franzicke2'085 Beiträge · seit 201225. Sept. 2013 · #81
... wie schön!!! Nach mehreren Etappen, die ich in aller Stille genossen habe, will ich das doch mal in aller Deutlichkeit und Lautstärke sagen. Die ersten Elefanten an der Straße - bei uns auf dem Weg zur Grootberg-Lodge - einfach ein ganz besonderer Moment. Und dann die SchlafLöwen - herrlich! Ich freu mich sehr auf mehr im und um Dolomite. Grüße Franzicke
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201225. Sept. 2013 · #82
Hallo Nane und Bele
Vielen Dank für's Reinschauen.
@Nane: Das war eine Serienbildaufnahme und nachher mit Photoshop zusammen gebastelt. Da ich PS Anfänger bin (brauche sonst ein anderes Programm für die Bildbearbeitung) hat das ziemlich lange gedauert... 😐
@Bele: Ja, die Wüstenelefanten waren sicher eins der Highlights. Das war so süss. Und als sie näher bei uns waren ging der Kleine fast unter die Mutter. Das hat wirklich allen gefallen! Und für das viele Abdrücken - war echt anstrengend für den Zeigefinger - hat Mann sich doch schon ein Bierchen verdient, oder? 😛 Aber nebenbei, Apéro gehört bei uns immer dazu und Alexa kam sogleich mit ein Glas Weisswein angerauscht...
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201225. Sept. 2013 · #83
Hallo Franzicke
Vielen Dank! 🙂 Ja, die Schalflöwen waren tolll. Wir waren nur etwa 3-4 Meter entfernt! Und dann noch die Erklärung des Guides: "these are lions..." das war echt witzig 😄
Übrigens, als der Motor anging, öffnete er kurz die Augen.
MOMoosy60 Beiträge · seit 201325. Sept. 2013 · #84
Hallo Gnu,
lese auch schon länger mit, super Dein Bericht. Das steigert meine Vorfreude. In einer Woche geht's für uns auch los. Besonders beeindruckt, hat mich das Foto mit Deinem springenden Sohn.
LG
Moosy
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201225. Sept. 2013 · #85
Hallo Moosy
Vielen Dank! Und schön, dass du mitfährst. Und noch schöner (zumindest für dich 😵 ), dass du selber bald dort bist.
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201225. Sept. 2013 · #87
Fortsetzung Tag 15: Dolomite Camp – Okaukuejo
Heute haben wir ca. 180 km Park vor uns. Im Westteil hat es ziemlich viel Vegetation. Wir sehen viele Tiere, u.a. drei Breitmaulnashörner. Auch an den Wasserlöchern ist viel Betrieb.
Endlich kann ich auch ein Foto meiner Namensvettern machen 😄
Bald wird es trockener. Die Strecke zieht sich in die Länge. Endlich kommt die vereinsamte Toilette, die definitiv keinen Preis gewinnt. Macht einen eher verwahrlosten Eindruck. Papier muss man selber mitbringen. Aber wenn man muss, dann muss man halt…
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201226. Sept. 2013 · #88
Fortsetzung Tag 15: Dolomite Camp – Okaukuejo
Gegen 15.00 h kommen wir nach Okaukuejo. Was für ein Kulturschock! 🤨
Hinweis Okaukuejo: Das Camp ist riesig. Es wimmelt von Leuten. Manche Angestellte sind unfreundlich. Der Campingplatz ist staubig und man ist ziemlich dicht aufeinander. Die Sanitäranlagen den vielen Gästen entsprechend kurz nach der Reinigung noch sauber… Zum Essen gibt’s Buffet, welches ganz passabel ist. Das Highlight ist definitiv das Wasserloch, das für vieles entschädigt.
Vorbei ist’s mit den gemütlichen, einsamen Nächten. Und ausgerechnet hier bleiben wir zwei Nächte. Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt. Hätten wir doch eine dieser Nächte sonst wo investiert, z.B. Bagatelle, Dolomite oder später auf Okonjima.
Wir versuchen das Beste daraus zu machen und melden uns gleich für einen Nightdrive morgen Abend an. Ist allerdings auch nicht ganz billig, 400 N$ p.P. Nach einem Besuch beim Wasserloch, wo gerade nicht so viel los ist, gehen Nils und ich noch in den kalten, aber sauberen Pool und spielen mit einem Ball. Das Essen später im grossen Restaurant ist ganz ok. Anschliessend besuchen wir nochmals das Wasserloch. Wir treffen wieder die Schweizerin vom netten Pärchen von Twyfelfontein; ihr Freund liege mit Fieber im Bett. Sie machen sich etwas Sorgen, es könnte Malaria sein. Ich kann sie aber beruhigen, dass dies fast sicher nicht sein kann, erstens hat es praktisch keine Mücken und zweitens sind sie ja auch erst gestern ins mögliche Malariagebiet gekommen und die Inkubationszeit dauert mehrere Tage. Hier am Wasserloch werden wir aber belohnt, Giraffen, Nashorn mit Jungtier, Elefant und –wie wir am Morgen erfahren –später kommt, als wir schon tief und fest schlafen, noch eine Gruppe Löwen vorbei.
endlich kam ich jetzt mal dazu deinen wunderschönen Bericht in einem Rutsch zu durchzulesen.
Tolle Bilder 😄 😄 😄 .
Du weckst soviele schöne Erinnerungen in mir. Bagatelle, der riesige Picknickkorb aus der Sossusvlei Lodge, das Mowani Mountain Camp (wir waren allerdings in der Lodge), das Damara Living Museum, die Wüstenelefanten, das Okaukuejo Camp "seufz" ...
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201226. Sept. 2013 · #90
Vielen Dank Lil! Ich freue mich, dass es dir gefällt 🙂 , wir schwelgen selber auch noch in den Erinnerungen. Und: freu dich; gleich geht's weiter... 😉 Gruss vom Gnu
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201226. Sept. 2013 · #91
Tag 16: Okaukuejo
Wir gehen es heute gemütlich an. Sozusagen anti-zyklisch. Während die ersten um halb sechs sich bereit machen, warten wir bis die Sonne kommt, duschen erstmals und gehen dann frühstücken. Am Nachbarstisch hat es eine Gruppe, die schon von der Frühsafari zurück ist. Die beschreiben uns, wo sie einen Löwen beim Okondeka Wasserloch gesehen haben. Beim Zusammenlegen der Zelte, merken wir, dass wir tatsächlich die Zweitletzen überhaupt sind. Wir fahren jetzt natürlich nach Norden, um den Löwen zu suchen. Und tatsächlich, wir müssen nicht lange suchen, liegt er da auf einem Hügel und überschaut ‚sein‘ Reich.
Obwohl er eigentlich gestern schon auf der Strecke lag, wollen wir jetzt doch noch zum Märchenwald. Im Iwanowski Führer steht, das sei ein landschaftlicher Höhepunkt. Um es kurz zu machen, das kann man getrost weglassen. Es hat zwar vereinzelte dieser schönen Moringa-Bäume, die man aber auch bei Halali sehen kann. ‚Märchenwald‘ und ‚landschaftlicher Höhepunkt‘ ist aber definitiv übertrieben.
Auf der Rückfahrt bestaunen wir die Lanschaft...
... und die schönen Springies (obwohl es nicht allen gefällt 😛 )
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201226. Sept. 2013 · #92
Tag 16: Okaukuejo
Wir fahren früh zurück. Ich gehe ans Wasserloch, um Tagebuch zu schreiben, während die anderen an den Pool gehen. Zuerst ist nicht viel los, doch dann kommt er; der grosse, stolze Bulle und ich werde Zeuge eines Elefantenbads. Super! Wie der sich vollspritzt.
Champagner8'672 Beiträge · seit 201026. Sept. 2013 · #93
Oha - der Märchenwald sah bei uns aber ganz anders aus.... 🤩 Das konnte man noch am ehesten als Highlight unserer Etosha-ohne-Tiere-Tour bezeichnen!!! 😄 Wobei ich mich jetzt frage, ob der Unterschied nur an der Jahreszeit lag oder ob ihr an der falschen Stelle wart. 😕 Wenn du magst, kann ich hier mal ein Vergleichsfoto reinstellen.
LG Bele
P.S.: die eben eingestellten Fotos vom Wasserloch schau ich mir nur unter Protest an 😈
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201227. Sept. 2013 · #95
Fortsetzung Tag 16: Okaukuejo
Nachher gehe ich auch noch an den Pool, wo wir etwas chillen, den Turm besteigen, mit einem Ball spielen…
Bei Sonnenuntergang spazieren wir nochmals beim Wasserloch vorbei. Wir sind nicht die einzigen, die jetzt Lust auf einen Apéro haben...
Um sechs gehen wir sofort essen, damit wir um sieben für den Nightdrive bereit sind. Wir sind zu acht im Safariauto. Alle erhalten eine warme Überjacke, die man auch wirklich dringend nötig hat. Der Start ist grandios; nach ca. zwei Minuten kreuzt eine Löwin die Strasse und gleich darauf folgt der ‚König‘, der sein Revier mit Duftspuren markiert. Interessanterweise scheint ihn das grelle Licht des Scheinwerfers überhaupt nicht zu stören. Er nimmt keine Notiz von uns. Später sehen wir noch Elefanten, zwei kämpfende Spitzmaulnashörner und insgesamt vier Hyänen. Obwohl es bitter kalt ist, schlafen die Buben während der Fahrt immer wieder ein. Als wir zurückkommen sehen wir, dass auf dem Platz neben uns doch tatsächlich eine Gruppe Overlander sich eingerichtet hat. Die scheinen aber auch müde zu sein, ausser den Schabrakenschakalen regt sich nicht mehr viel.
Champagner8'672 Beiträge · seit 201027. Sept. 2013 · #96
Gnu schrieb:Hallo Bele
Ja, kannst gerne mal deinen Märchenwald einstellen...
Kannst gleich noch lauter protestieren, ein paar Bilder vom Wasserloch kommen noch 😉
Gruss vom Gnu
Guten Morgen Gnu,
wieder tolle Fotos vom ...urgghhhh....Wasserloch in Okaukuejo 😵 Echt, dieser Teil Namibias hat es versch...... mit mir - wenn ich alleine bedenke, wie viel Geld ich gespart hätte, wenn sich mir 2011 nur ansatzweise ein solcher Anblick geboten hätte 😠 🤪
So, hier mein Märchenwaldfoto, das einzigste, das ich auf die Schnelle gefunden habe:
Das war dann aber auch auch schon alles Märchenhafte dort.....
Übrigens kann ich deine Söhne verstehen: ich schlafe als absoluter Morgenmensch bei solchen Nachtfahrten auch gerne ein.... 😊 !
Ich freu mich schon auf eure Weiterfahrt - Okaukuejo und Etosha ingesamt dürfte ich ja bald überstanden haben, oder? (Aber du siehst, für deinen Bericht quäle ich mich sogar dort durch 😎 ).
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201227. Sept. 2013 · #97
Hallo Bele
Also gut, wir haben schon mehr als nur 1 Moringa-Baum gesehen, das geb ich zu 😄 , aber Wald? Und in Halali hat es gefühlt gleich viele dieser schönen Bäume.
Hatte noch nicht ganz verstanden, weshalb es für dich eine Qual ist. Habe deshalb mal deinen 2011 Bericht etwas durchstöbert... jetzt hab ich's kampiert; am Wasserloch war absolut tote Hose, gell? Dafür habt ihr ja ein lustige Gruppe gehabt und euch gegenseitig unterhalten... 😛
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201227. Sept. 2013 · #98
Tag 17: Okaukuejo – Halali
Die Overlander beginnen doch wirklich um Viertel nach fünf mit aufräumen und einpacken. Wir verspüren aber noch keine Lust unsere warmen Schlafsäcke zu verlassen. Wir gehen erst später frühstücken (wieder anti-zyklisch als letzte...) Die heutige Fahrt liefert an Tieren nichts Besonderes, ausser die üblichen Vedächtigen, die wir trotzdem immer wieder gerne sehen; einer riesigen Zebraherde bei Rietfontein, welches wir das schönste Wasserloch finden und einigen Gnus. Zwischendurch hat man einen grandiosen Blick auf die Etosha-Pfanne, diese unendlich weite Salzwüste.
In Halali konnten wir zum Glück ein Doppelchalet reservieren und müssen nicht schon wieder campen. Die Chalets sind recht hübsch, auch relativ weit auseinander, kommen aber bei weitem nicht an das Dolomite Camp heran (das nicht teurer ist). Wir geniessen den Nachmittag am Pool und gehen auch zweimal ans Wasserloch, das sehr schön gemacht ist, aber viel weniger Tiere hat als in Okaukuejo.
Hinweis Halali: Einiges kleiner und weniger hektisch als Okaukuejo. Die Angestellten sind freundlicher. Das Essen eher besser. Ans Wasserloch kommen vermutlich weniger Tiere.
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201227. Sept. 2013 · #99
Tag 18: Halali – Onguma
Da wir früh wach sind, beschliessen Nils und ich eine Morgenpirschfahrt zu machen. Wir wären besser im Bett geblieben, ausser einer Giraffe und einem Impala sehen wir gar nichts… Nach der Dusche gehen wir gemütlich frühstücken. Auf der Fahrt Richtung Ostende sehen wir anfangs kaum Tiere. Allerdings ist der Look-Out in die Salzpfanne sehr eindrücklich.
Erst in der Nähe von Namutomi sehen wir wieder mehr Tiere, einmal sogar Elen-Antilopen.
In Namutomi essen wir kurz was aus unseren Vorräten. Da wir noch Zeit haben, beischliessen wir die Fischer’s Pan zu umfahren, da gemäss Iwanowski dort Wasservögel, wie Pelikane und Flamingos, zu sehen sind. Weit und breit ist hier aber kein Vogel zu sehen, abgesehen davon bräuchten Wasservögel ja auch Wasser und das ist auch weit und breit nicht zu finden. Am einzigen Wasserloch werden wir dafür mit vielen Antilopen, Giraffen und Warzis belohnt.
Dann fahren wir zum ‚Von Lindquist‘-Gate raus und biegen 100 m weiter gleich links nach Onguma ab. Ich habe die Campsite Dik-Dik reserviert, die ganz am Rande ist.
Hinweis Onguma: Momentan gibt es 6 Stellplätze in einem relativ dichten Wäldchen (z.Z. werden weitere Campingplatz an anderer Stelle gebaut). Jeder Platz hat eine eigene Dusche/WC. Man darf den wunderschönen Pool der Bushcamp Lodge mitbenutzen und kann auf Anfrage auch in der schönen Lodge essen. Pool und Restaurant liegen beide direkt neben einem Wasserloch.
Wir geniessen den netten Pool, gönnen uns einen Drink. Wir plaudern mit einer anderen Schweizer Familie, die, wie sich herausstellt, sozusagen aus unserer Nachbargemeinde kommt. Das Abendessen ist sehr gut. Leider erfahren wir während dem Essen von Alexas Eltern per sms, dass Schnugi, eins unserer Meerschweinchen zuhause, wegen der grossen Hitze gestorben ist. Wir sind etwas schockiert, sehr, sehr traurig. Das Dessert können wir nun gar nicht mehr geniessen. Traurig gehen wir ins Bett.
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201229. Sept. 2013 · #100
Tag 19: Onguma – Waterberg
Wir schlafen aus. Beim Aufstehen merken wir, dass wir wieder einmal die letzten sind. Ja nu, was soll‘s? Immer noch traurig wegen Schnugi versuchen wir aber auch schon vorwärts zu schauen; Nils will unbedingt wieder ein junges Meersäuli zu Linda und Cäsi (Cäsar) dazu kaufen.
Nach den Zelt-Zusammenlegen und Einpacken sind wir startklar und sitzen schon im Auto. Doch es fehlt die Sonnenbrille von Alexa. Also alle Taschen wieder raus und dursuchen. Nicht gefunden. Hmm. Vielleicht im Zelt? Argh, nein, könnte das wirklich sein? Also Zelt nochmals aufstellen und tatsächlich, da ist die Brille! Ach wie schön, so kommen wir wenigstens nicht aus der Übung.
Auf der B2 sehen wir ganz viele Warzis, die links und rechts der Strasse grasen. Es fällt uns auf, dass manche Familien grau und andere eher rot-braun sind. Ansonsten bietet die Strecken nicht viel Besonderes. In Otjiwarango hat es einen grossen SuperSpar. Hier werden die Vorräte gefüllt. Dann geht’s weiter zum Waterberg, genauer Waterberg Wilderness Lodge. Wir werden hier eine Budget-reundliche Kompromiss-Variante machen; die erste Nacht werden wir hier campen, die zweite in der Plateau-Lodge verbringen. Auf der Waterberg Anderson Campsite sind wir ganz alleine.
Hinweis Waterberg Anderson Campsite: Etwas erhöht, aber im relativ dichten Gebüsch liegend. Hat einen eigenen View-Point. Jeder Platz hat seine eigene Dusche/WC in einem gemeinsamen Häuschen. Fleisch kann man kaufen, Brennholz vorhanden.
Ich freue mich schon lange auf eine Boerewurst vom Grill. Jetzt gibt es die endlich. Schmeckt gut! Da heute schon die zweitletzte Nacht im Zelt ist, machen wir mal noch eine neue Ordnung. Fabian schläft mit Alexa und Nils mit mir. Übermorgen wird dann noch getauscht.