Liebe Eulenmuckels, Vielen Dank für Euren toll illustrierten Reisebericht. Da ich mit einer leichten Grippe ans Bett gefesselt bin ist das jetzt gerade beste Medizin gegen die Langeweile. Hoffentlich gehts bald weiter. LG libera
franzicke2'085 Beiträge · seit 201218. März 2013 · #62
Liebe Eulenmuckels, endlich komme ich mal wieder dazu, wenigstens kurz im Forum zu stöbern ... und dabei gleich euren Bericht aufzustöbern. Natürlich bin auch auch dabei! Und ich geb's ja am besten gleich zu - eure Ankündigung von "dem Schrecklichen" und die Bemerkung von Karsten dazu, macht mich jetzt schon ziemlich unruhig. Freumich-auf-Fortsetzung-Grüße mit ein paar gemischten Gefühlen Franzicke
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200618. März 2013 · #63
@Moni: Juhu, ihr seid auch mit an Bord! Jetzt sei mal nicht so bescheiden. Ich glaube, eure KTP-Erlebnisse würden bestimmt viele hier im Forum interessieren. Wir freuen uns auch auf euch.
@cfm: Was meinst du mit "Alles auf einmal"? Haben wir etwa zuviel in einen Urlaub hineingepackt? 😉
@Dagmar: Ja, zurzeit gibt es so viele Reiseberichte, dass der Lesestoff nie ausgeht. Langeweile gibt es also nicht. Und die Fortsetzung lässt nun nicht mehr auf sich warten.
@libera: Ja, es geht jetzt weiter. Wir wünschen dir gute Besserung!
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200618. März 2013 · #64
Samstag, 14. Juli 2012 – KTP = Vogelpark
Zum Glück haben wir warme Schlafsäcke. Als wir vor Sonnenaufgang aufstanden, hatten wir unter –6 Grad. Bis zur Abfahrt sank das Thermometer noch um ein Grad. Daher gab es nur eine kurze Katzenwäsche, auf Frühstück verzichteten wir ganz. Mit eiskalten Händen klappten wir das Zelt zusammen und zogen die Bänder nur mit Willenskraft fest. Dann holten wir unser Permit und starteten als erstes Auto in den Park. Viele Tiere gab es jedoch noch nicht zu sehen. Hauptsächlich Springböcke, Oryx und Gnus waren unterwegs. In der Nähe des ersten Wasserlochs verschwand gerade eine große Herde Elands in einer Staubwolke über den Dünenkamm. An diesem Morgen gehörte der Park hauptsächlich den Greifvögeln, die in der aufgehenden Sonne ihre Federn wärmten. Wir sahen kleine Falken, ein paar Geier und weitere, die wir nicht eindeutig bestimmen konnten. Obwohl wir immer diverse Vogel-Bestimmungsbücher mit uns herum schleppen, sind wir uns bei Greifvögeln sehr oft nicht sicher. Jung- und Altvogel sehen häufig recht verschieden aus, und im Flug haben wir dann gleich gar keine Ahnung mehr. Freuen wir uns also über Gaukler und Weißbürzel. Die können wir erkennen! Entlang der Straße nach Süden sahen wir auch ein paar Giraffen.
Nach über 50 Kilometern drehten wir in Höhe des Wasserlochs Montrose um und fuhren zurück Richtung Campsite. Ein paar Löwen wären schon schön gewesen oder vielleicht auch nur einer! Doch zunächst mussten wir in Bezug auf Katzen mit einer Nummer kleiner auskommen, denn Ruth hatte ein grau-getigertes Fellbündel entdeckt, welches im richtigen Moment von einem Ast auf den Boden gesprungen war. Auf den begeisterten Ausruf „Stopp, stopp, stopp!“ hielt Uwe sofort, und wir beobachteten, wie die flinke afrikanische Wildkatze sofort wieder in einen anderen Baum kletterte und nach Deckung suchte. Im dichten Geäst des Baumes konnten wir sie nur erkennen, weil wir genau wussten, wo sie sich versteckt hatte. Wir beobachteten sie lange und entdeckten schließlich noch eine zweite Katze.
Wir waren begeistert, da wir bisher nur ein einziges Mal ein solches Tier gesehen hatten. Und das auch nur in weiter Entfernung mit dem Fernglas, nachdem uns minutenlang jemand den genauen Platz im Baum beschrieben hatte. Wir blieben lange dort stehen und schauten. Von Zeit zu Zeit wechselte eine Katze den Ort. Dann sprintete sie über das freie Feld, bis sie wieder im Schutz des nächsten Baumes saß. Aufgrund dieses Erlebnisses waren wir für diesen Tag wieder mit dem Safarigott versöhnt. Zurück im Camp Mata Mata hatten wir bereits mit Peter, Michaela und den Kindern gerechnet. Sie waren jedoch noch nicht da. So stellten wir das Auto in die Sonne, klappten das Zelt auf, damit die Eisschicht, die sich während der Nacht durch unseren Atem an der Zeltdecke gebildet hatte und tagsüber getaut war, wieder trocknen konnte. Keine Ahnung, was wir da falsch machen, oder woran es liegen könnte. Wir schlafen auch in Eiseskälte mit offenen Zeltwänden, haben sogar über den Kopf nur das Gitter und nicht die Zeltplane gezogen, machen auch sonst keine unanständigen Dinge (außer zu atmen) und werden trotzdem des öfteren geweckt, wenn das Kondenswasser von der Zeltdecke tropft. Besonders nett ist es, wenn diese Feuchtigkeit friert (sie lässt sich dann nämlich morgens nur schlecht mit dem Handtuch aufsaugen), wir das gefrorene Zelt zusammenklappen, im Laufe des Tages alles taut und wir abends auf einem klammen Laken liegen. Um das zu vermeiden, haben wir schon häufiger über Tag das Zelt zum Trocknen aufgeklappt. Wir kennen niemanden, der solche Probleme hat. Was machen wir nur falsch? Für einen Tipp wären wir wirklich sehr dankbar, da der Regen im Zelt doch recht nervig ist. Wir nutzten die wärmere Mittagszeit, um zu duschen, zu lesen und ausgiebig zu frühstücken. Dabei hatten wir schnell wieder einen Haufen Fans um uns geschart. Oder sollten die es doch eher auf unser Leberwurstbrot abgesehen haben? Im Nu schauten vom Zaun Gelbschnabeltokos und Glanzstare auf uns herab, so dass man wirklich um sein Brot fürchten musste.
Auf dem Boden flitzten ein paar Streifenhörnchen heran, und sogar zwei schlanke Fuchsmangusten wuselten um unsere Tischbeine.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200618. März 2013 · #65
Als gegen halb vier noch nichts von Leonie, Jonas und ihren Eltern zu sehen war, fuhren wir noch einmal in den Park. Dabei sahen wir jedoch außer Antilopen, vielen Riesentrappen und einigen Greifvögeln keine neuen Tiere.
Zurück im Camp waren unsere vier Reisepartner für die nächste Zeit inzwischen eingetroffen. Sie hatten sich verspätet, weil sie am Vortag eine unangenehme Panne mit ihrem Auto hatten. Die Aufhängung eines Vorderrades hatte sich teilweise gelöst, und das Rad hatte sich beim Anfahren um 90 Grad gedreht. Zum Glück war dies nicht bei einer höheren Geschwindigkeit passiert. So mussten sie an Ort und Stelle spontan bei Farmern übernachten, die sehr große Gastfreundschaft bewiesen und sie aufnahmen. Am Morgen kamen dann Mechaniker und reparierten den Wagen. So kamen sie erst etwas später als geplant im KTP an. Wir machten Feuer, grillten und saßen nett beisammen. Leider fiel auch heute die Temperatur stetig ab, so dass es kein langer, gemütlicher Abend wurde. Aber das kann ja nur besser werden. Als wir kurz vor zehn ins Zelt krabbelten, zeigte das Thermometer nur noch 1,8 Grad. Hoffentlich wird es in den nächsten Tagen wieder wärmer.
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200818. März 2013 · #66
Hallo, ihr Eulenmuckels!
Zu euren Kondenswasser-Problemen: Wir nutzen seit vielen Jahren hier in Europa ein Dachzelt und bei den hiesigen Temperaturen und der Luftfeuchte tropft es nachts fast immer (übrigens auch im Winter in der Sahara), obwohl das Zelt beidseitig im oberen „Eck“ je eine Lüftungsklappe hat. Allerdings hat unser Zelt innen zusätzlich einen „Himmel“ gespannt, der die Tropfen auffängt. Ihr seht also, eigentlich ist das mit dem Tropfen nix ungewöhnliches und wir verfahren wie ihr – entweder morgens trocknen lassen oder eben in der warmen Zeit des Tages. Vielleicht könnt ihr euch so einen dünnen festen Baumwollstoff mitnehmen und am Gestänge befestigen – dann tropft es wenigstens nicht mehr auf die Nase...
Dass sich Eis unter den Matratzen/den Schlafsäcken bildet ist bei Frost ebenfalls normal. Ein wenig kann man dem entgegenwirken, indem man eine dieser Rettungsfolien unterlegt ( recht wirkungsvoll ist auch eine zusätzliche dünne Liegeunterlage unter der Matratze. Nur dann wird es eng, beim Zusammenklappen...)
Ansonsten freue ich mich sehr über eueren Reisebericht! Danke dafür! Natürlich sind wir mal wieder gern mit dabei und genießen eure schönen Fotos zu euren vielen schönen Erlebnissen. Welch eine lange Reise! Es ist nur zu verständlich, dass ihr erst jetzt euren Reisebericht schreibt, wo ein großer zeitlicher Abstand da ist. Ihr traut euch nun – und ich fürchte mich ein wenig...
Grüße lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
chrissie2'460 Beiträge · seit 200619. März 2013 · #67
Hallo Eulenmuckels, herzlichen Dank für euren Reisebericht mit den tollen Fotos. Auf eure Wildcat-Sichtung bin ich neidisch, so ein Exemplar möchte ich auch mal sehen.
Eulenmuckel schrieb: Wir sahen kleine Falken, ein paar Geier und weitere, die wir nicht eindeutig bestimmen konnten. Obwohl wir immer diverse Vogel-Bestimmungsbücher mit uns herum schleppen, sind wir uns bei Greifvögeln sehr oft nicht sicher. Jung- und Altvogel sehen häufig recht verschieden aus, und im Flug haben wir dann gleich gar keine Ahnung mehr.
Uns geht es bei der Vogelbestimmung ähnlich. Manchmal unterscheidet sich Vogel A von Vogel B durch den Schnabel oder die Farbe der Krallen, aber genau das kann man an dem Vogel, den wir im Blick haben, nicht erkennen, da er uns den Rücken zuwendet oder die Krallen vom Geäst verdeckt sind. 🤩
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200619. März 2013 · #68
Liebe Lillytrotter,
vielen Dank für deine Tipps. Dann sind wir vielleicht doch halbwegs normal. Der zweite Himmel im Zelt ist eine gute Idee. Unter den Matratzen hatten wir noch nie Eis. Zur besseren Isolierung legen wir immer noch zwei Isomatten vom Autovermieter unter die Matratze. Das Eis bildet sich regelmäßig innen am Zeltdach, wenn die schon beschriebene Atem-Kondensierung auf Minusgrade trifft. Dann tropft es einem zwar nicht ins Gesicht, sorgt aber eben für ein nasses Laken, wenn es tagsüber taut. Schön, dass ihr uns auf der langen Reise begleitet.
Liebe Chrissie,
die Vogelbestimmung ist schon eines unserer Hobbies. Gerade die wunderbar große Artenvielfalt macht ja auch den Reiz aus und fordert den Beobachter bei der Bestimmung heraus. Aber manchmal ist es einfach nicht zu schaffen. Offensichtlich geht es euch genauso. Besonders freuen wir uns immer, wenn wir ein für uns neues Exemplar im Bestimmungsbuch ankreuzen können.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200619. März 2013 · #69
Sonntag, 15. Juli 2012 – Fahrt ins Nossob-Tal
Obwohl wir uns den Wecker auf viertel vor sieben gestellt hatten, waren wir schon vorher wach. Einige der Campnachbarn waren schon früher auf und unterhielten sich lautstark. Da sie sehr schnell Afrikaans sprachen, verstanden wir nicht, worum es ging, auf jeden Fall war es aber eine lange Geschichte. Weil es schon wieder so kalt war, packten wir schnell zusammen und verabredeten uns mit Peter und Michaela bei der Kamqua Picknicksite zum Frühstück. Dann fuhren wir zum vierten Mal die Strecke Richtung Süden weg von Mata Mata. Auf dem ersten Stück sahen wir Oryx, Gnus, Giraffen, Springböcke und ein paar unserer Greifvogelfreunde von gestern.
Einige kleinere Trupps Löffelhunde streunten in ihrem gewohnt schnüffelnden Lauf durch das hohe Gras. Meist machten sie aber sofort kehrt, wenn wir mit unserem Auto neben ihnen stoppten. Auch die Sekretäre waren nicht sonderlich darauf erpicht, entdeckt zu werden. Für ein aussagekräftiges Bewerbungsfoto reichten unsere halb von hinten, halb im Gras verdeckten Aufnahmen dieser hektischen Gesellen jedenfalls nicht. Beim Abzweig Richtung Nossob-Tal lag der Rastplatz. Wir hielten und machten es uns in der Sonne gemütlich. Es gab ein ausgiebiges Frühstück mit Rührei, Speck, Nutellabroten, Müsli, Kaffee und Tee. Bald trafen auch die anderen ein. Auf dem Rastplatz bestimmten wir noch einige Vögel und untersuchten Tierspuren im Sand, die wir einer Hyäne zuschrieben.
Nach der Pause ging die Fahrt quer zu den Dünen nach Osten. Es war ein bisschen wie auf einer kleinen Achterbahn, und man wurde bei dem ständigen Auf und Ab ganz schön durchgerüttelt. Nur gut, dass wir keinen allzu empfindlichen Magen haben!
Als wir um eine Kurve kamen, entdeckten wir eine dunkle Gestalt zwischen den Grasbüscheln. Ruth war völlig aus dem Häuschen, denn es war tatsächlich eine braune Hyäne, die in einiger Entfernung den Hang hinauf lief, sich aber dann schnell entfernte. Wir konnten sie nur noch kurz sehen, bevor sie aus unserem Blick verschwand. Natürlich wendeten wir sofort und versuchten, sie noch einmal zu erspähen, konnten sie aber nur noch weit entfernt im Gras sehen, da sie uns nicht den Gefallen tat, noch einmal zurück zur Straße zu kommen. Beweisfoto:
Beim Wasserloch „Eland“ lag tatsächlich eine einzelne Eland-Antilope umringt von einer Herde Oryx im Gras. Da sie außer ihrem Kopf nichts bewegte, vermuteten wir, dass es sich um eine elektrisch betriebene Eland-Attrappe handelte.
Als wir in das Nossob-Tal einbogen, hielten wir an einem weiteren Picknickplatz (Dikbaardskolk) für eine kurze Pause.
Peter und Ruth entdeckten ein paar Mäuse, die in einem Busch herumkletterten und fraßen. Die kleinen Nager waren wahrhafte Kletterkünstler und bewegten sich sicher und unglaublich flink im dornigen Gebüsch, wobei sie sich mit ihren langen Schwänzen an den Ästen abstützten.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200619. März 2013 · #70
Auf dem weiteren Weg zum Nossob-Camp sahen wir eine Herde Eland-Antilopen, die vorsichtig zu einem Wasserloch kam. Als wir anhielten, um sie zu beobachten, entfernten sie sich zunächst wieder. Erst nach einiger Zeit kamen sie langsam zurück, um zu trinken. Die Sonne stand allerdings so ungünstig, dass wir kaum Fotos machten und lediglich dem Geschlürfe der Tiere lauschten und das Geplantsche beobachteten.
Nach einer kurzen Pause in Nossob verließen wir das Camp Richtung Norden. Bereits hinter der ersten Kurve standen zwei Autos auf der Straße, und daneben liefen zwei Löwen, ein Männchen und ein Weibchen. Wir hielten an, und die beiden kamen die Straße entlang direkt auf uns zu.
Wir trauten unseren Augen kaum und hielten den Atem an, als sie unmittelbar an unseren offenen Autofenstern vorüberliefen. Sämtliche Autos – hinter uns hatten sich bereits vier Fahrzeuge gestaut – legten nun simultan den Rückwärtsgang ein, wendeten und behinderten sich gegenseitig. Wenig später standen wir wieder vor dem verschlossenen Tor des Camps, denn niemand traute sich, das Auto zu verlassen, solange die Löwen noch in Sichtweite herumspazierten. Schließlich wagte es doch jemand, und alle fuhren wieder ins Camp zurück. An ordentliches Parken war nicht zu denken. Ruth sprang noch aus dem fahrenden Auto und flitzte durch den Brettergang zum Hide. Dieser Entschluss war nicht der schlechteste, denn die Ankunft der Löwen hatte sich in Windeseile im gesamten Camp herumgesprochen, und ein Pulk von Menschen begab sich zum Wasserloch. Im Hide war bald kein einziges Plätzchen mehr zu ergattern.
Die Löwen tranken, machten sich dann aber bald wieder davon. Das waren ihnen dann wohl doch ein paar Beobachter zu viel.
Anschließend wurde es für uns höchste Zeit, Richtung Polentswa aufzubrechen. Wir hatten noch etwa 60 Kilometer vor uns und wollten vor Sonnenuntergang ankommen. So fuhren wir etwas schneller und freuten uns über die schöne Landschaft der Kalahari. Im späten Nachmittagslicht leuchtete das hohe Gras in der Ebene wie Gold. Wir kamen noch an ein paar Wasserlöchern vorbei, an denen jedoch nicht viel los war. Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir die Polentswa-Pfanne und unserem Campingplatz. Unter einem Holzdach stellten wir Tische und Stühle auf. Jonas machte Feuer, und wir klappten das Zelt auf. Erst einmal hingen wir das Bettlaken zum Trocknen auf. Dann gab es Abendessen: Oryx-Steak mit Kartoffeln, Gemsquash und Gemüse. Auch heute war es lecker und lustig mit den anderen, aber so langsam macht uns die Kälte ein wenig zu schaffen. Es ist einfach ungemütlich, bei weniger als 5 Grad draußen zu sitzen, geschweige denn, bei Minustemperaturen im Zelt zu schlafen. Wir freuen uns auf wärmere Zeiten. Spätestens in Mosambik! Kurz vor dem Einschlafen hörten wir fernes Löwengebrüll. Wie schön!
cfm2010326 Beiträge · seit 201119. März 2013 · #71
Eulenmuckel schrieb: Als wir in das Nossob-Tal einbogen, hielten wir an einem weiteren Picknickplatz (Dikbaardskolk) für eine kurze Pause.
Schönes Foto am Picknickplatz. Im letzten Jahr hatten wir dort keine 20 Meter entfernt zwei Löwen unter dem Baum liegen. 🤩 Seitdem steige ich dort nur noch sehr ungern aus. 🤪
Tolle Löwenbilder! Gratuliere! Die "Herrschaften" so in Bewegung zu sehen. Danke für die schönen Fotos! Sagt cfm, der gern schon wieder in den Park wollen würde... 😗 Aber ich muss ja meinen Reisebericht noch fertig schreiben. 😄
Ich bin gerade sowas von begeistert von den Begegnungen und den Bildern davon, dass ich beinahe sprachlos bin!
LG Andrea
Viele liebe Grüße, Anti
PEpeterB249 Beiträge · seit 200619. März 2013 · #73
Hi Ihr zwei Seit froh dass Ihr noch einige Eland lebend gesehen habt.
Wir sahen im Januar nur noch Tote und Gerippe.
Alle Eland sind verschwunden oder gestorben, es müssen zig 100 gewesen sein.
war ein trauriges Bild.
Gruss aus Swakop Peter
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200619. März 2013 · #74
@cfm: Die Löwenwarnung kommt zu spät. Wir haben uns munter die Beine vertreten und ganz prima dabei gefühlt. Wir würden auch gerne wieder hin, haben aber dasselbe "Problem" mit dem Reisebericht wie ihr.
@Andrea: Danke für dein Lob. Warst du auch schon mal im südlichen Afrika oder steht das noch an?
@Peter: Au weia! Was ist denn da passiert? Dann sind wir wirklich froh, denn sehr viele Elands hatten wir zuvor noch nicht aus der Nähe gesehen. Grüße nach Swakop!
@Andrea: Danke für dein Lob. Warst du auch schon mal im südlichen Afrika oder steht das noch an?
Ruth und Uwe
Die Sehnsucht war schon fast immer da, nur habe ich ihr noch nicht folgen können. Leider muss ich auch noch eine Menge sparen, um mir diesen Traum (zunächst Namibia) erfüllen zu können. Aber das erste Mal ist es jetzt soweit, dass ich schon mal grob planen kann und mich ins Thema einlesen. Und was ist da besser als spannende und informative Reiseberichte mit tollen Fotos?
Andrea
Viele liebe Grüße, Anti
take off1'674 Beiträge · seit 201219. März 2013 · #77
Hallo Ruth und Uwe, Neid, Neid, Neid - bei so vielen tollen Bildern. Vielen Dank, dass ihr uns daran teilnehmen lässt. Ich bin ja immer schon von meinen Bildern begeistert ( fotografiere nur mit einer Bridge), aber eure sind natürlich was Tiefenschärfe und Tele angeht viel viel besser. Vielleicht sollte. Ich mich doch mal mehr mit der Fotografiererei beschaftigen 😗
Hanne6'152 Beiträge · seit 200620. März 2013 · #78
cfm2010 schrieb:
Eulenmuckel schrieb: Als wir in das Nossob-Tal einbogen, hielten wir an einem weiteren Picknickplatz (Dikbaardskolk) für eine kurze Pause.
Schönes Foto am Picknickplatz. Im letzten Jahr hatten wir dort keine 20 Meter entfernt zwei Löwen unter dem Baum liegen. 🤩 Seitdem steige ich dort nur noch sehr ungern aus. 🤪
hallo cfm , so erging es uns auch im letzten Jahr - aber der Löwe lag direkt vor der Toilette .
hallo Eulenmuckel, bin na türlich auch dabei euren Reisebericht zu lesen , waren ja vor cfm im KTP -- allerdings hatten wir nicht dieses gemeine Glück soviel Katzen zu sehen --- muss aber gestehen, er war auch länger im KTP als wir, also gönne ich es. Freu mich auf die Fortsetzung bei diesem trostlosen Wetter liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200620. März 2013 · #79
@Peter: Danke für die Info. Vielleicht weiß ja noch jemand, was da passiert ist und ob nur die Elands betroffen waren.
@Andrea: Wir wünschen dir viel Spaß und Vorfreude bei der Planung deiner ersten Namibia-Reise. Da bist du hier im Forum genau richtig.
@Dagmar: Es macht viel Spaß, sich mit dem Fotografieren zu beschäftigen. Es freut uns, dass dir die Bilder gefallen.
@Hanne: Herzlich willkommen. Gleich geht die Reise weiter.
EulenmuckelThemenstarter2'097 Beiträge · seit 200620. März 2013 · #80
Montag, 16. Juli 2012 – Polentswa
Die Nacht und vor allem der Morgen waren wieder bitter kalt. Wir standen bei minus 6,5 Grad auf, nachdem uns bereits feine Eiskristalle von der Zeltdecke ins Gesicht geregnet waren. Wir packten das Zelt zusammen und starteten zu einem morgendlichen Gamedrive. Während die anderen Richtung Norden fuhren, besuchten wir die beiden nächstgelegenen Wasserlöcher im Süden von Polentswa. Dort sahen wir ein paar Oryx, Springböcke, Kuhantilopen und in weiter Entfernung drei männliche Kudus. Außer ein paar Flughühnern erschienen keine Vögel am Wasser.
Um neun Uhr kamen wir wieder zurück zur Campsite. Inzwischen stand die Sonne hoch und wärmte. Wir klappten wieder das Zelt auf, damit Matratze, Laken und Zeltwände trocknen konnten. Nachdem wir das Geschirr vom Vortag gespült hatten, frühstückten wir ausgiebig. Peter, Michaela, Jonas und Leonie waren inzwischen auch gekommen, und wir saßen in der Sonne. Ruth stellte eine Schale mit Wasser auf, und nach einiger Zeit kamen viele Webervögel und ein paar Astrilde zum Trinken und Baden.