AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200815. Okt. 2011 · #1Hallo zusammen,
nächstes Jahr soll es nach Südafrika gehen und insbesondere in den Krüger Nationalpark.
Mit folgender Route und Unterkünften plane ich zur Zeit:
1.-2. Tag: Punda Maria (zwei Nächte, da Ausflug nach Crooks Corner geplant)
3.-4. Shingwedzi
5. Letaba
6.-7. Balule
8. Maruela
9.-10. Satara
11.-12. Lower Sabi
13. Biyamati
14. Berg en dal
15. Pretoriuskop
Gibt es dazu von eurer Seite irgdwelche Vorschläge oder Anregungen? Bin ich an bestimmten Stellen zu viel oder zu wenig oder habe ich Wichtiges Vergessen?
Übernachten wollte ich ausschließlich im Zelt oder Hütten.
Danke + Grüße
Axel
Günter Franz915 Beiträge · seit 201015. Okt. 2011 · #2Hallo Axel,
ich denke Du kannst da nicht viel falsch machen.
Ich kenne alle aufgeführten Restcamps - sie sind eine gute Wahl. Unser Lieblingscamp ist u.a.Pretoriuskop. Da würde ich wenn möglich 2x übernachten, da es landschaftlich besonders schöne Loops von da aus zu fahren gibt. Viele Rhinos.
Ähnliches gilt auch für Punda Maria (urig, einsam und dichte Vegetation) und Berg en Dal.
Nein, wirklich entscheidende Vorschläge habe ich dazu nicht. Toll, dass Ihr den ganzen Krüger besucht. Ich beneide Euch drum.
vg günter
chrissie2'460 Beiträge · seit 200615. Okt. 2011 · #3Hallo Axel,
wir waren dieses Jahr neun Nächte im Krüger, je 2 Nächte Punda Maria, Shingwedzi, Mopania und Satara sowie eine Nacht in Lower Sabie. Wir bevorzugen es, mindestens zwei Nächte an einem Ort (nicht nur im Krüger) zu sein, dieses Mal hätte ich auch gerne drei Nächte an einem Stück gehabt. Deshalb würde ich es mir an deiner Stelle noch mal überlegen, ob du das eine oder andere Camp nicht streichst, um woanders länger zu bleiben.
Für Punda Maria versuche, ein Zelt zu bekommen, da die Hütten fast nur Gemeinschaftsküche und somit auch keine eigene Grillstelle haben. Die Landschaft bei Pafuri ist wunderschön, da lohnt sich, einen ganzen Tag zu verweilen.
Hanne6'152 Beiträge · seit 200616. Okt. 2011 · #4Hallo Axel,
wir waren dieses Jahr im Krüger. Wir haben uns Letaba angesehn- das war
das Camp was uns am wenigsten gefallen hat. Die Häuschen sehr dicht gedrängt
und äusserst sparsam und unpersönlich eingerichtet- keine Terasse.
Wir waren in Berg en dal - Lower Sabie - Olifants - dort unbedingt in der
ersten Reihe buchen ,Nr. 1 bis 11 mit Blick auf den Letaba -- wo sich immer Tiere aufhalten-. Eines unserer schönsten Unterkünfte war Shimuwini - wird
als einfaches Buschcamp beschrieben ist es bei weitem nicht - die Bezeichnung
kommt daher, das Camp hat kein Restaurant und Supermarkt.Aber Holz, Bier und Eis
kann man kaufen.
Die Unterkünfte super gepflegt, sehr gross liegen in einem parkähnlichen
Gelände - sehr ruhig da nur 14 Häuser - Pool - viele Tiere .
Sonniges Wochenende
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
chrissie2'460 Beiträge · seit 200616. Okt. 2011 · #5Uns hat es letztes Jahr sehr gut in Letaba gefallen, die Hütten stehen zwar relativ dicht, aber man hat dennoch etwas Privatsphäre. Und eine kleine Terrasse hatten wir auch.
Shimuwini hat uns auch sehr gut gefallen, leider hatten wir dort mit den Tieren nicht allzu viel Glück, auch Berg-en-Dal war in dieser Beziehung nicht so doll, aber ansonsten ein landschaftlich sehr schön gelegenes Camp und unsere Unterkunft war nach Shimuwini die beste (wohl auch mit das Neuste).
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200816. Okt. 2011 · #6Schon mal vielen Dank für eure Antworten.
Vielleicht werde ich die letzten drei Nächte anders gestallten (nur ein oder zwei Camps). Ich hatte gelesen, dass diese Region besonders gut für Nashörner ist. Anderseits soll der südliche Teil das Parks voller Touristen sein. Das ist auch der Grund, warum ich die ersten zehn Nächte im Nord- und Mittelteil des Parks verbingen möchte - auch wenn's dort weniger Tiere gibt. Denn auf solch einen Trubel, wie ich ihn letztes Jahr im Yelllowstone Nationalpark erlebt habe, habe ich eher weniger Lust.
Im Endeffekt wird sich dann meine Campwahl danach richten, was noch verfügbar ist, da ich wahrscheinlich erst Ende des Jahres weiss, wann genau ich nächtes Jahr Urlaub bekommen werde. Geplant ist der Zeitraum nach Ostern bis Ende Juni.
Noch einen schönen Sonntag
Axel
Günter Franz915 Beiträge · seit 201016. Okt. 2011 · #7Hallo Axel,
vergiss Yellowstone in diesem Zusammenhang. Das ist kein Vergleich hinsichtlich der zu erwartenden (anderen) Touristen im Krüger Park.
Den Süden (besonders um Pretoriuskop und Berg-en-Dal) haben wir bisher stets ruhig, ja geradezu einsam erlebt. Auch was die Belegung der Camps anbelangt. Da bist Du wohl einer Fehlinformation erlegen. Es gibt keinen Anlass die Gegend aus den gen.Gründen zu meiden.
Besonders viele, oder halt auch weniger, Tierbeobachtungen kannst Du im nahezu ganzen Park haben. Es gehört halt auch Glück dazu.
Wenngleich rund um Letaba, Satara und Lower Sabie allgemein wohl die meisten Beobachtungen zu erwarten sind.
vg günter
KEkeimoes118 Beiträge · seit 200716. Okt. 2011 · #8Hallo Axel,
wir waren gerade 10 Tage im Krüger und sind seit Dientsag wieder hier. Wir hatten: 1 Tag Berg und Dal, 2 Tage Skukuza, 2 Tage Maroela, 1 Tag Letaba, 2 Tage Shingwezi und zum Abschluss Punda Maria. Insgesamt eine schöne Tour. Skukuza war grauenhaft, aber hier war Lower Sabie in diesem Bereich leider ausgebucht. Obwohl gleichzeitig die Südafrikanischen Frühlingsferien stattfanden war der Betrieb erträglich.
Ich würde dir lediglich empfehlen, sich entweder für Satara oder Maoela zu entscheiden und auch zu überlegen ob Berg and Dal und Pretoriuskop sein muss.
Falls du zelten willst ist Maroela sehr zu empfehlen. Sehr ruhig und ursprünglich, aber gleichzeit gepflegt und saubere Sanitäranlagen.
Insgesamt ist uns im Park aufgefallen, dass die Sanitäranlagen oft nicht auf die Anzahl der verfügbaren Plätze abgestimmt waren. In Skukuza waren um 4 Uhr bereits Schlangen vor den Duschen zu verzeichnen. In Punda Maria oder Maroela waren ähnlich konziptionierte Sanitäranlagen fasst immer leer anzutreffen.
Als schönste Ecken im Park würde ich den nördlichsten Bereich um Parfuri sowie abendliche Fahrten am Shingwezi entlang nennen. Aber auch die Rundfahrten um Satara waren katzenreich. Falls du zelten möchtest ist Letaba eine gute Wahl, da dieser Platz sich durch schattenspendende Bäume auszeichnet.
Schöne Grüße
Keimoes
chrissie2'460 Beiträge · seit 200618. Okt. 2011 · #9aos schrieb:
Vielleicht werde ich die letzten drei Nächte anders gestallten (nur ein oder zwei Camps). Ich hatte gelesen, dass diese Region besonders gut für Nashörner ist. Anderseits soll der südliche Teil das Parks voller Touristen sein.
Hallo Axel,
ich weiß nicht, was ihr außer dem Krüger noch geplant habt. Wenn ihr unbedingt Nashörner sehen wollt, kann ich euch den Hluhluwe-Imfolozi-NP ans Herz legen. Dort haben wir an einem Tag über 20 Nashörner gesehen. Im Krüger sahen wir auch welche, aber nicht so viele. Es stimmt schon, dass der südliche Teil mehr Touris hat, aber auch dort gibt es Strecken, wo es ruhiger zu geht.
joli3'491 Beiträge · seit 200626. Okt. 2011 · #10Hallo Axel,
wir sind gerade aus Südafrika zurückgekommen und waren u.a. auch in Punda Maria.Solltet Ihr in den Steinhäusern unterkommen wollen, empfehlen wir ein 3-Bett-Chalet. Die Chalets sind doch recht eng und da ist ein bisschen mehr Platz ein großer Vorteil. Noch schöner allerdings sind die Zeltunterkünfte: deren Lage ist super - vor allem bei den Zelten 1-4. Gut ausgestattet und schön luftig. Mit Außenfreisitz und Außenküche. Kostet nur unwesentlich mehr als die festen Unterkünfte.
Gruß Joli
SFiedler2327 Beiträge · seit 200826. Okt. 2011 · #11Kann joli nur zustimmen. Punta maria ist in den normalen 2 Mann Hütten recht einfach. Keine Kochgelegenheit, der Nachbar schnarcht an der anderen Wandseite etc. Wir waren im September dort, und waren enttäuscht.
Mit was fahrt ihr? Es gibt in Satara und Pretoriuskop einen Ecotrail, dazu benötigt man aber 4x4 und gutes Wetter. Kostet ca. 450 Rand, man kann erst morgens buchen, da die Trails bei Regen geschloßen sind. Max 6 Autos/Tag und ma darf das Auto verlassen.(Beide Trails sind in der Tracks4africa GPS Garte hinterlegt) Gerade Pretoriuskop beitet eine tolle Landschaft und 4x4 feeling. Und man ist weg vom Schuß. Bin im September beide gefahren.