100 Tage quer durch das Südliche Afrika

Reisebericht 394 Antworten · 43,5k Aufrufe · gestartet 05. Jan. 2022 von Luigi15
Themenstarter411 Beiträge · seit 201928. Jan. 2022 · #102
Hallo Regina, vielen dank für diese tolle Rückmeldung, das freut mich natürlich 😄
Die Interaktion mit Tieren ist immer großartig und ich kann mir gut vorstellen, dass es tolles Erlebnis war in Kanada.
Das Namaqualand hat sicher noch viel mehr z bieten, ich muss da auch noch mal her, um auch die anderen Teile kennenzulernen.
Ich hoffe, du liest weiter mit - ein schönes Wochenende, glG Peter
4'382 Beiträge · seit 201528. Jan. 2022 · #103
Meine Güte, Peter, was für eine Farbenpracht. Man ist ja ganz berauscht und wird (sehn-)süchtig!
Alles gefällt mir sehr gut, besonderen Eindruck aber hat mir der beherzte Toilettendeckel gemacht 😄 😄 😄

Schöne Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter411 Beiträge · seit 201928. Jan. 2022 · #104
Liebe Ingrid, ich hoffe ihr hattet eine gute Zeit am Kap - gibts dazu dann später einen Reisebericht??
Vielen Dank für deine nette Rückmeldung!
Beste Grüße und ein erholsames WE, Peter
Themenstarter411 Beiträge · seit 201928. Jan. 2022 · #105
Danke, Konni - super dass du weiter mitliest und dass dir die Bilder gefallen. Die Blumen waren heuer tatsächlich genial...
Beste Grüße und ein erholsames WE, Peter
608 Beiträge · seit 202028. Jan. 2022 · #106
Wunderschön! Deine Reise finde ich traumhaft! Erst diese tollen Felsklötze, jetzt die Blumenteppiche! Wow!
Themenstarter411 Beiträge · seit 201929. Jan. 2022 · #107
Guten Morgen, Friederike! Ja, der Toilettendeckel, Rüschen überall und die Herzen... wäre interessant was im Kopf der Person vorgeht, die dieses Meisterwerk vollbracht hat. Dieses "Stonehaus" hatte eine ganze Reihe weiterer Skurrilitäten zu bieten...
Danke für dein tolles Feedback! Ich wünsche dir ein erholsames WE
glG Peter
Themenstarter411 Beiträge · seit 201929. Jan. 2022 · #108
Guten Morgen, rik m!
Auch aus eurem wunderschönen Reisebericht wird deutlich, dass ihr euch in einer "steinigen" Umgebung wohlfühlt, dass euch karge Landschaften ansprechen, denn ihr habt wunderschöne Fotos darüber eingestellt....
Hier die Vögel, da die Blumen, dort die Steine - in den nächsten Tagen kommen wieder Tiere, ich verspreche es 😄
glG und ein erholsames WE, Peter
Themenstarter411 Beiträge · seit 201929. Jan. 2022 · #109
Reisetag 22 (23. August 2021) – Kamieskroon – Springbok / Goegap NR

Planänderung – das ist der Plan! Ursprünglich wollten wir heute die Gegend um Kamieskroon nach weiteren Wildblumen absuchen, aber eine Schlechtwetterfront für den kommenden Tag „zwingt“ uns zu einer Planänderung. Da wir unbedingt das Goegap NR bei Springbok bei möglichst gutem Wetter besichtigen wollen, ziehen wir diesen Ausflug um einen Tag vor. Kamieskroon ist nicht weit von Sprinbok entfernt, insofern ist das auch kilometertechnisch keine große Sache…
Am Morgen spazieren wir zunächst noch am Farmgelände herum, gestern hat es uns hier sehr gut gefallen und wir wollen mehr entdecken.

Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_39.jpg


Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_12.jpg


Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_13.jpg


Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_14.jpg


Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_15.jpg


Ziel unseres kurzen Ausflugs sind die zahlreichen Köcherbäume, die auf jeder Kuppe der Farm stehen. Diese Baumaloen sind vor allem am Morgen oder dann auch wieder am Abend am besten zu fotografieren, dann leuchtet der Stamm in einem besonderen Licht.

Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_18.jpg


Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_22.jpg


Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_23.jpg


Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_25.jpg


Aber auch die anderen blühenden Büsche zwischen den Granitkuppen verdienen unsere Aufmerksamkeit.

Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_27.jpg


Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_30.jpg


Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_31.jpg


Zurück im Quartier entdecken wir ein Kapsperlingspärchen (Cape Sparrow), das direkt vor unserem Eingangstor sein Nest in einer Aloe angelegt hat. Wir warten ein wenig und die beiden setzen ihren Nestbau fort…

Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_34.jpg


Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_35.jpg


Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_36.jpg


Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_37.jpg


Südafrika_Kamieskroon_VerbeFarm_38.jpg


Gegen 10:00 Uhr legen wir los und fahren zunächst nach Springbok, wo wir den Tank auffüllen und im Whimpy das WLAN nutzen. Außerdem gibt es ein kleines Frühstück, in der Farm sind wir ja wieder einmal Selbstversorger und das heißt wieder nichts Gutes…
Kurz vor Mittag verlassen wir Springbok, das auch von einem Blütenteppich umgeben ist.

Südafrika_Springbok_02.jpg


Südafrika_Springbok_01.jpg


Wenige Kilometer weiter ist in der Nähe des Flugplatzes das Goegap Nature Reserve erreicht. Auf rund 16 ha Fläche finden sich hier zahllose Sukkulenten und – genügend Regen im Winter vorausgesetzt – Wildblumen. Durch mehrere Trails, die mit dem Auto erkundet werden, ist das große Areal gut erschlossen.
Bereits am Weg zum Visitor Center können wir sehen, dass der Regen offenbar ausreichend war, die Blütenpracht ist überwältigend. Es scheinen aber im Gegensatz zum Namaqualand NP gelbe Blüten zu dominieren…

Südafrika_GoegapNR_02.jpg


Nach unserer Ankunft verweilen wir aber zunächst beim Visitor Center, wo ein wunderbarer Sukkulenten Garten angelegt ist.

Südafrika_GoegapNR_03.jpg


Südafrika_GoegapNR_06.jpg


Südafrika_GoegapNR_09.jpg


Südafrika_GoegapNR_07.jpg


Südafrika_GoegapNR_10.jpg


Südafrika_GoegapNR_13.jpg


Südafrika_GoegapNR_08.jpg


Südafrika_GoegapNR_15.jpg


Südafrika_GoegapNR_16.jpg


Südafrika_GoegapNR_17.jpg


Südafrika_GoegapNR_19.jpg


Südafrika_GoegapNR_20.jpg


Südafrika_GoegapNR_21.jpg


Mit dem Auto geht es nun weiter auf die sogenannte „Rooiberg-Runde“, ein Trail, der als besonders schön beschrieben wird, fahrtechnisch aber nicht ganz ohne ist, denn es müssen mehrere sehr steile und vor allem steinige Passagen überwunden werden. Vom Visitor Center weg geht es zunächst in ein breites Tal hinein. Die Köcherbäume sind auf nahezu allen Erhebungen auszumachen. Wir bleiben immer wieder stehen und machen kurze Spaziergänge durch die bezaubernde Landschaft.

Südafrika_GoegapNR_22.jpg


Südafrika_GoegapNR_11.jpg


Südafrika_GoegapNR_12.jpg


Südafrika_GoegapNR_08-2.jpg


Südafrika_GoegapNR_19-2.jpg


Südafrika_GoegapNR_25.jpg


Es ist kaum zu glauben, wie viele verschiedene Pflanzen blühen – der Artenreichtum ist definitiv größer als im Nationalpark.

Südafrika_GoegapNR_27.jpg


Südafrika_GoegapNR_28.jpg


Südafrika_GoegapNR_26.jpg


Südafrika_GoegapNR_29.jpg


Langsam steigt die Pad an, die Felsen treten näher an die Straße heran. Es ist schwierig einen Parkplatz für das Auto zu finden, denn sobald man am Straßenrand parkt, überfährt man automatisch Blüten…

Südafrika_GoegapNR_32.jpg


Südafrika_GoegapNR_33.jpg


Südafrika_GoegapNR_34.jpg


Südafrika_GoegapNR_36.jpg


Wir versuchen möglichst wenig Spuren zu hinterlassen, halten den Wagen auch fast durchwegs auf der Sandstraße, es sind Gott sei Dank sehr wenige Fahrzeuge unterwegs, sodass wir niemanden blockieren.

Südafrika_GoegapNR_38.jpg


Südafrika_GoegapNR_40.jpg


Südafrika_GoegapNR_41.jpg


Südafrika_GoegapNR_42.jpg


Südafrika_GoegapNR_43.jpg


Südafrika_GoegapNR_47.jpg


Südafrika_GoegapNR_48.jpg


Südafrika_GoegapNR_49.jpg


Die Straße steigt nun merklich an, das Gebirge rundum wird schroffer und die Blütenteppiche dünnen aus. Dafür sehen wir eine Vielzahl völlig neuer Arten…

Südafrika_GoegapNR_50.jpg


Südafrika_GoegapNR_51.jpg


Südafrika_GoegapNR_52.jpg


Südafrika_GoegapNR_53.jpg


Von hier oben genießen wir einen wunderbaren Rundblick hinunter in das Tal, durch das wird kurz vorher gefahren sind.

Südafrika_GoegapNR_56.jpg


Südafrika_GoegapNR_59.jpg


Südafrika_GoegapNR_61.jpg


Südafrika_GoegapNR_64.jpg


Südafrika_GoegapNR_65.jpg


Nach einer Fahrzeit von etwa drei Stunden kommen wir wieder zurück zum Visitor Center, wo wir noch kurz durch den Köcherbaumgarten laufen, ehe wir die Rückfahrt in das nahe Springbok antreten.

Südafrika_GoegapNR_66.jpg


Südafrika_GoegapNR_67.jpg


Südafrika_GoegapNR_68.jpg


Südafrika_GoegapNR_70.jpg


In Springbok treffen wir um etwa 16:30 Uhr ein und beschließen, gleich hier das Abendessen einzunehmen, denn in unserem Quartier ist kein Restaurant vorhanden und wir wollen nicht selbst zum Kochlöffel oder zur Grillzange greifen. Eine Rangerin im Nature Reserve hatte uns die „Toren Steak Ranch“ im Zentrum empfohlen, die wir nun aufsuchen.
Wir essen beide ein großartiges Steak – der Laden ist nicht klein und sehr gut besucht! Zum Essen trinken wir ein Bier, anschließend geht es wieder zurück nach Kamieskroon in unser schickes Steinhäuschen. Dort werfen wir die Öllampen an und lassen die Tage in dieser Traumlandschaft des Namaqualandes revue passieren…

Gefahrene Tageskilometer: 186
zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2022
Themenstarter411 Beiträge · seit 201929. Jan. 2022 · #110
Reisetage 23 und 24 (24. und 25. August 2021) – Kamieskroon – Springbok – Augrabies Falls NP

Schon während der Nachtstunden haben wir den Regen auf dem Blechdach unseres Häuschens wahrgenommen und als wir am Morgen durch die kleinen Fenster schauen, sehen wir – fast nichts, denn der Nebel umhüllt die Landschaft. Wir sind froh bereits gestern unser Besichtigungsprogramm abgeschlossen zu haben, von daher kann uns das schlechtere Wetter also ziemlich egal sein. Wir kochen uns Tee und Christian sichtet die aufgezeichneten Tracks, ehe wir unsere Sachen packen um die wunderbare Farm kurz nach 8:00 Uhr zu verlassen.

Fazit Verbe Farm: Der erste Eindruck war durchaus ein kleiner Schock – wer ist es schon gewohnt, in einem Steinhäuschen ohne Elektrizität und weitere Annehmlichkeiten zu wohnen. Wir haben uns aber extrem wohlgefühlt und die Besitzer, Pieter und Verenica waren äußerst zuvorkommend. Ein Gasherd kann genutzt werden, ein gasbetriebener Durchlauferhitzer für Warmwasser ist vorhanden. Christian zweifelt jedoch, dass die beiden Geräte unserem Tüv standhalten würden… Wir würden hier wieder wohnen wollen, wenn wir in der Gegend Halt machen; ein kleines Problem: Das nächste Restaurant befindet sich in Kamieskroon. Am Farmgelände sind aber auch „ganz gewöhnliche“ Häuser vorhanden, die auch angemietet werden können.

Wir fahren wieder zurück zur N7 und auf dieser weiter nach Springbok, wo wir wieder im Whimpy einen Cafe-Stopp einlegen. Auch das WLAN können wir wieder nutzen.
Im Anschluss daran fahren wir auf der N14 noch wenige Kilometer weiter, wo sich etwas abseits der Hauptstraße die Unterkunft für die kommende Nacht befindet, das Apollis Cottage.
Da wir das Quartier schon zu Mittag erreichen, sind wir froh, das Zimmer gleich beziehen zu können. Inzwischen hat sich auch der Nebel wieder gelichtet und die Sonne hat die Oberhand gewonnen – die angekündigte Schlechtwetterfront hat wohl einen Bogen um uns geschlagen…
Wir wandern am Nachmittag in der näheren Umgebung des Cottage herum und werden dabei vom Haushund begleitet.

Südafrika_Springbok_ApollisCottage_01.jpg


Südafrika_Springbok_ApollisCottage_02.jpg


Die Umgebung ist eigentlich sehr schön, eine typische Halbwüstenlandschaft mit Granitkuppen durchsetzt, aber in der Mitte von „absolutem Nichts“. Wir verbringen den restlichen Tag mit Lesen und dem Sortieren beziehungsweise Löschen von Bildern, wir schaffen wieder etwas Ordnung.
Wir haben vereinbart, das Abendessen im Apollis Cottage einnehmen zu wollen – und da nimmt „das kulinarische Unheil“ seinen Lauf: Die Managerin fährt zum Einkaufen und kommt nicht wieder – die beiden Hausangestellten übernehmen die Küche, müssen mit dem Servieren aber auf die Rückkehr der Managerin warten – diese kommt aber nicht – sie beschließen nach Ewigkeiten das Essen doch zu servieren – dieses kommt beinahe kalt auf den Tisch – wir machen gute Miene zum bösen Spiel und essen ein wenig – die Lammrippen sind aber ohnedies nahezu fleischlos und würden auch für einen Vegetarier passen, die Nudeln sind breiähnlich und in ihrer Konsistenz nur noch schwer zu erkennen…
Letztendlich beschließen wir nach Springbok zurückzufahren, um dort im Steakhaus den Hunger zu stillen – dieses ist aber ausgebucht… Wir fahren wieder zurück und setzen uns in den Aufenthaltsraum zu den anderen drei Gästen. Zusammen trinken wir das eine oder andere Glas Wein und bald ist der Kummer vergessen… Die beiden angestellten Damen haben zwischendurch die Besitzerin des Hauses, die in den Niederlanden wohnt, über die Situation informiert und wir werden den Abend über mehrfach aus Europa kontaktiert. Die Dame entschuldigt sich bei uns und wir erhalten Wein zur Kompensation… wir lehnen jedoch dankend ab.

Gefahrene Tageskilometer: 153

Nachdem es vom gestrigen Tag nur zwei Bilder gibt, muss ich das heute wieder etwas gutmachen. Wir erhalten unser Frühstück, drei weitere Anrufe aus Europa und eine mehr oder weniger freundliche Entschuldigung der Verwalterin zum Abschied… Das ist die einzige Unterkunft während der mehr als drei Monate, die ich vermutlich nicht mehr wieder aufsuchen werde – aber vielleicht war es ja nur eine Verkettung unglücklicher Umstände, ich will niemandem Böses unterstellen… Außerdem nehmen wir die Angelegenheit auch vor Ort schon sehr sportlich…

Kurz vor 8:00 Uhr brechen wir auf und fahren über die N14 weiter über Pofadder und Kakamas in den Augrabies Nationalpark, den wir kurz vor 11:00 Uhr erreichen. Wir genehmigen uns zunächst einen Kaffee ehe wir unsere Zimmer beziehen, die bereits bereitstehen – auch dieses Camp ist weit davon entfernt ausgebucht zu sein.
Am Nachmittag starten wir zu einer Rundfahrt durch den Augrabies NP, der sich südlich des Oranje Flusses entlang der Grenze zu Namibia erstreckt. Wichtigstes Highlight des NPs ist sicherlich der knapp 60 m hohe Fall von Südafrikas mächtigstem Fluss. Der Wasserfall ist im September wesentlich unspektakulärer, weil der Oranje weniger Wasser führt – dennoch lohnend und einen Besuch wert.
Zuerst laufen wir entlang des Wasserfalles von einer Aussichtsplattform zur nächsten, um einen möglichst guten Blick in die tiefe Schlucht zu erhaschen. Auf einigen Felsen sitzen fette Klippschliefer und eine Kapstelze (Cape Wagtail) thront malerisch auf Schilfhalmen.

Südafrika_AugrabiesFallsNP_17.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_22.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_25.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_14.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_16.jpg


Auch wenn nicht allzu viel Wasser über die Kante fließt, ist das Getöse des Wasserfalles weithin wahrzunehmen. Die Gischt spritzt hoch auf.

Südafrika_AugrabiesFallsNP_31.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_27.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_20.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_19.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_18.jpg


Inzwischen ist die Sonne zumeist wieder hinter mächtigen Wolkentürmen verschwunden und ein Gewitter zieht auf. Sobald die Sonnenstrahlen durchdringen, ist der Fall aber herrlich ausgeleuchtet…

Südafrika_AugrabiesFallsNP_37.jpg


Vom Visitor Center fahren wir nun weiter in den Nationalpark hinein, um an einigen der Aussichtspunkte in den tief eingeschnittenen Canyon zu halten. Im Park, wo sich die Granitfelsen an einigen Stellen mächtig auftürmen, beobachten wir eine ganze Gruppe Klippspringer.

Südafrika_AugrabiesFallsNP_01.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_03.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_05.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_07.jpg


Die Lichtstimmungen über der kargen Landschaft werden minütlich eindrucksvoller, wir genießen den Blick vom Oranjekom Lookout auf die mächtige Schlucht unter uns.

Südafrika_AugrabiesFallsNP_08.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_09.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_10.jpg


Während wir hier ein wenig herumspazieren und nach immer neuen Motiven Ausschau halten, zucken die ersten Blitze über dem Süden Namibias auf, es wird bedrohlich schwarz auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses.

Südafrika_AugrabiesFallsNP_49.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_50.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_55.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_58.jpg


Wir beschließen noch ein Stück weiter in den Park hineinzufahren, auf der Suche nach einigen der Antilopen, die hier angesiedelt sind. Vorbei an einem wunderschönen Köcherbaum mit einem großen Siedlerwebernest sehen wir aber ausschließlich eine kleine Gruppe Oryx-Antilopen und ein niedliches Klippspringer-Pärchen.

Südafrika_AugrabiesFallsNP_44.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_70.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_61.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_63.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_66.jpg


Wir fahren noch ein wenig in der wunderbaren Landschaft herum, ehe wir den Rückweg Richtung Camp antreten, um uns in unserem Häuschen frisch zu machen. Bereits auf dem Rückweg stellen wir fest, dass der Regenguss über Namibia hinweggezogen ist und Nebel aus der Landschaft aufsteigen.

Südafrika_AugrabiesFallsNP_45.jpg


Der Ausflug in diesen Nationalpark hat sich für uns jedenfalls gelohnt, auch wenn wir faktisch nur einen Nachmittag hier verbringen durften. Aber wir wollen natürlich morgen relativ rasch aufbrechen, weil wir uns nach all den Steinen und Blumen endlich auch wieder auf eine Vielzahl von Tieren freuen – das jedenfalls ist unsere Erwartungshaltung, wenn wir an den Kgalagadi NP denken, der den krönenden Abschluss des ersten Teils meiner Reisen bilden soll. Das Abendessen nehmen wir im Restaurant im Camp ein und ich muss an dieser Stelle hervorheben, dass wir dort tatsächlich ein hervorragendes Service genossen haben. Die Bedienung war zuvorkommend, das Essen reichlich und vor allem sehr schmackhaft…

Gefahrene Tageskilometer: 372
zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2022
298 Beiträge · seit 200729. Jan. 2022 · #111
Hallo Liugi,

mit großer Begeisterung lese ich deinen Reisebericht und bin fasziniert davon und von deinen Fotos!! Da ich nur Knipserin bin, kann ich mich an schönen Fotos sehr erfreuen. Ich habe sie mehrmals angeschaut, vor allem die Blumenpracht im Namaqua-Land, wo wir hoffentlich Ende August, nach 2 mal verschobener Reise, auch sein werden. Freue mich aufs Weiterlesen und deine interessanten Erlebnisse in diesem schönen Land.
Herzliche Grüße aus Bayern
Silvy
Themenstarter411 Beiträge · seit 201930. Jan. 2022 · #112
Guten Morgen, Silvy! Ich freue mich, dass du diesen Reisebericht mitliest und dass dich die Bilder ansprechen. Auch wenn man nur "knipst" entstehen wertvolle Erinnerungen... Wenn ihr nächsten August im Namaqualand unterwegs sein werdet, dann werdet ihr ziemlich sicher auch die grandiose Blütenpracht erleben können! Ich wünsche euch jedenfalls jetzt schon eine ganz tolle Reise.
Beste Grüße von Wien nach Bayern, Peter
Themenstarter411 Beiträge · seit 201931. Jan. 2022 · #113
Reisetag 25 (26. August 2021) – Augrabies Falls NP – Kgalagadi NP

Ein Besuch im KTP gehört zu den ganz großen Erlebnissen in Südafrika – für mich gehört dieser Nationalpark zu den besonderen Naturwundern dieses Landes. Aus diesem Grund freue ich mich seit geraumer Zeit, endlich wieder hierher zurückkehren zu können, denn ich verbinde damit wunderschöne Erlebnisse… Ich werde etwa nie diesen ganz besonderen Moment vergessen: Wir (meine Familie und ich) sitzen an einem Heilig Abend vor unserem Chalet in Twee Rivieren, ein gewaltiges Gewitter zieht auf, Blitze zucken über den Nachthimmel und die Angestellten singen „Stille Nacht“… Gänsehaut! Ich freue mich, heute wieder dorthin fahren zu können…
Wir gehen zum Restaurant und trinken einen Kaffee, aufgrund des reichlichen Abendessens am Vortag verspüren wir keinen Hunger. Im Shop organisieren wir uns noch etwas Wasser und dann geht’s auch schon zum Auto. Aus einem Augenwinkel sehe ich jedoch noch einige Klippschliefer, die sich in der Sonne aufwärmen – so viel Zeit muss sein!

Südafrika_AugrabiesFallsNP_67.jpg


Südafrika_AugrabiesFallsNP_68.jpg


Es entstehen noch rasch einige Fotos dieser putzigen Tiere und schon sind wir unterwegs! Die Sonne strahlt wieder vom wolkenlosen Himmel und wir fahren über Kakamas, Keimoes und die N14 weiter nach Upington, wo wir das Auto auftanken und in der Kalahari Mall im Spar einiges an Lebensmitteln einkaufen, denn in Twee Rivieren werden wieder zu Selbstversorgern… Von Upington geht’s dann weiter über die R360 und Askam bis nach Twee Rivieren.

Südafrika_KgalagadiNP_001.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_710.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_709.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_885.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_707.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_706.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_705.jpg


Entlang der schier endlosen, geraden Strecke stoppen wir nur kurz an einigen der riesigen Siedlerwebernester, die die alten Telefonleitungsmasten fast unter sich zu erdrücken drohen, beim Ausblick auf die Goerapan, eine der zahlreichen Salzpfannen und bei den neben der Straße herumliegenden Tsamma-Melonen. Wir kommen zügig voran und erreichen das Camp von Twee Rivieren um etwa 13:45 Uhr.

Die Landschaft der Kalahari gehört zu meinen absoluten Lieblingslandschaften, ich freue mich immer wieder über den Anblick der roten Sanddünen, die mehr oder weniger überwachsen sind, des flachwelligen Landes mit seinen im Wind wogenden verdorrten Grashalmen und der knorrigen, uralten Bäume, die dennoch der Last der riesigen Siedelwebernester standhalten. Wenn dann auch noch Tiere herumlaufen, dann umso besser!
Am Parkeingang registrieren wir uns, zeigen die Reservierung für das Chalet vor (wir erhalten die Nummer 24) und fahren dann weiter hinauf zu unserem Quartier, das wir für die kommenden drei Nächte beziehen.

Südafrika_KgalagadiNP_004.jpg


Wir haben uns dazu entschieden, in diesem Park nicht zu übersiedeln, einerseits weil ich aus Erfahrung weiß, dass viele Tiere im südlichen Parkabschnitt zu finden sind, andererseits auch, weil wir während unserer Rundreise bereits so viele Quartiere wechseln mussten, dass wir es zumindest zum Abschluss etwas gemächlicher angehen wollen.
Twee Rivieren ist das größte Camp im Park, aber diesmal ist es bei weitem nicht voll, auch am Campingplatz verteilen sich die anwesenherumstehenden Trailer gut über die weite Fläche. Vor Ort gibt es einen Shop, eine Tankstelle und zur Not auch ein Restaurant – über unsere Erfahrungen dort werde ich aber noch schreiben.

Von Twee Rivieren aus unternehmen wir unsere Pirschfahrten sowohl in das Auob- wie auch in das Nossob Rivier, ich möchte aber gleich hier anfügen, dass wir während unseres Aufenthaltes nie weiter als bis kurz nach Urikaruus im Auob-Tal und Dikbaardskolk im Nossob-Tal gekommen sind – wir hatten ausreichend Tiere in diesem relativ überschaubaren Areal. Wir sind aber sehr wohl auch die beiden Verbindungsstraßen zwischen diesen beiden Trockentälern gefahren.

Im Laufe der drei Tage im Park haben wir wenige Autos angetroffen, zumeist stehen wir allein bei unseren Sichtungen und haben ausreichend Zeit zum Fotografieren. Das ist ein beträchtlicher Vorteil auf der einen Seite, andererseits müssen wir uns auf unsere eigenen Augen verlassen – darauf zu warten auf ein stehendes Auto zu treffen, in der Hoffnung, dass von anderen etwas erspäht wurde, ist diesmal eher weniger erfolgversprechend…

Das Essen – sowohl am Morgen als auch am Abend, haben wir – bis auf eine Ausnahme – selbst zubereitet. Am Abend haben wir vor unserem Chalet gegrillt, am Morgen ein Picknick mitgenommen und dann unterwegs gegessen. So war gewährleistet, dass wir sofort bei Gate-Öffnung in den Park konnten. Das Abendessen im Restaurant des Camps war eine relative Katastrophe: Die Bedienung war zunächst nicht erfreut, dass wir überhaupt ins Lokal gekommen sind. Die drei Damen waren mit ihrem Handy beschäftigt, keine anderen Gäste weit und breit. Erst nach einiger Zeit wurde die Speisekarte an den Tisch gebracht – das wäre aber nicht nötig gewesen, denn es gab ohnehin nur Burger… Wir bestellten also zwei Burger, die lauwarm serviert wurden, zunächst innen noch ziemlich roh. Nach Urgenz wurde das behoben. Als wir auch noch Besteck orderten, brach für die Damen eine Welt zusammen – sie „schleuderten“ uns abgepacktes Plastikbesteck auf den Tisch… Wir sind an sich sehr pflegeleichte Gäste und sehen über vieles hinweg, aber der Service hier war tatsächlich von extrem mieser Qualität; das ist vermutlich auch der Grund, weshalb wir die einzigen Gäste im Lokal sind… sehr schade, denn gut geführt wäre das sicher eine kleine „Goldgrube“!
Nun aber zu den erfreulichen Dingen, den Tiersichtungen…

Die erste Ausfahrt führt uns von Twee Rivieren nach Samevloeiing, wo wir bereits kurz nach dem Gate das erste Tier sehen, einen junger Raubadler (Tawny Eagle), der auf einem abgestorbenen Ast sitzt.

Südafrika_KgalagadiNP_271.jpg


Als wir kurz darauf zur kleinen Wasserstelle kommen, sehen wir dort zu unserer Überraschung die ersten Katzen, zwei Geparde liegen unter einem Baum und dösen im Schatten, gelegentlich fallen ihnen die Augen zu…

Südafrika_KgalagadiNP_082.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_083.jpg


Die Tiere sind relativ weit von uns entfernt und die Lichtverhältnisse sind alles andere als optimal. Wir sondieren die Umgebung und sehen einen dritten Gepard auf einer Anhöhe noch etwas weiter entfernt sitzen.

Südafrika_KgalagadiNP_085.jpg


Wir parken unseren Wagen auf den kleinen Parkplatz ein, der westlich und etwas oberhalb des Wasserloches liegt, haben aber relativ wenig Hoffnung, dass sich in nächster Zeit etwas tun wird. Nach rund 20 Minuten, wir wollen eigentlich schon wieder weiterfahren, erheben sich die beiden Geparde unter dem Baum, strecken sich und marschieren geradewegs auf das Wasserloch zu.

Südafrika_KgalagadiNP_086.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_087.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_089.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_091.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_441.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_442.jpg


Die beiden trinken nur ganz kurz, es scheint, als würden sie lediglich ihre Zunge benetzen und legen sich dann unmittelbar neben dem Wasserloch wieder auf den Boden. Langausgestreckt liegen sie vor uns, heben aber immer wieder den Kopf und schauen wachsam um sich.

Südafrika_KgalagadiNP_443.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_444.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_445.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_447.jpg


Plötzlich springen die beiden auf und ziehen an uns vorbei, über die Pad und plötzlich sind sie zu dritt – das andere Tier hatte sich still und leise von der Anhöhe herunter in das Tal begeben und gemeinsam marschieren sie fort…

Südafrika_KgalagadiNP_446.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_448.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_449.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_097.jpg


Welch ein Erlebnis nach nur wenigen Minuten im Park! Am Weg nach Kij Kij, dem Ziel unseres Nachmittagsausfluges, sehen wir einige Oryx-Antilopen. Wir halten hier nur kurz, denn wir sind uns ziemlich sicher, dass wir diese Tiere bei besseren Lichtverhältnissen auf der Rückfahrt oder an den anderen Tagen auch noch dort antreffen werden.

Südafrika_KgalagadiNP_810.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_811.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_812.jpg


Weiters sehen wir eine Riesentrappe (Kori Bustard), einen Schabrackenschakal und einen Großen Singhabicht (Southern Pale Chanting Goshawk), der, mit dem Kopf im Schatten, auf einem Ast thront. Er dreht seinen Kopf hin und her, um dann letztendlich wegzufliegen.

Südafrika_KgalagadiNP_813.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_815.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_817.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_830.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_832.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_833.jpg


Parallel zur Straße spaziert ein Strauß neben uns her, es ist interessant zu beobachten, wie er seinen kleinen Kopf am langen Hals mit jedem Schritt wiegt… gelegentlich piekt er ein Körnchen auf, vermutlich aber nur Sand, denn sonst können wir hier nichts wahrnehmen…

Südafrika_KgalagadiNP_859.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_861.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_862.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_867.jpg


Unsere Fahrt wird einmal kurz durch zwei Südliche Baumagamen gestoppt, die sich die Pad als Balzplatz ausgesucht haben.

Südafrika_KgalagadiNP_884.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_883.jpg


Bei Kij Kij ist es verdächtig still, wo sonst eigentlich immer Tiere zu sehen sind, ist auf den ersten Blick gähnende Leere. Wir stellen den Wagen ab und scannen die Umgebung – vor allem die Schattenplätze unter den Bäumen. Zu unserer Freude haben wir bald den ersten Löwen-Kater ausfindig gemacht, der unter einem Baum und hinter abgestorbenen Ästen kaum auszunehmen ist.

Südafrika_KgalagadiNP_761.jpg


Der Kerl meint es gut mit uns, denn er erhebt sich wenig später und steuert direkt auf uns zu. Langsam trottet er zu einem Baum, der nur noch wenige Meter von uns entfernt steht, um sich dort wieder im Schatten niederzulassen.

Südafrika_KgalagadiNP_762.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_763.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_766.jpg


Das stattliche Tier ist nun so nahe bei uns, dass wir entsetzt feststellen können, wie viele Zecken über seinen Kopf spazieren… Das Ungeziefer scheint ihn aber nicht zu stören, denn er lässt seinen Kopf zu Boden plumpsen und schließt friedlich die Augen… Als wir uns im Auto bewegen, starrt er uns kurz an, dreht sich auf den Rücken und wälzt sich genüsslich im Sand.

Südafrika_KgalagadiNP_767.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_768.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_769.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_771.jpg


Nun ist an der Zeit, ein wenig zu gähnen. Er leckt sich über sein Maul, das er schließlich mehrmals weit aufreißt.

Südafrika_KgalagadiNP_775.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_778.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_781.jpg


Als der Löwenkater dabei die Zähne fletscht, sehen wir, dass der linke untere Fangzahn abgebrochen ist. Nun wird noch ein wenig gekratzt, ehe er sich am Boden ausstreckt und wieder vor sich hin döst…

Südafrika_KgalagadiNP_782.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_783.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_785.jpg


Wir treten nun langsam die Rückreise Richtung Twee Rivieren an, denn wir wollen nicht zu spät zum Gate kommen. Dabei sehen wir einen jungen Singhabicht, der, als wir mit dem Wagen stehenbleiben, sofort auffliegt, um sich in einem anderen Baum in unmittelbarer Nähe wieder niederzulassen.

Südafrika_KgalagadiNP_556.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_557.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_559.jpg


Rein zufällig fällt uns ein Fleckenuhu (Spotted Eagle-Owl) auf, der auf einem umgekippten Baumstamm im Schatten sitzt. Da gehört immer sehr viel Glück dazu, im richtigen Moment auf den richtigen Platz zu achten…

Südafrika_KgalagadiNP_563.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_564.jpg


Etwas weiter streift neuerlich ein Schabrackenschakal durch das weite Tal, ansonsten ist es, bis auf ein paar weitere Spießböcke, die aber fast zu nahe an der Straße stehen, eher ruhig.

Südafrika_KgalagadiNP_299.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_548.jpg


Wir sind mit dieser ersten Pirschfahrt durch den Park aber mehr als zufrieden, innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne haben wir bereits sehr viel gesehen. Der nächste Tag kann kommen, wohlwissend, dass wir nicht immer so viel Glück haben werden. Vor unserer Hütte werfen wir den Griller an und essen heute wieder einmal Boerewors mit Kartoffeln, dazu gibt es Salat, den wir fix und fertig aus dem Spar-Markt mitgenommen haben…

Gefahrene Tageskilometer: 420
zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2022
174 Beiträge · seit 201231. Jan. 2022 · #114
Hi,
es ist wieder mal an der Zeit „DANKE“ zu sagen für den sooo interessanten Reisebericht.
LG Anita
547 Beiträge · seit 201231. Jan. 2022 · #115
Hallo Luigi,
also von mir bekommst du die Namibia Forum Goldmedaille für deinen Reisebericht! Deine Fotos von Landschaft, Tieren, besonders Vögel, und Blumen sind super! Auch dass du die verschiedene Unterkünfte so gut beschreibst ist sehr hilfreich, wenn man mal eine Reise in diese Gegend planen möchte.
Wir waren im Oktober u.a. im Marakele NP. und lieben diesen Park auch sehr. Auch der Mapungbuwe NP. Ist wunderschön, wenn du ein anderes Mal noch etwas neues auf den Plan nehmen willst!
Ich freue mich auf die Fortsetzung deines Berichts!
Herzliche Grüsse, Sue
2025 Aktueller Reisebericht Johannesburg bis Maun: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/306515-in-5-wo-von-joburg-nach-maun-im-aug-sept-25.html?start=0 2023 Reisebericht Johannesburg bis Kapstadt: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/304305-in-42-tagen-von-joburg-nach-kapstadt-okt-nov-23.html 2022 Reisebericht Westküste bis Etosha: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/302652-kapstadt-etosha-retour-bitte.html 2017 Reisebericht Richtersveld: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/294971-richtersveld-richtersveld.html
Themenstarter411 Beiträge · seit 201931. Jan. 2022 · #116
Liebe Anita, ich danke dir, dass du immer noch mit Begeisterung dabei bist - ich hoffe, es finden sich noch viele Bilder, die dir zusagen!
Beste Grüße, Peter
Themenstarter411 Beiträge · seit 201931. Jan. 2022 · #117
Guten Abend, Sue, ich freue mich, dass dir mein Bericht gefällt - das mit der Goldmedaille macht mich etwas verlegen, weil es in diesem Forum so viele ganz wunderbare Reiseberichte gibt! Aber ich gebe mein Bestes. Hinsichtlich der Beschreibung der Unterkünfte: Das macht für mich den Sinn eines Reiseberichtes aus - auch ich freue mich immer, wenn ich so neue Unterkünfte "kennenlerne", die ich dann bei künftigen Reisen einbauen kann.
Mapungubwe ist ein wunderbarer NP, den ich immer dann aufsuche, wenn ich mit dem Auto von Südafrika direkt nach Botswana fahre. Die Landschaft und die Baobabs dort - grandios.
Ich freue mich, wenn du weiter dabei bist, viele Grüße aus Wien, Peter
Themenstarter411 Beiträge · seit 201931. Jan. 2022 · #118
Reisetage 26 und 27 (27. und 28. August 2021) – Kgalagadi NP

Ein neuer Tag – neues Glück? Das Schöne an Pirschfahrten ist, dass man im Vorfeld nie weiß, was einem begegnen wird – jede Ausfahrt ist eine Überraschung. An den beiden Tagen, die wir zur Gänze im Park verbringen, wollen wir jeweils die Zeit am Morgen nutzen, sodass ich immer schon kurz vor Gate-Öffnung an der Rezeption stehe, um mir das Permit abzuholen. Leider ist es hier in Twee Rivieren so, dass man sein Permit am Abend an der Rezeption abgeben muss. Am darauffolgenden Morgen kann man es wieder beheben, nachdem darauf vermerkt worden ist, wo denn die Route etwa entlangführen wird…
Wir fahren um kurz nach 7:00 Uhr in den Park hinein, heute soll es zunächst von Samevloeiing in das Auob-Tal gehen. Das Licht am Morgen ist hier immer besonders schon, der rote Sand der Kalahari, die knorrigen Akazien und hin und wieder dazwischen auch einige blühende Pflanzen.

Südafrika_KgalagadiNP_009.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_011.jpg


In einem Baum sitzt ein junger Singhabicht (Southern Pale Chanting Goshawk), ein wirklich wunderschönes Tier. Zudem fällt uns ein junger Schwalbenschwanzspint (Swallow-tailed Bee-eater) auf. In einem Busch sitzt weiters ein Elfenastrild (Black-faced Waxbill).

Südafrika_KgalagadiNP_046.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_438.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_068.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_069.jpg


Ich bin ganz begeistert, eine Südbüscheleule zu sehen (Southern White-faced Owl), eine Erstsichtung für mich! Leider ist das Tier zwischen den Zweigen versteckt, es dauert eine Weile, bis wir einen Platz gefunden haben, der einigermaßen freie Sicht auf den Kopf ermöglicht.

Südafrika_KgalagadiNP_073.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_074.jpg


Im Auob-Tal treffen wir auf eine Gruppe Spießböcke. Die Tiere ziehen nur langsam in Richtung Mata-Mata, wahrscheinlich zu einem der nächsten Wasserlöcher.

Südafrika_KgalagadiNP_496.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_497.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_498.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_500.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_501.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_502.jpg


Eine Riesentrappe (Kori Bustard) spaziert, nicht weit von den Oryx-Antilopen, ebenfalls in westliche Richtung.

Südafrika_KgalagadiNP_515.jpg


Wir sind irgendwie verwundert, dass wir bisher relativ wenige Antilopen im Park gesehen haben, die, die wir sehen, sind alle sehr weit von der Straße entfernt, sodass Fotos kaum sinnvoll sind. Christian meint schon, dass wir vielleicht besser im Nossob-Tal aufgehoben gewesen wären, als wir zu unserer Freude neuerlich einen Löwenkater erspähen.
Das Tier wandert auch in westliche Richtung; aufgrund der Sonneneinstrahlung befinden wir uns also auf der „falschen Seite“… Wir fahren ein kleines Stück parallel neben dem stattlichen Raubtier her.

Südafrika_KgalagadiNP_623.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_625.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_626.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_629.jpg


Kurz vor Gemsbokplein haben wir die Möglichkeit, die „Seite zu wechseln“, denn hier führt eine Straße auf die andere Seite des Auob-Tales. Das ist unsere Gelegenheit, wir überholen den Löwen und warten dann, bis er wieder bei uns auftaucht – die Wahrscheinlichkeit, dass er das Tal verlässt, ziehen wir dabei nicht in Betracht.
Wenig später taucht er auch schon wieder aus dem hohen Gras auf…

Südafrika_KgalagadiNP_630.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_631.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_633.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_635.jpg


Er marschiert am Auto vorbei, ohne uns auch nur zu beachten – der Weg führt ihn direkt zum Wasserloch von Gemsbokplein, wo er seinen Durst stillt. Dazu stellt er sich mit den Vorderpfoten auf den künstlich errichteten Rand und dann wird gierig Wasser mit der Zunge gelöffelt.

Südafrika_KgalagadiNP_636.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_637.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_639.jpg


Anschließend stellt er sich auf den Rand und blickt zurück. Erst jetzt sehen wir, dass der Kerl blutverschmiert ist, seine Mähne ist stellenweise verklebt, auch rund um das Maul sind deutlich Spuren von Nahrungsaufnehme zu erkennen. Vermutlich wurde in der Nacht gejagt und gefuttert und jetzt wird getrunken, bevor er sich ein schattiges Plätzchen für eine ausgedehnte Rast sucht…

Südafrika_KgalagadiNP_640.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_641.jpg


Er verlässt seine Tränke und kommt wieder direkt auf uns zu. Er steht unmittelbar neben dem Auto und starrt uns durch das offene Fenster hindurch an – irgendwie ein mulmiges Gefühl!

Südafrika_KgalagadiNP_642.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_646.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_649.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_651.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_650.jpg


Langsam dreht der Kater ab und marschiert auf einen Busch zu, wo er sich niederlässt und damit aus unserem Sichtfeld verschwindet.

Südafrika_KgalagadiNP_652.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_653.jpg


Inzwischen ist ein zweites Auto bei uns eingetroffen und der Fahrer sagt uns, dass weitere Löwen im Anmarsch wären. Wir müssten nur hier warten, sie würden direkt am Weg hierher sein… Wir wollen aber nicht warten, sondern fahren wieder zurück Richtung Twee Rivieren, um zu sehen, ob tatsächlich „Verstärkung“ anrückt. Wir kommen nicht weit, da sehen wir zu unserer Freude ein Jungtier und eine Löwin im Gras. Leider sind wir lichtmäßig nun wieder auf „der falschen Seite“ – doch da hilft nichts, wir freuen uns dennoch riesig, denn das wäre Jammern auf sehr hohem Niveau…

Südafrika_KgalagadiNP_656.jpg


Erst jetzt sehen wir, dass ein weiterer Löwenkater mit von der Partie ist, denn das Junge steigt über ihn und versucht mit ihm zu spielen – doch dieses Ansinnen ist einseitig – wir hören ein Knurren und die beiden ziehen weiter…

Südafrika_KgalagadiNP_657.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_658.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_659.jpg


Was heißt die beiden ziehen weiter – eine weitere Löwin kommt stößt dazu und nun wird zu dritt marschiert!

Südafrika_KgalagadiNP_660.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_661.jpg


Nicht nur wir beobachten die Szene, auch eine kleine Gruppe Erdmännchen scheint an den Raubkatzen interessiert zu sein.

Südafrika_KgalagadiNP_665.jpg


Weitere Autos sind aufgetaucht und langsam wird es uns hier zu hektisch – manche Fahrer würden wohl am liebsten hupen, die Gesten aus den Autos sind unzweideutig, alle wollen in der ersten Reihe stehen, was auf einer schmalen Straße mit hohen Sandwällen auf der Seite aber nicht ganz leicht ist.
Wir wenden und fahren weiter Richtung Mata Mata, wir wollen eine Pause am Picknickplatz bei Kamqua einlegen. Doch so weit kommen wir nicht, denn es überschlagen sich die Ereignisse: Auf der Anhöhe oberhalb des Auob-Tales taucht plötzlich ein Gepard auf, der langsam in Richtung Picknickplatz schleicht.

Südafrika_KgalagadiNP_666.jpg


Wir fahren ein Stück parallel auf der Pad, als wir auch im Tal einen Gepard sitzen sehen…

Südafrika_KgalagadiNP_667.jpg


Die beiden haben es offensichtlich auf eine Herde Springböcke abgesehen. Der Gepard, der eben noch oben auf der Anhöhe war, sprintet plötzlich los und fegt in einem Höllentempo den Abhang herunter, die Springböcke stoben auseinander und sprinten Richtung Kamqua davon. Da das Gras hier sehr hoch ist, gelingen leider keine brauchbaren Bilder und wir können leider auch nicht erkennen, wann genau die Jagd abgebrochen wurde. Wir fahren jedenfalls weiter zum Picknickplatz, denn nun ist ein Boxenstopp wichtig. Raus aus dem Wagen und kurze die Füße vertreten… Auch hier ist nichts los, kein anderes Auto ist zu sehen.

Südafrika_KgalagadiNP_715.jpg


Für Frühstück bleibt aber dennoch keine Zeit, wir fahren ein kleines Stück weiter Richtung Urikaruus, um dann auf die Verbindungsstraße über die Dünen Richtung Nossobtal abzuzweigen. Hier sehen wir auf einem Baum eine Strichelracke (Purple Roller) sitzen.

Südafrika_KgalagadiNP_678.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_679.jpg


Der Ausblick auf die roten Dünen ist verlockend, doch irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir besser umkehren und im Auob-Tal bleiben sollten. Wir wenden und Wagen und fahren wieder retour Richtung Twee Rivieren.
Die Gruppe der Springböcke, die zuvor vor den Geparden geflüchtet war, hat sich inzwischen wieder gesammelt. Die Tiere wenden und marschieren nun ebenfalls in unsere Richtung.

Südafrika_KgalagadiNP_668.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_669.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_670.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_672.jpg


Wir kommen nicht weit, da sehen wir die Geparde direkt neben der Straße, auch sie sind Richtung Twee Rivieren unterwegs… Erst jetzt erkennen wir, dass es sich um drei Katzen handelt – vielleicht die drei, die wir gestern bei Samevloeiing gesehen haben?

Südafrika_KgalagadiNP_683.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_684.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_686.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_685.jpg


Zuerst gehen sie parallel zu uns, verschwinden teilweise im hohen Gras, kommen schließlich aber direkt auf die Straße zu. Eines der wunderschönen Tiere steigt plötzlich auf einen umgefallenen Baumstamm und schaut direkt zu uns ins Auto… so habe ich Geparde bisher noch nie gesehen…

Südafrika_KgalagadiNP_687.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_688.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_689.jpg


Die Tiere verhalten sich wie spielende Kinder, sie necken sich, sie fauchen sich an, sie balgen sich… einfach nur grandios, ein derartiges Schauspiel erleben zu dürfen!

Südafrika_KgalagadiNP_690.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_692.jpg


Südafrika_KgalagadiNP_691.jpg


Wenig später marschieren alle drei direkt vor uns die Straße entlang. Wir wundern uns, dass immer noch kein weiteres Auto entgegenkommt – vermutlich gibt es eine Vollversammlung bei den Löwen…

Südafrika_KgalagadiNP_694.jpg


Wir halten den nötigen Abstand ein und wenig später biegen die Geparde nach links ab und verschwinden im hohen Gras… Für uns bedeutet das, dass wir nun wieder freie Fahrt haben, aber nicht lange, denn eine Löwin führt eine Autokolonne an… Jetzt wissen wir, wo die anderen Autos sind!

Südafrika_KgalagadiNP_697.jpg


Jetzt wäre interessant, ob sich die Löwin und die Geparde begegnen – sie marschieren jedenfalls aufeinander zu. Zudem wäre es interessant, wo die anderen Löwen geblieben sind, denn wir können keines der Tiere in weiterer Folge irgendwo bemerken. Sie liegen sicher im Schatten… Wir wollen unseren Wagen nicht wenden und uns hinter den anderen Autos einreihen, wir sind absolut mit dem zufrieden, was wir gesehen haben!

Der Vormittag war jedenfalls der ereignisreichste, den ich in diesem Park bisher erlebt hatte. Wir ändern unseren Plan und fahren zurück nach Twee Rivieren, um dort eine Mittagspause einzulegen. Erst am späteren Nachmittag wollen wir aufbrechen, um im Nossob-Tal nach weiteren Tieren Ausschau zu halten!

Fortsetzung folgt!
zuletzt bearbeitet 01. Feb. 2022
102 Beiträge · seit 201801. Feb. 2022 · #119
Lieber Peter,
Auch von meiner Seite nochmal herzlichen Dank für den tollen Bericht.
Ich freue mich immer schon auf die Fortsetzung …
Deine Fotos sind wirklich klasse. Die Landschaftsaufnahmen aus Südafrika waren ebenfalls wunderschön!
Da möchte man sofort los.
Liebe Grüße Birgit
Reisebericht 2019: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298848-namibias-trockener-sueden-april-2019.html Instagram: https://Instagram.com/leo19.62
Themenstarter411 Beiträge · seit 201901. Feb. 2022 · #120
Liebe Birgit - vielen Dank für deine lobenden Worte... Positives Feedback tut gut!
Ich hoffe du bist weiter mit dabei, es gibt ja noch einiges zu erleben auf dieser "Monsterreise". In den nächsten Tagen gibt es aber erstmal eine Pause, denn ich bin für ein paar Wochen in den USA - aber Ende März geht's dann weiter...
Liebe Grüße, Peter
zuletzt bearbeitet 01. Feb. 2022