namiblandyThemenstarter78 Beiträge · seit 200815. Jan. 2015 · #41Hi Armin,
da sprichst Du mir mit Deinem Beitrag zu 102,5% aus der Seele! Und sicherlich nicht nur mir, sondern auch vielen Einheimischen und Touristen aus ZA, die sich Ihr eigenes, oder ihr Nachbarland nicht leisten können.
Ich kenne einige (mein Nachbar, Kolleginnen meiner Frau u.v.a.) die zwar Namibier sind, aber so Dinge wie Lüderitz, Fischfluss, Horseshoe oder Brandberg noch nie gesehen haben.
Schade, oder?
Gruß, Jens
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Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201015. Jan. 2015 · #42Guten Morgen
Ich möchte gern noch einen Aspekt hier bringen. Es hat zwar nichts mit Namibia zu tun, aber mit einigen anderen afrikanischen Ländern wie Zimbabwe und ganz Ostafrika.
Ist Euch schon aufgefallen, dass diese Reisen alle mal soeben gut 10% teurer für uns Europäer gewurden sind - der $-Kurs machts möglich.
Januar 2014 1€ ca. 1.35 US$
Januar 2015 1€ unter 1.20 US$
Beim CHF sieht es übrigens genauso aus.
Wem können wir denn die Schuld für diese Preissteigerung nun geben. Es hat mich auch ein wenig geschockt, doch zähneknirschend muste ich der Preissteigerung zustimmen - oder eben alternativ zuhause bleiben.
LG
Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200615. Jan. 2015 · #43Hi Jens,
Ich kenne einige (mein Nachbar, Kolleginnen meiner Frau u.v.a.) die zwar Namibier sind, aber so Dinge wie Lüderitz, Fischfluss, Horseshoe oder Brandberg noch nie gesehen haben
von welchen Namibiern sprichst Du? "Unterschicht", "Mittelschicht", "Oberschicht"? 90 % der Menschen im "Ovamboland" haben auch noch nie Windhoek oder auch nur Etosha gesehen. 90 % der Unterschicht in Deutschland war auch noch nie in Berlin oder an der Nordsee.
Es gibt wenig Gründe für die normale Mittelschicht in Namibia nicht ihr Land zu entdecken. Bekanntlich bekommen wir bis zu 50 Prozent Rabatt bei vielen Unterkünften, Nationalparks etc. Wenn man campt muss es noch viel weniger teuer sein. Teuer ist dann vielleicht die Anreise etc. wegen der Treibstoffpreise - aber das ist kein vom Tourismus initiiertes "Problem". Zahlreiche Touristen regen sich über diese Namibier-Rabatte auf und, dass sie sich benachteiligt fühlen; sagen aber im Gegenzug gleich, dass man auch Lokalen die Chance geben muss ihr Land zu entdecken... (aber das ist wieder ein ganz anderes Thema ;-))
Viele Grüße aus dem stark bewölkten Windhoek
Christian
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Tomcat1'155 Beiträge · seit 200615. Jan. 2015 · #44Botswanadreams schrieb:
Gern liefere ich Dir einen Preis aus Basel. Die Jugendherberge ist wohl die billigste Unterkunft in der Stadt.
6-Bettzimmer mit Waschbecken € 34.80 pro Person inkl. Frühstück, was in der Schweiz sehr eintönig ausfallen kann. Doppelzimmer WC/Dusche € 110.24 pro Person
Bitte noch zu bedenken, dass der nächste Supermarkt um die Ecke ist, Wasser und Strom vor der Haustür liegt.
Hallo Christa
Ein seltsamer Vergleich.
Hast Du schon einmal überlegt was ein Stück Land in einer Stadt wie Basel kostet?
Wenn Du die Rechnung für dein neues Badezimmer siehst haut es dich garantiert um! Eine Putzfrau kostet hier 20-25 Euro die Stunde ! Wenn ich die für 2 Tage zahle, kann ich in Namibia wahrscheinlich einen Schwarzen einen Monat lang anstellen.
Nimm in der Schweiz einmal eine Million CHF in die Hand. Ist viel Geld, denkst Du? Dafür baust Du dir hier gerade einmal ein kleines Häuschen oder kaufst dir eine mittlere Eigentumswohnung. In Namibia baust du mit dem Geld eine ganze Lodge...
lg tom
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201115. Jan. 2015 · #45Hallo Jens, hallo zusammen,
einen Aspekt der "Hochpreispolitik" möchte ich noch kurz anmerken:
stellt Euch vor, es gäbe - wie teilweise rund um das Mittelmeer - viel "Billig-Urlaub"; wie sähe es in den Nationalparks, an den Wasserlöchern zB. aus?
In Namibia hat man längst nicht so eine große Auswahl an Unterkünften wie in SA - daher kann es hier leider gar nicht sooo viele Empfehlungen, differenziert nach Budget, geben.
Aber auch ich habe mich schon so manches Mal gefragt, ob die "Erstfahrer" eigentlich wissen, was am Ende - bei ihren Plänen - für eine Summe zusammenkommt.
Ich habe mehr als ein Mal private Mails mit Preisfenstern verschickt, nachdem die Ideen doch sehr hochfliegend waren. Meist kam dann erst das Erwachen.... und "die Reise wurde erstmal zurück gestellt".
Aber es kann nicht die Aufgabe des Forums sein, Fragende öffentlich über die Preise von Unterkünften zu belehren - soviel Verantwortung muss ein Jeder für sich selbst tragen!
Viele Grüße
Strelitzie
Wandern34 Beiträge · seit 201315. Jan. 2015 · #46goeie dag,
und ein hallo.
Ich lese ab und zu hier mit. Wir, Pia und
ich (Richard) sind vor zwei Jahren das
erste mal in Namibia gewesen.
In diesem Jahr geht es wieder hin.
Unsere Route steht auch schon.
Wir übernachten in Loges da wir keine
Camper sind. Das einzige was für uns
zählt ist das wir ein Dach über den
Kopf haben. Wenn man sich umschaut
findet man auch Preiswerte Unterkünfte.
Wir machen eine zweiwöchige Rund reise.
Im Anschluss geht es noch eine Woche
auf eine Farm in der nähe von Grootfontein.
Unsere Tour führt uns zubeginn zum
Kalahari Gemsbok Park / Kgalagadi
Transfrontier Park in SA. weiter geht es dann
nach Ai-Ais, Lüderiz, Fischriver, dann richtung
Windhoek und Grootfontein.
Totsiens
Wandern
Landseer56 Beiträge · seit 200715. Jan. 2015 · #47Hallo,
es ist zwar durchaus richtig, dass der in letzter Zeit sehr günstige Umtauschkurs die Preissteigerungen bei vielen Unterkünften (und auch bei sonstigen Aktivitäten wie Gamedrives usw.) etwas abfedert, allerdings ist es doch zumindest sehr fraglich, ob das ein Argument für die teilweise unverschämte Preispolitik vieler Lodges in Namibia und Südafrika sein kann.
Ich habe nämlich absolut den Eindruck, dass dieser gute Umtauschkurs von den Unterkünften auch dementsprechend ausgenutzt wird, so nach dem Motto: "Der Tourist bekommt ja jetzt mehr NamDollars für seine Euros, da erhöhen wir mal wieder schnell um 20 bis 30 Prozent, das fällt ja gar nicht weiter auf...".
Man stelle sich nur mal vor, der Umtauschkurs wäre noch der gleiche wie vor fünf Jahren, dann würden die teilweise exorbitanten und durch nichts gerechtfertigten jährlichen Preissteigerungen von 20 bis 30% wohl so richtig ins Auge springen und vielleicht mehr zum Nachdenken anregen.
Wir werden dieses Jahr zum zehnten Mal Namibia als Nicht-Camper besuchen und müssen inzwischen bei den Unterkünften immer mehr selektieren, da die Preissteigerungen in den letzten Jahren teilweise so unverschämt waren (und das ohne wirklichen Mehrwert), dass viele Lodges für uns nicht mehr finanzierbar sind (ebenso bei den zusätzlich angebotenen Aktivitäten, wo teilweise noch mehr "abgezockt" wird). Natürlich findet man noch Unterkünfte mit einem vernünftigen und fairen Preis-Leistungs-Verhältnis, aber es werden von Jahr zu Jahr leider immer weniger.
Man stelle sich nur einmal vor, der Umtauschkurs entwickelt sich in die andere Richtung - spätestens dann ist ein Lodgeurlaub für den Normalverdiener nicht mehr finanzierbar...
Mit nachdenklichen Grüßen
Landseer
namiblandyThemenstarter78 Beiträge · seit 200815. Jan. 2015 · #48Hi Christian,
das mit den bis zu 50% würde ich auch gern mal erleben... ist da die Brille nicht ein wenig rosarot? Aber ich stimme dir natürlich zu, bestimmt haben 90% der Ovamboland-Bewohner noch nicht viel vom Land gesehen. Wie weit das vielleicht auch mit mangelndem Interesse zu tun hat, ist sicherlich ein anderes Thema - Und in diesem Forum auch nicht diskutabel.
Was meinen gehoben situierten "Mittelschicht"Nachbarn angeht: Nicht jeder Namibier ist auch automatisch ein harter Naturbursche und passionierter Camper. Mein Nachbar hätte bestimmt beim 2. Zelthäring einen blauen Daumen, und wenn das Zelt steht, auch mind. 3 Pflaster irgendwo am Körper.
Auch ich bin kein überzeugter Camper, das hat mir die Bundeswehr in all den Jahren gründlich abgewöhnt - aber um Namibia wirklich(!) zu erleben, und auch öfter mal unterwegs sein zu können, gibt es zum campen einfach keine Alternative. Und mit etwas Routine wird es auch entspannt-komfortabel.
Nur manchmal geht es nicht anders, und wir übernachten in festen Unterkünften. Dann würde ich mich wohler fühlen, wenn ich mit dem überzogenen Preis nicht den Luxusprotzgeländewagen des Eigentümers finanziere, sondern dafür zahle, daß er sich die Zeit nimmt sein Personal zu schulen. (Lach, oder er den in Nam. üblichen, losen Wasserhahn festschraubt)
P.S. Über die Bemerkung eines Komentartors/in, daß man hier im Forum zwar Reisetipps erfragen kann, aber für das ermitteln der Preise und deren Einstufung selbst verantwortlich ist, muß ich erst mal in Ruhe nachdenken...
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200615. Jan. 2015 · #49Hallo Jens,
das mit den bis zu 50% würde ich auch gern mal erleben... ist da die Brille nicht ein wenig rosarot?
nein, so mache ich meinen Urlaub hier im Land. Ob Du nun die Gondwana Card (50 % Rabatt), NWR Card (50 % Rabatt) oder Go2Namibia Card (20-50 %) nimmst. Zudem hat eigentlich jede Unterkunft (außer z.B. Teufelskrallen Lodge, Kalahari Red Dunes Lodge) Preise für Namibier oder gar die ganze SADC - da sind meistens 50 % drin. Sicher, man bekommt als Namibier natürlich keine 50 % Rabatt zur Hochsaison in den beliebtesten Unterkünften.
Ob es natürlich Rabatte auf Campingplätze bei Nutzung durch Namibier gibt, das weiß ich nicht (da ich kein Camper bin)
Dann würde ich mich wohler fühlen, wenn ich mit dem überzogenen Preis nicht den Luxusprotzgeländewagen des Eigentümers finanziere, sondern dafür zahle, daß er sich die Zeit nimmt sein Personal zu schulen. (Lach, oder er den in Nam. üblichen, losen Wasserhahn festschraubt)
da stimm ich Dir zu. Aber natürlich ist auch der Tourismus in Namibia kommerziell - da geht es erstmal ums Geld machen.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Guggu2'261 Beiträge · seit 201115. Jan. 2015 · #50Hallo in die Runde,
interessantes Thema.
Bin gerade dabei ein befreundetes Paar unter die Arme zu greifen wegen der Tourplanung, allerdings erst 2016/Herbst.
Es sollen alles eher preisgünstige Unterkünfte sein. Jetzt bin ich schon etwas erstaunt über die Preiserhöhung von Ngepi Camp.
2014 kostete Ein Baumhaus 540 N$ pp/DZ/BB. Das gleiche kostet jetzt 880 N$. Das wäre eine Preiserhöhung um ca. 63%!
Die Preise für nächstes Jahr sind noch nicht bekannt.
Schöne Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012:
Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia
Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013:
Frau HIRN on the floodplains
Reisebericht Namibia 2015:
A trip down Memory Lane
NAM/BOT 2017 :
So weit! So gut!
Kenia/Masai Mara 2019 :
Der Kreis schliesst sich
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200615. Jan. 2015 · #51Guggu schrieb:
Jetzt bin ich schon etwas erstaunt über die Preiserhöhung von Ngepi Camp.
2014 kostete Ein Baumhaus 540 N$ pp/DZ/BB. Das gleiche kostet jetzt 880 N$. Das wäre eine Preiserhöhung um ca. 63%!
Die Preise für nächstes Jahr sind noch nicht bekannt.
Schöne Grüße
Guggu
Hallo Guggu
Frag doch einfach einmal nach, wie sie diese Erhöhung begründen... 😎
...und stell die Antwort dann hier rein. Das würde ich aber Ngepi Camp der Fairness halber vorher mitteilen.
lg tom
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200615. Jan. 2015 · #52Moin Tom,
Frag doch einfach einmal nach, wie sie diese Erhöhung begründen..
ich vermute mal wie jedes Unternehmen weltweit Preiserhöhungen begründet:
1) Angebot und Nachfrage
2) Gestiegen Gesamtkosten (Wasser, Strom, Lebensmittel) = Inflation
Viele Grüße aus Windhoek (dicke Wolken, aber kein Regen)
Christian
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Gerd19425'538 Beiträge · seit 200815. Jan. 2015 · #53Hallo Zusammen,
ich habe lange überlegt, ob ich mich auch zu Wort melden soll. Wir hatten eine ähnliche Diskussion schon einmal im Zusammenhang mit der Entwicklung des Fremdenverkehrs in Namibia.
Klar ist:
1. Namibia ist zwar kein Billigland, aber im Vergleich zu den Nachbarländern Botswana und Zimbabwe oder den Tierparadiesen an der Ostküste fast noch geschenkt.
2. Das Preis-/Leistungsverhältnis lässt manchmal doch sehr zu wünschen übrig.
3. Camper sind gegenüber den Lodge-Reisenden im Vorteil. Nicht nur, dass sie näher an der Natur sind - ausgenommen die überlaufenen Plätze in der Etoscha und in Sesriem -, sie sparen natürlich auch eine Menge Geld.
4. Nicht nur die Ü-Kosten, sondern auch die Kosten für Game Drives, sonstige Aktivitäten wie z. B. die Delfin Tour oder die Little Five und für das Essen in den Restaurants sind im allgemeinen so hoch, dass mein Portemonnaie das Stöhnen bekommt.
Trotzdem übersehen wir das gerne. Warum? Die meisten Afrika-Reisenden haben den Virus und mit dem Virus ist das so wie mit den anderen Vergnügungen/Hobbies. Wenn sie uns gefallen, sind wir gerne bereit, dafür zu zahlen - und zwar mehr, als sie von der Kostenseite her Wert sind.
Ich kann nur immer wieder sagen - die überzogen teuren Lodgen meide ich, aber ansonsten nimmt halt jeder, was er bekommen kann.
Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
CuF4'382 Beiträge · seit 201515. Jan. 2015 · #54...es ist ja auch ein wahnsinniger logistischer Aufwand, die Infrastruktur für den Tourismus zu entwickeln und zu erhalten und ich hoffe wirklich, daß Namibia von Billigreiseunternehmen verschont bleibt.
....in der Etosha kann man schon jetzt sehen, wohin die zunehmende Zahl der Besucher führt: In Lodges außerhalb des Parks wohnende Touristen werden in mehrsitzigen großen LKWs an die Wasserlöcher gekarrt, die Fahrer benehmen sich gegen Individualreisende rücksichtslos wie Alleinherrscher, nach der Schnellknipserei (Selfie mit Elefant) gehts mit Getöse weiter.
Namibia kann gar nicht teuer genug sein! Wer einen billigen Urlaub haben will, soll nach Malle o.ä.fliegen.
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200615. Jan. 2015 · #55travelNAMIBIA schrieb:Moin Tom,
ich vermute mal wie jedes Unternehmen weltweit Preiserhöhungen begründet:
1) Angebot und Nachfrage
2) Gestiegen Gesamtkosten (Wasser, Strom, Lebensmittel) = Inflation
Hallo Christian
Na ja... 15-20% wären schon happig, aber vieleicht gerade noch begründbar.
Aber 63% (falls das wirklich stimmt..) sieht dann schon irgendwie willkürlich aus.
lg tom .. aus dem regen in asien
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200615. Jan. 2015 · #56Hi Gerd,
in vielen Punkten stimme ich Dir zu, v.a. wenn es um Preis-Leistung geht. Das Problem rührt vor allem durch den mäßigen Service in weiten Teilen Namibias her. Service ist hier leider ein relatives Fremdwort. Erstaunlich ist nun, dass gerade Air Namibia durch sein intensives Service-Training zu einer Art "Aushängeschild" des namibische Tourismus wird 🙂
Was sich in den letzten Jahren aber wie ich finde deutlich verbessert hat, ist die Qualität der Unterkünfte. Wo vor 10 Jahren noch jede Gästefarm Gemeinschaftsbäder oder ein Bad "über den Gang" anbot, ist "en suite" nun absolut normal. Ich finde in dem Bereich stimmt - pauschal gesagt - der Preis. Ich weiß hier - wieder pauschalisiert - das mich egal in welcher Unterkunftsklasse ein sauberes Zimmer mit Dusche/WC erwartet - das ist meiner Erfahrung nach in Italien, Griechenland, den USA etc. absolut nicht der Fall. Auch für das Essen finde ich die Preise angemessen. Bleibt eben wieder das leidige Thema Service. I
Nicht zustimmen kann ich Dir bei dem Punkt
sonstige Aktivitäten wie z. B. die Delfin Tour oder die Little Five und für das Essen in den Restaurants sind im allgemeinen so hoch, dass mein Portemonnaie das Stöhnen bekommt.
Ich kenne kaum ein vergleichbares Land, wo man so gut und günstig essen kann wie in Namibia (und das sage ich als jemand, der in N$ sein Geld verdient). Wo sonst bekommst Du im Restaurant eine Flasche Wein für umgerechnet €7? Wo sonst bezahlt man für das beste Fleisch bei 350g 10 Euro? Auch die Touren finde ich hier eher günstig (z.B. 40 Euro für 4 Stunden Bootsfahrt mit Austern und allem drum und dran), wo komm man so günstig sonst in vergleichbare Nationalparks (was hier in N$ berechnet wird, wird in Kenia etc. in US$ berechnet)? In Hamburg - meiner zweiten Heimat - zahle ich für ein normal gutes 3-Gänge-Essen zuzweit mit einer Flasche Wein locker 100 Euro - hier in Windhoek gehe ich mit N$ 600 nach Hause.
Viele Grüße (vom Romanschreiber ;-))
Christian
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Freak9965324 Beiträge · seit 200915. Jan. 2015 · #57@ Christian:
Ich lebe zwar (leider) nicht in Windhoek, sondern in Stuttgart, aber auch ich bin Hanseatin und der festen Überzeugung, dass Du bei einem Vergleich von zwei Restaurants der gleichen Güte in Windhoek, Swakop, etc. und Hamburg mit den 40 EUR mehr (60 zu 100) bei weitem nicht mehr auskommst. (Wenn ich zum Beispiel das Erich nur mal mit dem Mess vergleiche und zwei Flaschen Wein auf der Uhr habe, bin ich schon "raus"... 😄 ) Insofern stimme ich dir 100% zu, was dieses sehr günstige Preisniveau in Nambia angeht.
Ansonsten denke ich, dass halt jeder irgendwie schauen sollte, "seinen" Urlaub zu machen, mit seinem Geldbeutel. Ich freue mich über all die ganzen tollen Lodges, die ich beim Campen verpassen würde. Dafür kann ich eben nicht jedes Jahr einmal oder zweimal nach Afrika reisen, sondern "leider nur" in etwas größeren Abständen. 😉
Viele Grüße
Melanie
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann.
Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach.
Und wohin dann? Ich weiss es nicht.
J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
Armin2'346 Beiträge · seit 200615. Jan. 2015 · #58...oder irgendwann gar nicht mehr, worüber sich "CuF" dann sicher freuen würde.
Gruß
Armin
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200815. Jan. 2015 · #59Hallo Christian,
Du hast ja Recht. Aber ich erinnere mich eben zu oft an die Zeiten, als ein Game Drive noch N$ 100 und ein Abendessen im Hansa auch nicht mehr gekostet hat. Ich vergesse halt immer, dass der N$ so stark im Außenwert verloren hat, dass die Preise umgerechnet immer noch sehr günstig sind.
Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd
Reinhard1951723 Beiträge · seit 201115. Jan. 2015 · #60namiblandy schrieb:
wir hätten da mal eine Frage an alle Forumnutzer und Namibia-Reisenden:
Bei der Durchsicht der Themen, Berichte, Empfehlungen und Tip(p)s hier im Forum fasziniert uns immer wieder, daß die Übernachtungskosten der einzelnen Unterkünfte offensichtlich keine Rolle spielen.
Hallo namiblandy,
stimmt nur bedingt! Es gibt gute Reiseberichte, wie sie z.B. ANNICK und Andere schreiben,hier sind die Übernachtungskosten angegeben. Das hilft dir durchaus bei deiner Reiseplanung.
Den vielen anderen postern hier, die der Meinung sind Preise bewerten zu können empfehle ich, ihr Wissen in die Praxis umzusetzen und in Namibia eine Lodge zu kaufen, in der wir alle nach der jeweils persönlichen Auffassung billig Urlaub machen können.
Ein Preis ist aus unternehmerischer Sicht gut, wenn es genügend Leute gibt, die bereit sind ihn zu bezahlen und Gewinn entsteht.
Der Preis kann darüberhinaus in seiner Höhe auch Steuerfunktionen durch Subventionen oder Aufschläge erfüllen.
Also was soll's! Ich kann auch hier im Forum Preise erfahren und entscheide mich, ob ich sie bezahlen will oder nicht.
Namibia wird es dadurch weder besser oder schlechter gehen.