Drei kurze Fragen zu Kruger NP- Aufenthalt

14 Antworten · 1'608 Aufrufe · gestartet 27. Aug. 2023 von Forist
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Themenstarter74 Beiträge · seit 201927. Aug. 2023 · #1
Ich möchte ich hier meine konkreten Fragen stellen, für die ich leider noch keine Antworten fand.

Ende Oktober geht's für zwei Wochen in den Kruger NP. Mit dem Flieger nach Skukuza und damit wieder raus. Also keine andren Ziele.

Bekomme ich dort eine SIM- Karte? Bzw., brauche ich eine???
Gibt es WiFi in den Camps?

Soll ich mein altes Garmin zur Navigation mitnehmen, oder geht das gut mit dem Handy? Wenn ja, was empfehlt ihr mir? Offline usw.

Meine Meinung ist, ich kaufe Karten (Papier) und einen Park-guide im Shop vor Ort. Was meint ihr? Soll ich lieber hier schon was kaufen?

Viele Grüße

Peter
486 Beiträge · seit 202027. Aug. 2023 · #2
Forist schrieb:Soll ich mein altes Garmin zur Navigation mitnehmen, oder geht das gut mit dem Handy? Wenn ja, was empfehlt ihr mir? Offline usw.

Meine Meinung ist, ich kaufe Karten (Papier) und einen Park-guide im Shop vor Ort. Was meint ihr? Soll ich lieber hier schon was kaufen?
das in den Supermärkten in den Camps verkaufte "Buch" DIN A4 (circa) mit den ganzen Karten ist meiner Meinung nach ausgezeichnet mit Straßenkarten und diversen Tierwelt etc. Informationen. Das nutzen wir schon seit Jahren dort (das letzte Mal diesen Februar). Gibt es für wenig Geld mehrsprachig (Die deutsche Version war nicht immer und überall verfügbar, aber Englisch tut es ja auch).

In Kombination mit Google-Maps auf dem Smartphone (Offline Karte vom Krugerpark vorher herunterladen !!!) ist das völlig ausreichend nach meiner Meinung, das Smartphone findet einen per GPS und der Papier-Atlas hat dann alle Feinheiten und Informationen.

(mit der Bilder-Dreherei muss ich mich wohl noch mal beschäftigen.... 😠 )
Gruß Burkhard
zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2023
407 Beiträge · seit 201527. Aug. 2023 · #4
Hallo Peter
Letztes Jahr gabs im Restaurantbereich von Skukuza und Satara Wifi. In den Camps nicht. Mein Handy mit SA Sim hatte kaum irgendwo Netz. Am frühen Morgen konnte ich manchmal kurz meine Mails anschauen und dann ging nichts mehr. Meiner Meinung nach brauchst du keine SIM.
Zur Navigation brauchst du auch kein Navi, die von Burkhard verlinkte Broschüre reicht völlig, dort sind alle Strassen drauf.
Der einzige Vorteil eines Navi ist der, dass du immer schauen kannst, wie lange es noch dauert, bis du wieder im Camp bist. Kann am Abend, vor der "Türschliessung" nützlich sein 😉
lG brisen SA: 2013 mit Tristan da Cunha und St. Helena, 2014, 2015, 2018, 2022 http://meine.flugstatistik.de/brisen01 https://mtp.travel/users/38408/checklists/locations/map/visited_remaining
zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2023
1'823 Beiträge · seit 201627. Aug. 2023 · #5
Hallo Peter,
wir waren in den letzten Jahren mehrfach im Kruger für ca. 10 bis 14 Tage unterwegs. Ein Navi haben wir nie benötigt und auch keines vermisst. Die Papierkarten von Tinkers genügen da unbedingt. Du bekommst die Karten in den Shops. Im Vorfeld musst du da nichts kaufen - fahren im Kruger ist ja eine einfache Übung. Und wenn man aus Gründen der Vorfreude bereits zuhause Strecken ins Auge fassen will, gibt es ja auch online Karten, die einem da helfen.
2021 war das WLAN in Skukuza im Restaurantbereich theoretisch verfügbar - aber so langsam und unzuverlässig, dass man es kaum gebrauchen konnte. Im Bereich der Hütten gibt es kein WLAN.

LG
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
16,9k Beiträge · seit 201227. Aug. 2023 · #6
brisen schrieb:Mein Handy mit SA Sim hatte kaum irgendwo Netz.
KrügerCellphone.jpg



Die alten Handygurken haben noch eine bessere Netzreichweite, als die heutigen modernen Smartphones.
Mit meinem taufrischen, gerade einmal 13 Jahre alten Samsung hatte ich als Einzige in der Tshugulu Lodge (Mapungubwe NP) Empfang - und zwar über Botswana. Das gleiche gilt im Krüger. Falls Du noch im Besitz eines solchen Teils aus der "Steinzeit" sein solltest, nimmt das Gerät mit und pack da die SIM Karte rein.

LG
Logi
7'296 Beiträge · seit 200627. Aug. 2023 · #7
Burkhard schrieb:
(mit der Bilder-Dreherei muss ich mich wohl noch mal beschäftigen.... 😠 )

Ich habe es derweil mal für Dich übernommen ... 😉

Gruß
Wolfgang

a2-2-3.jpg
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2023
486 Beiträge · seit 202027. Aug. 2023 · #8
die Abdeckung mit Mobil-Funk ist zwar im Park vorhanden (i.d.R. aber nur in der Nähe der Camps.....), allerdings wird das nach meiner Erfahrung immer zum Morgen (Frühstück), Mittag + Abend schwierig bis lächerlich lahm, vermutlich sammeln sich dann zu viele Nutzer gleichzeitig am selben Ort und alle deren geknipsten Bilder gehen gleichzeitig in den Upload ..... 😐
In der Zwischenzeit, wenn alle in den Autos unterwegs waren, ging es meistens halbwegs innerhalb der Camps.

Das Mobil-Netz ist jedenfalls keine Basis für eine Online-Navigation unterwegs über das Smartphone, ich habe es unterwegs am Phone abgeschaltet, damit die Offline-Navigation sauber funktioniert und das Gerät nicht immer minutenlang sinnlos nach Daten im Netz sucht, obwohl es eh´ nur reintröpfelt.
Die Karte mit der Netzabdeckung ist jedenfalls nur eine Show, wenn das Auto steht reicht es vermutlich noch für ein Telefonat über das GSM Netz, mehr nicht und schon gar nicht für Internet-Daten.
Gruß Burkhard
486 Beiträge · seit 202027. Aug. 2023 · #9
BikeAfrica schrieb:
Ich habe es derweil mal für Dich übernommen ... 😉
Gruß
Wolfgang
Danke 😎
man kann diese Broschüre im übrigen auch über den hier im Forum unten verlinkten "Partner" Tracks4Africa kaufen und zusenden lassen.... 😎, steht nur unter Guide-Books und nicht unter Karten https://tracks4africa.de/produkte/guide-books/
Gruß Burkhard
607 Beiträge · seit 201027. Aug. 2023 · #10
Navigation im Krüger braucht man eigentlich nicht um von einem Camp zum anderen zu kommen, aber wir nutzen unseres intensiv.
wofür ein auch altes Navi Sinn macht:
1. Zeitabschätzung viel bequemer als auf der Karte die Entfernungen zu ermitteln. Beispiel du übernachtest in Lower Sabie und kommst von der Nachmittagssafari zurück von Crocodile Bridge. 24km vor Lower Sabie ist Straße durch Elefanten blockiert. Du stehst 20 Min und wirst nervös, wieviel Zeit bleibt noch bis zur Gateschließung, musst du anschließend mit 40 durch den Park brettern oder geht es gemütlich. Das Navi meldet das exakt.
2. Punkte speichern: wo war die jeweilige Sichtung. Ist man in der Nähe, so überlegen wir, sollen wir noch 10 km fahren, weil wir vor ein paar Tagen einen Leo mit Nachwuchs an einem gespeicherten Punkt gesehen haben. Nach 3-4 Wochen im Park sieht unsere Übersicht im Navi ganz lustig aus, es wimmelt von Favoriten.
Viel Spaß im Krüger (wir sind auch wieder den ganzen Nov. dort)
Wolfgang
17 Beiträge · seit 202127. Aug. 2023 · #11
Hallo Peter,

wir haben uns zuletzt immer direkt am Flughafen eine SIM-Karte gekauft. Das erste mal hatten wir es außerhalb des Flughafens in einem Einkaufszentrum versucht und ewig gebraucht, weil das dortige Personal mit SIM-Karte für eine deutschen Pass nicht klar kam... Am Flughafen, wenn ihr umsteigt, geht das ganz problemlos. Allerdings ist uns im Mai auch aufgefallen, dass die Netz-Abdeckung teilweise erheblich schlechter war als in den letzten Jahren. Speziell der Bereich um Satara hat quasi kein Netz mehr gehabt, im Süden und im Punda etwas. Vielleicht hängt das auch mit dem load Shedding zusammen?! Ich bin mir nicht sicher, ob die Masten dann auch vom Netz gehen, tagsüber zu Zeiten wo es wohl auch load Shedding gab war es jedenfalls besonders ausgeprägt.

Wifi war im Mai in den Restaurants in Skukuza, Satara und Lower Sabie mäßig bis kaum vorhanden, sonst nicht.

Wie die anderen sagten, arbeiten wir sonst einfach mit den Karten und den vielen Wegweisern im Park - so weiß man eigentlich immer sehr schnell, wie weit es noch ist bzw. wie weit man noch fahren muss. Nachmittags beim Drive vor dem Gate-Schließen setzen wir auch gerne die Kilometer auf 0 um zu wissen, wie viel der geplanten Strecke noch vor uns liegt.

Gruß
zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2023
Themenstarter74 Beiträge · seit 201927. Aug. 2023 · #12
Vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten. Die helfen mir sehr.

Ich freue mich zwar, halte es aber noch aus, bis ich dort bin, mit dem Kartenkauf.
Offline- Karte von Maps muss reichen. Vielleicht nehme ich doch das alte Garmin mit. Ich hatte tatsächlich nicht an Verfahren gedacht, sondern an die bessere Abschätzbarkeit der Fahrtzeit.

Mal zwei Wochen ohne Handy wird sicher erholsam sein 😄.
Ich kaufe keine SIM und vielleicht gibt's mal ein bisschen WiFi für was sich immer.

Nochmal Danke für die Hilfe und viele Grüße

Peter
1'166 Beiträge · seit 200828. Aug. 2023 · #13
Hallo Peter,

für die (Routen)Planung im Vorfeld und vor Ort kann ich wärmsten den "Getaway Guide the Kruger National Park" von von Cameron Ewart-Smith empfehlen.

Ansonsten würde ich mir noch eine kostenlose OpenStreetMaps-App wie maps.me oder NavigatorFree auf das Smartphone laden.

Hier noch meine persönliche Einschätzung zum Kruger NP: Der Norden (Pafuri bis einschl. Satara) ist top, wenn auch tierärmer und teilweise sehr dichte Vegetation. Der Süden ist völlig überlaufen, Stau wegen alles möglichen - würde ich nicht nochmal besuchen.

Viele Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2023
925 Beiträge · seit 201628. Aug. 2023 · #14
Hippie schrieb:Navigation im Krüger braucht man eigentlich nicht um von einem Camp zum anderen zu kommen, aber wir nutzen unseres intensiv.
wofür ein auch altes Navi Sinn macht:
1. Zeitabschätzung viel bequemer als auf der Karte die Entfernungen zu ermitteln. Beispiel du übernachtest in Lower Sabie und kommst von der Nachmittagssafari zurück von Crocodile Bridge. 24km vor Lower Sabie ist Straße durch Elefanten blockiert. Du stehst 20 Min und wirst nervös, wieviel Zeit bleibt noch bis zur Gateschließung, musst du anschließend mit 40 durch den Park brettern oder geht es gemütlich. Das Navi meldet das exakt.
2. Punkte speichern: wo war die jeweilige Sichtung. Ist man in der Nähe, so überlegen wir, sollen wir noch 10 km fahren, weil wir vor ein paar Tagen einen Leo mit Nachwuchs an einem gespeicherten Punkt gesehen haben. Nach 3-4 Wochen im Park sieht unsere Übersicht im Navi ganz lustig aus, es wimmelt von Favoriten.
Viel Spaß im Krüger (wir sind auch wieder den ganzen Nov. dort)
Wolfgang
Das kann ich nur unterstützen - beides handhaben wir genauso. Es ist einfach sehr angenehm zu wissen, dass man noch Zeit bis zur Gate-Schließung und du siehst in Echt-Zeit anhand der Kilometer, ob du dir noch mehr Zeit nehmen kannst, schneller oder langsamer fahren kannst oder wann du umdrehen musst.
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Themenstarter74 Beiträge · seit 201929. Aug. 2023 · #15
@Axel: tja, zu spät. Ist jetzt gebucht und ich werde es gerne in Kauf nehmen. War schon früher so, dass mit dem Reisebus ein Leo verfolgt wurde. Echt krank.
Dafür sind im Park eine gute Infrastruktur und freie Betten.
Etosha zum Beispiel ist mehr oder weniger fully booked.

Den Tipp mit der Navi-app ist super. Schau ich mir gleich mal an.
Früher, als es noch keine Navis gab und alles per Karten und Reise know how gemeistert werden musste, ging es ja auch. Als ich mein erstes Garmin hatte, war das so entspannend, weil so einfach. Sparte viel Zeit.
Es war, wie bereits geschrieben, weniger die Orientierung, als die Zeitberechnung.

Viele Grüße
Peter