GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201210. Sept. 2013 · #22
Fortsetzung Tag 4: Koiimasis Campsite
Endlich rennen auch die Strausse an uns vorbei.
Am Nachmittag hat jeder Zeit für sich oder auf Neudeutsch; wir chillen n’bisschen. Ich klettere noch auf die nahen Felsen, um euch Fotos von der Campsite mitzubringen. Die Klippies sind auch nur 3 m entfernt.
Zu Beginn hat uns die Rancherin (Anke Izko) einen leicht unterkühlten Eindruck gemacht. Bei einem netten Gespräch bei der Bezahlung taut sie dann allerdings etwas auf und erzählt uns vom harten Farmleben, das sie hier seit 25 Jahren erlebt und dem ständigen Wasserproblem. Und so verwundert uns ihre etwas raue Art auch nicht weiter. Als ich ihr dann noch sage, dass meine Email, die ich ihr Ende Oktober geschrieben habe, meine erste Mail überhaupt nach Namibia war, ist das Eis vollends gebrochen und sie schenkt uns sogar ein paar frisch gepflückte Kumquats. Was für ein Wandel.
Bald geht die Sonne unter.
Heute grillieren (unsere nördlichen Nachbarn sagen dazu grillen) wir erstmals selber; es gibt leckere Oryxstücke mit Folienkartoffeln und Gurkensalat und dazu einen guten südafrikanischen Rotwein. Anschliessend sitzen wir bei einem gemütlichen Lagerfeuer zusammen und diskutieren um dieses und jenes. Ich schreibe noch meine Reisenotizen auf, mach eine Sicherheitskopie der Fotos und krieche um 21.00h als letzter in den warmen Schlafsack.
Unser Lagerfeuer:
Morgen Abend werden wir auf der Sesriem Campsite sein. Und ich werde euch berichten, dass unser Alarm mehrmals losging...
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201211. Sept. 2013 · #24
Hallo Bele
Die Reise mit den Jungs zusammen hat uns allen gut getan. War wirklich toll.
Ja, die Klippies, an denen hatten wir viel Freude. 😄 Sind ja nahe mit Elefanten und Seekühen verwandt und offenbar entsprechen die Zähnchen den Stosszähnen beim grossen Bruder.
franzicke2'085 Beiträge · seit 201211. Sept. 2013 · #25
Hallo Gnu, inzwischen bin ich auch noch aufgesprungen - und dazu kann ich mich nur beglückwünschen 😉 Und euch zu eurer tollen Reise!!! Ausgesprochen schöne Fotos hast du da ... insbesondere bei den Erinnerungen an Koiimasis komm ich aus dem Schwelgen gar nicht raus. Danke dafür und Grüße Franzicke
take off1'674 Beiträge · seit 201211. Sept. 2013 · #26
Hallo Gnu,
wunderschön wie du die Landschaft in Bildern eingefangen hast. 🙂 🙂 🙂
Nun sitze ich hier im kalten und verregneten Saarland und schwelge in Erinnerungen an Namibia 🙂 Vielen Dank für diese schöne Eindrücke. Aber in 5 Monaten und 16 Tagen (aktueller Stand) werden wir auch wieder dort sein. 😄
Besonders gut gefallen mir die Aufnahmen von Koiimasis. Bei unserem letzten Besuch übernachteten wir in den genialen Lodge Unterkünften von Festinn Fels. Doch nächstes Mal sind wir auch mit Dachzelt unterwegs und die Campsites sehen ja wirklich super aus.
Ich freue mich schon auf die Weiterreise mit euch - um so mehr, da noch einige eurer Ziele auch auf unserer Route liegen werden.
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201212. Sept. 2013 · #27
Hallo Franzicke und Dagmar
Schön dass ihr auch dabei seid! Und ich freue mich sehr, dass ihr euch durch die Fotos mitreis(s)en lässt: 😉 .
Ja, Koiimasis ist wirklich ein traumhaft schöner Fleck... Und die Campsite ist top (wie auch einige, die noch folgen werden). Dagmar, da könnt ihr euch jetzt schon freuen...
Hoffentlich kann ich heute Abend etwas weiter schreiben.
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201212. Sept. 2013 · #28
Tag 5: Koiimasis – Sesriem Campsite
Fürs Aufstehen, Morgenessen und Zusammenpacken brauchen wir heute zwei Stunden. Das ist eindeutig eine klare Steigerung (aber immer noch recht lang, oder?). Die 20 km Farmpad sind wieder wunderschön; Oryxe, Springbocks und Strausse begleiten uns.
Nachher folgt eine insgesamt sehr schöne und abwechslungsreiche Fahrt, zuerst auf der D707, dann auf der C27. Autos begegnen wir praktisch keinen. Zwischendurch, bei einer einsamen Siedlung, rennen Kinder herbei. Wir geben ihnen je ein Pack Kräcker, die wir gerade zur Hand haben, dafür darf ich ein Foto machen.
Wir fragen uns, wie diese Tiere hier noch leben können.
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201212. Sept. 2013 · #29
Fortsetzung Tag 5: Koiimasis – Sesriem Campsite
Von weitem sehen wir linkerhand grosse Sanddünen der Namibwüste. Um 13.30 h erreichen wir Sesriem.
Bei der Rezeption der Sesriem Campsite sind zwei Mitarbeiter, der eine, der Freundliche, heisst uns willkommen und gibt uns Platz 19, beim anderen, dem Unfreundlichen, müssen wir das Permit bezahlen. Das Permit für Wüstenquell, das wir später brauchen, will er uns aber nicht gleich verkaufen, wir sollen morgen nochmals kommen. So ein Depp! Der Platz Nr. 19 ist am Rand und man hat einen tollen Blick in die weite Grassavanne.
Hinweis Sesriem Campsite: Das ist die offizielle NWR Campsite. Weil man hier schon im Park ist, darf man morgens 1 Stunde früher zu den Dünen fahren. Die Plätze sind alle recht weit auseinander, besonders bei den Plätzen am Rand hat man einen tollen Weitblick. Eine Platzreservierung scheint aber häufig nicht zu klappen, es geht eher nach der Regel first-come-first-serve. Die ganze Anlage macht einen sauberen, gepflegten Eindruck. Die Sanitäranlagen sind gut. Es gibt ein eigenes Restaurant. Man kann aber auch in der nahe gelegenen Sossusvlei Lodge essen gehen (was sich sehr lohnt).
Alexa, Nils und ich beschliessen etwas im Restaurant trinken zu gehen, bevor wir noch zu den Dünen fahren. Fabian will im Auto bleiben, das ich aber abschliessen soll. Während wir unsere Cola trinken, hören wir von Weitem einen Autoalarm und sagen, das sei sicher Fabian, der aus dem Auto will. Der Alarm ertönt noch 2x, er ist ganz bestimmt im ganzen Camp zu hören. Ja, als wir zurück sind, realisieren wir, dass es tatsächlich Fabian war, der die Tür mehrmals von innen öffnete (und dann geht offensichtlich der Alarm los, weil ja verschlossen).
Wir fahren los Richtung Dünen. Nach einigen km merken wir, dass es vermutlich über 40 km bis zu den ersten Dünen im Sossusvlei geht. Also kehren wir um und fahren zu nahe gelegenen Elimdüne. Es folgt ein nicht-endend wollender Aufstieg. Immer wieder meint man, jetzt dann gerade oben zu sein, nur um zu merken, dass es noch weiter geht. Nils trottet etwas hinter uns anderen her und meckert auch ein bisschen. Ihm gehe das langsam auf den Sack!
Fortsetzung folgt (und der Alarm ging nochmals los...)
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201212. Sept. 2013 · #30
Fortsetzung Tag 5: Koiimasis – Sesriem Campsite
Man wird dafür mit einer grandiosen Aussicht in alle Richtungen belohnt.
Als wir zurück sind stellen wir schnell die Zelte auf, duschen und machen uns fürs Nachtessen in der Sossusvlei Lodge bereit. Zwischendurch gibt es noch einen wunderschönen Sonnenuntergang.
Nun wird’s so richtig kalt und ich ziehe die Kappe an für den Weg in die Lodge. Dem Guard am Parkgate erklären wir, dass wir nachher wieder kommen. Das Essen in der Lodge ist wirklich der Hammer! Es gibt ein reichhaltiges Buffet mit allem drum und dran. Bei Jacobus unserem Kellner will ich einen Breakfast Basket für morgen früh bestellen. Er erklärt, dass dies nicht möglich sei, da wir nicht von der Lodge seien. Worauf ich ihm sage, ich wisse aber von Freunden (hab ihm nicht gesagt, dass dies hier im Forum gelesen bedeutet), dass dies auch dann möglich sei. Worauf er seine Chefin holt. Als ich ihr dann auslege, dass wir morgen Abend nochmals auf dem Campingplatz bleiben, ihr die Campsite-Nummer gebe und versichere, dass wir den Baket sicher zurückbringen, geht es dann doch. Zurück beim Gate instruieren wir den Guard, dass wir morgen um 5.30h, also 1 h bevor das Gate öffnet, kurz raus müssen zur Lodge und dann gleich wieder rein kommen.
Hinweis Breakfast Basket: Gibt es in der Sossusvlei Lodge. Lohnt sich, wie ihr morgen sehen werdet. Kostet ca. 110 N$ p.P. (bin nicht mehr ganz sicher). Kann nur bestellt werden, wenn man nochmals hier übernachtet (logischerweise).
Wegen der Kälte ziehe ich zwei Schichten in den Schlafsack an. So geht’s grad. Ich bin gespannt auf morgen… und schlafe ein. Plötzlich, wir schlafen alle tief, geht der Autoalarm los. Alexa und ich sind sofort hell wach. Alexa, die den Schlafsack als Decke benutzt, ist schon auf der Leiter, während es immer noch laut hupt. Ich, noch halb im Schlafsack, halte auch den Kopf raus. Aber, da ist nichts. Das Hupen hat aufgehört. Keine sich entfernenden Schritte oder so, nichts. Keine eingeschlagenen Fenster. Mit Taschenlampe bewaffnet mache ich eine Runde um unseren Platz, sehe aber nichts Verdächtiges. Die Kinder haben von all dem nichts mitbekommen, sind nicht einmal erwacht. Mit etwas mulmigem Gefühl krieche ich wieder ins Zelt. Es ist ruhig bis am Morgen. Weshalb der Alarm losging, bleibt ein Geheimnis bis zum Schluss.
lionfight1'324 Beiträge · seit 201313. Sept. 2013 · #32
Toller Bericht, sehr informativ. Aber auch sehr gelungene Fotos. Welche Kamera?
Gruß! der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201213. Sept. 2013 · #33
Hallo Peter und Joe
Vielen Dank. Das freut den Schreibenden... 😁
@ Peter: Ja, hab's auch gesehen; einige Fotos könnten wir fast austauschen... 😄
@ Joe: Ah, jetzt kommt die Kamerafrage (ich rechnete damit, dass sie irgendwann kommt 😎 . Ich bin mit einem Leichtgewicht unterwegs; mit der Panasonic Lumix FZ200. Und ich bin sowas von zufrieden; hab immer 600mm dabei, bei durchgehender Lichstärke von 2.8! Muss keine Objektive wechseln, ist eben rel. leicht, Akku hält sehr lange. Und, man kann damit qualitativ hochwertige Fotos machen. Es gibt allerdings einen Nachteil; der kleine Sensorchip, d.h. bei schlechten Lichtverhältnissen (eindunkeln, nachts) kommt man schnell an die Grenze.
ich lese auch weiterhin gespannt mit und springe immer zwischen dem Reisebericht von Peter und von dir hin- und her. 🙂
Mitten in der Nacht von der Alarmanlage aus dem Schlaf gerissen zu werden stelle ich mir ziemlich aufregend vor - muss man ja nicht unbedingt haben, so einen Schrecken...
Champagner8'672 Beiträge · seit 201013. Sept. 2013 · #35
Gnu, das mit der Alarmanlage kenn ich, war sicher ein Kurzschluss wegen nächtlicher Feuchtigkeit. Mein Polo hat sich deshalb mal eine zeitlang wie ein Baby aufgeführt, kaum war ich eingeschlafen, hat er losgeheult - und nach dem Stillstellen (nein, gestillt hab ich ihn aber nicht) lag ich dann ganz verspannt im Bett und hab auf den nächsten Alarm gewartet..... der genau zu dem Zeitpunkt kam, als ich gerade wieder eingeschlafen war 😈 ! Da kamen Erinnerungen hoch an die Zeit, als die Jungs klein waren.....
So, und jetzt bin ich gespannt auf die Sossusvlei-Fortsetzung, da hat es mir auch sehr gut gefallen (vorallem vermutlich weil ich keine Tiere erwartet und daher auch nicht enttäuscht war 😎 ). Den Frühstückskorb der Lodge kenn ich auch, jammmmmm!
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201214. Sept. 2013 · #36
Hallo Bele und Friend
Ja, das mit der Alarmanlage müsste nicht sein. War zum Glück nur 1x so (oder sonst war's Fabian 😵 ). Aber hier in dieser Nacht konnte ich danach auch nicht so gut schlafen; lauschte auf Schritte oder so. Und dann hörte ich wirklich mal Schritte; das war aber ein Oryx, das um's Auto herum schlurfte.
Bele; bin froh, dass du nicht den Polo gestillt hast... 🤩
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201214. Sept. 2013 · #37
Tag 6: Sesriem – Sossusvlei
Kurz vor 5.00h stehen wir auf, was allerdings bei der Kälte gar keinen Spass macht. Beim Zusammenlegen der Zelte haben wir kalte, klamme Finger. Als wir kurz nach 5.30h beim Gate sind, um den Breakfast Basket zu holen, ist da kein Guard! Klappt es etwa doch nicht? Nach mehrmaligem kurzen Hupen geht endlich ein Licht im Häuschen an und wenig später kommt der Guard doch raus. Gottseidank! Der arme Kerl hat noch geschlafen. Wir holen schnell den Breakfast Basket, gehen beim Gate wieder rein (der Guard hat sich jetzt wirklich ein Trinkgeld verdient) und fahren los Richtung Düne 45.
Als wir bei Düne 45 sind, sehen wir die lange Menschenschlange, die sich langsam hinaufwindet. Alle wollen den Sonnenaufgang auf der Düne erleben. Das passt uns gar nicht, die vielen Leute, also fahren wir weiter. So erleben wir den Sonnenaufgang während der Fahrt und haben so die Möglichkeit bei mehreren Dünen anzuhalten und sie in der aufgehenden Sonne zu fotografieren (was im Nachhinein gesehen eh viel besser war, das sind mit der besten Fotos, die wir machen konnten).
Beim ersten Parkplatz hinten lege ich den 4x4 ein, um die letzten 5 km in Angriff zu nehmen. Ich fahre vorsichtig in der Sandpiste los. Oh-wei-ah! Nach ca. 15 m wird der Sand ganz tief, ich gebe zu wenig Gas und – das Auto bleibt stecken. Vorsichtig fahre ich etwas zurück, lege den 1. Gang ein, gebe ordentlich Gas und – ja, es geht vorwärts. Mein Puls ist bei 180. In den tiefen Spuren und Dellen zu fahren ist nicht so einfach. Zwischendurch hüpft das Auto fast wegen der Dellen. Steuern ist auch nicht leicht. Aber, wir kommen heil an.
Unser nächstes Ziel heisst Big Daddy, eine der höchsten Sanddünen der Welt. Zuerst müssen wir noch über das fache Vlei. Es bläst ein bissiger Wind.
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201214. Sept. 2013 · #38
Fortsetzung Tag 6: Sesriem – Sossusvlei
Dann geht’s steil hinauf. Nach ca. 1/3 hat Nils (mit den viel kürzeren Beinen) leider schon genug. Er und Alexa kehren um, währen Fabian und ich im Eiltempo weiter steigen. Es kommt mir vor wie bei einer Bergtour in den Schweizer Alpen; frühmorgens, ein kalter Wind, auf einem Grat, ein Schritt vor, ein halber zurück, wie im Schnee. Nach knapp 1 h haben wir den Gipfel erreicht. Wow! Herrlich!
GnuThemenstarter203 Beiträge · seit 201214. Sept. 2013 · #39
Fortsetzung Tag 6: Sesriem – Sossusvlei
Vom Gipfel sehen wir, dass der Wind stark zugenommen hat. Das ganze Tal verschwindet fast im Sand. Und zwar kommt der Wind von Osten. Wir ziehen die Schuhe ab und rennen barfuss runter, he he hee…
Eigentlich wäre jetzt der Breakfast Basket, auf den ich mich schon so lange freue, an der Reihe. Beim Auto angekommen, haben wir aber die traurige Gewissheit, dass das hier nun nicht mehr möglich. Es hat sich ein richtiger Sandsturm entwickelt. Es ist 10.00h, wir haben unterdessen ziemlich Hunger, aber wir entscheiden zurück zu fahren.
Zurück auf der Campsite ist die Sicht zwar klar, aber auch hier hat es immer etwas Sand in der Luft. Trotzdem decken wir den Tisch mit dem wunderbaren Breakfast Basket. Da hat es alles, was das Herz begehrt.
Nachmittags besuchen wir noch den Sesriem Canyon. Na ja, in der Schweiz haben wir natürlich imposantere Schluchten. Abends lässt der Wind etwas nach. De es ein Ostwind ist, ist es dafür viel wärmer. Wir kochen Risotto, den wir aus der Schweiz mitgebracht haben.
Morgen geht’s nach Swakopmund und ich werde euch erzählen, weshalb ich denke, dass J.R.R. Tolkien in Namibia war und ich werde von einer Begegnung berichten, die mir einen gehörigen Schrecken eingejagt hat.
Deine Fotos sind berauschend, ich freue mich immer auf jedes Weitere, zumal Du ja am Ende eines Teils immer geschickt neugierig auf den nächsten Tag machst. 😛
Wir fliegen in gut 2 Wochen zum zweiten Mal nach Namibia und so ein schöner Reisebericht ist die perfekte Einstimmung, tausend Dank. 😄
Liebe Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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