DWDr. WeThemenstarter282 Beiträge · seit 201205. Nov. 2014 · #81
Tshopmani...
Na ja, wenn der junge Attendant nicht gewesen wäre, ich hätte mich nicht getraut, diese Tour alleine zu fahren.
1. Es war schon sehr spät am Nachmittag.
2. Ich war alleine.
3. Zimbabwe ist doch ein wenig abgelegen; das Handy funktioniert dort nicht
Aber: Es wird schon gut gehen.
Also, der junge Mann stieg in mein Auto und zeigte mir den Weg. Der offizielle Fahrweg war, bis auf ein paar von Elefanten umgebrochene Bäume, kein Problem. Aber als er dann nach rechts wies...., da war nichts, kein Weg, keine Spur, nichts!
Seine Erklärung: Da ist der Zugang verboten. Er war zuletzt 6 Monate dort in einer Hütte -die er mir zeigen will- stationiert, alleine. Ich fühlte mich auch: alleine!
Mir war nicht ganz wohl bei der Sache. Was dann kam war für einen allenfalls Deutschland 4x4 Erfahrenen (= 0 Erfahrung) der Hammer. Da war wirklich kein Weg. Ich musste teilweise den Busch mit dem Ölwannenpanzer niederwalzen. Wow, die Spuren im Lack.
Aber er fand seine Hütte.
Wir würden sagen, ein Gartenhäuschen aus dem Supermarkt, aus Blech, ca. 2x3m, zum Unterstellen des Rasenmähers.
Ok, da hast Du 6 Monate gewohnt? Ja, gehört zur Ausbildung.
Der Rückweg war nicht besser. Auf einem Damm, bloß nicht abrutschen. Ein paar verschreckte Elefanten. Da soll`s weitergehen? Ja, fahr nur. Ich erkenne keinen Weg. Ok, hier findet dich niemand mehr. Aber ich habe noch meine AXT....
Nein, Nix, überhaupt nichts. Absolut zuverlässig lotste er mich um jeden Busch und Baum zurück zum Hauptpad nach Shumba.
Das einzige Bild von meinem Lotsen
In Shumba bedankte ich mich sehr für den Trip. Am nächsten Tag brachte ich ihm extra noch Lebensmittel und Kleidung vorbei. Er war leider nicht da.
DWDr. WeThemenstarter282 Beiträge · seit 201206. Nov. 2014 · #82
Tshompani GPS Aufzeichnung:
Aber jetzt ein paar Bildchen von Löwen, die uns der Profifotograf zeigte, die Löwen!
Die Bilder schossen wir selber.
Dann wurde es Nacht.
DWDr. WeThemenstarter282 Beiträge · seit 201210. Nov. 2014 · #83
Viecher gab es in Hwange genügend:
Aber irgendwann wurde es Zeit aufzubrechen. Nächstes Ziel und eine weitere Stufe zurück in die Zivilisation:
Vic Falls.
Der Weg dorthin, durch Kohle.
Vic Falls war schon vor 20 Jahren ein Touristen Highlight. Damals hatte ich stets das Gefühl, ein wenig in Gefahr zu sein. Überall wurde man doch etwas aufdringlich angemacht. Heute sorgt eine Touristenpolizei für ein durchweg angenehmen Aufenthalt. Allenfalls am Zaun des Parkplatzes zum NP waren ein paar fliegende Händler.
Wir sind zunächst zum Pizzaladen, dann Großeinkauf (ein super Supermarkt). Dort "Wache" zu stehen war überflüssig. Es waren genügend security men da. Aber man kam gut ins Gespräch mit den Leuten. Ob groß ob klein, jeder fragte woher, wohin ach ja Deutschland, FC Bayern...
DWDr. WeThemenstarter282 Beiträge · seit 201210. Nov. 2014 · #84
Eindrücke aus dem Pizza-Restaurant
Der brauchte einen grooooßen Parkplatz vor dem Supermarkt:
Die Dame mißtraute mir.
Die Innenstadt
DWDr. WeThemenstarter282 Beiträge · seit 201210. Nov. 2014 · #85
Na ja zu den Fällen muss man auch noch....
DWDr. WeThemenstarter282 Beiträge · seit 201211. Nov. 2014 · #86
Noch ein paar Fälle:
Untergekommen waren wir in der Lokuthula Lodge. Ein wenig Luxus muss ja auch mal sein...
Gäste:
Für alle Nörgler am neuen Tamron 150 - 600: Selbst die Zecken kann man erkennen. Natürlich nicht am Web-Bildchen.
Meine beachtlichen Kochkünste meidend beschloss die Mehrheit zum Dinner in das Hauptrestaurant zu gehen.
Mit Gästen:
Gesang:
Essen. Ok die haben ja auch eine richtige Küche...
DWDr. WeThemenstarter282 Beiträge · seit 201211. Nov. 2014 · #87
Am nächsten Tag noch ein wenig "birding"
Eine Touristenattraktion vom Haupthaus aus.
Dann zog die Karawane
weiter Richtung Botswana / Chobe
DWDr. WeThemenstarter282 Beiträge · seit 201212. Nov. 2014 · #88
Für Zeitraffer-Nachtschwärmer-Sternegucker-Liebhaber
möchte ich nicht versäumen, die www Fundstelle eines guten Freundes aus Kapstadt anzugeben. Das ist kaum mehr Hobbyfotografie
Von ihm stammt auch dieses Video .... Das von GoPro aufgekauft wurde
ww.youtube.com/watch?v=AeE9jsQzL9U Ich habe ein w weggelassen, da ich keine Werbung für die Kamera machen möchte, sondern nur auf das Griaffenvideo hinweisen will!
DWDr. WeThemenstarter282 Beiträge · seit 201214. Nov. 2014 · #89
Der Grenzübertritt ZIM / BOTS ging sehr schnell. Wir hatten an das Wiedereinreisevisum gedacht.
Dann zunächst einkaufen und tanken, denn wir wollten nur eine Nacht in der Chobelodge campieren, um am nächsten Morgen sofort an der Waterfront entlang Richtung Savuti zu fahren.
Der Campingplatz der Chobe Lodge ist etwas abgelegen, etwa wie ein Hinterhof. Aussicht keine, d.h. keine Einladung zum Verweilen. Aber wir waren schon mal dort und wollten nur einen Bootstrip machen.
Auf dem Wasser ging es zu wie in Disneyworld. So eine Unmenge von Booten. Angefangen vom kleinen Alu-8Sitzer bis hin zum Flugzeugträger-Kat, gebaut aus zwei Pipelineröhren. Es wimmelte nur so von Booten.
Na ja Viecher gab es trotzdem genung.
DWDr. WeThemenstarter282 Beiträge · seit 201214. Nov. 2014 · #90
Weiter geht die Bilderflut:
Tamron 150 - 600.....
Alles Nikonfans mit 600ern. Sie konnte mit der Festbrennweite genau die linke obere Wimper am rechten Auge fotografieren. Da fuhr ich mit meinem 150 - 600 Tamron ganz gut....
DWDr. WeThemenstarter282 Beiträge · seit 201217. Nov. 2014 · #91
Ja jede Reise geht einmal zu Ende.
Die Rückfahrt nach Johannesburg ging über Savuti, Xakanaxa, Maun, Rhino Trust, Martins Drift.
Die Strecke vom Chobe nach Savuti
verläuft zunächst auf einem Teer Highway. An dessen Ende ist es angeraten den Reifendruck herabzusetzen. Die dann folgende Sandpiste hat es in sich, sie ist tief und holperig. Ich würde sagen, hier kommt der HILUX fast an seine Grenzen. Der Landcruiser ist hier die eindeutig bessere Wahl, aber auch mit dem HILUX ist es zu schaffen.
Und wieder Viecher, von der Holperstrecke habe ich leider nur Videos.
Savuti ist natürlich für nur eine Nacht zu schade.
Unser Campinplatz war ein wenig abgelegen, dennoch schön. Der Nachteil von Savuti ist der fast staubartige schwarze Sand. Bald sind nicht nur die Füße rabenschwarz.
Der Weg zu den Sanitäranlagen ist für die Kinder alleine nicht zu verantworten, obgleich die Bunkeranlage gegen Elefanten unübersehbar leicht zu finden ist.
Der einzige Verlust während der ganzen Reise war mein Leatherman.
10 Jahre begleitete das feine kleine Werkzeug jede meiner Reisen. Als typisch deutscher Homeworker nutzte ich es sehr häufig, um insbesondere lose Klodeckel in Hotelzimmern oder Mobilhomes zu reparieren, oder den Elektrofensterheber am Mietauto oder .... Das kleine Werkzeug muss abends irgendwann bei der Essensvorbereitung in den Sand gefallen sein, und weg war es.
Ich wünsche dem Finder alles Gute. Das Ding ist einfach klasse.
Heul....
Graskop960 Beiträge · seit 201307. Apr. 2015 · #92
Hallo Dr. We, hab gerade als Vorbereitung für meinen nächsten Urlaub deinen Bericht in einen Rutsch gelesen. Vielen Dank für die vielen darin enthaltenen Infos.
DWDr. WeThemenstarter282 Beiträge · seit 201222. Apr. 2015 · #93
Hi,
habe gerade festgestellt, dass mein Bericht unvollständig ist. Das ENDE fehlt. Zugleich musste ich feststellen, dass die Kompression den Bildern teilweise stark geschadet hat. Deswegen hier ein paar meiner liebsten Bilder auf neue Weise komprimiert und so hoffentlich schöner und, falls ich dazu komme, das Ende des Reiseberichtes. BBC Panorama
BBC Elefant
Büffel
picco6'369 Beiträge · seit 201102. Aug. 2018 · #94
Hoi Stephan
Eben erst bin ich über Deinen Reisebericht gestolpert, wenn auch minim verspätet. Da es aber eventuell nächstes Jahr mit uns in diese Richtung geht passt das ja perfekt! 🙂 Danke für Deinen Bericht! 😎