Namibia 2009 - "suchen und finden"

Reisebericht 155 Antworten · 153k Aufrufe · gestartet 30. Okt. 2009 von janet
Gast14. Dez. 2009 · #81
Nun da fehlt dir schlicht und ergreifend das Basiswissen zur Bildbearbeitung und Darstellung von Bildern im Netz:
Also zum Beispiel:

Dieses Bild hat im Original 4,6 MB,
auf 480 Px reduziert hat es 42 KB


oder mit 800 px hat es 84 kb


Ich "sehe" keinerlei Unterschied.

Noch ein Beispiel, dein Bild Nr. 11 (weiter unten im Thread zu sehen) mit sage und schreibe 320 KB


nun mit 49 kb, auch hier "sieht" man keinerlei Unterschied.

Die Bilder sollen mit Reisebericht auch mal auf meine HP, und da wären sie mir kleiner einfach zu klein und jedes Bild zweimal zu verkleinern und abzuspeichern, öhm..... ist alles ja so schon ein Riesenaufwand und ich hab ja nebenher auch noch anderes zu tun

Wenn du die Bilder auch einmal auf deiner HP veröffentlichen willst, sind maximal 20 KB das Größte, was man auf seiner Seite haben sollte, andernfalls verlängern sich die Ladezeiten und man vergrault seine Besucher. Das gehört zum Basiswissen bei der HP Gestaltung.

Riesenaufwand
Das finde ich nicht, wenn man weiß wies geht. Bei mir geht das auf Knopfdruck. 😁

Du hast das Bild mit 667px × 1000px auf deinem Webspace, die Anzeige-Dimension wird aber durch die Forensoftware beschränkt.
Dadurch wirkt das Bild kleiner, ist aber mit 320 kb riesig in der Ladezeit.

Wenn ich mal was runterlade oder mir anschauen will was sehr gross ist, öffne ich halt die Seite und geh mir währenddessen Kaffee machen oder sonstewas .... bis ich fertig bin ist die Seite dann meist auch aufgebaut.

Das mache ich nicht, denn ich zahle für jedes MB, meine MB brauche ich aber für meine Arbeit.

Man kann die Bilder in der Namibia-Forumsgalerie auch in anderen Foren nutzen, indem man mit Rechtsklick auf das Bild die Grafikadresse kopiert. Das habe ich bei den beiden oberen Bildern gemacht.

Viele Grüße,

Beate
Themenstarter1'419 Beiträge · seit 200914. Dez. 2009 · #82
Tjo Beate,

ich habe bereits zugegeben dass mir das Basiswissen fehlt. 😉

Und auf Knopfdruck gehts bei mir leider nicht, dazu stelle ich mich halt zu kacknoobig an. Ich muss auch leider einräumen dass ich weder Fotograf noch PC-Crack oder Bildbearbeiter bin und schon froh dass ich das so überhaupt hinbekomme 😛

Grüssle an alle die´s besser können und über Basiswissen bei der HP-Gestaltung verfügen^^
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
zuletzt bearbeitet 14. Dez. 2009
5'479 Beiträge · seit 200914. Dez. 2009 · #83
Ich hatte bei meinen Reiseberichten auch lange darüber nachgedacht, ob ich die Fotos direkt in den Bericht einbette, oder mittels Thumbs verlinke.

Ich habe mich dann, wie eggitom für zweiteres entschieden. Hauptgrund war, dass die Fotos, wenn man sie dann öffnet, noch größer und besser dargestellt sind, als direkt im Bericht.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1'247 Beiträge · seit 200914. Dez. 2009 · #84
Southerndreams schrieb:
Nun da fehlt dir schlicht und ergreifend das Basiswissen zur Bildbearbeitung und Darstellung von Bildern im Netz
@Beate: ich hoffe, du hast dich schon bei Chrigu gemeldet zwecks Mitgestaltung der Wiki. Genau diese Kombination von (grossem) technischem Wissen und (eingeschränkter) technischer Ausstattung ist es, die in diesem Forum gefragt sein dürfte. Zumindest bekomme ich vom Durchlesen der bisherigen Posts diesen Eindruck.

@janet: Naukluft hat mich mal darauf hingewiesen, dass man auch Fotos aus anderen Foren/Internetseiten hier verknüpfen kann, also z.B. von Picasa. Man kann ja z.B. auch Videos von Youtube verknüpfen. Damit müsstest du deine Fotogalerie nur einmal einrichten, allerdings dann natürlich als erstes.

Wie genau das geht und dann aussieht und was es für einen Einfluss auf die Performance hat, weiss ich (noch) nicht, gedenke aber, es gelegentlich herauszufinden.

Vorweihnächtliche Grüsse aus der schönen Schweiz
Thomas

PS.: Und jetzt bitte weiter mit dem Tagebuch; ist nämlich immer wieder spannend, erheiternd und inspirierend 😎
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
Gast14. Dez. 2009 · #85
Wie genau das geht und dann aussieht und was es für einen Einfluss auf die Performance hat, weiss ich (noch) nicht, gedenke aber, es gelegentlich herauszufinden.

Tom, die Befehle sind immer die gleichen, das Aussehen auch. 😄

Ich finde es dem Forumsbetreiber gegenüber unverschämt, hunderte Bilder mit mehreren MB's einzustellen, darum habe ich meine Fotos bei Google. Nur weil sich meine Bilder immer mal wieder selbständig machen und "verschwinden", habe ich mir hier eine Galerie zugelegt.
In anderen Communities ist der Upload beschränkt auf z.B. 20 pro Woche oder sogar nur 12.... 🙄

Viele Grüße,

Beate

PS: Janet, probiere doch mal Picasa von Google aus, ist kinderleicht zu bedienen, 1 GB Webspace kostet nichts, man muss aber die Bilder nicht hochladen.
Ich habe 72 Galerien auf ca. 1/2 GB im Netz. Mit Picasa hast du auch kein Problem mehr mit Sichten und Aussuchen
zuletzt bearbeitet 14. Dez. 2009
1'927 Beiträge · seit 200819. Dez. 2009 · #86
Servus Janet,

wann gehts endlich weiter, Deine Fans warten ...

Gruss
Peter
Themenstarter1'419 Beiträge · seit 200924. Dez. 2009 · #87
Donnerstag, 08.10.2009 - "rien ne vas plus - nichts geht mehr!"

*ritsch-ratsch-ritsch-ratsch* ...... *seufz*, es ist Aufstehenszeit in Okaukuejo. Heute können mich alle mal, ich habe keine Lust auf einen überfüllten dampfigen stinkigen Waschraum mit Frauen, die sich für die Tiere hier mit Bauernmalerei aufhübschen und so drehe ich mich rum und döse noch ne Weile. Dann bauen wir erstmal in Ruhe unser Zelt ab. Jetzt wirds ruhiger und auch der Waschraum ist jetzt betretbar ^^

Unser heutiges Ziel ist Halali, und auf dem Weg dorthin wollen wir wieder einige Wasserlöcher ansteuern.

Unterwegs sehen wir wieder die obligatorischen Zebras und Springböcke.















Am Rande der Etoshapfanne wollen wir Salvadora ansteuern, hier wurden des öfteren Löwen gesehen! Wir biegen von der Hauptpad ab und schleichen durch die Gegend, versuchen die Katzen zu erspähen.

*krchhchhzrhgdhfg* .... plötzlich ein komisches Geräusch. BITTE net wieder der Reifen ..... gestern haben wir erst Leute mit Reifenpanne hier gesehen. Heiko stoppt und macht das Auto aus, wir kurbeln die Scheiben runter um nachzuschauen. Zum Glück alles okay, na dann mal weiter!

*brblblbrlblr* .... mh ... was das, noch mal anlassen.
*brblblbrlblr*
*BRBLBLBRLBLR!*

......


ok. Auto springt nicht an bzw. geht wieder aus sobald man den Zündschlüssel loslässt. Ich bleibe im Auto und spähe, Heiko steigt aus und schaut, Öl ok, Kühlflüssigkeit ok, Rest schaut auch aus wie er ausschauen muss. Nun sind wir beide natürlich die totalen Autoschraubercracks und stehen doof da. Fakt ist, wir kriegen die Maschine nicht zum Laufen. Na super ..... mal schauen wann hier wer vorbeikommt....

Nach ca. 35 Minuten kommt uns ein Auto entgegen. Ahhhhh ... Rettung ! *g*

Es ist ein holländisches Paar mit Geländewagen, sie fragen ob sie helfen können. Nach einigem Rumgedoktere sind wir dann aber auch nicht weiter als vorher. Dummerweise sind die beiden auf dem Weg nach Okaukuejo, und wir haben die nächsten zwei Nächte in Halali gebucht und stehen nun direkt auf halber Strecke.
Wir tauschen Namen und Telefonnummern aus, geben den beiden die Nummer unseres Autovermieters mit und bitten, dort anzurufen wenn sie in Okaukuejo sind. Dann schleppen uns die zwei noch rückwärts auf den Hauptweg zurück. Die beiden haben übrigens 10 Minuten vorher 3km weiter Löwen und einen Geparden gesehen ... ich sitze im Auto und könnte ins Lenkrad beissen -.-




Jetzt stehen wir also auf dem Hauptweg, es wird immer wärmer. Zum Glück haben wir viele Getränke dabei, und feuchte Handücher helfen gegen die Hitze. Irgendwann kommt ein Reisebus vorbei, den staunenden Augen der Touris drinnen nach zu urteilen sind wir wohl die grösste Attraktion, die sie heute hier gesehen haben ... *grml*. Wenig später hält auch noch ein X-Trail mit deutschem Ehepaar. Sie fahren Richtung Halali und nehmen uns gleich samt Auto mit. Der Mann hat erst etwas Bedenken wegen unseres schweren Autos, da wir mit Seil geschleppt werden müssen, aber es geht super.



So setzt sich also endlich unser Auto in Bewegung, wenn auch nicht aus eigener Kraft. Nach einigen Minuten kommt ein Geländewagen des Parks vorbei, die Hilfe aus Okaukuejo. Hui, das ging wirklich schnell! Wir bedanken uns bei den netten Helferlein die uns abgeschleppt haben und lassen den Herrn vom Park ran. Jetzt wird wieder am Auto rumgedoktert .... und tadaaaaaaa, natürlich wieder ohne Erfolg. Er entscheidet sich dass er auch nicht weiterkommt und schleppt uns nach Halali.









Dort stellen wir erstmal das Auto ab und checken ein, was ein mittleres Drama ist da sich keins der Mädels dort mit dem System auskennt.

Nach etlichen Minuten des Wartens bekommen wir endlich den Zimmerschlüssel, denn hier campen wir nicht. Erstmal Cola kaufen, der Shop ist ja gleich nebenan. Beim Betreten hauts mich erstmal aus den Latschen: es stinkt hier dermassen nach verdorbenem Fleisch, dass es mich richtig hebt. Da graust es mich sogar vor ner Cola .... 🙁 ..... zumal die nicht wirklich kalt ist sondern eher lauwarm, die Kühlung hier funktioniert nicht richtig, auch die Kühlschränke mit dem vielen Fleisch drinnen sind nicht wirklich kalt *würg* ... wer hier drauf angewiesen ist einzukaufen, gute Nacht.

Mit meiner lauwarmen Cola in der Hand versuche ich dann den Autovermieter zu erreichen, die Chefin ist dran und hat jemanden im Camp, der sich heute noch ums Auto kümmern will. Na super, dann inspizieren wir doch schon mal Anlage und Zimmer!















Halali hat den Charme einer Jugendherberge. Der Pool ist aber recht gross und bietet insgesamt stolze 4 Sonnenschirme und sage und schreibe 7 Liegen - fürs gesamte Camp. Die sind natürlich alle besetzt, also stehe ich bissl doof rum und in dem Augenblick stehen zwei Leute auf, ich sprinte los und mache mich gleich breit!! Die Wasserlöcher können mir grad mal gestohlen bleiben ....
Jetzt muss ich nur noch warten bis der Heiko kommt und Badetücher mitbringt 😛

Heiko war derweil fleissig und hat schonmal die Koffer ausgeladen und ins Zimmer gebracht. Die Zimmer sind soweit okay, nur ein Braiiplatz fehlt .... naja da wird uns schon was einfallen. Denn wir haben ja noch ein gar feines Rinderfilet - und im Gegensatz zum Camp hier funktioniert unser Kühlschrank im Auto 1A!!

Unterdessen geht das Austesten bei unserem Auto weiter. Es wird herausgefunden dass wir doch tatsächlich wie angegeben Diesel getankt haben und nicht Benzin, und dass tatsächlich Sprit im Tank ist .... man kommt zu dem Ergebnis dass es wohl was an der Elektronik ist und wir einen Ersatzwagen bekommen. Der ist entweder heute Abend da oder morgen früh. Na klasse, also kein Gamedrive mehr heute .... *grml*

Ich schnappe mir meinen Badeanzug und stürze mich in die Fluten. Durch die hohe Aussentemperatur wirkt der Pool eiskalt, es hat über 40 Grad !!! Sobald man draussen ist ist man im Prinzip schon fast wieder trocken. Nachdem wir uns einigermassen abgekühlt haben, räumen wir uns unser Auto komplett leer und machen wir uns dann auf den Weg zum Wasserloch. Das ist einige Gehminuten entfernt hinter dem Campingplatz .... der schaut ähnlich aus wie in Okaukuejo. Mit der schweren Kamera um den Hals sind wir bis wir hinten angekommen sind wieder durchgeschwitzt, allerdings werden unsere Mühen mit einer Elefantenherde belohnt, die gerade ankommt!







Erst wird der Durst gestillt, dann geplanscht!



















Nachdem die Sonne untergegangen ist, laufen wir zu unserem Zimmer zurück.

Da wir keine Braaimöglichkeiten und gar nix haben, stellen wir kurzerhand vor unserer Zimmertüre Tisch und Stühle sowie Gaskocher auf. 😛 Die Kartoffeln sind schnell gekocht und das Fleisch brate ich kurz in der Pfanne an und reiche es dann dem Heiko. Der Bratensatz ist schnell mit etwas Weisswein abgelöscht und ergibt mit Honig, Senf und Kräutern der Provence ein äusserst leckeres Sösschen. Heiko geht derweil mit dem scharf angebratenem Filet auf den Campingplatz und sucht sich nette Leute mit schöner Glut. Er tauscht einen Glutplatz für unser Filet gegen ein Bier und kommt wieder mit einem herrlich rosa gegrilltem butterweichen Stück Fleisch.... mhhhhhhh was für ein Festessen!

Während wir essen "weht" an uns ein "Blatt" vorbei ...blöd nur dass fast kein Lüftchen geht. Es sieht fastaus wie ne Maus, so beige .... wir sind neugierig und sprinten hinterher. Es ist eine riesige Solifugae!!! Sie hat Angst vor dem Licht unserer Taschenlampe und flüchtet die Hauswand hoch.
Unsere Zimmernachbarn kommen vom Abendessen und sind neugierig was wir an der Wand anleuchten ... ich bin sicher die haben die Nacht kaum ein Auge zubekommen *g*



Wir beobachten die riesige Spinne noch etwas, bis sie irgendwann nicht mehr da sitzt. Dann packen wir unser Geschirr nach innen und gehen ins Bett. Gute Nacht! 🙂
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
1'247 Beiträge · seit 200904. Jan. 2010 · #88
janet schrieb:
Wir beobachten die riesige Spinne noch etwas, bis sie irgendwann nicht mehr da sitzt. Dann packen wir unser Geschirr nach innen und gehen ins Bett. Gute Nacht! 🙂
Hallo Janet

wird wieder mal Zeit, deinen Reisebericht hervorzuholen, bevor er endgültig in der Versenkung verschwindet. Dies in der Hoffnung, dass du uns nach überstandenem Weihnachtsstress (oder -schlaf? 😉 ) weiter an deinen Afrika-Erlebnissen teilnehmen lässt. Ist nämlich äusserst amüsant zu lesen, und ich warte sicher nicht als einziger auf die Fortsetzung 😛

lg Thomas

Ach ja: ein gutes neues Jahr wünsche ich euch beiden!
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
Themenstarter1'419 Beiträge · seit 200906. Jan. 2010 · #89
daaaaaaaanke!!!

ich euch auch ... ach wider Erwarten kam ich zwischen den Feiertagen zu NIX, die Tierchen die ich pflege und züchte haben meine ganze Aufmerksamkeit in Beschlag genommen 😉 ... wollen wir hoffen dass es von Erfolg gekrönt wird 🙂 Habe seit wenigen Tagen einen Kokon einer begehrten Art, die so gut wie noch nie nachgezüchtet wurde ... bitte drückt alle die Daumen!!!!


aber weiter gehts ^^

Freitag, 09.10.2009 -my car is my castle oder auch net :/ 🙁

Ich bin mal wieder früh zum Sonnenaufgang wach. Heiko schnarcht noch leise vor sich hin, und so mache ich mich alleine auf den Weg zum Wasserloch. Mobil sind wir ja ohnehin noch nicht. 🙁



Es ist noch angenehm kühl. Unterwegs sehe ich unsere Freunde mit den Schnäbeln, die Tokos. Am Wasserloch ist noch nicht viel los. Einige Hörnchen kuscheln und wuseln in der Gegend rum.





Irgendwann kommt ein Marabu und stillt seinen Durst.



Dann treffen Tauben ein 🙂



Dann finden sich langsam die üblichen Verdächtigen ein: Kudus, Springböcke und Impalas ...und ein paar Elefanten!










































Der einsame Marabu trocknet derweil sein Gefieder... oder wärmt es auf^^




- Gefiederpflege - ^^

Ab und an kommen auch Windhosen vorbei (für die Fans hier von nichtanimalischen Aktivitäten^^)






Die Impalas spielen Kräftemessen.



Dann knurrt der Magen bedenklich, inzwischen ist auch Heiko dazu gekommen. Wir machen uns auf den Weg zurück zum Camp, das Frühstück haben wir ja dazu gebucht.

Unterwegs sehen wir Glanzstare, die aus Pfützen trinken!



Es gibt pappige Gebäckteile, Toast, Eier, Speck, Würstel, Joghurt und und und .... also reichlich und man kann das meiste auch essen.

Das Essen muss man dauernd gegen die Glanzstare verteidigen, die ninjalootermässig sofort über die Teller herfallen, sobald man dem Tisch den Rücken zuwendet. Es ist äusserst amüsant die Reaktionen der Leute zu beobachten 😄





Eins muss man lassen, das Frühstück hier hat durch die Stare schon nen grossen Unterhaltungsfaktor, wenn auch ungewollt *g*

Was aber immer noch fehlt, ist unser neues Auto. Auch auf Nachfragen gibts nix neues. Naja, warten wir halt weiter ..... 🙁 ... gegen Mittag erfahren wir dann endlich, dass NUN entschieden wurde, dass wir doch ein Ersatzfahrzeug bekommen und das Auto unterwegs wäre. Es würde zwischen 16-18 Uhr erwartet. Na toll ...... damit haben wir 1,5 Urlaubstage im Etosha fast verschenkt.

Am Wasserloch ist auch nix los.


(bis auf Mopanebäume)

Es ist furchtbar heiss und wir haben keine Lust auf Wasserloch für Tiere und so suchen wir das grosse hellblaue Wasserloch für Menschen auf. Wir gammeln also rum. Alle anderen sind draussen auf Pirsch, und wir hocken hier fest ..... ich bin richtig deprimiert.

Nachmittags gehen wir dann wieder ans Wasserloch, es ist immer noch nix los. Irgendwann kommen dann aber Elefanten! Sie planschen ^^































Irgendwann kommt auch noch jemand anderes vorbei, und wir könnens gar nicht glauben: ein Campangesteller eröffnet uns dass unser Auto da wäre. Um 18 Uhr !!!! ...... Heiko läuft mit nach vorne ins Camp um das neue Auto zu übernehmen, ich bleibe noch um den Sonnenuntergang anzuschauen.























Auch die lieben Achtbeiner wagen sich nun raus!



Das neue Auto hat noch mehr Kilometer drauf als das alte, ist aber moderner. Es hat elektronische Fensterheber und Zentralverriegelung. Und es zieht im Vergleich zum alten wie Sau !!!! Äusserlich schaut es fast gleich aus.

Da ich heute weder Lust auf Kochen habe noch unser Kühlschrank noch was vernünftiges hergibt (und in DEM stinkigen Shop kaufe ich sicher nichts!) gehen wir heute im Restaurant essen.
Ich versuche nicht an den Shop zu denken und hoffe inständig dass die Kühlschränke des Restaurants mehr taugen und ich morgen nicht Dauergast auf irgendwelchen dubiosen Toiletten bin.^^

Wir nehmen draussen Platz und inspizieren das Essen. Es gibt Oryx, Huhn und Salate sowie Kartoffeln. Kantinencharme, aber essbar, und nichtmal so schlecht! Kein kulinarisches Highlight, oder besser gesagt gut davon entfernt, aber essbar 🙂

Danach gehts nochmal ans Wasserloch.





Da aber ausser Eulen und einer Hyäne wie ausserm Gruselfilm erstmal nix erscheinen mag und wir auch müde sind, treten wir den Heimweg an und gehen ins Bett. Gute Nacht!
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
Themenstarter1'419 Beiträge · seit 200908. Jan. 2010 · #90
Samstag, 10.10.2009 - endlich wieder on the road ... und leider wieder Richtung WDH!

Auch heute wieder gleiches Prozedere: Wasserloch: nix los, also ab zum Frühstück. Heute neben der obligatorischen Glanzstargang- Überfälle mit einem weiteren Highlight: unser kaputtes Auto soll zurück nach Windhoek transportiert werden, auf einem Anhänger.
Achja ein Detail am Rande, das uns auch erst gesagt wurde (und auch erklärt warum das Auto soooo spät ankam): der arme Mann der uns das Auto aufm Anhänger gebracht hat hatte in Etosha zwei (!!!) Platte am Anhänger..... na ja^^





Die Jungs vom Camp plagen sich dabei ganz schön ab, bis wir ihnen nen heissen Tipp geben: der Motor läuft ja solange man den Zündschlüssel nicht loslässt. Mit der Info ist das Ganze dann natürlich ein Kinderspiel 😄
Unser Auto wird somit zur Belustigung für das gesamte Frühstückspublikum.



Wir tanken nochmal voll und machen uns dann auf den Weg zurück nach Okaukuejo.



Unterwegs und an den Wasserlöchern sehen wir wieder die obligatorischen Zebrasherden, Streifengnus, Springböcke, Oryx und auch Elefanten, Giraffen und Dik-Diks.























Gegen ein Dik-Dik ist Bambi wirklich ein Witz! ^^







Unterwegs sehen wir auch etliche Bauten von Stegodyphus spp.



Wir fahren ein kurzes Stück in die Etoshapfanne rein. Wahnsinn, die weisse Pfanne erstreckt sich scheinbar endlos, verliert sich im Horizont, definitiv kein Ort für Leute mit Platzangst!
Die haben wir zum Glück nicht und so geniessen wir die tolle Atmosphäre.








- der Mann auf der Jagd nach Früsstück^^-





Unterwegs nach Okaukuejo dann wieder Herden Herden Herden ..... die Masse an Tieren hier ist wirklich beeindruckend.













































Kurz vor dem Anderson Gate sehen wir verschiedene Feuer im Park - es sieht fast aus wie Gewitter, wenn man das Fenster öffnet riecht man aber deutlich den Rauch.


- Sekretär mit Rauch im Hintergrund -



Unterwegs nach Outjo überholen wir unser Auto!



In Outjo kaufen wir diesmal nur das Nötigste an Getränken ein, da wir ja nur noch einen Tag vor uns haben, denn übermorgen früh gehts wieder nach Hause ins nasskalte Deutschland 🙁

Auf der Strasse sitzen Himbafrauen mit Kindern und verkaufen Schmuck, ich schaue mich um und werde direkt genötigt, überall zu kaufen .... die Mädels sind sehr aufdringlich und beleidigt wenn man nur bei einer kaufen möchte, bei den anderen jedoch nicht. Ich verbrate die Dollars die ich aus dem Auto mitgenommen habe, rette mich durch beherzte Flucht ins Auto vor den beiden bei denen ich nix mehr kaufen konnte und kann mich nun also in Deutschland nach Himbaart behängen!





Was noch nicht geklärt ist ist die Frage der Übernachtung heute. Wir haben nix vorgebucht um am letzten Tag wenigstens etwas flexibel zu sein. Da ich aber in Windhuk noch einkaufen möchte (in Swakopmund habe ich das was ich wollte nicht bekommen und das Craftcentre hat nur bis 13 Uhr geöffnet), möchte ich recht nahe an der Stadt nächtigen.

Auf unserem Weg in den Süden sehen wir Rock Dassies, schnelle Warzenschweinfamilien und Paviane. Bei den Pavianen fährt Heiko einfach weiter!!!! (Er hört es heute noch 😛 )




- ja, ich bin auch stolz auf ein schlechts Warthog-Pic, Hauptsache ich hab eins!!!! - 😛








- hier sieht man die Verwandtschaft zu Elefanten xD-









Auf gut Glück fahren wir nach Düsternbrook, denn das liegt auf der Strecke und ja nur ne knappe Stunde von WDH entfernt. Auf der Farmpad fallen die ersten Regentropfen, und das alte Farmanwesen erhebt sich bedrohlich vor einem düsternen Gewitterhimmel. Wow, hier ist der Name ja echt Programm!



Wir werden recht reserviert von einer jungen farbigen Frau empfangen. Ein Zimmer ist noch frei, und da wir keine Lust mehr haben weiter rumzufahren nehmen wir es. Es ist in einem alten Nebengebäude untergebracht und .... naja .... sagen wir mal seltsam^^.
Auf den ganzen Areal riecht es stark nach Kurkuma.
















- unsere Freunde mit den Schnäbeln !!!! -







Leider ist es schon zu spät für den Gamedrive und so schauen wir uns den Garten an. Auf dem Weg zum Campingplatz entdecke ich ein Gehege mit einem Geparden. Das Wetter hellt langsam wieder auf und es gibt einen schönen Regenbogen. Heiko schaut sich auch bissl um und hat einen Friedhof entdeckt, den er mir zeigen will. Auf dem Weg dorthin kommen wir wieder bei dem Geparden vorbei. Ein junger Mann ist im Gehege und wir werden neugierig und bleiben stehen. Er kommt raus und wird gefolgt von einem Geparden, der humpelt - bei genauerem Hinsehen hat er nur noch drei Beine 🙁





Wir fragen was passiert ist. Die Gepardin ist als junges Tier in eine Falle geraten und es gelang nicht das Bein zu retten. Sie hat sich aber gut an ihre Situation angepasst, und lebt nun hier und bekommt täglich zweimal einen Spaziergang verordnet. Wir fragen ob wir mitdürfen, der junge Mann ist erst skeptisch weil wir kurze Hosen anhaben, aber wir erzählen dass wir von Kunni daheim einiges gewohnt sind und so willigt er ein. Er ist sicher auch froh über ein bisschen neue Gesellschaft 🙂

Wir laufen zum Flussbett runter und ein Stück entlang. Die Katze lässt sich immer ein Stück zurückfallen und nimmt dann Anlauf und rennt einem von hinten in die Beine rein. Ausserdem scheint sie auf Schuhe zu stehen, denn sie knabbert und schleckt unsere Sandalen aus O_o Na Mahlzeit *g




Also fit ist sie, und fast so schnell wie ein vierbeiniger. Wir erfahren dass sie gerne Warzenschweine jagt und auch stellt, aber nicht tötet, da sie das nie gelernt hat. Sie spielt dann mit den Tieren und erschrickt sich wenn sie sich wehren^^

Wir laufen nach einer Weile gemeinsam zurück und bedanken uns für den Spaziergang. Dann schauen wir uns noch den kleinen, sehr gepflegten Friedhof und den schönen Campingplatz an, der schön schattig unter riesigen Bäumen liegt.

Wir entdecken noch riesige Nester in den Bäumen hier





sowie kleinere 😉



Auf dem Zimmer machen wir uns frisch fürs Abendessen und sehen durchs Fenster zwei junge Männer mit riesigen Teleobjektiven. Sie werden vom Geländewagen der Farm abgeholt .... aha, gabs heute wohl doch noch eine ausserplanmässige Fahrt, wohl zu den Leoparden. Schade! ... da wäre ich schon gerne mitgefahren 🙁

Vor dem Abendessen in der Lapa nehmen wir noch ein Bier an der Bar und kommen mit dem Mädel ins Gespräch, das hinter der Bar steht. Sie kommt aus Kanada und macht ein Volontariat als Lehrerin für die Kinder hier auf der Farm, sie ist total nett, witzig und offen. Wir unterhalten uns angeregt und sie erzählt uns allerhand über die Farm und ihre Pläne hier im Land, wenn das Volontariat zuende ist. Die Arme, ständig hört sie von den Touristen wie schön es da und dort ist, und hat selber noch nichts vom Land gesehen ausser dem Flughafen in WDH und der Farm selber^^

Plötzlich kommen die beiden Jungs die ich vorher mit den Objektiven gesehen habe dazu. Ich bin natürlich neugierig und frage nach wo sie denn schon überall waren und ob sie die Bilder nur für sich machen oder verkaufen oder ein Buch machen wollen. Normal freut man sich ja immer über etwas Konversation und Austausch, grad wenn man zu seinem Hobby gefragt wird, und ich fotografiere ja auch gerne, auch wenn ich mich nicht wirklich damit auskenne.

Leider werde ich kurz und bündig mit einer knappen Antwort abgespeist und die beiden ignorieren auch die anderen Gäste die sich noch an der Bar befinden gekonnt. Wenn ich gewusst hätte dass es sich dabei um einen FoMi handelt ...tztztz!!! 😛

Auch beim gemeinsamen Abendessen entwickelt sich leider mit den beiden kein Gespräch, obwohl wir es noch mal versucht hatten und beide neben mir sitzen. Schade, denn ich hätte gerne mehr von den beiden erfahren. Aber wer nicht will der hat schon ....

Dank unseres Barmädels, die gegenüber von mir Platz nimmt und zwei anderen netten Mädels, die wir dann beim Essen kennenlernen, wird es aber doch noch sehr lustig und so haben wir beim Essen viel Spass. Es schmeckt fein und wir albern noch eine zeitlang rum. Ich beschmuse noch kurz die bildhübsche Russisch Blau und dann machen wir uns auf den Weg ins Bett. Die Betten sind hart, aber schon nach kurzer Zeit schnarche ich mich ins Reich der Träume^^ ... gute Nacht!
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
1'723 Beiträge · seit 200908. Jan. 2010 · #91
hallo janet..

dein bericht ist sooo schoen zu lesen.. und : ich bin froh, das du duesternbrook auch als "merkwuerdig" empfunden hast. Wie gesagt, fuer uns ist das no-go...aber jedem das seine, schade, weil die umgebung phantastisch ist.. habt ihr denn noch nen ausflug zu pferde machen koennen ? Weil das hat sich mal so richtig gelohnt!!

liebe gruesse und bis bald
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Themenstarter1'419 Beiträge · seit 200908. Jan. 2010 · #92
Huhu Miss Ellie,

nein leider nicht, da wir beide noch nie geritten sind (ausser ich als Kind mal auf ner Kuh und in Asien mal auf nem Elefanten, aber das kann man wohl kaum vergleichen) 😄

Ich fand die Farm eigentlich schon sehr schön, ein fantastisches altes Herrenhaus in wunderschöner Umgebung, auch das Essen hat uns geschmeckt, aber ich weiss nicht wie ichs erklären soll, die Atmosphäre war schon irgendwie "komisch".

Vielleicht lags aber auch an dem dramatischen Himmel, der reservierten Angestellten und/oder den seltsamen Burschen mit Monsterteleobjektiven? 😄 ... wie gesagt, war nur so ne persönliche Empfindung.

Liebe Grüsse, auch an Chioma
janet
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1'009 Beiträge · seit 200708. Jan. 2010 · #93
Hallo Janet,

danke für Deinen schönen und erlebnisreichen Reisebericht. Ich habe ihn mit Genuß gelesen. auch die Fotos sind schön, auch wenn mir persönlich weniger Bilder lieber gewesen wären. 🤪

Bei Deinen letzten Fotos das sind übrigens keine Dik Diks sondern Steinböckchen.

liebe Grüße
Petra
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit unsere Website: SAMMY FAMILY
2'349 Beiträge · seit 200908. Jan. 2010 · #94
Dikdik

Steinböckchen

Duiker

Klippspringer

hihi janet... sorry... konnte es mir nicht verkneifen... du hattest ja schon mal Klippspringer mit Dikdiks verwechselt... hier mal alle 4 "Zwergantilopen" die in Namibia vorkommen. Dikdiks sind mit Abstand die Kleinsten (ca. 30-40cm). Macht aber nix! Tolle Bilder hast du da gemacht! Und einen tollen, interessanten Bericht geschrieben!

VIELEN DANK DAFÜR!!!!

Lg, Otji!
zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2010
Gast08. Jan. 2010 · #95
Hallo Otjikoto,

dieses Steinböckchen hat mir besonders gefallen ...




Viele Grüße
2'349 Beiträge · seit 200908. Jan. 2010 · #96
Genau!

Bei Vollmond mutieren manche Steinböckchen wohl zu solchen blutrünstigen Bestien... s.g. "Wer-Steinböckchen"! 😄

Also: Bitte gut auf euch aufpassen, Leute!!! 😛
zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2010
Themenstarter1'419 Beiträge · seit 200908. Jan. 2010 · #98
Huhu ...

... ich bin doch gar noch net fertig 🙄

A bissl was kommt doch noch .... mir sind doch erst in Düsternbrook^^ ... naja.

Steinbock, Dik Dik, was weiss ich 😄 ... ich bin halt eher Katzen- und Spinnenfan ... dahoam is halt dahoam 😛
Einigen wir uns auf das Asterixtier? *g*


Liebe Grüsse und es kommt fei noch was, wenn auch net viel, denn der Urlaub is ja fast vorbei 🙁

@Beate: doch noch in dem Thread? *G* ... so ein Tierchen hab ich fast auch, wenn auch daheim. Und die erkenne ich, denn mit Mietzen kenn ich mich aus *Chauvimodus anschmeiss* 😄

Grüssle
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2010
Themenstarter1'419 Beiträge · seit 200910. Jan. 2010 · #99
Sonntag, 11.10.2009 - janet wird desillusioniert

Wir wachen früh auf und packen unsere Koffer. Durch den Autowechsel vorgestern haben wir das Ausräumen ja schon vorgezogen und so ist wenig zu tun, bevor wir heute nachmittag in Windhoek unser Auto abgeben.

Aber erstmal gibts Frühstück, und zwar nicht in der Lapa sondern auf dem wunderschönen riesigen Balkon des alten Herrenhauses. Angerichtet ist es im Speisesaal mit Kamin.





Der Ausblick ist wunderschön, man überblickt das Flussbett.



Auch das Frühstück ist gut, es gibt alles was das Herz begehrt. Herr Vaatz sitzt wieder bei uns und macht Smalltalk. Auch unsere beiden fotografierenden Sympathiebolzen von gestern gesellen sich irgendwann an den Nebentisch, den Blicken und Kommentaren der anderen Gäste an unserem Tisch zufolge sind wir nicht die einzigen die die beiden mehr als merkwürdig finden 😄

Wir albern noch etwas mit den anderen Leuten rum und brechen dann auf. Auf der Farmpad zur B1 sehen wir noch eine Nilgans.



Windhoek ist schnell erreicht und unser Weg führt uns zuerst ins Craftcenter. Hier bummeln wir stundenlang und erstehen wunderschöne bunte handbestickte Tischwäsche und ein paar andere schöne Sachen. In der ersten Etage links hinten beim Schmuck hätte ich noch ein Vermögen lassen können ....

Dann fahren wir zum NICE, in der Hoffnung was Leckeres zum Essen zu bekommen - leider hat es zu. Naja schade. Von aussen sieht es aber toll aus!!

Als Ausklang dieses wunderschönen Urlaubs entscheiden wir uns dorthin zurückzukehren, wo der Urlaub für uns begonnen hat: auf die Terrasse der Heinitzburg.



Auch heute entdecken wir wieder farbenfrohe Echsen.







Windhoek hat sich in den drei Wochen sehr verändert: vor uns liegt ein violetter Tupfenteppich, die Jacarandas blühen um die Wette!



Auch die Berge sind heute schöner zu erkennen, da es nicht so diesig ist.



Die Sachertorte schmeckt feinst, genau wie Heikos Eis. Irgendwie können wir uns gar nicht vorstellen gleich unser Auto abzugeben und morgen früh ins sicherlich nasskalte Deutschland zurückzufliegen, und ich bin traurig, dass diese wunderschönen drei Wochen nun vorbei sein sollen. Viel zu schnell ist die Zeit vergangen und ich würde jetzt gerne gleich nochmal eine Runde drehen.







Wir verabschieden uns vom netten Parkwächter, der sich noch an uns erinnert hat und dem sogar aufgefallen ist dass wir ein neues Auto haben. Unterwegs zu unserem Vermieter mache ich noch ein paar Bilder von Windhoek.








- wieder Echsen vor der Kirche -





Die Autoabgabe selbst entpuppt sich als recht unspektakulär und kurz. Die Chefin selbst ist da und entschuldigt sich nochmals für die Panne mit dem ersten Auto. Nach wenigen Minuten ist auch schon unser Taxi da, das uns zu unserer letzten Unterkunft dieser Reise fährt: der Airportfarm.

Direkt nach dem Flughafen geht links die Farmpad ab und wir werden sehr herzlich von Rotraud, Irmchen und Max Trümper begrüsst. Die drei haben uns schon erwartet. Uwe ist geschäftlich in Windhoek. Wir setzen uns zusammen, trinken Kaffee, Bier und mampfen Kuchen und erzählen von unserer Reise, es kommt mir vor als wären wir bei Freunden und würden uns schon ewig kennen. Dann zeigen Max und Rotraud uns das Farmgelände und den riesigen Autounterstand mit all den Schätzen, die hier untergestellt sind. Ach, jetzt hier ein Auto aussuchen und morgen wieder los, das wär was!

So ein eigenes Auto hat natürlich schon was. Man könnte es hier unterstellen und wüsste was man hat und würde Gepäck sparen, da man ja was drinnen lassen kann. Ausserdem könnte man bei günstigen Flügen direkt zuschlagen, sofern man Urlaub bekommt ..... *grml*

Ich erzähle Max dass ich ja schon immer einen Defender wollte, mein jahrelanger Traum. Max lacht mich aus und meint wenn ich mal in einem gesessen hätte würde ich diesem Traum nicht so nachhängen - kurzerhand setzt er mich auf den Fahrersitz in einen, der in der anderen Halle steht, knallt die Türe zu und amüsiert sich über mein erschrockenes Gesicht. Dann meint er grinsend: "und nun kurbel mal das Fenster runter!"

Mein linker Arm klemmt schon an der Türe und mit meinen Knien stosse ich gegen das Lenkrad. Ich versuche mich zu verrenken und schaffe es halbwegs, unter dem Gelächter der Aussenstehenden das Fenster runterzukurbeln. Toll! *g* .... Goodbye Defendertraum und herzlichen Dank Max fürs Desillusionieren! ..... 😄

Gefrustet quäle ich mich wieder raus. Max meint nur "und nun komm mal mit" und zeigt auf den Landcruiser, der wenige Meter weiter steht. Auch schick!
Ich nehme innen Platz und freue mich über das nette Platzangebot und die bequemen Sitze 😄

Ich beschliesse dass der besser zu meiner Körpergrösse passt und möchte jetzt also einen Landcruiser! 😛 Heiko verdreht dezent die Augen *g*

Nach einer Führung durch Haus und über den Hof machen wir uns kurz fürs Abendessen frisch und packen die letzten Sachen in die Koffer.
Irmchen erfüllt mir unbewusst noch einen Wunsch: ich komme doch noch an mein Oryx Stroganoff! 😄

Lecker lecker lecker .... als Nachtisch gibts dann noch Guavencreme. Wir sind in dieser Nacht die einzigen Gäste und unterhalten uns noch lange an diesem Abend. Irgendwann müssen wir aber dann doch ins Bett, denn morgen um 7 Uhr gehts ab zum Flughafen .....



Montag, 12.10.2009 - wenn Katzen sich freuen!

Nach einem leckeren Frühstück mit selbstgemachtem fantastischem Kudu-Rauchfleisch (kann mir da mal evtl. wer der mal dort ist was mitbringen?) fährt uns Max zum Flughafen. Unterwegs sehen wir noch ein paar Kuhantilopen. Am Airport treffen wir noch Uwe und quatschen noch ein bisschen, bis wir in die Boardingarea gehen.

Im DutyFree verbraten wir unsere letzten Dollar für eine Flasche Amarula und etwas Biltong. Dann dürfen wir auch schon an Board. Ich bin ziemlich traurig, freue mich aber auch schon auf meine Raubkatzen zuhause 🙂

Der Flug verläuft ereignislos und wir landen abends in MUC. Es regnet und hat 7 Grad ... ich will gar nicht raus! *g*

In der SBahn kriege ich meinen ersten Anfall von Zivilisationskoller .... und kriege kaum Luft. Die UBahn gibt mir dann den Rest, ich will nur noch raus. Tausende Menschen, es stinkt, es ist laut, es ist GRAUSAM.

Bei meiner Schwester die nächste Überraschung: sie ist nicht da, in der Kinderkrippe ihrer Tochter grassiert die Oink-Grippe und so ist sie mit ihr zu meinen Eltern nach Franken geflüchet. Zum Glück hat die Nachbarin den Wohnungsschlüssel, und so kippen den Inhalt unseres Koffers und der Reisetasche einfach in den Kofferraum meines kleinen Audis, weil da ja wieder kein Koffer und nix reinpasst. Ich nehme mir ein Reisebier mit und Heiko fährt uns auf ungewohnt rechter Strassenseite heil nach Hause.

Es ist 23 Uhr als wir daheim ankommen, und dann geschieht das grosse Wunder: kein einziger meiner Microtiger ist beleidigt! Normalerweise dauert es nach Urlauben 1-2 Wochen, bis sie sich wieder einkriegen und mich beachten, aber diesmal ist alles anders. Sie sind einfach nur glücklich uns wieder zu haben ... und so steht mir noch eine schlaflose Nacht bevor, eine Nacht in der ich von zwei glücklichen, schmusigen Katzen belagert werde. Nur meine Kunni .... die spielt mal wieder die ganz coole 😉

- ENDE -
Kurzes Resumee .... das war einer der schönsten Urlaube die ich je gemacht habe und mein erster grosser Urlaub mit Heiko.

Folgende Erkenntnisse haben wir dabei gewonnen:
- das Land ist ein absoluter Traum, die Menschen sehr nett und das Reisen auf eigene Faust supereinfach und angenehm
- wir haben uns super verstanden, auch in manchmal stressigeren Situationen und viel gemeinsam gelacht
- wenn man sucht, findet man meist, ausser es ist Bautzener Senf
- wir mögen das Campen sehr, allerdings nicht auf engen, vollen Campingplätzen ... wir lieben aber auch schöne, kleine Lodges
- das Essen unten ist ein Traum^^.
- und last but not least: WIR KOMMEN WIEDER! *g*

.... und ein liebes DANKE an alle die diesen Urlaubsbericht verfolgt haben. Ich hoffe er war trotz vieler Bilder und ausführlicher Beschreibungen nicht zu langatmig und hat euch ein bisschen Spass gemacht. 🙂
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
1'927 Beiträge · seit 200810. Jan. 2010 · #100
Servus Janet,

hat Riesenspass gemacht, eure Urlaubsreise zu begleiten. Wenn man auch viel Bekanntes entdeckt, es kommt immer wieder Neues hinzu 🙂

schöne Grüsse
Peter