nach wie vor wunderbarer Bericht. Danke sehr.:) Aber das mit dem Skorpion?!? Ins Jenseits befördert?!?;)
Wir freuen uns schon sehr auf die Fortsetzung.
und wie würde Bele schreiben: "off topic":
Kerstin, ich schlage vor, Du meldest Dich mit sofortiger Wirkung hier im Forum an. Ghostwriter zu sein ist nicht so tolle. Schau Dir mal die Cecile und ihren Silberadler an.
Wenn Du Dich anmeldest werde ich meine bayern schorschine versuchen zu überreden, auch einen eigenen "Zugang" zu machen.
Denn die Parallelen, die Du bei Deinem und Chissies Mann siehst, da könnte noch jemand ein Wörtchen mitreden.
Mehr wird aber nicht verraten, schließlich will ich immer noch ein "Held" sein.;)
Hallo Chrissie, danke für Deinen aufregenden Bericht. Wow, Ihr macht aber einiges durch. 🙄 Den Köcherbaum im Auto finde ich echt super. Weiß man eigentlich wer zuerst da war? Freue mich auf die Fortsetzung. LG, BriZA
madmaddin153 Beiträge · seit 201124. Apr. 2012 · #83
Fortsetzung bitte!!!
Du schreibst
Einen ersten Blick auf den Fish River können wir von der Brücke über den Fluss werfen. Er führt gut Wasser, wie die grünen Inseln zeigen. Mich würde interessieren, wie es während der Trockenzeit aussieht.
Wir waren im August 2011 in Namibia und sind teilweise die gleiche Strecke gefahren. Zumindest die 707, C14, B4, C12, C37 waren auch dabei... Wie es dort aussieht, wenn kein Regen gefallen ist, kannst Du Dir gern in unserem Bericht (siehe Signatur) ansehen. 🙂
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200624. Apr. 2012 · #84
casimodo schrieb:Hallo Chrissie, nachdem ich gerade in einem Rutsch Deinen tollen Bericht gelesen habe und mir mein Mann erlaubt hat, als Ghostwriter unter seinem Namen zu antworten, kommt heute mein erster Eigenbeitrag im Forum 🙂 : Ich habe mich köstlich über die vielen Parallelen zwischen unseren Männern amüsiert - die Wespen-Aktion und das LEIDEN - die Geschicklichkeit (siehe Skorpion) - das nicht aufschiebbare Toilettenbedürfnis (auch wenn es hier total begründet war) - habe ich nicht nochwas von gemeinsamer Spinnenangst gelesen? - nicht zu vergessen - mit einem Keks könnte ich meinen Carsten auch nicht glücklich machen 😉 Übrigens, das mit dem Photo im Deadvlei könnte mir auch passieren. Carsten lebt ständig in Angst, dass er wegen meinem losen Mundwerk mal eins drauf bekommt, wenn er mich raushauen muss... 😈 Also noch einmal vielen Dank und weiter so. Besonders toll sind Deine Photos - davon können es auch für mich nicht genug sein. Deine Kerstin (Frau von Casimodo)
Hallo Kerstin, willkommen im Forum und danke für das Lob für den Bericht und die Fotos, so was motiviert ungemein beim Weiterschreiben, aber das kann dir deine bessere Hälfte sicherlich bestätigen.😄 Schön, dass es noch weitere so liebenswerte Exemplare wie meinen Mann gibt, deren (Ehe-)frauen manchmal zu wenig einfühlsam mit den Befindlichkeiten ihrer Männer umgehen. Wahrscheinlich bist du auch noch nicht von einer afrikanischen Riesenwespe gestochen worden 😉 , da können wir dann wohl nicht mitreden… Beim Skorpion fürchte ich, war es nicht mangelnde Geschicklichkeit, sondern – ich umschreibe es mal mit einer gewissen Antipathie -. Dabei bin ich doch vom Sternzeichen Skorpion*grins* Bayern schorsch Vorschlag, dich hier auch anzumelden, finde ich sehr gut. Bestimmt finden wir noch weitere Gemeinsamkeiten unserer Männer und vielleicht bei uns 😗
bayern schorsch schrieb:Hallo Chrissie, nach wie vor wunderbarer Bericht. Danke sehr.:) Aber das mit dem Skorpion?!? Ins Jenseits befördert?!?;) Wir freuen uns schon sehr auf die Fortsetzung. und wie würde Bele schreiben: "off topic": Kerstin, ich schlage vor, Du meldest Dich mit sofortiger Wirkung hier im Forum an. Ghostwriter zu sein ist nicht so tolle. Schau Dir mal die Cecile und ihren Silberadler an. Wenn Du Dich anmeldest werde ich meine bayern schorschine versuchen zu überreden, auch einen eigenen "Zugang" zu machen. Denn die Parallelen, die Du bei Deinem und Chissies Mann siehst, da könnte noch jemand ein Wörtchen mitreden. Mehr wird aber nicht verraten, schließlich will ich immer noch ein "Held" sein.;) Liebe Grüße, der bayern schorsch
Hallo bayern Schorsch, hast du auch so eine wenig einfühlsame Frau, die nicht gebührend bemitleidet? Überrede doch deine Frau, sich anzumelden, dann können wir Frauen uns auch per PM austauschen und dein Ruf als „Held“ wird nicht beschädigt.:P
BriZA schrieb:Hallo Chrissie, danke für Deinen aufregenden Bericht. Wow, Ihr macht aber einiges durch. 🙄 Den Köcherbaum im Auto finde ich echt super. Weiß man eigentlich wer zuerst da war? Freue mich auf die Fortsetzung. LG, BriZA
Hallo BriZA, auch dir vielen Dank. Unser Auftakt war schon turbulent, aber im Vergleich zu Katzenmamas war es nichts. Ob der Köcherbaum zuerst da war oder das Auto, wissen wir nicht. Ist so wie bei der Henne und das Ei.
madmaddin schrieb:Fortsetzung bitte!!!
Du schreibst
Einen ersten Blick auf den Fish River können wir von der Brücke über den Fluss werfen. Er führt gut Wasser, wie die grünen Inseln zeigen. Mich würde interessieren, wie es während der Trockenzeit aussieht.
Wir waren im August 2011 in Namibia und sind teilweise die gleiche Strecke gefahren. Zumindest die 707, C14, B4, C12, C37 waren auch dabei... Wie es dort aussieht, wenn kein Regen gefallen ist, kannst Du Dir gern in unserem Bericht (siehe Signatur) ansehen. 🙂
Ich bin gespannt wie es weitergeht! 🙂
Hallo Madmaddin, danke für den Hinweis. Ich habe mir die Fotos gleich angeschaut, es sieht ja trotzdem halbwegs grün aus, nur weniger Wasser. Werde mir deinen Bericht wegen Zeitmangels ein anderes Mal durchlesen – ich hatte bei Beginn mal angefangen mitzulesen, ihn dann aber aus den Augen verloren.😐
Sanne2'462 Beiträge · seit 200624. Apr. 2012 · #85
Hallo Chrissie,
wie immer ist Dein Bericht unglaublich unterhaltsam und die Bilder sind wunderschön. Ich freu mich schon sehr auf den KTP-Teil!
Um weitere Details von Euch zu erfahren, muss wohl mal wieder ein Stammtisch her, oder? Bin doch so gespannt, ob Ihr jetzt dauerhaft zu Dachzelt-Campern werdet 😉
Liebe Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200625. Apr. 2012 · #86
Hallo Sanne, danke für das Lob, aber ich kann es auch uneingeschränkt zurückgeben: ich lese deine Berichte auch immer gerne. Stammtisch klingt gut, aber zZt sind einige unterwegs bzw. demnächst. Aber auf die Antwort brauchst du nicht bis zum nächsten Stammtisch zu warten: Im Dachzelt zu schlafen, ist wunderschön, aber um dauerhaft zu Dachzelt-Campern zu werden, müssten die dafür Preise sinken. LG Chrissie
Hallo Chrissie, jetzt muß ich mal ein bißchen Mitleid für Deinen Mann einbringen. Auch ich wurde von einer roten Wespe gestochen. Das Nest war im Schatten und weil ich mich gerade mit unserem Guide unterhielt, hatte ich nicht aufgepaßt und bin diesem Nest zu Nahe gekommen. Ein Stich in der Hüfte über dem Gürtel und unter dem Rucksack. Es tat höllisch weh und ich bin wirklich kein Jammerlappen. Dummerweise weiß man auch nicht wie man auf das Gift reagieren wird. Eine deutsche Wespe hatte mir mal einen einstündigen Schüttelfrost eingebrockt. Nun ja die Stelle wurde in einem 10cm Durchmesser flammendrot und schwoll an. Zurück im Camp habe ich die Schwellung dann mit einer kalten Savannahflasche gekühlt 😉 . Die Schmerzen waren nach einer Stunde weg, die Schwellung ging nach zwei Tagen zurück, die Röte nach drei. Nun mag man sich fragen ob der Savannah nun äußerlich oder innerlich gewirkt hat 😗 . Zurück blieb eine kleine Narbe da die Haut an der Einstichstelle zerfressen wurde. Liebe Grüsse Suems
Sandra7739 Beiträge · seit 201025. Apr. 2012 · #88
Hallo Chrissie
Dein Reisebericht ist amüsant, interessant und die Fotos sind toll. Amüsant ist er deshalb, weil du die schwierigen und unangenehmen Situationen so treffend beschreibst. Und ich merke, dass du heute einiges mit Humor nehmen kannst. Aber mein Mitgefühl ist beim Lesen trotzdem immer angesprochen... 🤪 Unsere erste Namibia-Reise steht im Juli/August bevor. Natürlich hoffen wir, dass wir nicht allzuviele (am liebsten KEINE) Pannen und Unglücke haben werden. Für die Anektote mit der Wespe bin ich dir sehr sehr dankbar, denn ich bin Allergikerin! Das heisst nun für mich, dass ich mich genaustens mit meinem Hausarzt und Tropenarzt unterhalten muss und genügend Medikamente einpacken muss...wohl auch eine Spritze!:(
So, nun hoffe ich, dass euer weiterer Reiseverlauf "gemütlicher" dahingegangen ist. Ich freue mich aufs Weiterlesen! Herzlich, Sandra
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200626. Apr. 2012 · #89
Hallo Suems, ich habe meinem Mann von deiner Anteilnahme berichtet. Leidensgenossen können es sicher besser nachempfinden als Ehefrauen 😄 .
Hallo Sandra, danke für das Kompliment bezüglich des Berichtes und der Fotos. Mir macht das Berichtschreiben Spaß und mein Mann und ich profitieren auch davon, wenn man sich in einigen Jahren fragt: wie war das noch damals mit...? Wenn ich dann von Mitgliedern des Forums ein Feedback bekomme, dass mein Bericht ihnen bei der Reiseplanung Anregungen gegeben hat, freut mich das sehr. Und in deinem Fall ganz besonders, da es ja nicht um vergleichsweise "Lappalien" wie welche Route oder welche Unterkunft ist besser geht sondern um die Gesundheit. Sicherlich ist es gut, wenn du ein Notfallset mitnimmst, aber übermäßige Angst, in Namibia von einer Wespe gestochen zu werden, brauchst du nicht zu haben. Es war unsere sechste Reise ins südl. Afrika und der erste Wespenstich. Ich wünsche dir eine tolle Reise, genieße den Urlaub!
Heute Abend geht es endlich mit dem Fish River Canyon weiter, jetzt warten noch ein paar Erledigungen auf mich :-(:(
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200626. Apr. 2012 · #90
Montag, 19.03. Fish River Canyon Nachts war es bis auf das Heulen der Schakale ruhig – kein Generator, der gebrummt hat. 🙂 Nach dem Frühstück packen wir zusammen, geben den Adapter an der Rezeption zurück und wollen den Wildebeest Drive fahren, über den ich im Internet gelesen hatte. Dies ist eine 47 km lange 4x4 -Strecke zwischen dem Canon Road House und der Canon Lodge, die man gegen eine Gebühr befahren darf. Leider hat die Angestellte absolut keine Ahnung vom Wildebeest Drive. 😐 Sie gibt uns ein DinA 4-Blatt für den Zebra Drive, der zwar auch vom Canon Road House startet, aber ein anderes Ziel aufweist. Ich sage ihr noch mal, dass der Wildebeest Drive vom Canon Road House zur Canon Lodge führt, aber erfolglos. Wir haben das Gefühl, dass sie dem Englischen nicht ganz mächtig ist. Zum Glück kommt sie –endlich- auf die Idee, eine deutschsprachige Kollegin (es könnten auch die Besitzer gewesen sein) zu holen. Schnell erhalten wir nun die nötigen Informationen und bekommen ein DinA 4-Blatt für den Wildebeest Drive ausgehändigt. Wir nutzen die Gelegenheit und fragen, ob die Fahrt durch das Gamkab-Flussbett momentan möglich ist. Da sie sich nicht sicher ist, holt sie ihren Mann dazu, der aber auch keine sichere Aussage treffen kann. Nach Zahlung der Gebühr (pP 100 N$ und 50 N$ für das Fahrzeug) geht es gegenüber des Roadhouses los. Wie empfohlen, schalten wir den Allradantrieb zu, aber bis auf wenige Stellen wäre es wahrscheinlich nicht nötig. Von größerer Bedeutung ist die höhere Bodenfreiheit.
Das erste Wasserloch ist das Middelpos Waterhole.
Wir sind auf weiter Flur alleine, abgesehen von dem Wild, dass wir hier antreffen: Oryx, Kuhantilopen, Gnus, Springböcke, Strauße und eine Schildkröte.
Damit hatten wir nicht gerechnet, allerdings sieht man sie meist nur in einiger Entfernung. Vom Hügel am Dassieport Wasserloch genießen wir den Blick über die Ebene.
Christian entfernt sicherheitshalber schon mal zwischendurch das Gras, das sich am Kühler etc festgesetzt hat. Wir haben ein kurzes Gespräch mit dem Parkangestellten Johannes, der die Wasserlöcher überprüfen muss. Ich denke, er will bei der Gelegenheit auch unser Permit sehen, aber dem ist nicht so. Ein kleines Orientierungsproblem haben wir am ehemaligen Farmhaus, aber da der Weg, den wir eingeschlagen haben, eine Sackgasse ist, sind wir schnell wieder auf der richtigen Pad.
An der Canon Lodge angekommen, melde ich uns ab, während Christian schon wieder reichlich Gras entfernt.
Unser nächstes Ziel ist Hobas, der Zugang zum Fish River Canyon. Es gibt einen kleinen Shop, aber das Angebot ist mager: Getränke, Kekse und Hygieneartikel. Besonders Christian ist enttäuscht, hatte er sich doch auf einen kleinen Snack gefreut. 170 N$ Eintritt müssen wir berappen, dafür gibt es nur eine recht dürftige Kopie mit den wichtigsten Aussichtspunkten. Da bekommt man in Südafrikas Nationalparks besseres Informationsmaterial. Wir sind überrascht, so viele Motorradfahrer anzutreffen, denn die Piste zum Hauptaussichtspunkt ist akzeptabel, aber die weiteren Aussichtspunkte sind nur über eine sehr üble, holprige Pad zu erreichen.
Am „Hikers Point“, der rechts vom Hauptaussichtspunkt liegt und dem man nur über einen kurzen Fußweg erreicht, führt ein Trail in den Canyon hinab, da wird mir schon beinahe beim Anblick schwindlig.
Danach fahren wir die Aussichtspunkte linkerhand ab. Am „Sulphur Point“ kehren wir um, Christian reicht das Gerüttel, und die Hitze tut ihr übriges.
Am Hobas Wasserloch sind einige Wasservögel und etwas weiter weg Strauße. Wir bleiben eine Weile stehen, da wir hoffen, dass die Strauße zum Wasser kommen, aber diese sind recht scheu und entfernen sich in die andere Richtung. Daher verlassen wir kurz darauf den Park. Ungefähr eine Stunde dauert unsere Fahrt nach Ai-Ais. Die Campsites bieten alle kaum Schatten. Wir stellen uns fast ans Ende, zwar weit weg vom Pool, aber dafür sind hier weniger Leute bzw. Autos. Stellenweise kann man auf den Fish River schauen, was uns gut gefällt. Der Shop ist besser bestückt als in Hobas, aber dennoch ist es ratsam, vorher in Keetmanshoop oder in Aussenkehr einzukaufen, da es kein Gemüse oder Brot gibt. Selbst am späten Nachmittag sticht die Sonne vom Himmel. Eigentlich sollte man sich im Pool kühlen, aber Christian kann sich nicht aufraffen und so ziehe ich mein „Schönheitsprogramm“ 😉 durch. Wir beobachten die wunderschön bunten Schwalbenschwanzbienenfresser und von den Felsen hallen die Rufe der Baboons zu uns hinüber. Auch nach Sonnenuntergang herrscht eine unbeschreibliche Hitze, spaßeshalber bitte ich Christian, den Fön auszuschalten, denn mir kommt so vor, als würde mich jemand mit einem Fön anblasen. Die Hitze hält uns nicht davon ab, den Grill anzuschüren, obwohl in der offenen Gemeinschaftsküche mehrere Elektroherde stehen. Da Christian sich abends immer um unser leibliches Wohl kümmert, bin ich für den Abwasch zuständig. Fälschlicherweise sind wir davon ausgegangen, dass in der Campingausrüstung ein Schwamm inbegriffen ist und haben uns daher nicht in Swakopmund entsprechend was besorgt, nun ist das Abwaschen (Grillrost!) sehr mühselig. Spüli und ein Geschirrhandtuch hatten wir wenigstens von zu Hause aus eingepackt. Für unsere Begriffe schon fast spät, stempeln wir um 21:00 h die Bettkarte.
Eine Anmerkung zu den Sanitäranlagen und Gemeinschaftsküchen auf den Campingplätzen während unserer Reise: diese waren ausnahmslos sauber und bei den Duschen wunderte es mich, dass ich nie warten musste sondern sogar alleine war.
casimodo4'528 Beiträge · seit 200726. Apr. 2012 · #91
Hi Chrissie,
das ist doch Mal eine schöne Bettlektüre mit wunderschönen Landschaftsbildern.
Von dem 4x4 Trail habe ich noch nie etwas gehört, der würde uns irgendwann auch gut zu Gesicht stehen.Ich finde die Landschaft rund um die Canon Lodge sowieso wunderschön, wir waren da auch schon zweimal.
Bin schon ganz gespannt, ob Ihr such den Gamchab gefahren seid und wenn ja, wie es war.
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201127. Apr. 2012 · #92
Hallo Chrissie,
wie schön! Da kommen wieder Erinnerungen an unsere Reise 2008 auf. Wir haben auch in Hobas gecampt, viel besser als die Sesriem CS. Vor allem dass der Generator nachts aus war, empfanden wir als sehr angenehm. Wir sind früh morgens aufgebrochen, um die Licht - Schattenspiele bei Sonnenaufgang mitzukriegen. Obwohl der CS voll war, waren wir fast die ganze Zeit allein. An dem einen Aussichtspunkt (Dein Foto Fishriver 10) haben wir dann unser Frühstück ausgepackt. Herrlich! In Ai-Ais waren wir leider nicht, das wurde 2008 noch renoviert. Jetzt bin ich gespannt, was wir verpasst haben!
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200627. Apr. 2012 · #93
Hallo Karsten, wir haben nicht in Hobas gecampt sondern auf dem CP des Canon Roadhouse. Hobas wäre die Alternative gewesen, wenn uns das Canon Roadhouse nicht zugesagt hätte bzw. der CP voll gewesen wäre. Hat sich der frühe Aufbruch bezügl der Licht - und Schattenspiele bei Sonnenaufgang gelohnt (auch fotografisch)? Wir sind extra nicht so früh hingefahren, weil wir in Reiseführern gelesen hatten, dass zum Fotografieren das Licht wegen der langen und tiefen Schatten schlechter geeignet ist.
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201127. Apr. 2012 · #94
Hallo Chrissie,
die Kontraste waren schon sehr hart, aber gelohnt hat es sich. Wenn ich schaffe, was ich vorhabe, nämlich einen verspäteten Reisebericht über die Reise zu schreiben, sind natürlich auch ein paar Fotos dabei, aber der innere Schweinehund 😛 ... und das nachlassende Gedächtnis 🙁
traumhafte Landschaftsbilder vom Fish River Canyon und Umgebung. Dieses Jahr steht der Süden Namibias leider wieder nicht bei uns im Programm ... Neid 😵 😏 ...
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200603. Mai 2012 · #96
Hallo Lil, schön, dass du weiterhin meinen Reisebericht verfolgst.
Lil schrieb:Hallo Chrissie,
traumhafte Landschaftsbilder vom Fish River Canyon und Umgebung. Dieses Jahr steht der Süden Namibias leider wieder nicht bei uns im Programm ... Neid 😵 😏 ...
Liebe Grüsse Lil
Wo geht es denn bei dir hin?
@ all Nachdem wir ein sehr schönes verlängertes Wochenende in der Sächsischen Schweiz verbracht haben, sollte es gestern mit der Etappe zum Orange River weitergehen. Aber nachdem ich ein unverhofftes Aufeinandertreffen mit einem Lkw auf der Autobahn hatte - zum Glück nur Blechschaden- hatte ich eine kleine Schreibblockade. 😐 Aber gleich geht's weiter.
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200603. Mai 2012 · #97
Dienstag, 20.03. Fish River Canyon Wir hatten abends Probleme, einzuschlafen. Nicht nur die Wärme machte uns zu schaffen sondern auch eine Mücke hatte sich mit ins Zelt geschummelt. Unsere Versuche, ihr das Garaus zu machen, scheiterten. Um wenigstens halbwegs von ihr verschont zu bleiben, zogen wir die Bettdecke bis zur Nasenspitze– und das bei der Hitze 🤪 .
Dafür strahlt Christian beim Frühstück über das ganze Gesicht: es gibt heißen Kaffee – Betonung liegt auf heiß, denn Kaffee hatte er schon gestern, da wir vorgestern beim Grillen Wasser im Kessel gekocht und in die Thermoskanne gefüllt hatten. Ihm war es jedoch nicht heiß genug – Frau ist da genügsamer mit ihrem Tee 😉 .
Danach sehen wir uns die von den heißen Quellen gespeisten Pools im Innenbereich an.
Von vielen Zimmern scheint es einen direkten Zugang zu geben – nicht schlecht. Das junge Pärchen im Camper neben uns schläft noch, als wir um 09:00 h abfahren. Heute geht es zum Orange River. Die Bilder, die ich von dort gesehen hatte, gefielen mir so gut, dass ich es mit eigenen Augen sehen wollte. Leider haben wir auch hier keine definitive Aussage erhalten, ob die Gamkab-Durchfahrt offen ist, so fahren wir über die C 37.
Am Orange River angelangt, sind wir beide sofort begeistert.
Wir fahren am Fluss ein Stück Richtung Rosh Pinah entlang und parken an einer halbwegs geeigneten Stelle, um zum Wasser runterzugehen. Irgendwie ist Christian dabei unwohl, und er entschließt sich, das Auto ein Stück Richtung Ufer zu fahren, damit wir es besser im Auge behalten können.
Die Fahrspuren führen zwar fast bis zum Ufer, da ist uns aber die Gefahr des Festfahrens zu hoch. Ein Schafhirte zieht mit seinen Tieren auch um Ufer entlang. Neben diversen anderen Reihen sehen wir sogar einen Goliathreiher. Das Wasser sieht so verlockend aus, dass ich nicht widerstehen kann, und meine Füße abkühle.
Selbst Christian folgt mir nach kurzem Zögern. Barfuss wollen wir zum Auto zurück, schlüpfen jedoch schnell wieder in unsere Schuhe, da der Sand stark aufgeheizt ist. Wir kommen an der Zufahrt zum Gamkab River vorbei: hmm, sieht nicht so aus, als ob es wegen (Hoch-)Wasser gesperrt wäre.
Ein Schild ist auch nicht zu sehen, sollten wir also doch noch die Möglichkeit haben, da durchzufahren? Hoffentlich bekommen wir bei unserer heutigen Unterkunft endlich eine stichhaltige Aussage.
Ich werde den Tag hier teilen, denn ich konnte mich bei der Fotoauswahl nur schwer entscheiden.😄
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200603. Mai 2012 · #98
Fortsetzung 20.03.2012
Im Sparmarkt in Aussenkehr wollen wir unsere Vorräte aufstocken.
Auf der Namtibfarm hatte das Berliner Pärchen uns berichtet, dass ihnen mulmig zu Mute war, als sie dort eingekauft haben, weil sie die einzigen Weißen waren. Im ersten Moment verunsicherte uns diese Aussage, aber dann besannen wir uns auf unseren ersten Einkauf in Südafrika überhaupt, wo wir ebenso die einzigen Weißen waren. (Zuhause fiel mir wieder der Reisebericht von bayern schorsch in die Hände, der von den ungewöhnlichen Zugangsbeschränkungen geschrieben hat). Als wir im Spar sind, ist nicht viel Kundschaft da. Der Einkauf (u.a. endlich ein Schwamm:) ) verläuft ohne besondere Vorkommnisse. Nun ja, nicht ganz, ich löse versehentlich die Alarmanlage beim Auto aus, während Christian im Bottle Shop nebenan ist. 😗
Aufgrund meiner Recherchen bin ich ganz drauf fixiert, auf dem Gelände des Norotshama Resorts zu übernachten. Warum, kann ich im Nachhinein nicht wirklich nachvollziehen, wahrscheinlich wegen der Nähe zum Orange River. So peilen wir Norotshama an – und fahren vorbei 🤪 . Der Witz an der ganzen Sache ist, dass wir beide das Schild mit dem Pfeil nach rechts sehen, da aber nicht gleich ein Weg abgeht, gehen wir davon aus, dass es nur ein Hinweis ist, dass das Resort bald auf der rechten Seite zu finden sein wird. Nach ca. 10 km kommt es uns doch merkwürdig vor, wir drehen um und finden nun den Weg zwischen den Weinfeldern.
Die Angestellte des Resorts ist sehr freundlich, versorgt uns mit Informationen, was man unternehmen kann und zeigt uns die Campsites.
Wieder gibt es kaum Schatten und außerdem ist es im Grunde genommen gar kein Campingplatz. Die Stellplätze sind auf der Grünfläche vor den Unterkünften. Es gibt zwar eine Stromversorgung, aber die Stromkästen sind zumindest für unser recht kurzes Kabel vom Hilux ungünstig angebracht, zumindest wenn man etwas Schatten haben will. Außerdem müssen wir entsprechend Platz zum Aufstellen des Dachzeltes haben. Dafür zahlen wir den stattlichen Preis von 170 N$ pro Person. Da wir die Hoffnung, durch das Gamkab Riverbed zu fahren, noch nicht aufgegeben haben, bleiben wir hier, ansonsten würden wir uns wahrscheinlich etwas anderes suchen. Jetzt haben wir uns erst mal eine kleine Auszeit am und im Pool verdient.
Noch ein Kaffee und auf geht’s zum Gamkab River, nachdem uns ein Angestellter „grünes Licht“ gegeben hat. Wir freuen uns, dass wir nun doch die Strecke fahren können.
Die Fahrt durch das Flussbett bewältigen wir ohne Allradantrieb, auch waren meine Bedenken im Vorfeld, den Weg ohne Navi zu finden, unbegründet. Einerseits genießen wir, dass wir die einzigen hier sind, andererseits im Falle einer Panne …
Als wir zum Resort zurückkommen, steht ein Overlander fast auf unserem Stellplatz (wir haben Tisch und Stühle da gelassen), obwohl ansonsten kein weiterer Camper anwesend ist. Nicht verwunderlich, denn sie haben ähnliche bzw. durch die Größe ihres Fahrzeugs bedingte Probleme, einen guten Stellplatz zu finden. Kaum haben wir uns hingesetzt, kommt der Fahrer des Overlanders und entschuldigt sich, dass er so nah bei uns steht. Wir geben ihm zu verstehen, dass wir dafür Verständnis haben, jedoch lässt er es sich nicht nehmen, uns auf ein Glas Wein zum Sonnenuntergang einzuladen. Augenzwinkernd setzt er hinzu, er habe genug Wein. So sitzen wir zu viert am Fluss und sehen dem Sonnenuntergang zu.
Das Pärchen im Rentenalter stammt aus Guernsey und verbringt jedes Jahr mehrere Wochen mit ihrem Overlander in Namibia und Südafrika. Zum Glück lasse ich mir das Glas beim Nachschenken nur halbvoll füllen, denn der Wein hat es in sich. Wir unterhalten uns gut, bis sie zum Essen gehen. Bei uns gibt es wieder Selbstgegrilltes.
Der anschließende Abwasch gestaltet sich dank Schwamm angenehmer als die letzten Male.
ja ja , da "UNTEN RUM", da werden Erinnerungen wach!
Wir haben dieses erste mal in Namibia sehr genossen. Es war wunderschön und die Fahrt entlang des Oranjes und dann hoch nach Klein Aus Vista ins "eagles nest" - einfach nur ein Traum.