Unfassbar frustrierend und gleichzeitig doch "mit Ansage"...das konnte in der Region, wo die Musketiere vorkamen, kaum gutgehen. Eine mögliche Lösung in Reichweite...und doch ist die kurze Geschichte der fünf Musketiere so tragisch geendet. Dr. Stander kann einem nur noch leidtun und gleichzeitig verdient er allen erdenklichen Respekt. Hoffentlich gibt er trotzdem nicht auf! Sonst wären die Löwen dort noch schneller verloren, als sie es ohnehin wohl schon sind. Er scheint langfristig auf verlorenem Posten. Was insgesamt fast noch wütender macht, ist das die Politik in Namibia seine "lebenden Naturschätze" offenbar nicht für erhaltungswürdig befindet und keine ernst zunehmenden Anstrengungen zu deren Schutz unternimmt. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit bis Löwe, Nashorn, Elefant und Co - wenn überhaupt - nur noch in streng geschützten, zoogleichen Arealen leben können. Mittlerweile vergeht mir die Lust gänzlich, nochmal nach Namibia etc. zu reisen, obwohl wir schon oft da waren und unglaublich viel erlebt haben. Aber es war unter den o.g. Umständen fast von Anfang an eine Hassliebe, je mehr man an Infos bekam. Von der Liebe zum Land ist leider immer weniger übrig. Fast bin ich froh, dass wir dieses Jahr nicht hin können.
Das Ganze hat viele Facetten und man kann da über vieles diskutieren.
Kompletter Schwachsinn ist on top immer das Verbrennen der Halsbänder. Man muss natürlich den vergifteten Kadaver loswerden, bevor er angefressen wird. Aber in der Regel ist das Verbrennen der Halsbänder der sinnlose Versuch, etwas zu vertuschen, was nicht zu vertuschen ist. Das ist einfach das Verbrennen von Spendengeldern. In der Summe in den letzten Jahren auf diese Weise wohl über 100.000 NAD. Und wenn man wegen den Löwen nichts machen kann, weil die Locals das Recht haben, ihr Vieh zu verteidigen, dann bitte wenigstens wegen Sachbeschädigung ranbekommen und Schadensersatz einfordern. Dann muss man jetzt eben 12 frisch vor den Löwen gerettete Kühe verkaufen, um die 3 Halsbänder zu ersetzen.
Das Ganze hat viele Facetten und man kann da über vieles diskutieren.
Kompletter Schwachsinn ist on top immer das Verbrennen der Halsbänder. Man muss natürlich den vergifteten Kadaver loswerden, bevor er angefressen wird. Aber in der Regel ist das Verbrennen der Halsbänder der sinnlose Versuch, etwas zu vertuschen, was nicht zu vertuschen ist. Das ist einfach das Verbrennen von Spendengeldern. In der Summe in den letzten Jahren auf diese Weise wohl über 100.000 NAD. Und wenn man wegen den Löwen nichts machen kann, weil die Locals das Recht haben, ihr Vieh zu verteidigen, dann bitte wenigstens wegen Sachbeschädigung ranbekommen und Schadensersatz einfordern. Dann muss man jetzt eben 12 frisch vor den Löwen gerettete Kühe verkaufen, um die 3 Halsbänder zu ersetzen.
Beste Grüße
Guido
absolut Richtig Guido, was kann man dazu sagen oder was kann man hier tun? Wenn man sonst ließt wie in Namibia die Gerichte agieren , ist das m M nach alles vergebene Liebesmühe. 🤢
Da wird genau wie bei allem, nichts zu machen sein. Die Löwen werden dadurch nicht lebendig und die Halsbänder , das wird einfach von einem auf den anderen geschoben. Die hätte man doch desinfizieren können, so" unwissend" können auch die, die das gemacht haben nicht sein. Also m M nach Vorsätzliches zerstören, um den Flip seine ganze Mühe zu zerstören. 🤢 Was für ein Trauerspiel. Cécile
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Wo kein Kläger, da kein Richter. Ich denke, in diesen Fällen geschieht das, was man mit dem Sprüchlein meint.
Bezüglich der Satellitenhalsbänder ist der Eigner Desertlion – und Flip wird NIE Klage gegen jemanden aus der Bevölkerung erheben!! Damit würde er Alles, was er aufgebaut hat nicht nur aufs Spiel setzen sondern es würde auf Sicher zerstört. Das Vertrauen, das er in vielen Jahren geduldigster Arbeit und aufwändiger Education aufgebaut hat, wäre in der Sekunde ersetzt durch Mistrauen und Hass. Dann könnte er einpacken.
Wenn die Halsbänder dem Staat gehören würden, wäre das etwas anderes! Auch kann m.E. der Staat in diesem Fall wegen Tötung der Löwen anklagen, da es durch Bewohner eines temporären Settlements geschah, das zuvor noch nicht involviert war, ja noch nicht einmal bekannt (berichtige mich, wenn ich das falsch verstanden habe). Zwar muss niemand sich die Nutztiere wegfressen lassen, darf aber auch nicht mal eben so vergiften, sondern muss einen Riss melden, begutachten lassen und beantragen, dass die Tiere geschossen werden dürfen. Werden ihnen nachweislich mehrfach Tiere gerissen, wird im Falle der Tötung, das berücksichtigt auch wenn sie noch keine Genehmigung hatten.
Nun kann man den Tomakas-Leuten wirklich einen großen Langmut zuschreiben und endlich hatte Desertlion es geschafft, die mit einzubinden! Sehr lange haben sie an der kurz bevorstehenden Problemlösung gearbeitet (ob das dann letztendlich nicht wieder nur eine Zwischenlösung gewesen wäre, keiner weiß es), - nun ist es eine Tragödie!
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
lilytrotter schrieb: Bezüglich der Satellitenhalsbänder ist der Eigner Desertlion – und Flip wird NIE Klage gegen jemanden aus der Bevölkerung erheben!! Damit würde er Alles, was er aufgebaut hat nicht nur aufs Spiel setzen sondern es würde auf Sicher zerstört. Das Vertrauen, das er in vielen Jahren geduldigster Arbeit und aufwändiger Education aufgebaut hat, wäre in der Sekunde ersetzt durch Mistrauen und Hass. Dann könnte er einpacken.
Es gibt ja keine repräsentativen Umfragen und insofern ist es immer ein bisschen schwer einzuschätzen, was genau ein repräsentatives Meinungsbild in der Gegend ist. Aber ich befürchte, das ist so nur noch graue Theorie.
Ach, mir blutet das Herz, wenn ich mir jetzt nochmal die Doku über die Fünf anschaue 🙁 . Hatte gestern den ganzen Tag an dieser schrecklichen Nachricht zu knappern... und auch heute denk' ich immer noch: das darf doch nicht weiter sein. Es heißt ja sonst immer, "die Natur kann grausam sein", aber in diesem Fall sind's eindeutig wir Menschen!!!
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
ich halte den Herrn Minister ja für wenig fähig, weil er immer wieder ungeprüft absurde Zahlen übernimmt und sich teilweise unfassbar naiv anstellt (siehe Kora Music Awards). Man muss aber positiv anerkennen, das er sich bemüht, wesentlich besser zu kommunizieren, als sein Vorgänger. Er hat auch einen Facebook-Account und geht da auf Anfragen von Namibiern ein.
Es bleibt dann abzuwarten, ob bei der Ermittlung auch etwas herauskommt (herauskommen soll). Bei den Ermittlungen zur Vergiftung des Hoarusib-Rudels in 2011 kam meines Wissens auch nie etwas heraus und es gab keine Konsequenzen.
Desert Lion Conservation Foundation was founded by the filmmakers Will and Lianne Steenkamp as well as Marjolein Duermeijer and is based in Netherlands, but very closely affiliated to the Desert Lion Trust.
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201316. Aug. 2016 · #352
In dem Artikel steht, dass zu viel Vieh nachts ungeschützt draußen steht.
Wir haben 2015 im Hoanib Rivier noch weit drinnen Rinder angetroffen, wo eigentlich gar keine sein dürften (laut unserem Guide). Ich kann mir nicht vorstellen, dass die nachts zurück in die Dörfer getrieben wurden, das wäre viel zu weit gewesen. ... und es gab etliche Löwenspuren im Rivier. Wenn die Katzen dann leichte Beute machen, ist großes Geschrei!
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
"82 Rinder wurden in den vergangenen 12 Monaten durch sogenannte Wüstenlöwen getötet. Diese Zahl nannten Wildhüter bei einer Anhörung in Sesfontein. Bei dem Treffen ging es um den Mensch-Wildtierkonflikt in der Region, der in den vergangenen Monaten auch aufgrund der anhaltenden Dürre deutlich zugenommen hat. Viele der Kommunalfarmer verfügen nur über wenige Rinder, so dass der Verlust eines einzigen Tieres große Probleme bedeute. – Alleine in diesem Jahr wurden vier der sogenannten „Musketiere“, die durch den Dokumentarfilm „Vanishing Kings“ internationale Berühmtheit erlangten, von Lokalfarmern getötet." (Quelle: Hitradio Namibia)
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201325. Aug. 2016 · #354
Hallo, danke für die Info.
Weiß jemand, wie es dem verblieben Musketier ergeht? Kann er sich allein durchschlagen? Er ist ja nun in einer Gegend, wo es weit und breit keine Rinder gibt, aber findet er dort Wild?
Liebe Grüße von Gabriele
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Champagner8'684 Beiträge · seit 201025. Aug. 2016 · #355
Berg-Eule schrieb:Hallo, danke für die Info.
Weiß jemand, wie es dem verblieben Musketier ergeht? Kann er sich allein durchschlagen? Er ist ja nun in einer Gegend, wo es weit und breit keine Rinder gibt, aber findet er dort Wild?
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201325. Aug. 2016 · #356
Danke Bele, es scheint ihm also so weit gutzugehen.
Er tut mir so leid, dass er nun auf einen Schlag ohne seine Brüder ist. Man vermenschlicht es ja nur zu gerne, aber selbst die Hauskatzen trauern um gestorbene Gefährten, der einsame Musketier wird die Brüder bestimmt vermissen, zumindest beim Jagen.
Liebe Grüße von Gabriele
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Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201331. Dez. 2016 · #357
Wunderbare Neuigkeiten zum Ausklang dieses schlimmen Jahres!
Liebe Grüße von Gabriele
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AOaos1'166 Beiträge · seit 200810. Jan. 2017 · #358
Leider beginnt das neue Jahr wieder mit Rückschlägen: " One of the Ugab males Xpl-98 was found dead close to Brandberg. The mysterious mortality is being investigated in collaboration with the Ministry of Environment & Tourism and the Namibian Police Force."
weitere Junge wurde in der vergangenen Woche geboren. Damit liegt die Zahl der Neugeborenen in den vergangenen Monaten bei 7+.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
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Cruiser2'530 Beiträge · seit 201102. Feb. 2017 · #360
24 - 31 Jan 2017. Week 4 - Notice. The Desert Lion Project and the information posted on this website has become the target of an increasingly calculated and vindictive onslaught by a single party on some social media platforms. The Desert Lion Project is therefore sad to announce that it has become necessary to stop all further NEWS updates to the website until further notice. We apologise to all the supporters of the Desert lion population, the surrounding local communities and the general public at large. <> In response to criticism of the cheetah update of Week 3 we would like to clarify that during the past two years the Desert Lion Project assisted the Ministry of Environment & Tourism and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research, Berlin (IZW) by locating and fitting satellite collars to two cheetahs and one leopard. The information collected from these satellite collars helped IZW to develop an appropriate sampling design towards the National cheetah & leopard surveys orchestrated by the Ministry of Environment & Tourism (photo: top row).
Dank an eine ganz bestimmte Facebook Gruppe. Leider macht Facebook so vieles kaputt und die Leute merken es nicht mal.
Best Regards
Adolf
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