Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Strelitzie schrieb:… nur kurz…. gerade wir in D sollten uns nicht über solche Kleinigkeiten amüsieren - wer im Glashaus sitzt…. 😗
Grüßle
Sehe ich auch so. Überdies werden hier teils hanebüchene Logiken und Zusammenhänge hergestellt (lasse ich mir aber gerne erklären): Der Wechsel des Dienstleisters mag abenteuerlich und juristisch/kaufmännisch (aus europäischer Sicht) fragwürdig vonstatten gegangen sein (bzw. noch gehen), aber wer kennt hier (außer vlt. travelnamibia) die Details? Letztlich hat sich ein Anbieter mit guten Kontakten durchgesetzt. Das gibts überall auf der Welt und hat nichts mit Sozialismus zu tun. Dass immer mal wieder gerne "postkoloniale" Sprüche geklopft werden, insbesondere wenn die eigenen Vorgehensweisen aus Europa kritisiert werden, ist auch nicht neu. Also, für mich ein Sturm im Wasserglas - gäbe es nicht noch weitergehende Schlussfolgerungen, die aus diesem für viele von uns Touris (ich fliege auch demnäxt) zwar ärgerlichen, aber letztlich unbedeutendem Ereignis gezogen werden: die EU schädigt nationale Interessen!!! Wow!? Ungeheuerlich! Hier wird im Rahmen dieses Threads auch noch mal schnell eine aktuell in D/Europa laufende ideologische Kampagne gefüttert, genauso unlogisch, genauso demagogisch. Das muss nicht sein. Lasst den Sturm im Wasser- oder besser Schnapsglas. steinbeisser
maexchen286 Beiträge · seit 201725. Aug. 2023 · #106
Geht zwar vorrangig um Discover, passt aber aufgrund der Vorgeschichte in diesen Thread... Daher hier noch der dazugehörige Bericht vom AeroTelegraph:
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201125. Aug. 2023 · #107
…. besonders interessant am vorangegangenen Link sind die Kommentare! 🤩
pollux1'675 Beiträge · seit 200725. Aug. 2023 · #108
Tja, das wäre jetzt echt interessant, ob Menzies die Ovambos nicht genügend bevorzugt hat.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
Logi16,9k Beiträge · seit 201225. Aug. 2023 · #109
pollux schrieb:Tja, das wäre jetzt echt interessant, ob Menzies die Ovambos nicht genügend bevorzugt hat.
Ich halte es eher für wahrscheinlich, dass bestimmte Sippenangehörige, deren Chef eine höhere politische Position im SWAPO Gefüge ausübt, wegen mangelnder Qualifikation nicht eingestellt wurden. Natürlich werden das, da das die größte Ethnie ist, naturgemäß die Owambos sein.
Irgendjemand war beleidigt, weil sein "Schwippschwager" nicht die Position erhielt, die man für ihn ausgesucht hatte.
LG Logi
TAtacitus1'125 Beiträge · seit 202225. Aug. 2023 · #110
Diesen und ähnliche Threads zur Lebensrealität dort lese ich hier gerne. Danke für die Informationen.
Weil es jetzt sowieso schon etwas abgleitet, kommt es auf mein OT @Glashaus und Steine Werfen auch nicht mehr an, also, folgendes Sittenbild aus unserer neueren Geschichte.
Als schon etwas älterer Österreicher könnte ich einige G‘schichtln über (politische) Stammeskultur in den öffentlichen Diensten, im Staat und staatsnahen Bereichen erzählen. Z. B. wie meine Städtchen zu zwei direkt benachbarten Gymnasien kam, statt eines größeren. Das System, in welchem sich der schwarze, rote und braune (später blaue und orange) Stamm absolut ALLES an Einfluss aufteilten, hieß/heißt Proporz. Die Stämme (Parteien) hatten/haben Erbpachten auf/für das Personal in ihren "traditionellen" Einflussbereichen. Ohne das „richtige“ Parteibuch oder zumindest Sympathie- oder Toleranzerklärung ging/geht in manchen Bereichen nix. Ich kannte früher Leute, die für die Gemeindewohnung das eine und für den Job in einem öffentlichen Dienst das andere Passende hatten, gleichzeitig! Das kriegt ein Herero nicht hin, sich nach Bedarf zum Ovambo zu machen 😗 .…. wir könnten aus unserer reichen historischen Erfahrung afrikanischen Stämmen oder anderen Interessierten Einiges beibringen. Vieles wurde über die Jahre besser, aber weg ist es nicht, wie wir täglich aus den Medien erfahren.
Lange Rede kurzer Sinn: Nepotismus, mit welch immer Begründung, von ethnisch bis weltanschaulich, ist weltweit eine Pest. Die Afrikaner haben ihn nicht erfunden, aber auch nicht zurückgedrängt, eher noch kultiviert. Der volkswirtschaftliche Schaden ist dort leider größer als bei uns.
Als PS @ Effizienz und Professionalität fallen mir dann noch zwei Flughafenbauten in A und D und das generelle derzeitige Reisechaos ein. Schon vergessen?
Hajo52409 Beiträge · seit 202225. Aug. 2023 · #111
Wie wahr! Der Irrglaube alles sei "bei uns" besser?
Die Korruption ist auch nicht geringer als in Afrika. Oder Mismanagement. Nur anders. Siehe Flughafen BER.
Die korrupte Vettern- und Clanwirtschaft auch nicht. Siehe das deutsche Bundeswirtschaftsministerium.
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pollux1'675 Beiträge · seit 200727. Aug. 2023 · #113
Ist schon klar, was die politische Ausrichtung ist
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
pollux1'675 Beiträge · seit 200727. Aug. 2023 · #115
@Christian: Frage: dieses Paragon Statement mit der Kalaschnikow, gibt das die Stimmung in der SWAPO wieder? Hat sich da was radikalisiert? So was hätte ich eher von EFF erwartet. Mit der Haltung dürfte man Europäer ja gar nicht mehr abfertigen. Na ja, als Melkkühe und Geldgeber eignen sie sich doch noch.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
M@rie1'680 Beiträge · seit 200727. Aug. 2023 · #116
und mich würde interessieren, woher das Bild kommt, sprich die Quelle
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
pollux1'675 Beiträge · seit 200727. Aug. 2023 · #117
Das Bild ist auf der twitter-Seite von Lazarus Jacobs, dem Paragon-CEO. Ist also echt.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201627. Aug. 2023 · #118