take off1'674 Beiträge · seit 201217. Juni 2013 · #22
Hallo Carsten
schön dass es nun los geht.
So krass wie der Bayern Schorsch wollte ich es ja nicht sagen, aber beim ersten Bild deines Vaters dachte ich mir auch , "der sieht ja noch wirklich top fit aus. Vielleicht solltest du die Komplimente nur gefiltert weitergeben, damit keine Überheblichkeit entsteht 😄 aber Fakt ist Fakt.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200717. Juni 2013 · #23
@ Schorsch
Dein Papa könnte glatt Dein Zwillingsbruder sein. Eine unglaubliche Ähnlichkeit, allerdings fällt auf, dass der Mann fast noch fitter aussieht als Du. An was liegt das?
Kerstin lacht sich immer tot über uns. Angeblich würden wir uns bewegen, als ob wir Zwillinge wären. Er ist gerade 70 geworden und ist körperlich fitter als ich. Er hat sich mit Sport und solchen mir unbekannten Tätigkeiten fitgehalten.
@ Fleur
Mir gefällt Schoppen deutlich besser als Shoppen 😉
@ Dagmar
Vadder ist ganz bodenständig, der verkraftet das ohne abzuheben 😎
jetzt macht mal meinen Casihasi nicht so fertig 😉 - er sitzt in der Ecke und reibt sich die verweinten Äuglein. 🙁 Nicht dass er noch die Lust am Weiterschreiben verliert.
Ich habe ihn jetzt erstmal auf Schonkost gesetzt und die nächsten Wochen den Wein gestrichen... 🤢
Liebe Grüße von Esmeralda
Champagner8'672 Beiträge · seit 201018. Juni 2013 · #27
Esmeralda68 schrieb: jetzt macht mal meinen Casihasi nicht so fertig 😉 - er sitzt in der Ecke und reibt sich die verweinten Äuglein. 🙁 Nicht dass er noch die Lust am Weiterschreiben verliert.
Liebe Grüße von Esmeralda
Carsten, ist dir was aufgefallen??? Ich hab gaaaaar nichts gesagt, bzw. geschrieben. Kein Hauen in dieselbe Kerbe..... einfach mal die Klappe gehalten!!
Schreibst du wenigstens für mich weiter??? 😊 😘 🙂 😎 😗
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200718. Juni 2013 · #28
@ Bele
Carsten, ist dir was aufgefallen??? Ich hab gaaaaar nichts gesagt, bzw. geschrieben. Kein Hauen in dieselbe Kerbe..... einfach mal die Klappe gehalten!!
Schreibst du wenigstens für mich weiter???
Ei Bele 🙂 Ich sitze gerademit meiner Esmeraldaauf dem Balkon und trinke Mineralwasser (echt jetzt!). Und dabei schreibe ich am Bericht weiter. Der nächste Teil kommt aber erst Morgen. Was ist denn mit Dir los ? Du bist doch sonst nicht so handzahm 😉 Ich erinnere mich da gerne ans Durchdeklinieren
@ Annick
Das leibliche Wohl kommt bei uns selten zu kurz. Das ein oder andere Fischplattenbild kommt dann noch 😉 Und jetzt muß ich mich doch gerade an den "Lecker-AnnickweilHannenichtdaKäse" erinnern....
Haaaa, endlich geht es loooos!!! Habe schon die ganze Zeit gewartet und überlegt, ob du doch keinen Bericht schreiben willst. Ich weiß ja schon ein bissl mehr, verrate aber nichts weiter 🤪 😉
Freue mich dann schon auf die Fortsetzung morgen und nicht so viel weinen und dich von den anderen ärgern lassen... Siehste auch die Bele kann lieb und nett schreiben, die möchte nämlich auch, dass du weiter schreibst 😎
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200718. Juni 2013 · #30
26.04.2013 Von Clarens über den Golden Gate NP nach Dundee in die Battlefields
Vom Castel aus fahren wir nur wenige Kilometer ins kleine Örtchen Clarens. Hier gibt es etliche Souvenir- und Klamottenshops.
Alles ist sehr geruhsam und gemütlich.
Um einige Souvenirs reicher genießen wir eine Tasse Kaffee und dann geht es weiter in Richtung Golden Gate NP.
Kurz außerhalb von Clarens bewundern wir wieder die herbstlich gefärbten Bäume vor herrlich blauem Himmel.
Immer wieder halten wir, um die kontrastreichen Herbstfarben zu bewundern.
Im Glen Reenen Restcamp wollten wir eigentlich eine Permit für das Vulture Restaurant und die zwei Loops kaufen. Da dort aber zwei Busgruppen herumhetzen, entschließen wir uns kurzer Hand dagegen.
Anstatt dessen fahren wir gemütlich durch die beeindruckende Landschaft, lassen die Kameras glühen und fahren weiter in Richtung Dundee.
An der Abzweigung zum Sterkfontein Dam und Little Switzerland sehen wir in weiter Ferne wehmütig die Drakensberge. Nach Thendele wäre ich soooo gerne nochmal gefahren. Aber leider hatten wir keine Zeit 🙁
Die Landschaft auf der Strecke über Ladysmith nach Dundee ist unerwartet landschaftlich schön.
An einem Feldweg machen wir eine kurze Pause, bevor es auf die letzte Etappe geht.
In Ladysmith ist ganz schön was los.
Dann erreichen wir unsere nächste Unterkunft, das Lennox Guest House. Es liegt ein Stück außerhalb auf einer Farm.
Wir werden vom Eigentümer Dierk sehr herzlich empfangen. Die Zimmer liegen in einem Bungalow. Dort gibt es auch eine Küche und einen großen Snooker Raum, der auch gleichzeitig an Dierks Zeit als Rugby Profi erinnert. Er hat auch für die Springboks gespielt, was man beim Händedruck spürt.
Im Haupthaus serviert uns Dierk eine Tasse Kaffee. Kerstin tritt in einen tiefen Fettnapf. Sie habe gerade Dierks Frau gesehen, meinte sie zu ihm. Er: „Neeee, das war mein Schwiegermutter. Meine Frau ist nicht da“. Baff..... Da schaut Kerstin doch etwas betröppelt ;-))
Da wir die ganze Zeit im Auto verbracht haben, laufen wir ein, zwei KM auf dem Farmgelände herum. Dierk hat hier sogar einiges an Wild. Milena ist ganz begeistert, weil nicht sooo weit von uns entfernt eine Giraffenfamilie herumläuft.
Doch leider wird es schon Dunkel. Nach kurzer Ruhezeit treffen wir uns im nur mit Kerzenlicht beleuchteten Speiseraum.
Als einzige Gäste bekommen wir ein sehr leckeres Dreigangmenü mit Rinderfilet als Hauptspeise. Dierk fragt uns, wie wir das meat denn gerne hätten. „All except well done is possible !?!“ Kerstins Antwort „ Well done please!“. Dierk schaut mich etwas Hoffnungslos an.
Der Neetligshof Cabernet schmeckt vorzüglich.
Ein schöner Abend neigt sich dem Ende zu. Müde gehen wir ins Bett.
Am nächsten Morgen ist dichter Bodennebel. In den Büschen hängt der Tau. Dierk begrüßt uns zum reichhaltigen Frühstück. Wir verschwätzen uns natürlich mit ihm. Von seiner Rugby Zeit spricht er nur kurz, er scheint sehr Bescheiden zu sein. Umso mehr erzählt er aber vom Leben in Südafrika, von den langjährigen zuverlässigen und fröhlichen Angestellten auf der Farm und von seinen Bedenken, was die langfristige Entwicklung dort unten angeht.
Es würde eigentlich Nichts Gravierendes Passieren, aber man würde in der Breite immer merken „ Eigentlich wollen die uns hier nicht mehr“. Dann Packen wir unsere Sachen, denn Heute soll es auf der Fahrt nach Hluhluwe noch zum Talana Museum und zum Blood River Monument gehen.
Als wir losfahren, verzieht sich der Bodennebel gerade, eine ungewöhnliche Stimmung.
Fazit Lennox Country House:
Sehr nette Gastgeber auf einer Farm nicht zu weit außerhalb von Dundee mitten in den Battlefields. Dinner und Frühstück sehr gut. Die Zimmer haben nicht so das Hammerambiente, sind aber bequem und OK, Dierk bietet auch Fahrten über die Farm an. Wir würden wieder hierherkommen.
Hanne6'152 Beiträge · seit 200618. Juni 2013 · #31
hallo Carsten,
oooh wie schön, dass es endlich losgeht --- zumal wir vor 3 Jahren diese Strecke gefahren sind- herrlich ich fahre gerne mit und bin gespannt wie es weitergeht. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200720. Juni 2013 · #34
27.04.2013 Dundee Talana Museum/ Blood River Monument / Fahrt nach Hluhluwe
Das Talana Museum liegt direkt an der Durchgangsstraße in Dundee und ist leicht zu finden. Wir haben keine richtige Vorstellung, was uns da so erwartet.
Wir sind mit die ersten Besucher an diesem Tag. Das Museum liegt auf einem weitläufigen, begrünten Gelände. In mehreren Gebäuden befinden sich Ausstellungen zu verschiedenen Themen. Es macht einen sehr gepflegten Eindruck. Die Ausstellungsstücke sind ansprechend präsentiert.
Da wir leider nicht so viel Zeit haben, besuchen wir die Räume im Haupthaus, Hier geht es um Themen wie Bergbau, Glaskunst und historische Bekleidung. Der Bergbauteil ist einem Stollen nachempfunden.
In einem Haus am anderen Ende des Geländes gibt es interessantes über die Burenzeit und die Zulukriege zu erfahren.
Es ist schon etwas bedrückend, wie viel Blut damals vergossen wurde und mit welch unterschiedlichen Waffen die Menschen aufeinander losgingen.
Besonders die alten Photos finden wir interessant.
Eine alte Dampflok gibt es auch.
Auf einem Baum sitzt ein schöner Ibis,
Als wir nach einer guten Stunde zu unserem Auto zurückkommen, bekomme ich einen ordentlichen Schreck. Die Fahrertür steht sperrangel weit offen, aber nichts fehlt. Uff.... das war aber ganz schön leichtsinnig.
Dann geht es ca. 30 KM weiter zum Blood River Monument. Die letzten 15 KM sind Gravel.
Dann erreichen wir das großräumig eingezäunt Blood River Monument.
Am 16. Dezember 1838 kommt es hier zu einer Schlacht zwischen geschätzten 10.000 bis 20.000 Zulus und den Insassen der 64 Planwagen, die an einer günstigen Stelle im freien Gelände zu einer Wagenburg zusammengestellt wurden. Die Voortrekker beklagten 3 Verletzte und keine Toten, während die Zulus regelrecht abgeschlachtet wurden und ca. 3.000 Tote zu beklagen hatten.
Nachdem wir den Eintritt bezahlt haben laufen wir einige hundert Meter bis zu der Wagenburg aus Bronzewagen.
Bei schönstem Polfilterwetter bietet sich uns ein beeindruckender Anblick.
Hinter dem Monument gibt es seit kurzer Zeit auch die Zulu-Gedenkstätte Ngome. Aus Zeitgründen konnten wir uns diese leider nicht anschauen. Sicher ist es sehr interessant, das Geschehene aus Sicht der Zulu geschildert zu bekommen.
Inzwischen ist es ganz schön heiß.
Die Bilder rattern hier wieder schnell durch.
Bevor wir weiterfahren, essen wir noch einen Toast. Dann geht es weiter auf die Strecke nach Hluhluwe. Die hatte mir bei der Routenplanung ordentlich Kopfzerbrechen bereitet, da mein Tracks 4 Africa dort eine Straßensperrung wegen Baustelle anzeigte. Zusätzlich stand in einem fast 10 Jahre alten Iwanowski Reiseführer, dass es dort vor einigen Jahren mehrere Überfälle auf Autofahrer gegeben haben sollte. Die Strecke führt uns durch Farmland über die R33 bis nach Vryheid und von dort über die R618 nach Hluhluwe.
Die R 168 war bis auf eine größere Baustelle in sehr gutem Zustand, führt durch eine ehemaliges Homeland durch wunderschöne, hügelige Landschaft.
Entlang der Strecke gibt es viele einfache Dörfer.
Kerstin fotografiert wie doof, denn immer wieder bieten sich phantastische Fotomotive.
Die Menschen sind fast alle gut angezogen und wirken oft fröhlich und freundlich.
Und doch sind wir dann froh, als wir am Nachmittag das Gate zum Hluhluwe Umfolozi NP erreichen. Milena hat während der Anfahrt bereits eine Elefantenherde in weiter Entfernung gesichtet.
Guggu2'261 Beiträge · seit 201120. Juni 2013 · #35
Hallo Carsten, ich reise auch mit! 🙂 Schöner Bericht und wie immer voll mit guten Tipps in puncto Übernachtungen und Unternehmungen. Auch ich werde beschuldigt wie "doof" zu knipsen, da stehe ich aber dazu. 🙄 😗 Tolle Fotos, wer immer am Auslöser war. Toll finde ich auch, dass du in Afrika die Wikingerflagge spazieren trägst. 😉
Alexa1'249 Beiträge · seit 201220. Juni 2013 · #36
Hallo Carsten, ich hatte ja auch schon fast befürchtet, dass Du gar keinen Bericht schreibst, aber nun geht's ja los und ich bin wie immer mit dabei! Bin sehr gespannt, was es mit dem Titel auf sich hat! Liebe Grüße, Alexa
Hallo Carsten & Kerstin na da spring ich doch glatt noch mit rein 😄 hab irgendwie den Start verpasst, aber nicht ohne Grund, denn die letzten Tage hatte ich ganz lieben Forums-Besuch aus der Schweiz 😘 Jetzt aber kann ich mich gaaanz Eurem RB widmen und so freu ich mich über den Anfang (der ist ja schon mal klasse) und natürlich auf die Fortsetzung... Bin natürlich auch gespannt, was da nicht so ganz rund gelaufen ist 😵
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200724. Juni 2013 · #38
27. und 28.04.2013 Hluhluwe Umfolozi NP / Hilltop Camp
Gegen 15:30 Uhr fahren wir in den Park hinein. Ihr kennt das bestimmt... es ist immer wieder ein ganz besonderes Gefühl, nach dem Gate in den Game Drive Modus umzuschalten und gespannt nach Tieren Ausschau zu halten. Jetzt im April ist das natürlich ein schwereres Unterfangen, als zum Beispiel im August in Etosha. Der Park ist eine grüne Hölle. Das Gras steht hoch und die Büsche und Bäume stehen voll im Saft.
Dafür bietet die üppige Vegetation einen schönen Hintergrund für die Tiere...... wenn man sie denn dann auch sieht 😉
Mit einem Coucal fängt es an
Dann ein Glanzstar
Die ersten Impalas
Und im Gegenlicht und in etwas Entfernung ein Breitmaulnashorn
Dann erreichen wir das Hilltop Camp, in dem wir einen Doppel-View-Bungalow gebucht haben. Der liegt fast ganz am Ende des Camps. Irgendwie haben wir vergessen, dort Bilder von Innen zu machen.
Aber der View geht in einige Baumkronen. Das Haus ist ganz OK eingerichtet, riecht aber doch etwas muffig. Ansonsten gibt es eine voll ausgestattete Küche und zwei Schlafzimmer mit je einem eigenen Bad. Zwischen den beiden Schlafbereichen liegt das große Wohnzimmer mit offener Küche.
Nach einer Dusche geht es per Auto ins Restaurant. Leider ist es zu kühl, um draußen sitzen zu können. Das Buffet ist OK, das Personal etwas unmotiviert. Auf der Rückfahrt sehen wir noch eine träge Puffotter auf der warmen Straße liegen. Müde gehen wir ins Bett, denn am Morgen klingelt früh der Wecker.
Nach einer gut durchschlafenen Nacht klingelt erbarmungslos der Wecker. Mit einer Kanne Kaffee geht es los um Tiere zu sichten. Leider ist es ziemlich windig. Die Morgenstimmung taucht die Landschaft in ein weiches Licht.
Zuerst sehen wir Büffel.
Eine Giraffe
Und dann zwei schöne Breitmaulnashörner
Und dann absolut nichts mehr ! Nicht einmal ein Impala oder sonst irgendein Vieh. Etwas enttäuscht fahren wir zurück nach Hilltop, wo wir uns am Frühstücksbuffet stärken. Nach einer Siesta gehe ich mit meinem Vater los, um eine kleine Runde durchs Camp und den Forest Walk zu laufen. Auf der Wiese sitzt ein etwas angegammelter älterer Affe. Er schein nicht in bester Verfassung zu sein und beobachtet uns misstrauisch.
Dann geht es vorbei am Pool in den dichten Wald. Dort werden wir von einer ganzen Herde Baboons verfolgt. Überall im Wald kreischt es um uns herum. Mehrmals drehe ich um und laufe vier, fünf Meter zurück. Jedesmal stehe ich zwei Pavianen gegenüber. Sie verfolgen uns tatsächlich in sicherem Abstand, während ihre Kumpels rechts von uns im Wald Krach machen.
Über mir im Baum sitzt ein weiterer Affe, irgendein „Nicht-Pavian“ ! Er schaut mich mürrisch von oben an.
Mein Vater hat sich inzwischen mit einem Knüppel bewaffnet, etwas unheimlich ist es schon.
Auf dem Rückweg durchs Camp sehen wir noch einen furchtlosen Bushbuck. Die laufen hier überall herum und sie sind tiefen entspannt.
Und dann mein absoluter Star. Ein Crested Guinea Fowl, eine wahre Schönheit. Leider ist das Licht schwierig und das Huhn rennt hektisch mit seinen Kollegen hin und her.
Kerstin hat derweil ein Cape White Eye fotographiert, einer unserer Lieblingsvögel, die wir das erste Mal in Springbok gesehen haben.
Auf dem Nachmittagsgamedrive sehen wir : N I C H T S ;-((( Es ist immer noch windig und alle Tiere verstecken sich. So muss eine einsame Spinne die Tierwelt repräsentieren. Sie hängt am Eingang zu einem Hide über dem Weg. Am Hide sehen wir N I C H T S ! Auf dem Rückweg nach Hilltop wird es mir plötzlich eiskalt. Den anderen ist es warm, komisch !?! Im Camp bekomme ich Schüttelfrost und fühle mich total elend. Keine Ahnung, was los ist. Ich tippe auf zu wenig Flüssigkeit und zu viel Sonne. Mit klappernden Zähnen lege ich mich mit vollen Klamotten ins Bett. Kerstin macht sich Sorgen und ich mir ehrlich gesagt auch. Ich schicke Kerstin, vater und Milena zum Abendessen und bleibe liegen. Nach zwei Litern Wsser geht es etwas besser und der Schüttelfrost geht nach ca. einer Stunde weg. Das mitgebrachte Lammgulasch esse ich dann sogar und bin erleichtert, dass es besser geht,
Am nächsten Morgen geht es mir dann Gott sei Dank wieder richtig gut. Mit gepackten Sachen geht es zuerst zum Frühstück, wo uns erst einmal ein Affe auf die Motorhaube springt. Das ist ja wie im Safari Park hier !
Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es wieder in den Park. So langsam stehen wir etwas unter Druck, denn Milena möchte doch so gerne Elefanten sehen. Und wir natürlich auch ! Direkt unterhalb vom Camp treffen wir auf eine große Pavianherde.
Sie ziehen an der Straße entlang und gehen ihren Geschäften nach. Manchmal verhalten sie sich schon wie Menschen.
Einige hundert Meter weiter steht ein einsamer Büffel.
Dann sehen wir unten am Hluhluwe River die Elefanten stehen. Es sind noch einige Kilometer dort runter und uns erfasst der „Jagdtrieb“.
Als wir den Fluß etliche Minuten später auf einer kleinen Brücke überfahren bietet sich uns dieses Bild :
Gott sei Dank ! Elefanten.... und dann noch in so einer schönen Umgebung.
Ausgiebig werden die zwei Dickhäuter beobachtet, bis sie im dichten Grün verschwinden.
Landschaftlich ist es ja sowieso wunderschön.
Jetzt kommt auch endlich die neue Fotoausrüstung etwas zu tun. Die „Panzerfaust“, wie ich die 60D mit dem 100-400er L jetzt liebevoll nenne, liegt quer auf meinen Oberschenkeln und es macht richtig Spaß, den Hammerkopf zu fotografieren.
Hier unten hat es überall Elefanten, die mitten im reichhaltigen Grünfutter stehen.
Auch ein Nyala wird gesichtet und einigen Raubvögel.
Wir fahren nach Süden am Gate vorbei. Von einer kleinen Brücke aus können wir im Sand eines Bachbettes etliche Löwenspuren erkennen.
Sie sind aber irgendwo hingezogen und so kann Meister Warthog ungestört seiner Tätigkeit nachgehen.
Gegen Mittag verlassen wir den Park dann durch das Nyalazi Gate, um über die R 618 und die N2 nach Norden in Richtung unseres nächsten Zieles. Das ist die hochgelobte Leopard Mountain Game Lodge im Zululand Rhino Reserve.
Und jetzt zu einem kleinen wunden Punkt. Wir planen immer alles gaaanz genau, um dann in Südafrika festzustellen, dass ich keine Wegbeschreibungen zu den Lodges ausgedruckt habe.
Das ist eigentlich mit einem Navi nicht so schlimm, besonders dann, wenn die Lodges alle einprogrammiert sind. Blöd ist es allerdings, wenn man dann nach zig Kilometern Gravel am Eingang des Phinda Game Reserves steht, das mit Zululand Rhino rein gar nix zu tun hat. Der Angestellte am Gate kennt Leopard Mountain nicht, ojeoje... 🙁 Gott sein Dank hat das Handy Empfang und die nette Dame am anderen Ende teilt uns mit, dass wir nur einige KM über die N2 weiterfahren müssen und wir den Nachmittagsgamedrive locker noch schaffen werden. Was ein Glück bleibt mein Fehler so ohne gravierende Folgen.
Fazit Hilltop Camp:
Unser Doppelbungalow war als View Bungalow gebucht. View hatten wir nur in die Bäume. Er wirkte etwas abgewohnt und muffig. Eigentlich gab es keine gravierenden Mängel, aber wir haben uns dort nicht sehr wohl gefühlt. Preis/Leistung haben hier für uns nicht gestimmt. In Mpila haben wir uns wohler gefühlt.
Das Restaurant ist OK, nicht mehr und nicht weniger.
Nane421'362 Beiträge · seit 201124. Juni 2013 · #39
Hallo Carsten,
Ich musste gerade soo grinsen; uns ist es mit den Lodge-Anfahrtswegen zweimal genauso gegangen 😄 Habe mir fest vorgenommen, dass ich die Anfahrtsbeschreibungen demnächst immer vorher ausdrucke !! Das Hammerkopf-Foto ist supergut !! 😁 LG, Nane 🙂