Das volle Programm (Reisebericht Tansania 12/13)

Reisebericht 246 Antworten · 81,8k Aufrufe · gestartet 15. Jan. 2013 von Topobär
Themenstarter5'479 Beiträge · seit 200911. März 2013 · #141
@BMW:
Eine unvergessliche Tour war das auf jeden Fall. Dass muss aber nicht in jeder Beziehung positiv besetzt sein. Das Problem vor Ort in der jeweiligen brenzligen Situation ist halt, dass man nie so genau weiss, wie sie sich löst. Ist dann alles gut gegangen, sieht die Welt gleich viel sonniger aus.

@Franzicke:
Mit regelmäßigen kurzen, aber starken Gewittern haben wir schon gerechnet. Das ist in der Zeit Dezember - Februar normal und macht für uns auch den Reiz dieser Reisezeit aus. Zwei Tage hintereinander lang anhaltender Starkregen, der das ganze Land unter Wasser setzt, ist aber nicht die Regel. Hatten wir zuvor auch noch nicht erlebt und somit auch nicht mit gerechnet.

@Karsten and all:
Ich hab ja selbst schon Entzugserscheinung, aber die letzte Woche war ich fast durchgehend beruflich unterwegs und hatte dadurch keine Zeit zum Schreiben. Auch die Wochenenden waren aufgrund meines Engagements als
Jugend-Trainer voll verplant. Aber ich verspreche Euch, dass Ihr diese Woche zwei weitere Reisetage zum Lesen bekommt. Bin schon am sortieren der Fotos für den nächsten Tag.
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zuletzt bearbeitet 11. März 2013
Themenstarter5'479 Beiträge · seit 200912. März 2013 · #142
15.Tag (Sa. 05.01.2013)
Dodoma – Mto wa Mbu
423km

Das war ja mal wieder klar. Kaum verbringen wir mal eine Nacht im Hotel, gibt’s auch keinen Regen.

Das Frühstücks-Buffet ist schon um 6:00Uhr aufgebaut, lecker und abwechslungsreich. So schaffen wir es zeitig zu starten. Über unsere heutige Strecke gibt es ganz unterschiedliche Infos, so dass wir unsicher sind, was uns erwartet und möglichst große Zeitreserven haben wollen.

Was wir dann erlebten war eine noch schlechtere Piste als am Vortag. Die Bauarbeiten zur Asphaltierung hatten hier gerade erst begonnen und man fährt die ganze Zeit auf der schon lange nicht mehr professionell in Ordnung gebrachten alten Piste. Durch die Regenfälle haben wir permanent mit großen Löchern, Auswaschungen und reichlich Schlamm zu kämpfen. Wir kamen nur sehr langsam voran. Die Landschaft war wunderschön, aber da die Aufmerksamkeit sehr von der Piste beansprucht wurde, war ich ziemlich genervt und konnte es nicht wirklich genießen.

KalemaRiver.jpg


Ringsum trocknet die Landschaft langsam wieder ab und auch die Flüsse ziehen sich in ihr Bett zurück.

In Kolo waren wir schon so weit hinter unserem Zeitplan, dass wir auf die Besichtigung der Rockpaintings leider verzichten mussten.

Wir rumpelten weiterhin durch die Berge, allmählich wurde die Piste etwas besser und 20km vor Babati hatten wir endlich wieder Asphalt unter den Rädern. Dies war dann auch das Ende des „southern circuit“ und der Einstieg in den „northern circuit“. Ein guter Zeitpunkt für ein Zwischenfazit.

Das was der „southern circuit“ an Landschaft, Nationalparks und Tieren zu bieten hat, wäre in den allermeisten Ländern schon das absolute Touristen-Highlight. In Tansania muss sich diese Strecke aber mit dem „northern circuit“ messen und da kann sie meiner Ansicht nach dann doch nicht ganz mithalten. Im Norden sind die Strecken kürzer, die Landschaften spektakulärer, die Infrastruktur besser ausgebaut und die Tiere nicht so scheu. Wir werden den Süden sicher wieder bereisen, aber nicht bei unserer nächsten Tansania-Reise. Voraussetzung für eine erneute Tour durch den Süden ist aber auf jeden Fall die durchgehende Asphaltverbindung von Iringa über Dodoma nach Arusha. Die derzeitige Piste tue ich mir ganz sicher nicht noch einmal an.

Doch jetzt zurück zu unseren Erlebnissen des heutigen Tages. Es war schon früher Nachmittag als wir nach Babati kamen was bedeutete, wir mussten uns dringend Gedanken über unsere weitere Strecke machen. Der ursprüngliche Plan war, über eine kleine Piste südlich des Lake Manyara das Escarpment zu erklimmen und weiter zum Lake Easy zu fahren, wo wir die Nacht verbringen wollten. Aufgrund der Regenfälle waren wir uns bezüglich des Zustands dieser Piste sehr unsicher und selbst wenn sie gut zu befahren wäre, würden wir erst spät in unserer Unterkunft ankommen so dass wir von der Gegend am Lake Easy kaum etwas mitbekommen würden. So strichen wir schweren Herzens auch diesen Punkt unserer Reise, aber weniger ist ja bekanntlich manchmal mehr. Als Alternativziel wählten wir Mto wa Mbu, wo wir diesen Abend und den nächsten Vormittag den Lake Manyara National Park besuchen wollten.

Am Eingang zum Park war ordentlich Betrieb. So viele Safariwagen hatte ich den ganzen Urlaub noch nicht gesehen. Aber das einchecken war sehr gut organisiert und hätte Kathrin nicht die Hälfte der Papiere am Counter vergessen, wären wir in Rekordzeit im Park gewesen. 😗

Unser erstes Ziel war der Hippo Pool. Den hatten wir noch von unserem letzen Besuch als den schönsten Hippo Pool Afrikas in Erinnerung, da man direkt am Ufer stehen konnte und die Hippos keine 5 Meter entfernt im Wasser lagen. Doch was für eine Enttäuschung. Bereits mehr als 100m vor dem Pool war jetzt Schluss. Hier war nun ein Parkplatz eingerichtet. Man durfte zwar aussteigen, aber sich dem Pool weiter zu nähern war untersagt. Jetzt brauchte man ein Fernglas um die Hippos zu beobachten. 🙁

Doch wir sollten für diese Enttäuschung entschädigt werden, denn erstmals sahen wir die Baumlöwen, für dieser Nationalpark so berühmt ist. Sie saßen in einem Baum direkt neben der Piste. Viele Safariwagen waren dort und man konnte nicht gut fotografieren, da die Löwen im dunklen Schatten der Baumkrone lagen. Wir beschlossen zunächst weiterzufahren und später noch einmal bei den Löwen vorbei zu schauen.

Das Licht wurde jetzt allmählich immer besser und am Ufer des Lake Manyara standen einige Giraffen geduldig Modell, worüber sich vor allem Kathrin freute. Erwähnte ich schon, dass Giraffen Kathrins Lieblingstiere in Afrika sind?

LakeManyara3Giraffen.jpg

LakeManyaraGiraffenpaar.jpg


Als wir zurück zum Löwenbaum kamen, befürchteten wir zunächst, das Rudel hätte sich vom Acker gemacht, denn kein einziger Safariwagen war an Ort und Stelle. Aber die Tiere lagen weiterhin im Geäst und die tief stehende Sonne leuchtete inzwischen unter die Baumkrone, so dass ich wesentlich besser fotografieren konnte, wobei die harten Licht/Schatten-Kontraste die Sache nach wie vor nicht gerade einfach machte.

LakeManyarajungerBaumlwe.jpg

LakeManyaraBaumlwin1.jpg

LakeManyaraBaumlwin2.jpg


Eine halbe Stunde standen wir ganz allein unter dem Baum. Dann wurde es Zeit, sich einen schönen Platz für den Sundowner zu suchen. Den fanden wir am Rand der Überflutungsebene des Lake Manyara. Auf der einen Seite graste eine große Büffelherde und auf der anderen Seite verschwand die Sonne hinter dem Escarpment.

LakeManyaraSonnenuntergang.jpg


Nun mussten wir los, um unser heutiges Quartier aufzusuchen. Wir hatten uns für die Panorama Campsite entschieden. Sie liegt oben auf dem Rand des Escarpments und bietet, wie der Name schon erahnen lässt, einen traumhaften Blick über die Masai-Steppe und den Lake Manyara.

Ansonsten ist die Campsite aber schon ein wenig in die Jahre gekommen und vieles hätte dringend eine Instandsetzung nötig. Dieses Wort scheint es aber in den meisten afrikanischen Sprachen nicht zu geben. Wir würden uns beim nächsten Besuch auf jeden Fall auch mal die Campsites direkt in Mto wa Mbu ansehen.

Rings um uns herum haben sich inzwischen große Gewitterwolken zusammengebraut. Wir bauen aus diesem Grund das Zelt direkt neben einem Makuti-Dach auf und installieren Tisch, Stühle und Küche unter dem Dach. Blitz und Donner nähern sich immer mehr und in dem Moment, wo das Essen auf den Tisch kommt geht der Starkregen los. Schnell tragen wir das Zelt unter das Dach, denn zum Glück steht es auch ohne Heringe. Doch auch danach ist uns kein ruhiges Abendessen vergönnt. An immer mehr Stellen fängt es an durchs Dach zu tropfen. Ich schaffe es noch die Stühle ins Auto, die Kocher unter den Tisch und die saubere Küchenausrüstung in der wasserdichten Küchenbox zu verstauen, dann gibt es auch unter dem Dach kaum noch einen trockenen Platz. Wir essen im Stehen – jeder ist froh zumindest einen kleinen Platz gefunden zu haben, wo es nicht auf den Teller tropft.

Zum Tagebuchschreiben verziehe ich mich ins Auto, den einzigen trockenen Ort, den wir noch haben. Immer wieder schlagen Blitze ganz in der Nähe ein, da wir hier oben sehr exponiert stehen. Ins Zelt habe ich mich noch nicht zu schauen getraut, das soll Kathrin machen.
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zuletzt bearbeitet 19. Juli 2013
Themenstarter5'479 Beiträge · seit 200915. März 2013 · #143
16.Tag (06.01.2013)
Mto wa Mbu – Lake Natron
193km

Zunächst noch ein kurzer Nachtrag zum vorherigen Tag. Seit gestern klappert unser Wagen vorne, was angesichts von 500km schlechtester Piste nicht wirklich verwundert. Wir konnten nicht ermitteln, woher das Klappern kommt. Es war aber genau das gleiche Geräusch, welches unser Wagen in Uganda die ganze Zeit gemacht hat. Da sich aber das Fahrverhalten nicht änderte, ignorierten wir das Klappern.

Doch jetzt zum heutigen Tag. Wie immer früh raus aus den Federn – ja, wir haben Daunenschlafsäcke. Der Sonnenaufgang fiel aufgrund von Wolken aus. Ohne Frühstück brachen wir zum Nationalpark auf.

Schon am Gate werden wir von den ersten Tieren begrüßt. Eine Diadem-Meerkatze sitzt auf der Infotafel und lässt sich von unserer Anwesenheit in keiner Weise stören.


LakrManyaraDiadem-Meerkatze.jpg


Außer uns ist niemand hier am Gate. Im Gegensatz zu den allermeisten Nationalparks herrscht am Lake Manyara vom späten Vormittag bis frühen Nachmittag Rushhour, während es morgens und abends herrlich ruhig ist. Ich vermute es liegt daran, dass dieser Nationalpark überwiegend nur als Zwischenziel auf dem Weg von Arusha zum Ngorongoro Krater von den Safariveranstaltern im Rahmen ihrer Touren angesteuert wird.

Unser gestriges Permit hat auch heute Morgen noch Gültigkeit und im nu sind wir im Park. Im Grundwasser-Regenwald, gleich hinter dem Gate, sitzt dieser kleine fliegende Edelstein direkt am Pistenrand.


LakeManyaraEisvogel.jpg


Auf der weiteren Fahrt entlang des Sees sehen wir nur wenige Tiere und wenn dann in größerer Entfernung. Die Bäche, die gestern Abend alle trocken waren, führen nach den nächtlichen Gewittern alle Wasser, so dass zahlreiche Furten zu durchqueren sind.

LakeManyaraFurt.jpg


Am Endala Picknickplatz frühstücken wir. Es ist ein Traum. Keine Menschenseele weit und breit. Ein fantastischer Blick auf den Lake Manyara. Etliche Giraffen auf den Plains vor dem See und keinerlei Wegelagerer vor denen man sein Essen verteidigen muss.

LakeManyaraPicknickplatz.jpg


Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zurück zum Gate, denn wir haben heute noch einiges an schwieriger Strecke vor uns. Wir sind schon wieder im Wald, da befinden wir uns urplötzlich in Mitten einer großen Elefantenherde, die aber völlig relaxt ist. Ein Elefant vertilgt gerade einen Busch und stört sich überhaupt nicht daran, dass unser Auto nur einen Meter neben diesem Busch steht.

LakeManyaraElefantenportrt.jpg


Es sind auch einige große Nashornvögel im Wald unterwegs. Schön zu beobachten, aber schlecht zu fotografieren. Es ist zu dunkel und die Viecher halten einfach nicht still.

In Mto wa Mbu füllen wir den Tank und was noch wichtiger ist, unsere Lebensmittelvorräte, noch einmal auf, denn hier ist die letzte Einkaufsmöglichkeit, die wir für den Rest des Urlaubs haben.

Dann begeben wir uns auf die Piste zum Lake Natron, welche hier in Mto wa Mbu beginnt. Die ist dann auch echt hart. Starkes Wellblech, Fels, Löcher, tiefe Auswaschungen und Fesch-Fesch in stetigem Wechsel. Aber selbst auf dieser Strecke sind große Überlandbusse unterwegs. Wenn einem solch ein Ungetüm entgegen kommt, hilft nur noch die Flucht von der Strecke, denn beide Fahrzeuge passen nicht nebeneinander auf die Piste und der Bus weicht garantiert nicht aus, er verringert ja noch nicht einmal seine Geschwindigkeit.

Wir durchfahren die Masai-Steppe östlich des Escarpments. Die Landschaft ist in weiten Teilen trocken, öde und staubig, hat aber ihren ganz eigenen Reiz. Immer wieder sieht man Masai mit ihren Herden und hin und wieder ein Dorf am Horizont.

MasaiZiegenherde.jpg

Masaidorf.jpg


Ab und zu trifft man aber auch auf grüne Oasen, wenn sich ein Bach vom regenreichen Escarpment in die Ebene ergießt und mit seinen Galeriewäldern kurzfristig für Abwechslung sorgt.

AutoinFurt.jpg


Nach der Hälfte der Strecke zum Lake Natron schiebt sich der Oldonyo Lengai so langsam ins Blickfeld. Ab jetzt wird er für den Rest des Tages die Landschaft dominieren. Selten habe ich einen so schönen Berg gesehen und es wird sofort klar, weshalb er solch eine spirituelle Bedeutung für die Masai hat.

OldonyoLengai.jpg

OldonyoLengai2.jpg

OldonyoLengaiundAuto.jpg


Schön zu sehen, dass hier in dieser Gegend anscheinend auch noch das Zusammenspiel von Mensch und Natur zu funktionieren scheint. Zumindest trifft man reichlich Wildtiere, wie z.B. Zebras und Antilopen, die friedlich Seite an Seite mit den Rinder-, Ziegen- und Eselherden der Masai grasen. Kathrin ist Happy. Sie liebt Esel und so viele wie hier hat Sie noch nie an einem Tag gesehen.

Natürlich werden wir auch zur Kasse gebeten. An den beiden Distrikt-Grenzen werden jeweils 10,-US$ pro Person fällig und für das Lake Natron Nature Reserve sind 15,-US$ pro Person zu zahlen. Das Auto kostet nichts. Das Ganze macht aber zumindest einen semi-offiziellen Eindruck und sieht nicht nach wahrloser Abkassiererei aus, wie es wohl früher auf dieser Strecke an der Tagesordnung war.

An den Lake Natron selbst kommen wir dann längst nicht so dicht, wie wir es uns erhofft hatten. Bereits weit vor der Wasserlinie stoppen Salzwiesen und Schlamm unsere Fahrt. Wir wollen nichts riskieren, denn wenn man sich hier festfährt, kann man das Auto wahrscheinlich abschreiben.

LakeNatron.jpg


Wir überlegen noch kurz, zu Fuß weiter zu gehen, verzichten dann aber darauf, da wir schon wieder von bettelnden Masai umringt sind. Ich Frage mich sowieso schon die ganze Zeit, woher der Mythos des stolzen Masai kommt. Wirklich jeder Masai dem man begegnet bettelt einen an. Das scheint ein durch weiße Hautfarbe ausgelöster Reflex zu sein. Bei keiner anderen Volksgruppe in Tansania habe ich dieses Verhalten auch nur Ansatzweise entdeckt. Das war nicht stolz, das war erbärmlich.

Für die Übernachtung wählten wir die Worldview Campsite. Wirklich erstklassig. Hervorragende Sanitäreinrichtungen, ein Blick, der dem Namen der Campsite gerecht wird und bettel-freie Zone.

Worldviewcampsite.jpg


Alle anderen Campsites in der Umgebung waren verwahrlost oder geschlossen; so genau konnte man das zum Teil nicht feststellen. Die Übergänge sind da fließend.

In den Bäumen der Worldview Campsite wohnten riesige Schwärme von Webervögeln, die zeitweise ordentlich Rabatz machten. Ich fand auch ein auf dem Boden liegendes Webervogelnest, was mir die Gelegenheit bot, dieses Meisterwerk der Natur-Architektur in Ruhe aus der Nähe zu betrachten. Es ist erstaunlich, wie formstabil dieses filigrane Gebilde ist. Ebenfalls war ich überrascht, dass die Vögel Knoten beherrschen. Meiner Kenntnis nach haben selbst Menschenaffen nicht die Fähigkeit, Dinge durch Knoten miteinander zu verbinden.

Webervogelnest.jpg


Zur Dämmerung hatten sich dann an den Gipfeln des Oldonyo Lengai und des der Campsite gegenüber liegenden Mount Gelai gewaltige Gewitter gebildet, die sich immer mehr ausbreiteten und die uns immer näher kamen. Ich schaffte es gerade noch mit dem kochen fertig zu werden. In dem Moment, wo das Essen auf den Teller war, hatten uns die Gewitter erreicht und es begann in Strömen zu regnen. Glücklicherweise hatten wir im Auto schon eine Zufluchtsstätte eingerichtet, in die wir uns jetzt retteten und so im trockenen unser Essen genießen konnten. Dazu Blitz, Donner und das Prasseln des Wolkenbruchs, hier am trockensten Ort Tansanias.
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zuletzt bearbeitet 19. Juli 2013
6'369 Beiträge · seit 201115. März 2013 · #144
Hoi Topo

Nun bist Du also in die Gegenden gekommen in denen ich auch eben war!
Deine Bilder des Lengai zeigen in für mich beeindruckender Weise wie sich die Natur das durch den Ausbruch 2008 zerstörte Land zurückgeholt hat!
Wenn auch der grosse Teil der Zerstörung eher dort war wo wir durchwanderten als unten in der Ebene, aber eindrücklich ists auf jeden Fall!!!

Deine 'Worldview Campsite' dürfte unsere 'Oldview Campsite' sein...sehr zu empfehlen!!!
Siehe hier
Habt Ihr vieleicht den Namen nicht richtig verstanden?
Ich bin mir sehr sicher dass es 'Oldview Campsite' heisst, denn einer der dort arbeitenden Leute wie auch unser Fahrer hat mehrmals den Spruch (sinngemäss übersetzt, weil mein Englisch nicht reicht ums wortwörtlich im Kopf zu behalten) 'Die Campsite heisst Oldview Campsite, weil die 'View' schon lange vor der Campsite hier war und schon alt ist....' gebracht... 😉
OK, auch die Welt war schon vor der Campsite da, aber da hat niemand davon gesprochen...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
6'369 Beiträge · seit 201115. März 2013 · #145
Hoi zämä, ich nochmals!

Noch kurz zum Stolz der Massai...
Dort unten am See hab ich auch die schlimmstmögliche Art der Belästigung durch Massai's erlebt, das ist echt komplett würdelos!!!
Aber nicht weit entfernt hab ich die stolzen Massai's kennengelernt, die gibts wirklich!
Siehe die Wanderungen über die Ngorongoro-Hochebene in meinen Reiseberichten vom Februar 2011 und 2013.
Nicht mal in Naiobi, wo wir 2011 hungernde Menschen sahen hat sich jemand so würdelos verhalten wie die Typen direkt am Lake Natron...die Leute in Naiobi hätten eher freiwillig weitergehungert als sich so zu benehmen!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 15. März 2013
11 Beiträge · seit 201315. März 2013 · #146
super toller Bericht! War eine schönke kleine Freitagabendlektüre für mich:)
3'700 Beiträge · seit 200917. März 2013 · #147
Hallo Topbär,

das Foto vom Zwergfischer ist der Hammer. Das habt Ihr wunderbar getroffen. Ein Grund mehr Tansania einen Besuch abzustatten.

Herzlichen Dank für die Fortsetzung
Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
Themenstarter5'479 Beiträge · seit 200918. März 2013 · #148
@all:
Es freut mich sehr, dass der Bericht anscheinend immer noch auf Interesse stößt. Ich werde versuchen diese Woche noch mindestens einen weiteren Tag hochzuladen, bevor ich mich dann für 10 Tage zum Klettern in den sonnigen Süden verabschiede.

Hallo Picco,
ich hatte die Campsite schon bei Deinem Reisebericht erkannt, wollte mich da aber nicht als Besserwisser einklinken. Ich bin mir sehr sicher, dass es die Worldview-Campsite ist, da ein großen handgeschnitztes Schild mit diesem Namen am Eingang der Campsite steht.
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Themenstarter5'479 Beiträge · seit 200919. März 2013 · #150
17.Tag (Mo. 07.01.2013)
Lake Natron – Serengeti National Park (Lobo Campsite)
155km

Heute morgen werden wir in der Dämmerung vom Gezwitscher der Webervögel geweckt. Als wir am Frühstückstisch sitzen verlassen sie in großen Schwärmen ihre Schlafbäume. Ein herrliches Naturschauspiel, zu sehen wie sich ein ganzer Schwarm wie eine Einheit bewegt. Da fragt man sich schon, wie sie das steuern.

Wir lassen es gemütlich angehen. Da der Himmel noch immer bedeckt ist, schenken wir uns die Wanderung zum Wasserfall und haben heute lediglich die Strecke bis zur Lobo Campsite zu bewältigen.

Die Laune der anderen Camper ringsumher ist heute morgen eher schlecht. Die wollten eigentlich den Sonnenaufgang auf dem Oldonyo Lengai genießen. Aufgrund der nächtlichen Gewitter musste die Besteigung aber abgesagt werden.

Die Piste führt uns zunächst noch ein Stück in der Ebene nach Norden, bevor die erste Stufe des Escarpments erklommen wird. Dort geht es weiter Richtung Norden, wobei man immer mal wieder einen Blick auf den Lake Natron erhaschen kann. Leider liegt er heute im dichten Dunst. Dann wird die zweite Stufe des Escarpments erklommen und wir sind im Masai-Hochland angekommen. Welch ein Kontrast zur Steppe, durch die wir noch vor kurzem gefahren sind. Hier oben ist alles grün und fruchtbar. Man sieht, dass es häufig regnet.

violetteBlten.jpg


Kathrin ist vor allem begeistert von den vielen großen Esel-Herden, an denen wir vorbei kommen. Ganz besonders wenn sich dort auch Fohlen befinden.

Eselfohlen.jpg


Aber auch das eine oder andere kleine und unscheinbare Tier lässt sich entdecken. So wie zum Beispiel diese freundlich grinsende Schildkröte.

grinsendeSchildkrte.jpg


Die Piste ist schon bis nach Wasso recht heftig. Immer wieder muss man sich Umfahrungen suchen, da die eigentliche Piste nicht mehr passierbar ist. Dabei muss man immer im Auge behalten, dass es sich um die wichtigste Zufahrt ins Masai-Hochland handelt. Das zeigt sich auch daran, dass die Strecke nach Wasso noch anspruchsvollen wird, denn hier sind nur noch die wenigen Fahrzeuge unterwegs, die die Serengeti über Kleins Gate erreichen wollen.

PistemitAuto.jpg

schlechtePiste.jpg


Damit Ihr eine Vorstellung von den Pisten habt: Man kombiniere Moremi mit dem Kaokovelt. Dann macht man das ganze noch rutschig und schmierig (der Schlamm im Moremi ist ja reiner Sand und überhaupt nicht rutschig). Kurz gesagt war es eine der heftigsten Strecken, die ich je gefahren bin.

Am frühen Nachmittag hatten wir dann aber doch unbeschadet Kleins Gate erreicht. Um uns herum tobten wieder einige Gewitter, aber es sah so aus, als würden wir heute verschont werden.

Auf die Hauptpiste zur Lobo Area hatten wir keine Lust und so bogen wir schon bald auf eine Nebenstrecke ab, die entlang der Lobo Hills zur Campsite führt. Man fährt die ganze Zeit an den Hängen der Lobo Hills entlang und hat dadurch einen weiten Blick über das Land. Tiere gab es allerdings nicht allzu viele. Einige Grasfresser in größerer Entfernung, aber nichts Spektakuläres.

Nur wenige hundert Meter vor Campsite und schon in Sichtweite derselben standen wir dann vor diesem Pistenabschnitt:
SchlammpassagemitBffeln.jpg


Was tun? Die Piste selbst ist seit den letzten Regenfällen augenscheinlich niemand mehr gefahren. Eine genaue Prüfung der Strecke zu Fuß wollte ich aufgrund der Büffel nicht riskieren. Dafür gab es auf der Wiese neben der Piste zahlreiche Spuren von Umfahrungen des schlammigen Pistenabschnittes. Der Herdentrieb siegte und ich entschied mich, die Passage ebenfalls auf der Wiese zu umfahren. Ein großer FEHLER! Die Wiese war extrem tückisch. Unter einem festen und zähen Wurzelgeflecht aus Gras lauerte der black collton soil und wir gingen ihm in die Falle. In der Mitte der Umfahrung brachen die Räder durch die feste Oberfläche und wir steckten augenblicklich fest.

festgefahreninderWiese.jpg


Sieht gar nicht so schlimm aus, ist es aber, denn die hintere Radaufhängung hängt im Wurzelgeflecht der Wiese fest. Telefonisch können wir keine Hilfe rufen, denn hier hat es kein Netz. So kommt das erste Mal unser High Jack zum Einsatz. Das einzige was hier hilft ist, den Wagen hinten anzuheben, die Spur mit dem Spaten zu verbreitern, damit Platz für die Radaufhängung ist und die Spur zusätzlich mit Ästen oder ähnlichem zu verfüllen.

Die Büffel sind im Übrigen immer noch vor Ort. So bezieht Kathrin Position auf dem Autodach, um mich zu warnen, sollte einer der Büffel sich durch meine Anwesenheit gestört fühlen. Also Wagen hoch. Ganz schön anstrengend, aber es geht – fast. Der High Jack sinkt im weichen Boden ein und wir haben eine dicke Schramme in der Hecktür. Also erst einmal eine Unterlage für den Wagenheber suchen. Ich habe Glück und finde einen großen flachen Stein. Außerdem setze ich den Wagenheber jetzt lieber an den Seiten an. Halbe Last, dafür aber doppelte Arbeit. Der Blechspaten hat gegen das Grasgeflecht kaum eine Chance. Nach schweißtreibender Arbeit dann der Befreiungsversuch – er endet nach einem Meter. Das Ganze noch mal. Dabei zerbricht der Stein und wir haben jetzt auch eine dicke Schramme auf der Seite. Wieder ein Meter. Die Büffel haben es sich inzwischen gemütlich gemacht, liegen wiederkäuend auf der Wiese und genießen das Unterhaltungsprogramm. Nach 2 Stunden haben wir gerade mal 10 Meter geschafft, noch eine dritte Schramme im Auto und sehen angesichts der nahenden Dämmerung einer Nacht außerhalb der Campsite entgegen. Da kommt endlich ein Auto. Mitarbeiter der Lobo Lodge haben uns entdeckt.

Aber selbst das Rausziehen hat es in sich. Bei den ersten Versuchen drehen nur die Räder des Zugfahrzeuges durch, aber ansonsten bewegt sich nichts. Dann halt mit Schwung. Der Erfolg besteht darin, dass unsere Helfer danach anstelle einer langen Abschleppkette jetzt drei kurze Abschleppketten haben. Mit unserem Stahlseil haben wir mehr Erfolg. Es gibt natürlich einen tierischen Schlag, aber wie kommen frei. Bei einem normalen PKW hätte solch eine Aktion wahrscheinlich die ganze Frontpartie abgerissen. Wir bedanken uns überschwänglich bei unseren Helfern und selbstverständlich gibt es ein ordentliches Trinkgeld, worüber sich die beiden offensichtlich sehr freuen.

Am ärgerlichsten an der ganzen Nummer war aber, dass sie vollkommen unnötig war. Die Passage die wir umfahren wollten ließ sich problemlos befahren. Der Boden sah nur weich aus, trug aber gut.

Ein kleiner Exkurs: Es wird ja hier im Forum öfters behauptet, Tansania wäre so voll und es würde an Einsamkeit mangeln. Kann ich so beim besten Willen nicht bestätigen. Wenn wir feststeckten hat es immer Stunden gedauert, bis Hilfe vorbeikam, wenn überhaupt. Auf vielen Campsites waren wir allein.

Auch die Lobo Campsite hatten wir für uns allein. Von der Lage her die schönste Campsite des Urlaubs. Sie liegt am Hang unterhalb eines großen Kopje. Der Blick schweift weit über die Ebenen bis zu den Lobo Hills am Horizont, die die Ostgrenze der Serengeti bilden. Das Waschhaus ist sauber und bietet alles was man braucht. Einzig die beiden Touri-Käfige stören das Bild.

Schnell ist das Zelt aufgebaut und wir parken den Wagen so, dass er den Blick auf die beiden Touri-Käfige verdeckt.

LoboCampsite.jpg


Als wir aus der Dusche kommen ist die Dämmerung schon weit fortgeschritten. Auf dem Weg zurück zum Zelt knackt es laut in den Büschen, die den Kopje umgeben. Wir leuchten mit der Taschenlampe dorthin und uns funkeln zwei Augen an. Ansonsten ist nichts zu erkennen. Die Augen schieben sich langsam voran. Der Puls steigt und wir ziehen uns kontrolliert zurück. Dann schiebt sich ein Büffel aus dem Gebüsch. Wir hatten schlimmeres befürchtet.

Unser Kochen und Abendessen wird begleitet vom Brüllen der Löwen. Wir befinden uns anscheinend genau zwischen zwei Rudeln, die gerade Serengeti sucht den Superstar austragen. Jedenfalls legen sich beide Seiten ordentlich ins Zeug.

Das Lagerfeuer fällt aus, da es kein trockenes Holz gibt. So begeben wir uns nach den Abendessen mit dem einen oder anderen Schlummertrunk aufs Autodach. Am Horizont wieder reichlich Wetterleuchten – ich hätte aber nichts gegen eine trockene Nacht einzuwenden.

Wir sehen auch einige Augenpaare im hohen Gras unweit der Campsite leuchten, können deren Besitzer aber nicht identifizieren
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zuletzt bearbeitet 19. Juli 2013
1'271 Beiträge · seit 200719. März 2013 · #151
Hallo Topobär,

und wieder ein aufregender Tag für Euch, davon hatte Ihr ja schon reichlich in Eurem Urlaub 😎 . Nach diesem Urlaub und der vielen "Schaufel Arbeit" warst Du bestimmt ein paar Kilo leichter, oder?

Es macht natürlich Spass, von Euren Abenteuern zu lesen, denn wir stecken ja nicht im Schlamm fest 😗 Aber ich kann es nach der Uganda-Reise auf jeden Fall gut nachvollziehen.

Freue mich auf die Fortsetzung und hoffe, Ihr seid noch ein paar Tage unterwegs.

Schöne Grüße,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
6'369 Beiträge · seit 201119. März 2013 · #152
Hoi Topo

Ja, so kenn ich die Strecke! 😄
Nur dass wir das Glück hatten nirgends stecken zu bleiben, aber auch Juda ist teilweise ausgestiegen um die beste Fahrspur zu lokalisieren und den Boden zu prüfen.
Schön, dass auch mal jemand anders die Art der Strecken zeigt!
Da schadet es definitiv nichts etwas Allraderfahrung im Schlamm zu haben!!!
Die Augen in der Lobo-Campsite (auch für mich eine der schönsten Campsites bisher!!!) waren wohl dieselben wie bei uns, halt die der dort 'ansässigen' drei Büffel...aber man wird schon nervös wenn man sie plötzlich so nah leuchten sieht!
Habt Ihr abends draussen gegessen?
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'250 Beiträge · seit 200919. März 2013 · #153
Hallo Topobär,

ich erfreue mich an Euren Reisebericht und
fieber mit jeder Schlammschlacht und jeden Regenguss mit.

Ihr habt Euch sehr schöne Ecken Tansanias ausgesucht.
Viele stehen auch noch auf meiner Wunschliste.

Die meisten Touris in der Serengeti treiben sich rund um der Seronera herum.
Nördlich von Lobo gibt es nur noch wenig Unterkünfte und da ist dann
nicht mehr viel los.

Der Weg an den Lobo Hills ist wirklich sehr schön.
Auch bei uns gab es damals nur wenige Tiere zu sehen und
wir sind dort im August keinen anderen Fahrzeug begegnet.

Empfehlen kann ich auch die andere Seite von der Hauptstr.
Da führt ein noch schmalerer, noch einsamerer Weg entlang des Grumeti Flusses.
Der Weg schlängelt sich am Fluss entlang.
Er führt durch Galeriewälder, wo es nur so von Leoparden wimmeln soll.
Bei uns waren sie aber alle vereist. 🤪

Ich bin schon gespannt, wie Eure Reise weitergeht.

Viele Gruesse
Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
6'369 Beiträge · seit 201119. März 2013 · #154
Hoi Topo

Äää...sieht das nur so aus oder waren da normale Strassenreifen, so wie sie die Kleinbusse original drauf haben, drauf? 😵
Topobär schrieb:
PistemitAuto.jpg
Oder war das Profil schon so abgelatscht? 🙄
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 19. März 2013
Themenstarter5'479 Beiträge · seit 200920. März 2013 · #156
Hallo Nicole,
der Urlaub hat meiner Figur in der Tat gut getan. Lag aber wohl in erster Linie an der überwiegend vegetarischen Ernährung. Inzwischen habe ich aber längst wieder mein altes Kampfgewicht erreicht.

Hallo Bernd,
der Grumeti Game Drive Circuit war unser Ziel für den nächsten Tag.

Hallo Picco,
jetzt bin ich aber wirklich enttäuscht. Gerade bei Dir hätte ich gedacht, dass Du meinen Bericht aufmerksam liest und nicht nur überfliegst. Den Reifen hatte ich im Kapitel vom 2.Tag sogar einen ganzen Absatz gewidmet. 😛 😄
Topobär schrieb:Die Reifen waren nicht neu, aber in gutem Zustand, was auch für die beiden Ersatzreifen galt. Es handelte sich um Reifen für harten felsigen Boden. Das sollte den Vorteil haben, dass wir trotz zum Teil übelstem Untergrund keine einzige Reifenpanne haben sollten. Auf die Nachteile dieser Bereifung werde ich zu gegebener Zeit noch ausführlich eingehen.
Selbstverständlich haben wir draußen gegessen. In die Käfige bekommt mich niemand rein. Da geht doch jede Stimmung verloren.

Hallo Guggu,
wir hatten auch fest mit einem Löwen gerechnet, der gleich aus dem Busch kommt. Da hat der Büffel dann doch zu erheblicher Beruhigung geführt.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
zuletzt bearbeitet 20. März 2013
6'369 Beiträge · seit 201120. März 2013 · #157
Hoi Topo
Topobär schrieb:Hallo Picco,
jetzt bin ich aber wirklich enttäuscht. Gerade bei Dir hätte ich gedacht, dass Du meinen Bericht aufmerksam liest und nicht nur überfliegst.
Hab doch etwas Verständniss für einen alten Mann von 46 Jahren!!!
Da hat man auch bei noch so peniblem lesen nicht mehr jedes Detail im Kopf... 😵 😗 😉
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
4'451 Beiträge · seit 200820. März 2013 · #158
Hi Topobär,
"Das volle Programm.... " stimmt wikrlich . 🤩 Spannung, Flora Fauna, da ist ja nichts ausgelassen worden. 🤩 🤩
Klasse den Bericht , freue mich das ich mich noch mit reingequetscht habe. 😄

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
541 Beiträge · seit 200720. März 2013 · #159
Hallo Topobär,

sehr geiler Bericht! Hab mir heute die Reise reingezogen und kann an vielen Stellen mit Dir fühlen. Wir sind fast zur gleichen Zeit durch Kenia "geschwommen" - zwar ohne Willi aber mit viel Regen und Schlamm als Begleiter.

Deine Bilder sind auch echt schön. Ich freu mich auf mehr,
Grüßle
Anja
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
Themenstarter5'479 Beiträge · seit 200920. März 2013 · #160
Hallo Cecile,
es freut mich sehr, mit meinem Bericht bei Dir auch Interesse am östlichen Afrika geweckt zu haben.

Hallo Anja,
dan wäre ich natürlich auch sehr an einem Bericht über Eure Reise durch Kenia interessiert, oder hast Du Befürchtungen, ohne Willi war es zu langweilig. 😄
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