BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200915. März 2014 · #201
Hallo, Alm
schau dir mal unsere Fotos von Zimbabwe 2012 an. Wir waren zur selben Zeit dort, und hatten viele Löwen gesehen, viele Büffel, und eine Dichte an Elefanten, wie wir es auch noch nie erlebt hatten. Deshalb sind wir unter anderem auch noch einmal dorthin gefahren. Aber man kann und darf halt nicht jedes Jahr Gleiches erwarten.
Hallo, Christa An der Regenzeit kann es glaube ich nicht gelegen haben, denn es gab kein Wasser in der Landschaft, der Boden war trocken und noch kein frisches Grün zu sehen. Aber irgendein Grund müssen die Tiere wohl gehabt haben. Es hatten sich aber alle Tiere rar gemacht, keine Elis, keine Raubtiere, keine Büffel, und so gut wie keine Antilopen. Schön war es aber trotzdem.
Hallo, Marina Schön, dass du wieder mitreist. Wir können uns ja mal alle am Schattenbaum von Nr. 14 verewigen.....:). 😎 Nachts haben wir nur Hyänen gehört, aber kein Löwenbrüllen.... 🙁
Nachts haben wir nur Hyänen gehört, aber kein Löwenbrüllen....
Na immerhin!!! Ich habe in der Seregenti sechs Nächte mit Oropax geschlafen wegen der Massen an lärmenden Overländern auf den Campsites! 🤪 Da war auch nichts von Löwengebrüll zu hören.
Mein Vorschlag, wir treffen uns auf Campsites No. 14 nächstes Jahr und bedauern uns gegenseitig.
Mit herzlichen Grüßen Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200919. März 2014 · #203
ROBINS CAMP
Natürlich machten wir nachmittags auch noch einen Gamedrive. Da die Umgebung von Robins Camp als Löwengebiet gilt, hielten wir danach besonders Ausschau. Leider fanden wir keine..... 🙁 Wir hatten beschlossen, zu den Crocodile Pools zu fahren. Der Weg führte durch Mopanewald, mal bergauf, mal bergrunter, über kleine Furten
Eine wirklich schöne Strecke. Da sich bereits im Camp einige Wolken aufbauten, hatten wir sicherheitshalber unsere Stühlchen ins Auto gepackt. Und das war auch gut so, denn als wir den kleinen Hide bei den Crocodile Pools erreichten, sahen wir, dass dieser keine Bänke hatte. So kamen unsere Stühlchen zum Einsatz, und wir richteten uns mit einem kalten Bier dort gemütlich ein.
Wir sahen zwar kein Krokodil, dafür lebte im Wasser aber eine Gruppe Hippos.
Leider habe ich das wirklich noch sehr kleine Baby nicht auf,s Foto bekommen, da es meist zum Säugen unter Wasser war und ansonsten von der Mutter bestens behütet und abgeschirmt wurde.
Es war so schön, mal wieder in Ruhe Tiere beobachten zu können. Nach ca. zwei Stunden machten wir uns wieder auf den Rückweg ins Camp, da ich einmal im Hellen unser Essen zubereiten wollte. Heute gab es schnelle Küche. Chakalaka aus der Büchse, noch etwas verfeinert, dazu nur noch Reis gekocht, fertig,……ziemlich scharf, aber lecker. Eine gute Grundlage für unseren Gin Tonic. Nach dem Abwasch setzten wir uns ins Auto, und fuhren, wie versprochen, hoch zur Bar. Zu Fuß war uns der Weg zu lang. Man hört schliesslich immer wieder, dass öfters Löwen durch das Camp laufen. Augastin und David erwarteten uns schon mit großem HALLO in der Bar. Dieses Mal war der Tonic tatsächlich eiskalt, ebenso der Gin. Nach einem heißen Tag die absolute Erfrischung. Die Beiden gönnten sich ein Bier, stolz wurde uns der nun gut gefüllte Kühlschrank gezeigt. Eine angeregte Unterhaltung folgte. Man merkte förmlich, wie stolz die Zwei waren, dass die Bar und der Shop wieder eröffnet haben, und sie hier arbeiten können. Sie baten uns einige Fotos zu machen, und sie hier im Forum einzustellen, damit alle Leute sehen können, dass es mit Robins Camp wieder aufwärts geht.
Augastin und David
Ferner erklärten sie uns noch, wie die Parkverwaltung handelt. Das war ganz interessant zu hören. Zuerst wurde in das Main Camp investiert, in den dortigen Shop und das Restaurant. Das dort eingenommene Geld wird dann in die anderen Camps investiert, sodass im Robins Camp irgendwann auch ein Restaurant wieder eröffnet werden kann. Die Bar und der Shop waren nur der Anfang. Nur für das verfallene Restaurant in Sinamatella suchen sie private Investoren. Im Laufe des Abends gesellten sich dann noch der Herr von der Rezeption und ein anderer Angestellter zu uns , bestellten sich auch ein Bier, und freuten sich, dass Touristen da sind, mit denen sie sich unterhalten können. Alle baten uns, doch bitte viele Gäste zu ihnen zu schicken,…..was ich hiermit noch einmal mache…..:) Es war wirklich ein netter, unterhaltsamer Abend. Aber nach zwei Gin Tonics verabschiedeten wir uns, und wollten den Abend noch vor unserem Zelt ausklingen lassen. Am nächsten Morgen entschlossen wir uns spontan zur Weiterfahrt. Wir entschieden uns, noch einmal im Senyati Camp vorbei zu schauen, wegen der Elefanten und so….:) Wie versprochen schauten wir auch bei David im Shop vorbei, der uns Diesen stolz präsentierte. Alles war akkurat aufgebaut, und sehr sauber. Auch diese Fotos sollten wir hier veröffentlichen, und etwas Werbung für ihn machen.
Es gibt hier nur Trockensortiment. Aber wer mal einen Beutel Reis oder Mehl oder Toilettenartikel benötigt,……HIN DA…….:)..:)
Hi Birgitt, Elefanten in Hwange?? die Antwort ist ganz einfach. Wir waren Anfang November 2013 mehrere Tage im Park und haben erfahren dass zu dieser Zeit im südlichen Teil / Main Camp an verschiedenen Wasserstellen Salzlecken gefunden wurden, die Wilderer mit Zyanid präpariert hatten. Das traurige Ergebnis waren "mehrere hundert " tote Dickhäuter. Doch damit nicht genug, da sich Zyanid auf natürlichem Weg nicht abbaut, werden in der Folge alle Fleisch und Aasfresser die mit den Kadavern in Berührung kommen ebenfalls elendig verrecken. Das waren Infos die ich in Gesprächen mit Parkrangern bekommen habe.
Übrigens, sass die Phyton noch im Abflussrohr der Damendusche in Sinamantella?? - ich habe ihren Track gesehen auf dem sie mit ihrem Riss in Richtung Abflussrohr verschwand . Verdauungszeit, mehrere Tage!!
vielen Dank für die ausführliche Beschreibung zur Bar. Bis dorthin hatten wir es im Juni 2013 nicht geschafft. Aber vermutlich waren damals auch keine Getränke kalt gestellt. 🤩
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200920. März 2014 · #206
Hallo, Donkey
Ich habe von dieser Tat vorab schon im Forum gelesen, und war erschrocken. In Zimbabwe haben wir selbst auch mehrfach davon gehört. Und ich war sehr überrascht, wie betroffen sich die einheimische Bevölkerung über diese schreckliche Tat äusserte. Einige berichteten darüber empört, andere mit Tränen in den Augen. Egal wo wir uns im Land befanden, war es ein großes Thema. Hoffentlich passiert so etwas nie wieder.
Aber, ob es die einzige Ursache war, dass wir nur wenig Elefanten gesehen haben, weiss ich nicht. Sie wandern ja auch zwischen Hwange und Chobe hin und her. Vielleicht waren sie gerade abgewandert..... 🙁
BOAH,......da bin ich aber froh, dass ich in Sinamatella auf die Dusche verzichtet habe...... 🤩 🤩 von daher habe ich die Python nicht gesehen.
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200721. März 2014 · #207
Hi Birgitt
da muss ich dir noch von einem Erlebnis Okt.72012 in Sinamatella berichten:
Tatort: Herrentoilette Uhrzeit: morgens ganz früh
mein Mann verschwindet schon früh zu seinem "Morgengeschäft", als er zurückkommt ist er ziemlich blass um die Nase. Er berichtet, dass er zuerst gar nicht glauben konnte, was er in der Toilettenschüssel vorgefunden hat- nämlich eine dicke, fette, langhaarige Spinne. Sie ließ sich nicht runterspülen, obwohl er es mehrfach versuchte. Scheinbar hat sie an der Toilettenbürste gehangen brrrrrrrr! Da waren die 3 kleinen Frösche, die unter dem inneren Rand der Toilette "wohnten" (Damentoilette) schon richtig niedlich!
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200921. März 2014 · #208
Hallo, ihr Lieben
der Weg zu den Ablutions in Sinamatella scheint sich ja wirklich zu lohnen, bei solch einer Tierdichte. Da sollten wir den Gang dorthin doch alle als " Game Walk " sehen.... 🤩 🤩
Sanne2'462 Beiträge · seit 200624. März 2014 · #209
Birgitt schrieb:Hallo, ihr Lieben
der Weg zu den Ablutions in Sinamatella scheint sich ja wirklich zu lohnen, bei solch einer Tierdichte. Da sollten wir den Gang dorthin doch alle als " Game Walk " sehen.... 🤩 🤩
Liebe Grüsse Birgitt
Dann können wir uns ja bald auf ganz andere Toilettenbilder freuen 😉 Ist bestimmt lustig, den ein oder anderen mit Riesen-Objektiv zum Klo laufen zu sehen... 🤩
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200924. März 2014 · #210
Sanne schrieb:
Birgitt schrieb:Hallo, ihr Lieben
der Weg zu den Ablutions in Sinamatella scheint sich ja wirklich zu lohnen, bei solch einer Tierdichte. Da sollten wir den Gang dorthin doch alle als " Game Walk " sehen.... 🤩 🤩
Liebe Grüsse Birgitt
Dann können wir uns ja bald auf ganz andere Toilettenbilder freuen 😉 Ist bestimmt lustig, den ein oder anderen mit Riesen-Objektiv zum Klo laufen zu sehen... 🤩
Ich sehe die Szenerie gerade vor meinem geistigen Auge...... 😄 😮 🤪 🤩 🤩 🤩
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200924. März 2014 · #211
ROBINS CAMP - PANDAMATENGA - SENYATI CAMP
Wie schon gesagt, entschlossen wir uns am nächsten Morgen Richtung Botswana zu reisen. Ziel sollte erneut das Senyati Camp sein…….irgendwo mussten sich ja schließlich die ganzen Elefanten versteckt haben…..:) So brachen wir frohen Mutes auf. Auf dem Weg zur Grenze in Pandamatenga fuhren wir erneut durch die Matetsi Safari Area. Hier sahen wir im hohen Gras einige Tiere. Zebras, Rappenantilopen, Giraffen. Am erstaunlichsten fand ich aber die Regeneration der Natur innerhalb eines Jahres. Waren wir im November 2012 durch total verbranntes Land gefahren
Foto von 2012 Fuhren wir jetzt durch grüne Landstriche, in denen wieder Tiere leben konnten.
Erstaunlich, wie überlebensfähig die Bäume auch nach einem Feuer sind, und nach der nächsten Regenzeit wieder austreiben. Welche Kraft das Wasser noch hat, sieht man hier.
Die Grenzformalitäten in Pandamatenga verliefen wie immer sehr zügig. Wir mussten das Temporary Import Permit wieder abgeben, erhielten unsere Ausreisestempel, und uns wurde eine gute Weiterreise gewünscht. Draussen wurden unsere Pässe noch einmal von einem freundlichen, uniformierten Zollbeamten kontrolliert. Er wollte auch noch einmal einen Blick in unser Auto werfen. Kein Problem sagten wir. Beim Öffnen der Heckklappe fiel im sofort ein Beutel mit einigen Kartoffeln und Zwiebeln auf. Oh, die müssten wir wegwerfen, die dürften wir nicht nach Botswana einführen. Egal, wir wollten sowieso in Kasane frisch einkaufen. Aber zum wegwerfen fand ich es dann doch zu schade. Also bot ich den Beutel dem Zollbeamten an. Oh, dass dürfe er als Zollbeamter nicht annehmen. Hmmm, also schaute ich mich nach einem Mülleimer um, fand aber keinen, und der Beamte sagte, ich solle den Beutel einfach dort an den Rand legen. Gesagt, getan…. Die Papiere und das Auto waren ansonsten in Ordnung. Die Alkoholitäten, sprich Bier und Wein spielten keine Rolle. Uns wurde erneut eine Gute Reise gewünscht. Im Weggehen sah der Beamte dann „ zufällig „ unseren Beutel dort liegen. Lächelnd hob er den Beutel auf, und meinte, Plastikbeutel sollten hier nicht herum liegen, er nimmt ihn mal mit…… Auf diese Weise hatte er den Beutel ja nicht direkt angenommen, sondern eher gefunden…. Wir verabschiedeten uns einvernehmlich uns angrinsend….. Auf der Botswana Seite ging es ähnlich schnell. Da es an diesem kleinen Grenzübergang kein Custom gibt, erhielten wir unseren Einreisestempel, und waren fertig. Noch der kurze Blick in unser Auto, und der Hinweis, dass wir keine frischen Lebensmittel einführen dürfen, und wir konnten weiterfahren. Die Gebühren für die doppelte Einreise nach Botswana hätten wir uns sparen können. Der Weg nach Kasane verlief unspektakulär. Im Camp wurden wir freundlich von Low empfangen. Da wir früh da waren, war der Platz noch leer, und wir hatten freie Auswahl unter den Camp sites. Wir entschieden uns, wie im Jahr zuvor für die Nummer 5. Wir wurden gefragt, welche Ausflüge wir buchen möchten, nach Vic Falls oder an die Chobe Riverfront ? Als wir sagten, Vic Falls waren wir schon 5x, und alles andere machen wir selber, erlosch das Lächeln. Wir buchten zwei Nächte, und bezahlten zusammen 640 Pula. Dann bauten wir unser Zelt auf, und bereiteten etwas zu Essen zu.
Auffallend war, das die gesamte Fläche über der Spüle mit Warn – und Sicherheitshinweisen zu gepflastert war. Fast schon lustig fand ich den Hinweis, sich an der Rezeption Reflektoren zu kaufen, diese auf den Koffer kleben, damit man die flüchtenden Diebe im Dunkeln besser verfolgen kann. Nun, wir verzichteten darauf, und hatten keinerlei Probleme. Heute wollten wir einfach nur faulenzen. Wir fuhren nachmittags nach Kasane, um unsere Lebensmittel aufzufrischen. Wir fanden alles Notwendige im Sparmarkt und im gegenüberliegenden Bottlestore. Zurück im Senyati Camp gingen wir an die Bar, um ein kaltes Bierchen zu trinken, und um eventuell die ach so sehr vermissten Elefanten zu sichten. Aber, als wir das Wasserloch erblickten, war uns gleich klar,…….hier trinkt bestimmt kein Elefant mehr. Das Wasser war nur noch eine veralgte grüne Brühe. Sahen wir im Jahr zuvor wenigstens noch unzählige Marabus und Gänse am Wasserloch, so war dieses Jahr absolute tote Hose. Low erklärte uns, dass er die Wasserpumpe abgestellt habe, da eh keine Elefanten mehr kommen, und dass die Marabus alle Frösche weg gefressen hätten, und deshalb weiter gezogen seien. Aber ich glaube eher, dass in so einer grünen Suppe nicht mal mehr ein Frosch überlebt hätte. Es war ein trauriger Anblick, das Wasserloch so zu sehen. Eine kleine Freude hatten wir an diesem Abend aber noch…. Unser lecker Grillen
Im Weggehen sah der Beamte dann „ zufällig „ unseren Beutel dort liegen. Lächelnd hob er den Beutel auf, und meinte, Plastikbeutel sollten hier nicht herum liegen, er nimmt ihn mal mit…… Auf diese Weise hatte er den Beutel ja nicht direkt angenommen, sondern eher gefunden….
Haha, welch eine Freude! Die sind dort doch echt süß! 😉
Low erklärte uns, dass er die Wasserpumpe abgestellt habe, da eh keine Elefanten mehr kommen
Ähm, war die nur heute ausgestellt, oder ab wann (saisonal bedingt) schaltet er ab, bzw. wann wird wieder angestellt? 😗
Herzliche Grüße und Dank Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200924. März 2014 · #213
Hallo, Marina also, nach der Wasserqualität zu urteilen, war die Pumpe schon länger abgestellt. Ich denke mal, wenn so eine Woche keine Tiere mehr kommen, wird das Frischwasser abgestellt. Und wenn die Elefanten wieder vorbei ziehen wird es wieder angestellt. Genau nach gefragt habe ich aber nicht. Letztes Jahr waren ja auch keine Elefanten dort, aber das Wasser war noch sauber. Dieses Jahr sah es einfach nur ekelig aus...... 🤢
dann bin ich ja mal gespannt. Bei uns gehts ja bald los und wir wollten auch ein paar Nächte auf die CS von Senyati. Auf ein paar Elis habe ich mich schon eingestellt 😣 und Activities wollten wir dort auch nicht buchen 😗
Nochmals vielen Dank für Deine Berichterstattung!!
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200925. März 2014 · #215
Hallo, Fleur
da würde ich mir keine großen Sorgen machen. Bis dahin sind die Elis sicher zurück gekehrt. Alle anderen Fomis hatten dort ja auch immer welche gesehen......nur wir halt zweimal nicht..... 🙁 😠
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200927. März 2014 · #216
SENYATI CAMP - CHOBE RIVER FRONT
Am gestrigen Nachmittag kamen noch einige Gäste im Senyati Camp an, sodaß insgesamt 4 Plätze belegt waren. Nach unserem Abendessen sind wir noch an die Bar gegangen. Und,…..wer marschierte da in der Dunkelheit heran ????........ein Elefant. JUHUUU, unser erster Elefant im Senyati Camp….:) Er steuerte direkt auf die Wasserstelle zu, schnupperte am Wasser, hat bestimmt die Nase gerümpft, und verschwand wieder in der Dunkelheit. Die Gäste am Nachbartisch , es waren Franzosen, verabschiedeten sich, da sie um halb 6 morgens zu einem gebuchten Gamedrive an der Chobe Riverfront abgeholt werden sollten. Bei einem Glas Gin Tonic unterhielten wir uns noch eine Weile mit Louw. Dieser war aber hauptsächlich damit beschäftigt, seinen Angestellten über Mobiltelefon Anweisungen zu geben. So wollten wir auch gerade gehen, als ein Nachtwächter die Treppe hochkam. Wir waren etwas erstaunt, den Wachmann in fast weißer Kleidung zu sehen. Aber wir wurden sehr schnell aufgeklärt,……so könne Louw besser erkennen, ob sich die Wachleute nachts hinlegen und schlafen. Na ja, auch eine Art der Überwachung……die Frage, ob sie sich denn mal hinsetzten dürften, habe ich mir gespart. Die lautstarke Abfahrt der Franzosen am Morgen war nicht zu überhören. Aber da es recht kühl war, haben wir uns noch schön in unsere Decken gemummelt, und sind wieder selig wieder eingeschlafen. Überhaupt haben wir uns an diesem Morgen viel Zeit gelassen. Nach unserem ausgiebigen Frühstück kam auch schon das französische Pärchen von ihrem Game Drive zurück. Neugierig, wie ich bin, bin ich sofort zu ihnen, um zu hören, was sie alles an der Riverfront gesehen haben. Fast gar nichts,……kam die Antwort, nur ein paar Hippos und Antilopen. Die Enttäuschung stand ihnen ins Gesicht geschrieben, vor allem auch darüber, dass sie dafür um 4 Uhr aufgestanden sind. Nun, versäumt hatten wir ja scheinbar nichts. Louw kam vorbei, um sich zu erkundigen, ob wir keinen Gamedrive machen wollen, 6 Uhr sei dazu schließlich die passende Zeit, um viel zu sehen. …..Ich war irgendwie froh, ausgeschlafen zu haben. Mittlererweile war es 10 Uhr, wir erledigten noch den Abwasch, und fuhren so gegen 11 Uhr Richtung Kasane und in den Park. Es war schon ziemlich heiß geworden als wir am Gate ankamen und den Parkeintritt bezahlten. Aber es war schön, wieder auf Gamedrive zu sein. Man hat ja immer wieder die Hoffnung, doch etwas Schönes und Spannendes zu sehen. Im Park blieben wir nicht auf der Hauptpiste, sondern bogen direkt in Richtung Chobe River ab. Es war wieder einmal schön hier zu sein, da wir jedes Mal denken, es könnte ja das letzte Mal sein. Zuerst sahen wir Impalas mit ihren halbwüchsigen Babys.
Dann im Uferbereich diesen stolzen Kudubullen
Dann diesen alten Wasserbüffel, der mit seinem großen Nabelbruch nicht mehr ganz so glücklich drein schaute
UND DANN………an der nächsten Flussbiegung ,……sahen wir sie……unsere so sehr herbei gesehnten Elefantenherden…….:)
Und noch mehr Fotos
Ich kann euch gar nicht sagen, wie überglücklich wir über diesen Anblick waren, wo uns doch alle gesagt haben, zur Mittagszeit braucht man keinen Gamedrive zu machen. Aber wir wussten,…..irgendwo mussten sich die Elis ja versteckt haben……
BirgittThemenstarter1'667 Beiträge · seit 200901. Apr. 2014 · #219
CHOBE RIVER FRONT
Nur schwer konnten wir uns von den Elefanten am Chobe losreißen. Aber auch abseits des Flusses sahen wir einige Tiere. Wir begegneten erneut einigen Kindergärten von Impalas, die von den Erwachsenen bewacht wurden, und das direkt am Wegesrand.
Aber auch Elefanten kreuzten erneut unseren Weg.
Irgendwann bemerkten wir, dass sich von Namibia her eine bedrohliche Regenfront auf uns zu bewegte.
Aber sie war noch weit weg. Wir fuhren immer weiter am Fluß entlang, und sahen noch diese Gesellen
Eine kurze Pause musste auch mal sein
In der Nähe von Serondella sahen wir noch Büffel.
Bei White Sands entschieden wir dann doch, uns auf den Rückweg zu machen. Zu bedrohlich sah der Himmel aus.
Und dann öffneten sich die Schleusen…..
Man sah praktisch nichts mehr. Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich die Landschaft in eine Seenplatte, in der man kaum den Weg erkennen konnte. Es dauerte einige Zeit, bis der trockene Boden diese Wassermassen aufsaugen konnte. Trotzdem entschieden wir, den unbefestigten Weg am Fluß entlang zurück zu fahren, in der Hoffnung, noch ein paar Tiere zu sehen. Die hatten sich aber allesamt verabschiedet. Keine Büffel mehr, keine Elis, selbst die Impalas waren verschwunden. Nach geraumer Zeit kamen uns die ersten Touristenfahrzeuge der 16 Uhr Gamedrives entgegen. Eingemummte Touristen, die sich auf den offenen Wagen gegen den nun nachlassenden Regen zu schützen versuchten. Freundlich winkende Japaner, die die Hoffnung viele Tiere zu sehen noch nicht aufgegeben hatten. Wir aber freuten uns, dass wir nicht zu den viel gepriesenen Gamedrivezeiten ( 6 Uhr und 16 Uhr ) losgefahren sind, sondern erst um die Mittagszeit. Etwas Glück muss man halt auch mal haben….:) Zurück im Senyati Camp wollte uns niemand glauben, dass wir zur heißesten Zeit so viele Tiere gesehen haben. Im Camp selber spielte sich an diesem Abend nichts tierisches mehr ab. So genossen wir noch ein paar Gläschen Wein vor unserem Zelt, und ließen diesen schönen Tag noch einmal Revue passieren.