diangelikaThemenstarter138 Beiträge · seit 201110. Nov. 2012 · #41
Unterwegs hatten wir immer wieder schöne Blicke auf den Fluß. Zu der Tageszeit zogen die Herden zum Wasser. Wir sahen große Herden von Elefanten, Giraffen und Büffeln und eine Rappenantilope.
Unseren Weg kreuzten oft Elefantenfamilien mit ganz kleinen Jungtieren. Nachmittags um 4 Uhr bezogen wir unsere Campsite IH-4 direkt am Chobe-River.
Von unserem Platz aus hatten wir einen schönen Blick auf den Fluß und den Sonnenuntergang.
diangelikaThemenstarter138 Beiträge · seit 201110. Nov. 2012 · #42
17. Juli
Ich stand um 7 Uhr auf und ging duschen. Da stand doch neben den Duschräumen eine Giraffe! Das Frühstück fiel aus, weil wir ohne Gas keinen Kaffee kochen konnten. Wir fuhren noch ein gutes Stück durch den Chobe NP bis wir auf die Asphaltstraße stießen, dann waren es nur noch wenige Kilometer zur Grenze. Gegen 9 Uhr erreichten wir die Grenze, die Formalitäten gingen ganz schnell und wir fuhren über die Ngoma Bridge nach Namibia. Kurz den Chobe River gequert und wir waren an der namibischen Grenze und der Veterinärkontrolle. Diesmal hatten wir nicht aufgepasst und wurden unsere Impalasteaks los. Den Frischkäse und die Milch wollten sie nicht?! Unser Auto wurde noch abgespritzt, dann duften wir weiter.
Die 60 km bis Katima Mulilo auf guter Straße waren schnell geschafft und hier versuchten wir unser Glück noch mal beim Bargain Building Supplies unsere Propangasflasche aufzufüllen. Das klappte prima. und ohne Kaffee am Morgen fehlte mir was. Im Shoprite kauften wir neues Fleisch. und nach dem Einkauf gingen wir in ein Cafe zum Frühstücken. Eier mit Speck und Kaffee der schmeckte! Nun konnte es weitergehen. Wir überlegten, ob wir am Ort übernachten sollten, entschieden uns dann aber weiter zu fahren. Nach 100 km in Kongola bogen wir wieder auf eine Piste ab und fuhren zur Namushasha Lodge. Zuerst ging es auf Schotter gut voran, dann war die Häufte der Fahrbahn gesperrt, weil an der Piste gebaut wurde und auf der Hälfte der Strecke hatte sich ein PKW festgefahren. Der Fahrer bat uns, ihn herauszuziehen. Dazu kam noch ein Baufahrzeug und die Insassen meckerten mit uns, dass wir auf der Seite, wo gebaut wird nichts zu suchen hätten. Wir wollten doch nur helfen! Der Fahrer mit dem Baufahrzeug legte dann aber mit Hand an und der Toyota konnte weiter fahren.
Wie der allerdings in den tiefen Sand geraten war, ist mir ein Rätsel. Jedenfalls bedankten sich der Fahrer und seine Frau bei uns und wir fuhren in verschiedenen Richtungen weiter. Um 14 Uhr am Nachmittag kamen wir in der Lodge an und bekamen das erhoffte Quartier. Wir hätten auch in einem Bungalow der Lodge übernachten können, es war uns aber zu teuer. Wir übernachteten auf dem Campingplatz der Lodge, gingen aber abends ins Haupthaus zum Essen. Als wir ankamen, war der Campingplatz noch ganz leer und wir konnten uns den Platz aussuchen. Später kamen noch 2 andere Camper, die sich weiter hinten niederließen. Wir räumten mal wieder alles aus und wieder ein und ließen unsere Schlafsäcke auslüften. Unsere Akkus konnten wir hinter der Rezeption aufladen und auf der Campsite wurde ein Badeofen für uns angeheizt. Es war ein schöner grüner Platz mit vielen Bäumen und wir hatten das "Bad" für uns allein.
der heißt: Go away Bird
In dem kleinen Shop der Lodge gab es Bücher über die Geschichte Namibias aus der Reihe "Gondwana History" zu kaufen, nun hatten wir wieder was zum Lesen. Wir setzten uns bei einem Bier auf die Terrasse der Lodge mit einem schönen Blick auf Elefantenherden im Bwabwata National Park. Wir kamen mit einem deutschstämmigen Farmer ins Gespräch, der mit seiner Familie und Besuch aus Deutschland in der Lodge übernachtete. Als es schon dunkel war, sahen wir am Horizont rotes Leuchten. Der Hotelchef erzählte, dass es ein unkontrolliertes Buschfeuer sei, im Unterschied zum Kontrollierten, wo nur das Unterholz abbrennt. Zum Essen bekamen wir einen schönen Tisch am Rand der Terrasse und es gab ein Menü mit Kürbissuppe, Lachs, dann Lamm mit Pfeffersauce und Huhn mit Roquefortkäse. Zum Nachtisch brachte man uns Bisquitkuchen mit Vanillesauce. Danach holten wir unseren aufgeladenen Geräte ab und verkrochen uns in unserem Zelt.
diangelikaThemenstarter138 Beiträge · seit 201110. Nov. 2012 · #43
18.Juli
Um 7 Uhr wurde unser Ofen angeheizt, damit wir warm duschen konnten. Wir gingen in die Lodge zum Frühstück, denn unser Kocher wollte immer noch nicht nicht funktionieren, obwohl die Gasflasche voll war. Wir fanden heraus, dass eine Dichtung fehlte und das Gas an anderer Stelle entwich. Deshalb war das Gas auch so schnell alle, das hatten wir bisher in unseren Urlauben noch nicht erlebt. Es gab prima Frühstück vom Buffet mit Käse, Lachs, Joghurt, Eiern und Speck. Danach packten wir alles zusammen und machten uns auf den langen Weg durch den Caprivistreifen bis nach Rundu. Das waren über 400 km.
In Kongola füllten wir den Tank.
Um die Mittagszeit erreichten wir die Popafalls. Am San Camp auf der nord- östlichen Seite des Okavango zahlten wir 20 Nam $ für die Picknick- Site und fuhren direkt bis an den Fluß. Am Ufer war das Licht günstig und wir konnten die Popa Fälle gut sehen. Eigentlich sind das mehr Stromschnellen, als Fälle, aber sehr schön anzusehen.
📎 C:\fakepath\_MG_7480 blüten.JPG
Dann kehrten wir zur Straße zurück und überquerten die Brücke über den Okavango. Bis nach Rundu waren es noch 200 km.
Rundu ist eine quirlige Stadt mit vielen Einkaufsmöglichkeiten, viele Läden werden von Asiaten geführt. Wir brauchten einen neuen Brenner für unseren Kocher und wurden zu Cymot verwiesen. Der hatte über Mittag zu und machte erst um 15 Uhr wieder auf. Achtung: Zeitverschiebumg: nach meiner Uhr 14 Uhr. Also überbrückten wir die Zeit mit einem Einkauf im OK- Markt, kauften wieder Fleisch. Gleich nebenan befand sich ein Bottleshop, in dem wir unsere Vorräte an Wein und Amarula auffüllten. Cymot öffnete pünktlich und man verkaufte uns das begehrte Teil. Im Reiseführer hatten wir die Sarasunga Lodge direkt am Okavango ein bißchen außerhalb der Stadt gefunden. Dorthin fuhren wir und gönnten uns einen Bungalow mit Frühstück.
Den Rest des Tages genossenen wir den Blick rüber nach Angola auf unserer Terrasse mit einem Ankunftsbier und ich fotografierte den Sonnenuntergang. Wir schauten uns die Karte an und besprachen die nächsten Tagesabschnitte. Am Haus war kein Grill, das Restaurant öffnete um 18 Uhr, so gingen wir dorthin und aßen Eisbein und Gamefillet, da war es schon stockdunkel. Die Gaststätte wurde voll, eine Gruppe mit Truck war angekommen. Verzweifelt suchten die Angestellten noch nach Stühlen. Da nahmen wir unsere Flasche Wein mit und setzten uns wieder auf unsere Terrasse. Am Zaun lief eine Streife entlang, wir fühlten uns gut behütet.
Hallo Angelika, vielleicht hast Du es schon gemerkt, dieses Mal sind Deine wunderschöne Bilder doppelt hochgeladen. 🙁
Toller Bericht und klasse Bilder. 🤩 🤩
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
diangelikaThemenstarter138 Beiträge · seit 201110. Nov. 2012 · #45
Danke schön. Erst fehlten Bilder, dann waren welche doppelt, tut mir leid! Ich verkleinere sie schon, aber es dauert trotzdem lange bis die Seite erscheint. Danke auch für das Lob, geht mir runter wie Öl 🙂 Angelika
diangelika schrieb:Danke schön. Erst fehlten Bilder, dann waren welche doppelt, tut mir leid! Ich verkleinere sie schon, aber es dauert trotzdem lange bis die Seite erscheint. Danke auch für das Lob, geht mir runter wie Öl 🙂 Angelika
Hallo Angelika, also NO PROBLEM 😁 Jeder der hier seinen RB und seine Bilder reinstellt, weiß was das für eine Arbeit ist. 🤩 ich fahre gerne weiter mit. 🤩
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
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tiggi1'558 Beiträge · seit 201110. Nov. 2012 · #47
Hallo diangelika, du machst es aber spannend - wo geht es als nächstes hin? Bin so gespannt! Vielleicht nach Opuwo? Deine Rappenantilope - ein tolles Foto! LG Birgit
diangelikaThemenstarter138 Beiträge · seit 201110. Nov. 2012 · #48
Nein, in Opowu waren wir vor 3 Jahren, ist aber ein Erlebnis. Es ist doch etwas abseits vom typischen Tourismus und sehr afrikanisch... hat mir gut gefallen. So etwas ähnliches wie Opowu haben wir in Kamerun den ganzen Urlaub lang gehabt. In Namibia ist es in den meisten Teilen ja eher "zivilisiert" (versteh das bitte nicht falsch). Angelika
diangelikaThemenstarter138 Beiträge · seit 201110. Nov. 2012 · #49
19. Juli
Nachdem wir in der Lodge gefrühstückt hatten wollten wir in Rundu noch Geld holen, tanken und ein paar Fotos schießen. Die Stadt an der Grenze zu Angola ist die Hauptstadt der Kavangoregion und zweitgrößte Stadt nach Windhoek mit starkem Bevölkerungszuwachs. Die Bevölkerungszahl hat sich seit 1990 mehr als verdreifacht. Seit dem Ende des Bürgerkrieges in Angola entwickelt sich Rundu immer mehr zum Handelszentrum hier im Norden. Auch für den Tourismus wird die Region immer mehr entdeckt.
150 km nach Süden auf der B 8 bis Grootfontein auf schnurgerader Asphaltstraße lagen vor uns. Wieder mal kam eine Polizeikontrolle, sie wollten meinen Führerschein sehen. Dann wieder eine Vet-Kontrolle, diesmal ohne Verluste im Kühlschrank. Etwas später gab ein entgegenkommender Fahrer Lichthupe- das funktioniert hier also auch, die Polizei lag auf der Lauer. Wir hielten noch einmal an einem Curie Market, passierten viele Dörfer an denen die Geschwindigkeit heruntergesetzt war und mußten an einer Baustelle warten.
An der Strecke liegt Roys Camp, in dem wir vor 3 Jahren übernachtet haben. In Grootfontein hielten wir nicht, sondern fuhren gleich in Richtung Otavi weiter, immer neben den Bahnschienen entlang, weitere 80 km. Hier entdeckten wir alte Haltestellenschilder mit den Aufschriften Kombat, Groß Otavi und Hermannstal.
Die Landschaft wurde bergig. In Otavi fuhren wir noch mal zum alten Bahnhof. Das Gebäude ist bewohnt und der ehemalige Koffieshop ist geschlossen.
Im Anschluß daran fuhren wir auf der B1 Richtung Tsumeb nördlich, um "unserem Potjie", einen Besuch abzustatten. Dort hatten wir vor 3 Jahren auch übernachtet.
diangelikaThemenstarter138 Beiträge · seit 201110. Nov. 2012 · #50
Erika empfing uns, Friedrich war mit Touristen unterwegs und wir suchten unser Plätzchen von vor 3 Jahren auf.
Torsten telefonierte nach Swakop wegen Hotelübernachtungen in 3 Tagen und wir bekamen eine Zusage von der Pension "a la mer" für 3 Nächte. Auf dem Campingplatz probierten wir unseren Kocher aus ...und er funktionierte! Am Abend gingen wir ins Farmhaus essen, es waren noch 4 andere Gäste da. Der Abend war wieder mal sehr kalt. Wir tranken wieder einen Nederburg-Wein und Erika brachte uns einen Tomatensalat. Als Hauptgang gab es ein malayisches Curry mit Hackfleisch und Rosinen, dazu Blumenkohl und Brokkoli. Torsten war es etwas zu scharf, aber mir schmeckte es ausgezeichnet. Später setzte sich Erika zu uns. Etwas später verabschiedeten wir uns bis zum Frühstück.
diangelikaThemenstarter138 Beiträge · seit 201110. Nov. 2012 · #51
20. Juli
Um 7 Uhr wurde ich wach, die Sonne schien, aber es war noch kalt. Das Duschwasser dagegen war heiß und nachdem wir das Zelt zusammengeklappt hatten, gingen wir frühstücken. Es war wie vor 3 Jahren: der Kaffee schmeckte, es gab selbstgebackenes Brot, selbstgekochte Marmeladen, Schinken und Wurst. Dazu frisch gepresster Orangensaft aus eigener Ernte und Grapefruits aus dem Garten. Die Marmeladensorten waren Maracuja, Pfirsich, Feige, Kumquat und Kaktusfeige. Wir kosteten natürlich alles durch, blieben noch ein bißchen sitzen und unterhielten uns mit der Wirtin. Sie gab uns Friedrichs Handynummer, damit wir uns mit ihm vielleicht in Windhoek treffen könnten. Nun wurde es aber Zeit, die Farm zu verlassen. Zuerst tankten wir in Otavi, dann ging´s weiter nach Otjiwarongo. Wir kamen durch eine Gegend, in der es viele Aloen, das Wahrzeichen Namibias, gibt.
Auch die Bäume mit den vielen Nestern begegneten uns immer wieder.
In Otjiwarongo hielten wir uns etwas auf. Wir suchten den African Market, dort gab es Obst und Gemüse. Wir hatten aber eher an etwas Geschnitztes gedacht. Also fuhren wir die Bahnhofstreet entlang, aber der alte deutsche Bahnhof liegt an der C33. Dort fotografierten wir die alte Lok von 1907 von den Henschel Werken in Kassel. Sie war bis 1960 in Betrieb. Auch das Bahnhofsgebäude lichteten wir ab, obwohl es nicht so schön ist, wie z.B. Keetmannshoop.
Genauso, wie am vorigen Tag war es auch wieder dunstig und man sah die Berge nicht sehr gut. Auf der Straße nach Omaruru begegneten uns viele Schweine, ich fotografierte die Wildwechselschilder.
In Kalkfeld, einer ehemals deutschen Siedlung gibt es noch ein paar Häuser aus der Kolonialzeit.
diangelikaThemenstarter138 Beiträge · seit 201110. Nov. 2012 · #52
Wir bogen nicht zu den Dinosaur Footprints ab, sondern fuhren direkt nach Omaruru. Gleich am Ortseingang ist ein Camp, das uns Erika empfohlen hat, dort übernachteten wir. An der Rezeption wurde uns angesichts der kalten Nächte ein Bungalow zum CS-Preis angeboten. Wir bezogen das Haus und fuhren wieder los in den Ort. Nur ein paar Meter weiter ist da Wronsky Haus, ein ehemaliges Kaufhaus, heute Souvenirshop, Restaurant und Museum, sehr liebevoll gestaltet. An der Kasse bekamen wir ein Heft, in dem alle Sehenswürdigkeiten von Omaruru enthalten sind. Es gibt noch etliche Gebäude aus deutscher Zeit. Wir durchfuhren den Rivier, schauten in eine kleine Galerie und fuhren zum Franke Tower.
📎 _MG_7632_2012-11-10.JPG
Vom Turm und der Kanone sind die Fotos schnell gemacht. Man könnte sich noch den Schlüssel für den Turm holen, aber das lassen wir, denn unser nächstes Ziel ist die Kristall Keller Winery. Der Franke Turm ist ein Beobachtungsturm, 1908 errichtet und trägt seinen Namen zu Ehren des Hauptmann Franke, der die Herero 1904 besiegte. Wein anzubauen ist in Namibia eine Besonderheit.
Wir schlossen uns einer Führung des Winzers mit anderen Leuten an. Er führte uns durch das Weingut und wir probierten anschließend den weißen Colombard und den roten Cuvee´ schließlich schenkte er uns einen Schnaps aus seinen Agaven ein. Inzwischen wurde die Winzerplatte im Garten serviert und wir ließen es uns schmecken. Darauf waren Zebrasalami, Kuduschinken, Roastbeef vom Kudu und Käse und Oliven. Wir tranken noch ein Gläschen Wein und als Dessert gab es frische Grapefruitfilets. Dann war es Zeit zum Verabschieden, doch die Winzerin unterhielt sich mit uns und die Zeit verflog. Kurz nach 16 Uhr fuhren wir zurück in die Stadt, um den Friedhof der Schutztruppen und den Hererofriedhof zu besichtigen. Der Friedhof war schon abgeschlossen und wir konnten nur über die Mauer schauen. Wir schauten noch das Missionshaus und ein altes Hotel an, dann fuhren wir zur Unterkunft, denn es wurde schon dunkel. Die herausragenden Persönlichkeiten der Stadtgeschichte sind die Hererooberhäupter Manasse und Zeraua.. Der Missionar Viehe übersetzte das Neue Testament in die Hererosprache und fast alle Herero traten dem christlichen Glauben bei. Wilhelm Zeraua wurde 1876 als erster Herero auf dem Friedhof neben der Missionskirche beigesetzt.
boris1'816 Beiträge · seit 200811. Nov. 2012 · #53
Hallo an alle und diangelika,
danke erst mal für den schönen Bericht.
Mal ne Frage zu den Verkehrsschildern auf S. 8 des Threads. Das letzte Schild haben wir auch gesehen und konnten es nicht einem Tier zuordnen.
Es wird doch sicher jemand Bescheid wissen 😁 😁
Gruß Boris
tiggi1'558 Beiträge · seit 201111. Nov. 2012 · #54
Hallo Boris, bei dem letzten Schild müsste es sich um den "Painted Dog" handeln. Wir sahen diese Schilder in Simbabwe sehr häufig. LG Birgit
diangelikaThemenstarter138 Beiträge · seit 201111. Nov. 2012 · #55
21.Juli
Ein Samstag. Wir schauten uns den Bahnhof von Omaruru und ein paar deutsche Gebäude an. Dann verließen wir den Ort, die gute Straße ging bald in eine gute Piste über, wir passierten Gleise, das Omaruru Rivier, zur Zeit ein Trockenfluß und ein Farmtor, die Landschaft wurde bergig.
Wir waren im Erongogebirge, einer wunderschönen Landschaft. Nach 24 Kilometern verpassten wir das Abbiegen, bereuten es aber nicht, weil die Berge wunderschön sind.
Wir kamen an einer Lodge Hohenstein vorbei, ein Fort gibt es dort nicht mehr.
diangelikaThemenstarter138 Beiträge · seit 201111. Nov. 2012 · #56
Wir fuhren weiter zur Ameib Guestfarm, wo wir übernachteten. Da war ein Farmtor, wo wir uns eintragen mussten, dann ging´s noch 10 km auf der Piste zur Lodge.
Auf dem CG waren wir nicht die Einzigen, ein Farmarbeiter wies uns ein. Ich mußte mal ein bißchen Wäsche waschen, danach fuhren wir auf dem Farmgelände ein paar Kilometer bis zum Trail zur Philipps Cave. Von dort aus machten wir eine Wanderung zur Höhle mit Felszeichnungen. Bis zur Höhle waren wir eine gute halbe Stunde unterwegs.
Einige Kilometer weiter kamen wir zum Elefantenkopf, ganz deutlich zu erkennen - oder?
Noch ein Stück gefahren und wir waren in einem Felsengebiet, was sich Bull´s Party nennt.
Zurück auf dem Campingplatz war die Wäsche trocken und wir richteten uns ein und machten Feuer. Als wir unseren Grill anmachen wollten, stellten wir fest, daß etwas fehlte... Wir hatten beim Potjie unseren Grill vergessen. Auf dem Campingplatz war aber ein Grillrost und wir konnten unser Fleisch garen. Anschließend machte Torsten mit der Glut ein schönes Lagerfeuer. Wir sahen wieder einen schönen Sternenhimmel und der Mond leuchtete auch besonders hell.
Plötzlich raschelte es... aber es war nur ein Esel.
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201111. Nov. 2012 · #57
Donnerwetter, Angelika,
warst Du fleißig, seit ich das letzte Mal hier reingeschaut habe! Danke für die vielen schönen Fotos und den informativen Bericht! zwei Anmerkungen, die für Euch leider zu spät kommen - aber vielleicht fürs nächste Mal nützlich sind: Statt der CS der Namushasha Lodge hättet Ihr auf die CS von Dan (Mavunye) gehen sollen. Einfach paradiesisch (s. meinen Kurzbericht in der Signatur)! Und in Rundu hättet Ihr natürlich unbedingt bei Jörg eine Pizza essen müssen - die Beste im südlichen Afrika!
franzicke2'085 Beiträge · seit 201212. Nov. 2012 · #58
... da ist mir dieangelika fast davon gefahren, aber nur fast! Endlich komme ich mal dazu, deinen Bericht nachzulesen - und weil sich bei mir jetzt schon Spannung und Vorfreude auf unsere erste Botswana-Reise im nächsten (leider späten) Jahr ausbreiten, sauge ich besonders jedes Wort und Bild darüber auf. Das mit den Tiefsandstrecken macht ja nicht gerade Mut, aber scheint ja irgendwie dann doch zu gehen. Auf jeden Fall auch von mir ein herzliches DANKE mit Grüßen Franzicke
diangelikaThemenstarter138 Beiträge · seit 201112. Nov. 2012 · #59
Hallo Franzicke, wir sind in diesem Jahr zum 1. Mal in Botswana gewesen und sind solche Tiefsandstrecken vorher auch noch nicht gefahren. Allerdings waren wir vor 3 Jahren im Sossusvlei bis zum Deadvlei auch im tiefen Sand unterwegs. Ist allerdings kein Vergleich mit der Strecke Savuti - Kachikau. Torsten hat mal Gelände fahren gelernt, aber als ich die Berichte im Forum gelesen habe, wurde mir auch ein bißchen Angst. Wichtig ist, dass man die nötige Vorsicht walten läßt und sich nicht überschätzt. Außerdem ist der Pistenzustand ja zu verschiedenen Jahreszeiten auch unterschiedlich und man erkundigt sich vor so einem Anschnitt nach den Zustand. Nur Mut! Angelika
diangelikaThemenstarter138 Beiträge · seit 201112. Nov. 2012 · #60
Hallo Karsten, danke für deine Tipps. Tja man kann nicht alles haben. Vielleicht das nächste Mal. Aber weißt Du, wo wir den besten Kartoffelsalat, außer meinem eigenen gegessen haben? In Outjo in der Bäckerei. Angelika