Topobär5'479 Beiträge · seit 200903. Juli 2013 · #101
Mit Steinen werfende Kids kenne ich bislang nur aus Afrika. Allerdings in erster Linie nördlich der Sahara. Dort ist es allerdings ein sehr weit verbreitetes Phänomen. Wenn man dann noch mit einem Motorrad unterwegs ist, umso gefährlicher. Wir haben uns immer gleich auf die Jagd nach dem Übeltäter gemacht und hatten dabei auch immer das Wohlwollen der Erwachsenen.
In D habe ich noch keine Steinewerfer erlebt; da kenne ich die Problematik nur aus der Presse.
Sabine261'394 Beiträge · seit 200903. Juli 2013 · #102
Hallo Carsten,
puh, da wird mir ganz anders, wenn ich das lese mit dem Steinwurf. So etwas braucht man wirklich nicht und ich kann mir gut vorstellen, dass die "Stimmung erst einmal dahin war". Aber: Da hattet ihr noch Glück, dass es nur die Scheibe erwischt hat, es hätte viel schlimmer ausgehen können.
Irgendwie befürchte ich, du bist auf der Reise krank geworden ... vielleicht kombiniere ich auch falsch (schön wär's, wenn ich daneben liegen würde).
hast Du das gelesen, was die Sabine geschrieben hat?
der aufmerksame und galante Schorschi
Ist das nicht schön? Bloß gut, dass die Sabine mich nicht näher kennt ... 😄 😄 😄
Euer Negativ-Erlebnis mit dem steinwerfendem Mädchen: ich bin mir (fast) sicher, dass ich wutentbrannt aus dem Auto raus und den Kindern nachgehetzt wäre. Dass es Erstens nicht richtig gewesen wäre und ich Zweitens eh zu langsam gewesen wäre, ist was Anderes.
Schlechte Erfahrung, keine Frage. Aber wenn Du/Ihr an die vielen schönen Momente denkt, die Euch durch winkende Kid´s am Straßenrand beschert wurden, dann hat das wahrscheinlich ein Verhältnis von 1:500. Was nicht heißen soll, dass das nicht ne ganz ne üble G´schichte ist, aber man sollte versuchen (wird in den nächten Afrika-Urlauben eh nicht so einfach sein) nicht hinter jedem Kind ein "Steinwerfer-Kind" zu sehen.
Ihr kriegt das hin, dessen bin ich mir sicher. Aber es wird seine Zeit brauchen.
Ja und wegen Ithala - das ist schon sehr schön dort, auch wir haben die Grillerei sehr genossen.
Viele Grüße nach Hessen aus Bayern
der bayern schorsch & schorschine mit ebenso lieben Grüßen an die Kerstin 😘
take off1'674 Beiträge · seit 201203. Juli 2013 · #104
Hallo Carsten,
das ist wirklich eine unschöne Geschichte mit dem steinewerfenden Mädchen. Du / ihr habt mit Sicherheit richtig gehandelt - aber ich weiß nicht so genau, was ich bzw. meine bessere Hälfte in dieser Situation gemacht hätten.
Hoffe, die restliche Urlaubszeit ist ohne "größere Komplikationen" verlaufen und ihr konntet euren Urlaub noch richtig genießen
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200703. Juli 2013 · #106
@ Nane, Purzel,Annick, Nadja und Marco, take off
Ja, ein riesen Mist war das 😈 😈 😈
@ mamba29
zunächst einmal danke für den tollen Bericht und die schönen Bilder. Ich hatte die 60D kürzlich zum Testen und kann Dein Quantensprunggefühl bestätigen. Allerdings werde ich jetzt noch ein paar Tage warten und mir dann die 70D gönnen.
Danke fürs KOmpliment 😊 Wann soll die 70er denn jetzt kommen ? Ich wollte eigentlich auch auf sie warten, jetzt habe ich das nicht mehr verfolgt.
@ Reisehummel Hi Marion 🙂 Schön mal wieder von Dir zu hören !
Nur ein Problem habe ich beim Lesen, dein Bericht ist auf der rechten Seite immer abgehackt, die Fotos abgeschnitten
Das scheint irgendeine Einstellungsgeschichte zu sein, oder ? 😐
@ Topobär Wir haben uns immer gleich auf die Jagd nach dem Übeltäter gemacht und hatten dabei auch immer das Wohlwollen der Erwachsenen. Etliche Südafrikaner meinten, wenn wir angehalten hätten, dann hätten wir uns zu 100 Prozent noch mehr Steine gefangen 🙁
@ sabine26
Irgendwie befürchte ich, du bist auf der Reise krank geworden ... vielleicht kombiniere ich auch falsch (schön wär's, wenn ich daneben liegen würde).
Stimmt nur halb 😉 Mehr wird nicht verraten 😛
@ Bayern Schorsch
Aber wenn Du/Ihr an die vielen schönen Momente denkt, die Euch durch winkende Kid´s am Straßenrand beschert wurden, dann hat das wahrscheinlich ein Verhältnis von 1:500
Das Verhältnis dürfte eher 1:1000 oder so sein. ABer Du bekommst das erst einmal nicht aus dem Kopf, so bescheuert das ist 🙁
@ Champagner
Ich bin jetzt natürlich sehr gespannt, ob es friedlicher weiterging und euer SUV-Test bald abgeschlossen ist.
Also so viel kann ich verraten : Das nächste Auto war das letzte, jetzt müssen wir uns nur noch über die Rosen unterhalten 😉
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200704. Juli 2013 · #108
Hi Bele,
wenn Dein Ticker nicht kleiner als unserer wäre...... dann hätte ich Dir vielleeeeeeeeicht einen Tipp gegeben. Weiter geht eventuell erst am Wochenende. Gleich wird gebügelt, Morgen Kundenveranstaltung, Freitag verabredet...
mamba29835 Beiträge · seit 200604. Juli 2013 · #110
Guten Morgen Carsten,
etwas off Topic: Canon hat die 70D am Dienstag präsentiert, ab August soll sie käuflich zu erwerben sein. Das Datenblatt schaut schon mal sehr gut aus. Jetzt hadere ich nur mit mir, ob ich sie sofort haben will oder ob ich mich gedulde und die nächste Cashback-Aktion abwarte...
Ich freu mich auf eure Fortsetzung, hoffentlich ohne Steine und Kranheit... 🙂
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200708. Juli 2013 · #111
@ Susanne
Canon hat die 70D am Dienstag präsentiert
Ouououow 😎 Da meine alte 400er im Urlaub verstorben ist, wäre das doch der ideale Ersatz. Trotz der ca 1.100 Euros werden wir sie uns wohl leisten.
Ich werde mich dann auch dem nächsten Teil zuwenden. Kann mich derzeit nur schwer motivieren, aber bis Ticker 1 abläuft, muß ich definitiv fertig sein.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200708. Juli 2013 · #112
04.05.2013 Ithala/Ntshondwe Restcamp 2.Tag
Heute Morgen haben wir uns um 07:00 Uhr zum Frühstück verabredet. Als einzige Gäste wählen wir einen Tisch in der Sonne. Mit einer Jacke geht das schon und nach einigen Minuten braucht man auch die nicht mehr.
Hier sieht Milena auch ihren ersten Klippie.
Es gibt ein annehmbares Buffet mit Eierbackstation. Etwas nach 8 Uhr geht es los in den Park. Vorher schauen wir noch kurz in das kleine Museum mit einigen ausgestopften Tieren. Nicht so unser Fall.
Leider ist der Ngubhu Loop wegen Regenschäden zum Teil gesperrt. Deswegen können wir ihn nur zum Teil und dann wieder zurück befahren. Doch vorher geht es noch kurz zum Bergvliet Loop, wo wir einige Zeit einen im Gras sitzenden Raubvogel betrachten.
Giraffen scheint es hier im Überfluss zu geben.
Impalas auch.
Und allerlei Piepmätze.
Am Anfang des Ngubhu Loops steht dieses schöne Zebra.
Einige hundert Meter weiter die Kumpels.
Ein Sekretär.
Und ein relaxter Impalabock. Er scheint zu wissen, daß es hier keine Löwen gibt. Man kann als Impala sicher schlechtere Lebensräume erwischen.
Dann kehren wir um...
.. und treffen auf diesen Hoopoe...
und diesen hübschen Kerl.
Im Camp wird relaxed. Kerstin und ich klettern auf den kleinen Aussichtshügel.
Am Abend haben wir einen Gamedrive gebucht. Leider ist es kühl und windig geworden.
Doch gleich am Anfang treffen wir auf Giraffen, die direkt an der Straße stehen. So eine lange Zunge kann ganz praktisch sein.
Dann treffen wir auf eine kleine Anti-Poaching-Unit.
Der Ranger entdeckt in ewig weiter Entfernung eien einsamen Elefantenbullen. Wir alle sehen ihn nur deswegen, weil ich ihn mit 400er Zoom und Ausschnittsvergrößerung auf dem Display sehe... und dann auch in echt....
Inzwischen ist es lausig kalt geworden und trotz Fleece+Regenjacke+Pulli + 2 Decken frieren wir uns einen ab. Auch die Gnus scheinen zu frieren.
Als es dunkel wird, fliegt wie üblich eine Nightjar vor dem Auto her und landet immer wieder vor uns auf dem Weg.
Und entlang der Straße sitzen zig Eulen in den Bäumen.
Kurz vor dem Camp dann doch noch ein Highlight. Eine 3-4 Meter lange Felsenpython liegt auf der Straße, während es heftig stürmt.
Total gefrosted erreichen wir das Restaurant, wo es Heute a la carte gibt. Es ist nur Nahrungsaufnahme angesagt. Die Gerichte sind ganz OK und müde geht es ins Bett.
Am nächsten Morgen wird wieder im Restaurant gefrühstückt, die Zeit in Ithala ist schon wieder vorbei. Kurz vor dem Gate dann noch ein Höhepunkt. 9 Giraffen posen vor uns in der Sonne.
Fazit Ntshondwe Restcamp / Ithala
Ein landschaftlich wundervoller Park mit offenen Grasflächen. Leider hatten wir wegen der Scheibe ein Stimmungsnachteil und würden gerne noch einmal unvorbelastet zurückkehren. Das Ntshondwe Camp ist relativ groß, die Hütten stehen aber ausreichend weit auseinander und sind von Büschen und kleine Bäumen umgeben. Die Einrichtung ist zweckmäßig und sauber. Das Restaurant ist für einen Nationalpark ganz gut, das Personal an der Rezeption war fast ungewöhnlich freundlich. Wer sich nicht selbst verpflegen möchte, dem können wir Ntshondwe weiterempfehlen. Ich würde das nächste Mal ein Bushcamp vorziehen.
Für den nächsten Teil Teil nur den nächsten Post überspringen, deswegen kein Link
Dir ist schon bewußt, zu welcher nachtschlafender Zeit Du Deine Berichte schreibst?!?
23.46 Uhr, da ist unsereiner schon längstens in der Falle bei schorschine. 😉
Man merkt bzw. kann´s richtig "greifen", dass die Stimmung auf Grund des steinwerfenden Mädchen´s nicht mehr die Beste war.
Aber ich setz auf Dich und Deine Elefantenhaut und bin überzeugt, das wird schon wieder.
Uns hat Ithala damals sehr sehr gut gefallen (wir hatten aber auch keine Souvenir´s auf der Windschutzscheibe). Dort gibt´s zwar weniger Tiere (immerhin hattet Ihr einen Eli), aber landschaftlich waren wir von diesem Park sehr angetan.
Bis zum nächsten Mal, und wenn´s geht etwas früher und nicht mitten in der Nacht. 🙂
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200712. Juli 2013 · #114
05.05.2013 von Ithala nach Swaziland Summerfield Botanical Garden
Etwas angespannt verlassen wir den Park. Der Querriss in der Windschutzscheibe wandert gaaanz langsam in Richtung meines Hauptblickfeldes. Hoffentlich hält die Scheibe noch bis Übermorgen !
Über die Anfangs wieder landschaftlich sehr schöne R69 geht es über Magudu und Pongola zum Golela Borderpost. Auf der modernen südafrikanischen Seite brauchen wir gerade Mal 5 Minuten. Vor drei Jahren mussten wir noch alle elektronischen Geräte deklarieren, diesmal Gott sei Dank nicht mehr. Der Kontrast zwischen dem modernen, neuen südafrikanischen Zoll zur ärmlichen Swazi-Hütte könnte nicht größer sein. Doch auch dort geht es Ruck Zuck und ohne Anstehen.
Weiter geht es über die uns schon bekannte, gut ausgebaute MR8 in Richtung Big Bend. Auf dieser Strecke ist mir immer wieder unklar, ob bestehende Geschwindigkeitsbegrenzungen irgendwann wieder aufgehoben werden....
Nein, werden sie nicht ! Kurz vor Big Bend winkt mich ein zuerst sehr ernst blickender Polizist auf die Seite. "Speeeeediiiing!". Mir rutscht das Herz in die Hose. Er sieht mir meinen Schreck an und lächelt mich an. „It's not tooooo baaad“. Er führt mich zu einer aufgebauten Kamera und zeigt mir auf dem Monitor nicht erkennbare, winzig kleine Bilder. „It's juuuust sixtyyyyyy „. Väterlich schickt er mich zu seiner im schicken Streifenwagen sitzenden Kollegin. „You can paaaay theeere“.
So langsam fühle ich mich wohler. Die Dame im Streifenwagen fühlt sich dann umso wichtiger. „Nooooo chaaange“ plärrt sie mir entgegen. Also bekommt sie 60 Rand und ich eine penibel ausgefüllte Quittung.
Zurück am Auto grinsen mich drei schadenfreudige Gesichter aaann. Kerstin meinte, ich sei ein schönes Fotomotiv gewesen.
Erleichtert fahren wir weiter in Richtung Manzini, wo unser Hotel, das Summerfiled Luxury Botanical Garden liegt. Entlang der Straße sehen wir viele interessante Menschen. Durch die kaputte Scheibe gibt es aber leider keine Fotos. Manzini ist hektisch und gefällt uns auf den ersten Blick nicht so toll. Bis kurz vor dem etwas außerhalb liegenden Resort haben wir ordentliche Bedenken,ob wir wirklich die richtige Unterkunft gebucht haben. Bis kurz vor der Lodge gibt es Gewerbe und Bergbau.
Doch Summerfield liegt wie eine Oase vom allerfeinsten in einem großen botanischen Garten.
Es ist ein 5 Sterneresort und entsprechend etwas steifer als in de B&B's. Nach dem förmlichen Empfang an der noblen Rezeption bringt uns eine nette Angestellte zu unserem „Doves Nest“.
Es liegt etwas abseits zwischen den anderen Bungalows und dem russischen Konsulat.
Im Erdgeschoss befindet sich ein gigantisches, stilvoll eingerichtetes Wohnzimmer und eine große, schattige Terrasse. Das ist Luxus pur. Eine Treppe weiter oben liegt unser Zimmer. HAMMER !
Mit Balkon und Sicht ins Grüne und riesig groß.
Im Obergeschoss dann Vaters und Milenas Reich unter dem Dach, nicht weniger schön.
Und jetzt kommt es wieder..... das altbekannte Gefühl: „Schade, dass wir Morgen wieder weg müssen“. Dieses Hotel und gerade das Doves Nest ist der absolute Preis-Leistungs-Hit. Wir machen es uns gemütlich, Duschen und treffen uns dann auf einen kleinen Rundgang. Hier der Blick vom Eingang des russischen Konsulates die Einfahrt runter. Die Anlage ist bis auf den letzten Grashalm gepflegt.
Das Restaurant liegt an einem kleinen Stausee und einem Teich. In einem kleinen Wasserpavillon trinken wir Kaffe und essen einen unglaublich guten Cheesecake. Nebenan feiern wohlhabende Einheimische eine Geburtstagsparty und allerlei Multikultigäste laufen herum.
Dann noch ein schneller Blick auf die Pool-Landschaft, um bis zum Einbruch der Dunkelheit noch einige Vögel zu Knipsen.
Summerfield ist ein einziges Vogelparadies. Irgendwas zwischen 200 und 300 Vogelarten leben hier.
Dann Geht es zum reservierten Tisch im luxuriös wirkenden Restaurant.
Der Ober ist ein Juwel und bedankt sich nach fast jedem Satz immer wieder kehrend mit „thaaaank youuuu maaadaaam, thaaaank youuuu siiiir“.
Es gibt einen sehr leckeren Raats Red Jasper und drei Gänge leckersten Essens.
Es ist einfach perfekt hier und der Abend geht leider schnell vorbei. Nach einer gut durchschlafenen Nacht in dem großen, bequemen Bett geht’s zum kleinen Restaurant am Pool, wo uns der nette Ober von Gestern Abend wieder begrüßt. Das Frühstück ist included und absolut dekadent. Hier einmal einige Tage ausspannen.... !
Dann heißt es leider Abschied nehmen vom Summerfield, denn es geht weiter zum Airport Krüger Mpumalanga, um endlich unser Auto tauschen zu können.
Fazit Summerfield Botanical Garden
Für den Preis solch eine Unterkunft wie das Doves Nest zu bekommen ist eigentlich unglaublich. Es liegt etwas Abseits Mitten im Grünen. Die normalen Bungalows liegen auch alles sehr schön, aber nicht ganz so privat. Das soll auf keinen Fall negativ sein ! Hier ist für uns ALLES PERFEKT ! 100 Punkte !
mamba29835 Beiträge · seit 200612. Juli 2013 · #116
Guten Morgen Carsten,
danke für die Fortsetzung. Den Teil mit dem Strafzettel wegen Geschwindigkeitsüberschreitung werde ich Micha dann rechtzeitig nochmals unter die Nase halten. 😉 Wie hast Du den Summerfield gebucht? Auf den ersten Blick hat Tante Google kein eindeutiges Ergebnis ausgespuckt.
Susi651'127 Beiträge · seit 201112. Juli 2013 · #117
casimodo schrieb: Weiter geht es über die uns schon bekannte, gut ausgebaute MR8 in Richtung Big Bend. Auf dieser Strecke ist mir immer wieder unklar, ob bestehende Geschwindigkeitsbegrenzungen irgendwann wieder aufgehoben werden....
Das "Problem" kommt mir aus unserem letzten SA-Urlaub im März irgendwie bekannt vor. Wir wurden genau wie ihr auch angehalten und haben wahrscheinlich beide mindestens genauso erschreckt geguckt wie Du. Wir hatten dann aber irgendwie Glück und sind auf einen wirklich netten Polizisten getroffen (der sah zuerst garnicht so aus und wirkte auf uns in dem Moment eindeutig eher einschüchtend) mit dem wir ins Gespräch gekommen sind und der uns dann ohne Strafzettel und Bezahlung und nur mit dem Hinweis, für möchten doch zukünftig immer auf die Geschwindigkeitshinweise achten, hat fahren lassen und uns weiterhin einen schönen Aufenthalt in Südafrika gewünscht hat (letztlich weiß ich aber auch nicht wie viel wir nun zu schnell waren...und ob überhaupt 😉 ??).
Übrigens eine wirklich beeindruckende Unterkunft in der Ihr untergekommen seid. Schließe mich der Frage der anderen Susanne mal an, da mich auch interessieren würde wie Ihr die gebucht habt.
Oh, da hätte ich ja beinah den Anschluss verpasst.
Du schreibst und ich kann es gar nicht glauben:
Zurück am Auto grinsen mich drei schadenfreudige Gesichter aaann. Kerstin meinte, ich sei ein schönes Fotomotiv gewesen.
Also - ich kenn Deine Kerstin ausschließlich von Ihrer Schokoladenseite. Und dann so etwas! Das hätte ich nicht gedacht. Schadenfreude ... Wie gut, dass Deine Kerstin nicht in unserem letzten Pleiten/Pech/Pannen-Urlaub dabei war. Die wär ja aus dem grinsen gar nicht mehr rausgekommen.
Summerfield: was für eine schöne Unterkunft! Wir sind letztes Jahr durch Swazi einfach durchgefahren. Das war ein Fehler!
Viele Grüße und schön, dass es bei Eurem RB wieder weitergeht.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200713. Juli 2013 · #120
06.05.2013 Von Swaziland in den Krüger nach Olifants
Da sich unser Quer-Riss in der Scheibe seit Ithala nicht mehr merklich verlängert hat, fahren wir etwas entspannter als Gestern die 138 KM bis zur Matsamo Border Control. Dort sind wir nach 10 Minuten durch, schneller als erwartet. Vor dem Krüger Park heißt es noch ca. 50 KM hin und zurück Umweg zum Flughafen Krüger Mpumalanga fahren, wo Budget unser neues Auto bereithält.
Dort angelangt sind wir vom kleinen Flughafen sehr angetan. Er ist ganz neu, sehr modern und es hat einige nette Geschäfte. Die Budget Leute sind wieder so was von nett und unkompliziert. Das muss einfach Mal gesagt werden: Budget hat uns diesmal und auch schon in einigen Urlauben vorher stets zu 100 % überzeugt. Und hier ist er unser Kia Sportage.
Von aussen ein Bulle, innen leider nicht so ganz. Ein schönes Auto, aber zu viert schon ein Kompromiss. Im Vergleich zu dem X-Trail und dem Honda CRV fehlen uns die Ablageflächen und vor allem empfinden wir die schmalen Seitenscheiben als nicht so praktisch. Es ist aber nicht wirklich ein Problem.
Nach einem Eis packen wir die Sachen um und fahren zurück in Richtung Melalane Gate. Die Strecke an der N4 entlang kennen wir schon. Sie ist landschaftlich schön und verkehrsreich.
Dann erreichen wir endlich das Gate. Milena sieht gleich von der ersten Brücke aus einige Krokodile.
Als Strecke haben wir uns die in etwa parallel zur Parkgrenze verlaufende Nebenstrecke ausgesucht. Und der Park begrüßt uns gleich mit allerlei Vertretern der üblichen Verdächtigen, etlichen Tokos, Glanzstare, Roller usw.
Nach ca. 15 Minuten und etwas Gegenlicht erreichen wir nach einer Biegung einige auf der Straße rumlümmelnde Tiere. Lööööwen ?!?! Haaahaa, Lööööwen !
Sie sind gerade dabei die Pad zu überqueren, verweilen für kurze Zeit und ziehen weiter in den Busch.
2 Minuten früher oder später hätten wir absolut nichts gesehen. In solchen Momenten realisiert man dann immer wieder, wieviel Glück zu solchen Sichtungen gehört.
Nicht lange später beobachten wir diese lebhaften Äffchen im Baum.
An einem Fluss ein Krokodil/Kormoran-Päärchen...
einen Molitor...
zig Vögel...
den ersten Elefanten
und diese Nashörner im Flussbett.
Und überhaupt wird es uns wieder klar. Der Krüger ist zwar schon belebt, aber landschaftlich gerade jetzt im April ein Traum. Flüsse, Wälder, Grasland, Berge und eine reiche Tier- und Vogelwelt. Wir sind wieder begeistert und glücklich, nach dem einen Pech-Tag in Ithala jetzt gleich so tolle Sichtungen haben zu dürfen.
Einige KM weiter entdeckt Milena ein weiteres, stattliches Breitmaulnashorn.
Kurz vor Lower Sabie stehen dann noch diese Zebras in der stimmungsvollen Abendsonne.
Wir checken ein und beziehen unsere Safarizelte. Leider waren keine mehr mit View verfügbar. Sie sind einfach, gefallen uns aber ganz gut.
Dann geht’s im Dunkeln zum Restaurant, wo wir auf der großen Terasse für ein für ein staatliches Restcamp ganz ordentliche Grillteller Essen und den Geräuschen des Busches zuhören.
Auf einer Infotafel sehen wir die Sichtungen während der letzten Bushwalks. Nicht schlecht, oder ?
Am nächsten Morgen heißt es früh aufstehen. Mit gepacktem Auto geht es auf einen kurzen Gamedrive. An einem Stausee bleiben wir stehen. Hippos grunzen und Krokodile gibt es auch.
Plötzlich brodelt das Wasser !
Ganz kurz sehen wir ein riesen Krokodil, welches einen Impalakopf im Maul hat. Wooow ! Gebannt beobachten wir die Szene, aber wirklich zu sehen ist dann nichts mehr.
Auf der weiteren Fahrt sichten wir noch einige Elefanten und Vögel. Dann treffen wir auf diese einzelne Hyäne.
Sie ist am Fuß verletzt und hinkt etwas. So schnell es geht, rennt sie immer vor uns her die Pad entlang. Irgendwann hat sie genug und verschwindet im Buschland.
Direkt an der Straße entdecken wir diese Mangusten.
Ganz zufrieden fahren wir zurück nach Lower Sabie. Dort Frühstücken wir in Traumkulisse am Fluss.
Auf einer Sandbank gegenüber und ziemlich weit weg frisst ein Fisheagle einen großen Fisch
Hippos flanieren am anderen Ufer
Kroks liegen herum und ein Waterbock läuft direkt unter uns vorbei.
Fazit Lower Sabie
Wunderschön gelegenes großes Camp am Fluss. Schönes Restaurant mit großem Shop. Die Safarizelte sind einfach, haben uns aber gefallen. Wenn man rechtzeitig bucht und eines der begehrten Viewtents ergattert ein Krüger-Highlight.