Ein Monat durch Namibia - ausführliches Feedback

129 Antworten · 48,3k Aufrufe · gestartet 15. Juni 2009 von Australienfan
Bilder klein
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Gast27. Juni 2009 · #61
Hallo Australienfan ,

2. Versuch mit den Bildern. Wenn jetzt nicht klappt, geb ich auf1

Zur Erinnerung:


Ich kann Dir also leider keine Hinweise zur Verbesserung Deiner Fotos geben.

Ich bin für die Abteilung "Schappschüsse" zuständig!

Schnappschüsse sind nicht wiederholbar!

Deshalb braucht keiner versuchen, an meinen unnachahmlichen Bilder Kritik zu üben!


Wenn es mit dem herunterladen klappt, dann noch der Hinweis. Das Dünenbild ist aus dem fahrenden Auto ( ca. 100 km/h ). das sieht man vorn an der Graskante.
Themenstarter265 Beiträge · seit 200827. Juni 2009 · #62
Das mit dem Bilder dranhängen musste ich auch erst herausfinden: man kann sie unten mit "Durchuchen" von seiner Festplatte aussuchen. Damit das Bild angefügt werden kann darf es max 800 pix breit und max 800 pix hoch sein. Ausserdem muss die Dateigrösser kleiner als 150 KB sein.

Wie man Bilder mitten im Text integriert habe ich noch nicht herausgefunden.

Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2009
Gast27. Juni 2009 · #63
Letzter Versuch!
Beschreibung s.o.
Themenstarter265 Beiträge · seit 200827. Juni 2009 · #64
Du bist da mit 100 km/h lang? 🤩

Da ist ein Tempolimit von 60... aber wir sind auch 80 km/h gefahren, um rechtzeitig zu Sonnenaufgang in Sossusvlei zu sein. 😊

Die Düne 45 habe ich dann erst auf dem Rückweg fotografiert. Evtl. lasse ich das bei Gelegenheit auf Poster oder Leinwand drucken, das Originalbild hat 100 Megapixel...

Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2009
Themenstarter265 Beiträge · seit 200828. Juni 2009 · #65
22. Fishriver Canyon und Quivertree Forest
Ich stand am Morgen auf und musste mit Entsetzen feststellen, dass die Wolken nicht wie ich erhofft hatte verschwunden waren, sondern es noch mehr gab und dichter Nebel dazu kam.

Wir fuhren zum Fishriver Canyon, zahlten den Tageseintritt für den Zugang und dann der Schock: Wir standen direkt am Canyon - und konnten ihn nicht sehen. Die Sichtweite betrug nur wenige Meter. Ich hoffte, dass sich die Situation verbessern wird und wir fuhren auf einer 4x4 Strecke am Canyon entlang. Der Strassenzustand wurde immer schlimmer, es gab viele scharfkantige Steine und meine Befürchtung jetzt auch noch einen Reifenschaden zu haben, wuchs. Irgendwo auf der Strecke machten wir eine halbe Stunde Pause um im Wagen zu frühstücken. Als es danach immer noch nicht aufgeklart war, beschloss ich die Strecke abzubrechen. Denn selbst wenn am Ende ein toller Aussichtspunkt wäre - was nutzt das, wenn die Sichtweite nur ein paar Meter beträgt?

Auf dem Rückweg hat sich dann der Nebel zweiweise gelegt. Am Hauptaussichtspunkt konnte ich also wenigstens doch noch ein Foto von dem Canyon machen. Aber es ging nicht lange und es zog neuer Nebel auf. Wir beschlossen diesen Ort zu verlassen (es war mittlerweile 11 Uhr) und ich hoffte, dass das Wetter mit jedem Kilometer den wir nach Norden fahren, besser werden würde.

Über Seeheim und Keetmanshop ging es zum Quivertree Forest Camp. Dort kamen wir gegen 14 Uhr an. Wir statteten "Giants Playground" noch einen Besuch ab, doch es war immer noch recht bewölkt und so ohne Sonnenlicht wirkten auch die rötlichen Felsen eher fad und langweilig. Ich machte jedenfalls kaum Bilder.

Um 16.00 Uhr dann der Höhepunkt des Tages: eine Gepardenfütterung. Zu meinem Erstaunen durften wir mit in das Gepardengehege und konnten die Tiere aus 2 m Entfernung ohne lästige Gitterstäbe fotografieren. Der Himmel riss auf und ein Gepard lag sogar in der Sonne. Wer wollte konnte die Tiere sogar streicheln. Darauf habe ich dann aber verzichtet. So ganz geheuer waren die mir nicht. Wenn ich den Guide richtig verstanden habe, hatte es bislang aber nur zweimal einen Zwischenfall gegeben. Beide Male mit Kindern, da die durch ihre Grösse ins Beuteschema der Geparden passen. Desewegen dürfen Kinder nun nicht mehr in das Gehege.

Ein Bild von der Gepardenfütterung habe ich übrigens hier bereits online gestellt:
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&Itemid=80&func=view&id=104170&catid=10&limit=6&limitstart=12#104852

Gegen Sonnenuntergang ging ich in den Köcherbaumwald, der wirklich direkt neben der Campsite lag und versuchte einige Aufnahmen mit den Silhouetten der charismatischen Bäume zu machen.

Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2009
245 Beiträge · seit 200928. Juni 2009 · #66
Dein Bericht gefällt mir total gut. Schade, dass er sich vermutlich dem Ende nähert. Die Bilder von dem kleinen Himbajungen und das Panorama Bild mit der Düne 45 sind traumhaft schön.
Themenstarter265 Beiträge · seit 200829. Juni 2009 · #67
@Lio
Danke für das Kompliment - sowas motiviert weiter zu schreiben... aber Du hast Recht: sooooo viel kommt nun nicht mehr, der Reisebericht nähert sich jetzt langsam dem Ende.

Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
zuletzt bearbeitet 30. Juni 2009
Themenstarter265 Beiträge · seit 200829. Juni 2009 · #68
23. Fahrt zum Kgalagadi Transfrontier Nationalpark

Noch vor Sonnenaufgang ging ich wieder in den Quivertreeforest, um noch ein paar Bilder der Köcherbäume im ersten Sonnenlicht zu machen. Das war recht lohnend. Anschliessend fuhren wir 5 km zu "Giant's Playground". Diesmal schien die Sonne etwas und die Farben waren wesentlich schöner als gestern Nachmittag. Wir sahen massig Klippschliefer. Teilweise bis zu 7 Stück auf einen Schlag.

Anschliessend lag ein langes Stück Fahrt vor uns. Nach einem kurzen Einkaufsstopp im Spar in Keetmanshop ging es Richtung Grenze. Glücklicherweise war die Schotterpiste in einem sehr guten Zustand, so dass wir 70 fahren konnten.

An der Grenze mussten wir ein Formular ausfüllen, dass wir das Land wieder verlassen. Sowohl der namibianische Zöllner als auch der südafrikanische kontrollierte das Auto von innen. Gefragt wurde insbesondere nach Feuerholz. Auch wurde überprüft ob die Zulassung des Wagens identisch ist mit der Fahrzeugnummer im Motorraum. Die nehmen ihren Job ernst. Glücklicherweise waren wir die einzigen an der Grenze, es dauerte insgesamt rund eine halbe Stunde.

Über die anschliessende Strecke bis Twee Rivieren hatte ich katastrophales gelesen. Viele beschrieben sie als die schlimmste Strecke des ganzen Urlaubs und mit grauenhaftem Wellblech. Beide Reiseführer warnten beinahe vor der Strecke. Ich war sehr gespannt. Zu unserer Überraschung war die komplette Strecke von der Grenze bis Twee Rivieren mit einer neuen Teerstrasse angelegt. So kamen wir viel schneller vorwärts als unser GPS vorschlug. Unterwegs las ich meinem Mann aus dem Reiseführer vor, dass wir nun in die Kalahari, eine der trockensten Gegenden des südlichen Afrikas kämen.

In Twee Rivieren suchten wir uns eine Campsite und fuhren gegen 15.00 Uhr noch einige Kilometer am Flussbett entlang. Dabei sahen wir einige Geparden in sehr grosser Entfernung (also mit blossem Auge hätte ich sie nicht erkannt), die einen Springbok (?) erlegt hatten und dabei waren diesen zu verzehren.

Zurück im Camp bemerkte ich wie die Wolken immer mehr zu nahmen. Wieder hoffte ich, dass sie sich über Nacht verziehen. Im Restaurant von Twee Rivieren assen wir zu Abend. Die Preise waren auch hier für Schweizer Verhältnisse absolut ok.

Zurück auf der Campsite bemerkte ich die ersten Wassertropfen: es regnete in der Kalahari (und zwar in der Trockenzeit). Was Pflanzen und Tiere möglicherweise erfreut löste bei mir als leidenschaftlichem Hobbyfotograf grosse Besorgnis aus. Mal schauen wie das Wetter morgen wird...

Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2009
Themenstarter265 Beiträge · seit 200830. Juni 2009 · #69
24. Kgalagadi NP: Von Twee Rivieren nach Nossob
Es hatte die ganze Nacht geregnet - mal stärker mal weniger stark. Morgens sah es zwar kurz so aus, als wenn sich die Wolken auflösen wollten, aber dann kamen neue hinzu.

Wir fuhren im westlichen Flussbett nach Norden. Zu sehen gab es fast keine Tiere. Kein Wunder: Überall waren Pfützen und sie waren nicht auf die Wasserstellen angewiesen. Hin und wieder gab es ein paar entfernte Springböcke oder Oryx. Aber nichts das sich als Fotomotiv eignete. Auch während der Fahrt regnete es oft. Über die obere Dünenstrasse fuhren wir irgendwann Richtung Nossob. Aber auch im östlichen Flussbett hatte es so gut wie keine Tiere. Am Nachmittag fuhren wir zweimal nach Marie se Draai (?) - aber auch dort war nicht ein einziges Tier. Es war recht trostlos.

Ich liebe Erdmännchen und hatte den ganzen Urlaub gehofft hier ein paar Erdmännchen auf roten Dünen fotografieren zu können. Wir sahen in den Tagen im Park kein einziges Erdmännchen. Auch die Hoffnung mal einen männlichen Löwen zu sehen war gross - doch auch die wurde enttäuscht. Ich war ziemlich geknickt und bereute in den Park gefahren zu sein. Immerhin hatten wir einen Fahrttag hierher und übermorgen werden wir wieder einen Fahrttag heraus haben. Und für was? Die Ausbeute waren eine Handvoll Bilder mit nassen Geiern und Raubvögeln.

Die ersten Südafrikaner verliessen bereits den Park, denn bei diesem Wetter machte es wirklich keinen Sinn die nassen Schotterpisten entlangzufahren. Als der Regen gegen Abend immer mehr zunahm und Teile der Strassen unter grossen Pfützen verschwanden schlug mein Mann vor, auf den Bitterpantrail, den ich morgen machen wollte, zu verzichten und den Park so schnell wie möglich über die Dünenstrasse zu verlassen. Denn, falls es weiter so regne sei nicht klar, ob wir in zwei Tagen überhaupt noch rauskämen. Ich wollte bleiben - die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht ist es ja morgen wieder schön.

Am Abend übernachteten wir in Nossob. Es regnete noch immer. Was für ein Glück mussten wir kein Zelt aufstellen und konnten im Auto übernachten. Wir assen noch ein paar Scheiben Brot zu Abend und gingen relativ früh ins Bett. Der Regen prasselte auf das Dach und was blieb war wieder nur die Hoffnung, dass es am nächsten Morgen besser sei.

Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
zuletzt bearbeitet 30. Juni 2009
Themenstarter265 Beiträge · seit 200802. Juli 2009 · #70
25. Von Nossob nach Bitterpan
Die Wolken waren immer noch nicht verschwunden. Wir fuhren morgens nach Marie se Draii - aber wie auch am Vortag gab es nahezu keine Tiere. Die einzige Fotoausbeute während drei Stunden Fahrt waren ein paar Geier.

Zurück in Nossob bemerkte ich, dass im hinteren Teil des Campingplatzes eine kleine Kolonie von Erdhörnchen lebte sowie ein paar Mungos. Da sich ja sonst keine Tiere blicken liessen, fotografierte ich eine Stunde lang die Streifenhörnchen.

Um 13.30 Uhr kauften wir in Nossob noch eine kleine Flasche Amarula, dann machten wir uns auf den Weg zum Bitterpan Camp. Es ist eine 4x4 Strecke quer über die roten Dünen der Kalahari. Maximal vier Autos pro Tag sind auf dieser Strecke zugelassen. An einigen Stellen gab es heftiges Wellblech mit sehr langen Frequenzen. Das Auto schaukelte wie ein Schiff im Orkan. Grössere Tiersichtungen gab es auch hier nicht. Mal ein einzelnes Oryx, mal ein Vogel. Während der Fahrt lockerten sich die Wolken und hin und wieder schaute mal ein kleines Stück blauer Himmel hervor.

Für die 54 Kilometer benötigten wir rund zwei Stunden. Drei Autos waren bereits da - also waren wir die letzten. Die anderen drei Paare waren alle im Rentenalter und kamen alle aus Südafrika. Heute ist die einzige Nacht, in der wir nicht im Auto sondern in einer Cabin schliefen. Am Spätnachmittag machten wir gemeinsam mit zwei bewaffneten Rangern einen Spaziergang zur Lehmpfanne und auf einen kleinen Hügel. Der Ranger erzählte uns einiges über Tierspuren und über die Pflanzen dort. Offenbar ist dieser Ausflug etwas besonderes, angeblich findet der nur selten statt. Zurück im Camp gruppierten wir uns um das Lagerfeuer. Es war ein hochinteressanter Abend mit vielen Infos rund um Südafrika. Selten sind wir in diesem Urlaub so spät ins Bett. Auch wenn ich den Kgalagadi Park als die grösste Enttäuschung des Urlaubs empfand, so war doch dieser Lagerfeuerabend in Bitterpan trotzdem einer der schönsten Abende der Reise.

Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
zuletzt bearbeitet 02. Juli 2009
594 Beiträge · seit 200603. Juli 2009 · #71
Hi Tatjana,

schade, daß bei Euch so manches ins Wasser gefallen ist.:-( Dann müßt Ihr wohl doch nochmal nach Namibia:) Das Foto von dem Dassie ist einsame Spitze, aber auch die anderen sind super.
Bin schon auf die Fortsetzung gespannt, vielleicht hat der Kgalagadi doch noch etwas zu besonderes zu bieten? Würds euch wirklich gönnen.

LG
AfricanDreams
Reisebericht April 2008
29 Beiträge · seit 200903. Juli 2009 · #72
Toller Reisebericht und traumhafte Fotos. Aber Du betreibst natürlich auch wirklich einen Aufwand wie ein Profi. Vielen Dank hierfür. ( Und ich rege mich immer schon auf, wenn meine Frau einen Kompakt-Foto mitnimmt......);)
Themenstarter265 Beiträge · seit 200804. Juli 2009 · #73
@AfricanDreams
Danke für Dein Feedback. Es ist schön zu lesen, dass jemand den Bericht liest und Freude daran hat, dann rentiert sich der Aufwand. Was ist eigentlich ein "Dassie"?


26. Von Bitterpan bis Bagatelle
Heute hat mein Mann Geburtstag. Meine Hoffnung auf schönes Wetter wurde schon wieder enttäuscht. Der Himmel war wieder völlig bedeckt und wolkenverhangen. Kurz nach Sonnenaufgang verliessen wir Bitterpan. Der zweite Teil der Strecke war schneller geschafft als ich gedacht hatte. Schon nach knapp zwei Stunden waren wir wieder auf der Hauptachse im westlichen Flussbett. Leider war auch hier nichts zu sehen. Ein Vogel (Sekretär) in grosser Entfernung und ein paar entfernt grasende Springböcke war alles was es zu sehen gab. Also entschlossen wir uns diesen Park zu verlassen. Der Abstecher in den Kgalagadi Park war ein ziemlicher Flop (mit Ausnahme von dem Abend in Bitterpan). Selbst wenn es hier Tiere hätte, wären sie vermutlich deutlich weiter weg als z.B. in Etosha.

Wir fuhren wieder über die namibianische Grenze (wo wir Border Cross Charge zahlen mussten) und dann kam die wundersame Wandlung des Wetters: keine 10 Minuten nachdem wir die Grenze überquert hatten verschwanden beinahe alle Wolken. Schon komisch. Vor drei Tagen hatten wir in Namibia auch tolles Wetter aber einige Kilometer nachdem wir die südafrikanische Grenze überquert hatten begann es immer mehr zuzuziehen. Südafrika wird uns als ein Land in Erinnerung bleiben, in dem es dauernd regnet.

Unser Ziel war die Bagatelle Kalahari Game Ranch rund 300 km hinter der Grenze. Unterwegs hatten wir die dritte Reifenpanne. Es war wieder der Reifen, der im Kaokoveld bereits geflickt wurde. Ich hatte dem nie so recht getraut. Sicher war es auch diesmal wieder ein Materialfehler vom Schlauch. Mittlerweile waren wir routiniert im Reifenwechsel - das ganze dauerte weniger als 20 Minuten. Diesmal taten wir den brandneuen Reifen von TrendTyre drauf. Übrigens: so ein Geländewagenrad ist verdammt schwer. Weder mein Mann noch ich hätten das alleine heben können. Das ging definitiv nur zu zweit.

Nach insgesamt gut neun Stunden Fahrt kamen wir in Bagatelle an. Uns erwartete eine tolle Campsite mit eigenem Bad. Das Personal war ultra-freundlich und wir haben uns sofort wohl gefühlt. Im Hauptgebäude gab es eine sehr gemütliche Bar mit grosser Bibliothek. Wahrlich eine tolle Atmosphäre. Mit einem Hunters (einer Art Apfelwein) stiessen wir auf den Geburtstag von meinem Mann an. Am Abend haben wir in der Lodge zu Abend gegessen. Es gab ein ausgezeichnetes 3-Gänge-Menü. Ausser uns waren nur vier weitere Gäste dort. Für den nächsten Morgen hatte ich einen Game Drive gebucht.

Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
zuletzt bearbeitet 04. Juli 2009
32 Beiträge · seit 200904. Juli 2009 · #74
Hallo Australienfan,

der Aufwand weiter zu schreiben lohnt sich auf jeden Fall. Ich bin auf die nächste Folge und das nächste Foto immer noch so gespannt wie am Anfang.
Es ist wirklich schade, daß es dem Ende der Reise zugeht.
Können wir irgendwannd mehr Deiner tollen Fotos sehen, wenn sie bearbeitet sind?
Würde mich sehr freuen.

Gruß
Helen
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594 Beiträge · seit 200604. Juli 2009 · #75
Was ist eigentlich ein "Dassie"?
Damit meinte ich den Klippschliefer. In Südafrika und Namibia sagt man auch Rock Dassie dazu. Es ist so schade, daß der KTP (den wir so sehr mögen und sich für uns beide Male von seiner besten Seite gezeigt hat)für Euch so enttäuschend war.

LG
AfricanDreams
Reisebericht April 2008
221 Beiträge · seit 200804. Juli 2009 · #76
Hallo Tatjana!

Ich habe alles mit großem Interesse gelesen, besonders KTP war für mich interessant, weil ich in 2 Monaten auch diese Strecke fahren werde, inkl. Bitter Pan. Was ich aber nicht verstehe ist, wie zu dem Gepardenfotos im KTP gekommen bist, wenn Du, wie Du sagst, fast keine Tiere gesehen hast?
Hast Du so ein Mörder-Tele, dass Du sie fotografien konntest, obwohl sie mit bloßem Auge kaum erkennbar waren?
Liebe Grüsse
Inimu
245 Beiträge · seit 200904. Juli 2009 · #77
Nach wie vor bin ich ganz begeistert von Deinem Bericht.

Danke, dass Du Dir die viele Arbeit gemacht hast.

Weitere Fotos würden mich auch sehr interessierten.
Themenstarter265 Beiträge · seit 200804. Juli 2009 · #78
@Inimu
Die Geparden (am allerersten Nachmittag als es noch nicht geregnet hat) waren die einzigen besonderen Tiere, die es zu sehen gab. Aber sie waren wie gesagt sehr weit weg. Ich habe sie nur gesehen, weil da noch ein paar andere Autos waren. Dann haben wir geschaut, was die alle mit dem Feldstecher beobachten und da waren die drei Geparden im Gras. Aber von blossem Auge hätte ich nicht einmal sagen können, ob es Geparden oder Löwen sind. Das waren ein paar Flecken die sich im Gras bewegt haben. Ich fotografiere mit einer professionellen Fotoausrüstung und entsprechendem Tele - so konnte ich wenigstens auf den Bildern sehen, was es für Tiere waren.

Grosser Reisebericht meiner 1. Namibia-Tour mit vielen Fotos: http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.html266-mit-rotel-9000-km-durch-das-suedliche-afrika.html
zuletzt bearbeitet 04. Juli 2009
31 Beiträge · seit 200804. Juli 2009 · #79
Hallo Australienfan,

auch ich bin schwer begeistert von dem Bericht und den Fotos. 🙂

Deine Schilderung vom KTP erinnert mich ein bißchen an unser erstes Mal vor ein paar Jahren. Es war eigentlich auch Trockenzeit, aber es regnete ebenfalls 3 Tage. Dann sind wir geflohen. 😐

Letztes Jahr haben wir es dann wieder versucht und es hat uns super gefallen. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen.

Sieh es einfach als Anlass nochmals wiederkommen zu müssen ! 😉

Viele Grüße

kalkheuvel
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245 Beiträge · seit 200904. Juli 2009 · #80
Könntest Du noch etwas zu Deiner Kameraausrüstung schreiben? Und wie Du sie vor dem vielen Sand/Staub geschützt hast?