Erstes Mal Afrika - September 25 (19 Tage)

12 Antworten · 1'544 Aufrufe · gestartet 15. Dez. 2024 von Zebraton
Bilder klein
Antworten
Themenstarter5 Beiträge · seit 202415. Dez. 2024 · #1
Nun ist es soweit. Ich hab viel bisher mitgelesen und sehr viel Infos und Tips in unsere Reiseplanung für Namibia im Sept. 25 einfließen lassen.

Doch erstmal kurz zu mir:
bin der Thomas 29J aus dem schönen Allgäu. Nicht ganz reiseunerfahren (balkan, Amerika mit meinem Landy 2,5 Jahre), zieht es mich jetzt doch auch mal nach Afrika allerdings für etwas weniger lange zeit (19 Tage) und Mietwagen, da ich wieder ein festen Job hab.
Zusammen mit meiner Freundin die ehr weniger Reiserfahrung hat wollen wir im Sept. nach Namibia. Eine Mischung aus Dachzelt camping und Lodges dachte ich wären eine guter Einsteig, da wir beide noch nie mit wilden Tieren zusammen gecampt haben 🙂

Seit Eingen Wochen planen wir die Route. Flüge sind schon gebucht nach Windhuk. Mietwagen stehet noch aus. Vermutlich buchen wir den die kommende Woche. Da wollte sich die Dame noch über die Deckungssumme der Versicherung erkundigen. Es bleibt spannend.
Den thread zu Ersttäter Routen habe ich schon gelesen und einfließen lassen in die Routen Planung, sowie die Tips für mehrere Nächte an einer Attraktion.

Hier mal ein paar details und Überlegungen zu der Route. Ich würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere noch eine Tip oder Ergänzung hat, die wir eventuell als Nubiees nicht beachtet haben 🙂

Reisezeit ist von 11.9.25 Ankunft WHK um 7 Uhr. Abflug am 29.9 Abends.

Plan A:
Tag 1: Windhuk Sachen erledigen (SIM Karte, Essen, Auto, eingrouven in linksverkehr) dann zum Obo Rest camp (Okahandja)
Tag 2-4: Spitzkoppe Nachmittag weiter zu Erindi
Tag 5: Erindi game reserve
Tag 6: Okonjima
Tag 7: Etosha Olifrantrus camp
Tag 8: Okankuejo camp
Tag 9: Halali Camp
Tag 10: Tsumeb
Tag 11: Fahrtag nach Bwabwata NP
Tag 12: Bwabwata NP
Tag 13: Bwabwata NP
Tag 14: Fahrt nach Khaudum NP
Tag 15: Khaudum
Tag 16: Khaudum NP Mittgas Richtung Waterberg Plateau
Tag 17: Waterberg Plateau
Tag 18: Waterberg Plateau Nachmittag Richtung Ombo Restcamp
Tag 19: Windhuk

Zu fahrende Km wäre es ca. 3.200km ohne große Umwege 35h laut google Fahrzeit.

Zwecks der vielen Anmerkungen in andere Threads wegen der Distanzen hab ich ein wenig Angst, dass das etwas ausartet und ob sich der Abstecher Richtung Okavango lohnt. Ist ja doch eine Gehörige schleife in den Osten. Vielleicht kann jemand der dort war da mal eine kurze Einschätzung geben.
Oder ob es nicht besser wäre (grade weil wir Namibia Anfägner sind) sich eher im Westen und an die Küste zu begeben.
Das wären weniger km und man hätte mehr zeit zum schauen 🙂 und würde weniger im Auto sitzen.
Wir wollen jedenfalls viele Tieren sehen. Also vor allem Tiere. Schon auch Wüstenfeeling aber stundenlange Wüste rechts und links würde uns für 2 Tag reichen.
Ich hatte gehofft mit dem Abstecher ins Okavango mehr Tiere sehen zu können. Aber ich war noch nie dort. Vermutlich gibt es im Westen auch Tiere ohne Ende?!

Alternative Route könnte so aussehen:

Plan B:
Tag 1: Windhuk Sachen erledigen (SIM Karte, Essen, Auto, eingrouven in linksverkehr) dann zum Obo Rest camp (Okahandja)
Tag 2-4: Erindi game reserve
Tag 5: Okonjima (evlt auch 2 Tage)
Tag 6: Waterberg
Tag 7: Waterberg
Tag 8: Etosha Halali Camp
Tag 9: Etosha Okankuejo camp
Tag 10: Etosha Olifrantrus camp
Tag 11: Kalahari (Hobatere Concession)
Tag 12: Kalahari (Palmwag)
Tag 13: Skeleton Coast
Tag 14: Skeleton Coast
Tag 16: Swakopmund (moon Landscape, Walfischbucht)
Tag 14: Swakopmund
Tag 15: Spitzkoppe (Übernacht)
Tag 16: Spitzkoppe
Tag 17: Sandwish Harbour
Tag 18: Naukluft NP zurück nach Windhuk
Tag 19: Windhuk

im Vergleich zur ersten Route sind es mit dieser Route ca. 2500km

Ich würde mich riesig freuen, wenn sich der ein oder andere dazu äußern konnte vielleicht ein Tip auch wegen der Distanzen und Aufenthaltsdauer an den einzelnen Stationen 🙂 oder besondere Sachen die auf dem weg liegen und ich noch nicht auf dem Schirm hab.

vielen Dank
Nadja und Thomas 😎
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2024
635 Beiträge · seit 202315. Dez. 2024 · #2
Hallo Nadja und Thomas,

ich habe mir gerade mal eure zweite Option angeschaut. Da ihr Erindi, Okonjima und Etosha auf eurer Tour habt, habt ihr schon mal sehr gute Tiersichtungsmöglichkeiten.
Mir erschließen sich jedoch die einzelnen Stationen in der Reihenfolge nicht so ganz.

Wollt ihr vom Waterberg aus nach Olifantsrus? Zu welchem Gate plant ihr da, in den Etosha zu fahren? Das ist sicherlich eine eher ungewöhnliche Idee und auch eine große Etappe. Aber vielleicht noch eher machbar als die nächsten.
Von Halali soll es in die Kalahari gehen. Wohin genau? Im Norden oder runter in den Süden? Wenn ihr zB Richtung Bagatelle fahrt und dann wieder zur Skeleton Coast, das ergibt nicht wirklich einen Sinn. Vielleicht meinst du aber eine andere Ecke und magst mal den Ort oder die Unterkunft dazu schreiben?
Bei Swakopmund bin ich auch etwas unsicher, was du genau meinst. Bleibt ihr über Nacht in Swakopmund und würdet nur einen Tagesausflug zur Spitzkoppe einbauen? Ich würde euch empfehlen, an der Spitzkoppe zu campen, da habt ihr sicher mehr davon. Würde ich persönlich aber dann anders in die Route einbauen. Denn dann wieder zurück zur Sandwich Harbour Tour macht ja nicht wirklich Sinn.
Und zu Tag 18: Plant dort 2 Nächte ein, sonst lohnt sich die Fahrerei von Swakopmund aus nicht. Und es ist wirklich herrlich dort!

Habt ihr schon überlegt, die Tour zu drehen? Wir sind erst zum Ende im Etosha etc. gewesen, war einfach ein absolutes Highlight, wenn man auf Tiersichtungen aus ist. Das sind jetzt einfach mal ein paar Gedanken einer Ersttäterin, die selbst noch nicht so viel Erfahrung hat, aber immerhin "schon" die zweite Tour geplant hat 😄

Den Abstecher bei Tour 1 Khaudum? Dazu kann ich noch nichts sagen, da waren wir noch nicht und fahren auch nächstes Mal nicht hin. Ich würde die zweite Tour umplanen, das ist genug Fahrerei. Gerade, wenn ihr auch campen wollt. Dachzelt auf- und abbauen, Geschirr etc waschen, alles verstauen usw.

Vielleicht magst du auf meine Fragen noch ein bisschen eingehen. Und es werden sicher noch mehr Antworten von Erfahreneren kommen.
2'772 Beiträge · seit 200615. Dez. 2024 · #3
Hallo Thomas,
willkommen im Forum.

Die 2. Alternative macht für`s erste mal Namibia mehr Sinn. Bei der 1. Planung ist dir wohl entgangen, dass man im Kaudum mit 2 Fahrzeugen unterwegs sein sollte. Schau dir mal Bilder aus dem Kaudum an, dann weißt du warum.

Ob Google Maps in Namibia dein Freund ist, lass ich auch mal dahingestellt sein. Musst immer noch etwas Zeit draufpacken.

Die Strecke von Olifant Rust nach Okaukuejo ist - eigentlich immer - in erbärmlichem Zustand. Und ob es sich lohnt so weit in den Westen des Etosha zu fahren sei dahingestellt. Ich würde in Okaukuejo einfahren und Namutoni wieder raus.

Bei Plan 1: Meint ihr mit Bwabwata NP nur den Bwabwata = B8 - oder in die Buffalo Core Area /Mahango Core Area? Bwabwata ist eigentlich nur entlang der B8...

So, wie ich es lese, soll die Tour tierlastig sein. Dann belasst es doch grob Etosha und Cprivi bis Buffallo Core Area. Tiefsand-Feeling (anstelle Kaudum) könnt ihr auch im Buffalo Park und runter zum Horseshoe haben... (gerade erst dieses Jahr erlebt 😉 ).

So das sind erst einmal grob meine 7 Cent dazu....

LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
Themenstarter5 Beiträge · seit 202415. Dez. 2024 · #4
Hallo Melalnie, Danke für die schnelle Antwort.

Ja du hast recht. Da hab ich die Reihenfolge von Plan A übernommen das stimmt dann natürlich nichtmehr. Habs grade korrigiert. Wir würden dann vom Ost tor reinfahren. (Namutoni Gate) und dann anders rum. Danke für den Hinweis.

Kalahari war etwas unspezifische. Damit meinte ich einfach von Olifantrus Richtung sceleton coast, Richtung Palmwag und runter zum Petrified Forest zum Beispiel.

Auch da hast du recht. Ich dachte wir fahren die Straße an der Küste runter aber das geht nur bedingt hab ich grad festgestellt:) deswegen macht es vermutlich mehr sinn erst zur Spitzkoppe (ja auf jedenfall Übernacht) und dann nach swakopmund. Zumal da sicher coole Pisten dazwischen liegen.

OK Tag 18 2 Tage sind geplant! danke für den Tipp

Mit der Richtung ändern ist ne gute Idee. Überlegen wir uns. Danke
Themenstarter5 Beiträge · seit 202415. Dez. 2024 · #6
Du hast vollkommen recht. Wo bin ich mit meinen Gedanken 😄 sorry
16,9k Beiträge · seit 201216. Dez. 2024 · #7
Erindi ist schon seit Jahren geschlossen. 😎

LG
Logi
7'296 Beiträge · seit 200616. Dez. 2024 · #8
Zebraton schrieb:
Zu fahrende Km wäre es ca. 3.200km ohne große Umwege 35h laut google Fahrzeit.

Das mit der Fahrzeit wird so nicht hinhauen. Du hast auf Schotterpisten Geschwindigkeitsbeschränkungen von Seiten des Vermieters, in Etosha eine Höchstgeschwindigkeit und manchmal verbieten die Pistenverhältnisse ohnehin höhere Geschwindigkeiten.

Im Bwabwata oder Khaudum hast Du auch Tiefsandpassagen, wo Du vielleicht mit 20 km/h vorankommst.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
104 Beiträge · seit 201818. Dez. 2024 · #9
Gebe Wolfgang recht. Zur Routenplanung nehme ich nur noch Tracks4Africa. Macht deutlich mehr Sinn.
https://www.tickerfactory.com
925 Beiträge · seit 201618. Dez. 2024 · #10
Hallo,

beide Routen sind doch etwas unglücklich und werden so nicht funktionieren bzw. sind absurde Umwege. Zudem habt ihr nach meiner Zählung nur 18 Nächte vor Ort (?). Da würde ich mir ehrlich gesagt, wenn es nicht unbedingt um des Abenteuers Willen ist, Khaudum sparen. Insgesamt ist der Schlenker Richtung Caprivi sehr zeit- und kilometerfressend. Auch empfiehlt es sich, immer den Übernachtungsort anzugeben für die Übersichtlichkeit.

Variante A lässt euch 70% dessen, was in Namibia einmalig (Landschaft, Einsamkeit) ist, verpassen. Die Strecke Windhoek-Etosha-Caprivi ist zu 90% totlangweilig. Wenn Variante A, würde ich sie so verändern (einzelne Tage natürlich je nach Präferenzen):

1 N Windhoek
2 N Okonjima
2 N Okaukuejo
1 N Halalai/Namutoni
1 N Rundu
3 N Divundu
3 N Kongola
2 N Waterberg
1 N Windhoek

Bei Variante 2 verstehe ich den Fokus auf Erindi nicht (abgesehen davon dass es nicht mehr möglich ist, dort zu campen). Auch die Übernachtung Sandwhich Harbour macht keinen Sinn. Sonst ist die Tour ausgereifter, ich würde sie aber vielleicht eher umdrehen für die Dramaturgie.

edit: erst Kongola, dann Divundu macht natürlich deutlich mehr Sinn. Hatte ich im Kopf, verwechsle beide Orte manchmal, weil ich weniger in Orten und mehr in Parks/Unterkünften denke..
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
zuletzt bearbeitet 19. Dez. 2024
158 Beiträge · seit 202018. Dez. 2024 · #11
Hi.,
von Kongola zum Waterberg? Ohne Zwischenübernachtung? Müssten ca. 900km sein. Viel Spaß.
LG Christine
229 Beiträge · seit 202219. Dez. 2024 · #13
Hallo.
Wo aus dem Allgäu kommt ihr denn her?
Wenn ihr Lust habt, kommt vorbei.
Wenn Blaichach nicht zu weit ist.
Dann machen wir gemeinsam einen Plan.

In deinen beiden Varianten passt etwas noch nicht.
- Erindi mit Dachzelt? Ihr müsst Geld haben....
Übernachtung nur in der Lodge möglich.
- Einige der Highlights Namibias fehlen, zum Beispiel Deadvlei/Sossusvlei.
- Khaudum auf der ersten Afrikareise? Ihr müsst zwei Fahrzeuge sein. Tiefsand vom Feinsten!

Melde dich am besten per PN.

Adrian