Sicherheitsmaßnahmen / Gefahrenabwehr

14 Antworten · 1'659 Aufrufe · gestartet 21. Okt. 2024 von Phili
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Themenstarter111 Beiträge · seit 202421. Okt. 2024 · #1
Ich habe mir bisher ehrlich gesagt nie wirklich größere Gedanken über das Thema "Sicherheit" gemacht, da ich lange Zeit bei der Bundeswehr war und mich zu verteidigen weiß und ich eben auch denke, dass man durch ein paar kleine Verhaltensregeln doch sehr viele unangenehme Situationen vermeiden kann. Außerdem habe ich Namibia als sehr sicher empfunden und mich bisher auf keiner unserer Reisen jemals unwohl oder bedroht gefühlt.

Nun reisen wir, wie in einem anderen Beitrag schon geschrieben, das erste Mal mit Kids und man macht sich da dann schon sehr viel mehr Gedanken was dieses Thema angeht. Ich habe jetzt auch schon öfter gelesen, dass einige Leute einen Stock oder ähnliches im Auto haben, um sich im Notfall zu verteidigen. Wir selbst haben auf so Reisen immer einen "Kubotan" Stick dabei, welcher auch als Werkzeug genutzt werden kann. Sicher ist sicher und auch wenn wir es glücklicherweise nie gebraucht haben, fühlt man sich einfach ein klein Wenig abgesichert. Man kann sich damit z.B. auch aus dem Auto befreien (Scheiben einschlagen) bei einem Unfall. Das Ding ist einfach viel seitig einsetzbar und praktisch und dazu noch sehr unauffällig und trotzdem im richtigen Moment sehr wirksam. Das merkt man schon in den Rippen, auch bei leichtem Druck!

Nun möchte man es im Notfall dann vielleicht doch nicht auf einen Nahkampf oder ein Gerangel ankommen lassen um die Familie zu schützen. Ich habe diesbezüglich schon oft von Steinschleudern / Zwillen gelesen... Aber was haltet ihr von diesen "Poket Shots"?

Ausdrücklich: Mir geht es nicht darum, jemanden zu verletzen und ich wäre sehr sehr froh, wenn ich dies Ding nie rauspacken muss, wenn es brenzlig wird, aber bekanntlich ist ja "Haben besser als Brauchen". dabei habe ich auch im Hinterkopf, dass man möglicherweise zu aufdringliche Tiere damit abwehren könnte, was aber ja noch sehr viel seltener notwendig ist. Wie gesagt, mir geht es lediglich um den Schutz meiner Familie und mein persönliches Sicherheitsempfinden.

Bitte super gerne ganz ehrliche und auch kritische Meinungen dazu!

Grüße
592 Beiträge · seit 202421. Okt. 2024 · #2
Hallo,
Meine ganz persönliche Meinung dazu.
A: läufst du zu hause auch mit den Hilfsmitteln rum, wenn du mit deiner Familie einen Ausflug machst?
B: Du wirst es in "dem" Moment, wenn du es benötigen könntest, nie griffbereit haben.
Ich habe lediglich ein Pfefferspray dabei und habe es erst einmal gegen einen aggressiven Hund eingesetzt. Musste es aber auch erst aus dem Auto holen. Im.Ernstfall mit aggressiven Menschen wäre es vollkommen sinnlos gewesen.
Denk dran, deiner Familie nützt es auch nichts, wenn der Beschützer wegen Eskalation der Situation tot ist.
Es ist und bleibt schwer, einen Rat oder Hinweise zu geben, da jede Situation anders sein kann.
Ich glaube, mit Defensive ist man am besten beraten und verzichtet lieber auf seine Wertsachen die dann weg sind.
Am besten spartanisch reisen, also so wenig begehrenswerte Dinge mitnehmen woe möglich.
Aber sicher werden noch einige Strategien folgen.
VG
33,1k Beiträge · seit 200621. Okt. 2024 · #3
Bitte super gerne ganz ehrliche und auch kritische Meinungen dazu!
Wenn ich mir solche Ängste bzw. Gedanken zu meinem Urlaubsreiseland mache, würde ich mir ein anderes Reiseziel aussuchen.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
36 Beiträge · seit 202321. Okt. 2024 · #4
Hallo Phili,

grundsätzlich hast Du Dir doch schon selbst Deine Frage beantwort:
...dass man durch ein paar kleine Verhaltensregeln doch sehr viele unangenehme Situationen vermeiden kann. Außerdem habe ich Namibia als sehr sicher empfunden und mich bisher auf keiner unserer Reisen jemals unwohl oder bedroht gefühlt.
Über den generellen Sinn und Unsinn des Mitführens von Waffen (legal oder illegal) möchte ich hier gar nicht diskutieren. Für mich zählt nur eines: Unser Sicherheitsgefühl (noch wichtiger unsere "Sicherheitserfahrung"!) auf all unseren bisherigen Namibia-Reisen entsprach zu 100 Prozent dem was wir aus Mitteleuropa kennen und gewohnt sind. Wenn Du Dich also zu hause nur mit "Schlagkraftverstärker" aus dem Haus traust, dann solltest Du wahrscheinlich so ein Teil für Deinen Seelenfrieden auch mit nach Namibia nehmen.
Zu Tierabwehr kann ich nur sagen, daß mir die Pavian-Schleuder im Gepäck ganz sicher keine Hilfe geleistet hätte, als mich diese Jahr, im Januar, in Palwag ein Scorpion direkt dahin gestochen hat wo es sich kein Mann der Welt wünschen würde! 🤩
Meine persönliche Meinung:
Eine Reise, bei deren Vorbereitung ich ernsthaft über eine Bewaffnung nachdenken würde, würde ich nicht antreten!
Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden! (Rosa Luxemburg)
36 Beiträge · seit 202321. Okt. 2024 · #5
Super dto.! @travelNAMIBIA
Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden! (Rosa Luxemburg)
zuletzt bearbeitet 21. Okt. 2024
Themenstarter111 Beiträge · seit 202421. Okt. 2024 · #6
Da gehen unsere Meinungen eben weit auseinander! Aber das ist auch gut so und soll ja so sein.

Jeder ist durch eigene Erlebnisse eben anders geprägt und macht sich andere Gedanken... Einfach zu sagen: "Dann bleib doch zuhause", ist jedenfalls keine befriedigende Antwort. 😉 Mag sein, dass ich durch meinen Job eben ein anderes Sicherheitsempfinden habe als du, weil es eben zwangläufig jahrelang nur so kannte und es "überlebenswichtig" war. Was man diesbezüglich mal im Kopf hat, bekommt man dann leider nicht so schnell wieder heraus. 😊

Diese Verhaltensweise mag befremdlich wirken, aber ich möchte mir im Nachhinein nicht sagen müssen: "Ach hätte ich doch..."
36 Beiträge · seit 202321. Okt. 2024 · #7
Ja, aber Du kommst doch nicht zum Auslandseinsatz nach Namibia!!!
Du kommst (doch hoffentlich!) in friedlicher Absicht und genauso werden es 99,9 Prozent aller sein, denen Du begegnest! Hier wie dort, wie überall auf der Welt. Dein Problem gehört in das Forum : "Hilfe, wie soll aus mir jemals wieder ein Zivilist werden!"
Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden! (Rosa Luxemburg)
4'984 Beiträge · seit 201621. Okt. 2024 · #8
Hi Phili,

ich denke die meisten der wenigen (speziell in Namibia) Überfälle auf Touristen zielen darauf ab,
dass die Täter dein Geld, deine Wertsachen, oder dein Auto wollen.
Ich frag mich halt was du mit einer Steinschleuder ausrichten möchtest,
wenn jemand deiner Frau oder deinem Kind eine Schusswaffe an den Kopf, oder ein Messer an den Hals hält.
Persönlich würde ich hergeben was verlangt wird, und mich freuen wenn sie mir und meinen Lieben das Wichtigste lassen...
... unsere Leben.

Gruß Gina
3 Beiträge · seit 202421. Okt. 2024 · #9
Ich lebe hier in Namibia und fühle mich hier bedeutend sicherer als damals (vom heutigen wollen wir mal gar nicht erst anfangen) in Deutschland.
Wenn man sich an gewisse Regeln hält, dann passiert auch nichts. Oder denkst Du, dass wir hier täglich bewaffnet rumlaufen?
Leider sieht man auch gerade hier in Swakopmund viele Touristen vollbeladen mit teuren Kameras - auch am Abend - rumlaufen. Oder auch die vollgepackten Rucksäcke.
Jeder hat es auch selbst in der Hand
Und Angst ist immer ein schlechter Begleiter.
2'397 Beiträge · seit 201121. Okt. 2024 · #10
Gelöscht, Beitrag war zu sarkastisch.
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 21. Okt. 2024
2'462 Beiträge · seit 200621. Okt. 2024 · #11
Ich gehöre nicht zu denen, die sich in Namibia sicherer als in Deutschland fühlen, schon gar nicht, wenn ich mir die Größe der Städte und Einwohnerzahlen vor Augen führe.

Ich beherzige einen Tipp eines Südafrikaners, den ich vor Jahren bekam: "Lieber fünf Minuten ein Feigling als ein Leben lang tot." Soll derjenige alles mitnehmen, Geld, Kameras usw. Hauptsache, uns passiert nichts. Wertgegenstände kann man ersetzen, die Gesundheit selten.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
248 Beiträge · seit 201521. Okt. 2024 · #12
Hallo Phili, du schreibst doch selber......

Außerdem habe ich Namibia als sehr sicher empfunden und mich bisher auf keiner unserer Reisen jemals unwohl oder bedroht gefühlt.

Macht es so, wie ihr es zuvor gemacht habt! 😉

Ich denke nicht, dass ihr mit Kids ein größeres Gefahrenpotential habt. Eher im Gegenteil.
Und, je mehr Gedanken ihr euch macht um so mehr mögliche Situationen fallen euch ein.
der Weg ist das Ziel..... 2000 Januar Namibia (Anfängerroute ohne Forum) https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299399-zurueck-in-die-zukunft-namibiareise-2000.html?start=0 // 2015 Februar Solotour (abseits der Änfängertour)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285792-4x4hilux-meine-fotoausruestung-und-ich.html // 2017 Februar Solotour ( der Süden, Kalahari und KTP)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291851-der-sueden-ein-hilux-kameraequipment-und-ich.html?limitstart=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html // 2019 März Solotour (Damaraland und Kaokoveld) https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html// 2023 April Altes und Neues (Kalahari -Namib- Damaraland- Etosha- Waterberg)..... to be continued
537 Beiträge · seit 202022. Okt. 2024 · #13
Desertrose schrieb:Ich lebe hier in Namibia und fühle mich hier bedeutend sicherer als damals (vom heutigen wollen wir mal gar nicht erst anfangen) in Deutschland.
Wenn man sich an gewisse Regeln hält, dann passiert auch nichts. Oder denkst Du, dass wir hier täglich bewaffnet rumlaufen?
Ich kann nicht sagen, dass ich mich in Namibia sicherer fühle als damals in Deutschland, aber wir sind ja auch schon über 18 Jahre da weg, und hatten in einem 100 Seelendorf gewohnt. Windhoek ist ein anderes Kaliber - dennoch hatten wir bisher nur ein einziges Mal einen versuchten Einbruch, an dem wir selber schuld waren, weil wir mit einer offenen Vordertür sozusagen eine Einladung ausgesprochen hatten 😗
Wie der TE sicher weiß, gibt es auch hier Familien mit Kindern, die im Land herumreisen 😉 , und nein, sie sind nicht alle bewaffnet wenn sie das tun. Sie sind auch in Windhoek nicht bewaffnet, wenn sie einkaufen gehen oder mit dem Hund spazieren gehen (höchstens mit einem Pfefferspray - ich hatte auch mal einen Elektroschocker dabei, aber auch nur weil es da aggressive Hunde gab), obwohl die Kriminalitätsrate in Windhoek sicherlich höher ist als auf dem platten Land.
An den TE: ich kann dich ja irgendwie verstehen, aber solltet ihr wirklich überfallen werden, geht es den Räubern (anders als im Krieg) nicht um euer Leben, sondern nur um euren Besitz. Es lohnt sich nicht, deswegen euer Leben aufs Spiel zu setzen. Mit einem Angreifer wirst du allein noch fertig, die sind aber in der Regel mindestens zu zweit, und da beschützt du deine Familie nicht, wenn du dich mit denen anlegst, sondern gefährdest sie. Die Männer sind wahrscheinlich verzweifelter als du, und haben nichts zu verlieren. Du schon.
zuletzt bearbeitet 22. Okt. 2024
240 Beiträge · seit 201922. Okt. 2024 · #14
Wenn ich mir ernsthaft Gedanken mache, welche Geräte ich brauche um mich und meine Familie in einem fremden Land zu beschützen, ist der Einwand, sich zu überlegen ob das wirklich das richtige Reiseland ist, sehr wohl gerechtfertigt. Denn es sagt aus, dass du offenbar von einer realen Bedrohungssituation dort ausgehst und du offensichtlich willens bist, wegen der Reise deine Familie in Gefahr zu bringen. Gleichzeitig willst du aber diese Geräte um deine Familie zu beschützen. Das ist etwas widersprüchlich.

Was machst du, wenn du in eine für dich unüberschaubare Situation kommst und du deine Familie bedroht fühlst, die aber völlig harmlos ist? Ziehst Du dann gleich die Zwille oder deinen Kubotanstick? Wird durch dein Zutun dann plötzlich aus einer harmlosen Situation eine Gefährliche, weil dann die Menschen vor Ort sich von dir bedroht fühlen?

Du schreibst, dass du weißt dich zu verteidigen. Gut, nur warum fragst du dann ausgerechnet in einem Reiseforum nach Verteidungs"waffen"? Entweder weißt du wie es geht oder nicht. Entweder kannst Du aufgrund deiner erlernten Fähigkeiten dich und deine Familie verteidigen, dann brauchst du keinen externen Rat, oder du kannst es nicht, dann solltest du vielleicht eher über defensive Alternativen nachdenken.

Ich persönlich halte deine Idee für völlig überzogen. Du willst nach Namibia und nicht in den Jemen reisen. Ja die Sicherheit ist durch Corona und eine zunehmende Verarmung nicht mehr so toll wie vor ettlichen Jahrzehnten. Aber die Kriminalität gegen unvorsichtige Touristen läuft auf Diebstahl von Geld und Wertsachen hinaus. Wie man so etwas verhindert kann, dazu gibt es eine Großzahl an Beiträgen und auch wie man sich in einer solchen Situation dann verhalten soll.

Ich kenn dich nicht persönlich, und möchte mir auch kein Urteil erlauben oder dich kritisieren. Sich über Sicherheit Gedanken zu machen, vorallem mit Familie, ist wichtig und richtig. Das was ich geschrieben habe, waren so die ersten Gedanken, die ich beim Lesen deines Post entstanden sind. Ich halte deine Frage in einem Reiseforum für etwas schwierig. Hier geht es um Tipps und Tricks um die Reise in einem Land. Sicherheit ist zwar immer ein Thema, aber es geht dabei meist um defensive Maßnahme und nicht um so, nennen wir es mal, offenensive Maßnahmen.

Wie auch immer, wenn ihr nach Namibia reist, wünsche ich euch eine schöne Zeit und vorallem friedliche und beeindruckende Erfahrungen mit Natur, Tieren und Menschen.
Namibia 2013 | Mosamik,Südafrika 2016 | Botswana, Namibia 2019 | 5 Tage Etosha Dez. 2020 | USA 2024 Wale, Vulkane, Geysire | Kruger Dez 2025 | Honduras/Roatan März 2026 Tipps Fotografie
zuletzt bearbeitet 22. Okt. 2024
807 Beiträge · seit 201822. Okt. 2024 · #15
Hallo Phili!

Ich gebe "bonebreaker" in seinen obigen Ausführungen Recht.

Dein Gedankengang ist mir vertraut.....ich habe auch oft diese Fragen im Kopf durchgespielt und bin dann immer, manchmal nach einigem "hin-und-her", zur Schlussfolgerung gekommen:

"Rather a live coward than a dead hero!"

Wenn du deine Familie wirklich effektiv schützen willst, dann;
- nutze die üblichen Defensivmaßnahmen; Wertsachen so gut wie möglich verstecken (am Körper sowie im Auto), schummrige Gegenden meiden, vor allem Nachts, in unsicher erscheinenden Situationen möglichst zu zweit sein, usw.
(es gibt hierzu bereits viel im Forum zu lesen)
- Nehme in Feuchtgebieten (Caprivi, Delta, Flusslandschaften, Nordost-Südafrika...) Malaria Prophylaxe,
(Die Mücke tötet in Afrika viel mehr Menschen als alle anderen Tiere zusammen!)
- Schütze dich und die Familie gegen Sonneneinstrahlung (Hut (nicht Baseballmütze), lange Ärmel, Sonnenschutzmittel mit hohem UV Schutz (50+) usw.),
- Miete ein robustes Fahrzeug (Gerne auch mit erweitertem Sprittank den du so gut wie möglich immer voll hältst!),
- Nehme (vor allem in entlegenere Gebiete) viel Wasser mit,
- Satellitentelefon in entlegenere Regionen,
- usw., usw. usw., .....die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, ist aber anderswo im Forum bereits sehr gut dokumentiert....

Wie bereits erwähnt, kann eine "Bewaffnung" in manchen Fällen vielleicht eine erhöhte Sicherheit bringen, aber in den meisten ist es eher umgekehrt, denn;
- Es kann zur Eskalation eines (relativ) harmlosen Raubüberfalls führen,
- im Zweifelsfall sind die Räuber zu zweit (oder mehr),
- in der Regel viel jünger, fitter, schneller und stärker als man selbst!

Zuletzt treibt, mich zumindest, dann auch die Frage um;
Ist es "angemessen und verhältnissmäßig" einen Menschen (vielleicht schwer) zu verletzen um die Kamera zu retten?"

Auf diese Frage ist meine Antwort eigentlich immer; Nein!
(Hierbei gibt mir übrigens die Justiz (zumindest die deutsche) auch Recht!)

Liebe Grüße,
busko
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz
zuletzt bearbeitet 22. Okt. 2024