Es war wunderschön

Reisebericht 122 Antworten · 26,6k Aufrufe · gestartet 11. Dez. 2013 von Gypsy
5'479 Beiträge · seit 200930. Dez. 2013 · #101
Hallo Gypsi,

Zebra-Mangusten haben "Zebrastreifen" auf dem Rücken. Außerdem geht die Fellfarbe leicht ins gräuliche. Zwergmangusten haben ein einheitlich braunes Fell und sind nicht halb so groß wie Zebramangusten.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter122 Beiträge · seit 201330. Dez. 2013 · #102
28/04 Sonntag

Auf nach Rundu der zweitgrössten Stadt Namibias.
In dieser Gegend wohnen viele Menschen. Das ist für Namibia eine Seltenheit und für uns eine Abwechslung. 😉
Die Menschen spazieren zu Fuss oder mit ihren Eselkarren auf der Strasse. Auch sind viele Stände mit Souvenirs entlang des Weges. Immer wieder sehen wir kleine Dörfer oder Krals rechts und links von der Strasse. Solch ein Kral besteht meistens aus bis zu zehn kleinen Hütten um die herum ein Holzzaun gebaut ist als Schutz vor dem Wetter und den wilden Tieren. Einige Hütten sind aus Stein gebaut, aber die meisten sind einfache Holzhütten mit Strohdach und bestehen aus nur einem Raum in dem die ganze Familie wohnt. Aber das Leben spielt sich bei ihnen sowieso draussen ab und die Hütten werden nur zum schlafen benutzt.
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Rundu selber ist zur Zeit eine riesige Baustelle mit vielen Umleitungen, die, immerhin sind wir in Afrika, nicht unbedingt gut ausgeschildert sind. 😠 So fahren wir mehrmals an denselben Gebäuden vorbei. Da auch noch Sonntag ist und viel geschlossen, finden wir nicht so schnell ein Restaurant und fahren so etwas entnervt einfach weiter nach Divundu zur Nunda Safari Lodge. 😵
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Die Fahrt geht durch den Caprivistreifen der seinen Namen dem Graf Leo von Caprivi verdankt. Besagter Herr war der Verhandlungspartner der Deutschen als die Engländer den Caprivistrip an DeuschOstafrika abgetreten haben. Die Strasse ist in einem sehr guten Zustand und ganz asphaltiert. Eigentlich schon langweilig. 🙁

Die Lodge ist toll. Unsere Bungalows sind superschön, sauber und gemütlich und der Blick auf den Kavango einfach grandios! Und herrlich, wie viele Vogelarten hier herumschwirren.
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Vor unserer Haustür warnt ein Schild vor Krokodilen und Hippos. Da das Schilf am Ufer sehr hoch steht ist es auch besser nicht zu nahe ans Wasser zu gehen, man weiss nie was sich alles in dem hohen Gras versteckt. Von unserer Terrasse aus können wir die Hippos sehen und hören.
Am Nachmittag machen wir die Flussfahrt zu den Popafalls.
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Es handelt sich dabei weniger um Wasserfälle als um Stromschnellen. Der Fluss durchbricht hier ein Felsenriff in seinem Flussbett, das an dieser Stelle mehr als einen Kilometer breit ist. Sieht schon sehr gut aus.
Eine unmenge Vögel fliegen herum, einige sind wunderschön. Sehr farbig und auffällig. 😁
Das Krokodil im Gras hätten wir dagegen glatt übersehen wenn unser Bootsführer uns nicht aufmerksam gemacht hätte. 😗 Auch den Caiman hätten wir verpasst. 😗 Aber die vielen Hippos die sehen wir schon. Manchmal sieht es aus als würde ein grosser graubrauner Stein im Wasser liegen bis er sich plötzlich bewegt. Oder aber man sieht nur ein paar Ohren die aus dem Wasser ragen und plötzlich kommt der Kopf hoch und man merkt wie gross und stark diese Tiere doch sind. Wenn sie dann noch das Maul aufreissen und man die imposanten Zähne sieht braucht es nicht viel Fantasie um sich vorzustellen was sie damit alles anstellen können. 🙄
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Am Ufer sind immer wieder Menschen zu sehen die trotz der Nähe zu diesen doch gefährlichen Tieren ihre Wäsche waschen und sogar baden.
Der Sonnenuntergang auf dem Fluss ist etwas sehr schönes, die untergehende Sonne spiegelt sich im Wasser das immer wieder die Farbe wechselt, von Gelb zu Orange und dann wie ein silbernes Band glänzt bevor es ganz dunkel wird. Wir geniessen mit unserem Sundowner in der Hand die Stimmung.
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zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2014
Themenstarter122 Beiträge · seit 201330. Dez. 2013 · #103
29/04 Montag

Die C39 in Richtung Camp Kwando wird komplett erneuert. Wir fahren entweder rechts oder aber links an dem vorbei was in Zukunft eine Strasse sein soll. Eine rote festgefahrene Sandpiste dient als Fahrweg. Glücklicherweise ist nicht allzuviel Betrieb denn es staubt ganz schön. 😣 Diesem hin und her gekurve verdanken wir es dann auch das wir erstmal am Wegweiser zur Lodge vorbeifahren. Das man auf dem windschiefen von der Sonne verbleichtem Schild fast nichts mehr lesen kann spielt natürlich auch eine Rolle. 😗
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Als wir dann doch an der Lodge ankommen sind vor allem meine drei Männer begeistert. 😁 Hatte ich ihnen doch gesagt das das Camp Kwando nur ein Zeltcamp wäre. Stimmt auch, nur das es sich um Luxuszelte handelt die auf einer auf Stelzen gebauten Plattform stehen. Dazu eine riesige Terrasse. Die Einrichtung ist sehr schön. Die Wände sind aus Canvas aber das Dach ist aus Stroh, sehr hoch und sehr luftig wirken die Zimmer. Die Möbel sind aus poliertem Holz und die Deko ist in Weiss gehalten. Zwischen den einzelnen Zelten ist viel grün und selbst hohe Bäume. Eine sehr gemütliche Lodge. Richtig zum Seele baumeln lassen. Und genau das tun wir heute. Erst am Pool dann auf unserer Terrasse und zum Abschluss an der Bar.
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Nach einem sehr guten Abendessen sitzen wir noch um das offene Feuer in der Lapa und geniessen einen Whisky. Ein älterer Namibier leistet uns Gesellschaft und erzählt ein wenig vom Leben hier im Land. Er ist mit einer Südafrikanerin verheiratet und lebt eigentlich in Cape Town. Da ihm dort aber viel zu viele Menschen sind und er die Wildnis vorzieht ist er die meiste Zeit in Namibia. Sein Sohn will eine Lodge im Caprivi eröffnen. Das scheint nicht so einfach zu sein. Dazu braucht man einen Haufen Genehmigungen. Um die zu bekommen muss man entweder sehr viel Zeit haben oder genügend Geld um die Bürokratiemaschine zu schmieren . T.I.A.
Obwohl wir heute nichts grossartiges unternommen haben, oder aber gerade deswegen,war es ein sehr schöner Tag.
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Und das wärs dann für dieses Jahr.

Ich möchte mich noch bei euch allen herzlich bedanken und ich wünsche jedem der dies liest einen guten Rusch 😁 , alles erdenkliche Gute 😄 , Gesundheit 😘 und noch viele tolle Afrikareisen für nächstes Jahr. 🤪 🤪

Gypsy
zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2014
1'242 Beiträge · seit 200930. Dez. 2013 · #104
Huhu Gypsy,

wie gewohnt traumhafte Bilder 😁 😁 😁 .

Die letzte Unterkunft sieht toll aus 🤪 .

Auch ich wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich Gute im neuen Jahr 🙂 .

LG Lil
Namibia das 1. Mal http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/163129-namibia-das-1-mal-reisebericht.html Endlich Hippos - SA 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280235-endlich-hippos-sa-2013.html ZIM - BOT 2014 Träume werden wahr http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283689-zim-bot-2014-traeume-werden-wahr.html
2'512 Beiträge · seit 200931. Dez. 2013 · #105
Hallo Gypsy,

schöne Bilder aus einer Region,die mir nicht ganz unbekannt ist.
Aber zwei kleine Anmerkungen muss ich doch machen.Mit "Caiman" meinst Du wahrscheinlich den Monitor ( oder Waran ).
Und dass der Kavango an den Popa Falls über einen Kilometer breit sein soll,habe ich jetzt zwar schon öfter gelesen,glaube aber,dass es allenfalls dreihundert Meter sind-wenn überhaupt.

Liebe Grüsse,und Guten Rutsch
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter122 Beiträge · seit 201302. Jan. 2014 · #106
Hallo Mathias

Erstmal alles gute im neuen Jahr.

Zu deinen Anmerkungen : Du hast sicher Recht aber unser Guide hat das Biest einen "Caiman" genannt und ich habe es nur wiederholt. Shame on me 😊 😊

Das der Kawango keinen Kilometer breit ist scheint mir auch sehr wahrscheinlich. Wenn man allerdings bedenkt was ihr Männer als 30cm bezeichnet, ist es kein Wunder das wir Frauen uns da nicht mehr zurechtfinden. 😗 😗

Liebe Grüsse
Gypsy
Themenstarter122 Beiträge · seit 201302. Jan. 2014 · #107
30/04 Dienstag

Grenzübergang. Aus Namibia raus geht sehr einfach und schnell.
Aber rein nach Sambia ist etwas anderes. Zuerst müssen wir uns anstellen um unser Visa zu bekommen. Das Büro, das eigentlich nur eine Baracke ist, ist nicht allzugross aber voller Menschen die alle auf etwas warten. Wir reihen uns in die Schlange aus lamentierenden,schwitzenden, übelriechenden Körpern ein und warten bis ein nicht allzufreundlicher Beamter gewillt ist unsere 50Dollar pro Person anzunehmen.Uff die erste Hürde ist geschafft. 😄 😄
Wir haben unser Visa!
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Danach ins Büro der Car Registration, wo normalerweise nur noch der Fahrer rein darf. Aber sie akzeptieren den Jo als Dolmetcher während Junior und ich raus zum Wagen gehen um auf den aufzupassen. Wieder müssen Formulare ausgefüllt werden. Mit denen muss man dann raus zum nächsten Büro um die Taxe zu zahlen. Das „Büro“ ist ein sehr heruntergekommenes Wohnmobil. Hier kann man nicht mehr in USD zahlen sondern nur noch in Südafrikanischen Rand. Ok die haben wir.

Nächstes Büro, diesmal eine Blechhütte, wieder Formulare ausfüllen und eine Versicherung zahlen damit unser Wagen auch in Sambia versichert ist..

Mit allen bezahlten und Stempelversehenden Papieren zurück ins Hauptbüro und da steht der Jo plötzlich am Fenster, winkt und macht Handzeichen. Junior läuft rüber um zu erfahren was denn los ist. Wir müssen noch eine Tax zahlen aber die ist abhängig vom Hubraum des Wagens und der steht nicht in den Papieren die sie dabei haben. Wir durchwühlen den Mietvertrag. Hubraum des Wagens? Wo steht das? Hubraum auf englisch? 😵
Fällt uns nicht ein. Finde ich nicht sofort. Mein Rat: So tun als ob. Freundlich lächeln und irgendeine Zahl hinschreiben. Müsste eigentlich klappen. Tut es auch, aber diese Gebühr muss nun in Kwetcha bezahlt werden. 🙄

Und genau die haben wir aber nicht. Also raus zu den Geldwechslern die hier schon die ganze Zeit auf Beute lauern. Der Beamte ist allerdings so freundlich und sagt uns wieviel wir für unser Geld bekommen müssen. Ob er seine Provision schon dazugerechnet hat? 😗
Bestimmt haben die Geldwechsler einen Deal mit den Beamten, denn eigentlich ist Schwarzwechseln verboten, es ist aber die einzige Möglichkeit denn eine Bank gibt es nicht.

Wir wechseln, zahlen und wir dürfen wirklich fahren. Hurrah, geschafft, wir sind nach knapp 3 Stunden unterwegs nach Livi. 😠 Was will man mehr. Ging doch prima! 😗
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Die Strasse ist eine Zumutung für jedes Fahrzeug und jeden Rücken. Mann fährt Slalom um an den Potholes vorbeizukommen aber da es mehr Potholes als Strasse gibt landet man doch immer wieder in einem Schlagloch. Kein Wunder das man eine extra Versicherung braucht. Gut geschüttelt und gerüttelt kommen wir im Sambesi Sun an. Das Hotel ist aber sehr schön, die Zimmer angenehm gross und gemütlich.
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Durch den Hotelgarten ist es nur ein kurzer Weg bis zu den Wasserfällen. Unser erster Eindruck? Der erste Blick auf die Fälle entschädigt den Aufwand und die schmerzende Wirbelsäule. Es hat sich gelohnt. Einfach nur Super!
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zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2014
Themenstarter122 Beiträge · seit 201304. Jan. 2014 · #108
01/05 Mittwoch

Mosi-oa-Tunya, donnernder Rauch. Der Name passt; verweist er doch auf den Wasser-Sprühnebel, der von den Fällen aufsteigt und noch in 30 km Entfernung zu sehen ist.

Die Händler vor dem Park verkaufen Regencapes, dabei steht kaum eine Wolke am Himmel. Der Wald ist tiefgrün, die Sonne brennt heiß, ein gewöhnlicher tropischer Vormittag.
Wir bekommen unser Regencape in unserem Hotel. So bewaffnet marschieren wir los bis zum Cataract Point. Dann geben die Bäume plötzlich den Blick auf die Victoriafälle frei.
Wow, überwätigend! Der Fluss schießt direkt hinter der Absperrung über die Kante, jede Sekunde eine Million Liter Wasser.
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Wir wandern zum „Melting Pott“ und sehen..... na ja, sehen eigentlich nichts... ausser Wasser. 😄
Wasser von Oben von Unten und von allen Seiten. Trotz unserer Capes sind wir im Handumdrehen klitschenass. Die schmale Brücke über die wir zum nächsten Viewpoint laufen müssen erinnert mich an Dantes Inferno. Der Regen, wenn man das Nass so nennen kann, schlägt von allen Seiten mit voller Wucht auf uns ein. Der Wind bläst heftig und so findet das Wasser seinen Weg in jede noch so kleine Öeffnung. Auch wird die Gicht wellenartig vom Wind durch die Luft geblasen. So entstehen immer wieder kurze Superausichten auf die Fälle. Ein sehr nasses und tolles Erlebnis. 🤪
Leider ohne Fotos, die Kamera musste aus Sicherheitsgründen in Plastikfolie und dann unter dem Regencape getragen werden. Sorry aber es war für meine Kamera überlebenswichtig. 😗

Am Pool lassen wir dann Kleider und Schuhe trocknen. Wir ruhen noch ein wenig aus denn uns erwartet noch ein Hightlight.
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Ein Heliflug über die Fälle. Der beste Ehemann von allen will nicht mit, da er das fliegen in so kleinen Maschinen nicht allzugut verträgt.
Aber wir drei sind nicht zu halten, wir freuen uns riesig auf unser Abenteuer. Dann werden wir auch schon abgeholt und los geht's.
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Rund 200 Meter unter unseren Füßen fließt der Sambesi, der viertlängste Fluss Afrikas. Er trennt Sambia von Simbabwe und schneidet an den Victoriafällen tief in das sonst vollkommen ebene Land ein. Aus der Luft lässt sich die gewaltige Wassermasse mit seinem Delta komplett überblicken.
Wenn der Fluss viel Wasser führt, so wie jetzt, entsteht hier der größte Wasservorhang der Welt. Der Regenbogen unten in der Schlucht sieht von hier oben sehr klein aus.

Der Helikopter fliegt zurück über den sambischen Nationalpark Mosi-oa-Tunya. Der Pilot macht uns auf die nahe des Ufers grasenden Elefanten aufmerksam. Aus der Luft sehen sie aus wie braune Steine und sind schwer zu erkennen. Deshalb fliegt er gleich noch mal eine Schleife damit wir einen guten Blick haben. Unser Junior fotografiert wie verrückt. Ich finde es einfach nur schön dieses Abenteuer mit meinen Söhnen zu erleben.

Auch bin ich froh über die Tatsache das Jo sich für den Heliflug entschieden hat und nicht für den Bungiejump der hier an der Brücke angeboten wird. Das wäre auch kein Abenteuer zu dritt geworden sondern nur ein Soloauftritt. 😵

Wir spazieren noch zum Royal Livingstone Hotel dem Luxushotel hier an den Fällen. Es sieht schon toll aus ganz im Kolonialstil. Auf unserem Weg begleitet uns eine Herde Zebras, wir sind eingekreist von ihnen.
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Ich frage mich ob Zebras, wie Pferde nach hinten auskeilen wenn man hinter ihnen steht. Etwas komisch ist es schon zwischen den Tieren hindurchzulaufen . Sobald der Weg breiter wird und die Wiese vor uns liegt rennen sie nach allen Seiten davon.
Wir wandern über die Wiese zur Terrasse am Sambesi. Hier hat man einen tollen Ausblick. Aber allzu sauber ist die Terrasse nicht. Bei einem Fünfsterneschuppen sollten die Tische eigentlich sauber sein. Auch das Personal ist nicht sehr motiviert. Die Cocktails die wir bestellen werden ziemlich lieblos und unfreundlich auf den Tisch geknallt. Süss sind dagegen die kleinen weissen Äffchen die hier rumturnen.
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Und der Sonnenuntergang über dem Sambesi ist fantastisch. Alles in Allem würde ich aber dieses Hotel nicht unbedingt gegen unseres tauschen wollen.
Ein gutes Abendessen in unserem Hotel und ein Absacker an der Bar runden einen fast vollkommenen Tag ab.
zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2014
2'261 Beiträge · seit 201104. Jan. 2014 · #109
Hallo Gypsy,
ich oute mich auch als Mitfahrerin. 😛
Schöner Bericht und bei manche Sachen kommen die Erinnerungen hoch.
Der beste Ehemann von allen will nicht mit, da er das fliegen in so kleinen Maschinen nicht allzugut verträgt.
Muß ich schmunzeln, der Guggu-Mann weigert sich auch in ein "fuel to noice converter" zu steigen. 🤩

Ich freue mich auf die weitere Reise.

LG Guggu

PS. Bei manche Beiträge fehlt der Haken für Reisebericht.
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
1'674 Beiträge · seit 201204. Jan. 2014 · #110
Hallo Gypsy,

die Bilder sind wieder super schön, besonders der Sonnenuntergang über dem Sambesi ist einfach nur zum Träumen. 😁

Bei eurem Heli-Flug über die Victoriafälle wurde ich an unseren Flug über den Grand Canyon erinnert. Es ist schon grandios diese Naturschauspiele aus der Vogelperspektive zu beobachten.

Da habt Ihr eine richtig schöne Tour gemacht.

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
1'127 Beiträge · seit 201104. Jan. 2014 · #111
Hallo Gypsy,

nach dem ganzen Danke-Button gedrücke wollte ich Dir doch jetzt auch noch einmal persönlich sagen, wie wunderschön ich Deine Fotos alle finde.
Ab Etosha besucht ihr für uns noch absolutes "Neuland", welches aber, was die Planungen für die nächsten Jahren angeht, bei uns auf der Wunschliste ganz oben steht. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob ich mir die eigene Anreise zu den VicFalls "antun" muss, aber so ein Helikopter Flug über die Fälle muss einfach genial sein.
Wir sind bisher nur mit einem kleinen Flugzeug über die Mitchell Falls in Australien geflogen, aber die stehen zu den VicFalls in keinem Vergleich 😮 .

Liebe Grüße und ich bin gespannt wie es bei Euch noch weiter geht

Susi
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
Themenstarter122 Beiträge · seit 201305. Jan. 2014 · #112
Hallo Guggu

Erstmal Danke für dein Outing, freut mich riesig 🙂

Was kleine Flugzeuge betrifft, ob Guggu-Mann oder Gypsy-Mann, sind halt (nur) Männer. 😗

Wir hatten auf unserer Tour zweimal die gleiche Übernachtungsadresse wie ihr auch und ich muss sagen; wir würden immer wieder Roy's Restcamp anfahren. Da hast du übrigens tolle Bilder vom Innenbereich gemacht.
Auch die Nunda Lodge hat uns sehr zugesagt. Die Bootstour und das Essen waren sehr gut. Wir hatten nur deutlich mehr Wasser als ihr. Wir haben bei den Stromschnellen keinen einzigen Felsen gesehen.

Danke für die Sache mit dem Haken, ich hatte gar keine Ahnung das man das immer machen soll. 😵

Alles Liebe
Gypsy
Themenstarter122 Beiträge · seit 201305. Jan. 2014 · #113
@Susi

Mit dem Heli über die Vicfalls war wirklich ein Highlight unserer Reise.
Allzuviel kommt leider nicht mehr denn unsere Reise neigt sich ihrem Ende zu.
Aber wie sagt man so schön "Nach den ferien ist vor den Ferien" und die gehen sicher wieder nach Afrika.

Alles Gute

Gypsy
Themenstarter122 Beiträge · seit 201305. Jan. 2014 · #114
@Dagmar

Danke

Den Grand Canyon kenne ich leider nicht aus der Vogelperspektive, aber wir sind im Canyon gewandert und das war auch toll.
Der Sonnenuntegang am Sambesi war wirklich ein Traum.

Alles in allem fand ich aber das bei den Vicfalls ein einmaliger Besuch genügt. Alle anderen Orte würde ich sofort wieder bereisen.
Wenn ich hier all die tollen Reiseberichte lese will ich unbedingt noch nach Botswana, das muss auch unheimlich schön sein. Leider auch unheimlich teuer wenn man, so wie wir, nur in Lodges übernachtet weil man sich das Campen nicht traut.

Liebe Grüsse
Gypsy
Themenstarter122 Beiträge · seit 201305. Jan. 2014 · #115
02/05 Donnerstag

Noch einmal zur Brücke um einen letzten Blick auf die Fälle zu werfen. Dann einen Spaziergang über den Craftmarket.Es gibt viele sehr schöne Souvenirs hier zu kaufen. Holzschnitzereien, Perlenschmuck, Lederwaren, Bilder und wirklich schöne Batiken.
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Die Preise sind wirklich unschlagbar. Die Aufdringlichkeit der Verkäufer aber auch. Leider! 😠 Meinen Göttergatten stört es nicht. Ich werde aber von Minute zu Minute nervöser. Einer zieht rechts an mir, der andere links.
"Madaame, Madaame please look, cheeeap, very cheeeap!"

Ich will nur noch weg. Natürlich kann ich verstehen das die Händler verkaufen wollen. Aber auf die Art vertreiben sie jeden potentiellen Käufer; nur wie bringt man ihnen das bei ? 😕
Ich suche mein Heil in der Flucht und überlasse meinem besten Ehemann von allen das Handeln. Das liegt den Holländern ja sowieso um Blut. 😗
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Die Ausreise ist dann viel einfacher als die Einreise und so sind wir bald wieder in Namibia. Afrika ist nicht gleich Afrika. Hier gibt es sehr grosse Unterschiede und mir gefällt Namibia bedeutend besser. Na ja das trifft nicht unbedingt auf Katima Mulilo zu. Aber hier sind wir ja auch nicht weil es uns gefällt sondern weil wir müssen. Da die Namibian Air viele Flüge gestrichen hat 😠 müssen wir eine Nacht hierbleiben. Eigentlich wollten wir unsere letzte Nacht ganz gemütlich in einem guten Hotel in Windhoek ausklingen lassen. Daraus wird aber nix, die verbringen wir jetzt hier in Katima. 😠
Ein Dorf bestehend aus einigen kleinen Nebenstrassen und einer Hauptstrasse. Viel mehr ist es nicht. Unser Hotel trägt zwar den hochtrabenden Namen Sambesi River Lodge, hat aber ausser dem Namen nicht viel aufzuweisen. Immerhin ist es sauber und die Lage am Fluss gefällt uns auch. Der Sonnenuntergang ist echt spitze.
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Beim Abendessen haben wir nicht die allerkleverste Bedienung erwischt, aber die einzige 😗 . Wir sind vier Personen haben aber nur drei Gläser. Wir fragen freundlich nach. Die Dame grummelt recht unfreundlich vor sich hin und geht. Ein Glas bekommen wir aber nicht. Nach nochmaligem nachfragen und viel lauterem Grummel, Grummel geschieht noch immer nichts.
Dann bestellen wir den Wein. Hurra wir kriegen 4 Gläser!
Irgendjemann hat Grummel Grummel sicher mal erklärt das man den Gast den Wein probieren lässt. Und das tut sie auch. Akribisch schüttet sie zwei, drei Tropfen von dem kostbaren Nass in das Glas und schaut uns fragend an. Man bekommt nicht einmal die Zunge nass. Wir verbeissen uns einen Lachanfall und bedanken uns. 😄
Grummel Grummel schlürft davon. Das Fleisch das sie kurz darauf serviert ist aber allererste Sahne. Supergut, und Grummel Grummel kann sogar lächeln. Nach dem Trinkgeld strahlt sie sogar übers ganze Gesicht. Es wird ein lustiger Abend.
zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2014
3'383 Beiträge · seit 200905. Jan. 2014 · #116
Guten Abend Gypsi,

habe soeben Deinen Reisebericht in einem Rutsch gelesen. Ganz große Klasse, vielen Dank dafür.

Viele Stationen Deines Berichtes, speziell die zu Beginn Eurer Reise, sind uns bestens bekannt. Du hast tolle Erinnerungen wachgerufen.

Bis zum nächsten mal,

der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
Themenstarter122 Beiträge · seit 201305. Jan. 2014 · #117
@Bayern Schorch

Danke für dein Feedback. Aus deinem Mund ist das ja wirklich ein Kompliment.
Deine Reiseberichte habe ich alle "verschlungen".

Du hast mir trotz eurer Schwierigkeiten Lust auf den KTP gemacht. Wollte sofort für dieses Jahr im April buchen. Pustekuchen, natürlich war alles ausgebucht. Jetzt weiss ich auch das man fast ein jahr im Vorraus buchen muss. 🙁
Aber der nächste April kommt ja bestimmt.

Bei eurer Zwischenlandung in Rom habe ich auch schon mitgefiebert. Und im Eagles View hattet ihr einfach nur Pech mit dem Braipaket.Wir waren ja im April dort und das Paket war genauso vuluminös wie hier immer beschrieben und superlecker.

Aber toll wie witzig du das ganze im Nachhinein beschreiben kannst. 😗

Alles gute
Gypsy
1'162 Beiträge · seit 201205. Jan. 2014 · #118
Hallo Gypsy,

Danke für Deinen schönen Bericht, leider war ich die letzten Tage ziemlich beschäftigt und habe wahrscheinlich einige Folgen auslassen müssen. Wird sich aber nachholen lassen.
Im Oktober 2011 waren wir einige Tage in Katima Mulilo. Unsere Unterkunft hieß Caprivi River Lodge. Muss mal nachprüfen, ob die jetzt in Sambesi River Lodge umgetauft wurde.
So schlecht hat uns Katima Mulilo nicht gefallen; man kann ganz gut einkaufen, der Markt ist umwerfend vielfältig und das Kulturzentrum ist auch einen längeren Besuch wert (Kunsthandwerk u.a.). Und, Ausflüge zu dem südl. gelegenen Liambezi Lake und die dortige Region haben uns wirklich gefallen. Aber ich stimme Dir zu: einmal im Leben reicht!
Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
Themenstarter122 Beiträge · seit 201308. Jan. 2014 · #119
Hallo Michael

Ob Caprivi River Lodge oder Sambesi River Lodge, es ist die gleiche. Je nachdem bei welchem Veranstalter man nachschaut hat man verschiedene Namen. Vor Ort gibt es nur eine.

Sicher waren wir was Katimo anbelangt auch ein wenig vorbelastet. Hatten wir uns doch darauf gefreut den letzten Abend gemütlich in Windhoek ausklingen zu lassen. Ausflüge konnten wir, da wir nur einen Nachmittag da waren, nicht machen. Das Kulturzentrum haben wir nicht gefunden. Wir waren zu Fuss unterwegs und es war sehr heiss. Irgendwann hatte ich dann die Nase voll vom herumirren und wollte nur noch zurück ins Hotel. Also, alles in allem nicht gerade die beste Voraussetzung.

Wünsche dir einen schönen Abend

Gypsy
Themenstarter122 Beiträge · seit 201308. Jan. 2014 · #120
03/05 Freitag

Der Tag heute wird lang und anstregend. Aber zuerst fahren wir zum Flughafen. Ein sehr grosses Wort für den Holzschuppen mit den zwei Türen. Aber immerhin steht sogar Departure und Arrivals über den Türen. 😄 😄
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Wir sind leider viel zu früh am Flughafen. Auf unserem Flugschein steht die Abflugzeit in Namibiantime. Hier im Caprivi ticken die Uhren aber anders und so sind wir sehr lange auf diesem „riesigen“ Flughafen. Wir vertreiben uns die Zeit beim Bummeln durch den Duty Freeshop, schnuppern an diversen Parfums, bewundern die Armani Kostüme und die Gucci Handtaschen. Dann geniessen wir einen Cappucino an der tollen Bar. 😗 😗

Ok Ok ich übertreibe ein wenig. Wir bummeln die Strasse rauf und runter, bewundern die wenigen Blumen die es hier gibt und geniessen eine Limo auf der Holzbank, aber man wird ja noch träumen dürfen! 😎
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Die Autorückgabe geht aber sehr problemlos. Irgendwann steht ein Mann vor uns, sagt er kommt von Windkoek und nimmt den Wagen jetzt mit. Er zeigt mir noch einen Wisch vom Vermieter, wir geben ihm die Schlüssel und das wars. Sehr einfach und unproblematisch.

Flug nach Windhoek, Transfert vom Eros Flughafen zum Internationalen Flughafen. Beim Check in versuchen wir Plätze am Notausgang zu bekommen. Nach einigem hin und her bekommen wir zwei Plätze. Mehr darf sie uns nicht geben, meint jedenfalls die Angestellte. 😠 Besser als nichts. Da ich ja weiss das die Plätze bei der Namibian nicht allzuviel Beinfreiheit haben werde ich Jo meinen Platz überlassen und mich zum Junior setzen. Wir sind halt die Kleinsten der Familie. 🙂
Komisch ist nur das in der Viererreihe, mit Beinfreiheit, gegenüber dem Notausgang nur ein einziger Passagier sitzt. 🤨
Der Passagier und der Stewart bemerken das ich meinen Platz an den Jo abgebe. Kurz nachdem die Türen geschlossen sind kommt der Stewart zu mir und bittet mich und unseren Sohn mitzukommen. Wir bekommen die Plätze mit viel Beinfreiheit in der Viererreihe. Super! 😄 😄

Anscheinend hat der alleinreisende Herr die Plätze gegen jeden verteidigt der sich hinsetzen wollte und sie für uns freigehalten. Es gibt noch nette Menschen. 😘 Wir bedanken uns ganz herzlich und kommen so noch zu einem sehr intressanten Gespräch. So ist der Rückflug viel angenehmer und kurzweiliger als erwartet.

In Frankfurt angekommen erleiden wir erstmal einen Kulturschock. So viele Menschen! Und die scheinen alle auf der Flucht zu sein. Sie hasten und rennen herum. Keiner lacht dich an oder grüsst dich freundlich. Für sowas hat keiner Zeit. Dann die vielen Autos. Wo kommen die nur alle her?

Sicher wisst ihr alle was wir jetzt am liebsten tun würden.
Wieder ins Flugzeug steigen und zurück nach Namibia.

Dabei wissen wir doch genau, in einigen Tagen werden wir wieder genauso sein wie all die anderen Menschen hier. Wir werden uns hetzen und stressen und keine Zeit mehr haben um jeden zu grüssen. Das nennt sich dann Alltag.
Eigentlich schade.
Man müsste versuchen sich jedesmal ein wenig afrikanische Lässigkeit mitzubringen und sie sich erhalten.
Ich wills versuchen!



Fazit der Reise

Es war wirklich wunderschön. Der erste Teil unserer Reise war für mich entspannter da wir immer 2 Nächte an einem Ort waren. Da konnte man wirklich ankommen und geniessen. Die langen Spaziergänge in dieser wunderbaren Natur waren ein unvergessliches Erlebnis. 😘

Als die Jungs dazukamen wurden die Fahrzeiten etwas länger und die Wanderungen etwas kürzer. Aber das hat uns nicht gestört. Es war einfach nur schön mit ihnen zusammen all diese Eindrücke zu erleben. Ich bin schon ein wenig Stolz das die beiden, obwohl sie schon lange nicht mehr zu Hause wohnen, noch gemeinsam Urlaub mit uns machen wollen 😊

Wir haben so viel gesehen das wir noch lange davon zehren können. Aber wir haben auch viel noch nicht gesehen und teilweise nur an der Oberfläche gekratzt. Einige Gegenden will ich unbedingt noch einmal besuchen und dann länger bleiben um es auf mich einwirken zu lassen. Andere waren einmalige Erlebnisse die ich aber auch nicht missen möchte. 🙂

Ich freue mich jetzt schon auf weitere Ferien als Familie und ich habe definitiv das Afrikavirus erwischt und werde noch öfters in diesem Teil der Erde landen. Anfangs dachte ich das Namibia mir nicht so gut gefallen würde wie Südafrika da mir die vielen Blumen und das Grün doch gefehlt haben. Aber hier wechselt die Landschaft immer wieder. Die Weite und die Einsamkeit sind manchmal atemberaubend.
Nie hätte ich gedacht, von endlosem Fast-Nichts so überwältigt zu werden.

Auch fühlt man sich sicherer als in Südafrika, es gibt nicht so viele "no go's" wie im Nachbarland. Natürlich kann das alles mit der Bevölkerungsdichte zu tun haben. Bei einem Land mit 52 Millionen Einwohner ist die Kriminalitätsrate natürlich höher als in einem fast gleich grossen Land mit nur 2 Millionen Einwohner.

Aber es ist gerade diese Einsamkeit immer wieder die mir besonders gut gefallen hat. Da hier nur wenige Menschen leben die sich alles teilen müssen sind sie irgendwie freundlicher und zufriedener.
Es ist einfach ein traumhaft schönes Land zum Wohlfühlen und wiederkommen.

Nun möchte ich mich noch bei euch Allen dafür bedanken das ihr so nett zu mir Neuling gewesen seid.
Ich habe nämlich bemerkt das es wirklich Arbeit ist so einen Bericht zu schreiben. 😗
Eure netten Kommentare haben mir immer Mut gemacht weiterzuschreiben.

Ich wünsche jedem noch viele tolle Reisen nach Afrika und, bitte, bitte noch viele tolle Reiseberichte.

Vielen Dank
Gypsy
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zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2014