ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200807. Sept. 2013 · #81
01.08.2013
Um 5.45 Uhr finden wir in der Lounge Kaffee und Muffins. Moses steht auch schon da mit seiner Limousine!
Ihr wird es mir nicht glauben. Man kann da das Dach öffnen und im Wagen richtig stehen. Ideal zum Bilder schiessen! 🙂 Es ist noch Nacht. Moses fährt den Channel Drive und wir erreichen bald das Katunguru Gate. Unterwegs stören wir einen Waterbuck.
Danach geht es Richtung Kasenyi Plains. Die Sonne geht langsam auf.
10 Game Drive Wagen folgen uns.... 😗 Aber die Stimmung bleibt einmalig.
Löwen werden wir leider keine sehen! 😵 Moses sowie die anderen Guides werden nicht fündig. Wir beschliessen zuerst weiter zum Bunyampaka Kratersee zu fahren. Eine neue Lodge wird da gebaut.
Im See, auf seinem Grund, wird auf der ganzen Fläche, in Salinenfelder aufgeteilt, Salz gewonnen und hauptsächlich in den Kongo verkauft.
Am View Poinbt stehen schon einige Game Drive Wagen. Da gibt es auch Souvenirstände. Ein köstlicher kleine Junge hält da meine Aufmerksamkeit.
Danach geht es zum Kasenyi Dorf, am Ufer des Lake George. Da beobachten wir das alltägliche Leben.
Fischen
sowie Wasserversorgung
gehören zu den täglichen Beschäftigungen. Die Kleineren helfen da auch mit.
Am Ufer schauen wir vergnügt den Hippos zu.
Der Marabou
und ein Graufischer
knipse ich auch gleich mit.
Im Dorf schiesse ich noch ein paar Bilder. 🙁
Dann geht es zurück nach Mweya. Dieses Mal nehmen wir den Kob Drive und den Royal Circuit. Ausser 2 Elis
einem Büffel der sich gegen eine Wand kratzt
und Mama Kob mit Nachwuchs
sehen wir nichts mehr Gescheites.
Um 13.15 Uhr sitzen wir auf der Restaurant Terrasse wo die Vögel wieder das Essen auf den Tischen klauen. Wir verteidigen unser Lunch denn es schmeckt ausgezeichnet.
Um 14 Uhr geht auch schon die Bootstour los. Kostet 26 US $ pro Person
piscator1'483 Beiträge · seit 200907. Sept. 2013 · #82
gelöscht
La Leona2'779 Beiträge · seit 200707. Sept. 2013 · #83
hallo Annick vielen Dank dass ich mit euch nochmals durch Uganda reisen darf, so viele Erinnerungen werden wach. Ich freue mich schon auf die Forsetzung. liebe Grüsse leona
Gruss Leona
take off1'674 Beiträge · seit 201207. Sept. 2013 · #84
Hallo Annick,
ich lese ja auch schon von Beginn an mit und war mir am Anfang deines Berichtes, der wie immer sehr informativ und super geschrieben ist, nicht ganz sicher, ob Uganda auch mein Land werden könnte. Doch je länger der Bericht dauert, um so mehr bin ich davon begeistert.
Du hast übrigens super Bilder von den Menschen dort mitgebracht.
Vielen Dank dafür. Bin gespannt auf die Fortsetzung.
auch ich bin nach wie vor sehr begeistert & reise weiterhin mit Dir mit !!!
Insbesondere eine Kinder-Bilder sind wieder sehr toll geworden ! Aber auch die Landschaft finde ich sehr interessant 🙂
Tolle Unterkünfte habt Ihr Euch da übrigens stets ausgesucht - immer ein fantastischer Bick auf's Wasser !!! Genial !!! Wenn ich mal viel Zeit & Geld über hab, dann fahre ich Eure Reise nach 🙂
und wieder mal eine wunderschöne Passage Eures Uganda-Urlaubes und ich kann mich nur wiederholen: tolle Bilder, toller Bericht. Vielen Dank! 😘
Was in meine Gedankenwelt nicht so recht reinpasst sind allerdings die Preise in Uganda. Für die Lodge im Queen E. Park mit über 300 USD die Nacht, und Du schreibst, dass das Zimmer renovierungsbedürftig ist und das Essen "fad", dann passt das (zumindest in meinen Augen), nicht zusammen. Da kann doch auch eine schöne Lage und eine traumhafte Aussicht nicht drüber hinwegtäuschen, dass hier Einiges schiefläuft. Da passt doch meiner Meinung nach Preis/Leistung überhaupt nicht zusammen. Oder seh ich das falsch? 😐
Bis zum nächsten Mal, ich bin schon sehr gespannt, wenn jetzt endlich mal die Löwen Euren Weg kreuzen.
ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200808. Sept. 2013 · #87
@La Leona: thanks! 🙂
@Take off: ja, wenn ich ins Ausland verreise, fotografiere ich leidenschaftlich gerne die Einheimischen! 😎
@Antje: Ja Uganda kann man nur lieben... 😘
@Schorsch: du magst schon Recht haben. Das Problem, die Annick sieht einfach Alles. Längere Zeit im Hotelgewerbe, kann man nicht einfach so loswerden..... 😛 Ich würde aber wieder die Mweya Lodge wählen! 🙂
Von der Lodge aus laufen wir direkt runter zur Anlegestelle.
Die Boote haben zwei Etagen.
Punkt um 14 Uhr geht es los. Das Wetter ist angenehm heiss und die Tiere versammeln sich am Ufer. Der Kazinga Kanal verbindet Lake Edward mit dem George See. Der Höhepunkt eines Besuches im Queen Elisabeth NP ist echt dieser Ausflug. Das Spektakel nimmt kein Ende.
Es beginnt mit den Graufischer
dann mit einem drolligen Pelikan
Es ist erstaunlich wie die Büffel mit den Hippos so gut miteinander auskommen! 😎
Die Hippos finde ich immer einmalig zum fotografieren.
Die Büffel manchmal auch.
Ein durstiges Eli kommt auch noch ganz nah ans Ufer.
Diesen Silberreiher kann ich nicht verpassen.
Dann noch ein Black Headed Ibis.
Hier Weissbrustkormorane!
Hier Dieselben zusammen mit Pelikane.
Wir fahren auch an einem Dorf vorbei.
Auch da wird das Fischen grossgeschrieben.
Auf den Rückweg können wir noch einen Fisheagle und einen Hamerkop erblicken
sowie eine Witwepfeifgans.
Um 16 Uhr sind wir wieder zurück und verbringen noch eine Weile am Pool.
Da nur wenige Hotelgäste zum Abendessen erwartet werden gibt es Heute Abend ein Set Menu. Der Avocado Salat, das Beef Wellington und die frische Früchteplatte schmecken hervorragend. 😛
Morgen früh verzichten wir auf einen Driver. Wir möchten den Crater Drive selber fahren.
Um Mitternacht wachen wir plötzlich auf. Ein Tier tobt vor unserer Terrasse und grasst. Langsam laufen wir zum offenen Fenster und stellen fest dass es sich um ein riesiges Hippo handelt. Wir haben es lieber nicht fotografiert.... 😗
ich verfolge ja schon seit Beginn deinen tollen Reisebericht. Danke. Bisher stand ja Uganda nie auf unserem Plan. Aber wenn ich deinen Bericht so lese, kommt schon langsam Interesse auf. Zumal ich ja seit 3 Jahren ein Patenkind in Uganda hab, das ich auch mal besuchen könnte.
Aber wie Bayern Schorsch ja schon schreibt, finde ich auch die Preise der Lodge schon sehr teuer. Sind denn alle so teuer oder gibt es auch was preiswerteres?
LG Uli
Big 5 Africa Tours
Reiseberichte:
Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
auch ich oute mich als stille Mitleserin und zumindest eifrige Danke-Button-Drückerin.
Dein Bericht ist wieder einmal weltklasse und bringt für mich einmal ein ganz anderes Reiseziel in den Fokus. Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob es für uns als Selbstfahrer nicht zu anstrengend wird. Die Straßenverhältnisse scheinen ja ziemlich heftig zu sein.
Ganz großes Kompliment auch zu Deinen Photos, die wieder einmal einen super Einblick geben. Ich liebe Deine Menschen-Photos und bin auch für die Klobilder dankbar 😛 Deine Unterkunftauswahl ist auch wie immer super! Das Preisniveau in Uganda finde ich allerdings ziemlich hoch. Ich denke hier muss man auf eine gute Mischung achten.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. 😎
Vielen Dank fürs Erlebnisse teilen und herzliche Grüße Kerstin
chris p382 Beiträge · seit 200608. Sept. 2013 · #90
Hallo Annick, ich muss mich auch noch mal kurz melden. Es ist wirklich klasse zu sehen/lesen wie es Euch auf Eurer entgegen gesetzten Runde ergangen ist. Leider sind wir uns ja nicht begegnet, können Eure Begeisterung aber total nachvollziehen. Tolle Bilder und es geht hoffentlich noch lange weiter so. Bzgl. der Preise für die Unterkünfte kann ich wärmstens Camping empfehlen, es gibt aber auch sehr preisgünstige Guesthouses, in Masindi haben wir z.B. für 15 € ein Doppelzimmer inkl. Frühstück gehabt. Natürlich nicht so toll wie die Unterkünfte die Annick uns zeigt, aber sauber und nett.
Wir freuen uns auf weitere Erlebnisse# Gruss Christian
SASabsilein98 Beiträge · seit 201308. Sept. 2013 · #91
Hallo Annick,
nun muss auch ich mich als stiller Mitleser outen. Eine tolle Reise habt ihr da gemacht und soooo schöne Fotos. Die Vögel, die du nicht wusstest sind meiner Meinung nach Weißbrustkormorane. Ganz schön viele so auf einem Haufen.
Freue mich schon auf weitere Tage und Bilder.
Liebe Grüße Sabine
ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200809. Sept. 2013 · #92
@Uli: Uganda passt für jede Börse! Statt zum Beispiel in der Mweya Safari Lodge zu übernachten, kannst Du zum Mweya Hostel oder zur Queen Elisabeth Bush Lodge. Statt zur Paara Lodge kannst du zur Murchinson River Lodge oder Red Chilli Rest Camp. Ich habe auch viele Backpackers unterwegs getroffen.
@Esmeralda: Bei "dry Season" ist es bequemer das Land zu bereisen.
@Christian: nett dass du denn Uli wegen den Unterkünften beruhigt hast! Jetzt kann er mit dem Planen anfangen.
@Sabine: vielen Dank für die Weissbrustkormorane! Werde es dazuschreiben.
danke für die Infos. Aber ich bin eine weibliche Uli. 😄
LG Uli
Big 5 Africa Tours
Reiseberichte:
Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200810. Sept. 2013 · #94
@Uli: weiblich desto besser! 😄
02.08.2013
Nach dem Frühstück geht es gleich zum Krater Drive los.
Man sieht da ganz verschiedene Landschaften.
Manche Krater sind inzwischen mit einer üppigen Vegetation bedeckt.
Lake Kitagata schaut von da oben wunderbar aus.
Bald erreichen wir das Queen Pavillon wo wir einen netten Agame Lizard bewundern.
Wir entscheiden uns weiter Richtung Hamukungu zu fahren. Da treffen wir unterwegs Schüler die uns herzlich begrüssen.
Einige Kilometer vor dem Dorf biegen wir in die Kasenyi Plains ein in der Hoffnung doch noch Löwen zu sichten. Leider werden wir auch dieses Mal nicht fündig. Dafür laufen uns ein Haufen Kobs
und Waterbucks über den Weg.
Enttäuscht begeben wir uns wieder zum Katunguru Gate. Etwa einen Kilometer danach überquert eine Eliherde die Piste.
Wir versuchen auch noch die Leopard Loop. Da verpassen wir Einen um eine Minute. Wir sehen nur noch wie er in das Gebüsch verschwindet. 😵 Später geniessen wir unser Lunch in der Lodge. Da, vor der Terrasse, bekommen wir auf einmal Besuch. Mama Warzenschwein
mit Nachwuchs. Die sind echt köstlich! 😎
Am Nachmittag schwimmen wir eine Weile im Pool. Vom Deck aus
beobachten wir auch was am anderen Ufer so los ist.
Danach geht es zum Mweya Dorf. Da halten wir bei der Tembo Canteen an.
Es handelt sich um ein kleines Lokal mit super Blick. Man kann da auch essen.
Da trinken wir ein eiskaltes Club Bier.
Als wir später wieder in der Lodge eintreffen sehen wir im Garten eine drollige Mangusten Familie.
mit Nachwuchs.
Zwei davon streiten um die Mahlzeit.
Die ganze Familie will auf einmal auch etwas von dem Festessen haben!
Eine Gaudi sage ich euch.
Nach dem Abendessen lesen wir eine Weile. Morgen geht es weiter nach Ishasha.
sag mal.... Den Crater Drive im QENP...habt Ihr den vom Visitor Center aus gemacht?...
Wir sind nach ca. 1km wieder umgekehrt. Die steinige Piste war derart eng und holprig, dass wir für die ca. 45 km mehr als zwei Stunden gebraucht hätten und dann hätten wir die Boat Cruise auf dem Kazinga Channel verpasst.
Schade, dass Ihr in den Plains keine Löwen gesehen habt. Wir hatten Glück und gleich 7 Stück gesichtet. War toll.
Ach ja... den Leopard Loop.... Den wollten wir auch fahren.... Ist ja nur ca. 1 km lang. Aber (von der Mweya Lodge aus kommend) nach dem wir von der Channelpiste abbogen, machten wir nach ca. 300 m wieder kehrt. Der Loop war komplett ausgeswaschen. Schade, wir hätten uns da etwas mehr trauen sollen... Denn wenn man dem Namen folgen darf... Nun denn, einen Leoparden haben wir gleich zu Beginn bei der Hauptzufahrt zur Mweya Lodge (von der Teerstraße abbiegend) gesehen. Ist gerade von einem Baum runtergeklettert. War aber a) zu schnell und b) zu weit weg, um eine ordentliches Bild zu schießen.
Lieben Gruß
Alm
ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200810. Sept. 2013 · #96
Hallo ALM,
Ja klar! Den Krater Drive im QENP haben wir von der Mweya Safari Lodge aus gemacht. Stimmt die Piste war nicht gerade die Beste ! 😎
Wir haben mehr als 2 Stunden gebraucht.... 🙂
Um nach Bwindi später zu gelangen war es noch schlimmer! 😣
Ja ja die Löwen. Die wollten dieses Mal im Urlaub nichts von uns wissen..... 😗
Wir brauchten knapp zweieinhalb Stunden für die Stecke Muko-Nkuringo. 40 km schrecklichster Bergpiste, die jedoch mit atemberaubenden Landschaften belohnte.