Südnamibia und KTP August-September 2013

Reisebericht 29 Antworten · 14,2k Aufrufe · gestartet 06. Okt. 2013 von D und M
1'409 Beiträge · seit 201005. Nov. 2013 · #21
Hallo Daniela,

Ich liebe Polentswa...dieses Mal hatten wir auch die Nr. 1 - sehr schöner Platz.
Aber Eure Sichtungen am Anfang waren schon toll...Caracal und Suricates etc. pp....cool. Freue mich, wenn es weiter geht! 😁

LG
Fleur
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
730 Beiträge · seit 200605. Nov. 2013 · #22
Hallo Daniela,

ich habe Eure Ankunft im Kgalagdi Transfrontier Park auch schon mit Vorfreude erwartet. 😉
Das geht ja gleich gut los. - Löwe - Karakal und dann noch ein Leo. 🙂

Danke für Euren schönen Bericht 😁 Freue mich auch schon auf die Fortsetzung.

Viele Grüße
Ina
Unsere Website - Reisen ins südliche Afrika: www.inado.de => SCHWERPUNKT KGALAGADI
Themenstarter435 Beiträge · seit 201209. Nov. 2013 · #23
Liebe Fomis

Danke für euer Feedback. Ich hoffe, ich kriege nun endlich noch den Rest der Reise hin.

Am nächsten Morgen früh fuhren wir gleich wieder zum Polentswa Wasserloch, um zu sehen ob evt. der Leopard noch dort sei. Dies war nicht der Fall, dafür trafen wir einen männlichen Löwen mit zwei Löwinnen beim Trinken, alle drei noch relativ jung. Auch diesmal war das Licht nicht optimal, da die Sonne noch nicht aufgegangen war. Die drei tranken und eine der Löwinnen lief in Richtung Campsite davon. Kurz darauf hörte man plötzlich Löwengebrüll, die typischen Reviermarkiergeräusche. Man konnte förmlich sehen, wie sich beim Mähnenlöwen die Nackenhaare aufrichteten. Sie horchten ein paar Minuten, bevor sie in die andere Richtung über die Piste davonliefen. Wir warteten am Wasserloch und nach einiger Zeit kam die Löwin, die in die andere Richtung als ihre Familie gelaufen war, zurück zum Wasserloch, wo sie ein paar Tauben jagte, bevor sie den anderen beiden nachlief.

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Löwe in "Achtungstellung"

Dieser Tag fing gut an. Wir blieben einige Zeit am Wasserloch sitzen und beobachteten Cape Doves, nervöse Namaqa Sandgrouses, Wildebeests, ein Hartebeest und ein Schakal, die alle zum Trinken kamen. Der Schakal versuchte ohne Erfolg, Tauben zu fangen. Interessant war, dass auch Wildebeests und Hartebeests vor dem Schakal Angst hatten. Was kann ein einzelner Schakal einem so viel grösseren Tier antun? Die Instinkte sind aber scheinbar so programmiert.
Nach ca. zwei Stunden fuhren wir noch ein bisschen nördlich bis zum nächsten oder übernächsten Wasserloch, wo nichts los war und anschliessend für eine kurze Verpflegungs- und Pinkelpause ins Camp. Am Mittag waren wir wieder am Wasserloch, da dieses bekannt ist für die vielen trinkenden Raubvögel am Mittag. Es windete ziemlich stark, sodass immer wieder Staubwolken über die Ebene geblasen wurden. Wir befürchteten schon, dass darum die Raubvögel nicht kämen, aber zum Glück war das nicht so. Zuerst kam aber ein Warthog. Diese sind im KTP ja nicht so häufig wie anderswo. Wir mussten nicht lange warten, da kamen die ersten zwei Bateleurs, die sich zuerst auf einem sicheren Baum niederliessen. Plötzlich flog ein riesiger Vogel heran, ein Lapped Faced Vulture, ein eindrücklicher Aasfresser. Nach seinem Abflug trauten sich die Bateleurs erst nach einer gefühlten Ewigkeit endlich zum Wasserloch. Es war nicht nur das Paar, sondern auch ein Jungtier und ein weiteres adultes Tier. Nach den Bateleurs kam ein Secretary Bird und immer wieder auch die üblichen Verdächtigen. Wir fuhren nochmals für eine kurze Siesta ins Camp, bevor wir uns am Abend nochmals ans Polentswa Wasserloch setzten. Diese Wasserloch ist wirklich super, den ganzen Tag lief immer etwas und es hat nie viele Leute, da es ausser für die vier Campsites zu weit weg ist für die gute Fotozeit. Hier war aber auch die Mittagszeit ergiebig, was die vorbei fahrenden Autos gar nicht realisierten. Oft machten sie nur einen kurzen Abstecher zum Wasserloch – nix interessantes und schon waren sie wieder weg.

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Termitenhügel nördlich von Polentswa

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Secretary Bird

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Bateleurs auf einer Akazie

Die folgende Nacht war sehr spannend. Die ganze Nacht hörte man das Reviergebrüll der Löwen. Wir stellten uns vor, dass „unser“ junges Männchen versuchte sein Revier zu erorbern oder zu erhalten und der andere Löwe seines zu verteidigen. Zum Glück war das Gebrüll, wenn auch sehr gut hörbar, immer etwa gleich weit weg. Direkt neben dem Zelt hätte es uns wohl ziemlich Angst gemacht.
Am nächsten Morgen früh brachen wir das Camp ab und verräumten alles, mittlerweile dauerte das inkl. Vorbereitung für das frugale Frühstück ca. 20 Minuten. Wir fuhren wieder die 2 km über die Holperpiste zum Wasserloch, wo wir dann unser Müesli im Auto assen und auf die Löwen warteten. Leider kamen diese nicht und nach ca. einer Stunde fuhren wir südlich. Wir sahen zwar frische Löwenspuren auf der Piste, die dazugehörigen Tiere waren aber über die Dünen verschwunden. In Nossob konnten wir uns ein wenig die Füsse vertreten und wir gingen auch noch in den Hide. Es herrschte Aufregung, da jemand sagte, er habe Cheetahs gesehen. Das interessanteste, was wir in der nächsten Stunde sahen, war ein Crimson breasted Shrike. Wir fuhren weiter nach Süden. Wenig weiter südlich standen Dutzende Autos am Strassenrand. Es gab tatsächlich Cheetahs zu sehen, drei Brüder, allerdings weit weg auf einer kleinen Düne liegend und höchstens ein Beweisfoto wert. Nach einiger Zeit fuhren wir weiter und machten eine kleine Pause beim Picknickplatz Dikbaardskolk bevor fuhren wir über die Upper Dune Road ins Auobtal wechselten. Uns gefiel es, zur Abwechslung mal aus dem Tal zu kommen und in stetem Auf und Ab die Dünen zu befahren. An Tieren waren vor allem einige Black Korhaans und Kori Bustards zu sehen. Ausserdem ein paar Oryx und Steenboks, die aber Reissaus nahmen, wenn man anhielt.

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Upper Dune Road

Liebe Grüsse und Fortsetzung folgt
Daniela
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Themenstarter435 Beiträge · seit 201209. Nov. 2013 · #24
...und ich fahre gleich noch weiter mit KTP

Das Auobtal hat einen ganz anderen Charakter als das Nossobtal. Es ist viel enger und hat zum Teil Kalkkrusten als Uferböschung. Landschaftlich gefiel es uns sehr, aber ausser Vögeln gabe es nicht viel zu sehen. Die Vögel waren dafür interessant. Ein Paar Martial Eagles auf einem Baum, Yellow Billed und Grey Hornbills, Crimson Breasted Shrikes und Lilac Breasted Rollers sowie ein paar weitere waren die Ausbeute des heutigen Nachmittags. Wir hatten in Kieliekrankie gebucht, das einzige Wildernesscamp, das noch Platz hatte und fuhren bald dahin, da wir die Unterkunft geniessen wollten. Die Cabins liegen wirklich sehr schön und wir konnten ein Paar Steenboks beobachten vor dem Eindunkeln. Das Wasserloch ist zwar weit weg, aber die Stimmung ist schon sehr schön. Am nächsten Morgen gingen wir es etwas gemütlicher an und frühstückten auf der Terrasse, am Wasserloch zeigte sich jedoch nichts.

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Blick über die Dünen von Kieliekrankie

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Terrasse Kieliekrankie

Nach dem Auschecken fuhren wir zurück ins Tal und langsam nordwärts. Ausser einer Herde Giraffen und vielen White Backed Vultures mit Jungen in ihren Nestern sahen wir nicht viel Spannendes. Am frühen Nachmittag kamen wir in Mata-Mata an und bezogen unser River View Chalet. Zum Glück hatten wir hier nicht Camping gebucht. Der Platz war voller südafrikanischer Clans mit Kleinkindern, die rumschrien. Wir fanden das für die Kleinen eher Quälerei. Die viele Fahrerei oder das Rumsitzen an Wasserlöchern, wo nicht viel geschieht, ist ja nicht wirklich spannend für Kinder. Wir fuhren dann nochmals raus für den Abend-Gamedrive, aber ausser den Geiern war wieder nichts los. Was auf unserer Wunschliste unter anderem noch fehlte, war eine Verreaux’ Eagle Owl. Wir schauten schon seit wir im Auobtal waren in praktisch jeden Baum und hatten bis jetzt noch keinen Erfolg. Auf dem Rückweg suchten wir wieder die Bäume ab und plötzlich sah ich eine Eule aus dem Augenwinkel. Wir hatten ein gute Sicht auf sie und sie putzte sich sogar für uns und schaute uns mit verschlafenem Blick an.

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Verreaux' Eagle Owl bei der Federpflege

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Terrasse River View Chalet Mata-Mata

Anschliessend fuhren wir zurück ins Camp und warfen den Braai an. Dies war unsere letzte Nacht im KTP und am anderen Morgen früh checkten wir aus, bevor wir nochmals südlich in den Park fuhren. Leider waren wir wieder nicht besonders erfolgreich und zudem war die Piste südlich von Mata-Mata sehr schlecht und wir hatten die Nase voll davon, immer im Auto zu sitzen. Wir fuhren Mitte morgen aus dem Park raus und nach dem üblichen Formularkrieg in Namibia ein. Es gibt ja Leute, die 2 Wochen im KTP bleiben. Uns haben die 6 Tage/5 Nächte gereicht. Klar kommt man ins „Jagdfieber“ und hofft auf die ultimative Sichtung, aber so lange ohne Möglichkeit, sich richtig zu bewegen, ist nichts für uns.

Auf den nächsten ca. 100 km begegneten wir niemandem. Dann kamen langsam die Autos auf dem Weg in den KTP. Unterwegs sahen wir auch noch eine grössere Kolonie Suricates und einen Black Eagle auf einem Telefonmast sitzend. Leider flog er davon, bevor wir ihn fotografieren konnten.

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Suricates an der C15

Wir hatten die Campsite „Adlerhorst“ auf Wildmoor gebucht. Diese erwies sich für unsere letzte Campingnacht als Glückstreffer. Es ist eine Cattlefarm im Auobtal und die Besitzer haben direkt an die Felswand eine Terrasse gebaut mit Spülbecken und Braai und flachem Platz zum Zelten. 20 m daneben gibt es neben einem Fels eine mit Donkeyboiler beheizte Dusche und ein WC. Zuerst kletterten wir aufs Plateau oberhalb der Campsite und wanderten dann einige Zeit der Kante entlang. Es war richtig schön, sich wieder mal die Füsse zu vertreten. Dabei scheuchten wir zwei Spotted Eagle Owls auf, die bei einem Fels sassen. Sie flogen davon, aber die eine konnten wir wenigstens noch von Weitem fotografieren. Ausserdem gab es viele Rock Dassies, deren Bauten sich in den Gängen des Kalkfelses befanden. Wir stellten diese Nacht kein Zelt auf, da es laut Besitzer weder Hyänen noch sonst etwas gefährliches gäbe und die Schlangen noch nicht aktiv seien, da es erst ein paar Tage warm war. Von der Terrasse sah und hörte man zwar die Strasse (C15), aber es kam höchstens alle halbe Stunde mal ein Wagen und nach Einbruch der Dunkelheit fährt ja niemand mehr rum. Uns hat der Platz gut gefallen, ist ein guter Zwischenhalt auf dem Weg vom KTP Richtung Norden. Es gibt dort zur Abwechslung Kalkfelsen statt Sanddünen.

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Campsite Adlerhorst in Wildmoor mit Openair-Bad links bei den Felsen

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gut getarnte Spotted Eagle Owl

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Canpsite Adlerhost Wildmoor

Lieber Gruss
Daniela
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Themenstarter435 Beiträge · seit 201209. Nov. 2013 · #25
Liebe Fomis

Hier noch der letzte Teil des Reiseberichts.

Unser nächstes Ziel war die Okambara Elefant Lodge. Wir wollten uns noch etwas Gutes tun vor der Rückreise und noch Elefanten sehen, da es diese ja im Süden sonst nicht gibt und Elefanten einfach so toll sind.

Die Lodge ist sehr schön, der Bungalow, den wir hatten war auch sehr geschmackvoll und das Essen okay. Die zahmen Katzen haben uns eher etwas beelendet als beeindruckt und der Gamedrive war leider nicht sehr gut. Das Ziel des Fahrers war einzig, die Elefanten zu finden, die einen Sender tragen. Er hielt z.B. zuerst nicht mal bei einem Rudel Elands an, erst als ich stopp rief. Er schaltete dabei nicht einmal den Motor aus. Wir fanden zwar die Elefanten noch, aber schon fast zu spät mit wenig Licht. Ausserdem litt die Gegend unter extremer Trockenheit und war wohl früher extrem überweidet gewesen und darum jetzt total verbuscht. Uns hat der Drive und das Gelände jedenfalls nicht so gefallen und wir verzichteten auf einen weiteren Gamdrive am nächsten Morgen. Am Abend wurden auf der Terrasse die Küchenabfälle ausgeleert, was 8 Stachelschweine anlockte. Wir sind ja dagegen, dass Wildtiere gefüttert werden, aber die Stachelschweine aus der Nähe zu sehen, fanden wir dann doch cool.

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Cheetah in Okambara

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Blühende Akazien-Büsche auf Okambara

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Okambara Elefant

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Haupthaus Okambara Elefant Lodge

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Bungalow von aussen

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Bungalow Innenansicht

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"Mixed Grill" am Wasserloch hinter dem Okambara-Haupthaus

Am anderen Morgen sassen wir noch ein paar Stunden am Wasserloch hinter dem Haus bevor wir uns auf denWeg nach Windhoek machten. Dort luden wir unser Gepäck im Chameleon Guesthouse aus und gaben anschliessend unseren Wagen ab. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit Organisieren unseres Gepäcks und ein paar friedlichen Stunden am Pool im Chameleon. Am Abend fuhren wir ins „Am Weinberg“ zum Abschieds-Nachtessen. Ein ausgezeichnetes Essen mit schönem Blick über die Stadt von der Terrasse aus, allerdings für namibische Verhältnisse recht teuer und für unseren Geschmack etwas zu deutsch.

Am nächsten Morgen gingen wir noch zu Fuss in die Stadt, machten einen kleinen Rundgang zu den üblichen zentralen Sehenswürdigkeiten bevor wir im Craft Center Café einen leckeren Salat assen und zurück zum Chameleon gingen. Wir wurden pünktlich um 13 Uhr vom Fahrer unseres Vermieters abgeholt und zum Flughafen gefahren. Check-in war schnell erledigt und wir standen noch ein Weilchen vor dem Flughafengebäude an der Sonne und flogen pünktlich nach 16 Uhr nach Johannesburg. Diesmal beeilten wir uns nach dem Aussteigen und überholten viele Mitreisende aus dem Flugzeug in den langen Gängen zur Immigration. Daher mussten wir nicht so lange anstehen und erwischten unseren Weiterflug mit Swiss nach Zürich problemlos, obwohl wir nur 1 1/4 Std. zwischen den Flügen hatten.

Fazit der Reise: Es hat uns wieder sehr gut gefallen. Die Weiten, Farben und Formen und vor allem Ruhe im südlichen Namibia, die Blumenpracht im Namaqualand und der Kgalagadi Transfrontier NP boten eine abwechslungsreiche Reise. Wir sind zwar viel gefahren und hatten manchmal auch nur eine Nacht am selben Ort. Dies hat uns aber nicht gestresst, da Camping in dieser Region der Welt unglaublich schön ist, aber eben nur Mittel zum Zweck,um der Natur näher zu sein. Wir haben uns so wenig wie möglich mit dem Alltagskram befasst und Auf- und Abbau, Einkauf etc. auf ein Minimum beschränkt. Wir sind immer vor oder spätestens mit der ersten Dämmerung aufgestanden und haben oft erst im Dunkeln angefangen zu kochen. So blieb uns genug Zeit für Wanderungen, Fahrten und Fotografieren. Nun überlegen wir uns, wo die nächste Afrikareise hingehen soll: Nordnamibia, Botswana, Uganda/Ruanda, östliches Südafrika? Die nächste Reise 2014 wird aber wahrscheinlich wieder in die USA gehen.

Allen vielen Dank fürs Mitlesen und liebe Grüsse
Daniela

PS: Falls ihr noch irgend etwas genauer wissen wollt, schreibt ruhig.
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4'129 Beiträge · seit 200810. Nov. 2013 · #26
Hallo, D und M!
Beinahe wäre er uns durch die Lappen gegangen, dein wunderbarer Reisebericht.
Herzlichen Dank dafür und für die schönen Fotos!

Grüße von den lilytrotters
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
22 Beiträge · seit 201421. Apr. 2014 · #27
Hallo Daniela,

Ich habe Deinen RB in einem Rutsch durchgelesen und bin begeistert!

Sehr gut geschrieben und wundervolle Bilder - Danke dafür 😘

Liebe Grüsse

Moni
Liebe Grüsse Moni http://www.TickerFactory.com/
388 Beiträge · seit 201221. Apr. 2014 · #28
Hallo Daniela,

gut dass Dein Bericht heute noch einmal nach vorne geholt wurde, sonst wäre mir dieser durchgerutscht.

Eine Frage zu Mata Mata:
Wir haben für nächsten März dort ein River Chalet gebucht.
Wie liegen diese Chalets denn zum Campingplatz bzw. welche Nummern sind ruhiger?
Gibt es dort ein funktionierendes Wasserloch? Ich hatte in einem anderen Bericht gelesen, dass das Wasserloch trocken gefallen ist.

Vielen Dank für den tollen Bericht, den ich heute in einem Rutsch verschlungen habe und
herzliche Grüße
Kerstin
Themenstarter435 Beiträge · seit 201221. Apr. 2014 · #29
Hallo Esmeralda

Ob das Wasserloch überhaupt Wasser hatte, kann ich nicht sagen - Tiere haben wir jedenfalls keine gesehen. Wir waren aber praktisch auch nur in der Dämmerung und im Dunkeln da und am nach 5 Tagen KTP auch gesättigt, sodass wir einfach den relativen Luxus des Bungalows genossen haben nach den Camps ohne Dusche und Zaun.

Wir waren im Doppel-Bungalow, der am nächsten zum Hide und Campground lag (Nr. weiss ich nicht mehr) - das hat uns aber nicht gestört. Man war vor Blicken geschützt und gehört haben wir auch nichts. Wir haben einfach unseren Sundowner genossen, das Bad und das breite Bett. Am Morgen sind wir wieder früh los, sodass ich zur weiteren Lärmentwicklung nichts sagen kann.

Liebe Grüsse
Daniela
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1'182 Beiträge · seit 200622. Apr. 2014 · #30
Hallo Esmeralda,

wir waren im Januar auch in dem ersten Doppel-Chalet (RF4Z = for disabled) nach dem Campground und dem Hide. Lärmbelästigung gab es überhaupt nicht. Aber das kann wohl auch einmal anders sein. Die River Chalets sind verhältnismäßig luxuriös mit A/C und TV bis der Strom abends abgeschaltet wird. Die Terrassen mit Grill sind riesig. Man hat einen tollen Blick über das ausgetrocknete Rivier in die Landschaft. Das Wasserloch ist sehr weit links von den Chalets - man kann es kaum sehen (das scheint mir der größte Nachteil der Chalets zu sein). Deshalb kann ich auch nicht sagen, ob überhaupt Wasser im Wasserloch war. Tiere haben wir nur sehr wenige in weiter Entfernung gesehen. Trotzdem haben wir das Chalet sehr genossen.

Vor zwei Jahren waren wir in einem anderen Doppel-Chalet. Da hatten wir abends ein großartiges Schauspiel. Ein Löwenrudel näherte sich langsam dem Wasserloch. Das Roaring ging durch Mark und Bein. Im Schein der starken Taschenlampen war das gut zu verfolgen ... von der Terrasse mit einem Gin & Tonic, da kann man nicht meckern.

Gruß,
Bernd
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