto in unterschiedliche Richtungen schauen. Offenbar keine Sichtung.
Wir bleiben stehen und ich grüße den Fahrer und frage wie es so geht. Er meint, nicht so gut und erzählt von einer Panne. Der Motor springt nicht mehr an - offenbar die Batterie. Ich soll Ihn abschleppen und dadurch Starterhilfe geben - na da machen wir natürlich gerne mit. Ich setzte mich vor ihn, wir befestigen das Abschleppseil und los gehts. Sein Motor springt sofort an und er ist happy - und natürlich unglaublich freundlich. Wir quatschen ein wenig und er fragt mir was er nun im Gegenzug für uns tun könne. Ich sage: Naja - ein Leopard wär super 🙂 Er lacht und bemüht sich wirklich, gibt uns ein paar Tipps - aber er hat natürlich auch gerade keinen eingesteckt. War jedenfalls eine witzige Situation - leider gibt es keine Bilder von der Aktion.
Wir fahren weiter und machen kurze Zeit später an einem Hippo Pool Pause (die Stelle hat uns der Fahrer emfpohlen) und Essen Müsli. Aber im Wagen - draußen wollten wir nicht zu lange bleiben bei dem Ausblick:
Hier beim Wasser ist viel los:
Irgendwann haben wir genug und fahren zurück Richtung Campsite - dort angekommen reservieren wir für den Nachmittag bei der Bootsanlegestelle eine Boat Cruise. Dann machen wir ausgiebig Mittag.
Und dann startet die Boat Cruise - es ist noch hundert mal schöner als wir uns das vorgestellt haben. Wir haben das Boot für uns alleine und genießen die schöne Zeit einfach.
Nach Sonnenuntergang kehren wir zurück auf die Campsite und machen uns etwas zu Essen. Wir sitzen noch lange am Lagerfeuer und genießen die Geräuschkulisse. Morgen ist unser letzter ganzer Tag im Moremi - mehr oder weniger die letzte Leopardenchance. Wir schicken noch einige Stoßgebete zum Safarigott. Dann klettern wir ins Dachzelt und sehen eine Hyäne beim Mistkübel herumschnüffeln. Dann schlafen wir aber bald ein.
Gegen 01:00 Uhr werde ich wach - ich höre ein Knacksen. Ich drehe mich um und schaue durch das Moskitonetz nach draußen - am Baum hinter uns frisst gerade ein Elefant. Ich wecke sofort meine bessere Hälfte und wir beobachten das Schauspiel voller Respekt. Unglaublich wie nah der Elefant bei uns ist. Nach einigen Minuten zieht er langsam weiter und wir schlafen wieder ein.
Fazit Xaxanaka: Top. Die Campsites sind etwas näher beieinander wie in Savuti und etwas kleiner (zumindest unsere), aber dafür waren wir direkt an der Lagune mit Blick darauf. Die Gegend ist einfach genial - wir würden sofort wieder hin. Preislich gilt natürlich dasselbe wie Savuti - aber diesbezüglich weiß man ja schon vorher auf was man sich einlässt.
Tigerhai70 Beiträge · seit 201502. Nov. 2015 · #52
Hi, ziemlich coole Bilder habt Ihr gemacht. Auch habt Ihr Eure Erlebnisse toll im Text formuliert. Vieles kommt mir so bekannt vor. Wir waren auf einer ähnlichen Route, allerdings einen Monat früher unterwegs. Falls Ihr meinen Film "Dreams of wild Africa" noch nicht gesehen habt. Ihr werdet dort sicherlich einiges wieder erkennen 🙂 Danke für den schönen Bericht. Ciao Matthias
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201302. Nov. 2015 · #53
Hallo Matthias,
Deinen Film kannte ich noch nicht - den zieh ich mir jetzt rein 🙂 Aber ich kenne "Savuti Elefantenbesuch" ... den haben wir noch einige Tage vor Abflug gesehen und der hat uns ganze 2 Tage in Gedanken begleitet. Bei uns ist am Tag aber kein Elefant so nahe gekommen. Und da bin ich jetzt gar nicht böse 🙂
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201302. Nov. 2015 · #54
Tag 18, 27.09.2015 - Third Bridge Campsite Aufgestanden wird wie immer - die Fahrt zur Third Bridge Campsite ist heute nicht weit. Wir nutzen die Fahrt dorthin also als Game Drive und brechen gegen 06:30 auf. Wir fahren wieder zu den Paradise Pools und hoffen dort natürlich wieder auf einen Leoparden. Irgendwie ist das schon etwas lähmend - wir halten eigentlich nur mehr nach einem Ausschau. Komisch wie man sich da selbst unter Druck setzt - und trotz der fantastischen Umgebung irgendwie unzufrieden ist.
Bei den Paradise Pools ist nicht viel los - nur die beiden Kerle erwischen wir ganz gut:
Nach einer kleinen Runde drehen wir um und fahren langsam weiter Richtung Third Bridge. Wir drehen ausgiebige Runden und treffen auf (selten gesehene) Gnus und sehen wieder einige Fish Eagles bzw. Maribus:
Wir als absolute Vogel-Unexperten sind trotzdem immer wieder von den kleinen Kerlchen begeistert.
Und dann sind wir schon an der Fourth Bridge:
Gegen 09:30 Uhr kommen wir bei Third Bridge an und "beziehen" unsere Campsite:
Wir drehen eine kleine Runde zu Fuss auf der Campsite und gehen zu den Abolutions. Außerdem schauen wir uns auch Campsite #1 ein (wir haben die #4). Wir stellen beide fest, dass die #1 echt cool gelegen ist - die dürfte aber aufgrund der Größe eher an größere Gruppen vergeben werden.
Dann sehen wir in den Himmel und bemerken, dass viele Geier unterwegs sind und über einer Stelle kreisen. Außerdem entdecken wir im hohen Gras etwas weiter entfernt 4 Game Drive Autos. Da scheint was los zu sein! Also zurück zur Campsite und rein ins Auto - eigentlich wollten wir was essen, also packen wir zumindest ein paar Kekse mit ein!
Wir wissen nicht wie wir auf die andere Seite der kleinen Lagune kommen - schätzen aber wir müssen zuerst mal über die Brücke. Vor der Brücke kommt uns ein Auto entgegen. Wir fragen ob Sie etwas besonders gesehen hätten - das wird verneint. Nach der Brücke fahren wir links einen Weg rein. Dieser wird immer schlechter - immer wieder geht es auf der linken Seite durchs Wasser - rechts bleibt man aber trocken. Die Geier kommen aber immer näher und wir werden immer angespannter.
Bei den Geiern angekommen ist gar nichts los. Keine Autos zu sehen - kein Riss. Komisch, da wir aber keine Autos sehen, fahren wir trotzdem weiter. Nach einigen Minuten sehen wir die Autos abseits der Straße stehen. Es dürften ca. 20 Meter sein - normal ist das nicht erlaubt und wir finden das auch gut so.
Da stehen 5 Autos - 3 davon "offizielle Game Drive" Autos - also da trauen wir uns jetzt auch rein. Also ausnahmsweise die Straße verlassen.
Wir näheren uns langsam und sehen überhaupt nix. Offenbar hat man nur von einer ganz bestimmten Stelle einen guten Blick - in einem Game Drive Auto werden nämlich Fotos gemacht.
Alle starren auf einen alten umgefallenen und verwachsenen Baumstamm. Ein anderes Auto flüstert uns zu: It's a Leopard. You can only see it from over there.
IT'S A LEOPARD! 🤩 🤩 🤩 Wir sehen ihn zwar nicht - aber was solls 😗
Wir sind einfach mal happy - und warten ab. Wir haben Zeit. Wenn notwendig den ganzen Tag.
Dann verschwindet das erste Game Drive Auto und wir bekommen einen etwas besseren Platz. Langer Rede kurzer Sinn - so sah das dann in etwa aus:
Dann bewegt er sich auf einmal - wir sehen fast nichts. Als ein weiteres Auto wegfährt, wechseln wir den Platz. Dabei erzählt uns jemand: Der Leopard hat ein Impala gerissen und es unter dem Baumstamm versteckt. Ein Leopard mit Riss 🤩
Nach dem Wechsel der Position, sehen wir Ihn sogar kurz beim Fressen:
Der Leopard geht alle paar Minuten fressen und kehrt dann wieder zurück zu seinem Schattenliegeplatz. Ein paar Fotos gelingen uns noch:
Dann sind wir nur mehr zwei Autos und wir denken uns jetzt geben wir dem Leoparden etwas mehr Raum. Wir fahren ein Stück zurück - das zweite Auto macht dasselbe und wir kommen ins Gespräch.
Es ist eine nette Familie aus der Schweiz die mit einem coolen Landy unterwegs sind. Wir verquatschen uns total und irgendwann sehen wir (aus der Ferne) wie der Leopard den Baumstamm verlässt und nach weiter hinten davongeht.
Mist - jetzt haben wir ihn verpasst. Naja - wir quatschen weiter und fahren dann irgendwann gemeinsam zurück auf die Campsite.
Dort machen wir Pause - die Familie muss dann weiter Richtung Xaxanaka und wir machen uns ein leichtes Mittagessen.
Wir sind total happy - wir haben endlich unseren Leo. Alles ist irgendwie total entspannt - der ganze "wir müssen einen Leo sehen"-Druck ist weg. Nur schade das wir den Leo nicht besser fotografieren konnten - aber man kann nicht alles haben.
Die Campsite ist ein traum und wir relaxen richtig schön.
Am frühen Nachmittag sehen wir uns die Route für den Abend-Game-Drive an - wir haben gehört, dass zwischen Fourth und Third Bridge im Moment am meisten los ist. Als wir wieder aufbrechen entscheiden wir uns nochmal zur Leopardenstelle zurückzufahren. Wir glauben zwar, dass der Leo nicht mehr dort ist und seinen Riss mitgenommen hat - aber wer weiß.
Wir fahren also wieder den beschwerlichen Weg und kommen wenig später an. Wieder verlassen wir den Weg und rollen langsam auf den Baumstamm zu. Plötzlich schreit meine Beifahrerin: Stopp! Ich bleibe stehen und blicke vom Baumstamm nach links - gefühlte 5 Meter (wahrscheinlich sind es 10) liegt der Leo auf einer relativ freihen Fläche im Schatten.
Der Leo bemerkt offenbar, dass er uns den Rücken zudreht und sagt sich: So können die doch nie ordentliche Fotos machen! Deshalb dreht er noch eine kleine Runde 😗
Und dreht sich dann zu uns:
Wir sind einfach nur ferti (im positiven Sinn). Beim Shop in Third Bridge haben wir uns ein kaltes Bier gekauft. Das öffnen wir jetzt - und genießen es.
Nach ungefähr 20 Minuten bekommt der Leo offenbar wieder Hunger und verschwindet wieder im Baumstamm. Zum Abschied zwinkert er uns nochmal zu:
Und da soll nochmal einer sagen es gibt keinen Safarigott. Wir lassen den Leo in Ruhe und fahren weiter - dieses Erlebnis werden wir mit Sicherheit nie mehr vergessen.
Wir fahren also weiter Richtung Fourth Bridge und stoßen noch auf einen einzelnen Elefantenbullen der uns sehr Nahe kommt:
Dann sehen wir ein steckengebliebenes Auto auf einer "parallelen Route". Ein zweites Auto ist schon dabei - wir fahren aber trotzdem hin.
Als ich aussteige versucht gerade das nicht steckengebliebene Fahrzeug das steckengebliebende im Rückwärtsgang bergauf rauszuziehen.
Ich grüße freundlich auf Englisch und bekomme nicht gleich eine Antwort - ich frage ob ich helfen soll (mittlerweile fühl ich mich mit unserem Hilux hier sehr sicher - auch im Tiefsand). Zuerst wird das verneint und man versucht es nochmal bergauf im Rückwärtsgang. Ich sage, dass ich außen herum fahren könnte (neben der Straße im tiefen Sand) und von vorne abschleppen könnte. Ich hätte einen 3.0er Motor der das packen sollte.
Die beiden stimmen zu, ich fahre problemlos vorbei und setze mich vor den steckengebliebenen Wagen. Dann bemerken wir, dass wir auch Deutsch reden können - es handelt sich um drei Franzosen aus dem Elsass die in zwei Fahrzeugen unterwegs sind. Jedenfalls ziehen wir das Auto problemlos raus - der Hilux ist echt ein Hit:
Dann fährt der zweite Wagen nach und bleibt ebenfalls stecken - an der selben Stelle wie der erste Wagen. Man hört "Oh mon dieu! Oh mon dieu!" der mitreisenden Frau 🙂 Na gut - dann ziehen wir halt den auch noch raus. Klappt wieder problemlos - ich frage dann ob sie den Reifendruck reduziert haben. Das wird verneint - ich hole meinen Manometer und schlage vor den Reifendruck auf 1,7 zu reduzieren. Das mache ich bei einem der beiden Autos und gebe den Manometer dann weiter.
Nach einer herzlichen Verabschiedung fahren wir noch die recht Tiefsandige Passage vor und dann trennen sich unsere Wege endgültig. Die drei wollen heute noch bis Xaxanaka fahren - in etwas mehr als einer Stunde ist das Gate zu. Das wird spannend!
Wir fahren also weiter - eine Runde neben den Hippo Pools wo viel los ist und wir sogar zwei große Krokodile sehen.
Und dann wird es auch für uns Zeit umzudrehen. Wir fahren auf der "Hauptstaße" Richtung Third Bridge.
Kurz vor Third Bridge hat der Safarigott nochmal etwas für uns vorbereitet. Ein Rudel Wildhunde wird gerade als wir ankommen so richtig schön aktiv. Wir genießen das Schauspiel.
Sorry es gibt noch mehr Bilder 🙂
Dann wird es Zeit zurück zum Camp zu fahren. Ein grandioser Tag neigt sich dem Ende, wir bauen das letzte Mal in diesem Urlaub das Zelt auf und kochen unser Abendessen. Wir hatten heute keinen Pavianbesuch (obwohl man hier wirklich eindringlich gewarnt wird) - jetzt warten wir auf die Hyäne.
Die kommt uns besuchen als wir gerade mit dem Essen fertig sind - sie schleicht einmal ums Lagerfeuer, sieht das es nichts gibt und läuft weiter zur nächsten Campsite 🙂 Tolles Erlebnis! Mit kaltem Bier aus dem Shop und etwas Gin Tonic beenden wir dann unseren letzten Tag in der Wildnis.
In der Nacht werden wir zweimal wach - einmal besucht uns ein Elefant und beim zweiten Mal eine Giraffe die unsere Campsite als Toilette benutzt. Giraffen haben offenbar eine grooooße Blase 🙂
Fazit Third Bridge: Mein absoluter Favorit - jetzt nicht wegen dem Leo, sondern wegen der Umgebung und dem Tierreichtum. Wir hatten hier die meisten Besucher und es ist einfach schön hier. Toll wäre eine Campsite etwas näher bei den Abolutions - aber man kann nicht alles haben. Für den Preis gilt dasselbe wie überall anders ...
Tigerhai70 Beiträge · seit 201503. Nov. 2015 · #55
Ich sags ja immer . . . die Tüchtigen werden belohnt 🙂
Champagner8'684 Beiträge · seit 201003. Nov. 2015 · #56
Jetzt aber Ihr Zwei.....!!!!! 🤩 Da habt Ihr ja ganz schön "abgeräumt" 🙂 !! Glückwunsch! (Ein bisschen wehmütig werde ich beim Anblick der Landschaft schon.... 😊 ). Freut mich sehr, dass Ihr so viel Glück hattet - von der Dramaturgie her hätte es ja nicht besser laufen können (für uns Leser), aber ich denke, eine frühere Sichtung des Leoparden (wobei mir das Löwenbaby mindestens so gut gefällt) hätte Euch etwas mehr Druck genommen und die Reise entspannter gemacht, richtig?
Naja, egal - zum Glück kann man sich das nicht aussuchen (sonst könnte man ja gleich in den Zoo und die entsprechenden Gehege der gewünschten Reihenfolge nach abklappern.... 😗 ).
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201303. Nov. 2015 · #58
Hallo Leute,
@Tigerhai: Naja ... tüchtig ... bei uns gibt es so ein Sprichwort: Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln 🙂
@Bele: Mit dem Leo haben wir uns wirklich unter Druck gesetzt. Wir wollten einfach einen sehen - der fehlte uns halt noch. Ohne die Geschichte hätten wir das Ganze sicher noch mehr genießen können. Besonders die letzten 1-2 Tage habe ich wirklich auf jeden Baum gesehen 🙂 Aber es gab ein Happy End - und gottseidank ist es nicht wie im Zoo!!!!!
@Konni: Dankeschön - keine Angst es geht bald weiter.
HobiThemenstarter303 Beiträge · seit 201303. Nov. 2015 · #59
Tag 19, 28.09.2015 - Thamalakane River Lodge, Maun Das Abenteuer ist vorüber - zumindest fast. Heute ist unser letzter Tag im Moremi. Wir freuen uns jetzt schon auf ein Zimmer in einer Lodge. Danach könnten wir aber sofort wieder campen. Den nächsten Urlaub machen wir definitiv wieder mit Dachzelt und mehr camping. Wir packen also alles in Ruhe zusammen, das Dachzelt wird komplett geleert.
Wir werfen einen letzen Blick ins Zelt:
Wir lassen uns heute viel Zeit und als ich gerade Zähneputzen gehen will, hören und sehen wir die ersten Paviane vorbeilaufen. Wir räumen das meiste so weit es geht weg und ich lege die Steinschleuder (zur Abschreckung) bereit. Dann gehe ich los und lasse Melanie alleine auf der Campsite zurück. Nach dem Zähneputzen warne ich eine Frau die gerade aufgestanden ist auf Campsite #2 vor einem Pavian der sich von hinten anschleicht 🙂
Dann komme ich auf die Campsite zurück und werde mit einem Grinsen und folgenden (oder ähnlichen) Worten begrüßt "es ist so geil hier" 🙂 Sobald man den Pavianen die Steinschleider zeigt, halten sie Sicherheitsabstand. Melanie hat sich dann aber etwas zu sicher gefühlt und ist zum Wasser gegangen. Diesen Moment hat ein Pavian ausgenutzt und das letzte restchen Mehl das am Tisch gelegen ist geklaut. Jetzt sitzt er 20 Meter entfernt und frisst tatsächlich das Mehl:
So war das nicht geplant, gemeinsam holen wir uns das gestohlene zurück - wobei vom Mehl nichts mehr übrig ist. Die Kerle hauen dann aber ab als sie merken, dass es nun wirklich nichts mehr zu holen gibt. Als wir startfertig sind, bringen wir noch unseren Müll in den dafür vorgesehenen Müllkäfig und fahren los.
Wir drehen noch eine Runde zurück Richtung Fourth Bridge. Kurz nach der Third Bridge treffen wir auf folgenden Kollegen.
Dann sehen wir wieder ein Auto stehen und wir treffen erneut auf Wildhunde - unglaublich 🙂
Dann drehen wir um und fahren Richtung Maun. Wir bleiben einmal kurz stehen, da werden wir von einem relativ schnell fahrenden Game Drive Auto überholt, dass sehr zielstrebig fährt. Sehr verdächtig - wir nehmen die Verfolgung auf 🙂
Und das sollte sich lohnen ...
Die 3 liegen direkt neben der Straße - es ist einfach wunderbar. Wir bleiben 1,5 Stunden bei Ihnen und machen doch einige Fotos - da müsst Ihr jetzt durch 🙂
Dann reissen wir uns los - was für ein toller Abschluss. Wir fahren weiter Richtung Maun und queren Second und First Bridge.
Wir wollen heute noch eine Runde bei den Black Pools drehen - kurz vorher kommen wir aber zu einem Road Block: https://youtu.be/D1qwxFUmR7U
Dann fahren wir zu den Black Pools - sehr nett, aber es ist einfach zu heiß. Ein Game Drive um die Mittagszeit macht einfach nur begrenzt Sinn.
Als wir am South Gate ankommen wollen wir unseren Reifendruck wieder erhöhen - dabei bemerken wir, dass unser Kompressor auch an der zweiten Batterie hängt und genausowenig ordentlich funktioniert wie unser Kühlschrank. Also wir der Kühlschrank völlig abgeschaltet (beim fahren geht er ja ein wenig) und wir hoffen dadurch können wir etwas später den Kompressor verwenden.
Wir fahren langsam weiter - leider klappt auch 20 Minuten später das füllen der Reifen nicht. Wir bekommen aber Hilfe von einem Päärchen aus Deutschland. Die haben einen Kompressor und wir erhöhen dankbar unseren Reifendruck. Dann geht es weiter Richtung Maun - gegen 16:00 kommen wir in der Thamalakane River Lodge an und checken ein. Wir machen heute kein einziges Foto mehr - wir setzen uns an den Fluss und genießen die schöne umgebung bei einigen kalten Getränken.
Nach einem guten Abendessen gehen wir bald und sehr müde ins Bett. Morgen fliegen wir über das Delta - die Vorfreude ist riesig!
Fazit Thamalakane River Lodge: Sehr schön und jedenfalls zu empfehlen. Ist halt eine Lodge und keine Campsite 🙂 Die Lodge war voll - es war aber trotzdem sehr angenehm dort und das Essen gut.
Sorimuc362 Beiträge · seit 201303. Nov. 2015 · #60
Hallo Hobi,
hab gerade mal aufgeholt, kurz bevor die Reise zu Ende ist... 😎
Wir sind drei Wochen vor euch die gleiche Strecke gefahren, aber von der Anzahl eurer Löwen- und Wildhundesichtungen konnten wir nur träumen 🤩 Aber man ist halt einfach nicht im Zoo, sondern in der freien Wildbahn und muss nehmen, was man kriegt 😉
Toller Reisebericht, freue mich schon auf die Fortsetzung!