das Ministerium hat es ja schon vor einer Woche bestätigt... Heute gibt es eine große Pressekonferenz des Umweltministers wo es nur um die Nashornwilderei geht. Mal sehen, was dort vorgestellt wird. Werde Euch auf dem Laufenden halten.
Viele Grüße aus dem a****kalten Windhoek, Christian
Eine Krähe hackt der Nächsten nicht die Augen aus. Däfür lügt selbst ein Minister daß sich die Balken biegen, da wird wieder einmal niemand zur Rechenschaft gezogen wenn politische und Stammesstrippen eine Rolle spielen (Sammys Connection). Aber im heutigen Namibia klammern sich inzwischen die ehemals allergrößten Kritiker an den allerwinzigsten Strohhalm. Daher ist das "auf dem Laufenden halten" nur als relativ zu bewerten. Der Irrtum und Fehleinschätzung siegen da zumeist. Ohne Dir damit zu nahetreten zu wollen...
nee, das stimmt, hier kann man kaum noch leben; wirklich schlimm. Überall wird man beklaut, alle sind Korrupt, das öffentliche Leben ist praktisch zum Stillstand gekommen, vor lauter Lügen und Betrug von jedem, weiß man kaum noch was man machen soll - echt, grausig.. Dagegen ist ja in Deutschland die Welt noch in Ordnung... wenn denn die Bahn mal fährt, die Kindergärten offen haben und man nicht gerade Milliarden für Flughäfen und Konzerthäuser zum Fenster raus schmeißt 😉
Viele Grüße aus Windhoek (immer noch kalt) Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
travelNAMIBIA schrieb:OFF TOPIC ---------------- Hi Swakop1952,
nee, das stimmt, hier kann man kaum noch leben; wirklich schlimm. Überall wird man beklaut, alle sind Korrupt, das öffentliche Leben ist praktisch zum Stillstand gekommen, vor lauter Lügen und Betrug von jedem, weiß man kaum noch was man machen soll - echt, grausig.. Dagegen ist ja in Deutschland die Welt noch in Ordnung... wenn denn die Bahn mal fährt, die Kindergärten offen haben und man nicht gerade Milliarden für Flughäfen und Konzerthäuser zum Fenster raus schmeißt 😉
Viele Grüße aus Windhoek (immer noch kalt) Christian
Danke Christian, das sind aber Deine Behauptungen 😉
Vielen Dank Christian. Für dieses Pressestatement gibt es nur eine Bezeichnung: Bullshit! Ein öffentliches Statement welches des Eindruck von Unfähigkeit, Untätigkeit, Hilflosigkeit untermauert.
Und die Conservancies werden weiterhin leergeschossen.
Die Zäune von Etoscha sind kaputt und werden nicht repariert.
Den Veterinärzaun östlich Palmwag bin ich vor 14 Tagen abgefahren. Es entsteht eine Luxuskontrollstelle westlich der Teerpad auf der Pad nach Khowarib, während über Kilometer der Veterinärzaun!!! kaputt bzw. voller Löcher ist. Da finanziert wohl wieder ein Wohltäterstaat eine Paradoxsituation und ist politisch mit Blindheit geschlagen was da wirklich los ist.
Es kommt wohl in Kürze die Zeit, wo man sich die Nashörner und Elefanten wohl nur noch auf Bildern anschauen kann und die Chinesen mit erigierten Phallen beglückt die Maßbänder anlegen um ihre Männlichkeit zur Schau zu stellen auf Kosten der restlichen Welt. Afrika mit deren vielen korrupten Politikern sind ein einfaches Spielfeld.
MAmartin6154 Beiträge · seit 201512. Mai 2015 · #166
Swakop1952 hat leider komplett recht. 8 Seiten Blabla und Phrasen. Es wird vor allem gesagt was man bisher gemacht hat und das man das fortsetzen will. Genau das hat ja eindeutig nicht funktioniert, nicht ausgereicht. Einzige konkrete neue Maßnahme ist, das die Prämie für's Petzen verdoppelt wurde. Kein verkehrter Ansatz. Wird allein aber nicht reichen. Sollten nicht alle Nashörner enthornt werden? Löst das Problem zwar auch nicht, aber warum gibt es dazu kein einziges Wort mehr? Wegen Geldmangel eingestellt?
… und am Schönsten wäre schließlich, wenn übergeordnete Behördenstellen die Hörner und Stoßzähne nicht auf eigene Kasse weiter- oder zurückverkaufen würden…das ist vorläufig sehr schwierig zu durchschauen.
leser schrieb:… und am Schönsten wäre schließlich, wenn übergeordnete Behördenstellen die Hörner und Stoßzähne nicht auf eigene Kasse weiter- oder zurückverkaufen würden…das ist vorläufig sehr schwierig zu durchschauen.
Dennoch ist es am ALLERWICHTIGSTEN daß sie endlich mal die Chinesischen Drecksäcke und organisierten Abschaum aufgespürt und im Knast haben. Die Finanziers dieser organisierten Gangs sitzen wohl in China und sind dort wohl angesehene Geschäftsleute und Politiker. Stelle Dir mal vor von wie vielen bedrohten Tieren sie hier sie Hörner und Stoßzähne haben! Ich wünsche denen, daß sie im elendigsten und dreckigsten Knast den Afrika bieten kann für die nächsten Jahre dahinmodern, so oft vergewaltigt daß denen auch Nashornpulver ihr elendes Teil abgestorben läßt. (sorry den Nettikettierenden!)
Ich wünsche denen, daß sie im elendigsten und dreckigsten Knast den Afrika bieten kann für die nächsten Jahre dahinmodern, so oft vergewaltigt daß denen auch Nashornpulver ihr elendes Teil abgestorben läßt.
Bei dem Thema gibt es kein sorry, Swakop. Ich bin voll und ganz auf Deiner Seite.
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Ist ja gut Swakop 1952, dass meistens Chinesen dahinterstecken, ist ja hinlänglich bekannt. Die Razzia soll durch Anzeigen aus der Bevölkerung ermöglicht worden sein, der Einsatz war recht groß und damit wahrnehmbar, höhere Behörden haben sich öffentlich geäußert, das ist schon mal gut. Aber Öffentlichkeit hilft auch nur dort, wo es ein öffentliches Interesse gibt und da bin ich persönlich für Mozambique noch eher skeptisch. Natürlich ist das ein schöner Erfolg, vielleicht erfährt man ein Mal, welches Urteil die Dealer ausgefasst haben und wo sie es verbüßen. Alles hängt m. E. davon ab, was in Mozambique (und China) auf höchster Ebene beschlossen wurde, nur das bestimmt, ob der Aufgriff eine Trendwende darstellt. Noch lässt sich nicht erkennen, ob schützende Hände generell oder nur für einzelne Akteure entzogen wurden, man wird sehen. Grüße
Nein, es ist nicht hinlänglich bekannt daß überall in solchen Drecksgeschäften CHINESEN involviert sind, und diese Leute müssen so heftig als CHINESEN an den Pranger gestellt werden, daß die chinesische Regierung dieses endlich wahrnimmt und es zur Peinlichkeit wird. Mit typisch neudeutscher Gutmenschleisetreterei und Nettikettenscheiße kommen wir keinen Schritt weiter zum Schutz der Tiere.
Im Gegenteil: Es wird immer schlimmer. Oder sollen wir warten, bis dieses Pack alles durch Helfershelfer hat ausrotten lassen?
Und, die Kampagne muß nun auch so weit gehen, daß diese Verbrecher einen Genickschuß furchten müssen, wenn sie nach China zurück kehren. Deshalb versuchen jetzt freie südafrikanische Enthüllungsjournalisten die chinesischen Botschaften zu involvieren, oder, wenn diese nicht wollen, richtig lautstark bloß zu stellen. Da ist das chinesische Regime empfindlich. Und das alles unabhängig davon, was in Mosambik passiert. Denn in Windhoek sitzen auch drei dieser CHINESISCHEN Kuriere mit Nasenhörnern. Im Knast. Hoffentlich noch Jahrzehnte.
Dass bei den weißen und auch den schwarzen Südafrikanern die Chinesen wenig beliebt, ja häufig sogar verhasst sind, wurde mir bei meinem letzten Südafrika-Urlaub vor ca. 6 Monaten deutlich bewusst:
Auf einem Gamedrive zusammen mit einem schwarzen südafrikanischen Ehepaar war das erste, was die Frau beim Anblick des Nashorns im Krüger Park sagte: "Warum lassen die Chinesen dich und dein wunderschönes Horn nicht in Ruhe?"
Des Weiteren sah ich zahlreiche Werbeanzeigen mit dem Hinweis "Wir kaufen nicht in China" oder sogar mit diversen Erläuterungen (meist in Richtung Wilderei-Vorwurf): "Wir kaufen nicht in China, weil ..."
Ich war selbst 3 Wochen in China und geschockt. 1,4 Mrd. Menschen, die alle hungrig nach viel viel viel Konsum und Rohstoffen sind, keinerlei Respekt vor der Natur haben, jedes Tier komplett verwerten ...
Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass es nur noch wenige Nashörner in Hochsicherheitsbereichen, vielleicht sogar ein wenig zooähnlich geben wird. Auch im Krüger-Park implementiert man z. Zt. ein neues Nashorn-Schutz-Konzept (läuft auf einen Hochsicherheitsbereich hinaus) - und auch in Teilen von Namibia, wie bekannt ist.
Beste Grüße
rhh64
Erika2'338 Beiträge · seit 200718. Mai 2015 · #177
Hallo zusammen
Natürlich richtet sich unser Zorn gegen die Auftraggeber, wie Chinesen oder Vietnamesen, aber das wirkliche Pack sind die einheimischen Auftragskiller, die ihre Heimat rücksichtslos ausrauben und die korrupten Beamten, die ihre Seele für Schmiergeld verkaufen und durch ihre masslose Geldgier riskieren, dass die Nashörner eines Tages ausgerottet sein werden.
Bei chinesischen Entscheidungsträgern setzt sich schön langsam die Meinung durch, dass die schlechte Presse wegen Elfenbein und Nashornhorn den wirtschaftlichen Interessen Chinas in Afrika schadet. So lief z. B. praktisch zeitgleich mit dem Aufgriff in Matola in Addis Ababa eine gemeinsame Konferenz mit TRAFFIC zum Thema, siehe http://www.traffic.org, und das ist schon mal peinlich. Also dran bleiben….und vor allem endlich den katholischen und buddhistischen Devotionalienmarkt thematisieren, das ist nämlich der zweite Großverbraucher von Elfenbein.
@ Presserummel noch eine Frage: In welchen südafrikanischen oder namibischen Zeitungen wird über den Aufgriff ausführlich berichtet? Den Witness kenne ich schon, aber sonst noch? Save the rhino schweigt auch? Grüße
aber das wirkliche Pack sind die einheimischen Auftragskiller
Dem kann ich persönlich so nicht zustimmen. Die Verantwortung für das Abschlachten der Tiere dem letzten Glied in der Kette zuzuspielen, ist für mich absolut nicht richtig. Meist sind es doch wohl arme, ungebildete Bewohner ländlicher Gegenden, die ein kleines Stück vom Kuchen für ein etwas besseres Leben abhaben möchten. Welche Bedeutung hat für sie ein Elefant - er zerstört sein Maisfeld und weiter - mir fällt nichts ein.
Ohne Nachfrage keine Auftraggeber, ohne Auftraggeber keine Wilderer. Da wird für mich ein Schuh draus. Jeder Chinese den ich in Afrika sehe, bekommt bei mir auch seinen persönlichen Namen - Mr. Rhinohorn.
Würdest Du den Deutschen oder Schweizer Jäger auch Pack nennen, nur weil er versehentlich einen Wolf für einen streunenden Hund hielt, der seinen Ertrag aus der Jagdpacht minimiert?
Vielleicht liegt meine Meinungsfindung hier zu diesem Thema an meiner Herkunft - aufgewachsen in der DDR. Wir haben natürlich nicht gewildert, doch hat auch jeder versucht ein Stück vom "Volkseigentum" ab zu bekommen, um etwas besser überleben zu können.
LG Christa
www.botswanadreams.de
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