Reisebericht

SUV Test + Rosen mal anders in SA/NO

von casimodo · begonnen 15. Juni 2013 · 22 Teile

Teil 115. Juni 2013
SUV Test + Rosen mal anders in SA/NO

Tipp: Wer den Bericht ohne die Kommentare lesen möchte, kann diese durch einen Klick auf die kleine Sonne oben rechts ausblenden

Endlich geht es Los ! Etliche Monate ist es her, dass wir uns zusammen mit meinem Vater Horst und seiner Lebensgefährtin Milena zu einem gemeinsamen Südafrikaurlaub entschlossen haben.
Eigentlich sollte es ja erst eine Flusskreuzfahrt in Russland werden 😉

4 Stunden hat Kerstin für das Grobgerüst der folgenden Route gebraucht.


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Unser Ziel war es, bekannte Orte mit neuen wie Ithala und den Battlefields zu verbinden und möglichst viele Nationalparks mitzunehmen. Leider hatten wir diesmal nur 2 ½ Wochen Zeit.

24.04.13 Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Johannesburg
25.05.13 Castle in Clarens
26.05.13 Lennox Country House in Dundee
27.05.13 Hilltop Camp Hluhluwe
28.05.13 Hilltop Camp Hluhluwe
29.05.13 Leopard Mountain Game Lodge Zululand Rhino Reserve
30.05.13 Leopard Mountain Game Lodge Zululand Rhino Reserve
01.05.13 Afrikhaya Guesthouse St. Lucia
02.05.13 Afrikhaya Guesthouse St. Lucia
03.05.13 Ntshondwe Restcamp Ithala NP
04.05.13 Ntshondwe Restcamp Ithala NP
05.05.13 Summerfield Botanical Garden Swaziland
06.05.13 Lower Sabie Krüger NP
07.05.13 Olifants Krüger NP
08.05.13 Gomo Gomo Game Lodge Klaserie
09.05.13 Gomo Gomo Game Lodge Klaserie
10.05.13 Alte Mine Guesthouse Graskop
11.05.13 Alte Mine Guesthouse Graskop
12.05.13 Rückflug mit Lufthansa von Johannesburg nach Frankfurt

Aus dem Titel könnt Ihr ja schon erahnen, daß es während unserer neunten Afrikareise erstmalig einige kleine Komplikationen gab.

Insgesamt war es aber wieder ein toller Urlaub mit 2 1/2 Wochen bestem Reisewetter. Der Apri/Mai ist unserer Erfahrung nach eine gute Reisezeit für den Nordosten Südafrikas. Es ist Nebensaison und alles ist grün. Das erschwert die Tierbeobachtungen zwar, aber dafür ist die Landschaft und Vegetation herrlich.
Teil 217. Juni 2013
24.04.2013 Flug Frankfurt – Johannesburg

Endlich geht es los ! Nach etlichen Monaten Wartezeit sind wir definitiv Urlaubsreif.
Nach einem halben Arbeitstag und einer Dusche werden wir von einem Shuttleservice abgeholt.
Mein Vater Horst und seine Freundin Milena sitzen bereits im Taxi. Nach kurzer Fahrt und schnellem, unkomplizierten Check-In haben wir noch drei Stunden Zeit zum Shoppen und Schoppen.

Der Flug startet pünktlich und der Lufthansa A380 Johannesburg ist wie gewohnt proppevoll.


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Wir hatten eine Mittelreihe reserviert und die auch bekommen. Der Flug vergeht ereignislos. Nach Django Unchained kann ich knappe 6 Stunden schlafen. So kommen wir in guter Stimmung sogar etwas früher in JoBurg an.

Als dann noch schnell unsere Reisetaschen auf dem Gepäckband auftauchen und wir am Budget Schalter erfahren, dass wir den gewünschten Nissan X-Trail auch bekommen, steigt die Stimmung.
Um es vorab zu sagen. Der über Iwanowski gebuchte X-Trail ist das perfekte Auto für 4 Reisende.
Wir sollten da später noch Vergleichsmöglichkeiten bekommen 😉


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Jeder von uns hat eine Reisetasche und einen kleinen oder großen Rucksack. Eine Kühltasche kommt später auch noch dazu. Alles passt hervorragend in den Kofferraum. Auch Innen ist das Auto
perfekt. Viele funktionelle Ablageflächen, geräumig und bequeme Sitze mit ausreichend Beinfreiheit. Ein perfekter Landstraßenkreuzer.

Das gute, alte Tracks 4 Africa Navi habe ich zu Hause wie gewohnt mit allen Routenpunkten gefüttert. Die heutige Strecke sind wir vor 3 Jahren schon einmal gefahren. Das Castle in Clarens ist unser Ziel. Dieses Mal soll es aber über die gut ausgebaute N3 Richtung Süden gehen. Die Strecke führt über Warden und dann nach Südwesten über Bethlehem nach Clarens. Die etwas kürzere Route über Reitz und Villiers soll inzwischen sehr viele Potholes haben.

Nachdem wir alles verstaut haben, geht es endlich los. Da wir ja so gerne und vielleicht auch eine Spur zu intensiv planen, ist es immer wieder spannend, wie die Wirklichkeit zum Plan passt.


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Nach einigen Kilometern Autobahn durch JoBurg wird der Verkehr langsam weniger. Wir kommen gut voran und erreichen gegen Mittag das Makiti Cultural Village, einen netten Rastplatz an der N3.

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Dort gibt es ein, zwei Tassen Kaffe und belegte Toasts. Das Wetter ist Bombe und wir genießen den blauen Himmel, den wir in Deutschland so lange nicht mehr sehen durften.

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In Makiti gibt es einen kleinen Shop, ein Restaurant etliches an Kleinkunst, Schweine, Hühner und einen kleinen See, an dem sich viele Vögel beobachten lassen.

Nach einer knappen Stunde geht es weiter, ca. 100 KM liegen noch vor uns.

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Über weites Farmland erreichen wir Bethlehem, wo wir im uns schon bekannten Sparmarkt eine Kühltasche und unsere Grundausstattung an Getränken, Keksen, Peaceful Sleep und WEIN etc. kaufen.

Auf dem restlichen Weg sehen wir die ersten herbstlich gefärbten Bäume und sind froh, endlich die Zufahrt zum Castle in Clarens zu erreichen.

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African Crested Eagle

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Das Auto wird im kleinen Carport geparkt, zusammen mit meinem Vater laufe ich erwartungsfroh zum einige hundert Meter entfernten Verwaltercottage. Dort werden wir herzlich begrüßt und nehmen gleich unser bestelltes Braii-Package entgegen. Vadder ist ganz aus dem Häuschen und filmt den Blick ins Tal. Zusammen schleppen wir die riesige Kiste ins Castle und machen es uns auf der Burgmauer bequem.

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Die Sichtung des Grillgutes schockt uns derart, daß wir das Photo vergessen. Unglaubliche Mengen an Rindersteaks, mariniertem Huhn, Boerewors und Pork.Chops liegen unter Salaten und Nachtisch. Das würde locker für 8 reichen.

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Mit einer leichten Müdigkeit in den Knochen und einem netten Feuerchen genießen wir den weiten Blick über die Landschaft und den Sonnenuntergang.

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Nach einem köstlichen Mahl und einigen Schlücken Wein fallen alle müde ins Bett. Meinem Vater und Milena haben wir das tolle Turmzimmer überlassen, wir schlafen im unteren Schlafzimmer.

Nach einer gut durchschlafenen Nacht bringt uns der Verwalter ein üppiges Frühstück mit allen erdenkbaren Leckereien. Wie gewohnt wird es in Schatzkisten aus Holz überreicht.

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Schon das Omelette mit Pilzen, Bacon etc. reicht als vollwertige Mahlzeit aus. Zufrieden trinken wir eine gute Tasse Kaffee und hauen uns die Bäuche voll.

Dann heißt es schon Abschied nehmen von unserem Castle.

Fazit Castle in Clarens :

Unser Traumschloss. Unter der Woche stimmt hier das Preis/Leistungsverhältnis, die Wochenendpreise sind ganz schön gesalzen. Es gibt 2 Schlafzimmer mit jeweils eigenem Bad.
Die Einrichtung ist der Hammer, alles ist mit viel Liebe zum Detail auf Märchen und Mittelalter gemacht. Dabei wurde viel südafrikanisch, sympathisch improvisiert. Auf den Photos ist das ganz schwer darzustellen, gerade das Turmzimmer muss man gesehen haben. Wir würden gerne zum dritten Mal dort hin, dann aber 2 oder drei Nächte.

Das Castle liegt nur wenige KM vom Golden Gate NP entfernt. In Clarens gibt es einige Restaurants und einen ganz kleinen Supermarkt

Link zum nächsten Teil:


http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/279232-suv-test-rosen-mal-anders-in-sa-no.html?start=24
Teil 318. Juni 2013
26.04.2013 Von Clarens über den Golden Gate NP nach Dundee in die Battlefields

Vom Castel aus fahren wir nur wenige Kilometer ins kleine Örtchen Clarens.
Hier gibt es etliche Souvenir- und Klamottenshops.

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Alles ist sehr geruhsam und gemütlich.

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Um einige Souvenirs reicher genießen wir eine Tasse Kaffee und dann geht es weiter in Richtung Golden Gate NP.

Kurz außerhalb von Clarens bewundern wir wieder die herbstlich gefärbten Bäume vor herrlich blauem Himmel.

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Immer wieder halten wir, um die kontrastreichen Herbstfarben zu bewundern.

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Im Glen Reenen Restcamp wollten wir eigentlich eine Permit für das Vulture Restaurant und die zwei Loops kaufen. Da dort aber zwei Busgruppen herumhetzen, entschließen wir uns kurzer Hand dagegen.

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Anstatt dessen fahren wir gemütlich durch die beeindruckende Landschaft, lassen die Kameras glühen und fahren weiter in Richtung Dundee.

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An der Abzweigung zum Sterkfontein Dam und Little Switzerland sehen wir in weiter Ferne wehmütig die Drakensberge. Nach Thendele wäre ich soooo gerne nochmal gefahren. Aber leider hatten wir keine Zeit 🙁

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Die Landschaft auf der Strecke über Ladysmith nach Dundee ist unerwartet landschaftlich schön.

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An einem Feldweg machen wir eine kurze Pause, bevor es auf die letzte Etappe geht.

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In Ladysmith ist ganz schön was los.

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Dann erreichen wir unsere nächste Unterkunft, das Lennox Guest House. Es liegt ein Stück außerhalb auf einer Farm.

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Wir werden vom Eigentümer Dierk sehr herzlich empfangen. Die Zimmer liegen in einem Bungalow. Dort gibt es auch eine Küche und einen großen Snooker Raum, der auch gleichzeitig an Dierks Zeit als Rugby Profi erinnert. Er hat auch für die Springboks gespielt, was man beim Händedruck spürt.


Im Haupthaus serviert uns Dierk eine Tasse Kaffee. Kerstin tritt in einen tiefen Fettnapf. Sie habe gerade Dierks Frau gesehen, meinte sie zu ihm. Er: „Neeee, das war mein Schwiegermutter. Meine Frau ist nicht da“. Baff..... Da schaut Kerstin doch etwas betröppelt ;-))

Da wir die ganze Zeit im Auto verbracht haben, laufen wir ein, zwei KM auf dem Farmgelände herum. Dierk hat hier sogar einiges an Wild. Milena ist ganz begeistert, weil nicht sooo weit von uns entfernt eine Giraffenfamilie herumläuft.

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Doch leider wird es schon Dunkel. Nach kurzer Ruhezeit treffen wir uns im nur mit Kerzenlicht beleuchteten Speiseraum.

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Als einzige Gäste bekommen wir ein sehr leckeres Dreigangmenü mit Rinderfilet als Hauptspeise. Dierk fragt uns, wie wir das meat denn gerne hätten. „All except well done is possible !?!“ Kerstins Antwort „ Well done please!“. Dierk schaut mich etwas Hoffnungslos an.

Der Neetligshof Cabernet schmeckt vorzüglich.

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Ein schöner Abend neigt sich dem Ende zu.
Müde gehen wir ins Bett.

Am nächsten Morgen ist dichter Bodennebel. In den Büschen hängt der Tau.
Dierk begrüßt uns zum reichhaltigen Frühstück. Wir verschwätzen uns natürlich mit ihm.
Von seiner Rugby Zeit spricht er nur kurz, er scheint sehr Bescheiden zu sein. Umso mehr erzählt er aber vom Leben in Südafrika, von den langjährigen zuverlässigen und fröhlichen Angestellten auf der Farm und von seinen Bedenken, was die langfristige Entwicklung dort unten angeht.

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Es würde eigentlich Nichts Gravierendes Passieren, aber man würde in der Breite immer merken „ Eigentlich wollen die uns hier nicht mehr“. Dann Packen wir unsere Sachen, denn Heute soll es auf der Fahrt nach Hluhluwe noch zum Talana Museum und zum Blood River Monument gehen.

Als wir losfahren, verzieht sich der Bodennebel gerade, eine ungewöhnliche Stimmung.

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Fazit Lennox Country House:

Sehr nette Gastgeber auf einer Farm nicht zu weit außerhalb von Dundee mitten in den Battlefields.
Dinner und Frühstück sehr gut. Die Zimmer haben nicht so das Hammerambiente, sind aber bequem und OK, Dierk bietet auch Fahrten über die Farm an. Wir würden wieder hierherkommen.
Teil 420. Juni 2013
27.04.2013 Dundee Talana Museum/ Blood River Monument / Fahrt nach Hluhluwe

Das Talana Museum liegt direkt an der Durchgangsstraße in Dundee und ist leicht zu finden.
Wir haben keine richtige Vorstellung, was uns da so erwartet.

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Wir sind mit die ersten Besucher an diesem Tag. Das Museum liegt auf einem weitläufigen, begrünten Gelände. In mehreren Gebäuden befinden sich Ausstellungen zu verschiedenen Themen.
Es macht einen sehr gepflegten Eindruck. Die Ausstellungsstücke sind ansprechend präsentiert.

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Da wir leider nicht so viel Zeit haben, besuchen wir die Räume im Haupthaus, Hier geht es um Themen wie Bergbau, Glaskunst und historische Bekleidung. Der Bergbauteil ist einem Stollen nachempfunden.

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In einem Haus am anderen Ende des Geländes gibt es interessantes über die Burenzeit und die Zulukriege zu erfahren.

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Es ist schon etwas bedrückend, wie viel Blut damals vergossen wurde und mit welch unterschiedlichen Waffen die Menschen aufeinander losgingen.

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Besonders die alten Photos finden wir interessant.

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Eine alte Dampflok gibt es auch.

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Auf einem Baum sitzt ein schöner Ibis,

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Als wir nach einer guten Stunde zu unserem Auto zurückkommen, bekomme ich einen ordentlichen Schreck. Die Fahrertür steht sperrangel weit offen, aber nichts fehlt. Uff.... das war aber ganz schön leichtsinnig.

Dann geht es ca. 30 KM weiter zum Blood River Monument. Die letzten 15 KM sind Gravel.

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Dann erreichen wir das großräumig eingezäunt Blood River Monument.

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Am 16. Dezember 1838 kommt es hier zu einer Schlacht zwischen geschätzten 10.000 bis 20.000 Zulus und den Insassen der 64 Planwagen, die an einer günstigen Stelle im freien Gelände zu einer Wagenburg zusammengestellt wurden. Die Voortrekker beklagten 3 Verletzte und keine Toten, während die Zulus regelrecht abgeschlachtet wurden und ca. 3.000 Tote zu beklagen hatten.

Nachdem wir den Eintritt bezahlt haben laufen wir einige hundert Meter bis zu der
Wagenburg aus Bronzewagen.

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Bei schönstem Polfilterwetter bietet sich uns ein beeindruckender Anblick.

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Hinter dem Monument gibt es seit kurzer Zeit auch die Zulu-Gedenkstätte Ngome.
Aus Zeitgründen konnten wir uns diese leider nicht anschauen. Sicher ist es sehr interessant, das Geschehene aus Sicht der Zulu geschildert zu bekommen.

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Inzwischen ist es ganz schön heiß.

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Die Bilder rattern hier wieder schnell durch.

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Bevor wir weiterfahren, essen wir noch einen Toast. Dann geht es weiter auf die Strecke nach Hluhluwe. Die hatte mir bei der Routenplanung ordentlich Kopfzerbrechen bereitet, da mein Tracks 4 Africa dort eine Straßensperrung wegen Baustelle anzeigte. Zusätzlich stand in einem fast 10 Jahre alten Iwanowski Reiseführer, dass es dort vor einigen Jahren mehrere Überfälle auf Autofahrer gegeben haben sollte. Die Strecke führt uns durch Farmland über die R33 bis nach Vryheid und von dort über die R618 nach Hluhluwe.

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Die R 168 war bis auf eine größere Baustelle in sehr gutem Zustand, führt durch eine ehemaliges Homeland durch wunderschöne, hügelige Landschaft.

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Entlang der Strecke gibt es viele einfache Dörfer.

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Kerstin fotografiert wie doof, denn immer wieder bieten sich phantastische Fotomotive.

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Die Menschen sind fast alle gut angezogen und wirken oft fröhlich und freundlich.

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Und doch sind wir dann froh, als wir am Nachmittag das Gate zum Hluhluwe Umfolozi NP erreichen. Milena hat während der Anfahrt bereits eine Elefantenherde in weiter Entfernung gesichtet.

Während Kerstin und ich einchecken, läuft meinem Vater ein Warzenschwein direkt vor die Füße.
Es ist friedlich und frisst das leckere Gras.

Link zum nächsten Teil

http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/279232-suv-test-rosen-mal-anders-in-sa-no.html?start=36
Teil 524. Juni 2013
27. und 28.04.2013 Hluhluwe Umfolozi NP / Hilltop Camp

Gegen 15:30 Uhr fahren wir in den Park hinein. Ihr kennt das bestimmt... es ist immer wieder ein ganz besonderes Gefühl, nach dem Gate in den Game Drive Modus umzuschalten und gespannt
nach Tieren Ausschau zu halten. Jetzt im April ist das natürlich ein schwereres Unterfangen, als zum Beispiel im August in Etosha. Der Park ist eine grüne Hölle. Das Gras steht hoch und die Büsche und Bäume stehen voll im Saft.

Dafür bietet die üppige Vegetation einen schönen Hintergrund für die Tiere...... wenn man sie denn dann auch sieht 😉

Mit einem Coucal fängt es an

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Dann ein Glanzstar

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Die ersten Impalas

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Und im Gegenlicht und in etwas Entfernung ein Breitmaulnashorn

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Dann erreichen wir das Hilltop Camp, in dem wir einen Doppel-View-Bungalow gebucht haben.
Der liegt fast ganz am Ende des Camps. Irgendwie haben wir vergessen, dort Bilder von Innen zu machen.

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Aber der View geht in einige Baumkronen. Das Haus ist ganz OK eingerichtet, riecht aber doch etwas muffig. Ansonsten gibt es eine voll ausgestattete Küche und zwei Schlafzimmer mit je einem eigenen Bad. Zwischen den beiden Schlafbereichen liegt das große Wohnzimmer mit offener Küche.

Nach einer Dusche geht es per Auto ins Restaurant. Leider ist es zu kühl, um draußen sitzen zu können. Das Buffet ist OK, das Personal etwas unmotiviert. Auf der Rückfahrt sehen wir noch eine träge Puffotter auf der warmen Straße liegen. Müde gehen wir ins Bett, denn am Morgen klingelt früh der Wecker.

Nach einer gut durchschlafenen Nacht klingelt erbarmungslos der Wecker. Mit einer Kanne Kaffee
geht es los um Tiere zu sichten. Leider ist es ziemlich windig. Die Morgenstimmung taucht die Landschaft in ein weiches Licht.

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Zuerst sehen wir Büffel.

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Eine Giraffe

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Und dann zwei schöne Breitmaulnashörner

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Und dann absolut nichts mehr ! Nicht einmal ein Impala oder sonst irgendein Vieh.
Etwas enttäuscht fahren wir zurück nach Hilltop, wo wir uns am Frühstücksbuffet stärken.
Nach einer Siesta gehe ich mit meinem Vater los, um eine kleine Runde durchs Camp und den Forest Walk zu laufen. Auf der Wiese sitzt ein etwas angegammelter älterer Affe. Er schein nicht in bester Verfassung zu sein und beobachtet uns misstrauisch.

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Dann geht es vorbei am Pool in den dichten Wald. Dort werden wir von einer ganzen Herde Baboons verfolgt. Überall im Wald kreischt es um uns herum. Mehrmals drehe ich um und laufe vier, fünf Meter zurück. Jedesmal stehe ich zwei Pavianen gegenüber. Sie verfolgen uns tatsächlich in sicherem Abstand, während ihre Kumpels rechts von uns im Wald Krach machen.

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Über mir im Baum sitzt ein weiterer Affe, irgendein „Nicht-Pavian“ !
Er schaut mich mürrisch von oben an.

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Mein Vater hat sich inzwischen mit einem Knüppel bewaffnet, etwas unheimlich ist es schon.

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Auf dem Rückweg durchs Camp sehen wir noch einen furchtlosen Bushbuck. Die laufen hier überall herum und sie sind tiefen entspannt.

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Und dann mein absoluter Star. Ein Crested Guinea Fowl, eine wahre Schönheit. Leider ist das Licht schwierig und das Huhn rennt hektisch mit seinen Kollegen hin und her.

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Kerstin hat derweil ein Cape White Eye fotographiert, einer unserer Lieblingsvögel, die wir das erste Mal in Springbok gesehen haben.

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Auf dem Nachmittagsgamedrive sehen wir : N I C H T S ;-(((
Es ist immer noch windig und alle Tiere verstecken sich. So muss eine einsame Spinne die Tierwelt repräsentieren. Sie hängt am Eingang zu einem Hide über dem Weg. Am Hide sehen wir N I C H T S ! Auf dem Rückweg nach Hilltop wird es mir plötzlich eiskalt. Den anderen ist es warm, komisch !?! Im Camp bekomme ich Schüttelfrost und fühle mich total elend. Keine Ahnung, was los ist. Ich tippe auf zu wenig Flüssigkeit und zu viel Sonne. Mit klappernden Zähnen lege ich mich mit vollen Klamotten ins Bett. Kerstin macht sich Sorgen und ich mir ehrlich gesagt auch. Ich schicke Kerstin, vater und Milena zum Abendessen und bleibe liegen. Nach zwei Litern Wsser geht es etwas besser und der Schüttelfrost geht nach ca. einer Stunde weg. Das mitgebrachte Lammgulasch esse ich dann sogar und bin erleichtert, dass es besser geht,

Am nächsten Morgen geht es mir dann Gott sei Dank wieder richtig gut. Mit gepackten Sachen geht
es zuerst zum Frühstück, wo uns erst einmal ein Affe auf die Motorhaube springt. Das ist ja wie im Safari Park hier !

Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es wieder in den Park. So langsam stehen wir etwas unter Druck, denn Milena möchte doch so gerne Elefanten sehen. Und wir natürlich auch !
Direkt unterhalb vom Camp treffen wir auf eine große Pavianherde.

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Sie ziehen an der Straße entlang und gehen ihren Geschäften nach. Manchmal verhalten sie sich schon wie Menschen.

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Einige hundert Meter weiter steht ein einsamer Büffel.

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Dann sehen wir unten am Hluhluwe River die Elefanten stehen. Es sind noch einige Kilometer dort runter und uns erfasst der „Jagdtrieb“.

Als wir den Fluß etliche Minuten später auf einer kleinen Brücke überfahren bietet sich uns dieses Bild :

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Gott sei Dank ! Elefanten.... und dann noch in so einer schönen Umgebung.

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Ausgiebig werden die zwei Dickhäuter beobachtet, bis sie im dichten Grün verschwinden.

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Landschaftlich ist es ja sowieso wunderschön.

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Jetzt kommt auch endlich die neue Fotoausrüstung etwas zu tun. Die „Panzerfaust“, wie ich die 60D mit dem 100-400er L jetzt liebevoll nenne, liegt quer auf meinen Oberschenkeln und es macht richtig Spaß, den Hammerkopf zu fotografieren.

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Hier unten hat es überall Elefanten, die mitten im reichhaltigen Grünfutter stehen.

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Auch ein Nyala wird gesichtet und einigen Raubvögel.

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Wir fahren nach Süden am Gate vorbei. Von einer kleinen Brücke aus können wir im Sand eines Bachbettes etliche Löwenspuren erkennen.

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Sie sind aber irgendwo hingezogen und so kann Meister Warthog ungestört seiner Tätigkeit nachgehen.

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Gegen Mittag verlassen wir den Park dann durch das Nyalazi Gate, um über die R 618 und die N2
nach Norden in Richtung unseres nächsten Zieles. Das ist die hochgelobte Leopard Mountain Game Lodge im Zululand Rhino Reserve.

Und jetzt zu einem kleinen wunden Punkt. Wir planen immer alles gaaanz genau, um dann in Südafrika festzustellen, dass ich keine Wegbeschreibungen zu den Lodges ausgedruckt habe.

Das ist eigentlich mit einem Navi nicht so schlimm, besonders dann, wenn die Lodges alle einprogrammiert sind. Blöd ist es allerdings, wenn man dann nach zig Kilometern Gravel am Eingang des Phinda Game Reserves steht, das mit Zululand Rhino rein gar nix zu tun hat. Der Angestellte am Gate kennt Leopard Mountain nicht, ojeoje... 🙁 Gott sein Dank hat das Handy Empfang und die nette Dame am anderen Ende teilt uns mit, dass wir nur einige KM über die N2 weiterfahren müssen und wir den Nachmittagsgamedrive locker noch schaffen werden. Was ein Glück bleibt mein Fehler so ohne gravierende Folgen.

Fazit Hilltop Camp:

Unser Doppelbungalow war als View Bungalow gebucht. View hatten wir nur in die Bäume. Er wirkte etwas abgewohnt und muffig. Eigentlich gab es keine gravierenden Mängel, aber wir haben uns dort nicht sehr wohl gefühlt. Preis/Leistung haben hier für uns nicht gestimmt. In Mpila haben wir uns wohler gefühlt.

Das Restaurant ist OK, nicht mehr und nicht weniger.
Teil 626. Juni 2013
29. und 30.04. Leopard Mountain Game Lodge / Zululand Rhino Reserve


Nach dem kurzen Schock wegen der fehlenden Wegbeschreibung kommen wir kurz nach 14:30 Uhr am Gate der Lodge an. Der Gamedrive startet um 15:30 Uhr. 12 Kilometer sind es von dort aus noch zur Lodge. Unterwegs begegnen wir den ersten Impalas und Zebras. Nach einigen Kurven und einem kleinen Anstieg erreichen wir die Lodge. Die Begrüßung ist ausserordentlich herzlich und der hausgemachte Roiboos Eistee schmeckt köstlich. Es ist ganz schön warm. Die Rezeptionistin führt uns zuerst in das Haupthaus. Wow ! Das ist Mal ein Ausblick. Unter uns nur Natur und eine Flußbiegung.

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Stilvolle Möblierung

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Netter Pool

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die Bar

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Dann geht es in unseren Bungalow Nr. 2 und was soll ich Sagen ? Wir sind begeistert. Vom Bett aus hat man einen Wahnsinnsblick. Auf dem großzügigen Balkon gibt es sogar eine Hängematte.

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Die Einrichtung ist geschmackvoll...

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und einen Klo gibt es natürlich auch !

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Dann ist es schon Zeit für den Gamedrive. Nach einer Tasse Kaffee und etwas Gebäck empfängt uns der nette junge Ranger. Er hat vor erst vor 4 Wochen hier angefangen und vorher für ein Wildhundeprojekt gearbeitet. Neben uns, meinem Vater und Milena fährt noch ein junger Brite mit seiner südafrikanischen Bekannten mit.

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Bei bestem Gamedrivewetter sehen wir Anfangs die üblichen Verdächtigen. Und dann geht es gleich ganz gut los.

Ein etwas verpennter Bilderbuchlöwe liegt 20 Meter neben dem Weg.

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30 Meter weiter sein Bruder. Er hat unter dem Auge eine blutige Schramme.

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Die Löwen wurden vor ca. 1 Jahr in das Zululand Rhino Reserve eingeführt. Der Tracker steigt vor kurz vor der Löwensichtung sicherheitshalber ins Auto. Das haben wir ja noch nie erlebt !?!

Dann geht es an einer Büffelherde weiter durch das Reserve. Es ist landschaftlich wunderschön und um diese Jahreszeit mit all dem Grün eine Augenweide.

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Hügel....

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Grasland

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sandige Flussbette....

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Buschland …..

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Dann ist es schon Zeit für unseren ersten richtigen Sundowner in diesem Urlaub. Mit einem Gin Tonic in der Hand und Biltong genießen wir das Afrikafeeling, das wir so lieben.

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Dann geht es im Dunkeln durch enge, zugewachsene Waldwege am Fluß entlang, bis wir unterhalb von einer Anhöhe auf eine Büffelherde treffen. Die Büffel sind nervös.......

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Und dan entdecken wir warum ! Keine 100 Meter oberhalb liegen mehrere Löwinnen fast unsichtbar im gelben Gras.

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Im Dunkeln fast nicht zu fotografieren. Die Situation ist unheimlich. Die Löwinnen liegen ganz still da, die Büffel kommen auf uns zu. Der Ranger gibt ihnen etwas Platz und bei völliger Dunkelheit erreichen wir keine 500 Meter entfernt an einem Wasserloch 3 Nashörner. Ein Weibchen schützt ihr Junges, während sich ein aufdringlicher, mächtiger Bulle ihr immer wieder annähert. Das Weibchen schnaubt ihn aggressiv an, sie scheint es ernst zu meinen. Der Ranger meint, dass sie ihr Junges um jeden Preis vor dem Bullen schützen wird. In völliger Dunkelheit ein spannendes Erlebnis. Dann geht’s wieder zurück zu der Löwen/Büffel-Interaktion. Doch die Löwinnen bleiben liegen und kein Büffel nimmt Schaden.

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Sehr zufrieden geht es zurück in die Lodge, wo es gleich Dinner gibt. Es wird abwechselnd von unserem Ranger und einer freundlichen Angestellten serviert. Leopard Mountain hat Auszeichnungen für seinen Weinkeller bekommen, wie wir finden berechtigt.

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Eine gute Flasche Chocolate Block wird von ausgesprochen köstlichen und nett angerichteten Speisen begleitet. Müde und zufrieden geht es früh zu Bett, von wo aus wir die Löwen brüllen hören.

Am nächsten Morgen geht es nach einer Tasse Kaffee und Keksen wieder los. Kurz nach dem Sonnenaufgang sichten wir in einiger Entfernung zwei Breitmaulnashörner. Obwohl es dann zuerst keine außergewöhnlichen Sichtungen mehr gibt, ist die Fahrt auch wegen der tollen Landschaft sehr abwechslungsreich.

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In einem Trockenflussbett machen wir Pause. Irgendwo soll sich hier ein Elefantenbulle rumtreiben.

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Den finden wir dann nach längerer Suche schlafend im Busch. Man sieht ihn fast nicht, er hat sich aber tatsächlich in einer Schräge Mitten im Wald hingelegt. Das haben wir ja noch nie gesehen.

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Nach einem reichhaltigen Frühstück in der Lodge geht es schon wieder Los zu einem einige Kilometer entfernt liegenden Hide.

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Dort beobachten wir zu viert mit dem Ranger ca 1 Stunde lang allerlei Tiere, die vorsichtig zum Trinken kommen.

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Auch Kerstins Lieblingsantilopen zeigen sich von ihrer besten Seite

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Die Schildkröte liegt wie hingegossen da, oder ?

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Und das Nyala Männchen streckt mir doch tatsächlich die Zunge raus.

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Der hat Dreck am Stecken

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Zurück in der Lodge heißt es erst einmal Siesta machen, bevor wir zusammen die Lunchpakete vertilgen.

Auf dem Geländer sitzt eine beeindruckend große Gottesanbeterin.

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Den Höhepunkt des Nachmittagsgamedrives bildet ein Spitzmaulnashorn, das nervös sein Revier markiert, in dem es Urin versprüht.

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Auch ohne weitere tierische Höhepunkte genießen wir die Fahrt sehr.

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Das Dinner ist wieder erstklassig. Heute wird es bei Lagerfeuer in der Boma serviert, wo wir uns noch kurz mit zwei in Nigeria lebenden Deutschen unterhalten. Vater und Milena beschließen, den Morgengamedrive ausfallen zu lassen und auszuschlafen. Er fühle sich nicht ganz fit, sagt er. Mit dem Ranger verabreden wir einem Walk am nächsten Morgen.

Dieser Walk wird von einem sehr erfahrenen Ranger durchgeführt, der von unserem Ranger begleitet wird. Die Nigerianer sind auch dabei.

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In zackigem Tempo geht es durch hohes Gras. Das Morgenlicht ist schön und noch ist es nicht so heiß.

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Hier geht es wieder um die kleinen Begegnungen....

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und die nicht ganz so kleinen....

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Dann geht es immer noch in zackigem Tempo mehrere hundert Meter lang durch ein Flussbett.
Irgendwie fühlt man sich hier wie auf dem Präsentierteller.

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Nicht weit entfernt kreischen permanent hysterische Affen. Der Guide ist sich sicher, daß da ein Leopard auf der Jagd ist. Was macht man da ? Na natürlich hinlaufen und mal schauen, was da los ist. Es geht die Böschung hoch, durch Gebüsch, hohes Gras, über Tierpfade..... aber leider oder vielleicht doch Gott sei Dank ohne Erfolg.

Dafür treffen wir auf ein Warthog....

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und ein Nyala....

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Ein von Löwen gerissenes Kudu, oder besser das, was noch übrig ist......


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und eine Eule.

Kurz vor der Ankunft am Auto stehen wir direkt vor mehreren Giraffen, denen wir nicht ganz geheuer sind. Die eine gibt gleich Fersengeld.

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Dann ist die Zeit in Leopard Mountain leider schon vorbei. Beim Frühstück treffen wir Horst und Milena wieder, die den gemütlichen Morgen genossen haben. Nach dem leckeren Frühstück wird die Zeit etwas knapp, denn um 11 Uhr haben wir auf der Nachbarfarm eine Elephant Interaction gebucht.

Fazit Leopard Mountain Game Lodge

Hier hat das Preis/Leistungsverhältnis gestimmt. Die Einrichtung und die Lage sind wunderschön, die Mahlzeiten köstlich, das Personal sehr nett.

Die Landschaft ist abwechslungsreich und für uns ganz wichtig: Die Lodge ist 12 KM von der N2 entfernt und der Fernblick wird durch Nichts gestört. Die Gamedrives waren jetzt nicht so von Tiermassen gekennzeichnet, dafür trafen wir nur zweimal ein weiteres Fahrzeug.
Hierher möchten wir gerne noch einmal für drei Nächte, denn den Blick vom Bungalow aus muss man auf jeden Fall in Ruhe genießen können.
Teil 727. Juni 2013
01.05.2013 Zwischenstop Elephant Interaction auf Bayete Zulu

Was uns hier wohl erwartet ? Diese Interaction wollten wir meinem Vater und Milena schenken.
Ich hatte davon auf der Leopard Mountain Homepage gelesen und diese von dort aus gebucht.
Bayete Zulu grenzt direkt an Zululand Rhino. Wie fahren wenige Kilometer nach Süden und biegen dann auf eine Pad ab. Nach einigen KM passieren wir einen männlichen Löwen, der am Zaun entlang läuft.

Gerade rechtzeitig um 11:00 Uhr kommen wir an, stellen das Auto ab und werden schon erwartet.
Einige Besucher sind neben uns da. Hinter einer Holzabgrenzung steht ein riesiger Elefantenbulle, ein normal großes Weibchen und ein „Elefantenkind“. Ein wenig touristisch ist es schon, aber nachdem eine junge Dame die Zusammenhänge erklärt hat, können wir das Ganze besser einordnen.

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Die beiden jetzt erwachsenen Elefanten Rambo und Rachel sind bei einer viele Jahre zurückliegenden Abschussaktion in Zimbabwe als Babys übriggeblieben und von Menschen großgezogen worden. Rambo wurde dann später in dem Game Reserve freigelassen. Leider hatte er ja keine Scheu vor Menschen und vor allem fehlte ihm die Erziehung einer Elefantenmama. Er benahm sich auch wie Rambo und schob aus Spaß Gamedrive Autos ins Wasser und legte Telefonmasten um.

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Als Lösung ließ man sich die Interaction einfallen. Täglich um 11:00 Uhr kommt die kleine Elefantenfamilie freiwillig dort hin. Motiviert werden sie durch stetiges Füttern mit Trockenfutter.

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Und so funktioniert das Ganze auch. Je zwei Touristen dürfen sich Rambo nähern und sich unter seinen Kopf stellen. Man legt ihm das Trockenfutter direkt in das Maul, darf ihn an verschiedenen Stellen anfassen und er lässt sich das alles gefallen. In Sri Lanka und Thailand hatten wir schon direkt mit Elefanten zu tun, aber Rambo ist echt beeindruckend. Er wirkt relaxed und ausgeglichen.
Die junge Dame erklärt alles Mögliche über das Leben der Elefanten und gibt uns viele interessante Informationen.

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Da Kerstin bemerkte, dass die Photos nicht ganz perfekt waren, dürfen wir am Ende noch einmal kurz zu Rambo. Der ist inzwischen etwas unruhiger, denn das Futter ist so gut wie alle.

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Daß er nun keine Lust mehr hat, zeigt er mir dadurch, dass er mir mit seinem Riesenrüssel einen sanften, aber beeindruckenden Schub in die Magengegend gibt und ich im Ruckzuck einen Meter weiter weg bin. Es ist sehr sanft aber doch mit solchem Nachdruck, dass ich freiwillig Land gewinne.

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Von einem der drei farbigen Betreuer erfahre ich dann, dass sie immer abwechselnd ihr komplettes Leben den Elefanten widmen. Je ein Betreuer begleitet die Elefanten bei Ihrer täglichen Tour durch das Reserve. Zwischen 15 und 23 Kilometer folgen sie als Herdenmitglied durch den Busch. Dreimal hat Rambo sie im Laufe der Jahre vor Löwen „beschützt“.

Nach ca. einer Stunde ziehen die drei Eles von einem Betreuer begleitet in den Busch.
Das war echt ein Erlebnis und einmal was ganz anderes.

Leider stellen wir am Auto zurück fest, dass wir einen platten Reifen haben. Mit Hilfe zweier Angestellter ist das ganz schnell erledigt und gegen 12:30 Uhr sitzen wir wieder im Auto in Richtung St.Lucia

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Link zum nächsten Teil

http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/279232-suv-test-rosen-mal-anders-in-sa-no.html?start=66
Teil 830. Juni 2013
01.05.und 02.05.2013 St. Lucia / Afrikhaya Guesthouse

Nach dem Reifenwechsel geht es mit dem Ersatzrad auf dem Auto los nach St. Lucia. Gott sei Dank haben wir mit 110 KM Entfernung nicht all zu weit zu fahren. So kommen wir am belebten Mtubatuba vorbei gegen 13:30 Uhr in St. Lucia an. Die Gegend scheint immer dichter besiedelt zu werden. Unsere Gastgeberin wird dies später noch bestätigen.

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Das Afrikhaya Guesthouse liegt in einer ruhigen Seitenstraße. Wir werden von Joyce herzlich empfangen und beziehen unsere gemütlichen Zimmer. Rundherum ist es üppig grün. Leider haben wir nicht so viele Bilder in Afrikhaya gemacht.

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Wegen unseres Reifens vertröstet uns Joyce auf Morgen. Am 1. Mai ist auch in Südafrika ein Feiertag. Sie bucht für uns noch am gleichen Tag eine Bootsfahrt auf der Lagune. Wir wählen ein kleines Boot, das an der Jetty direkt an der Brücke über die Lagune startet. In gemütlichem Tempo geht es am Ufer entlang.

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Begrüßt werden wir von einem stolzen African Fisheagle.

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Dann gibt es noch seeeehr verpennte Hippos, die sich von uns nicht stören lassen.

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Später am Abend ändert sich das dann.

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Die Fahrt ist schön, aber außer ein paar Reihern, wenigen Büffeln im hohen Gras und diesem tollen Giant Kingfisher gibt es nicht so viel Wildlife. Kroks sehen wir leider auch nicht. Sie ist aber wieder sehr erholsam.

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Am Abend gibt es....... F I S C H P L A T T E ! Und zwar vom Ocean Basket, obwohl wir im Brazas sitzen. Ein gut gelaunter Ober macht das möglich. Alle sind begeistert, ein Tisch für Morgen wird gleich reserviert. Dann geht es ab in die Koje.

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Am nächsten Morgen werden wir von Joyce zum leckeren Frühstück empfangen. Ihr Mann Marcel hilft uns bei der Suche nach einem Reifen. Hier im Zululand sei es fast unmöglich, einen X-Trail Reifen zu bekommen. Nach mehreren erfolglosen Anrufen bleibt uns nichts anderes übrig, als bei Budget im ca 90 Km entfernten Richards Bay anzurufen. Kein Problem, wir bekommen ein neues Auto und könnten gleich losfahren. Ein Autowechsel wegen eines kaputten Reifens ? Unser schöner X-Trail ? Aber was sollen wir tun ?

Also schicken wir die zwei Frauen auf Shopping Tour, während ich mit meinem Vadder mit 80 Sachen in das Industriestädtchen Richards Bay fahre. Am dortigen Regionalflughafen bekommen wir einen braunen Honda CRV. Nicht ganz so geräumig wie der X-Trail, aber mit allem Pipapo.
Der Wechsel erfolgt bei zwei ausgesprochen netten und hilfsbereiten Farbigen und in 20 Minuten sitzen wir im neuen Gefährt.

Gegen Mittag treffen wir Milena und Kerstin in einem Kaffee unterhalb des Ocean Basket. Dann geht es los in den Isimangaliso. An einem Loop steht doch tatsächlich ein Bushpig im hohen Gras.
SO eine Truppe hatte mich vor drei Jahren Mal vom Grill im Mpila Camp verjagt und mir einen gehörigen Schreck eingejagt, weil sie im Höchsttempo aus der Nacht auf mich zugerannt kamen.

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Dann einige Hippos

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Ein noch nicht bestimmter Vogel (stellvertretend für viele weitere undokumentierte)

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Zwei Breitmaulnashörner im schlechten Licht

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Einem Dungbeetle, der selbst Dung herstellt.....

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und die Riesenkugel geschickt über die Straße rollt.

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An einem Aussichtspunkt genießen wir den Blick über die Lagune.

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Am Restcamp kurz vor Cape Vidal sitzen dann überall die frechen und seltenen Samango Monkeys herum.

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Cape Vidal ist einfach eine Wucht ! Dort hatte es uns das letzte Mal schon so gut gefallen.

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Irgendwann möchten wir uns dort Mal selbst versorgen und zwei, drei Tage am Strand faulenzen.
Durch den Autowechsel bleibt leider nur Zeit für einen kurzen Strandspaziergang.

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Die lustigen kleine Krebse mit Stielaugen sind gar nicht so leicht mit dem Foto zu erwischen, denn die Brandung ist ganz schön stark.

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Zufrieden geht es dann ganz gemütlich zurück durch den Park.

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Am Wasserloch von Heute Mittag sind die Hippos inzwischen zum Grasen ausgeschwärmt.

Abends gibt’s Espetadas und Fischplatten im Brazas. Wenn es dieses Restaurant hier in Deutschland gäbe, würde ich ca. 200 Kilo wiegen. So ist es nur etwas mehr als die Hälfte ;-)))

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Vor dem Bettchen sitzen Kerstin und ich noch kurz unter der Hauspalme. Abend bin ich diesmal immer besonders platt, denke aber nicht näher darüber nach......

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Am nächsten Morgen heißt es schon Abschied nehmen von Afrikhaya. Nach weiteren netten Gespächen mit Joyce fotografiere ich noch einen bildschönen Frosch und gehen anschließend noch einige Jeep-Klamotten kaufen.

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Die heutige Strecke nach Ithala ist wieder nicht zu weit und so lassen wir uns Zeit.

Vor der Weiterfahrt besuchen wir noch ein letztes Mal den Indischen Ozean. Da die Sonne erbarmungslos brennt, bleiben wir nur kurz.

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Fazit Afrikhaya Guesthouse

Günstige, nette Unterkunft mit sehr hilfsbereiten, holländischen Eigentümern, die sogar gut Deutsch sprechen. Die Zimmer haben uns gut gefallen und waren sehr sauber. Hier hat man nicht so den „Wooow-Effekt“, aber das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Das Frühstück ist reichhaltig und lecker. Es gibt einen schönen Pool.
Teil 903. Juli 2013
03.05. Ithala NP / Ntshondwe Camp

Um die Mittagszeit verlassen wir St. Lucia in Richtung Ithala NP. Die Streckeist nur 200 KM weit. Nach Mtubatuba geht es auf die gut ausgebaute N2. Das Navi schickt uns über die schnellste Strecke. Nach einer Baustelle biegen wir bei einem kleinen, ärmlichen Ort namens Candover auf die geschotterte R69 ab.

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Es ist gerade Schule aus und eine größere Gruppe Kinder und halbwüchsiger laufen die Straße entlang. Als sie uns kommen sehen, verteilen sie sich quer über die Straße. Ich fahre langsamer und wie immer Grüßen wir. Die Kinder machen nur zögerlich Platz.

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Ein Mädchen bückt sich, hebt etwas auf und aus ca. 5 Meter Entfernung schmeißt sie uns (während ich ihr genau in die Augen schaue mit voller Wucht einen ordentlichen Kiesel in die Scheibe. Er schlägt aus dem Auto heraus gesehen direkt in die untere linke Ecke genau auf dem Versicherungsaufkleber ein.

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Wir können es nicht glauben ! Das gibt’s doch nicht ! 2 Tage haben wir den Honda jetzt. Mein Vater meint bestimmt: „Fahr weiter“ und das mache ich auch. Einige KM weiter und mit einer riesigen Wut im Bauch halten wir an. Später bescheinigen uns alle, das wir richtig gehandelt haben. Sonst wäre die Wahrscheinlichkeit groß gewesen, dass wir uns noch weitere Steine eingefangen hätten.

Und selbst wenn wir uns das Mädel gegriffen hätten. Was wäre dann passiert ?
Also fahren wir weiter, die Stimmung ist natürlich erst einmal hinüber.

Die weitere Strecke nach Ithala wird landschaftlich immer schöner und hügeliger.
Kurz vor Ankunft in Ithala geht es noch durch ein Dorf. Und plötzlich sehen wir die Kinder am Straßenrand mit anderen Augen. Man bekommt den blöden Steinwurf nicht aus dem Kopf.
Hunderte von Kindern haben uns vorher fröhlich zurückgewunken.....

Später sprechen uns etliche Einheimische und Ranger auf unsere kaputte Scheibe an. Alle sind bestürzt, entschuldigen sich und sind sehr nett zu uns.

Nach dem Gate gibt es dann schnell Ablenkung. Direkt an der Straße stehen Giraffen.

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Da es noch nicht so spät ist, nehme wir noch einen Loop, wo wir einiges an Tieren sehen.

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Die Landschaft ist wirklich atemberaubend schön, weit und offen.

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Sogar ein Eland steht in einiger Entfernung

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Eine Gnuherde

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Dann sind wir froh, das schön in den Bergen gelegene Ntshondwe Camp zu erreichen.

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Wir bekommen zwei zusammenliegende Hütten am anderen Ende der Lodge. Kerstin darf vom Festnetz aus mit Budget telefonieren. Die sind wieder sehr, sehr hilfsbereit. Da die Scheibe auf der Fahrerseite noch OK ist, sollen wir weiter in Richtung Norden fahren. Man schlägt uns einen weiteren Autotausch am Flughafen Krüger Mpumalanga vor. Sollte die Scheibe nicht halten würden sie uns entgegenkommen. Und zur Not würden sie uns das Auto eben noch ein paar mal mehr wechseln 😉

Zufrieden beziehen wir die Bungalows. Die sind an sich ganz schön, liegen aber ohne Blick Mitten im Busch.

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Aus St. Lucia haben wir uns Gemsquash und Grillgut mitgenommen, da freuen wir uns drauf. Nach einer Ruhepause wird an Vadders Hütte das Holzfeuer angezündet. Ach wie liebe ich das inzwischen ! Nach dem Essen entdeckt Kerstin an der Treppe von der Straße zu uns hoch irgendeine Bewegung. Eine Ginsterkatze ! Und die ist vielleicht schön und frech.

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Ganz begeistert versuchen wir in der Dunkelheit ein gutes Foto zu bekommen. Immer wieder zieht sich die schlanke Katze zurück, um dann wiederzukommen.

Doch was ist das ? Die Katze ist bei einer erneuten Rückkehr irgendwie mutiert !?!?!
Sie hat plötzlich so große Augen und gaaanz lange Fiiinger....
….. es ist gar nicht die Katze Ginster, sondern ihr Freund Baby Bush !

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Und die ist ja noch knuffiger und vor allem fressgeil. Auf jeden Fall ein tolles Erlebnis.
Nach einigen Schoppen geht es ins Bett. Mein Vater wird an diesem Abend noch eine dieser großen Wandläuferspinnen aus dem Chalet entfernen, während wir im anderen Chalet schon schlafen.
Bei der Freilassung kann sie sich aber nicht so Recht verabschieden und rennt meinem unerschrockenen Vater bis an den Oberschenkel das Bein hoch. Angeblich hat er als guter Tänzer einen zackigen Hüftschwung hingelegt, um seine neue Freundin loszuwerden.

Wenn mir das passiert wäre.... ojeoje.... dann gäbe es jetzt keinen Bericht....

Link zum nächsten Teil Ithala 2
Teil 1008. Juli 2013
04.05.2013 Ithala/Ntshondwe Restcamp 2.Tag

Heute Morgen haben wir uns um 07:00 Uhr zum Frühstück verabredet. Als einzige Gäste wählen wir einen Tisch in der Sonne. Mit einer Jacke geht das schon und nach einigen Minuten braucht man auch die nicht mehr.

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Hier sieht Milena auch ihren ersten Klippie.

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Es gibt ein annehmbares Buffet mit Eierbackstation. Etwas nach 8 Uhr geht es los in den Park. Vorher schauen wir noch kurz in das kleine Museum mit einigen ausgestopften Tieren. Nicht so unser Fall.

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Leider ist der Ngubhu Loop wegen Regenschäden zum Teil gesperrt. Deswegen können wir ihn nur zum Teil und dann wieder zurück befahren. Doch vorher geht es noch kurz zum Bergvliet Loop, wo wir einige Zeit einen im Gras sitzenden Raubvogel betrachten.

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Giraffen scheint es hier im Überfluss zu geben.

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Impalas auch.

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Und allerlei Piepmätze.

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Am Anfang des Ngubhu Loops steht dieses schöne Zebra.

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Einige hundert Meter weiter die Kumpels.

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Ein Sekretär.

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Und ein relaxter Impalabock. Er scheint zu wissen, daß es hier keine Löwen gibt. Man kann als Impala sicher schlechtere Lebensräume erwischen.

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Dann kehren wir um...

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.. und treffen auf diesen Hoopoe...

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und diesen hübschen Kerl.

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Im Camp wird relaxed. Kerstin und ich klettern auf den kleinen Aussichtshügel.

Am Abend haben wir einen Gamedrive gebucht. Leider ist es kühl und windig geworden.

Doch gleich am Anfang treffen wir auf Giraffen, die direkt an der Straße stehen.
So eine lange Zunge kann ganz praktisch sein.

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Dann treffen wir auf eine kleine Anti-Poaching-Unit.

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Der Ranger entdeckt in ewig weiter Entfernung eien einsamen Elefantenbullen. Wir alle sehen ihn nur deswegen, weil ich ihn mit 400er Zoom und Ausschnittsvergrößerung auf dem Display sehe... und dann auch in echt....

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Inzwischen ist es lausig kalt geworden und trotz Fleece+Regenjacke+Pulli + 2 Decken frieren wir uns einen ab. Auch die Gnus scheinen zu frieren.

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Als es dunkel wird, fliegt wie üblich eine Nightjar vor dem Auto her und landet immer wieder vor uns auf dem Weg.

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Und entlang der Straße sitzen zig Eulen in den Bäumen.

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Kurz vor dem Camp dann doch noch ein Highlight. Eine 3-4 Meter lange Felsenpython liegt auf der Straße, während es heftig stürmt.

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Total gefrosted erreichen wir das Restaurant, wo es Heute a la carte gibt. Es ist nur Nahrungsaufnahme angesagt. Die Gerichte sind ganz OK und müde geht es ins Bett.

Am nächsten Morgen wird wieder im Restaurant gefrühstückt, die Zeit in Ithala ist schon wieder vorbei. Kurz vor dem Gate dann noch ein Höhepunkt. 9 Giraffen posen vor uns in der Sonne.

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Fazit Ntshondwe Restcamp / Ithala

Ein landschaftlich wundervoller Park mit offenen Grasflächen. Leider hatten wir wegen der Scheibe ein Stimmungsnachteil und würden gerne noch einmal unvorbelastet zurückkehren.
Das Ntshondwe Camp ist relativ groß, die Hütten stehen aber ausreichend weit auseinander und sind von Büschen und kleine Bäumen umgeben. Die Einrichtung ist zweckmäßig und sauber.
Das Restaurant ist für einen Nationalpark ganz gut, das Personal an der Rezeption war fast ungewöhnlich freundlich. Wer sich nicht selbst verpflegen möchte, dem können wir Ntshondwe weiterempfehlen. Ich würde das nächste Mal ein Bushcamp vorziehen.

Für den nächsten Teil Teil nur den nächsten Post überspringen, deswegen kein Link
Teil 1112. Juli 2013
05.05.2013 von Ithala nach Swaziland Summerfield Botanical Garden

Etwas angespannt verlassen wir den Park. Der Querriss in der Windschutzscheibe wandert gaaanz langsam in Richtung meines Hauptblickfeldes. Hoffentlich hält die Scheibe noch bis Übermorgen !

Über die Anfangs wieder landschaftlich sehr schöne R69 geht es über Magudu und Pongola zum Golela Borderpost. Auf der modernen südafrikanischen Seite brauchen wir gerade Mal 5 Minuten.
Vor drei Jahren mussten wir noch alle elektronischen Geräte deklarieren, diesmal Gott sei Dank nicht mehr. Der Kontrast zwischen dem modernen, neuen südafrikanischen Zoll zur ärmlichen Swazi-Hütte könnte nicht größer sein. Doch auch dort geht es Ruck Zuck und ohne Anstehen.

Weiter geht es über die uns schon bekannte, gut ausgebaute MR8 in Richtung Big Bend. Auf dieser Strecke ist mir immer wieder unklar, ob bestehende Geschwindigkeitsbegrenzungen irgendwann wieder aufgehoben werden....

Nein, werden sie nicht ! Kurz vor Big Bend winkt mich ein zuerst sehr ernst blickender Polizist auf die Seite.
"Speeeeediiiing!". Mir rutscht das Herz in die Hose. Er sieht mir meinen Schreck an und lächelt mich an. „It's not tooooo baaad“. Er führt mich zu einer aufgebauten Kamera und zeigt mir auf dem Monitor nicht erkennbare, winzig kleine Bilder. „It's juuuust sixtyyyyyy „. Väterlich schickt er mich zu seiner im schicken Streifenwagen sitzenden Kollegin. „You can paaaay theeere“.

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So langsam fühle ich mich wohler. Die Dame im Streifenwagen fühlt sich dann umso wichtiger. „Nooooo chaaange“ plärrt sie mir entgegen. Also bekommt sie 60 Rand und ich eine penibel ausgefüllte Quittung.

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Zurück am Auto grinsen mich drei schadenfreudige Gesichter aaann. Kerstin meinte, ich sei ein schönes Fotomotiv gewesen.

Erleichtert fahren wir weiter in Richtung Manzini, wo unser Hotel, das Summerfiled Luxury Botanical Garden liegt. Entlang der Straße sehen wir viele interessante Menschen. Durch die kaputte Scheibe gibt es aber leider keine Fotos. Manzini ist hektisch und gefällt uns auf den ersten Blick nicht so toll. Bis kurz vor dem etwas außerhalb liegenden Resort haben wir ordentliche Bedenken,ob wir wirklich die richtige Unterkunft gebucht haben. Bis kurz vor der Lodge gibt es Gewerbe und Bergbau.

Doch Summerfield liegt wie eine Oase vom allerfeinsten in einem großen botanischen Garten.

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Es ist ein 5 Sterneresort und entsprechend etwas steifer als in de B&B's. Nach dem förmlichen Empfang an der noblen Rezeption bringt uns eine nette Angestellte zu unserem „Doves Nest“.

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Es liegt etwas abseits zwischen den anderen Bungalows und dem russischen Konsulat.

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Im Erdgeschoss befindet sich ein gigantisches, stilvoll eingerichtetes Wohnzimmer und eine große, schattige Terrasse. Das ist Luxus pur. Eine Treppe weiter oben liegt unser Zimmer. HAMMER !

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Mit Balkon und Sicht ins Grüne und riesig groß.

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Im Obergeschoss dann Vaters und Milenas Reich unter dem Dach, nicht weniger schön.

Und jetzt kommt es wieder..... das altbekannte Gefühl: „Schade, dass wir Morgen wieder weg müssen“. Dieses Hotel und gerade das Doves Nest ist der absolute Preis-Leistungs-Hit. Wir machen es uns gemütlich, Duschen und treffen uns dann auf einen kleinen Rundgang.
Hier der Blick vom Eingang des russischen Konsulates die Einfahrt runter. Die Anlage ist bis auf den letzten Grashalm gepflegt.

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Das Restaurant liegt an einem kleinen Stausee und einem Teich. In einem kleinen Wasserpavillon trinken wir Kaffe und essen einen unglaublich guten Cheesecake. Nebenan feiern wohlhabende Einheimische eine Geburtstagsparty und allerlei Multikultigäste laufen herum.

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Dann noch ein schneller Blick auf die Pool-Landschaft, um bis zum Einbruch der Dunkelheit noch einige Vögel zu Knipsen.

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Summerfield ist ein einziges Vogelparadies. Irgendwas zwischen 200 und 300 Vogelarten leben hier.

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Dann Geht es zum reservierten Tisch im luxuriös wirkenden Restaurant.

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Der Ober ist ein Juwel und bedankt sich nach fast jedem Satz immer wieder kehrend mit „thaaaank youuuu maaadaaam, thaaaank youuuu siiiir“.

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Es gibt einen sehr leckeren Raats Red Jasper und drei Gänge leckersten Essens.

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Es ist einfach perfekt hier und der Abend geht leider schnell vorbei. Nach einer gut durchschlafenen Nacht in dem großen, bequemen Bett geht’s zum kleinen Restaurant am Pool, wo uns der nette Ober von Gestern Abend wieder begrüßt. Das Frühstück ist included und absolut dekadent. Hier einmal einige Tage ausspannen.... !

Dann heißt es leider Abschied nehmen vom Summerfield, denn es geht weiter zum Airport Krüger Mpumalanga, um endlich unser Auto tauschen zu können.

Fazit Summerfield Botanical Garden

Für den Preis solch eine Unterkunft wie das Doves Nest zu bekommen ist eigentlich unglaublich.
Es liegt etwas Abseits Mitten im Grünen. Die normalen Bungalows liegen auch alles sehr schön, aber nicht ganz so privat. Das soll auf keinen Fall negativ sein ! Hier ist für uns ALLES PERFEKT ! 100 Punkte !
Teil 1212. Juli 2013
Ach ja und dieser voll gezoomte und ausschnittvergrößerte

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Teil 1313. Juli 2013
06.05.2013 Von Swaziland in den Krüger nach Olifants

Da sich unser Quer-Riss in der Scheibe seit Ithala nicht mehr merklich verlängert hat, fahren
wir etwas entspannter als Gestern die 138 KM bis zur Matsamo Border Control. Dort sind wir nach 10 Minuten durch, schneller als erwartet. Vor dem Krüger Park heißt es noch ca. 50 KM hin und zurück Umweg zum Flughafen Krüger Mpumalanga fahren, wo Budget unser neues Auto bereithält.

Dort angelangt sind wir vom kleinen Flughafen sehr angetan. Er ist ganz neu, sehr modern und es hat einige nette Geschäfte. Die Budget Leute sind wieder so was von nett und unkompliziert.
Das muss einfach Mal gesagt werden: Budget hat uns diesmal und auch schon in einigen Urlauben vorher stets zu 100 % überzeugt. Und hier ist er unser Kia Sportage.

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Von aussen ein Bulle, innen leider nicht so ganz. Ein schönes Auto, aber zu viert schon ein Kompromiss. Im Vergleich zu dem X-Trail und dem Honda CRV fehlen uns die Ablageflächen und vor allem empfinden wir die schmalen Seitenscheiben als nicht so praktisch. Es ist aber nicht wirklich ein Problem.

Nach einem Eis packen wir die Sachen um und fahren zurück in Richtung Melalane Gate.
Die Strecke an der N4 entlang kennen wir schon. Sie ist landschaftlich schön und verkehrsreich.

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Dann erreichen wir endlich das Gate. Milena sieht gleich von der ersten Brücke aus einige Krokodile.

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Als Strecke haben wir uns die in etwa parallel zur Parkgrenze verlaufende Nebenstrecke ausgesucht. Und der Park begrüßt uns gleich mit allerlei Vertretern der üblichen Verdächtigen, etlichen Tokos, Glanzstare, Roller usw.

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Nach ca. 15 Minuten und etwas Gegenlicht erreichen wir nach einer Biegung einige auf der Straße rumlümmelnde Tiere. Lööööwen ?!?! Haaahaa, Lööööwen !

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Sie sind gerade dabei die Pad zu überqueren, verweilen für kurze Zeit und ziehen weiter in den Busch.

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2 Minuten früher oder später hätten wir absolut nichts gesehen. In solchen Momenten realisiert man dann immer wieder, wieviel Glück zu solchen Sichtungen gehört.

Nicht lange später beobachten wir diese lebhaften Äffchen im Baum.

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An einem Fluss ein Krokodil/Kormoran-Päärchen...

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einen Molitor...

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zig Vögel...

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den ersten Elefanten

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und diese Nashörner im Flussbett.

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Und überhaupt wird es uns wieder klar. Der Krüger ist zwar schon belebt, aber landschaftlich gerade jetzt im April ein Traum. Flüsse, Wälder, Grasland, Berge und eine reiche Tier- und Vogelwelt. Wir sind wieder begeistert und glücklich, nach dem einen Pech-Tag in Ithala jetzt gleich so tolle Sichtungen haben zu dürfen.

Einige KM weiter entdeckt Milena ein weiteres, stattliches Breitmaulnashorn.

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Kurz vor Lower Sabie stehen dann noch diese Zebras in der stimmungsvollen Abendsonne.

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Wir checken ein und beziehen unsere Safarizelte. Leider waren keine mehr mit View verfügbar.
Sie sind einfach, gefallen uns aber ganz gut.

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Dann geht’s im Dunkeln zum Restaurant, wo wir auf der großen Terasse für ein für ein staatliches Restcamp ganz ordentliche Grillteller Essen und den Geräuschen des Busches zuhören.

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Auf einer Infotafel sehen wir die Sichtungen während der letzten Bushwalks. Nicht schlecht, oder ?

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Am nächsten Morgen heißt es früh aufstehen. Mit gepacktem Auto geht es auf einen kurzen Gamedrive. An einem Stausee bleiben wir stehen. Hippos grunzen und Krokodile gibt es auch.

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Plötzlich brodelt das Wasser !

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Ganz kurz sehen wir ein riesen Krokodil, welches einen Impalakopf im Maul hat. Wooow ! Gebannt beobachten wir die Szene, aber wirklich zu sehen ist dann nichts mehr.

Auf der weiteren Fahrt sichten wir noch einige Elefanten und Vögel. Dann treffen wir auf diese einzelne Hyäne.

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Sie ist am Fuß verletzt und hinkt etwas. So schnell es geht, rennt sie immer vor uns her die Pad entlang. Irgendwann hat sie genug und verschwindet im Buschland.

Direkt an der Straße entdecken wir diese Mangusten.

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Ganz zufrieden fahren wir zurück nach Lower Sabie. Dort Frühstücken wir in Traumkulisse am Fluss.

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Auf einer Sandbank gegenüber und ziemlich weit weg frisst ein Fisheagle einen großen Fisch

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Hippos flanieren am anderen Ufer

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Kroks liegen herum und ein Waterbock läuft direkt unter uns vorbei.

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Fazit Lower Sabie

Wunderschön gelegenes großes Camp am Fluss. Schönes Restaurant mit großem Shop.
Die Safarizelte sind einfach, haben uns aber gefallen. Wenn man rechtzeitig bucht und eines der begehrten Viewtents ergattert ein Krüger-Highlight.
Teil 1413. Juli 2013
07.05.2013 Fahrt von Lower Sabie nach Olifants

Als heutige Route haben wir uns die Nebenstraße an der östlichen Parkgrenze entlang ausgesucht. Auf den ersten Kilometern sehen wir so gut wie nichts, doch dann beginnt der Elefantentag. Zuerst steht ein stattlicher Bulle in einem trockenen Bachbett.

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Die Bilder von weiteren Sichtungen diverser Herden erspare ich Euch jetzt. Dann stehen 2,3 Autos am Straßenrand. Ein prächtiger Martial Eagle hat hier ein Perlhuhn zerlegt und frisst es im hohen Gras.

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Die Gegend ist sehr weitläufig mit einzelnen Bäumen, vielen Büschen und offenem Grasland.
Kurz vor einem Aussichtspunkt sehen wir diese in sich ruhenden Gesellen hier.

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Von hier oben aus hat man einen weiten Blick über den Park.

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Auch einen Ameisenhighway gibt es.

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Die Burschen sehen schon gefährlich aus.

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Noch ein mächtiger Bulle

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Giraffen am Fluss

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Hat die hier ein Fellproblem oder haben die Oxpecker eine Schneise gefressen ? 😉

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An der Zufahrt zu einem knorrigen Baobab sehen wir zuerst diesen Adler

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dann dieses knuffige Hörnchen

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und den Baum selbst.

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Und zwischendurch immer wieder Elefanten, wenn auch einmal von hinten.

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Und noch ein prächtiger Bulle

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Dieser Riesentrappe fliegen die Mücken um den Kopf....

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… die er gerne gefressen hätte.

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Auf den letzten Kilometern vor Olifants steht zur Abwechslung mal ein großer Bulle.

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Am Olifants River gehen die Gänse spazieren

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In Olifants checken wir ein.

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Wir haben die letzten View-Bungalows erwischt und sind etwas enttäuscht vom Blick. Da gibt es bessere. Innen sind die Hüttchen frisch renoviert, vor einigen Jahren fanden wir es dort schrecklich.

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Dann geht es zuerst zum Aussichtsdeck. Der Blick auf die Flussbiegung des Olifants ist einfach einmalig.

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Im Restaurant genießen wir den Sonnenuntergang...

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.. und den abendlichen Grillteller.

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Licht erhalten wir durch eine im Curioshop spontan zusammengekaufte Powerkerze.

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Feuchtfröhlich geht der Abend zu Ende. Morgen wollen Horst und Milena ausschlafen, wir sollen alleine auf Frühpirsch gehen.
Teil 1514. Juli 2013
08.05.2013 Von Olifants über Letaba nach Gomo Gomo / Klaserie

Mit einer frisch gekochten Thermoskanne Kaffee geht es los in den Park.
Heute Morgen ist Bodennebel. Der Fluss ist vom Camp aus nicht zu sehen.
Ein ganz interessantes Licht und hier in der Gegend neu für uns.

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Auf einer Seitenpad überholen wir ein langsam fahrendes Auto. Es sollte die richtige Entscheidung gewesen sein, denn kurz nachdem wir ihn nicht mehr im Rückspiegel sehen, kommt uns eine Rotte Hyänen entgegen.

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Das fängt ja jetzt nicht so schlecht an, oder ?

Nur wenige hundert Meter weiter steht ein Auto auf der Pad. Wir sehen gerade noch, wie direkt neben diesem Auto ein Leopard nach Rechts im Gebüsch verschwindet.
Ganz kurz sehen wir ihn durch dichtes Gebüsch. Das Ergebnis ist dieses Gebüschfoto, auf dem absolut nichts zu sehen ist, außer einem kleinen beigen, unscharfen Fleck.

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Dann steht direkt neben der Pad dieser schöne Storch im Bach. Leider ist es dort sehr dunkel, mit dem Foto bin ich aber gerade deswegen zufrieden.

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Die Pad geht dann wunderschön am Fluss entlang. Der Bodennebel löst sich gerade auf und die wärmende Morgensonne bescheint die Landschaft. Nach den zwei Adrenalinschüben sind wir jetzt schon total zufrieden und es ist nicht Mal eine halbe Stunde herum. Immer wieder bieten sich uns nette Ausblicke.

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Auf einem Bau sitzen zwei sich liebende Hörnchen.

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Ansonsten machen wir eher kleinere, aber nicht minder schönere Beobachtungen.

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Auf dem Rückweg nach Olifants halten wir einige KM vom Camp entfernt an einem Aussichtspunkt am Olifants River.

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Zwei nette Südafrikaner zeigen mir nach einem kurzen Small Talk ein Geiernest in einem Baum.

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Unten am herrlich anzuschauenden Fluss laufen diverse Hippos herum, ein wirklich wunderschöner Platz.

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Auf dem Rückweg zum Camp sehen wir noch einige Giraffen.

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Mit Vater und Milena geht es dann ins Restaurant, wo wir ein ausgiebiges Frühstück einnehmen.
Vom Tisch aus beobachten wir etwas weiter Weg in der Flussbiegung eine Elefantenherde.
Und dann entsteht ein völlig unerwartetes Highlight und spätesten hier macht sich das neue Equipment bezahlt. Leider kommt das hier nicht gut rüber, da die Bilder stark verkleinert und Ausschnitt evergrößert sind 🙁

Die Elefantenherde trinkt zuerst.

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Und dann durchqueren sie alle den Fluss.

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Die Photos rattern in Massen durch und die Eles hetzen durch den Olifants. Es scheint keine ihrer Lieblingsbeschäftigungen zu sein, sie beeilen sich auf die andere Seite zu kommen.

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Immer wieder bleiben einzelne stehen, trinken und schließen dann wieder zu den anderen auf.

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Am Ufer treffen sie auf einige unerschrockene Hippos und Marabus, rennen an ihnen vorbei..

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.. und erreichen schließlich den Waldrand.

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Was ein Hammerbild hier oben vom Frühstück aus.
Doch dann heißt es Aufbruch ! In Richtung Nordwesten nehmen wir den schnellsten Weg nach Letaba. Dort bieten sich uns schöne Ausblicke auf den Fluss.

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An einer Abbiegung treffen wir auf eine große, herumziehende Elefantenherde. Sie haben sich im Gebüsch verteilt und ziehen um uns herum an uns vorbei.

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Ein halbstarker kommt direkt auf uns zu, schubbert sich (wie passend) am Olifantswegweiser und nähert sich uns schnell weiter.

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Ich beschliesse, den Fluchtweg nach links zur Weggabelung zu nutzen und gebe Gas. Damit hat der Ele nicht gerechnet, bremst und trötet uns hektisch an. Was ich nicht sehe, ist das südafrikanische Ehepaar im Auto hinter uns, die nun zwangsweise auch vor dem halbstarken flüchten müssen. Lachend halten wir einige hundert Meter weiter nebeneinander an. Ich hätte ihn jetzt auch zur Flucht gezwungen, meint er mit einem Augenzwinkern, Grüßt und fährt weiter. Der Krüger hat sich noch einmal von seiner besten Seite gezeigt. Nach einem kurzen Snack in Satara verlassen wir den schönen Park durch das Phalaborwa Gate. Wenn wir dürfen, kommen wir wieder. Das nächste Mal mit richtig viel Zeit und langer Vorplanung.

Die Reststrecke nach Klaserie geht über von vielen LKW's befahrene Straßen weiter in Richtung Klaserie. Das kommt dann im nächsten Teil.

Fazit Olifants

Großes Camp in toller Lage hoch über einer Biegung des Olifants River. Nicht alle View Bungalows haben einen tollen Blick. Die besten sind lange vorher ausgebucht. Unser Haus war OK eingerichtet und relativ frisch renoviert. Das Restaurant gehört zu den besseren im Park. Die Aussicht ist der Hammer. Eines unserer Lieblingscamps wegen der Lage.
Teil 1616. Juli 2013
08.05.2013 Gomo Gomo GameLodge / Klaserie 1. Tag

Nach einer ereignislosen Fahrt erreichen wir am späten Mittag das Control Gate zu den Private Game Reserves Timbavati und Klaserie. Nachdem unsere Papiere gecheckt werden geht es eine kerzengerade Teerstraße entlang. Zuerst liegt rechter Hand Kapama und linker Hand der Flughafen. Dann folgen Links Klaserie und Rechts Timbavati. So geht es noch viele KM weiter.

Etliche Kilometer vor dem vom Navi vorgegebenen Ziel erreichen wir das Zufahrtsschild nach Gomo Gomo. Über eine holprige Zufahrt erreichen wir nach einigen Minuten den Parkplatz und werden herzlich empfangen. Es gibt sogar noch leckeren Lunch, wo wir sofort mit einem älteren Paar aus Washington ins Gespräch kommen.

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Dann bekommen wir unsere Bungalows zugewiesen. Unseres liegt ein Stückchen links vom Haupthaus gerade so, daß man es nicht mehr sehen kann. Es ist ziemlich eingewachsen und hat leider nur durch eine kleine Lücke den Blick auf den See.

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Vater und Milena haben ein Chalet mit schönem Seeblick direkt am Damm.

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Die Bungalows sind relativ groß, unseres hatte 2 Schlafzimmer, ein großes und komfortables Bad und eine kleine überdachte Terrasse mit Sitzgelegenheit. Sie sind nicht ganz so stylish wie einige andere Private Game Lodges eingerichtet, uns hat es aber gefallen. Auch gerade deswegen, weil Gomo Gomo unter 200 Euro pro Tag und Person liegt. Da geht in dieser Gegend ja einiges mehr, wenn man will.

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Was einfach Klasse ist und für uns der große Pluspunkt im Vergleich zu z. B. Kapama Buffalo :
die Lodge liegt direkt an einem kleinen Stausee. Wahlweise im Schatten eines großen Baumes oder vom Pool aus hat man einen schönen Blick auf das Wasser. Wir fühlen uns sofort wohl. Es ist ungezwungen und sehr sympathisch hier.

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Dann geht es los zum Gamedrive, wo wir nach wenigen Minuten in Mitten einer fressenden Elefantenherde stehen. Bei uns vieren und den 3 mitfahrende Brüdern aus Melbourne und den USA
rattern die Bilder nur so durch. Die Herde wirkt ganz ruhig und so könne wir ganz ruhig ihrem Treiben zuschauen.

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Auf der Weiterfahrt sehen wir noch einige Geier.

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In der Nähe einiger kleiner Tümpel steigen der Ranger und der Tracker aus und suchen nach Spuren.

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Kurz vor dem Sundowner geraten wir in eine große Büffelherde.

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Einige hundert Meter weiter halten wir an und genießen den Gin Tonic als Sundowner.

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Dann geht es weiter in die Nacht, wo wir auf einmal Mitten auf dem Weg einem Leoparden begegnen. E verschwindet bei unserer Ankunft im dichten Busch, wir konnten ihn aber ganz gut sehen. Der Ranger fährt einmal um die 4 Ecken und tatsächlich ! Bei der Rückkehr läuft er gerade wieder über den Weg in den Busch. Und wir hinterher. Der Leo trabt gemütlich aber zielstrebig durchs Unterholz und wir folgen ihm im stockdunkeln auf vielen hundert Metern. Es ist einfach immer wieder super spannend und beeindruckend, wie die Ranger sich da zurechtfinden.
Ich habe mich für dieses Leo Bild entschieden. Ich hätte noch einige Duzend weitere zur Auswahl 😉

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Sehr zufrieden geht’s durch die Nacht zurück in die Lodge wo wir rund um das Lagerfeuer in eienr Lapa das leckere Dreigangmenü serviert bekommen. Der Koch präsentiert die Menuefolge und erntet bei seiner lustigen Rede viele Lacher. Ein schöner Tag geht zu Ende, zufrieden fallen wir ins Bett.

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Teil 1716. Juli 2013
09.05.2013 Gomo Gomo Game Lodge Klaserie 2. Tag Vormittag

Der gnadenlose Wecker brüllt uns erbarmungslos aus dem Bett. Aber was soll das Klagen ? Schließlich machen wir das ja freiwillig.

Als geht es wie gewohnt nach einer Tasse Kaffee und etwas Gebäck ins kalte Gamedrive Auto.
OK, müde und kalt.... das sind doch Garanten für einen perfekten Tag, oder ?
Der nette Melbourner denkt das offensichtlich auch :

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Der Ranger möchte Heute das hier herumziehende Löwenrudel, die Ross Pride, suchen.
Doch dieser halbstarke Elefant hat etwas dagegen. Er macht auf dem Weg „den Dicken“.

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Ca. 20-30 Meter links im Gebüsch stehen seine erwachsenen Kumpels.
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Nach einer Minute warten meint der Ranger, „i need to chase him away“. Der Motor heult auf und unser Landy fährt 5 Meter auf den Ele zu. Der trompetet panisch und geht einige Meter zurück. Dann das gleiche
Spiel wieder und noch einmal. Der Eli hat genug und rennt panisch trompetend in den Busch.

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Ich beobachte aus den Augenwinkeln seine etwas gelangweilt wirkenden Kollegen..

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Unterwegs sehen wir noch etliche von den üblichen Verdächtigen, von denen ich nur diesen kleinen noch zeigen möchte.

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Dann kommt der Höhepunkt dieses Gamedrives. Von einem Gaukler beobachtet liegt ein Bilderbuchlöwenpäärchen im Schatten.

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Und ganz gegen übliche Löwengewohnheit posen die zwei richtig schön herum.

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Sie stehen noch auf, laufen einige Meter hin.....

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und wieder her.....

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Und wir kommen sehr zufrieden zum leckeren und reichhaltigen Frühstück in der Lodge.
Und ich nehme es vorweg. Die Hammerlöwensichtung kommt Morgen früh.
Teil 1817. Juli 2013
09.05.2013 Gomo Gomo Game Lodge Klaserie 2 Tag Mittags in der Lodge

Wer es schon einmal erlebt hat, kennt die großen Probleme der armen Game Lodge Touristen.
Früh aufstehen, andauernd Essen, auf holprigen Straßen unterwegs sein, andauernd nach Tieren Ausschau halten und selbst in der Lodge gibt es keine Ruhe.

Und genauso verläuft unser Tag. Nach dem Frühstück wollen wir eigentlich zurück in den Bungalow, um etwas auszuspannen und zu duschen. Das haben wir uns so gedacht ! Doch Familie Elefant Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 3 machen uns einen dicken Strich durch die Rechnung.

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Direkt nachdem Frühstück erscheint die erst Familie am Wasserloch.


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Es ist einfach unglaublich schön ! Mit einer Tasse Kaffee sitzt man in einem urigen Holzstuhl im Schatten des großen Baumes und in 20-30 Metern Entfernung gibt es einen spannenden Tierfilm zu sehen. Bilder könne da wie Ihr wisst nicht wiedergeben !

Die Interaktion untereinander, der Spaß am Wasser und am Trinken...

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die kleinen Eles....

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und die ganz großen.....

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In diesem Moment reift in uns der Wunsch, an so einem Ort mehrere Tage zu verbringen und ohne Gedanken „wir müssen Morgen wieder weg“..... Wenn es nicht so viel Geld kosten würden :-(((

Was soll ich es weiter beschreiben ? Ich lasse lieber die Bilder sprechen, die Familie 2 und 3 zeigen.

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Die anwesenden Gäste sind ALLE total begeistert. Es werden viele Fotos geschossen, die in Spanien, Frankreich, Australien, Italien, Russland und den USA stolz umhergezeigt werden.

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Zwischen den Elefantenfamilien gibt es immer wieder die kleinen Dinge zu beobachten.
Eine Libelle

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Das Hauskroko

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Hammerkop

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Kingfisher

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einen Woodhopoe

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Kerstin
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und den Toko

und dann wieder schlammbadende Elefanten.

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Dann gint es wieder Lunch, Siesta, Kaffee und Kuchen und dann schon wieder Abendgamedrive.
Teil 1918. Juli 2013
09.05.2013 Gomo Gomo Game Lodge Klaserie 2 Tag Abend-Gamedrive

Diesen teil des Berichtes muss ich mit einem Nachtrag anfangen. Eine Geschichte habe ich vergessen. Beim Morgengamedrive hält unser Ranger nach einigen KM an, unterhält sich mit dem Tracker auf Zulu.... und der hüpft von seinem Sitz auf der Motorhaube, verabschiedet sich und spaziert unbewaffnet in Richtung Busch. Der Ranger zu uns „Er will die Löwen suchen!“.

Waaaas ?!?! „Wir holen ihn so in 20 Minuten hier wieder ab, kein Problem, er kennt sich aus!“
Was für ein Vergleich mit Leopard Mountain, wo der Tracker sich bei den Löwen im Auto verkrümelt hat. Ca 20 Minuten später sammeln wir ihn wohlbehalten wieder auf. Die Löwen seien weitergezogen. Der hat echt Nerven, oder ? Wir sehen nur einige Antilopen.

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Jetzt zum Abendgamedrive. Wir fahren los, sehen nach ca. 20 Minuten einige Elefanten, die sich aber in undurchdringliches Dickicht zurückziehen und fahren dann plötzlich zur Lodge zurück. Am Wasserloch sei eine riesen Büffelherde. So richtig begeistert sind wir erst nicht, aber dann bietet sich uns folgender Anblick:

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Ich habe jetzt nur wenige Bilder eingefügt, wir haben rauhe Massen 😉

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Der Ranger schätzt die Herde auf 500 Tiere. Was hier nicht rüberkommt, sind die Geräusche und die Geruchskulisse, die die grauen Burschen umgibt. Zusätzlich werden sie von Massen an Mücken begleitet.

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Einer schubbert sich am Baum...

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und wir dabei von einem Pavian beobachtet.

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Dann geht es wieder ins Reserve, wo wir nach kurzer Zeit wieder Mitten in einer grasenden Elefantenherde stehen.

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Die Tiere sind sehr nah und nur diese Mama mit ihrem kleinen fühlt sich von uns gestört.

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Kurz vor Sonnenuntergang sichten wir dann auf der anderen Seite der Straße ein stattliches Breitmaulnashorn. Ein anderes Auto steht schon da und wir beobachten den friedlich grasenden Riesen. Ich muss gerade an die Worte eines anderen Reiseberichtschreibers denken. Unweigerlich denken auch wir an die Wilderei und sind traurig.

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Dann ist es Zeit für den Sundowner. Einige hundert Meter weiter steigen wir an einem kleinen See aus..... und bekommen bald Besuch.

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Das Rhino zieht grasend vielleicht 20 Meter an uns vorbei. Die Ranger hatten uns vorsichtshalber zurück ins Auto gebeten. Ein wunderschönes Erlebnis, wenn der Brummer immer mit dem Grasen aufhört und lauschend seine Ohren in alle Richtungen dreht.

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Auf der Rückfahrt zur Lodge halten wir noch kurz bei einem männlichen Löwen, den ein anderes Auto getrackt hatte,

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dann gibt es wieder Abendessen in der Lapa.

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Und Morgen früh......... da kommt die ganze Ross Pride mit 9 Löwen auf einen Streich :-))
Teil 2018. Juli 2013
10.05.2013 Gomo Gomo Game Lodge Klaserie Abreisetag Morgendrive

mein Vater und Milena hatten entschieden, den heutigen Morgendrive nicht mitzumachen. Vater hat Probleme mit dem Rücken und fühlt sich „irgendwie nicht wohl“.

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Also steigen wir mit den indischen Neuankömmlingen in den Landy. Der Ranger sagt uns, die Löwen seine ins Nachbarreserve weitergezogen.

Dann kommen plötzlich mehrere Elefanten rennend und laut trompetend quer vor uns über die Pad.
Sie wirken fast, als ob sie auf der Flucht wären.

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Seltsam ! Wir biegen rechts ab in eine andere Pad und nach 250 Metern sehen wir sie.

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Im morgendlichen Gegenlicht liegen zig Löwen quer über die Grasfläche verteilt herum.
Der hat uns veräppelt, von wegen keine Löwen !

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Und jetzt breche ich meinen Vorsatz. Jetzt kommen viele, viele Löwenbilder, bei wie gesagt sehr schwierigem Licht geschossen.

Was die Situation neben der Vielzahl der Löwen so besonders macht, ist die Tatsache, daß sie nicht nur herumliegen. Kurz nach unserer Ankunft stehen alle auf, rennen hektisch umher und fangen alle an zu brüllen. In weiter Entfernung antworten weitere Löwen. Alle im Auto haben Gänsehaut.
Diese Sonnenaufgangsstimmung, die Interaktion und neun brüllende Löwen auf einmal...

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Dann beruhigen sie sich wieder etwas. Von rechts kommt ein männlicher Löwe zu zwei Mädels und bekommt eine Abfuhr.

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Er gähnt und läuft weiter zur nächsten. Auch dort ist er nicht willkommen und bekommt fast eine Pfotenautobahn auf die Nase gemalt. Zusätzlich beißt ihm die Löwin noch in den Schwanz.

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Und zum Schluss sammeln sich 7 der 9 Löwen so, dass wir sie schön fotografieren können.

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Vielen Dank Afrika, wir sind sehr dankbar !

Auf der Rückfahrt sehen wir noch hüpfende Impalas.

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Und zum Schluss noch einmal die Büffelherde.

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Dann gibt es Kaffee.

Und zum Schluss noch einmal drei Nashörner.

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Dann geht es zurück und nach dem Frühstück heißt es schweren >Herzens Abschied nehmen von der Lodge, in der wir so schöne Erlebnisse hatten

Fazit Gomo Gomo

Ich muss etwas aufpassen, denn eine Game Lodge misst man immer auch etwas an den Tiersichtungen. Und die waren hier HAMMER ! Preis/Leistung hat hier gestimmt. Vom Style her waren die Bungalows vielleicht nicht sooo der Burner, aber eigentlich gab es nichts zu meckern. Die Bungalows haben sehr unterschiedlich gute Sicht auf den See. Das Haupthaus ist gemütlich und offen gebaut. Das Essen war gut. Die Angestellten sympathisch. Und die Lage am Staudamm mit den Sitzmöglichkeiten unter dem Baum perfekt. Das Game Reserve ist relativ eben, es gibt eigentlich keine Hügel.

Uns hat es ausgesprochen gut gefallen.

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