Dank Dir wird meine Sehnsucht und meine Neugier noch viel grösser. Sehr schön und intressant geschrieben...und noch die super tollen Bilder....
Liebe Grüsse Karin
CACaro8032 Beiträge · seit 200926. Juni 2009 · #42
Hallo Australienfan!
Auch wir sind in gut 5 Wochen für drei Wochen in Namibia unterwegs und hoffen auf genau so tolle Bilder wie ihr sie habt!!!!
Ein Mega-super Bericht!!!
LG, Carola
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200826. Juni 2009 · #43
@Volker Bei Arch Rock waren wir auch (am nächsten Morgen nachdem wir bei der Blutkuppe übernachtet hatten). Wir haben für die Strecke aber nicht 30 Minuten sondern anderthalb Stunden gebraucht.
Und was das Deadvlei angeht... ein bisschen ist mein Mann schuld. Der war an dem Tag völlig unmotiviert und ihm war jeder Schritt im Sand ein Schritt zu viel. Dadurch habe ich mich etwas zu früh zum Umkehren verleiten lassen. Das bereue ich sehr. Allerdings ist er auch den ganzen Urlaub viel am Steuer gesessen (über ca. 6 Stunden jeden Tag), deswegen stand es ihm zu auch mal einen Tag etwas schlapp zu sein. Natürlich ärgere ich mich auch über mich selbst. Sonst drucke ich von allem einen zusammengesetzten Screenshot aus Google Earth aus, damit wir uns vor Ort besser orientieren können - und ausgerechnet von da habe ich das nicht gemacht, weil ich sicher war, dass es dort doch genug Wegweiser und gutes Kartenmaterial am Parkeingang geben müsste. Schliesslich ist es die Top-Destination des Landes.
@inimu Die Weitwinkelbilder sind alle mit einer Canon EOS 5D Mark II mit einem Canon 24-70 2.8 USM L Objektiv gemacht. Die Zoomaufnahmen alle mit einer Canon EOS 50D mit einem Canon 100-400mm USM L. (Die 50D Ist für Zoomaufnahmen besser wegen dem Cropfaktor, allerdings gibt's nur bei sehr niedrigen ISO-Werten gute Bilder). Die Aufnahmen von der Living Desert Tour sind mit der 5D Mark II und dem Sigma 150mm 2.8 Makro. Das produziert natürlich grosse Datenmengen, gesichert haben wir jeden Abend uf drei unterschiedliche 500 GB HDs.
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200726. Juni 2009 · #44
Hallo Tatjana,
ups, habe ich den Absatz zum Rock Arch glatt übersehen. Aber den Bogen kenne ich, wir hatten leider etwas Schleierwolken am Morgen, am Tag zuvor kamen wir - wie üblich - recht spät an und das Licht gab nicht mehr soviel zum Fotografieren her. Dafür hatten wir bei Nacht einen überwältigenden Sternenhimmel aufgespannt bekommen, nur das Feuer knackte, der Potjie kochte vor sich hin - traumhaft.
Ich weiss, was Du mit den scharfen Steinen meinst, wir haben offensichtlich eine bessere Route durch diesen reifentechnisch bedenklichen Abschnitt gefunden - reines Glück. Uns lief die Zeit bis zum Sonnenuntergang davon, wir mussten schnell entscheiden, aber nicht rasen. Auf dem Rückweg am nächsten Morgen gab es noch einige Fotostopps.
Hallo zusammen,die Bilder sind wirklich gigantisch. Die Verhauer in Sachen Orientierung aber auch. Ich ziehe daraus die Lehre : kein GPS so lange wie möglich und nicht bei Entfernungen unter 1,1 km. Der Weg auf den big daddy ist sehr lohnend. Das schlimmste war für uns, der Rückweg durch das Dead vlei, wegen der Hitze,denn oben wehte bei uns ein laues Lüftchen. (Mai) Schon deshalb müsst ihr nochmal hin. Und für alle anderen Fans, die jetzt Respekt vor dem Aufstieg ins Bushmannparadies an der Spitzkoppe haben,es ist nicht so schlimm mit dem Auf-und Abstieg und der Blick bzw. eine Wanderung dort oben sehr lohnend. Die Ketten reichen als Geländer aus und oben kann man herrlich wandern. Wir werden Ende September auch wieder dort sein. Mutsel
Das Special Photo Permit gibt's (nur im Voraus) bei Lüderitz Safari und Tours in Lüderitz. Man kann es nicht am Eingang von Kolmanskop kaufen.
Man kann auch zu zweit rein, aber dann müssen beide den Spezialtarif zahlen. Egal, ob man fotografiert oder nicht. Hat uns für zwei Personen 300 N$ gekostet.
Danke für die Info 😉
Ich werde dann auch mal Google Earth für das Deadvlei zu Rate ziehen. Schade, dass es so schlecht ausgeschildert ist. Ich hoffe wir finden das Deadvlei und auch Big Daddy 🙂 Gibt es denn gar kein Kartenmaterial für die Sossusvleiregion am Parkeingang?
Danke Tatjana für die schnelle Antwort bezüglich Deiner Fotoausrüstung. Darf ich nocheinmal meine Frage über die Schwierigkeiten bei der Einfahrt in den Etosha N.P. nach der Übernachtung auf Onguma wiederholen. Liebe Grüße Inimu
Giraffen78 Beiträge · seit 200926. Juni 2009 · #48
Hallo Australienfan
wegen den Fototipps, das war so eine generelle Frage, habe gar nicht viel nachgedacht. Die FAQ darüber habe ich gelesen. Ich fotografiere nicht (mehr) sehr oft, habe nun aber doch eine DSLR. Aber mit fehlt eindeutig die Erfahrung, und habe etwas Angst, dass ich zu Hause feststelle, dass die Bilder nicht so toll sind. Vielleicht gibt es ja Einstellungen, die in Namibia besonders geeignet sind oder unbedingt vermieden werden müssen, z.B. wenn man zu den "falschen" Zeiten unterwegs ist oder so.
Grüsse von den Giraffen
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200826. Juni 2009 · #49
@inimu Wir sind am 18. Mai um 13.30 Uhr in Etosha am westlichen Tor angekommen. Die Uhrzeit wurde notiert. Es hiess, dass die Parkgebühr jeweils für 24 Stunden gilt. Das war perfekt, denn wir wollten bis zum 21. Mai bis ca. 10.00 Uhr bleiben. Damit wären es drei Tage (da wir ja den Park vor 13.30 Uhr wieder verlassen).
Soweit so gut: Die letzte Nacht verbrachten wir allerdings nicht in Namutoni sondern in Onguma und mussten so den Park verlassen. Dabei muss man auch die Eintrittskarte, die bezeugt seit wann man drin ist, abgeben. Das heisst, ich hätte für den letzten Vormittag eine neue Tageskarte bezahlen müssen, obwohl unsere alte eigentlich noch bis 13.30 Uhr gegolten hätte (falls wir nicht aus dem Park herausgefahren wären).
Es hat extrem viel Überzeugungskraft und Verhandlungsgeschick gebraucht, um die Wärter an beiden Toren davon zu überzeugen uns mit der "alten" Eintrittskarte noch mal in den Park zu lassen bzw. davon, dass wir nicht nachzahlen müssen.
Hallo Australienfan, auch von mir, wie schon so vielen vor mir, Kompliment zu diesem Bericht. Kurzweilig, informativ und dann auch noch so schöne Fotos. Hoffendlich sehen wir mal mehr davon.
Habe aber auch noch eine Frage zu der D50. Habe geplant sie mir zu kaufen. Ab wann fängt das Rauschen an?
@Australienfan: Wie kommt es, das der Elefant in einem Streifen grünen Grases steht und das Gras im Hintergrund ist gelb/ vertrocknet? Schatten, Photoshop, war es in echt so? Freu mich weiter auf Deine Berichte und Fotos. Tolles Elefantenbild! Darf ich eine kleine Anmerkung machen? Ich glaube, wenn Du von dem schönen blauen Himmel etwas mehr aufs Bild genommen hättest, hätte das Foto noch mehr gewonnen, oder?
Grüße Kofferfisch
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AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200827. Juni 2009 · #52
@Helen So ausführlich habe ich die Hochiso-Bereiche der 50D gar nicht getestet. Für meinen Geschmack ist bei ISO 400 schon zu viel Rauschen. Aber ich fotografiere seit Jahren mit Vollformat und bin daher ein niedriges Rauschlevel gewöhnt.
Ich habe daher fast ausschliesslich mit ISO 100 und 200 fotografiert. Wenn wenig Licht zur Verfügung steht nehme ich die 5D Mark II.
@Kofferfisch Das mit dem Gras war echt so. Ich war ja unmittelbar gegen Ende der Regenzeit da. Da gab es in der Tat noch einzelne Streifen, die grün waren. Warum das von einem Meter auf den nächsten wechselt - keine Ahnung. Liegt vielleicht am Wasserreichtum im Boden. Das die Bilder mit Photoshop nachbearbeitet sind ist bei mir eine Selbstverständlichkeit. Aber ich färbe da nicht einzelne Streifen im Gras grün sondern arbeite insgesamt etwas Kontrast heraus, mache die Bilder etwas knackiger und schärfe natürlich nach.
Was den Himmel anging, so hatte ich bei dem Bild oben versucht den Elefant so formatfüllend wie möglich zu fotografieren. Natürlich habe ich aber noch mehr Bilder dieser Serie, in der auch Himmel zu sehen ist.
schöne Fotos. Kompliment. Irgendwann gibt es vermutlich ein paar mehr davon auf deiner Website?
Natürlich ärgere ich mich auch über mich selbst. Sonst drucke ich von allem einen zusammengesetzten Screenshot aus Google Earth aus, damit wir uns vor Ort besser orientieren können
U.a. für die Orientierung in Dead Vlei und Hidden Vlei hatte ich mir vor der Namibiareise 2007 eine Mobilversion von Google Earth (http://www.mgmaps.com/ ) auf dem Mobiltelefon installiert und die entsprechenden Satellitenbilder von Google Earth in maximaler Auflösung vorher in den Cache auf eine 2GB-Speicherkarte gepackt. Mittels Bluetooth-GPS-Empfänger konnte ich mir dann zusätzlich meine aktuelle Position auf den Satellitenbildern anzeigen lassen. Sehr hilfreich. Theoretisch. Praktisch war das nicht ganz so hilfreich. Es war dort schwierig, die Bilder aus der Satelliten-Perspektive mit unserer sehr flachen Perspektive auf die Landschaft abzugleichen. Außerdem waren die Google-Bilder damals schon einige Jahre alt und die Dünen wandern ja auch ein bisschen.
Hollo, also "fototechnisch" ist das Elefantenbild mit Giraffen im Hintergrund nicht viel wert. Zu dem "grün". Man sieht, es handelt sich nicht um Gras, sondern um Gewächse/ Sträucher.
Viele Grüße
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200827. Juni 2009 · #56
@ Pirnaer Jetzt hast Du mich (als jemanden der beruflich täglich über 12 Stunden mit Fotos arbeitet und ein Schulungsinstitut über Bildbearbeitung leitet) aber sehr neugierig gemacht: Nach welchen Kriterien entscheidest Du denn wie viel ein Bild "fototechnisch" Wert ist? Könntest Du mir bitte einige Deiner Bilder, die Du für fototechnisch wertvoll hältst, verlinken?
Und hier geht's weiter im Bericht:
22. Vom Aus zum Fishriver Canyon Heute lag eine lange Fahrt vor uns. Daher starteten wir wieder vor Sonnenaufgang. Kurz nach Aus, auf der Asphaltstrasse Richtung Rosh Pinar, erlebten wir einen schönen Sonnenaufgang. Obwohl es eine toll gepflegte Asphaltstrasse war, fuhren wir nicht allzu schnell (ca. 75). In Rosh Pinar war unser erstes Ziel Trend Tyre, um einen neuen Reifen zu kaufen. Das klappte auch hervorragend, noch ein Telefonat mit Bobo-Campers, um die Garantie einzuholen, dass die Kosten für den Reifen übernommen werden - und alles war geklärt. Das ganze zog sich allerdings irgendwie in die Länge und obschon der Reifen nicht montiert werden musste (wir haben ihn als neues Reserverad genutzt) dauerte das ganze knapp eine Stunde und wir waren von ca. 9 - 10 Uhr bei der Werkstatt.
Anschliessend kauften wir im Supermarkt noch ein paar Lebensmittel ein. Dann ging's weiter auf einer der angeblich schönsten Strecken des Landes. Leider zogen immer mehr Wolken auf und als wir den Oranje erreichten war das Wetter grau in grau. 🙁
Die Strecke, die eigentlich ein Highlight der Reise werden sollte, war so eher unattraktiv. Entsprechend habe ich auch kaum fotografiert. Die Szenerie wäre schon schön gewesen; es gab eine Menge zerklüftete Berge und auf der rechten Seite der wasserführende Grenzfluss zu Südafrika. Aber so völlig grau fehlte dem ganzen einfach der Kontrast.
Schliesslich fuhren wir noch einige Kilometer durch das Gamchabtal, das wir um kurz vor 14.00 Uhr erreichten. Auch von hier hatte ich tolle Bilder gesehen - aber bei dem Licht war einfach nix tolles zu machen. Am Spätnachmittag kamen wir nach rund 10 Stunden Fahrt am Canyon Roadhouse an. Wir bekamen einen Campingplatz mit Strom, erlebten wieder einen schönen Sonnenuntergang und gingen im Canyon Roadhouse zu Abend essen. Die Preise waren für Schweizer Verhältnisse sehr fair, das Essen ausgezeichnet und die Portionen anständig. Auch das Ambiente im Roadhouse war toll. Zahlreiche Autoteile schmückten die Wände und in der Bar waren überall deutschsprachige Autoreklamen aus den 60er (?) Jahren.
Nach dem Essen ging ich noch für eine Stunde ins Internet (was relativ teuer war), um Firmenmails zu checken. Ich glaube ich bin noch nie in meinem Leben so laaaaaaaaaangsam gesurft. Ich habe auch diese Forumsseite aufgerufen und der Aufbau dieser Seite hat über zwei Minuten gedauert 🤩
Abends hoffte ich inständig, dass sich die Wolken, die uns den ganzen Tag begleitet hatten, über Nacht verziehen, so dass wir morgen früh den Fishriver Canyon in tollem Licht haben. Dass alles noch viel schlimmer werden sollte, ahnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht...
wer Bilder zum "aufpeppen" seiner Berichte ins Netz stellt, der sollte bei Kritik zur Qualität der Bilder nicht die beleidigte Leberwurst spielen und seine großartige Qualifikation anführen. Auch große Künstler produzieren nicht immer große Kunst!
Das Bild des Elefanten zeigt schlicht und einfach einen "Fleischberg", ohne großen Ausdruck.
Ich habe nicht vor, hier eine Diskussion über Tier-Fotografie anzufangen. Ich bin kein großer Fotograf. Aber, Du kennst ja sicher die Sache mit den Koch und der Bewertung.
Um doch nochmal konkret zum Thema "Ausdruck" zu kommen, verweise ich auf die Bilder von "siggi". Er sagt ja selber, ich bin nicht sein Freund, aber zu seinen Bilder sage ich " fototechnisch" Klasse!
Viele Grüße
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200827. Juni 2009 · #59
@Pirnaer Ich bin nicht beleidigt, sondern wie ich geschrieben habe "neugierig" - allein schon aus beruflichen Gründen; denn ich habe diese Woche 4 Schulungen geleitet, in denen es darum ging, Bilder "fototechnisch" wertvoller zu machen. Vielleicht hast Du ja ein paar konstruktive Tipps für mich?
@Peter Ja, ich hatte eine All-Inclusive-Versicherung inkl. Reifen und Glas mit 0$ Selbstbehalt. Ist allerdings nicht ganz günstig gewesen, ich glaube wir haben für den Wagen über 1000 Euro pro Woche bezahlt.
Hallo Australienfan, ich will ja die "Fomies" mit unserem Disput micht langweilen. Aber wie höfliche Leute sind, nochmal eine Antwort. Außerdem ist es Wochenende und das Wetter bescheiden und wir sehen die Sache ja alle hoffentlich entspannt.
Ich habe eines Deiner Fotos kritisiert. Ich bin kein Foto"künstler". Ich kann Dir also leider keine Hinweise zur Verbesserung Deiner Fotos geben. Ich bin für die Abteilung "Schappschüsse" zuständig!
Schnappschüsse sind nicht wiederholbar!
Deshalb braucht keiner versuchen, an meinen unnachahmlichen Bilder Kritik zu üben!
Wenn es mit dem herunterladen klappt, dann noch der Hinweis. Das Dünenbild ist aus dem fahrenden Auto ( ca. 100 km/h ). das sieht man vorn an der Graskante.