Krügerpark: Touristin von Nashorn schwer verletzt

14 Antworten · 5'295 Aufrufe · gestartet 14. Nov. 2012 von Erika
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Themenstarter2'338 Beiträge · seit 200714. Nov. 2012 · #1
Hallo

Im Krügerpark wurde eine deutsche Touristin von einem Nashorn angegriffen und schwer verletzt. Ausserdem hat ein Elefant ein Fahrzeug umgeschmissen.

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iu-dhVcN2EpKZKFItp5UA__AyTGg?docId=CNG.8fe1be5c6f6f41ea35388b1d1d0cb9c3.1f1

Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
497 Beiträge · seit 201214. Nov. 2012 · #2
Da haben Elefant und Rhino die Nase (! hihi) wohl voll vom Einmillionundersten Touristen. 😄

Mein Beileid jedoch mit den Geschädigten, die können ja auch nichts dafür.
Info-Namibia www.info-namibia.com
3'175 Beiträge · seit 200615. Nov. 2012 · #3
na das liest sich nicht so gut.

da waere ich mal neugierig was die Vorgechichten waren, weil kein Tier macht sowas aus dem "blauen" Himmel heraus....
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
497 Beiträge · seit 201215. Nov. 2012 · #4
Hallo Joerg,

Na aber du weisst doch, wie Spitzmaulnashörner mit Babies auf Störenfriede reagieren und dass Elefanten aus dem "blauen Himmel" heraus angreifen, habe ich auch schonmal gehört, unter anderem nachzulesen in dem sehr guten Buch "The Elephant Whisperer" vom leider kürzlich verstorbenem Lawrence Anthony. Da hatte der Elefant höchstwahrscheinlich Stoßzahnschmerzen und war deswegen extrem reizbar, obwohl das von Außen heraus nicht so ersichtlich war.

Geführte Wanderungen in diesen Gebieten - Ich weiß nicht... Man kann es auch übertreiben.

Liebe Grüße,
Sebastian
Info-Namibia www.info-namibia.com
2'518 Beiträge · seit 200915. Nov. 2012 · #5
Guten Morgen,

@Joerg:Hallo, bitte,bitte,schreib nicht Vorgechichte--da hoer ich immer den Dicken,und dann schüttelt es mich... 😛 😛 😛

@Sebastian:in diesem Fall ging es aber um ein angeblich normalerweise ja überaus friedfertiges Breitmaulnashorn,deshalb,würde mich da auch die Vorgeschichteinteressieren.

LG fotomatte
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
3'175 Beiträge · seit 200615. Nov. 2012 · #6
Hallo Fotomatte!

da steh ich grad auf der Leitung, sorry

Gruss

Joerg
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
705 Beiträge · seit 201015. Nov. 2012 · #8
Woo 🤩

möchte da nicht im Auto sitzen.

Ist schon ein ungemütliches Gefühl, wenn so ein Riese aus dem Busch kommt

Leider gibt es aber noch viele dumme Menschen, die dann erst recht dichter heranfahren, sich aus dem Fenster lehnen, lärm und Fotos machen 🙁

Nebelige Grüsse aus Norddeutschland
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
zuletzt bearbeitet 15. Nov. 2012
649 Beiträge · seit 200715. Nov. 2012 · #9
Wundert mich eigentlich, dass sowas nicht viel häufiger passiert. Wenn ich so auf meine bisherigen Krügerpark-Erlebnisse zurück blicke, dann habe ich den Eindruck, dass die Tiere sehr viel geduldiger sind, als ich es ihrer Stelle wäre.

Und wenn ihnen dann mal der Geduldsfaden reisst, dann trifft es vermutlich einen Touri, der es eigentlich gar nichts dafür kann....
135 Beiträge · seit 200918. Nov. 2012 · #10
Hallo,
mich würde es mal interessieren wie es dem angeschossenen Muttertier geht!!
Das ist der Grund warum mich diese "zu Fuss Buschwanderungen" nicht interessieren.
lg
10 Beiträge · seit 201119. Nov. 2012 · #11
Verstehe die letzte Antwort nicht wirklich - muss ich aber auch nicht.
Walks sind für mich das Nonplusultra: Ich kann meinen faulen Hintern bewegen, sehe den Busch aus der realen Perspektive, höre kein störendes Motorengeräusch und kann demzufolge alle meine Sinne beanspruchen, wenn nicht gerade irgendwelche Amis hinter mir lautstark durch den Busch trampeln. Dass im Krügerpark die Umstände "speziell" und dort eventuell Walks nicht angebracht sind, ist ne andere Sache. Ansonsten halte ich die Vorstellung für reichlich amüsant, wenn man sich permanent im Jeep oder Flugzeug durch Afrika bewegt und dann meint, ein Naturliebhaber zu sein.
Ansonsten ist bekanntermaßen die Gefahr, bei einem Walk angegriffen zu werden, geringer als in Europa in einen Autounfall verwickelt zu sein. So what?
Zur Eigenverantwortung, die man möglichst nicht beim Campmanager vorher abgeben sollte, gehört es nämlich auch, eventuell fit genug für eine kleine Flucht zu sein.
Die begleitenden Umstände zu diesem Nashornangriff würden mich natürlich auch interessieren.
Es ist schwierig, einen Menschen dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn sein Gehalt davon abhängt, dass er es nicht versteht!
zuletzt bearbeitet 19. Nov. 2012
Themenstarter2'338 Beiträge · seit 200719. Nov. 2012 · #12
Freki schrieb:
Ansonsten halte ich die Vorstellung für reichlich amüsant, wenn man sich permanent im Jeep oder Flugzeug durch Afrika bewegt und dann meint, ein Naturliebhaber zu sein.
Falls du nicht zu den wenigen Typen gehörst, welche jeweils zu Fuss von Europa nach Afrika trampen, steht dir diese völlig überflüssige Bemerkung nicht zu.

und
Zur Eigenverantwortung, die man möglichst nicht beim Campmanager vorher abgeben sollte, gehört es nämlich auch, eventuell fit genug für eine kleine Flucht zu sein.
Hast du schon mal ein Nashorn rennen gesehen? Da reicht auch deine Fitness nicht mehr aus, du bräuchtest nämlich Flügel um zu entkommen.

Tatsache ist, dass die Touristin nur angegriffen und verletzt, und das Nashorn angeschossen wurde, weil die Leute zu Fuss unterwegs waren. Gerade im Krügerpark wurden in den letzten Jahren hunderte von Nashörnern gewildert, was sich auf das Verhalten dieser Tiere auswirkt.

Erika

Ich verstehe gut, was Landblume mit ihrer Bemerkung gemeint hat.
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
2'518 Beiträge · seit 200919. Nov. 2012 · #13
Hallo Erika,

Warum bist Du so dünnhäutig bezüglich der Anmerkung von Freki?
Ich glaube nicht,dass er kritisieren wollte,dass man mit dem Flieger ( gemeinhin ) nach Afrika kommt,sondern sein posting sollte sich wohl auf Leute beziehen,die Afrika ausschliesslich getrennt durch eine Glasscheibe ( eines Vehikels für die Luft oder den Landweg )bereisen und sich dann noch ob des bestandenen Abenteuers selbst auf die Schulter klopfen.Aber das trifft doch bei Dir gar nicht zu,oder?
Also,cool down. 😎

Nach wie vor fände ich es interessant zu wissen,warum die Rhinodame angegriffen hat,und wie es ihr geht-oder ob sie überhaupt überlebt hat.
Vielleicht hat ja jemand eine Idee,wo man etwas dazu nachlesen kann.
Ich würde mich darüber freuen.

Liebe Grüsse
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
2'664 Beiträge · seit 201219. Nov. 2012 · #14
Die Diskussion und jeweilige Erhitzung der Gemüter ist manchmal recht amüsant.

Europäische Wandervögel werden in Afrika nicht verstanden.
Aber man weiß das zumindest in bare Münze umzusetzen, das Wandernwollen der Europäer. Nicht der einheimischen Muzungus, sondern der besuchenden. Die Einheimischen wandern normalerweise auch nicht.

Wer ein Auto hat, fährt damit und läuft nicht. Wer arm ist hat kein Auto und läuft.
Und diesem afrikanischen Credo schließe ich mich an:
Lieber schlecht gefahren als gut gelaufen!
Und laufe nur dorthin, wohin mein Auto mich nicht fahren kann! 😄
Dann wird man von randalierenden Nashörnern auch nicht traktiert.
zuletzt bearbeitet 19. Nov. 2012
10 Beiträge · seit 201125. Nov. 2012 · #15
Erika schrieb:Freki schrieb:
Ansonsten halte ich die Vorstellung für reichlich amüsant, wenn man sich permanent im Jeep oder Flugzeug durch Afrika bewegt und dann meint, ein Naturliebhaber zu sein.
Falls du nicht zu den wenigen Typen gehörst, welche jeweils zu Fuss von Europa nach Afrika trampen, steht dir diese völlig überflüssige Bemerkung nicht zu.
Deine aufgeführte Prämisse führt nur scheinbar zu dieser Konklusion, denn Du erweiterst die Kategorie von einem Bushwalk auf eine 2-Kontinent-Durchquerung. Deshalb steht dir diese völlig überflüssige Polemik aufgrund ihrer logischen Unhaltbarkeit nicht zu.
Zur Eigenverantwortung, die man möglichst nicht beim Campmanager vorher abgeben sollte, gehört es nämlich auch, eventuell fit genug für eine kleine Flucht zu sein.
Hast du schon mal ein Nashorn rennen gesehen? Da reicht auch deine Fitness nicht mehr aus, du bräuchtest nämlich Flügel um zu entkommen.
Einem deutschen Gaul werde ich auf einer offenen Weide auch nicht entkommen können, wenn er mir in den Hintern beissen will. Steht aber ein Baum ein paar Meter weiter, ist die Wahrscheinlichkeit schon größer, daß ich mit einem kurzen Sprint etwas Schutz finde. Diese Fähigkeit ist nichts Besonderes, sie hat bloß für die meisten Leute keine Bedeutung mehr, weil wir in Europa unsere wilden Tiere weitestgehend ausgerottet haben. Afrikaner gehen auch überall im Busch zu Fuß ihren Tagesverrichtungen nach, sie leben mit den Tieren und lassen die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen walten. Ergo bin ich als Europäer dazu auch grundsätzlich fähig - wenn die Geldgesellschaft mich nicht schon zu sehr verblödet und verfettet hat.
Tatsache ist, dass die Touristin nur angegriffen und verletzt, und das Nashorn angeschossen wurde, weil die Leute zu Fuss unterwegs waren.
Auch das ist leider nur scheinbar eine kausale Verknüpfung: Ich könnte mit dem gleichen Recht behaupten, daß es verboten werden müsste, über eine Straße zu gehen, weil man von einem Auto überfahren werden kann. Im Umkehrschluss müsstest Du einen San aus der Kalahiri, der auf Besuch in Berlin ist, in einen Jeep setzen und ihm verbieten, auszusteigen und über die Straße zu gehen, wenn er mal pinkeln muss oder sich den Checkpoint Charlie ansehen will...
Gerade im Krügerpark wurden in den letzten Jahren hunderte von Nashörnern gewildert, was sich auf das Verhalten dieser Tiere auswirkt.
Da hätte man wohl den Ansatz, der zu einer Verbesserung der Situation beitragen würde. Es ist schon erstaunlich, daß "Whitys", die sonst Zeter und Mordio schreien, wenn ihr Bewegungs-und Handlungsspielraum in ihrer Heimat durch Gesetze und Regelungen eingeschränkt wird, sich in Afrika anstandslos in ihre Touristenzwangsjacke stecken lassen, nur weil sie der Illusion erliegen, es hätte etwas mit "Natur erleben" zu tun, wenn sie auf Safaris wie eine Kindergartengruppe im Bollerwagen durch einen Zoo gefahren werden. Der Zaun um die "gefährlichen Tiere" wird dann eben durch die Autokarosse ersetzt. Wenn alle die "Naturliebhaber" wären, für die sie sich ausgeben, dann gäbe es nämlich genug Druck auf die afrikanischen Länder, der Wilderei mit geeigneten Mitteln beizukommen und damit gleichzeitig diese einmaligen Naturräume für ALLE zu bewahren - nicht nur für diejenigen, die sich eine Luxussafari leisten können.
Es ist schwierig, einen Menschen dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn sein Gehalt davon abhängt, dass er es nicht versteht!
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2012