ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200803. Sept. 2013 · #61
28.07.2013
Um 8 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Bigodi. Das Mittagessen nehmen wir später hier in der Lodge ein.
40 Minuten später erblicken wir das KAFRED (Kibale Association for rural and environmental Development) Office.
Das Bigodi Wetland Schutzgebiet wird durch die KAFRED verwaltet. Sie wurde 1992 gegründet mit dem Ziel, eine bessere soziale und wirtschaftliche Entwicklung für einheimische Gemeinschaften zu erreichen. Die Bigodi Sümpfe sind ein Zuhause für etwa 200 Vogelarten und reich an üppiger Vegetation wie z. B. wilden Palmen und den dominierenden Papyrus. Preis pro Person für den Swamp Trail: 40'000UGX. Er dauert 3 Stunden. Unser Guide heisst Julius.
Zu Beginn besuchen wir erst einmal die Baumschule.
Danach führt uns der Fussmarsch durch fast ausgetrocknete Sümpfe.
Es hat schon seit Wochen nicht mehr geregnet....... 😎
Unterwegs erblicken wir mehrere Red Colobus
und einen Black and White Colobus.
Zum Bilder schiessen ist es hier im Park nicht optimal. Entweder ist es zu dunkel oder die Vögel fliegen davon. Die Einheimischen lassen sich da besser fotografieren.
Die grosse Plage hier im Park sind die Paviane. Sie fressen immer die Ernten.
Einer kommt mir entgegen und bleibt vor mir sitzen. Mein Mann meint ich hätte noch meine Chance bei den Affen!!! 😄
Ueberall sieht man Papyrus.
Man trifft auch viele Kinder die Tiere mit Tonerde anfertigen. Sie verkaufen sie an Touris.
Später entdecken wir auch eine grosse Spinne die einige Insekten in Ihrem Netz gefangen hält. Der Ranger konnte uns leider nicht sagen um welche Spinne es sich handelt....
Um 12 Uhr ist leider die Tour zu Ende. Wir fahren zurück ins Chimpanzee Forest Guest House. Zum Lunch gibt es Spaghetti à la Bolognaise. Sie sind al dente und schmecken lecker.
Danach geht es weiter durch Fort Portal. Die Stadt gefällt uns sehr.
In Kasusu nehmen wir links die Abzweigung zur Kluges Guest Farm. Punkt um 16Uhr kommen wir da auch an. Mariam, die Frau des Besitzers, empfängt uns mit einem netten Lächeln. Sie Lässt uns zum Zimmer 4 bringen.
Es ist klein aber zweckmässig eingerichtet.
Im Badezimmer gibt es sogar eine Badewanne.
Die Terrasse lädt zum Faulenzen ein.
Mein Mann will unbedingt noch eine runde schwimmen. Um das Schwimmbad befinden sich lauter Einheimische. Es ist Sonntag und man sucht Abwechslung. Wir kommen gleich ins Gespräch und die Damen beklagen sich weil sie nicht schwimmen können. Innerhalb einer Minute findet im Pool einen Schwimmkurs statt. Ihr könnt euch vorstellen: mein Toni ist der Teacher! 😛
Die Weiber sind ganz aufgeregt. Stefan, der Besitzer, kommt vergnügt zu uns rüber und meint grinsend, dass unser Wagen auch ein Bad gebrauchen könnte. Für 10'000UGX machen wir mit Ihm ab das unser Auto Morgen früh von Innen und Aussen gewaschen wird.
Später wird geduscht. Das Wasser ist angenehm heiss. Dann nehmen wir unser Apéro. Stefan leistet uns Gesellschaft. Er kam zum ersten Mal nach Afrika als Diplomlandwirt für die Europäische Gemeinschaft. Sein Hobby: Kochen!
Das Abendessen wird in Form eines Buffet angeboten. Stefan hat sich echt Mühe gegeben. Es gibt eine frische Zwiebelsuppe, Avocado Salat, Beef Stroganoff und Banana Fritters mit Honig. Mamamia es schmeckt wunderbar. Die anderen 10 Gäste scheinen die Küche auch zu geniessen.
Morgen besuchen wir die Krater Lakes und eine Vanilla Farm
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200903. Sept. 2013 · #62
Hi Annick,
klasse, dass auch Toni seinen Spaß gehabt hat. 🤪 Und von Stefans Avocado Salat (eigene Ernte) schwärme ich heute noch meinen Freunden vor. Der war echt lecker!
Herzliche Grüße und Dank für die Fortsetzung Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
bei den schwarzen Damen im Pool hätte ich auch gerne den Bademeister gespielt. Das war bestimmt ein Spass! 😉
30.000 UGX sind knapp 9 Euro. Richtig? Das wäre dann ein günstiges Abendessen, noch dazu, wenn´s gut geschmeckt hat.
Vielen Dank für Deinen RB und die Bilder. Wenn ich Deine Bilder von den Kid´s sehe - da möchte man doch am liebsten bei jedem Kind irgendwas einkaufen, oder nicht?
ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200804. Sept. 2013 · #65
@Marina: Stefan's Küche war einfach klasse! 🤪
@Fleur: jetzt musst du dich wieder kleiner machen, Schampus ist zurück!!!! 😄
@Bayern Schorsch: ja 30'000UGX sind knapp 10 euros. Die Kids waren einfach köstlich und richtige Geschäftsmänner. Alle waren sich auf 5'000UGX pro Stück einig. Wir haben natürlich Einige gekauft. 🙂
29.07.2013
Um 7 Uhr 30 klopft es an der Tür. Ach du meine Güte, es ist der Stefan. Er will die Autoschlüssel und wir haben verschlafen.... 😎 Ich schicke meinen Mann in Unterhosen raus!! 😛 40 Minuten später frühstücken wir gemütlich. Die frische lauwarme Brötchen mit dem Rwenzori Honig sind ein Volltreffer. Miam miam... 😄
2 Stunden später steht unser Wagen wie nagelneu. In der Garage hätte man Ihn nicht besser gewaschen. Es kann also zu den Kraters Lakes via Ndali Lodge losgehen. Leider können wir laut Stefan nicht die direkte Piste fahren. Eine Brücke ist nämlich eingestürzt. Und so nehmen wir die Teerstrasse bis Rwimi. Da biegen wir links ein und kommen an die St. Paul Schule vorbei. Einige Kinder spielen draussen. Wir entscheiden da anzuhalten um einige Schulsachen loszuwerden. Im Kofferraum stehen noch 3 volle Koffer. Einer mit Kinder Klamotten, ein Anderer mit Schulsachen und der Dritte mit Arznei und Spritzen. Der Direktor kommt auch gleich raus. So viele Musungus verlieren sich nicht hier.... 🤪 Seine Augen funkeln als wir Ihm 50 Hefte, 50 Stifte und 50 Radiergummis überreichen.
Die Kinder haben gerade Pause und bekommen ein Glas Milch.
Gegen 12 Uhr treffen wir in der Ndali Lodge ein. Wir werden vom Personal sehr nett begrüsst. Die Lodge liegt am Rande des Bunyaruguru Kratersees.
Der Blick von der Veranda aus ist fantastisch! 😎
Das Haupthaus und die 8 Cottages liegen auf einer Anhöhe und sind aus örtlichen Materialen gebaut und mit Stroh bedeckt.
Die Lounge finde ich besonders gemütlich.
Ohne zu zögern zeigt man uns ein Cottage. Das Zimmer ist geräumig
und das Badezimmer grosszügig.
Die Terrasse eignet sich zum Sundowner.
Der Pool ist grandios mit seiner tollen "Vista".
Preis für ein Cottage in VP: 320 US $ , jetzt warscheinlich noch teuerer....... 😗 Ein idealer Ort für Honeymooner.
Wir fragen gleich nach ob wir die berühmte Ndali Vanilla Estate besuchen können. No Problem. Kostet 10 US $ pro Person + 20'000UGX für den Guide. Eine halbe Stunde später laufen wir auch schon mit Steven durch Bananen und Kaffee Plantagen.
Da erfahren wir auch Vieles über Vanille.
Gewonnen wird die Vanille aus einer Orchidee namens Vanilla Planifolia. Vanille stammt ursprünglich aus Mexico und wurde durch die Eroberung der Spanier in andere Länder gebracht. Geschmacklich unterscheidet sich die Vanille. Dies hängt von der Vanilleart aber auch vom Klima und der Bodenbeschaffenheit ab. Die Vanille wird (ausser in Mexico) von Hand bestäubt. Nach der Bestäubung entwickelt sich die Kapsel/Schote innerhalb 7 - 9 Monaten. Dann wird die Vanille fast reif, gelbgrün, geerntet da ansonsten die Gefahr besteht dass die vollreife Schote platzt und das Vanillemark verloren geht.
In Uganda wird die Vanille in der Sonne getrocknet und immer wieder ausgebreitet und gedreht damit sich kein Schimmel bilden kann.
Diese Prozedur dauert 5-6 Wochen. Danach entfernen die Arbeiter Auschuss und Verunreinigungen und säubern die schwarzen Schoten. Dies geschiet in Handarbeit.
Die Frauen müssen jede Schote einzeln bearbeiten, sie reinigen, glatt und biegsam machen, damit die beste Qualität entsteht. Das fertige Produkt wird dann in Paraffinpapier verpackt und gut belüftet gelagert.
Während der Lagerhaltung entwickelt sich das Vanillin noch stärker. Hier verpackt man und wiegt man die Vanille bevor sie weggeschickt wird.
Hier könnt hier noch Näheres über Vanille erfahren: www.ndali.net
Unterwegs erblicken wir noch Kakao Bäume
Gegen 15 Uhr beendet sich die Tour und wir fahren über Kasisi und Fort Portal wieder zurück zum Guest House.
Nach dem Duschen geht es zum Abendessen. Das Restaurant ist voll und eine Campergruppe muss sogar draussen essen. Zum Glück regnet es nicht. Das Buffet wird wieder zu einem Highlight. Es gibt eine frische Tomatensuppe, verschiedene Salate, Chicken Curry mit Fried Noodles, Gemüse Curry, kleine Steaks mit Dodo und frischer Obstsalat. Der Stefan versteht sich echt in Gewürze. Das Ganze schmeckt wunderbar. Die Flasche Orange River Cellars Pinotage passt auch glänzend dazu. Der Stefan hat irgendwie mitbekommen dass mein Toni Heute Geburtstag feiert. Nach dem Essen setzt er sich an unser Tisch mit einer vollen Flaschen Cognac. Die Mariam kommt auch später dazu. Wir plaudern und plaudern. Am Ende ist die Flasche praktisch leer...... 😣
Morgen früh sind wir bei Toro Babies Home angemeldet. Am Nachmittag wollen wir die Kyaninga Lodge sowie den Markt in Fort Portal besuchen
ein bissle rutsch ich auf die Seite.....für Bele, aber nur ein bissle 😗 Irgendwie reift in mir der Gedanke, Uganda demnächst zu bereisen....es macht richtig Spaß, Deine Reise mit zu verfolgen...
Champagner8'698 Beiträge · seit 201004. Sept. 2013 · #67
ANNICK schrieb:
@Fleur: jetzt musst du dich wieder kleiner machen, Schampus ist zurück!!!! 😄
In der Tat!! Und ich hab mich auch gleich wieder reingequetscht und schnell alles nachgelesen! Mannomann - die Sache mit dem Rad ist ja gerade nochmal gut gegangen.....nichts für schwache Nerven!
Ich hab übrigens auch zuerst den Afffen links oben gesehen und dachte "naja"..... und dann kam mir das nette Gesicht des anderen ins Blickfeld 😉 !
Bin ja mal gespannt, was dir noch so alles vor die Linse gelaufen ist!
bin schon die ganze Zeit fleißig am Mitlesen 🙂 Dein Reisebericht ist echt toll und ich finde ihn superinteressant! Du machst immer tolle Touren und so freue ich mich schon sehr auf die nächste Fortsetzung 🤪
ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200805. Sept. 2013 · #69
Hallo Fleur,
Uganda kann ich bestens empfehlen. Der Virus hat mich übrigens erwischt..... 😗
Die Bele sollte aber mitkommen. Sie weiss wie mit den Miezen umgehen. Hatte in den Parks einfach Pech und ich besitze leider Champagner's Anziehungskraft nicht.. 😊 Es gab kein Löwenfoto und ich war eine Minute zu spät für den Leopard! 😣
Hallo Bele,
Du musst unbedingt das nächste Mal mit. Da brauche ich mir nämlich um die Miezen keine Sorgen zu machen. Schampus lockt sie ja an.....En veux tu en voilà!!! 😛
ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200805. Sept. 2013 · #70
30.07.2013
Um 6 Uhr 30 wachen wir auf einmal auf. Das Bett wackelt...... 🤩 Wir denken zuerst es wäre der Nacheffekt vom Cognac aber realisieren sehr schnell dass es sich um ein Erdbeben handelt. Am Frühstück erklärt uns Stefan es gäbe da Mehrere pro Monat.
Wir starten unseren Tag auf dem Markt von Fort Portal und gucken uns da die verschiedene Verkaufsstände an. Ausser dem Schnick Schnack Made in China gibt es frisches Gemüse
Getreide
Man kann auch an Ort und Stelle Pocho mit Erdnusssauce essen.
Not my cup of tea..... 😎
Gegen 10 Uhr 30 fahren wir dann zum Toro Babies Home.
Das Waisenhaus wurde vor etwa 40 Jahren gegründet. 17 Mitarbeiter arbeiten da und betreuen ca. 50 Kinder. Ein Teil dieser Kinder ist körperlich oder geistig behindert. Wir werden von 2 Damen namens Christine herzlich Willkommen. Wir folgen Ihnen ins Office. Einige Kinder kommen auch schon angerannt.
und setzen sich zu uns.
Beide Christines erklären uns hier das alltägliche Leben. Anschliessend führen sie uns durch die ganze Anlage.
Von den 17 Mitarbeiter kümmern sich nur 6 "Mütter" um die Kinder. Jede Mutter sorgt für seine "Sprösslinge" und teilt Räumlichkeiten mit Ihnen.
Im Durchschnitt 8 bis 10 Kinder. Die Luft in so manchen Räumen riecht nach Urin. Die Windeln sind knapp und es kann zu selten gewickelt werden. Der Rest der Mitarbeiter konzentriert sich nämlich auf die Farm, das Kochen, das Waschen und Putzen..... Ich könnte euch noch so Einiges über Toro Babies Home erzählen...
Wer Interesse hat, hier der Link: www.torobabieshome.org
Eines muss ich noch erwähnen. Wenn man einmal da gewesen ist, kann man nicht einfach wegschauen oder vergessen. Picco und Marina werden es bestimmt bestätigen. Man fühlt hier ein engagiertes Personal. Es wird versucht sein Bestens für die Kinder zu geben. Leider fehlt das Geld und die Mittel. 😵
Man kann solche Gesichter nicht ignorieren.... 😎
Zum Glück gibt es solche Institutionen! Kinder die da ausgesetzt wurden, können wieder spielen oder lachen.
Wir sind echt froh unseren Koffer voller Kinderklamotten hier auszupacken. Die Christines freuen sich und Ihre Augen funkeln und sagen Danke Danke. Zum ersten Mal greife ich auch spontan in den Geldbeutel. Ich bin mir sicher die Dollars werden für die Kinder ausgegeben und nicht in die eigene Tasche gesteckt. Ein Frauenfeeling. 🙂
Danach folgen wir der eine Christine bis zum Martyr's Nursing Home.
Da überreichen wir den Koffer mit Arznei und Spritzen. Die Dame schwebt im siebten Himmel. Es ist nicht übertrieben!
Es ist schon 12Uhr30 als wir Christine und das Nursing Home verlassen. Wir gehen anschliessend eine Kleinigkeit im Traveller's Inn essen. Die Chefin, Robine, ist eine Nummer für sich!
Mit Ihrem Sohn kümmert sie sich um das Abendessen.
Da wir jeden Tag da Kaffee trinken, gehören wir schon zu den Stammgästen. Wir bestellen Samosas und ein Club Bier. Schmeckt alles lecker.
Jetzt können wir zur Kyaninga Lodge fahren. Die Gravel Road die dort hinführt ist nicht gerade die Beste.
Von weitem sieht die Anlage schon gewaltig aus!
Gehbehindert darf man nicht sein......Die Lodge überblickt den Kyaninga See.
Die 8 Cottages besitzen ein tollen Ausblick.
Das Restaurant sieht gemütlich aus.
Der Pool und die Terrasse laden zum Träumen ein. Aber der Preis wird zu einem Alptraum: 460 US $ für das Cottage in VP
Leider fängt es stark an zu regnen so dass wir auf den Spaziergang um den See verzichten. In Fort Portal halten wir noch beim Andrew's Supermarkt an. Da kaufen wir 10 Rwenzori Honige. Stefan hat uns den Tip gegeben. Pro Stück (500grs) 6000UGX. Es kommt in einem schönen Plastikbehälter. Als Souvenir echt optimal.
Gegen 16 Uhr sind wir wieder im Kluges Guest House. Es hat aufgehört zu regnen. Wir duschen und packen so Einiges schon ein. Das Buffet wird wieder zu einem Highlight. Es gibt frische Blumenkohlsuppe, diverse Salate, Rindsrouladen mit Gemüse, Reis, Bratkartoffeln. Als Nachspeise Ananas Kompott mit Kuchen. Miam Miam...... 😛
Danach plaudern wir eine Weile mit einem deutschen Ehepaar. Es startet am nächsten Morgen einen 4 Tagestrekk in den Rwenzori Mountains.
picco6'371 Beiträge · seit 201105. Sept. 2013 · #71
Hoi zämä
ANNICK schrieb:Wenn man einmal da gewesen ist, kann man nicht einfach wegschauen oder vergessen. Picco und Marina werden es bestimmt bestätigen. Man fühlt hier ein engagiertes Personal. Es wird versucht sein Bestens für die Kinder zu geben. Leider fehlt das Geld und die Mittel. 😵
Hast recht, Annick, das bestätige ich gerne!!! Auch wenn ich als Kinderloser mit der Situation dort überfordert war... Vor allem sind solche Heime wichtig da die von den NGO's gesponsorten Heime minimale Pflegequalitäten nachweisen müssen, also z.B. pro Betreuer maximal so und soviele Kinder, bei kranken Kindern (AIDS usw) diese Spezialbetreuer und jene Behandlung...und wenn so ein Heim nicht genug Betreuer oder Spezialisten hat dann nehmen sie keine Kinder mehr auf, weil sie sonst die Unterstützung der NGO's verlieren! Auch werden von den meisten NGO-unterstützten Heimen nur Voll-Waisenkinder aufgenommen, wenn also nur noch ein Elternteil lebt und sich diese(r) nicht um das Kind kümmert oder es nicht ernähren kann landet es ohne Heime wie das Toro Babies Home auf der Strasse...Kony und Konsorten freut's!!! Auch deshalb: Hut ab vor den Leuten da, die haben die Unterstützung verdient!!!
casimodo4'529 Beiträge · seit 200705. Sept. 2013 · #72
Hi Annick,
obwohl ich zu Deinen Fans gehöre, bin ich leider erst jetzt zum "Nachlesen" gekommen. Der Bericht geht runter wie Öl und Ihr habt wieder schöne Menschenbilder gemacht.
Wir stecken total im Vor-Reisestress, der in einer Woche vorbei ist 😉
Sanne2'462 Beiträge · seit 200606. Sept. 2013 · #73
Liebe Annick,
wie immer ist Dein Bericht eine wahre Freude, vor allem die Bilder von den Menschen, die Ihr getroffen habt, sind stets wunderschön...
wie Carsten sind wir ja auch im Reise-Vorbereitungs-Stress... 🤪 immer diese Fragen, wie das ganze Equipment in die Taschen bekommen, bräuchten wir nicht vielleicht doch noch ein neues Objektiv, mehr Speicherkarten usw... 🤩
Was für eine Wohltat, dem Stress dann mit einem so schönen Bericht über ein zukünftiges Reiseziel zu begegnen... wobei sich die Frage stellt - wann diese Reise machen??? 😎
Liebe Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
franzicke2'085 Beiträge · seit 201206. Sept. 2013 · #74
Hallo Annick, es sind mal wieder wunderbare Einblicke, die du uns gibst! Ganz toll, das Land durch deine Augen zu sehen. Danke dafür und Grüße Franzicke
ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200806. Sept. 2013 · #75
@Sanne Danke für das Kompliment! Ich wünsche euch natürlich auch eine gute Pad. Bin sicher du wirst uns auch nach deiner Rückkehr auf euere Reise mitnehmen. Ich freue mich schon besonders auf die "Sonnenuntergänge" Bilder. Gelle Volker? 😛
@Franzike Uganda ist ein Land zum Geniessen. Die Menschen sind einfach von Natur aus nett und man kommt auch leicht mit Ihnen ins Gespräch. 😎
@Picco Danke für die zusätzlichen Infos. 🙂
@Casimodo Du Carsten, statt Oel wäre mir da Wein lieber..... 😄 Ich wünsche euch ebenfalls eine gelungene Reise. Macht mir ja die Afrikaner nicht unsicher... 😄
ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200806. Sept. 2013 · #76
31.07.2013
Stefan führt uns noch kurz durch seinen Garten. Da wachsen Gemüse und Gewürze die er für seine Küche gebraucht.
Um 9 Uhr müssen wir uns von Mariam und Stefan verabschieden. Das Wetter ist miserabel, es regnet... 😗
In Kasese tanken wir. Nach der Kreuzung zum Kongo
halten wir beim Aquator Denkmal an und schiessen das obligatorische Foto!
Die Sonne kommt auch wieder heraus. Die Hauptgravel Road die uns durch den Lake Nyamunuka
zum Queen Elisabeth Main Gate führt ist eine echte Zumutung! 😣
Praktisch nur Wellblech...... 😊
Gegen 13 Uhr erreichen wir Mweya. Rechts geht es zum Visitor Centre
und links in die Mweya Safari Lodge wo wir für 3 Nächte gebucht haben.
Am Eingang kann man dieses Schild nicht übersehen.
Den Eli finde ich echt pompös.... 😎
Die Empfangshalle sieht riesig aus.
Das Personal bemüht sich aber um Ihre Gäste. Welcome Drink, nasse Tücher für Gesicht und Hände.... Da wir hungrig sind begeben wir uns direkt zur Restaurant Terrasse. Der Blick von da aus ist grandios!
Der Swimming Pool daneben lädt zum Faulenzen ein.
Das Mittagessen wird à la Carte serviert. Das heisst, bei Vollpension, kann man sich einfach auf der Speisekarte eine Vorspeise, eine Hauptspeise und ein Dessert aussuchen. Wir bestellen einen Avocado Salat, ein Chicken Curry. Ein Genuss! 😛 Das Eis hingegen lassen wir stehen. Es besteht aus Wasser und künstlichen Aromaten.......igitigit 😵 Beim Essen muss man schon auf die verschiedene fresche Vögel achten. Sie bedienen sich einfach.........
Anschliessend werden wir auf unser Zimmer nr 28 gebracht. Mit dem Wagen können wir direkt vor der Tür parken. Das renovierungsbedürftige Zimmer besteht aus einem King Size Bett.
Das Badezimmer hat schon bessere Zeiten gesehen....
Auf den Bildern fällt das nicht so auf, Ihr könnt es mir aber glauben. Von der Terrasse aus kann man das ganze Geschehen auf dem Lake Edward verfolgen.
Die Lodge ist halb leer....
Den Rest des Nachmittags verbringen wir gemütlich am Pool. Von da aus beobachten wir am anderen Ufer ein Haufen Elis.
Ich rufe auch noch Moses an. Seine Nummer wurde mir von einer Französin in Fort Portal gegeben. Er ist ein selbstständiger Guide mit Wagen. Morgen wollen wir nämlich nicht selber fahren. Wir möchten einfach den Game Drive sowie die Landschaft geniessen. Laut Moses, no Problem. Kostet 120 US $ von 6 bis 13 Uhr. Finden wir OK.
Zum Abendessen gibt es ein mittelmässiges fades Buffet. Es fehlen einfach die Gewürze vom Stefan.... 🤪
Morgen früh geht es also zum Game Drive mit Moses. Am Nachmittag machen wir die Bootsfahrt auf dem Kazinga Channel.
Preis für das Zimmer in VP: 320 US$ Finde ich übertrieben aber ich würde diese Unterkunft wieder wählen. Die Lage kann man einfach nicht überbieten.
Guggu2'262 Beiträge · seit 201106. Sept. 2013 · #77
Hallo Annick,
heute habe ich alles so weit auf einem Rutsch durchgelesen. 🙂 Du bist eine fleißige RB Schreiberin und deine Berichte sind immer sehr schön und informativ. Diesmal haben mir die Besuche in den Kinderheimen sehr beeindruckt und auch die Fotos von den Einheimischen in ihren Alltag finde ich sehr schön.
Danke dir nochmals für die Mühe die du dir machst.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200906. Sept. 2013 · #78
Mit den Vögeln auf der Mbeya Safari Lodge hatten wir auch unseren Spaß. Wir waren aber nur zum Essen in der Lodge und haben auf der ganz in der Nähe liegenden Campsite übernachtet. Wenn ich Deine sicherlich berechtigte Kritik an den Zimmern lese, anscheinend eine gute und preiswerte Alternative.
panther1'296 Beiträge · seit 200706. Sept. 2013 · #79
Liebe Annick,
du (und einige andere auch noch) sind Schuld daß uns die Reisezeile in Afrika wohl so schnell nicht ausgehen werden. Wann sollen wir das denn alles noch bereisen ? 🤩 Wir hoffen du kannst mit dieser "Schuld" leben 😉
Wir sind auf jeden Fall bei eurer Reise dabei und freuen uns auf die Fortsetzung.
ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200807. Sept. 2013 · #80
Danke Guggu, du motivierst echt die Leute weiter zu schreiben! 🙂
Ja Topobär, die Vögel gehören, wie es scheint, schon länger zur Mweya Lodge. Jeden Tag gab es eine Super Show! 😄
Marina + Ralf: ich bin auch nach Uganda geflogen weil ich letztes Jahr hier im Forum so tolle Reiseberichte gelesen habe. Und wie du frage ich mich auch wann ich noch die anderen Länder bereisen soll.... 😗 Irgendwie werde ich mit dieser Schuld schon auskommen können..... 😛