Alternative zum Dachzelt

48 Antworten · 7'029 Aufrufe · gestartet 15. Feb. 2022 von Michael44
Bilder klein
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349 Beiträge · seit 201316. Feb. 2022 · #21
Sehr geehrter Michael,

die Bezeichnung Bushcamper ist nirgends definiert. Daher geistert alles Mögliche unter diesem Begriff herum.
Wir haben eine kleine (nicht komplette, weil wir einige Firmen aus Qualitätsgründen nicht vermitteln) Übersicht erstellt:
https://bwana.de/autovermittlung/mietwagen-modelle-und-buchung/4x4-bushcamper.html

Zusatzinfos:
Von den Bushcampern wurden von den Verleihern in den letzten zwei Jahren überdurchschnittlich viele abverkauft, weil es da einen privaten Markt gab. Dafür haben einige Firmen irgendeine Bushcamper Art ins Programm genommen, bzw gebraucht gekauft.
Zurzeit gibt es von den ca. 65 aktiven Autoverleihern in Namibia nur bei 9 Firmen ein Bushcampermodell, da die sehr Wartungsintensiv und teuer in der Anschaffung,bzw. im Umbau sind. Manche Firmen davon haben nur zwei Bushcamper.
Ich schätze, dass aktuell nur 60 Bushcamper permanent im Land stationiert sind.

Mit sonnigen Grüßen noch aus Windhoek
Carsten Möhle
http://www.bwana.de http://www.facebook.com/Namibia.Reisen http://www.paulgraetz.de
Themenstarter115 Beiträge · seit 201716. Feb. 2022 · #22
Werter Carsten,
vielen herzlichen Dank für die Übersicht und die Infos zu bushcampern generell...interessant. Werde ich bedenken.
Mit - leider - nasskalten Grüßen aus München
Christian Kraft
PS: danke natürlich auch an chrisanna und René für die Tipps
2'536 Beiträge · seit 200716. Feb. 2022 · #23
Als Orientierungshilfe: so ist der "Family-Bushcamper" von Savanna derzeit konfiguriert. Theoretisch gibt's sogar vier Betten, da wird's dann drinnen aber wirklich eng. Alleine war's super 😉.
Meine Mitfahrer hatten den Landcruiser mit dem BC-Aufbau, der war für zwei auch sehr gut. Kühlschrank war im Landcruiser auf der Rückbank, damit war's nur ein reines zwei Personen Fahrzeug.
Aufpassen muss man, dass die obere Klappe der Hecktüre nicht leicht aufspringt während der Fahrt, da saugt es dir dann auf Gravel Roads ziemlich den Staub ins innere der Kabine. Also immer zusperren.
Auf wirklich üblen Straßen, etwa von Cape Cross Richtung Messum Krater und dann durchs Desolation Valley wackelt halt hinten alles ziemlich herum. Stauraum für Lebensmittel gibt's seitlich auch nur begrenzt, ich hatte eine große Schachtel mit, die dann am Boden der Kabine stand. Aufgebaut war der auf dem neuen 2,4l Modell von Hilux. Ich hab daheim selbst einen Landcruiser mit Dachzelt und Equipement, war bis dato zweimal mit Dachzelt unterwegs und würde das nächste mal wieder den Bushcamper nehmen. Auch die Markise haben wir sehr zu schätzen gelernt. Sowohl bei Sonne als auch bei leichtem Nieselregen. Ist insgesamt nicht die eierlegende Wollmilchsau mit einigen Verbesserungsmöglichkeiten, aber ich halte ihn nicht für überschätzt. Fahrzeugtechnisch ohnehin nicht, da gab's mit dem Hilux (oder auch mit dem LC) überhaupt nichts zu meckern.

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lg Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
3'883 Beiträge · seit 201116. Feb. 2022 · #24
Hallo Michael,
hiermit werfe ich mal noch den Bushcamper von Afriamper in den Ring: https://africamper.com/de/. Die Firma ist klein, vermietet jedoch ab Windhoek, Johannesburg und Kapstadt. Wir haben 5 x bei dieser Firma zur vollen Zufriedenheit angemietet.
Vorteil: Man kann drinnen sitzen! Eine Bank ist vorhanden. Zusätzlich haben wir an kühlen oder nassen Abenden zuerst einen Campingstuhl und dann den Tisch hineinbugsiert. Da Arbeitsfläche und Sink ebenfalls innen liegen, haben wir zuerst gemütlich gegessen und anschließend Fotos auf dem Mini-Laptop angeguckt. Für Leute, die nachts aufs Örtchen müssen und sich nicht raus trauen, gibt es außerdem einen Platz für ein Porta Potti 😗 .
Nachteil: Fahrten nach Sambia, Tansania usw. sind mit Africamper nicht möglich.

LG freshy
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857 Beiträge · seit 201416. Feb. 2022 · #25
Hallo Wolfgang, danke für den schönen Bericht. Merkt man beim Doppel/1,5-Kabiner den Überhang hinten? Der ist ja vom Gewicht her deutlich hinter der Hinterachse aufgebaut?

Viele Grüße
Alexander
897 Beiträge · seit 201716. Feb. 2022 · #26
Hallo Wolfgang, auch von mir ein Dankeschön !

Was ich mich bei den Fotos frage, kann man da halbwegs unter der Markise hantieren, sie ist ja sehr niedrig ?
Liebe Grüße Makra
2'536 Beiträge · seit 200716. Feb. 2022 · #27
Hi,
überhaupt nicht. Hinten sind bis auf den Reservereifen und die Gasflaschen keine wirklich schweren Teile vorhanden. Reservekanister waren leer, die haben wir nicht gebraucht. Kühlschrank ist über der Achse, der Wassertank noch vor der Achse.
Wir sind diesmal nix wirklich "hartes" gefahren, aber Desolation Valley, Hoanib, Upper Huab von der Huab Lodge flussabwärts Aba Huab und Ugab, Khowarib Schlucht etc. waren durchaus dabei.
lg Wolfgang
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2'536 Beiträge · seit 200716. Feb. 2022 · #28
Hi,
Makra schrieb:
Was ich mich bei den Fotos frage, kann man da halbwegs unter der Markise hantieren, sie ist ja sehr niedrig ?
Sie schaut tatsächlich auf den Fotos niedrig aus, ich kann mich aber nicht erinnern, dass es da ein Problem gegeben hätte. Und wir hatten sie oft aufgespannt. Auch während des Kochens etc. Also ja, man kann hantieren und ich bin ca. 193cm groß 😉.
lg Wolfgang
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Gast16. Feb. 2022 · #29
Ich werfe mal sowas Unspannendes und Primitives wie ein klassisches Bodenzelt in die Diskussion. Gerade wenn man mehr als eine Nacht an einem Ort bleibt, baut man sein Zelt nur einmal auf. Wenn man auf einen Gamedrive geht, muss man nicht abbauen oder zusammen klappen und wenn man zurück kommt, muss man nichts aufbauen oder aufklappen.

Ein Bodenzelt ist auch die mit Abstand beste Option hinsichtlich Geländegängigkeit, weil weder der hintere Böschungswinkel verkleinert wird, noch der Schwerpunkt des Autos nach oben wandert, noch das Gesamtgewicht drastisch steigt. Eine einfache Alu-Canopy plus ein geräumiges, solides Canvas-Zelt bringen zusammen 60-80kg auf die Waage. Sowas die die Khaya-Camping-Canopy wiegt je nach Konfiguration dagegen leer 350-500kg. Und das Standard-Canvas-Zelt, das viele Vermieter auch anbieten, hat 3mx3m also 9qm Fläche bei Stehhöhe (2,10m).

Jeder hat natürlich seine eigenen Anforderungen und das ist auch gut so, aber die ganzen mobilen Touroperator arbeiten auch mit Bodenzelten und fahren nicht Dachzelte oder Kabinen durch die Gegend, einfach weil Bodenzelte zwar nicht perfekt aber doch in vielen Fällen ein guter, bewährter Kompromiss sind, der relativ viel Platz und Komfort bietet.

Grüße, Torsten.
zuletzt bearbeitet 16. Feb. 2022
566 Beiträge · seit 201316. Feb. 2022 · #30
mitglied19210 schrieb:Ich werfe mal sowas Unspannendes und Primitives wie ein klassisches Bodenzelt in die Diskussion. Gerade wenn man mehr als eine Nacht an einem Ort bleibt, baut man nur einmal sein Zelt einmal auf. Wenn man auf einen Gamedrive geht, muss man nicht abbauen oder zusammen klappen und wenn man zurück kommt, muss man nichts aufbauen oder aufklappen.
Hallo Torsten,
durchaus plausibel, dieser Gedankengang. Ich würde aber zwei Aspekte einbringen, weshalb das möglicherweise nicht so beliebt ist.

Zum einen der psychologische Aspekt. Auch hier im Forum durchaus bei Fragen zu finden sind die Gedanken, ob so ein Bodenzelt denn nicht viel zu gefährlich ist. Schließlich kreucht und krabbelt so einiges an Gefahrenpotential am Boden rum oder Raubtiere holen einen quasi sowieso aus dem Zelt. Sollte man auch das überleben, latscht ein Elefant unbedacht drauf. Ich glaube gerade für "Gelegeneitscamper" ist sind das durchaus relevante Gedanke, die bei einer Entscheidung eine nicht unbedeutende Rolle spielen.

Auf der anderen Seite: so ein Dachzelt beispielswiese spart recht viel Platz. Wenn man mal bedenkt, wie vollgepackt selbst ein Double Cap bei 2 Personen ist, dann wird nochmal Platz genommen, wenn noch ein Bodenzelt - selbst bei täglicher ordnungsgemäß sauberer Verpackung - hinzukommt. Bei 3 oder 4 Personen und 2 Bodenzelten wird es dann noch enger. Da finde ich so ein Dachzelt schon mehr als praktisch, vor allem dann, wenn auch die Schlafsäcke (und teilweise sind das ja tatsächlich ziemlich große "Säcke" die man bekommt) oben auf dem Dach im Zelt mit eingeklappt bleiben.

Daneben auch die Frage des Aufwands für die Vermieter. Ich wäre mir nicht sicher, ob das Reinigen und Warten eines Bodenzeltes ggf. nicht sogar aufwändiger ist, als bei einem Dachzelt.

Aber im Grunde stimmt das schon: bei professionell geführten Touren haben die meisten in aller Regel scheinbar weit weniger Probleme, simple Bodenzelte zu nutzen. Allerdings sind die Touren oft mit Trailer unterwegs bzw. es würde sich die Frage stellen, "auf welchem Dach" denn sämtliche Teilnehmer einer größeren Gruppe schlafen sollen 😉

LG Mogambo 🙂
2'536 Beiträge · seit 200716. Feb. 2022 · #31
Hallo Torsten,
mitglied19210 schrieb:Ich werfe mal sowas Unspannendes und Primitives wie ein klassisches Bodenzelt in die Diskussion. Gerade wenn man mehr als eine Nacht an einem Ort bleibt, baut man sein Zelt nur einmal auf. Wenn man auf einen Gamedrive geht, muss man nicht abbauen oder zusammen klappen und wenn man zurück kommt, muss man nichts aufbauen oder aufklappen.
Alles richtig. Nur ist man als Camper meistens ohnehin genau aus dem Auf- und Abbaugrund nur eine Nacht am selben Fleck. Ich war zweimal mit Motorrad unterwegs, da hatten wir auch Bodenzelte. Die wurden halt im Truck transportiert mitsamt jeweils einer dickeren Matratze pro Person. Die wird in der Platzberechnung dann oft leicht vergessen!
mitglied19210 schrieb:Ein Bodenzelt ist auch die mit Abstand beste Option hinsichtlich Geländegängigkeit, weil weder der hintere Böschungswinkel verkleinert wird, noch der Schwerpunkt des Autos nach oben wandert, noch das Gesamtgewicht drastisch steigt.
Also das Gelände, wo das schlagend werden würde, solltest/dürftest du nach Ansicht aller Vermieter ohnehin nicht befahren. Und ich kann dir auch aus eigener Erfahrung sagen, dass das wirklich keine Rolle spielt. 😉

In Summe ist es immer eine Frage der Bequemlichkeit. Ich war auch schon mit Bodenzelt im Oman, klar, alles geht. Aber der Bushcamper ist hinsichtlich Auf- und Abbau der Schlafmöglichkeit wirklich jeder anderen Möglichkeit überlegen. Das ist echt in einer Minute erledigt. Tische und Sesseln einräumen dauert länger.

lg Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
zuletzt bearbeitet 16. Feb. 2022
Themenstarter115 Beiträge · seit 201716. Feb. 2022 · #32
Ich danke euch allen für eure Infos und Hilfe bei der Entscheidungsfindung...ich denke es wird ein bushcamper (von savanna oder asco, richtig?), wenn ich mir die Vorteile so ansehe...
Lieben Dank und Grüße allerseits
Michael
Gast16. Feb. 2022 · #33
Nachdem die Entscheidungsfindung von Michael nicht mehr gestörte werden kann….. 😉 noch Folgendes.
Ich denke, dass der Großteil der Platzprobleme selbst verursacht wird, weil zu viel mitgenommen wird, was man nicht wirklich braucht. Beim Campieren ist weniger mehr. Je mehr man mitnimmt, desto mehr ist man auch damit beschäftigt. Ich finde auch nicht, dass die diversen hier und anderswo gezeigten „Einrichtungen“ diverser Aufbauten wirklich praktisch sind, auch nicht professionell ausgeführt.
Und dem Torsten kann ich betr. die Vorzüge des Bodenzeltes 100%ig zustimmen.
Grüße
Und wie schon an anderer Stelle gesagt. Ein in Fahrrichtung montiertes Dachzelt ist genauso einfach zu handhaben wie der „Bushcamper“ plus 2 Minuten für den Überzug.
zuletzt bearbeitet 16. Feb. 2022
Themenstarter115 Beiträge · seit 201716. Feb. 2022 · #34
Ich wollte die Diskussion mit meiner Entscheidungsfindung nicht abwarten, loser, sorry, ich wollte nur danke an alle sagen und irgendwann auch mal sacken lassen.... ist ja keine Raketenwissenschaft das ganze, und ob man jetzt n Dachzelt oder nen bushcamper nimmt, hat anscheinend alles Vor und Nachteile...Wie alles im Leben.
2'536 Beiträge · seit 200716. Feb. 2022 · #35
Hi,
loser schrieb:
Und wie schon an anderer Stelle gesagt. Ein in Fahrrichtung montiertes Dachzelt ist genauso einfach zu handhaben wie der „Bushcamper“ plus 2 Minuten für den Überzug.
Ähem, I really beg to differ.
"Einfach" schon, aber "genauso schnell" nicht.
Und wie geschrieben, ich hab' privat auf meinem LandCruiser auch ein Dachzelt, habe in den letzten fünf Jahren sicherlich über 150 Mal das Zelt auf und wieder abgebaut.
Die zwei größten Vorteile des Bushcampers sind meiner Meinung nach
1.) es geht *wirklich* schnell. Eine Minute gegenüber 5-6 Minuten beim Dachzelt.
2.) Man saut sich nicht so ein wie beim Zusammenklappen des Dachzeltes. 😉

Und von der Auf/Abbau Diskussion abgesehen: Mich würde noch interessieren, warum du die Ein.- und Aufbauten, beispielsweise Kocher, Kühlschrank (oder was hast du konkret gemeint) unpraktisch bzw. nicht professionell findest.

lg Wolfgang
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Gast16. Feb. 2022 · #36
dergnagflow schrieb:Alles richtig. Nur ist man als Camper meistens ohnehin genau aus dem Auf- und Abbaugrund nur eine Nacht am selben Fleck.
Naja, wird hier nicht immer vehement empfohlen, 2 oder mehr Nächte an einem Ort zu verbringen? Wenn das gerade nicht in die Argumentation passt, verbringt nun jeder ohnehin immer nur eine Nacht an einem Ort? 🤪
dergnagflow schrieb:Also das Gelände, wo das schlagend werden würde, solltest/dürftest du nach Ansicht aller Vermieter ohnehin nicht befahren. Und ich kann dir auch aus eigener Erfahrung sagen, dass das wirklich keine Rolle spielt. 😉
Ein höherer Schwerpunkt und 300-400kg mehr Gewicht spielen eine Rolle. Das ist einfach Physik, die sich nicht überlisten lässt. Das gilt nicht nur für Offroad mit Schräglagen sondern auch auf Tiefsand und Matsch. Selbes Auto, selber Motor, selbe Reifen, selber Reifendruck: Das Auto mit 400kg mehr ist dann im Nachteil. Ich glaube Dir trotzdem sofort, dass Du Dich nicht festgefahren hast. Der Nachteil muss im konkreten Einzelfall nicht so groß sein, dass man stecken bleibt, aber die Marge wird kleiner (auch auf Gravel). Bergung wird bei mehr Gewicht auch schwieriger.
dergnagflow schrieb:In Summe ist es immer eine Frage der Bequemlichkeit.
Eher der Prioritäten. Da oben rauf zu kraxeln und dann lediglich 1,3m Breite zur Verfügung zu haben, sich nicht umziehen zu können, ohne irgendwo anzustoßen, erfüllt eben gerade nicht bei jedem die Definition von Bequemlichkeit. Damit will ich solche Camping Canopies nicht schlecht machen. Die Prioritäten fallen einfach unterschiedlich aus. Wir fahren ja in Deutschland auch nicht alle das selbe Einheitsauto, weil unterschiedliche Prioritäten.

Zur Sicherheit: Schlangen oder Skorpione können keinen Reißverschluß aufmachen und es gibt auch bildlich dokumentierte Geschichten, in denen ein Elefant ein Dachzelt zerlegt. Trotzdem ist das Argument valide. Es macht keinen Sinn, ein Bodenzelt zu nehmen, wenn man dann im Urlaub 2 Wochen kaum ein Auge zu bekommt, weil man sich subjektiv unsicher fühlt. Man ist auch kein Weichei, wenn man kein Bodenzelt nimmt oder im Umkehrschluß ein cooles Alphatier, wenn man Bodenzelter ist. Einfach unterschiedliche Prioritäten.

Grüße, Torsten
3'883 Beiträge · seit 201116. Feb. 2022 · #37
dergnagflow schrieb:

Die zwei drei größten Vorteile des Bushcampers sind meiner Meinung nach
1.) es geht *wirklich* schnell. Eine Minute gegenüber 5-6 Minuten beim Dachzelt.
2.) Man saut sich nicht so ein wie beim Zusammenklappen des Dachzeltes. 😉
3.) Beim Bushcamper haben es kleine Menschen einfacher. Ich wäre meinem Mann - der selbst nicht der Größte ist 🙄 - beim Dachzelt z.B. keine Hilfe.
LG freshy
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zuletzt bearbeitet 16. Feb. 2022
2'536 Beiträge · seit 200716. Feb. 2022 · #38
Hi,
mitglied19210 schrieb:
Naja, wird hier nicht immer vehement empfohlen, 2 oder mehr Nächte an einem Ort zu verbringen? Wenn das gerade nicht in die Argumentation passt, verbringt nun jeder ohnehin immer nur eine Nacht an einem Ort? 🤪
Es gibt durchaus einen großen Unterschied zwischen Lodgehoppern, die hier in der Mehrheit sind und Campern. Während das "nie nur eine Nacht an einem Ort" für Lodgehoppers durchaus gelten kann, ist das für Camper eher unsinnig, da die ja ohnehin immer alles zusammenpacken müssen um auf einen GameDrive zu fahren. Da spielt es auch keine Rolle, ob du dann ein Bodenzelt stehen lässt oder den Bushcamper zuklappst. 😉

lg Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
699 Beiträge · seit 201016. Feb. 2022 · #39

Da spielt es auch keine Rolle, ob du dann ein Bodenzelt stehen lässt oder den Bushcamper zuklappst. 😉

lg Wolfgang

Also da muss ich widersprechen. Für mich spielt es schon eine Rolle, ob ich morgens vor dem Game Drive 10 Minuten mehr Zeit habe. Zudem bin ich so früh nicht unbedingt gerne so aktiv und arbeite nicht gerne so früh. Ja für mich ist so ein Dachzelt zusammenzubauen Arbeit. Vielleicht ist der Auf- und Abbau eines Dachzeltes auch eine Frage des Alters. Giselbert