Preise kein Thema?

116 Antworten · 15,5k Aufrufe · gestartet 14. Jan. 2015 von namiblandy
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4'451 Beiträge · seit 200824. Jan. 2015 · #101
hurryup schrieb:Cécile,

da hast du völlig recht! Schade ist es aber, dass sich kaum jemand anderes dementsprechend äußert. Das ist schon komisch, findest du nicht auch.....? 😗

Hurryup
Hallo Hurryup,
also ich denke , das Alles gesagt ist, die Vor und die Nachteile und verschiedene Meinungen.

Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Themenstarter78 Beiträge · seit 200824. Jan. 2015 · #102
Hallo,
bin nicht so forumserfahren und hätte auch gern mal dem ein oder anderen aus vollem Herzen zugestimmt, und dem anderen vehement wiedersprochen. Aber ist es nicht ein schützenswerter Vorteil, daß sich hier so viele Meinungen finden lassen?
Ist dem einen wirklich geholfen, wenn er den anderen überzeugt hat?
Ich danke all denen, die mal ihr Nähkästchen geöffnet haben, und uns gezeigt haben, was Urlaub in Namibia kosten kann. Wie jeder einzelne mit diesen Infos umgeht ist, und sollte auch, Privatsache sein. Schade finde ich, daß die unterschiedlichen "Lager" wohl wenig Berührungspunkte haben - was den Unterkunftsanbietern mehr Spielraum (Macht?) zur willkürlichen Preisgestaltung einräumt. Namibia-Genießer sind wohl eher nicht "ein Volk"...

Gruß und Dank an Alle,
Jens
Autofahren wird da interessant, wo es zu Fuß nicht mehr weiter geht...
1'162 Beiträge · seit 201224. Jan. 2015 · #103
Hallo Ihr alle,

da wird ein ganz harmloses Thema angeschnitten, und das artet dann so aus, dass sich fast alle gegenseitig angiften.
Muß das denn so sein? Ich vermisse streckenweise den Respekt vor einer anderen Meinung. Früher nannte das
man mal Toleranz.

Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
1'155 Beiträge · seit 200625. Jan. 2015 · #104
hurryup schrieb:Tomcat,

es geht nicht ums Feilschen, sondern darum, dass einige meinen, immer den bestmöglichen Preis rauspressen zu müssen, egal, ob sie sich eigentlich auch locker erlauben könnten etwas mehr zu bezahlen. Dabei scheint es ihnen auch egal zu sein, ob der andere noch etwas verdient. Locker nennt man es dann "Spass an der Urlaubsplanung".

Mich ekelt diese Rumhandelei und Preisdrückerei -insbesondere von Menschen, die es gar nicht nötig haben- absolut an!

Hurryup
Hurryup...sorry du verstehst das Business nicht. Als Betreiber einer Lode testest du Preise aus. Das machen sie in Namibia auch, einfach sehr dreist. Weil jeden Tag stehen Leute wie Du auf, die ohne murren einfach zahlen. Diese Strategie funktioniert sehr gut solange du 90-100% Auslastung hast. Hast du aber in der Regel nicht. Also gibst du lieber 30% Rabatt wenn einer dir nett mitteilt, dass Lodge B auch sehr schön und auch noch einiges billiger ist. Dann hast du die 70% und es ist für beide Seiten positiv!

So ähnlich funktioniert übrigens auch das " pricing" bei Airlines. Kaufst Du dort immer gleich das teuerste Ticket, nur weil der Preis so im Internet steht? Bei Airlines kannst du nicht handel, du musst eifach warten. Es ist auch eine Art Feilschen und am Ende einfach Angebot und Nachfrage...lg tom
Gast25. Jan. 2015 · #105
Hallo Tomcat,

du hast geschrieben:

Als Betreiber einer Lode testest du Preise aus. Das machen sie in Namibia auch, einfach sehr dreist.

Kannst du mir sagen vorher du so genau weist, dass alle in Namibia das so machen? 🙂

Hurryup
1'155 Beiträge · seit 200625. Jan. 2015 · #106
hurryup schrieb:Hallo Tomcat,

du hast geschrieben:

Als Betreiber einer Lode testest du Preise aus. Das machen sie in Namibia auch, einfach sehr dreist.

Kannst du mir sagen vorher du so genau weist, dass alle in Namibia das so machen? 🙂

Hurryup
...weil viele Unterkünfte jedes Jahr automatisch 10 oder noch viel mehr Prozent höher gehen, ohne igendwelchen Mehrwert für ihre Kunden zu schaffen... lg tom
284 Beiträge · seit 201425. Jan. 2015 · #107
KarstenB schrieb:@ Matthias:
Und mich nervt auch, dass die ganzen Handel-Fans die Preise versauen,
Siehst Du, das sehe ich genau umgekehrt: Meiner Meinung nach versauen die verklemmten Europäer, die sich zu fein zum Feilschen sind, die Preise.
Hallo Karsten,
das ist für mich nicht logisch nachvollziehbar. Wenn der Gegenüber damit rechnet, dass du den Preis runterhadeln willst, dann wird er dir niemals zu Beginn einen guten Preis nennen, sondern immer einen mit Handelsspielraum. Andererseits, wenn er weiß, dass er nur einen Versuch hat und der Kunde den Preis entweder akzeptiert oder woanders hingeht, dann wird gleich das erste Angebot vernünftig sein.
Ich fordere ja nicht, dass jeder Preis zu akzeptieren ist, wenn er zu hoch ist, dann sollte man natürlich ablehnen und auch sage warum. Aber mir persönlich macht dieses hin und her diskutieren keinen Spass und deswegen mag ich Festpreise und finde es doof, dass ich gezwungen werde zu handeln wenn ich keine Mondpreise zahen will.
Der Souvenirmarkt in Vic Falls ist so ein Beispiel. Der wäre toll zum bummeln, sich verschiedene Sachen anzusehen und dann mitzunehmen was einem gefällt und preislich ok ist. Stattdessen wird man von einer Meute überfallen irgendwo hin geschleppt und bekommt dann Mondpreise genannt und landet dann nach mühseligem hin und her bei ca 10% des ursprünglichen Preises. Und das für jedes einzelne Stück. Das ist für mich Stress und ich versuche so schnell wie möglich wieder weg zu kommen und kaufe bestimmt viel weniger als wenn ich Zeit hätte mich umzuschauen und nicht jeder Kauf wenig verhandelt werden müsste. Ich war da in einem Jahr mit der riesigen Inflation und ich war praktisch der einzige Kunde weit und breit. Zunächst was es der Horror, jeder wollte mir was verkaufen und trotzdem wurden Mondpreise genannt. Erst als ich laut und deutlich gesagt habe, dass ich mehrere kleinere Sachen bei verschiedenen Händlern zu kaufen gedenke, aber nur, wenn ich in Ruhe gelassen werde und nur dort, wo ich gleich einen vernüftigen Preis genannt bekomme, wurde es erträglich. Aber entspannt einkaufen war es immer noch nicht.
Laos (ist halt aber leider nicht in Afrika) dagegen war super entspannt auf den Touri Märkten, keiner belästigt dich, du fragst nach dem Preis, entweder ist er gleich ok, oder du sagst, das ist aber teuer und bekommst dann eventuell ein niedrigeres letztes Angebot, fertig. Alles ganz relaxt und ich persönlich kaufe so viel lieber ein. Wenn ich deswegen verklemmt bin, dann bin ich gerne verklemmt.
KarstenB schrieb:Auch ohne Gruß,
Das war keine Absicht, bzw nicht bös gemeint. In den meisten Foren in denen ich unterwegs bin schreibt man nicht bei jedem Beitrag Anrede und Gruß und ich vergesse das hier dann schon auch mal, unabhängig vom Inhalt des Beitrags.

Gruß,
Matthias
franzastische Reisen, Fotos und mehr - https://franzastisch.de
284 Beiträge · seit 201425. Jan. 2015 · #108
Tomcat schrieb:

...weil viele Unterkünfte jedes Jahr automatisch 10 oder noch viel mehr Prozent höher gehen, ohne igendwelchen Mehrwert für ihre Kunden zu schaffen... lg tom
Aber das ist doch praktisch der Inflationsausgleich. Wird bei uns auch nicht anders sein sobald der Ölpreis, der die Infaltion bei uns zur Zeit drückt, wieder steigt.

Ich finde es auch ok, wenn du dem Lodgebetreiber sagst, dass der Preis zu hoch ist und du deshalb nicht buchst. Ich persönlich würde dann aber auch wirklich nicht dort hingehen, auch nich bei Rabatt, mit dem Hinweis, dass ich aufgrund des hohen genannten Preises schon woanders gebucht habe und das es bei meiner nächsten Anfrage für alle beteiligten positiver wäre, wenn gleich ein realistischer Preis genannt wird. Ich mag es lieber transparent, so dass man Preise vergleichen kann statt Zufallspreise, je nach Laune des Besitzers.

Gruß,
Matthias
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Gast25. Jan. 2015 · #109
Hallo Tomcat,

um deine Unterstellung

Als Betreiber einer Lode testest du Preise aus. Das machen sie in Namibia auch, einfach sehr dreist.

zu begründen, fällt dir nichts besseres ein wie

...weil viele Unterkünfte jedes Jahr automatisch 10 oder noch viel mehr Prozent höher gehen, ohne igendwelchen Mehrwert für ihre Kunden zu schaffen... ?

Das ist aber jetzt wirklich sehr sehr schwach und sehr sehr weit hergeholt!

Hurryup
2'346 Beiträge · seit 200625. Jan. 2015 · #110
@ -Matthias-

Die Inflationsrate in Namibia liegt aktuell unter 5%. Da sind die permanenten Preiserhöhungen schon deutlich mehr, als nur ein Inflationsausgleich.

Viele Grüße
Armin
1'155 Beiträge · seit 200625. Jan. 2015 · #111
hurryup schrieb:Hallo Tomcat,


Das ist aber jetzt wirklich sehr sehr schwach und sehr sehr weit hergeholt!

Hurryup
...dann nehme ich eben alles zurüch und behaupte das Gegenteil... 😘
284 Beiträge · seit 201425. Jan. 2015 · #112
Armin schrieb:
Die Inflationsrate in Namibia liegt aktuell unter 5%. Da sind die permanenten Preiserhöhungen schon deutlich mehr, als nur ein Inflationsausgleich.
In den letzten 10 Jahren (seit 2005) war, nach den Zahlen die ich gefunden habe, zwischen 2,3% und 10,4% alles dabei, nur 2 Mal aber unter 5% (und 2014 hab ich nicht gefunden und 2015 hat ja erst angefangen). Die Preise werden aber auch schon für die nächsten Jahre genannt und dann muss etwas Sicherheit einkalkuliert werden. Auf alle Fälle ist bei 10% Preiserhöhung <5% Zusatzgewinn.
Das ist natürlich trotzdem ärgerlich, wenn man das als Kunde zahlen soll, keine Frage, aber umgekehrt haben die deutschen Kunden ja auch ne Zeit lang von der Inflation, in Form von Umtauschkursen, profitiert. Das die EZB jetzt den Eurokurs absichtlich abstürzen lässt, dafür können die namibischen Lodgebesitzer nichts. Das ärgert mich viel mehr und ist für den Urlaub viel teurer als die Preiserhöhungen. Aber vielleicht dämpft das auch zukünftige Erhöhungen, weil immer weniger bereit sind so viel zu bezahlen.
Wie gesagt, ich will Preiserhöhungen nicht generell schön reden, sondern die pauschale Unterstellung der Abzocke relativieren. Oder ums anders auszudrücken, erst wenn die Lodgepreise so hoch sind, dass der Besitzer so viel verdient, dass er sich solche Reisen wie diejenigen, die sich hier beschweren, auch leisten kann, dann bin ich bereit anzufangen darüber nachzudenken ob weitere Erhöhungen nicht unangemessen sein könnten. Bis dahin muss ich halt akzeptieren, dass die Lodgebesitzer versuchen ihren Verdienst zu erhöhen, genau wie ich versuche mehr von meinem Brötchengeber zu bekommen um mir den Urlaub noch leisten zu können und mich freue wenn die Kunden das akzeptieren.

Gruß,
Matthias
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Gast25. Jan. 2015 · #113
Hallo,
_Matthias_ schrieb:Auf alle Fälle ist bei 10% Preiserhöhung <5% Zusatzgewinn.
4% Zusatzgewinn pro Jahr ergäben über 10 Jahre auch 48% zusätzlichen "Gewinn".

Tatsächlich ist es alles noch viel komplizierter. Zum einen gibt es Unterkünfte, bei denen sich die Preise in den letzten 5-6 Jahren glatt verdoppelt haben - wahrscheinlich schwer durch die Inflation zu rechtfertigen. Es gibt auch einige Unterkünfte, deren Preissteigerung in den letzten 10 Jahren sehr deutlich unter der Inflationsrate lag. Man darf also nicht alle Unterkünfte über einen Kamm scheren und kann nur im Einzelfall urteilen.

Die Inflationsrate lag in den letzten 5 Jahren ungefähr zwischen 3,5 und 7,5%. Aktuell liegt sie laut Bank of Namibia (die namibische "Bundesbank") bei 4,6%. Nur: Die offizielle Inflationsrate beschreibt normalerweise die durchschnittliche Preissteigerung eines repräsentativen Warenkorbes an Produkten und Dienstleistungen für Verbraucher. Die Einkäufe/Ausgaben einer Lodge weichen deutlich vom Einkaufsverhalten des durchschnittlichen privaten Verbrauchers ab und insofern kann die tatsächliche Preissteigerung für eine Lodge deutlich über aber auch deutlich unter der offiziellen Inflationsrate liegen. Also ziemlich schwer, da objektiv und fair zu urteilen, es sei denn die Preissteigerungen von einem Jahr zum nächsten liegen sehr deutlich über der offiziellen Inflationsrate.

Ansonsten muss Namibia hoffen, dass der Euro nicht noch auf 1:11 oder tiefer fällt. Sonst würden sich in Verbindung mit den häufig 10% "normaler" Preiserhöhung pro Jahr für Europäer außerhalb der Schweiz die Kosten um satte 50% erhöhen. Das gäbe nach dem wechselkursbedingten Zwischenhoch wohl eine ziemlich harte Landung für einige Anbieter.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 25. Jan. 2015
Gast25. Jan. 2015 · #114
Tja, Guido, und du wirst sehen, auch dann geht das Leben in Namibia weiter.... 🙂
2'664 Beiträge · seit 201226. Jan. 2015 · #115
hurryup schrieb:Tja, Guido, und du wirst sehen, auch dann geht das Leben in Namibia weiter.... 🙂
Genau hurryup, aber dennoch sehe ich Guido als einen außerordentlich qualifizierten und überlegten Teilnehmer im Forum an.
Daß er hier mal etwas aus sich heraus gegangen ist, kann ich nachvollziehen, denn das Thema beschäftigt auch mich seit Jahren, weil die Einkünfte aus dem Tourismus (ausgenommen Jagd) eiskalt aufgeteilt werden zwischen Autovermietern bzw. Reiseunternehmen und Teilen des Beherbergungsgewerbes.
Thanks Guido! 🙂
zuletzt bearbeitet 26. Jan. 2015
Gast27. Jan. 2015 · #116
Hallo Swakop,

du schriebst:

Genau hurryup, aber dennoch sehe ich Guido als einen außerordentlich qualifizierten und überlegten Teilnehmer im Forum an.

Da stimme ich dir zu, aber dadurch hat man nicht grundsätzlich einen "Persilschein" und nicht alle seine Ansichten müssen von jedem akzeptiert werden.... 😉

Ich arbeite an meiner Freundlichkeit,

Hurryup
zuletzt bearbeitet 27. Jan. 2015