Alternative zum Dachzelt

48 Antworten · 7'023 Aufrufe · gestartet 15. Feb. 2022 von Michael44
Antworten
441 Beiträge · seit 201417. Feb. 2022 · #41
dergnagflow schrieb:Genau.
Deshalb hab ich ja vom Bushcamper gesprochen. Der ist in einer Minute eingeklappt und zugemacht.
LG Wolfgang
nachdem alles weggeräumt, abgewaschen, und eingepackt wurde.

ich habe alles 3 gemacht. (Eigentlich 4, wir hatten mit kleinen Kindern auch einen Wohnwagen).
Die letzte Tour in NAM hatten wir ein Bodenzelt und in der davor 2 Dachzelte und 1 Bodenzelt, da wir damals mit 3 Kids unterwegs waren.

Ein Bodenzelt auf- und abzubauen dauert nicht länger als ein Dachzelt ein- und auszuklappen. Wenn der Reissverschluss im Eimer ist hat man echt verloren. Die Matratze und die Pooftüte ins Bodenzelt reinzuwerfen geht auch ruckzuck. Rest wie Tisch, Stühle und Küchenstaff ist gleich.
Jetzt haben wir dachzelt wg regenzeit. bei der nächsten Tour nehm ich gern wieder ein Dachzelt. Hat alles Vor- und Nachteile.
Danke und Gruß Matze
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2022
Gast17. Feb. 2022 · #42
dergnagflow schrieb:
Es gibt durchaus einen großen Unterschied zwischen Lodgehoppern, die hier in der Mehrheit sind und Campern. Während das "nie nur eine Nacht an einem Ort" für Lodgehoppers durchaus gelten kann, ist das für Camper eher unsinnig, da die ja ohnehin immer alles zusammenpacken müssen um auf einen GameDrive zu fahren. Da spielt es auch keine Rolle, ob du dann ein Bodenzelt stehen lässt oder den Bushcamper zuklappst. 😉
Ach, dann habe ich das völlig falsch verstanden. Ich dachte immer, es geht bei der Argumentation für minimum 2 Näche an einem Ort darum, dass man sonst nichts sieht/erlebt/mitbekommt von einem Ort, wenn man abends ankommt und nach einer Nacht am nächsten Morgen weiter fährt. Es geht also darum, dass man als Camper sicher stellen sollte, den Packaufwand jeden Tag woanders zu haben? Naja, ich muss in meinem Alter nicht mehr alles verstehen. 😄

Grüße, Torsten
2'535 Beiträge · seit 200717. Feb. 2022 · #43
Also ich weiß ja nicht, wie's dir geht, aber für mich ist beim 4*4 Fahren mit Dachzelt oder Bushcamper immer der Weg das Ziel. Der Übernachtungsplatz wird nach der geplanten Route ausgesucht, nicht umgekehrt. Gibt viele, die das anders machen und von Lodge zu Lodge reisen, da ist dann der Weg oft nicht so wichtig.
Aber soll ja jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Ich muss auch nicht alles verstehen. 😉
LG Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Gast17. Feb. 2022 · #44
dergnagflow schrieb:Hi,
loser schrieb:
Und wie schon an anderer Stelle gesagt. Ein in Fahrrichtung montiertes Dachzelt ist genauso einfach zu handhaben wie der „Bushcamper“ plus 2 Minuten für den Überzug.
Ähem, I really beg to differ.
"Einfach" schon, aber "genauso schnell" nicht.
Und wie geschrieben, ich hab' privat auf meinem LandCruiser auch ein Dachzelt, habe in den letzten fünf Jahren sicherlich über 150 Mal das Zelt auf und wieder abgebaut.
Die zwei größten Vorteile des Bushcampers sind meiner Meinung nach
1.) es geht *wirklich* schnell. Eine Minute gegenüber 5-6 Minuten beim Dachzelt.
2.) Man saut sich nicht so ein wie beim Zusammenklappen des Dachzeltes. 😉

Und von der Auf/Abbau Diskussion abgesehen: Mich würde noch interessieren, warum du die Ein.- und Aufbauten, beispielsweise Kocher, Kühlschrank (oder was hast du konkret gemeint) unpraktisch bzw. nicht professionell findest.

lg Wolfgang
Hallo Wolfgang, ich habe nicht speziell das von dir verwendete Modell gemeint und die von dir gemachten Touren.
@ Dachzelt längs montiert und das von dir gezeigte Hubdach. Mit Letzterem bist du sicher schneller, keine Frage und es schaut auch gut gemacht aus. Die 5 Minuten mehr für DZ wären mir wurscht, genauso wie der Staub. Wenn es von diesem Hubdachmodell sowieso nur ein paar abgezählte Exemplare gibt, würde ich eben als nächstbeste Variante versuchen ein Dachzelt längsmontiert zu kriegen. Das geht natürlich nur für zwei Personen.
Der Komfort und die Vorteile eines Bodenzeltes wird aber von keiner Variante erreicht, mM. haben das Torsten und Matze gut argumentiert. Anstatt Matratzen kann man Feldbetten nehmen, der Zeit- und Platzaufwand dafür ist klein. Damit kann man auch schön im Freien Siesta machen, oder in einer Hängematte. Meine ist eng gerollt so groß wie eine eingerollte Zeitung.
@ Pfusch bei Aufbauten ist dieses Forum voll an Beispielen
Ich bin jetzt zu faul hier die Berichte und Bilder heraus zu suchen. Aber ich erinnere mich an ein Hubdach mit Scharnier AUF (!!) der Dachfläche. Dass das nicht regendicht sein kann, sagt der Hausverstand …. War es dann auch nicht.
Oder: Diverse Aufbauten stümperhaft nach hinten auskragend verlängert, oder so deppert mit dem Corpus des Pick-Ups verbunden und an ungeeigneten Stellen geschweißt, dass Brüche und Lockerungen vorprogrammiert waren, die dann auch eingetreten sind. Ich gehe mal davon aus, dass einige dieser Missgeburten noch im Umlauf sind. Der z. B. von Ytramix gezeigte Aufbau vermeidet solche Probleme, indem der Aufbau am Pritschenboden steht und nicht auf der Bordwand, womit bewiesen ist, dass es auch Lernfähigkeit gibt 😁 .
@ Unnützes und weniger ist mehr
Ich schätze mal, dass mindesten ¾ der Touren nicht so sind wie deine. Also kann man ohnehin alle paar Tage einkaufen, womit diese Kiste von Eisschrank bereits überflüssig und verzichtbar ist, die oft geschilderten Probleme mit der Elektrik sowieso. Eine Kühlbox zum Anstecken an den Zigarettenanzünder reicht.
Was man braucht oder nicht, ist eine persönliche Entscheidung, hier ein paar für mich (!) überflüssige Sachen, z. B.: Zweiplattenkocher (die Platte auf der Gasflasche reicht). Diverses Gusseisengeschirr für Gas oder Feuer, großer Grillrost, zwei Gasleuchten, Duschen, täglich Lagerfeuer oder Fleisch Grillen. Damit erübrigt sich auch der Eisschrank, Rindfleisch kann man problemlos drei Tage kühl lagern, oder man kann auch nur halbgar machen.
Damit sind ¾ m³ weg und man kriegt alle Utensilien und viel Proviant in eine einzige Metallbox odgl. Für Ess- und Trinkgeschirr- und Besteck, Gewürze und Kleinzeug ist der gute alte Picknickkorb/koffer unschlagbar. Einiges davon habe ich immer noch, obwohl ich schon lange nicht mehr kampiere. So ein „Köfferchen“ passt überall hinein, ist viel praktischer, als das auf mehrere Fächer im Auto aufzuteilen.
Mehr habe ich nie gebraucht, es ist aber natürlich Geschmackssache, wie schon mehrfach gesagt wurde. Jeder nach seiner Fasson.

Obig gilt natürlich nicht für Touren, wo man wirklich für ein paar Wochen alles mithaben muss, davon rede ich jetzt nicht, das ist eine andere Kategorie, aber wohl auch nicht der "Standard" hier.
Werner
PS, fiel mir gerade noch ein: Dabei sein sollte aber ein Unterlegkeil für Reifewechsel.
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2022
2'535 Beiträge · seit 200717. Feb. 2022 · #45
Hallo Werner,
alles komplett richtig, was du schreibst. Ich hab auch schon alles in allen Ausprägungen hinter mir. Mit Rucksack und Zelt und Isomatte zu Fuß, mit dem Rad, später mit dem Motorrad. Absolut nur das mindeste mit, weil ja Platz und Gewichtsprobleme an erster Stelle standen. Später mit Kindern mit Auto und Bodenzelten, teilweise dann mit ein wenig Luxus und Reisemobilen. Dann Dachzelt und jetzt Bushcamper. Und in meinem Alter nehme ich die Bequemlichkeit en dann gerne mit und schleppe mitunter Dinge durch die Gegend, die andere nicht brauchen. 😉. Aber ohne große ordentliche Kühlbox, wo tiefgefrorenes Fleisch und ein (oder mehr) sehr kühle Biere am Abend auf mich warten, mag ich nicht mehr wegfahren. Warmes Bier habe ich in meinem Leben schon genügend getrunken 😉. Feuer gehört bei mir ebenfalls zur schönen Abendgestaltung dazu, ein wesentlicher Grund für mich, Campen zu gehen.
Die Aufbauten von Savanna sind von Oryx (aus Namibia soweit ich mitbekommen habe). Die sind zu 90% wirklich praktikabel und haben sich, so wie wir sie verwendet haben, auch als durchaus robust erwiesen.
Aber jetzt haben wir den Thread genug zugespammt, zum Glück gibt's unterschiedlichste Möglichkeiten für die unterschiedlichsten Wünsche der unterschiedlichsten Menschen.
LG Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
84 Beiträge · seit 201817. Feb. 2022 · #46
Hallo Michael44,
wir haben auch schon alles ausprobiert. Das Dachzelt war von Safari Car Rental und wir waren sehr damit zufrieden.
Dann wurde von Britz der `Navi`ausprobiert und da erkennt man schon den Unterschied, ob ein Auto gut gewartet wird oder nicht. Bei dem Hubdach des Navi von Britz wurde von oben eine Schraube eigedreht, damit das Hubdach besser stabilisiert sein sollte. Als dann der Regen im Caprivi kam, tropfte es alle paar Sekunden auf die Matratze. Wir haben immer ein Panzer Tape mit dabei und so konnten wir es selber ( notdürftig ) abdichten. Bei unseren Freunden, die ebenfalls einen Navi von Britz gemietet hatten, sprang während der Fahrt auf der Teerstraße, die Tür auf. Es waren viele Kleinigkeiten, die uns überzeugten, nie wieder einen Wagen von Britz zu mieten.
Jetzt im Jan/Feb hatten wir den Buschcamper von Bushlore und wir waren hin und weg von diesem Auto. Trotz knapp 3 Jahre war dieses Auto ( Toyota Hillux ) Scheckheft gepflegt und hatte viele kleine durchdachte Details, die das Camper Leben komfortabel macht.
Wir werden in Zukunft immer Buschcamper mieten, da es für uns das bequemste ist.... 😎

Liebe Grüße
PeWa
3 Flüsse in der Regenzeit Namibia mit Unterbrechung und abrupten Ende
898 Beiträge · seit 201622. Feb. 2022 · #47
Mogambo schrieb: Meinst du möglicherweise den hier im Video? Der war tatsächlich wie ein kleiner klassischer Camper zum drinnen sitzen und Einstieg dann hinten am Heck. Meines Wissens wird der aber nirgends mehr angeboten, als Alternative bleiben dann nur die hier schon geposteten Popups.

Bei YouTube ansehen ↗



Vor längerer Zeit gab es auch mal einen Reisebericht, in welchem der im Video gezeigte Landcruiser genutzt wurde.

Den scheint es aber leider nicht mehr zu geben, weder bei Drive South Africa, noch bei KEA (wie im Video). Oder habe ich nur falsch gesucht?

Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
566 Beiträge · seit 201322. Feb. 2022 · #48
TinuHH schrieb:
Den scheint es aber leider nicht mehr zu geben, weder bei Drive South Africa, noch bei KEA (wie im Video). Oder habe ich nur falsch gesucht?
Hallo Martin,

das ist soweit korrekt. Der war, glaub ich, auch nicht lange im Angebot. Ich meine den gibt es seit 2016/17 nicht mehr. Vergleichbare Fahrzeuge, mal abgesehen von den Bushcampern, hab ich für Afrika noch nie gesehen. Ich meine für Australien werden die Dinger noch vereinzelt angeboten, aber auch nicht mehr über Britz oder Kea.

LG Mogambo 🙂
Gast23. Feb. 2022 · #49
Britz hatte schon vor 25 Jahren einen eingerichteten Campervan (mit Stehhöhe + Stauraum) auf LC-Basis im Angebot. Für 2 Erwachsene und ein Kind, mit Kinderschlafplatz vorne, quer. Sehr komfortabel eingerichtet (wie z. B. ein California) und sündteuer in der Miete. Der Nachteil dieser Fahrzeuge ist das große Gewicht und die Höhe, letzteres wegen Sicherheit und Streckentauglichkeit. Mit der Version, die ich Ende der 1990er bei Britz in JHB gesehen habe, hätte man z. B. in Moremi an viele Stellen Probleme mit der Höhe gehabt.
Für diese Art von Campervans ist mE ein professionell ausgeführtes Hubdach die viel bessere Lösung.
Werner
zuletzt bearbeitet 23. Feb. 2022