Tadi441 Beiträge · seit 201214. Jan. 2015 · #21Hey,
ganz ehrlich- auch bei und spielt der Preis natürlich eine Rolle. Unsere Urlaube im südlich Afrika sind schon mindestens 1/3 teurer als früher bei allen USA Reisen mit Wohnmobil. Aber wir sind verliebt in Afrika und wollen nun immer wieder hin. Lieber verzichten wir hier zu Hause auf viele Dinge- wir sind aber auch schon in einem Alter, in dem Konsum nicht mehr so eine große Rolle spielt.
Namibia empfinden wir persönlich als nicht so extrem teuer. Da war Botswana schon viel heftiger. Camping z.B. (nur 1 Baum - kein Wasser- kein Klo- kein nix- eben nur 1 Baum) in der Cenral Kalahari 100$ (amerikanische Dollar nicht Namibia Dollar). Und mit ähnlichen Preisen ging es weiter. Das war schon extrem , aber wenn man die Landschaft sehen will, was bleibt, außer zähneknirschend zu bezahlen. Und, nun kommt es : es hat sich immer gelohnt! Insgesamt war Botswana mit überwiegend campen und 4x4 genauso teuer wie dieses Jahr Namibia mit nur Lodgen (kleine - möglichst, einsame - das war uns wichtig) und 4x4.
Es ist somit alles relativ.
Liebe Grüße aus Hamburg, mit schlechtem, stürmischen Wetter - zum schlechte Laune kriegen Wetter -
Petra
lionfight1'324 Beiträge · seit 201314. Jan. 2015 · #22Ich denke jeder hat andere Beweggründe warum er sich für welche Reise und Unterkünfte entscheidet. Letzten Endes geht das keinem anderen etwas an.
Nicht jeder, der günstig reist tut das aus finanziellen Gründen, andere wiederum sparen daheim um sich im Urlaub eben etwas schöneres zu gönnen.
Jeder soll das für sich entscheiden. Und es gibt keinerlei Gründe die Entscheidungen anderer zu hinterfragen.
Ich persönlich äußere mich gar nicht dazu, denn das ist die Entscheidung von meiner Familie und mir.
Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
PApaulinchen475 Beiträge · seit 201214. Jan. 2015 · #23deemha schrieb:
Da kostet selbst ein Stück Erde zum Campieren 100 USD für 2 Personen.
Hi,
Nur damit du stille Mitleser nicht verschreckst: das gilt nur für einige privat gemanagte camps in NP wie Chobe, Moremi etc.
Zahlreiche camps in Botswana kosten nicht viel Geld, private außerhalb von NP haben normale Campingpreise.
Die camps im KTP oder teilweise Central Kalahari NP, die von der staatlichen Behörde geführt werden, sind spottbillig, bieten allerdings außer umwerfender Natur kaum Einrichtungen.
Nicht alles in Botswana ist teuer....
lg
paulinchen
joli3'491 Beiträge · seit 200614. Jan. 2015 · #24Hallo Jens,
da hast Du wirklich eine Lawine losgetreten, bei mir aber auch Nachdenken darüber ausgelöst, ob wir "Luxus-Touris" nicht auch mitschuldig sind, dass die Preise so explodiert sind. Wir bereisen nun seit über 30 Jahren das südliche Afrika und haben da schon einen, wie ich meine, recht guten Überblick über die Preisentwicklung. Natürlich muss man auch sehen, das die Übernachtungskosten meist mehr beinhalten als B&B und das ist u.a. auch ein Grund dafür, dass ich seit Jahren dafür plädiere, länger als nur eine Nacht vor Ort zu bleiben, weil man nur dann dieses "Mehr" auch genießen kann. Aber richtig ist sicher auch, dass Namibia eingedenk der Kurs- und Lohnentwicklung einerseits und der deutlich gestiegenen Leistungs-erwartungen andererseits von einem ehemals sehr günstigen Reiseziel zu einem sehr teuren Ziel geworden ist. Ich erinnere mich an Zeiten, da kostete ein Rondavel in Etosha komplett 15,- DM - egal, ob für 1 oder 4 Personen.Und zutreffend ist auch, dass sich der weitaus größte Teil der namibischen Bevölkerung heute im eigenen Land keinen Urlaub leisten kann. Das ist nicht nur bedenklich, sondern schafft auch Spannungen und ist sicher auch ein Grund für die zunehmende Kriminalität. Offensichtlich aber scheint es immer noch genügend Gäste zu geben, die sich das auch leisten können. Vor allem die wirklich teuren Unterkünfte sind iaR bereits 1 Jahr im Voraus komplett ausgebucht, was bei dem Lodgebtreiber den Reflex auszulösen scheint, dass man im Folgejahr wohl "noch eine Schippe drauflegen" kann. Heute sind 1.000,-€ pro Nacht und Person in Namibia keine "heilige Kuh" mehr. Richtig wütend werde ich aber dann, wenn ich das Gefühl bekomme, abgezockt zu werden. Und das passiert inzwischen leider auch in Namibia. Aber es ist trotz alledem noch immer ein Traumland mit einem riesigen Erlebniswert. Wenn man erst einmal den Preisschock überwunden hat, bleibt nur noch Begeisterung und der Wunsch, möglichst bald wieder hinzureisen - koste es, was es wolle.
Gruß Joli
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200714. Jan. 2015 · #25joli schrieb: Heute sind 1.000,-€ pro Nacht und Person in Namibia keine "heilige Kuh" mehr.
1000 *Euro*? pro Person pro Nacht?
Kann aber dann ned' sein, oder?
lg
Wolfgang
ULUli7053 Beiträge · seit 200814. Jan. 2015 · #26Liebe Fomis,
was ich persönlich echt frustrierend finde ist die Tatsache, dass viele Unterkünfte in Südafrika ihre Preise jedes Jahr drastisch erhöhen und zwar so, dass wir uns das nicht mehr leisten können. Wir haben 2011 für die Elephant Plains Lodge in Sabi Sands 1600 Rand pro Person pro Nacht bezahlt (low season, einfachste Zimmerkategorie), was für uns schon extrem teuer war. Uns hat man damals gesagt, dass eine Nacht in einer privaten Game Lodge etwas ganz Tolles und Besonderes ist und das war auch so. Es war sensationell! Wir konnten beim Gamedrive ein Leopardenpärchen für mindestens 30 Minuten beim Werben beobachten usw. So etwas sieht man als Selbstfahrer wohl eher nicht. 2015 verlangt Elephant Plains nun im August (low season) 2550 Rand pro Peron und Nacht und 2016 für die gleiche Zimmerkategorie 2900 Rand pro Person und Rand. Weder die Leistungen haben sich seit 2011 geändert, noch haben die renoviert oder Ähnliches. Ich finde, dass das schon an Unverschämtheit grenzt. Wir jedenfalls können und werden dort nicht mehr hingehen. Anscheinend wollen sie keine Mittelschichtsmenschen wie uns mehr haben, sondern nur noch reiche Russen oder Amis. Und nicht nur Elephant Plains macht das so. Es wird immer schwieriger, für uns eine bezahlbare private Game Lodge zu finden, auch wenn der gute Wechselkurs gewisse Preiserhöhungen abfängt, aber am Beispiel von Elephant Plains sieht man, dass da auch irgendwann Schluss ist. Uns ist der Luxus eigentlich gar nicht so wichtig, aber was man da auf einem Game Drive erlebt und sieht, sehen wir in 5 Jahren Selbstfahren eben leider nicht. Da huscht der Leopard mal kurz über die Straße, so dass man ihn für 20 Sekunden sieht oder man sieht im Krüger die Schwanzspitze eines Löwen in 100m Entfernung aus dem Gras hochzucken und muss sich das noch mit 6 anderen Autos teilen. Habt ihr auch ähnliche Erfahrungen gemacht mit Unterkünften, die ihr gerne wieder buchen würdet, die aber die Preise dermaßen erhöht haben, dass ihr das nicht mehr bezahlen könnt?
Frustrierte Grüße,
Uli
Randfontein568 Beiträge · seit 201414. Jan. 2015 · #27"Es ist somit alles relativ" - danke Tadi, du bringst es auf den Punkt!
Geldbeutel, Reisemotive etc. sind nun mal verschieden.
Auf einen Aspekt sollten wir uns evtl. aber doch einigen können:
dass wir alle - und damit meine ich alle Europäer, die das Glück haben, nach Namibia reisen zu können,
in hohem Maße privilegiert sind!
Vielleicht entspringt es auch dieser gewissen Demut, dass hier nicht ständig über Preise geredet wird.
Wucher wird auch hier angeprangert, aber ein Maß an "Luxus", wie es in Mitteleuropa kaum vorstellbar ist, wird uns in Namibia für relativ kleines Geld zuteil.
Klar, ich rede nicht von der - überschaubaren - kulinarischen Qualität und Vielfalt.
Nein, von Eindrücken und Erlebnissen, von denen unsere Großeltern nicht mal träumen konnten, sofern sie zur arbeitenden Bevölkerung gehörten.
Dass "natürliche Anrecht" Namibia "billig" zu erleben, gibt es Gott sei Dank nicht.
Sehr wohl gibt es aber budgettechnische Kniffe, auf die im Forum oft hingewiesen wird.
Interessant in diesem Zusammenhang finde ich die Beiträge derer, die ihr Geld nicht in CH oder D verdienen.
Ja, als der Rand bei 3,20 DM lag - da konnte ich von einer Privatreise nur träumen.
Inzwischen können wir uns damals unvorstellbare Träume erfüllen - obwohl wir eine teure Anreise haben.
Wir reisen in Europa meist mit einem VW-Sharan als Mini-Wohnmobil.
Ist unkompliziert und gibt einem den Luxus der Freiheit.
Für Namibia lässt uns dies die Optionen, den Nachthimmel beim Campen zu geniessen oder zur "Abwechslung" kleine, persönliche, nicht ganz billige Lodges zu buchen.
Beides hat Vor- und Nachteile. Geld sollte bei Träumen jedoch nicht die erste Rolle spielen.
Dann bleibt's eben noch 'ne Weile ein Traum, dessen Erfüllung umso mehr Emotionen freisetzt.
Namibia als "Fastfood zwischendurch" muss nicht sein.
Ist nicht überheblich gemeint, aber gehen wir nicht in unserer "Geiz ist geil" - Welt manchmal einen Schritt zu weit?
Nur ein paar Gedanken - ohne Anspruch auf "Wahrheit" oder ähnliches...
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200714. Jan. 2015 · #28Hallo Christian,
travelNAMIBIA schrieb: (http://www.namibiatourism.com.na/uploads/file_uploads/Report_Namibia_Tourist_Exit__survey_2012_2013.pdf) schaust, dann siehst Du, dass ein Namibia-Reisender im Schnitt pro Tag pro Person N$ 1870 ausgibt. Davon entfallen nur N$ 327 auf die Unterkunft und N$ 187 aufs Essen. Die deutschen Touristen geben im Schnitt am Tag N$ 1370 pro Person aus - das sind etwa €100.
da wollte ich noch was dazuschreiben.
OK, wir sind in der "Nebensaison" unterwegs, was sich vor allem bei den Mietkosten bemerkbar macht, aber dass *das* der "Schnitt" ist, kann ich mir nicht wirklich vorstellen. 327 N$ im Schnitt für die Unterkunft? Ok, wenn man die 187 für's Essen noch dazurechnet, ist man auf 500 N$ für Schlafen und Essen. Im Durchschnitt? Wie haben die das gerechnet? Das kommt mir sehr wenig vor.
lg
Wolfgang
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201114. Jan. 2015 · #29Hallo Wolfgang,
falls mit allen Touristen gerechnet wurde, nicht nur Lodge-Urlauber, wird das wohl passen.
Was kostet denn ein Campingplatz pPN?
Gruß
Strelitzie
lionfight1'324 Beiträge · seit 201314. Jan. 2015 · #30Uli70 schrieb:Liebe Fomis,
was ich persönlich echt frustrierend finde ist die Tatsache, dass viele Unterkünfte in Südafrika ihre Preise jedes Jahr drastisch erhöhen und zwar so, dass wir uns das nicht mehr leisten können. Wir haben 2011 für die Elephant Plains Lodge in Sabi Sands 1600 Rand pro Person pro Nacht bezahlt (low season, einfachste Zimmerkategorie), was für uns schon extrem teuer war. Uns hat man damals gesagt, dass eine Nacht in einer privaten Game Lodge etwas ganz Tolles und Besonderes ist und das war auch so. Es war sensationell! Wir konnten beim Gamedrive ein Leopardenpärchen für mindestens 30 Minuten beim Werben beobachten usw. So etwas sieht man als Selbstfahrer wohl eher nicht. 2015 verlangt Elephant Plains nun im August (low season) 2550 Rand pro Peron und Nacht und 2016 für die gleiche Zimmerkategorie 2900 Rand pro Person und Rand. ,
Uli
Bei Berücksichtigung des Umtauschkurses damals heute ist der Unterschied für €-Zahler schlicht nicht mehr vorhanden.
Heute 190 €, damals 184 €
Nicht, dass ich die gestiegenen Kosten verteidige, aber man sollte die Kirche auch im Dorf lassen.
Gruß!
der Joe
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dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200714. Jan. 2015 · #31Strelitzie schrieb:
Was kostet denn ein Campingplatz pPN?
Also unsere zwischen 80 (Purros) und 230 (Halali) N$ (wenn die Preise noch stimmen)...
Ok, bei 80 ist sicher "Luft" nach oben, aber bei 230 in den Etoscha-Campsites fehlt nicht mehr wirklich viel auf die 330...
Wobei ich grade sehe, dass die Unterkunft in Swakopmund auch nur 270 (nur Übernachtung) und die Nacht in Windhoek auch nur 375 p.P. (B&B) kostet.
lg
Wolfgang
_Matthias_284 Beiträge · seit 201414. Jan. 2015 · #32Uli70 schrieb:Wir haben 2011 für die Elephant Plains Lodge in Sabi Sands 1600 Rand pro Person pro Nacht bezahl.
2015 verlangt Elephant Plains nun im August (low season) 2550 Rand pro Peron und Nacht und 2016 für die gleiche Zimmerkategorie 2900 Rand pro Person und Rand. Weder die Leistungen haben sich seit 2011 geändert, noch haben die renoviert oder Ähnliches.
SA hat eine Inflationsrate von 5-6%. Um nicht weniger Geld in der Tasche zu haben müssen also pro Jahr die Preise mindestens soviel erhöht werden. Da die Preise ja Jahre im voraus gemacht werden muss natürlich auch noch ein Sicherheitszuschlag rein. Wenn man das raus rechnet sind die “echten" Erhöhungen gar nicht mehr so groß. Und als Ausländer hat man den Vorteil, dass im Normalfall die Inflation durch bessere Wechselkurse ausgeglichen wird.
So lange es genug Nachfrage gibt werden sich die Preise auch nicht nach unten ändern, warum auch?
Und du hast ja auch selbst geschrieben, dass es für den Preis auch eindeutigen Mehrwert an Erlebnis gibt.
Wer das südlichge Afrika preisgünstig bereisen will findet auch dafür viele Angebote, auch für Botswana. Es gibt jede Menge Overland-Tour-Anbieter in allen möglichen Preisklassen und auch sonst alle Kategorien an Reisen bis absolut unbezahlbar. Exklusivität hat halt aber ihren Preis. Für das Geld, das ich für meine Tour dieses Jahr ausgebe und dafür im Zelt schlafe und mit Loch im Boden als Toilette auskommen muss, dafür hätte ich doppelt so lange mehrere Sterne AI in Thailand machen können oder der Dom Rep, hätte dann aber halt auch nur andere Touris gesehen. Alleine die letzten beiden Nächte in ner Lodge in Livingstone hätten für ne Woche Ballermannferien gereicht. Aber deswegen will ich ja nach Afrika, Natur pur, hoffentlich viele Viecher und keine Proll-Touris beim Schnitzelessen.
franzastische Reisen, Fotos und mehr -
https://franzastisch.de ULUli7053 Beiträge · seit 200814. Jan. 2015 · #33Hallo Joe,
ich weiß nicht, wie du auf die Zahlen kommst, aber wir haben 2011 umgerechnet etwa 170 Euro bezahlt und 2900 Rand sind bei momentanem Kurs 217 Euro, d.h. für uns schon ein signifikanter Unterschied.
Viele Grüße,
Uli
lionfight1'324 Beiträge · seit 201314. Jan. 2015 · #34Uli70 schrieb:Hallo Joe,
ich weiß nicht, wie du auf die Zahlen kommst, aber wir haben 2011 umgerechnet etwa 170 Euro bezahlt und 2900 Rand sind bei momentanem Kurs 217 Euro, d.h. für uns schon ein signifikanter Unterschied.
Viele Grüße,
Uli
Lt. Währungsrechner stimmen meine Preis.
Basis 14.1.2011 und 14.1.2014.
Preise für 2016 darst Du ja nicht rechnen, weil kein Mensch den Umtauschkurs vorhersagen kann.
Aber selbst wenn Du Deine Preise nimmst sind das in 5 Jahren pro Jahr 5% Preissteigerung. Bei einer Inflation von 5-10% in Südafrika, d.h. real betrachtet verdienen die Lodges viel weniger wie vor Jahren.
Südafrika ist generell viel günstiger wie vor 5 Jahren für die €-Länder.
Gruß!
der Joe
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10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
namiblandyThemenstarter78 Beiträge · seit 200814. Jan. 2015 · #35Hi,
an dieser Stelle möchte ich vielen uneingeschränkt Recht geben: Namibias atemberaubende Landschaften rechtfertigen sicherlich die auch für Europäer teure "Investition" Afrika Urlaub. Letztendlich war meine Startfrage ja auch gar nicht anklagend gegenüber den Herbergen gemeint.
Mir ist nur aufgefallen, daß obwohl wie sich zeigt, viele scharf kalkulieren, Preise hier im Forum nur selten erwähnt werden.
Wenn die Erfahrenen bei ihren Tipps, den Unerfahrenen auch mal den Hinweis auf eine günstige Alternative anbieten - könnte das die Preisentwicklung nicht beeinflussen? Ich meine, es muss doch nicht immer die in allen Reiseführern durchgelutschte Standardlodge sein. Und der Farmer "drei Häuser weiter" könnte die zus. Einnahme sicherlich gut gebrauchen?!
Autofahren wird da interessant, wo es zu Fuß nicht mehr weiter geht...
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200714. Jan. 2015 · #36Ich schätze mal, dass das mit den unterschiedlichen Preisen zu den unterschiedlichen Saisonen zu tun hat.
Da ist's halt schwer, Preise zu nennen, da die durchaus um 100% variieren können.
Was im Jänner noch ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis haben kann, kann im Juli in Summe vollkommen überteuert sein...
lg
Wolfgang
joli3'491 Beiträge · seit 200614. Jan. 2015 · #37Hallo Wolfgang,
leider doch, z.B. Onguma Lodge 533,-€ pP, Little Ongava ab 970,-€ pP und Sossus Desert Lodge ab 998,-€ pP bei aktuellem Wechselkurs 1:13,5.
Gruß Joli
boris1'816 Beiträge · seit 200815. Jan. 2015 · #38Hi allerseits,
hab mir lange überlegt, ob ich antworte, aber jetzt geb ich halt auch mal meinen Senf dazu 😉 😛 🙂
Ich werde im September alleine (also Einzelzimmerzuschlag) 14 Tage in Namibia verbringen und zahle im Schnitt ca. 75€ pro TAg, fast alles DBB, nur Okaukuejo nicht. Da kommt noch das Abendessen dazu.
Undd ich übernachte in - hoffentlich - wunderbaren Lodges, wobei ich einge schon kenne. Also z.B. Waterberg Guest Farm, Mushara Bush Camp, Okaukuejo, VREugde 🙂 🙂 🙂 und Elegant Farmstead.
Billig ist das nicht, aber, wie finde auch nicht überteuert. Der Kurs ist halt grad gut und man muss m.E. die Infrastruktur auch beachten. Es ist halt nicht gerade überall ein Superspar ums Eck.
Man kann wunderbar dort Uralub machen, ohne diese superteuren Lodges zu besuchen. 200€ p.N. würe meinen finaziellern Rahmen auch sprengen, aber es gibt in Namibis - nicht unbedingt in Botswana - im günstigere Alternativen. Bin absoluter Gästefarm-Fan.
Wegen der Preise war ich auch noch nie im Delta, und werde da wohl auch ie hinkommen, außer ich gewinne im Lotto 😄 😄 . Hab aber noch nie gespielt, vielleicht liegt es daran.
Gruß Boris
Armin2'346 Beiträge · seit 200615. Jan. 2015 · #39Na Jens,
da hast du ja eine Diskussion losgetreten. Ich finde es auf jeden Fall toll, dass sich hier auch einmal Mitglieder zu Wort gemeldet haben, die die hohen Preise kritisieren und zum Ausdruck bringen, dass sie diese Preise auf Dauer nicht akzeptieren und bezahlen können.
Ich finde es einfach schlimm, wenn man Preise, die man als zu hoch empfindet, einfach so hinnimmt und dies für sich selber mit dem ach so tollen Land und dem traumhaften Drumherum rechtfertigt. Ich bin der Meinung, dass Unterkunftsbetreiber auch mal erfahren sollten, dass man mit den Preisen nicht so ohne Weiteres einverstanden ist. Auf diese Weise habe ich bei unserer bevorstehenden zehnten Namibia-Reise mit 13 verschiedenen Unterkünften meist ohne allzu großes Nachhaken das eine oder andere Zugeständnis erreichen können, aber durchaus auch mehrere Unterkünfte "über die Klinge springen lassen", die mir im Vergleich zu Alternativen einfach zu teuer waren.
Schlecht für die weitere Entwicklung des Preisniveaus von Unterkünften finde ich jedenfalls Äußerungen, wie sie joli, dessen Meinung ich im Übrigen hoch schätze, anklingen lässt, in dem er sagt (Zitat): "Wenn man erst einmal den Preisschock überwunden hat, bleibt nur noch Begeisterung und der Wunsch, möglichst bald wieder hinzureisen - koste es, was es wolle." (Zitat Ende) Das ist aus meiner Sicht ein Freibrief für ein immer weiteres Drehen an der Preisschraube, frei nach dem Motto "Die blöden Touristen zahlen´s ja doch." Joli: Bitte nicht böse sein! 😉
Viele Grüße
Armin
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200615. Jan. 2015 · #40Hi Joli,
leider doch, z.B. Onguma Lodge 533,-€ pP, Little Ongava ab 970,-€ pP und Sossus Desert Lodge ab 998,-€ pP bei aktuellem Wechselkurs 1:13,5.
das sind aber auch in Namibia absolute Ausnahmen und werden durch US-amerikanischen Fly-In-Touristen gut abgedeckt 🙂
Viele Grüße aus dem wieder bewölkten Windhoek
Christian
P.S. Sossusvlei Desert Lodge kostet zur Hochsaison aber zum Glück keine 1000 Euro, sondern N$ 8430, also etwa €600.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!