Reisebericht

3 Wochen, 2 Dachzelte – unsere 1. Namibia-Reise

von Gnu · begonnen 05. Sept. 2013 · 59 Teile

Teil 105. Sept. 2013
Liebe Fomis

Wir waren vom 14.7.-7.8.2013 als Selbstfahrer in Namibia unterwegs. Wir; das sind meine Frau Alexa, unsere beiden Söhne Fabian (14) und Nils (12) und ich namens Philipp v/o Gnu.

Nach einigem Hin und Her habe ich, der sich selber gar nicht als besonders talentierter Schreiberling betrachtet, mich doch entschlossen, einen RB zu verfassen. Dies in erster Linie als Dankeschön an dieses wunderbare Forum, in dem ich Fragen stellen konnte (und immer sofort eine Antwort erhielt), Tipps bekam und andere RBs mit interessanten Infos mitlesen konnte. Ich lade euch herzlich ein, mit uns mitzufahren.

Ich werde u.a. berichten, wie uns ein Taxifahrer stehen gelassen hat, welche Tiere uns einen Schrecken einjagten und warum ich glaube, dass J.R.R. Tolkien in Namibia war, bevor Mordor Gestalt annahm. Natürlich möchte ich euch auch einige Fotos unserer wunderbaren Reise zeigen. Und ich werde versuchen, für andere Erstlinge wichtige Erfahrungen und Hinweise weiter zu geben.

Hinweis: Im blauem Balken mit dem Titel drin, kann man rechts auf die Sonne klicken und sich so nur die von mir erstellten Reiseberichtsbeiträge anzeigen lassen (ohne Kommentare; wenn man schneller durchlesen will).


Hier unsere Stationen:
Tag 1 Windhoek, Gästehaus Tamboti
Tag 2 Bagatelle Kalahari Ranch Campsite
Tag 3 Koiismasis Campsite
Tag 4 Koiimasis Campsite
Tag 5 Sesriem Campsite
Tag 6 Sesriem Campsite
Tag 7 Swapkopmund, Hotel Pension Rapmund
Tag 8 Swapkopmund, Hotel Pension Rapmund
Tag 9 Swapkopmund, Hotel Pension Rapmund
Tag 10 Wüstenquell Campsite
Tag 11 Ameib Ranch Campsite
Tag 12 Mowani Mountain Camp Campsite
Tag 13 Mowani Mountain Camp Campsite
Tag 14 Etosha, Dolomite Camp
Tag 15 Etosha, Okaukuejo Campsite
Tag 16 Etosha, Okaukuejo Campsite
Tag 17 Etosha, Halali
Tag 18 Onguma Campsite
Tag 19 Waterberg Andersson Campsite
Tag 20 Waterberg Plateau Lodge
Tag 21 Okonjima Campsite
Tag 22 Düsternbrook Hippo Chalet

Und hier eine Übersicht dazu (blau eingerahmt sind die festen Unterkünfte, ohne Rahmen sind Campsites):

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Um das gleich vorweg zu nehmen, wir können diese Route durchaus empfehlen. Die einzige Änderung, die wir jetzt machen würden, wäre nur 1 Nacht Okaukuejo und diese zusätzliche Nacht auf Okonjima oder Bagatelle verbringen. Doch dazu später mehr.

So, und hier noch zwei Fotos, damit ihr wisst mit wem ihr auf die Reise geht…

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Das Gnu grüsst...
Teil 207. Sept. 2013
Prolog

Starten wir doch gleich mit einem Prolog. Mit der Planung habe ich im Oktober 2012 (auf einem Hausboot in Südfrankreich auf dem Canal du Midi) begonnen. Da habe ich mir den m.M.n. sehr guten und aktuellen Iwanoswski Reiseführer zu Gemüte geführt und eine grobe Planung gemacht. Anschliessend habe ich hier im Forum Vorschläge zur genauen Routenführung erhalten und jede Menge Tipps gelesen.

Ende Oktober habe ich meine erste Anfrage an eine Gästefarm geschrieben, Ende November die Flüge mit der Swiss (Zürich – Johannesburg – Windhoek) gebucht und auch die Übernachtungen in Sesriem und im Etosha. Allerdings waren dann für unsere Daten schon keine festen Unterkünfte in Okaukuejo (Etosha) mehr verfügbar, nur noch die Campsite.
(Ehrlich gesagt hat mich das schon etwas verwundert, dass die Chalets schon so früh ausgebucht sind. Von anderen habe ich später gehört, dass sie noch im März ein freies Chalet in Okaukuejo gebucht haben – vielleicht kommt das durch Absagen zustande.)

Hinweis: Etosha und Sesriem sollte man für die Hauptreisezeit unbedingt sehr früh buchen.

Da es Hauptreisezeit war und aufgrund von Infos hier im Forum, habe ich alle Übernachtungen nach und nach vorgebucht ausser die 2 Nächte in der Region Twyfelfontein, was sich als Fehler erwiesen hat; Wegen einem etwas unsicheren Gefühl habe ich, schon in Namibia unterwegs, mal beim Aabadi Moutain Camp angerufen und leider die Antwort erhalten, sie seien voll ausgebucht. Im ersten Moment war ich grad etwas verunsichert und befürchtete, gar nichts zu finden. Wir konnten dann aber auf die Mowani Campsite ausweichen, was sich im Nachhinein als Glücksfall herausstellte. Dort hat es uns ausserordentlich gut gefallen.

Hinweis: Ich häng hier mal eine Packliste an, in der Hoffnung, dass sie mal jemanden von Nutzen sein wird.

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So, nun genug geschwafelt. Im nächsten Beitrag, werde ich kurz die Ankunft, die Autoübernahme und unsere erste Nacht in Windhoek schildern und was der Unterschied zwischen einer Schweizer Uhr und einem Windhoeker Taxifahrer ist.
Teil 307. Sept. 2013
Tag 1: Ankunft Windhoek, Übernachtung im Gästehaus Tamboti

Vorab muss ich beichten, dass ich für den heutigen Tag leider gar keine Bilder zur Verfügung habe. Ich verspreche euch aber, ab morgen geht’s auch mit Foto so richtig los… Es hat sich einfach nicht ergeben und wir hatten auch sonst alle Hände voll zu tun. Dafür kann ich heute mit einer ziemlich lustigen Geschichte aufwarten. Nun aber der Reihe nach.

Die ganze Anreise mit dem Flug mit Swiss von Zürich nach Johannesburg, dort vier Stunden Aufenthalt und mit der SAA nach Windhoek ist lang, sehr lang! Da ich normalerweise in einem Flugzeug nicht schlafen kann, beschliesse ich Schlaftropfen zu nehmen. Also so richtige, nicht homöopathische. Ausser dass ich 1x kurz einnicke, nützen die aber gar nichts. Kommt hinzu, dass Nils (der Jüngere) wegen noch etwas kurzer Beine nicht mit den Füssen auf den Boden kommt. Seine Beine lässt er nun ständig hin und her baumeln und alle paar Minuten werde ich in die Wade getreten… Ich glaube den anderen geht es auch nicht viel besser. So kommen wir ziemlich müde um 14.20 h in Windhoek an.

Ein freundlicher Fahrer unserer Autovermietung Savannah Car Hire holt uns mit unseren vier grossen Koffern ab. Auf der Fahrt nach Windhoek schläft Nils nun doch noch ein. Und wir sehen am Strassenrand schon erste Paviane. In Windhoek bei der Autovermietung geht alles sehr professionell; nach ein paar Formalitäten wird mir das Auto, der 4x4, Zeltauf – und abbau etc erklärt. Unterdessen packt Alexa die Koffer in die mitgebrachten Reisetaschen um. Die leeren Koffer dürfen wir hier beim Vermieter lassen. Zu unserer grossen Freude erhalten wir beim Toyota Hilux einen Upgrade auf den stärkeren Motor und erst noch ein nigelnagelneues Fahrzeug mit gerade mal 45 km! Nicht schlecht, oder?

Da die Sonne nun schon tief steht, merken wir, dass es nichts mehr wird mit einkaufen und so beschliessen wir, gleich zum Tamboti Gästehaus zu fahren. Das Tamboti hatte ich gewählt, weil es nahe der Autovermietung liegt. Und über diese Wahl sind wir jetzt froh. Ziemlich aufgeregt und nervös, weil auf der ‚falschen‘ Seite sitzend und fahrend und mitten im Abendverkehr, fahren wir los. Während der Fahrt denke ich für mich, so toll ist der Motor auch nicht, obwohl stärker man aber ganz ordentlich aufs Gas drücken muss. Tja, ich Lappi! Beim Einparken erst merke ich, dass ich in der Hitze des Gefechts die Handbremse voll angezogen liess… (Lappi ist ein Helvetismus und heisst so viel wie Trottel)

Die freundliche Deutsch-stämmige Besitzerin weist uns ein (wir haben ein Familienzimmer, einfach aber sauber), erklärt uns, dass man nicht mit Bauchtasche umgehängt sich präsentieren soll (Kreditkarte und Geld in Hosentasche) und empfiehlt uns den vor dem Tor wartenden Taxifahrer Fernando. Der bringt uns zu Joe’s Bierhaus. Ahh, lecker, endlich ein erstes Stück Game. Gefällt uns gut hier. Wir wollen uns von Fernando schon um 19.30h abholen lassen. Aber das geht ihm nicht, da er dann schon Kunden hätte. Also 20.00h. Als typische Schweizer gehen wir schon kurz nach 19.50h raus. Es ist kalt. Wir warten. Es wird immer kälter. Wir warten. Andere Taxifahrer wollen uns mitnehmen, aber wir haben ja schon abgemacht. Wir warten. Und es wird noch kälter. Kurz vor 20.30h (ja, so doof waren wir) rufen wir Fernando dann an. Er sagt, dass er in 20 Min hier sei. Nach 20 Min kommt tatsächlich ein Taxi, mit kaputter Frontscheibe, ein junger Fahrer kommt raus und fragt: „Fernando, to Tamboti?“. Ja, aber das ist gar nicht Fernando. Er erklärt uns, er sei der Sohn. Hm… Sein Vater hätte ihn angerufen, uns hier zu holen. Ja und wo ist Fernando? Der schlafe schon!!!

Um 21.00h gehen wir müde ins Bett und freuen uns auf die morgige erste Fahrt nach Bagatelle.
Teil 408. Sept. 2013
Tag 2: Windhoek – Bagatelle Kalahari Ranch Campsite

Das Frühstück im Tamboti ist reichhaltig und gut. Die Besitzerin und der Sohn sind wieder sehr nett. Wir lassen uns den Weg zum SuperSpar erklären, packen alles ein und fahren los.


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Mit Einkaufsliste bewaffnet durchackern wir den Spar. Hier gibt’s wirklich alles; frisches Gemüse und Obst, Nutella, Müesli etc.

Hinweis: Im SuperSpar in Windhoek finden wir sehr nützliche Taschen mit Reissverschluss. (Im Forum habe ich auch gelesen, dass man im Ikea Taschen mit Reissverschluss kaufen kann).
Hier noch ein Bild dazu mit der Tasche hinten in der Mitte.

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Nachdem alles verstaut ist, merken wir, es fehlt noch WC-Papier – so ein Sch… Also geht Alexa nochmals rein. Als sie wieder kommt, merken wir, dass noch was fehlt (ich glaub es war eine Flasche Weisswein). Aargh! Und so vergeht die Zeit.

Erst um 11.30 fahren wir ab. Viel zu spät. Zum Glück kommt man auf der geteerten B1 Richtung Mariental zügig voran. Kurz vor unserem heutigen Ziel, nun schon auf der Gravelroad D1268, bemerken wir, dass wir eigentlich noch gar keine Tiere gesehen haben. Und just in dem Moment huschen drei Erdmännchen vor uns über die Strasse und kurz danach sehen wir unseren ersten Springbock. Was für schöne Tiere!

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Die Sonne steht schon tief als wir auf Bagatelle ankommen. Wir werden sehr freundlich empfangen, erhalten einen Willkommenstrunk und unsere Campsite wird uns gezeigt. Wow, ist das schön hier!


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Hinweis Bagatelle: Es gibt etwa 6 Campsites, je ca. 100 m auseinander, jede mit eigenem Facility-Häuschen. Alles sauber und ordentlich und ganz schön gelegen. Essen in Ranch möglich. Feuerholz vorhanden.

Fortsetzung folgt sogleich...
Teil 508. Sept. 2013
Fortsetzung Tag 2: Windhoek – Bagatelle Kalahari Ranch Campsite

Schnell die Zelte aufstellen (wir wissen sogar noch, wie es geht) und auf geht’s zu einem Abendspaziergang auf den Dünenkamm. Herrlich – unser erster Sonnenuntergang.

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Zum Abendessen haben wir uns in der Ranch angemeldet, wir kommen bequem zu Fuss hin. In der Lounge, wo wir einen Apéro geniessen, gibt es sogar Wifi. Meine Frau und die Buben zücken sofort ihre Geräte und schicken erste Eindrücke nach Hause. Derweil ich mit dem Vater der Besitzerin (Deutscher in der dritten Generation) ein nettes Gespräch führe. Gut, Gespräch ist vielleicht übertrieben; er erzählt vom Leben in Namibia, ich lausche gespannt. Das nachfolgende Essen ist hervorragend und die Bedienung ebenfalls.

Später, als wir zu unserer Campsite zurück gehen, ertönen zwischendurch immer mal wieder Geräusche – von uns selbst... Ja, die Essensumstellung etc. Die Nacht ist kalt, wir freuen uns auf den warmen Schlafsack. Die erste Nacht im Zelt. Wir müssen uns noch etwas daran gewöhnen. Obwohl nur 1.20 m breit, ist es aber nicht wirklich eng. Und so wird die erste Nacht im Zelt recht gut, nur zwischendurch wenn grosse Wellen an den Bug schlagen, erwache ich kurz (sprich, wenn Fabian, der nicht mehr der kleinste ist (eigentlich ist er bei uns schon der grösste) sich ruckartig dreht, dann schaukeln auch wir etwas hin und her… Nils ist da noch etwas handlicher).

Morgen geht’s in die Tirasberge und ich erkläre euch, weshalb Maltahöhe bei Gelegenheit auch umgetauft werden soll.
Teil 610. Sept. 2013
Tag 3: Bagatelle Kalahari Ranch Campsite – Koiimasis Campsite

Um 7.00h ist Tagwache. Soeben erscheint auch die Sonne. Wir sind noch überhaupt nicht eingespielt; erst duschen alle, dann müssen wir das Morgenessen erstmals suchen und die Zelte zusammenlegen geht noch überhaupt nicht flott. Die Zeit verstreicht. Und als wir endlich abfahren ist es schon 10.30h.

Ahh, nein! Wir haben tatsächlich gestern noch nicht alles eingekauft; Zucker und Abwaschmittel müssen wir nun in Mariental noch besorgen. Nun geht’s Richtung Westen, Richtung Maltahöhe, auf einer ganz neuen Teerstrasse. Angenehm zu fahren, aber sehr eintönig. Immerhin sehen wir erste Webervogelnester und zwar die von der modernen Sorte, die die immer gut verbunden sind…

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Aber, was ist eigentlich mit dieser Strasse los? Es geht konstant abwärts. Ich dachte, wir fahren in ein Gebirge, auf eine Höhe. War aber eine falsche Annahme. Es geht immer weiter runter. Und jetzt, wo wir schon so viel Höhe verloren haben, kommt Maltahöhe. Das macht ja keinen Sinn. Diese Ortschaft sollte deshalb wie kürzlich Lüderitz einen neuen Namen erhalten: Maltatiefe.

Ab Maltatiefe kommt die Gravelroad. Plötzlich geht’s steil runter und vor uns breitet sich eine wunderschöne Landschaft aus. So stellen wir uns Afrika vor, eine richtige Baumsavanne. Wir halten noch kurz beim Schloss Duwisib. Und etwas später biegen wir auf die schöne D707 ein.

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Fortsetzung folgt gleich...
Teil 710. Sept. 2013
Fortsetzung Tag 3: Bagatelle Kalahari Ranch Campsite – Koiimasis Campsite

Wir bemerken, wie gestern, dass wir keine Tiere gesehen haben und sogleich stehen 5 Oryxe auf der Strasse und Löffelhunde im Gras.

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Die Sonne steht schon wieder sehr tief. Endlich kommt das Farmschild Koiimasis. Die 20 km Farmpad fahren wir mit Abendsonne; was für eine herrliche, einsame Landschaft! Und so viele Tiere. Einfach traumhaft.

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Schnell einchecken, zur Campsite Nr. 3 und die Zelte schon beim Eindunkeln aufstellen. Wir haben uns heute zum Abendessen in der Fest-Inn Lodge angemeldet. Die 500 m gehen wir zu Fuss. Nebst uns ist nur noch ein Deutsches Paar mit einer ca. 13-jährigen Tochter anwesend. Sie will uns unbedingt ihr Bungalow zeigen. Bereitwillig und gespannt gehen wir mit. Und wirklich, das ist ein ganz tolles Zimmer, direkt in die Felsen hinein gebaut.
Das Essen ist relativ einfach, aber gut.
Wir schwatzen noch etwas mit der Familie, die wir später noch ein paar Mal sehen werden.
Roland, der nette Besitzer der Lodge, fährt uns in der kalten Nacht zu unserer Campsite zurück. Ich mach noch ein Foto unseres Nachbarplatzes, wo ein gemütliches Lagerfeuer zu sehen ist. Dann kriech ich als letzter ins Zelt. Ich bin froh, dass ich nebst Schlafsack einen Seiden-Innenschlafsack und eine Wolldecke vom Autovermieter habe. Heute brauch ich’s.

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Hinweis zu Koiimasis: 5-6 an den Felsen gelegene, sehr schöne Campsites mit Wasser, Feuerstelle, Grillstelle und bedecktem Tisch, gemeinsame Duschen/WC. Fleisch und Feuerholz erhältlich. Essen in benachbarter Lodge nach Anmeldung möglich.
Teil 810. Sept. 2013
Tag 4: Koiimasis Campsite

So, heute können wir es mal richtig gemütlich angehen. Wir fahren keinen Meter und können erst noch die Zelte stehen lassen. Nach dem Duschen machen wir uns ein gemütliches Frühstück auf dieser schönen Campsite. Die Sonne wärmt uns schon etwas. Fabian, der unbedingt braun aus den Ferien zurück kommen will, ergreift diese Gelegenheit und isst oben ohne (ich getrau es mich fast nicht sagen, aber ich arbeite in einer dermatologischen Klinik und versuche Alexa und Fabian schon seit Jahr und Tag klar zu machen, dass man auch zu viel Sonne haben kann…). Zum Glück haben wir auch die kleine italienische Kaffeemaschine mitgenommen, im Spar gab’s Illy Kaffee, mhhh….
Ein paar Vögel beobachten gespannt unser Treiben.

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Wir beschliessen, den ca. 5 km langen Rundweg um die Ranch zu machen. Nils stöhnt zwar etwas, das sei eine lange Wanderung. Aber es gefällt dann doch allen sehr. Wir sehen erste Klippschliffer.

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Ich frage diese nette Frau, ob ich ein Portrait machen darf.

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Fakir-Webervögelnest 😉

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Teil 910. Sept. 2013
Fortsetzung Tag 4: Koiimasis Campsite

Wir klettern ein bisschen auf den Felsen herum, geniessen die Aussicht.

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Wir geniessen die irrsinnig schöne Landschaft.

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Weitere Webervögel.

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Teil 1010. Sept. 2013
Fortsetzung Tag 4: Koiimasis Campsite

Endlich rennen auch die Strausse an uns vorbei.

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Am Nachmittag hat jeder Zeit für sich oder auf Neudeutsch; wir chillen n’bisschen. Ich klettere noch auf die nahen Felsen, um euch Fotos von der Campsite mitzubringen. Die Klippies sind auch nur 3 m entfernt.

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Zu Beginn hat uns die Rancherin (Anke Izko) einen leicht unterkühlten Eindruck gemacht. Bei einem netten Gespräch bei der Bezahlung taut sie dann allerdings etwas auf und erzählt uns vom harten Farmleben, das sie hier seit 25 Jahren erlebt und dem ständigen Wasserproblem. Und so verwundert uns ihre etwas raue Art auch nicht weiter. Als ich ihr dann noch sage, dass meine Email, die ich ihr Ende Oktober geschrieben habe, meine erste Mail überhaupt nach Namibia war, ist das Eis vollends gebrochen und sie schenkt uns sogar ein paar frisch gepflückte Kumquats. Was für ein Wandel.

Bald geht die Sonne unter.

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Heute grillieren (unsere nördlichen Nachbarn sagen dazu grillen) wir erstmals selber; es gibt leckere Oryxstücke mit Folienkartoffeln und Gurkensalat und dazu einen guten südafrikanischen Rotwein. Anschliessend sitzen wir bei einem gemütlichen Lagerfeuer zusammen und diskutieren um dieses und jenes. Ich schreibe noch meine Reisenotizen auf, mach eine Sicherheitskopie der Fotos und krieche um 21.00h als letzter in den warmen Schlafsack.

Unser Lagerfeuer:
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Morgen Abend werden wir auf der Sesriem Campsite sein. Und ich werde euch berichten, dass unser Alarm mehrmals losging...
Teil 1112. Sept. 2013
Tag 5: Koiimasis – Sesriem Campsite

Fürs Aufstehen, Morgenessen und Zusammenpacken brauchen wir heute zwei Stunden. Das ist eindeutig eine klare Steigerung (aber immer noch recht lang, oder?). Die 20 km Farmpad sind wieder wunderschön; Oryxe, Springbocks und Strausse begleiten uns.

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Nachher folgt eine insgesamt sehr schöne und abwechslungsreiche Fahrt, zuerst auf der D707, dann auf der C27. Autos begegnen wir praktisch keinen. Zwischendurch, bei einer einsamen Siedlung, rennen Kinder herbei. Wir geben ihnen je ein Pack Kräcker, die wir gerade zur Hand haben, dafür darf ich ein Foto machen.

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Wir fragen uns, wie diese Tiere hier noch leben können.

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Fortsetzung folgt...
Teil 1212. Sept. 2013
Fortsetzung Tag 5: Koiimasis – Sesriem Campsite

Von weitem sehen wir linkerhand grosse Sanddünen der Namibwüste. Um 13.30 h erreichen wir Sesriem.

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Bei der Rezeption der Sesriem Campsite sind zwei Mitarbeiter, der eine, der Freundliche, heisst uns willkommen und gibt uns Platz 19, beim anderen, dem Unfreundlichen, müssen wir das Permit bezahlen. Das Permit für Wüstenquell, das wir später brauchen, will er uns aber nicht gleich verkaufen, wir sollen morgen nochmals kommen. So ein Depp!
Der Platz Nr. 19 ist am Rand und man hat einen tollen Blick in die weite Grassavanne.

Hinweis Sesriem Campsite: Das ist die offizielle NWR Campsite. Weil man hier schon im Park ist, darf man morgens 1 Stunde früher zu den Dünen fahren. Die Plätze sind alle recht weit auseinander, besonders bei den Plätzen am Rand hat man einen tollen Weitblick. Eine Platzreservierung scheint aber häufig nicht zu klappen, es geht eher nach der Regel first-come-first-serve. Die ganze Anlage macht einen sauberen, gepflegten Eindruck. Die Sanitäranlagen sind gut. Es gibt ein eigenes Restaurant. Man kann aber auch in der nahe gelegenen Sossusvlei Lodge essen gehen (was sich sehr lohnt).

Alexa, Nils und ich beschliessen etwas im Restaurant trinken zu gehen, bevor wir noch zu den Dünen fahren. Fabian will im Auto bleiben, das ich aber abschliessen soll. Während wir unsere Cola trinken, hören wir von Weitem einen Autoalarm und sagen, das sei sicher Fabian, der aus dem Auto will. Der Alarm ertönt noch 2x, er ist ganz bestimmt im ganzen Camp zu hören. Ja, als wir zurück sind, realisieren wir, dass es tatsächlich Fabian war, der die Tür mehrmals von innen öffnete (und dann geht offensichtlich der Alarm los, weil ja verschlossen).

Wir fahren los Richtung Dünen. Nach einigen km merken wir, dass es vermutlich über 40 km bis zu den ersten Dünen im Sossusvlei geht. Also kehren wir um und fahren zu nahe gelegenen Elimdüne. Es folgt ein nicht-endend wollender Aufstieg. Immer wieder meint man, jetzt dann gerade oben zu sein, nur um zu merken, dass es noch weiter geht. Nils trottet etwas hinter uns anderen her und meckert auch ein bisschen. Ihm gehe das langsam auf den Sack!

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Fortsetzung folgt (und der Alarm ging nochmals los...)
Teil 1312. Sept. 2013
Fortsetzung Tag 5: Koiimasis – Sesriem Campsite

Man wird dafür mit einer grandiosen Aussicht in alle Richtungen belohnt.

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Als wir zurück sind stellen wir schnell die Zelte auf, duschen und machen uns fürs Nachtessen in der Sossusvlei Lodge bereit. Zwischendurch gibt es noch einen wunderschönen Sonnenuntergang.

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Nun wird’s so richtig kalt und ich ziehe die Kappe an für den Weg in die Lodge. Dem Guard am Parkgate erklären wir, dass wir nachher wieder kommen. Das Essen in der Lodge ist wirklich der Hammer! Es gibt ein reichhaltiges Buffet mit allem drum und dran. Bei Jacobus unserem Kellner will ich einen Breakfast Basket für morgen früh bestellen. Er erklärt, dass dies nicht möglich sei, da wir nicht von der Lodge seien. Worauf ich ihm sage, ich wisse aber von Freunden (hab ihm nicht gesagt, dass dies hier im Forum gelesen bedeutet), dass dies auch dann möglich sei. Worauf er seine Chefin holt. Als ich ihr dann auslege, dass wir morgen Abend nochmals auf dem Campingplatz bleiben, ihr die Campsite-Nummer gebe und versichere, dass wir den Baket sicher zurückbringen, geht es dann doch. Zurück beim Gate instruieren wir den Guard, dass wir morgen um 5.30h, also 1 h bevor das Gate öffnet, kurz raus müssen zur Lodge und dann gleich wieder rein kommen.

Hinweis Breakfast Basket: Gibt es in der Sossusvlei Lodge. Lohnt sich, wie ihr morgen sehen werdet. Kostet ca. 110 N$ p.P. (bin nicht mehr ganz sicher). Kann nur bestellt werden, wenn man nochmals hier übernachtet (logischerweise).

Wegen der Kälte ziehe ich zwei Schichten in den Schlafsack an. So geht’s grad. Ich bin gespannt auf morgen… und schlafe ein. Plötzlich, wir schlafen alle tief, geht der Autoalarm los. Alexa und ich sind sofort hell wach. Alexa, die den Schlafsack als Decke benutzt, ist schon auf der Leiter, während es immer noch laut hupt. Ich, noch halb im Schlafsack, halte auch den Kopf raus. Aber, da ist nichts. Das Hupen hat aufgehört. Keine sich entfernenden Schritte oder so, nichts. Keine eingeschlagenen Fenster. Mit Taschenlampe bewaffnet mache ich eine Runde um unseren Platz, sehe aber nichts Verdächtiges. Die Kinder haben von all dem nichts mitbekommen, sind nicht einmal erwacht. Mit etwas mulmigem Gefühl krieche ich wieder ins Zelt. Es ist ruhig bis am Morgen. Weshalb der Alarm losging, bleibt ein Geheimnis bis zum Schluss.
Teil 1414. Sept. 2013
Tag 6: Sesriem – Sossusvlei

Kurz vor 5.00h stehen wir auf, was allerdings bei der Kälte gar keinen Spass macht. Beim Zusammenlegen der Zelte haben wir kalte, klamme Finger. Als wir kurz nach 5.30h beim Gate sind, um den Breakfast Basket zu holen, ist da kein Guard! Klappt es etwa doch nicht? Nach mehrmaligem kurzen Hupen geht endlich ein Licht im Häuschen an und wenig später kommt der Guard doch raus. Gottseidank! Der arme Kerl hat noch geschlafen. Wir holen schnell den Breakfast Basket, gehen beim Gate wieder rein (der Guard hat sich jetzt wirklich ein Trinkgeld verdient) und fahren los Richtung Düne 45.

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Als wir bei Düne 45 sind, sehen wir die lange Menschenschlange, die sich langsam hinaufwindet. Alle wollen den Sonnenaufgang auf der Düne erleben. Das passt uns gar nicht, die vielen Leute, also fahren wir weiter. So erleben wir den Sonnenaufgang während der Fahrt und haben so die Möglichkeit bei mehreren Dünen anzuhalten und sie in der aufgehenden Sonne zu fotografieren (was im Nachhinein gesehen eh viel besser war, das sind mit der besten Fotos, die wir machen konnten).

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Beim ersten Parkplatz hinten lege ich den 4x4 ein, um die letzten 5 km in Angriff zu nehmen. Ich fahre vorsichtig in der Sandpiste los. Oh-wei-ah! Nach ca. 15 m wird der Sand ganz tief, ich gebe zu wenig Gas und – das Auto bleibt stecken. Vorsichtig fahre ich etwas zurück, lege den 1. Gang ein, gebe ordentlich Gas und – ja, es geht vorwärts. Mein Puls ist bei 180. In den tiefen Spuren und Dellen zu fahren ist nicht so einfach. Zwischendurch hüpft das Auto fast wegen der Dellen. Steuern ist auch nicht leicht. Aber, wir kommen heil an.

Unser nächstes Ziel heisst Big Daddy, eine der höchsten Sanddünen der Welt. Zuerst müssen wir noch über das fache Vlei. Es bläst ein bissiger Wind.

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Teil 1514. Sept. 2013
Fortsetzung Tag 6: Sesriem – Sossusvlei


Dann geht’s steil hinauf. Nach ca. 1/3 hat Nils (mit den viel kürzeren Beinen) leider schon genug. Er und Alexa kehren um, währen Fabian und ich im Eiltempo weiter steigen. Es kommt mir vor wie bei einer Bergtour in den Schweizer Alpen; frühmorgens, ein kalter Wind, auf einem Grat, ein Schritt vor, ein halber zurück, wie im Schnee. Nach knapp 1 h haben wir den Gipfel erreicht. Wow! Herrlich!

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Teil 1614. Sept. 2013
Fortsetzung Tag 6: Sesriem – Sossusvlei

Vom Gipfel sehen wir, dass der Wind stark zugenommen hat. Das ganze Tal verschwindet fast im Sand. Und zwar kommt der Wind von Osten.
Wir ziehen die Schuhe ab und rennen barfuss runter, he he hee…

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Eigentlich wäre jetzt der Breakfast Basket, auf den ich mich schon so lange freue, an der Reihe. Beim Auto angekommen, haben wir aber die traurige Gewissheit, dass das hier nun nicht mehr möglich. Es hat sich ein richtiger Sandsturm entwickelt. Es ist 10.00h, wir haben unterdessen ziemlich Hunger, aber wir entscheiden zurück zu fahren.

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Zurück auf der Campsite ist die Sicht zwar klar, aber auch hier hat es immer etwas Sand in der Luft. Trotzdem decken wir den Tisch mit dem wunderbaren Breakfast Basket. Da hat es alles, was das Herz begehrt.

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Nachmittags besuchen wir noch den Sesriem Canyon. Na ja, in der Schweiz haben wir natürlich imposantere Schluchten. Abends lässt der Wind etwas nach. De es ein Ostwind ist, ist es dafür viel wärmer. Wir kochen Risotto, den wir aus der Schweiz mitgebracht haben.

Morgen geht’s nach Swakopmund und ich werde euch erzählen, weshalb ich denke, dass J.R.R. Tolkien in Namibia war und ich werde von einer Begegnung berichten, die mir einen gehörigen Schrecken eingejagt hat.
Teil 1714. Sept. 2013
Tag 7: Sesriem – Swakopmund


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Beim Morgenessen geniessen wir wieder den Blick in die Weite der Savanne. Anschliessend fahren wir los. In Solitaire machen wir kurz einen Zwischenhalt und kaufen den fast schon obligatorischen Apfelkuchen.

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Wenig später, beim Gaub Canyon, sehen wir weit entfernt das erste Zebra.

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Nun folgt eine endlose Schluchtenlandschaft. Die Schluchten werden, je länger wir fahren, immer tiefer. Es gibt kaum Leben hier, alles ist trocken. Durch den dunkeln Damaraschiefer bekommt man den Eindruck, es hätte hier gebrannt. Es scheint hier wirklich lebensfeindlich. Hier ist es eben, wo ich vermute, dass J.R.R Tolkien gewesen ist, bevor er sein Konzept von Mordor entwickelte.

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Teil 1814. Sept. 2013
Fortsetzung Tag 7: Sesriem – Swakopmund

Am Ende dieser Schluchten kommt der Kuiseb Canyon. Ich steige aus und gehe etwas an den Rand, um ein Foto zu machen. Plötzlich, ca. drei Meter vor mir, bewegt sich etwas. Eine dunkle Gestalt steigt aus dem steilen Canyon empor und wir immer grösser. Mein Puls geht hoch. Instinktiv gehe ich ein paar Schritt zurück. Jetzt erkenn ich’s erst, es ist ein Pavian. Uff, hat der mich erschreckt. Er geht ein paar Schritte weiter, setzt sich hin und beobachtet uns. Nach einiger Zeit wirft ihm jemand von uns eine Banane zu (ich weiss, man sollte das nicht machen…), die er zuerst schält, dann frisst er die Banane und dann die Schale.

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Nach dem Kuiseb geht’s in die Ebenen der Zentralnamib. Das ist eine trockene Steinwüste, ein endloses Nichts. Hier hört die Welt auf…
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Eine Ewigkeit später, die Welt hat doch nicht aufgehört, sind Dünen am Horizont zu sehen, Walvis Bay kommt. Nach kurzer Fahrt dem Meer entlang kommt das pittoreske Swakopmund. Wir gehen zum Hotel Pension Rapmund, wo wir zwei aneinander liegende Zimmer bekommen.
Teil 1914. Sept. 2013
Fortsetzung Tag 7: Sesriem – Swakopmund

Wegen der anhaltenden Ostwindlage ist es sonnig und idyllisch warm (sonst ist es hier ja häufig neblig). Während wir den Strandspaziergang geniessen, zieht Fabian eine Krise eine. Er wäre lieber zuhause oder zwei Wochen an einem warmen Meer etc. Zum Glück hält das nicht ewig an. Pubertierende Jungs… auch nicht immer einfach.
Bei der Jetty im TUG nehmen wir eine Apéro auf der Sonnenterrasse. Wir treffen wieder die Deutsche Familie mit der Tochter. Essen tun wir im Kücki’s Pub. Scheint in zu sein, ist rammel voll.

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Teil 2014. Sept. 2013
Fortsetzung Tag 7: Sesriem – Swakopmund

Hinweis Hotel Pension Rapmund: Relativ günstig, sauber, angenehme Atmosphäre, gut gelegen, Strandnähe, bewachter Parkplatz, reichhaltiges Frühstücksbuffet, nette Besitzerin.


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Wir freuen uns auf die morgige Living Desert Tour...

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