Anita40874 Beiträge · seit 200816. Jan. 2014 · #221
toll die aufnahmen - ich sag es immer wieder gerne. die pad die ihr gefahren seid, da am doros-krater ist wirklich wunderschön. wir haben da sogar ein nashorn gesehen. und der wurstsalat interessiert mich auch. mit was für wurst macht ihr das denn? ich mag die polony überhaupt nicht und daher gibt es meistens käse. also bitte mal das rezept reinstellen. DANKE anita
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200616. Jan. 2014 · #222
Liebe Biggi und Anita,
also das ist eigentlich ein ganz einfacher (und normaler) Wurstsalat. Wir kaufen in Windhoek (oder Swakopmund) eine große Fleischwurst, die reicht für zwei Mal. Die wird in Streifen geschnitten, dazu kommen Käse (z. B. Gouda), gelber oder roter Paprika, Gewürzgurken aus dem Glas und Zwiebeln. Das Dressing machen wir mit Essig, Öl, Sahne, Senf, Salz und Pfeffer. Fertig. Die Zutaten halten sich im Kühlschrank ganz gut, und es ist ein schnelles Essen für tagsüber (oder wenn man sonst nichts mehr hat).
Wow, ein Nashorn! Das ist uns dort leider nicht über den Weg gelaufen. Aber es war schön einsam und die Strecke landschaftlich traumhaft.
Guggu2'261 Beiträge · seit 201117. Jan. 2014 · #223
Hallo Eulenmuckels,
es ist mal wieder Zeit ein paar Dankesworte zu schreiben. Eueren Reisebericht ist große Klasse und ich reise hier sehr gerne mit . Die Fotos sind einmalig, ich bin begeistert und ziehe meinen Hut. 😛 Die Vorfreude auf den eigenen Urlaub steigt, die nächsten Etappen reisen wir in umgekehrter Richtung. Ich bin gespannt!
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201417. Jan. 2014 · #224
Hallo Eulenmuckels,
auch ich bin ganz begeistert von Eurem Bericht und den Fotos. Die Sternenbilder sind der Hammer. Wir haben im Oktober auch versucht die Milchstraße zu fotografieren - aber leider ohne brauchbare Ergebnisse. 🙁
Paier8124 Beiträge · seit 201318. Jan. 2014 · #225
Mal ne ganz blöde Frage! 🙂 Was hab ihr denn für ne Kamera 🙂
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200618. Jan. 2014 · #226
@Guggu: Vielen Dank. Schön, dass du dabei bist. Unsere eigene Vorfreude auf den nächsten Afrika-Urlaub steigt auch schon wieder.
@Konni: Man braucht auf jeden Fall ein Stativ und mehrere Versuche mit unterschiedlichen Einstellungen. Der Sternenhimmel im südlichen Afrika ist so wunderschön, dass es sich schon alleine deswegen lohnt, dorthin zu reisen.
@Paier81: Das ist keine blöde Frage. Aber wir haben sie schon mal beantwortet: Reisebericht Seite 25 Wir fotografieren mit Canon Spiegelreflex-Kameras.
Morgen geht es mit der nächsten Etappe im Reisebericht weiter.
Wirklich tolle Vogel Fotos! Kompliment! Grüße Martin Derzeit Nandu River Lodge, Namibia
viele Grüße
Martin Kalus
12x Südafrika, 5x Namibia, 3x Kenia, 3x Botswana, 2x Ägypten, 1x Nigeria, 1x Benin, 1x Tansania
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200619. Jan. 2014 · #229
Samstag, 10. August 2013 – Sand, Steine, Felsen, Nichts
Goantegab, Irgendwo im Nirgendwo – Rhino Ugab Camp
Wir standen nach Sonnenaufgang auf und hatten schon wieder angenehme zwölf Grad. Das Frühstück verschoben wir auf später und machten uns auf den Weg nach Norden durch das Flussbett des Doros. Die Fahrt erinnerte uns stark an die Flussbetten des Hoarusib oder des Gamchabs.
Es gab wieder viel zu entdecken. Eine Giraffe kreuzte unseren Weg. Über uns auf den Steinhängen saßen zwei Felsenadler.
Klippschliefer sprangen behende die Felsen hinauf und wärmten sich in der Sonne.
Uralte, knorrige Kameldornbäume standen entlang des Weges und streckten ihre langen Dornen in alle Richtungen. Als wir das Flussbett verließen, fuhren wir weiter westlich über eine Hochebene. Wieder überquerten wir Steinfelder und erlebten grandiose Fernblicke.
Oft hielten wir an, um die Aussicht zu genießen. An einem abseits des Weges gelegenen Platz machten wir eine Frühstückspause. Wir aßen gemütlich Müsli und Brote mit Wildschinken. Dann entdeckte Ruth einen Bergschmätzer und rief ihn mit Hilfe ihrer Vogel-App. Er kam prompt angeflogen und suchte um unser Auto herum nach dem Rivalen. Immer wieder reagierte er auf den Ruf.
Weibchen
Weiß jemand, um welchen Gecko es sich hier handelt?
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200619. Jan. 2014 · #230
Der steinige Weg führte weiter nach Westen über die Hochebene. Wir kamen gut voran.
Die letzte Etappe verlief nach Süden entlang des Desolation Valley in das Flusstal des Ugab Rivers.
Diese Strecke führte stetig bergab und wurde zunehmend felsiger. Es gab einige Stellen, bei denen wir besonders langsam Steinstufen hinab kletterten bzw. vorher ausstiegen, um uns vor der Abfahrt die genaue Vorgehensweise zu überlegen. Es war jedoch nicht besonders anspruchsvoll. Die Strecke gehörte zu den beeindruckensten und schönsten, die wir je in Namibia gefahren sind. Die hohen Felswände zu beiden Seiten, die Kurven und das Gefälle machten die Fahrt zu einem echten Erlebnis.
Am Ende der Abfahrt erreichten wir das Rhino Ugab Camp.
Eine Mitarbeiterin dieses Community Camps begrüßte uns und empfahl die Namdep Campsite. Wir richteten uns ein und entspannten ein wenig. Leider wehte ein kräftiger und kühler Wind. Als das Wasser im Donkey einigermaßen warm war, gingen wir in die Open-Air-Dusche. Leider tröpfelte das Wasser aus dem Hahn nur spärlich. Das Haarewaschen im kalten Wind, der durch das Tal fegte, war so wahrlich kein Spaß, und Ruth war anschließend so richtig durchgefroren – körperlich und stimmungsmäßig. Dafür lag unser Campingplatz sehr schön unter einem großen Kameldornbaum. Wir machten Feuer und grillten das letzte Stück Rindfleisch. Dazu gab es Folienkartoffeln, Möhrengemüse und Butternut in Alufolie. Es war reichlich und lecker. Nach dem Essen besuchte uns eine kleine Ginsterkatze. Sie näherte sich mehrfach neugierig, entfernte sich aber immer schnell, wenn wir sie bemerkt hatten. Wir spülten und gingen aufgrund des unangenehmen Windes früh ins Zelt.
Nane421'362 Beiträge · seit 201119. Jan. 2014 · #231
Hallo Eulenmuckels !
Süsses Rhino 😉 ! Wow, die Strecke sieht echt klasse, aber auch abenteurlich aus... Und Ruths Vogel App... Klasse 😁 !! Muss ich haben bei der nächste Tour, so witzig... 😛
Hallo Eulenmuckels Da kommt wieder Wehmut auf. Genau die gleiche Strecke sind wir Ende 2012 in umgekehrter Richtung gefahren. Wir fanden die Strecke aber recht anspruchsvoll jedoch auch unheimlich schön. Ebenso das Rhino Camp im Ugab. Da waren wir 3 Nächte ganz alleine und mit der lieben Platzwartfamilie hatten wir viel Spass. Danke für euren wunderbaren Reisebericht. Wir haben das gleiche Auto von Savanna auch gebucht für Ende Jahr nach Botswana. Lese weiterhin mit viel Freude mit Danke und Gruss Sukram
Sukram
Champagner8'682 Beiträge · seit 201019. Jan. 2014 · #233
Eulenmuckel schrieb: Es gab einige Stellen, bei denen wir besonders langsam Steinstufen hinab kletterten bzw. vorher ausstiegen, um uns vor der Abfahrt die genaue Vorgehensweise zu überlegen. Es war jedoch nicht besonders anspruchsvoll.
🤩 Das hintere Rad kuckt aber schon ziemlich gequält aus der Wäsche 😎 !!
@Sukram: Bergauf ist die Strecke bestimmt etwas schwieriger. Im Rhino Ugab Camp waren wir nur diese eine Nacht. Die Gegend ist aber so schön, dass wir bestimmt irgendwann wieder mal dorthin kommen. Schön, dass du mitfährst.
@Bele:
Das hintere Rad kuckt aber schon ziemlich gequält aus der Wäsche
Solange nur das Auto ein wenig beansprucht wird und nicht ich dämlich aus der Wäsche gucke . . . 😉 Wenn Ruth mich sonst fotografiert, wie ich konzentriert Auto fahre, steht mir meistens der Mund offen. 😮
KAKarinK106 Beiträge · seit 201320. Jan. 2014 · #235
Lieber Uwe, danke für die wunderbaren Fotos und die tollen Zeitraffer, die sind dir wirklich gut gelungen!
Als ich sie mir gerade angesehen habe, hab ich bemerkt, dass ich bei meinen Zeitraffern nicht dran gedacht habe, einen Berg oder Baum oder sonst etwas Statisches mit ins Bild zu nehmen. Das macht einen großen Unterschied. Die Erdbewegung kommt dadurch viel mehr zur Geltung!
... das muss ich also unbedingt an Ort und Stelle mit der richtigen Einstellung wiederholen!! 😗
Freu mich auf die Weiterreise mit euch! Liebe Grüße, Karin
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200621. Jan. 2014 · #236
das muss ich also unbedingt an Ort und Stelle mit der richtigen Einstellung wiederholen!!
Liebe Karin,
das ist ein wunderbarer Plan. Eigentlich kann man es gar nicht oft genug wiederholen! Wir haben bei der letzten Etappe an euch gedacht, weil ihr die Strecke ja nur ein paar Tage nach uns in entgegengesetzter Richtung gefahren seid. Und nun dauert es nicht mehr lange, bis wir uns begegnen.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200621. Jan. 2014 · #237
Sonntag, 11. August 2013 – Elephant in Rock
Rhino Ugab Camp – Tsaobis Nature Park
Der Morgen im Rhino Ugab Camp begann ein wenig bedeckt, aber ohne Wind.
Wir frühstückten und kochten die letzten Eier. In der Nacht war die Ginsterkatze noch ein wenig über den Campingplatz marschiert. Auf Ruths Stuhl entdeckten wir ihre Tatzenabdrücke. Bis wir gespült hatten und abfahrbereit waren, zeigte die Uhr bereits halb neun. Die ersten Kilometer heraus aus der Ugab-Schlucht waren noch sehr felsig und führten bergauf.
Dann kam ein Abschnitt, wo viel Schrott entlang des Weges lag. Verrostete Metallteile waren zu Häufchen zusammengetragen und in der Landschaft verteilt, darunter auch Reste von Autos, die nicht weiter verwendbar waren.
In der Ferne rannten einige Strauße, und Springböcke kreuzten unseren Weg.
Am Abzweig zur alten Brandberg-Mine machten wir einen kleinen Umweg und sahen uns die verlassenen und zerstörten Minen-Gebäude an. Die Reste von Fundamenten und Schutthaufen wirkten nicht nur trostlos, sondern sogar ein wenig unheimlich. Wir fuhren noch ein paar Kilometer in die Berge bis zu einem weiteren Autowrack.
Auf dem Rückweg zur Hauptstraße nahmen wir eine Abkürzung, die am Ende sehr steil den Berg hinunterführte.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200621. Jan. 2014 · #238
Während Uwe fährt, notiert Ruth ihre Eindrücke:
Auf der D2342 geht es auf mal mehr, mal weniger üblem Wellblech eine rötliche Schotterpiste entlang des Brandbergmassivs. Zerklüftete grau-rot-braune Felsen ragen links in den Himmel empor. Schattige Felshänge wechseln sich mit von der Sonne angestrahlten Abschnitten ab. Unterschiedliche Gesteinsadern durchziehen die Berge. Zwischen den rötlichen Steinen auf der Ebene davor wachsen vereinzelte, abgefressene Gräser und einige Welwitschias. Die Pflanzen sehen teils recht alt aus. Ihre Blätter sind vielfach ausgefranst und ringeln sich grau auf dem steinigen Boden.
Einige Springböcke sprinten in großen Sätzen davon. Unter einem strahlend blauen Himmel mit einigen weißen Schleierwolken geht es Richtung Südost hügelauf und –ab wie auf einer kleinen Achterbahn.
Wir lassen die Steinwüste hinter uns. Der Boden wird sandiger, und die Vegetation nimmt zu. Niedrige Büsche und trockene, graue Graspuschelchen wachsen überall. Wir können sogar schon wieder ein paar hohe Bäume entdecken. Die dunklen Steine sind verschwunden, stattdessen führt die Pad nun über hellgelben Rappelsand. Eine Erhebung aus glattem Stein taucht in der Ferne auf. Die Wände sind glatt oder von losem Geröll bedeckt.
Wir verlassen die Straße und fahren auf einer einfachen Spur ein wenig um den Berg herum. Das GPS spricht von „profile of elephant in rock“, und wir suchen angestrengt. Die Fahrspur ist mittlerweile sandig und recht tief. Ich mache mir schon Sorgen, da wir keine Luft aus den Reifen abgelassen haben, aber alles geht gut. Und tatsächlich! Da ist er. Der Felsen, der mit ein wenig Fantasie an einen Elefanten erinnert.
Wir nutzen den Fotostopp, um uns ein wenig die Füße zu vertreten und erklimmen einen etwas höheren Felsbuckel. Die Aussicht über die weite Landschaft ist fantastisch und die Ruhe hier oben himmlisch.
Nach dem Abstieg macht sich Uwe an das nicht ganz einfache Unterfangen, das Auto im Sand zu wenden, da die Fahrspur am Elefantenkopf dummerweise in einer Sackgasse endet. Für das Wenden ist allerdings nur wenig Platz, da die Felsen eng beieinander stehen und auch noch ein paar Bäumchen wachsen. Uwe kommt ganz schön ins Schwitzen, aber alles geht gut. So denke ich zumindest, denn was Uwe schon auf dem Hinweg bemerkt hatte, ist mir gar nicht aufgefallen. Wir sind die sandige Fahrspur vorhin deutlich bergab gefahren. Aber Uwe lässt sich nichts anmerken, und so fahren wir guten Mutes langsam in Untersetzung den Hang wieder hinauf. Genau genommen: sehr langsam, nein, zu langsam. Bevor sich die Räder einbuddeln können, geht es wieder abwärts. Wir überlegen. Was nun? Luft ablassen? 😐 Wir entscheiden uns für den ersten Gang ohne Untersetzung und deutlich mehr Schwung. Super Plan, nur woher soll der Schwung kommen, wenn es sofort durch tiefen Sand bergauf geht? Das Ergebnis ist wieder dasselbe: Gleiche Stelle auf dem Hang, das Auto bewegt sich keinen Zentimeter weiter. Oder doch. Man kann ja wieder zurück. Das sind die Momente, in denen ich mich als Frau (mein Mann sieht das ganz anders) am liebsten hysterisch heulend in den Sand werfen möchte. 😵 Wieder unten beim Elefantenkopf wird uns mit stinkender Kupplung klar, dass wir es so wohl nicht schaffen werden. Also doch Luft ablassen?! Schon deutlich weniger guten Mutes sehen wir uns ein wenig ratlos um und erkennen, dass es früher wohl schon anderen so ergangen ist. Nein, wir sehen zum Glück nicht ihre verblichenen Gebeine, sondern in entgegengesetzter Richtung im Abstand einer Spurbreite Steinplatten und kleinere Felsstücke unter eine Stufe im Stein geschichtet. Weiter unten führt rechts vom Buckelfelsen eine mehrfach benutzte Spur wieder zurück auf den Hauptweg. Ein paar Mal laufen wir die Strecke ab und beraten, wo wir am besten zu fahren haben, um nicht aufzusetzen. Außerdem würde das Auto an einigen Stellen ganz schön schief stehen. Wir entschließen uns, die Steinstufe abwärts und das schräge Stück zu wagen und danach mitten auf dem Felsen zu wenden, um nach rechts weiterfahren zu können. Gleich bei der Abfahrt stark rechts einzuschlagen, traut sich Uwe nicht, da er Angst hat, das Auto umzukippen. Der Plan steht also! Nur parken wir hierfür natürlich in die falsche Fahrtrichtung. Das erneute Wenden in mehreren Zügen im dicken Sand vor dem Elefanten ist nur noch ein Klacks. Danach lotse ich Uwe durch Handzeichen die steinige, etwas holperige Abfahrt hinunter. Zum Glück war ich so konzentriert, sonst hätte ich vielleicht doch noch Angst bekommen! Auch das Wenden auf dem Felsen klappt ohne Probleme. Als wir die schwierigste Stelle überstanden haben, bekommt mein Held als Dankeschön für seine fahrerische Glanzleistung einen dicken Kuss. Und ich? Ich werde erst einmal angeraunzt, warum ich so nah vor dem Auto herumspringe, er habe doch gleich bis zur Sandspur durchfahren wollen und mich nun fast überfahren. Aha! Wohl doch nicht so cool, sondern ein wenig zittrig gewesen, der Gute! 😗
Im Nachhinein betrachtet haben wir uns wohl nur ein wenig angestellt. Mit Luft-Ablassen wären wir wahrscheinlich auch den Berg hinauf gekommen. In der Situation fühlte es sich aber recht abenteuerlich an. Die letzten Kilometer südlich des Brandberg-Massivs legten wir ohne Zwischenstopp zurück, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren. Dann kamen wir nach Uis und fuhren östlich nach Omaruru. Die Schotterstraße zog sich wieder endlos dahin. Wir überquerten einige Brücken über Trockenflüsse. Von Omaruru ging es weiter südwärts nach Karibib. Dazwischen machten wir an einem Rastplatz ein kleines Picknick. In Karibib tankten wir und kauften Brot. Dann folgte die letzte Etappe zum Tsaobis Nature Park. Die Sonne stand schon sehr tief, und das Licht war dementsprechend schön. In der Ferne konnten wir schon die Ausläufer des Namib Naukluft Parks erkennen.
Auf Tsaobis angekommen, mussten wir feststellen, dass Jörg, mit dem wir uns verabredet hatten, nicht mehr dort war. Schade. Eine Teilhaberin der Farm (Michaela) begrüßte uns. Sie war erst gestern aus Deutschland angekommen. Glücklicherweise konnten wir ein Abendessen bekommen, obwohl uns niemand erwartet hatte. Am Farmhaus liefen einige Tiere herum. Die meisten waren von Hand aufgezogen worden: ein Springbock, ein Schakal, eine Katze und ein Hund. Wir saßen mit Michaela lange beim Essen und unterhielten uns.
Susi651'127 Beiträge · seit 201122. Jan. 2014 · #239
Hallo Ihr zwei,
ihr könnt also nicht nur Tiere, sondern auch Landschaften. Wirklich wunderschöööööne Fotos 🤩 🤩 .
Am besten gefallen mir diese beiden, da kommt die wirklich traumhafte Weite der Landschaft so richtig gut rüber
Eulenmuckel schrieb:Das sind die Momente, in denen ich mich als Frau (mein Mann sieht das ganz anders) am liebsten hysterisch heulend in den Sand werfen möchte. 😵
Musste beim Lesen schon sehr schmunzeln 🙂. Diese Momente kenne ich auch irgendwie (und mein Mann von mir auch 😊 ). Ich brauche dann meistens einen "kurzen" Moment um wieder runter zukommen und um wieder klar und überlegt nachdenken zu können. In Südafrika oder Namibia hatten wir solche Situationen bisher weniger, aber in in Australien 😵 ...und da konnten wir einmal im Tiefsand leider nicht mal aussteigen und Luft ablassen, da überall Schilder standen die vor Krokodilen gewarnt haben 🤩 .
Weiterhin vielen Dank für diesen wirklich unterhaltsamen Reisebericht. Schön, dass ihr immer so lange unterwegs seit, da gibt es für uns hinterher immer viel zu lesen 😁