mit der pandemie und den neuesten entwicklungen haben wir schon genug herausforderungen. deshalb will ich darüber hier jetzt nicht weiter schreiben.
ABER:
ich habe gerade eben den umgang von bushlore mit euch gelesen. das sowas passiert ist schon sehr ärgerlich. was aber gar nicht geht, ist die weigerung von bushlore nach einer akzeptablen lösung zu suchen, gemeinsam mit euch.
und an dieser stelle wirds mir jetzt gerade etwas unheimlich. wir fahren mit 3 autos in 3-2022 auch ins kaokoveld, in die hinterste ecke . also weit ab von tankstellen.
UND: WIR HABEN ALLE 3 AUTOS BEI BUSHLORE GEMIETET. 🤩 🤩 🤩
deshalb habe ich euch noch eine PN gesendet.
fair winds
rainer
dergnagflow2'536 Beiträge · seit 200721. Dez. 2021 · #62
Hi,
4x4 in africa schrieb: und an dieser stelle wirds mir jetzt gerade etwas unheimlich. wir fahren mit 3 autos in 3-2022 auch ins kaokoveld, in die hinterste ecke . also weit ab von tankstellen. UND: WIR HABEN ALLE 3 AUTOS BEI BUSHLORE GEMIETET. 🤩 🤩 🤩
Im letzten Winkel des Kaokovelds wird dir kaum eine Vermietfirma ein neues Auto bringen. Da bist du einmal relativ auf dich gestellt, bis du wieder irgendwo in einer halbwegs großen Stadt mit Infrastruktur bist. Das wäre in dem Fall wohl Opuwo. "Hilf dir selbst" heisst dort das Motto, zur Not halt Abschleppen mit einem der anderen Fahrzeuge. Das muss einem bewusst sein, wenn man dorthin reist. lg Wolfgang
Hallo Regina, ich lese auch noch fleissig mit... ...und wusste ja bereits, dass ihr Probleme mit dem Fahrzeug hattet, allerdings kannte ich noch nicht die Details. Ich füge dich gedanklich mal meiner Liste hinzu (s. klickmich.)
So eine Tour an die Skelettküste macht man ja nicht mal eben. Das ist aufwändig, sorgfältig geplant, mit einem Touroperator abgestimmt, kostet Geld, es sind einige Tage extra eingeplant und letztlich freut man sich ja auch riesig. Dass dann da soviel schief geht, bzw. einfach nicht erfüllt werden kann ist mega ärgerlich. Schließlich hätten die geschilderten Probleme weitestgehend vermieden werden können - mit einem ordentlich gewarteten Fahrzeug. Klar, es kann immer mal etwas passieren, was die Pläne durcheinander bringt, aber das sehe ich in eurem Fall eher nicht.
Es bleibt einem in dem Moment natürlich nichts anderes übrig als das Beste draus zu machen, aber ein fahler Nachgeschmack bleibt halt doch.
Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht...
Ach, in Sesfontein hatten wir ja ein anderes Pärchen mit Fahrzeug vom gleichen Vermieter getroffen...ebenfalls hängengeblieben, ebenfalls mit Batterieproblem. Das war im Oktober, also vor euch. Bushlore müsste also mittlerweile eine gewisse Übung haben, solche Probleme dort zu lösen.
Im letzten Winkel des Kaokovelds wird dir kaum eine Vermietfirma ein neues Auto bringen. Da bist du einmal relativ auf dich gestellt, bis du wieder irgendwo in einer halbwegs großen Stadt mit Infrastruktur bist. Das wäre in dem Fall wohl Opuwo. "Hilf dir selbst" heisst dort das Motto, zur Not halt Abschleppen mit einem der anderen Fahrzeuge. Das muss einem bewusst sein, wenn man dorthin reist. lg Wolfgang
hallo wolfgang, ja, genau. und weil auch wir das wissen, ist es so wichtig, selbst eine gute vorbereitung der tour zu machen. und aus den erfahrungen anderer zu lernen. und wie du siehst, sind wir schon voll dabei.
aber interessant ist folgende frage schon: ob wohl jemals ein nam-reisender ein anderes (austausch) auto erhalten hat? ich kann es mir in abgelegenen gebieten wie das kaokoveld nicht wirklich vorstellen. also denke ich, dass es das mit großer wahrscheinlichkeit noch nie gegeben hat. aber ich will nicht theoretisieren, weils nichts bringt.
jedenfalls werden wir bei den fahrzeugübernahmen noch genauer hinsehen . 🙂
fair winds
dergnagflow2'536 Beiträge · seit 200721. Dez. 2021 · #65
Hi,
4x4 in africa schrieb: aber interessant ist folgende frage schon: ob wohl jemals ein nam-reisender ein anderes (austausch) auto erhalten hat? ich kann es mir in abgelegenen gebieten wie das kaokoveld nicht wirklich vorstellen. also denke ich, dass es das mit großer wahrscheinlichkeit noch nie gegeben hat. aber ich will nicht theoretisieren, weils nichts bringt. jedenfalls werden wir bei den fahrzeugübernahmen noch genauer hinsehen . 🙂
Unsere Reisepartner haben 2018 am Südtor des Etoscha NPs ein neues Auto aus Windhoek bekommen. Da ist das Fahrzeug in der Früh mit leuchtender Motorwarnleuchte und Notlauf (nur mehr Standgas) kurz vor der Einfahrt zum Etoscha Tor liegengeblieben. Wir sind dann zurück zur Campsite gefahren, haben das Auto abgestellt, sind mit einem Auto den ganzen Tag durch Etoscha gefahren und am Abend war das andere Auto da. Zum "Glück" ist das dort passiert und nicht 8 Tage später am Kunene. Mein Batterieproblem musste dann in Opuwo gelöst (geschweisst) werden, ebenso das Reifenproblem. Die geplatze Bremsleitung links hinten wurde dann in Twyfelfontein von der dortigen Werkstatt bei der Tankstelle provisorisch repariert. Alles in Absprache mit Savanna. Bei der Fahrzeugübernahme gründlich sein, vor allem, wenn's in solche Remote Gegenden geht. Dann hast eh schon viel gewonnen. lg Wolfgang
Unsere Reisepartner haben 2018 am Südtor des Etoscha NPs ein neues Auto aus Windhoek bekommen. Da ist das Fahrzeug in der Früh mit leuchtender Motorwarnleuchte und Notlauf (nur mehr Standgas) kurz vor der Einfahrt zum Etoscha Tor liegengeblieben. Wir sind dann zurück zur Campsite gefahren, haben das Auto abgestellt, sind mit einem Auto den ganzen Tag durch Etoscha gefahren und am Abend war das andere Auto da. Zum "Glück" ist das dort passiert und nicht 8 Tage später am Kunene. Mein Batterieproblem musste dann in Opuwo gelöst (geschweisst) werden, ebenso das Reifenproblem. Die geplatze Bremsleitung links hinten wurde dann in Twyfelfontein von der dortigen Werkstatt bei der Tankstelle provisorisch repariert. Alles in Absprache mit Savanna. Bei der Fahrzeugübernahme gründlich sein, vor allem, wenn's in solche Remote Gegenden geht. Dann hast eh schon viel gewonnen. lg Wolfgang
na, da hast du ja auch schon einiges durch , danke für die infos. 🙂 und das hebt ja meine stimmung doch wieder etwas an. so und nun ist daddeldu für heute und wir schauen wie es weiter geht
fair winds
La Leona2'779 Beiträge · seit 200721. Dez. 2021 · #67
Zuerst ein ganz grosses Dankeschön an die RB Autorin Regina!! Da sind wunderbare Bilder darunter und man spürt die ehrliche Wiedergabe der Erlebnisse und Gefühle. Bravo.
Ich möchte hier speziell ein paar Worte zum Auto sagen:. Vorneweg: Ein Toyota Land Cruiser ist nakt schon mal viel schwerer als alle anderen Autos in der Flotte des Vermieters. Dazu kommen dann noch Alucab Aufbau, Doppeltank, Wassertank, Kühlschrank, Proviant, Dachzelt, Feuerholz, Bergematerial, Stühle, Tisch, und die ganze weitere Ausrüstung. Er ist zudem mit Dachzelt natürlich auch kopflastig. Einige der Skeleton Coast Touroperators erlauben die Teilnahme nicht mit diesen Fahrzeugen, wurde mir gesagt...
Wir mieten gerne und immer wieder bei Bushlore und Savanna. Wir vermuteten bereits mehrmals dass einige Fahrzeuge der Flotte "gedrosselt" werden. Das kann man über die Einspritzung regulieren und es hat dann Einfluss auf die Kraft des Fahrzeugs. Aber es ist nur eine Vermutung aufgrund unserer Erfahrungen in der Handhabung des Fahrzeuges und die abrupte Verminderung der Kraft bei Drehmomentreduzierung.
Es gibt verschiedene Land Cruiser Modelle mit verschiendener Leistung/Zylinder/Hubraum, man sieht dies auch an den Nummern der Serien: 78 oder 79....ich geh hier mal nicht ins Detail....je nach Tourverlauf kann es wichtig werden welches Modell man mietet. Vorallem wenn lange Fahrtage anstehen und man auch mal überholen möchte.
Wir dokumentieren auf unseren Reisen immer den Spritverbrauch. Im Kaokoveld/Trockenreviere/Damaraland/Steine/Sand lag er mit diesen Fahrzeugen durchwegs bei ca 7km/Liter oder umgekehrt 14-15 Liter pro 100km. Eine sehr positive Überraschung war, dass er im Hartmantal oben Nähe Kunene im zähen Sand nicht schlechter war.
Bestes Dünenhochfahren gelang uns im 2. Gang Untersetzung und mit seeeehr hoher Drehzahl. Fast im Roten Bereich. Wir lieben an diesen Autos die Kraft in Form von Drehmoment, und schauen weniger auf die Pferdestärken.
Auf jeder unserer vielen Reisen und vielen Anmieten ging etwas kaputt, sei es der Kühlschrank, die Batterie, die Klimaanlage, die Aufhängung, oder sogar etwas am Motor. Oft wurde dadurch die Planung gründlich über den Haufen geworfen und vorgebuchte Campingplätze mussten ad hoc durch Alternativen ersetzt werden oder man suchte sich irgendwo in der Weite ein Plätzchen. Es gab auch drastische Änderungen, inklusive Reiseland..... Ohne unsere guten Englischkenntnisse, Eigenregie, Ahnung von Mechanik und Offroad allgemein etc. wäre alles so viel schwieriger gewesen.
Bereitschaft fürs nicht geplante Abenteuer ist Voraussetzung. Die bringt ihr ja, wie man lesen kann, mit. Darum hoffe ich nun doch noch auf ein happy end mit dem Auto.....
Viele Grüsse Leona
Gruss Leona
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201321. Dez. 2021 · #68
Da wird ja mächtig über Fahrzeugprobleme diskutiert... 😉 , ich wollte eigentlich mit unserer Geschichte nicht ein Diskussionsthema über Fahrzeugprobleme eröffnen und möchte mich jetzt eigentlich eher den schönen Eindrücken unserer Tour widmen.... 😉 persönliche Ratschläge können ja auch per PN gesendet werden... 😉
Aber danke an alle, die mit uns virtuell mitfühlen, wie es uns in diesen Momenten zu Mute war.. 😉 - wir haben jedoch jeden Tag erneut die schönen Seiten unserer Tour genießen können, und waren stets dankbar überhaupt in Namibia zu sein.
Reiseberichte:
2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP
2017 - der Leopard kommt nur am Sonntag...
2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men
2021 - vom Winde verweht - Skeleton Coast Campingtour
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201321. Dez. 2021 · #69
12. Tag – Unser «Sorgenkind» Fahrzeug wird uns weiter begleiten – heute bis nach Palmwag-Campsite
Ich habe nicht gut geschlafen, ob es das harte Bett im Fort war oder die Sorgen um das Fahrzeug? Um 7.30 Uhr gibts Frühstück. Dann warten wir einmal mehr auf den Mechaniker mit der Batterie vom Kühlschrank. Als er endlich da ist, stehen bald auch mehrere Angestellte vom Fort um das Fahrzeug und jeder wollte besser wissen was wohl an diesem Fahrzeug fehlt. Alle diskutieren und es geht nicht vorwärts mit dem Einbau der Batterie 🙁
Als der Mechaniker endlich die Batterie einsetzen will, bemerkt er, dass er seine Werkzeuge vergessen hat 🙁 …, also brauchen wir den Werkzeugkasten vom Fahrzeug. Auf die Frage wie wir evtl. zu einer neuen Batterie kämen meint er: – Ah er wisse nicht was sein Chef mit Bushlore vereinbart habe…
Ich habe langsam genug von diesem hin und her und rufe direkt bei Bushlore an. Es ist derselbe Herr am Telefon wie gestern mit Elago. Er meint die Batterie sei ja nun wieder geladen, so müsse keine neue eingesetzt werden. Wenn sie wieder entladen sei, müssen wir halt unterwegs selber eine neue Batterie kaufen, sie würden uns diese dann am Schluss bezahlen. Ziemlich verärgert über seine Gleichgültigkeit entgegne ich ihm, dass wir noch weitere 12 Tage unserer Reise vor uns hätten und wir brauchen dringend ein Fahrzeug, welches uns nicht jeden Tag im Stich lässt. Wir hätten ein Vertrag und sie seien verpflichtet uns bei Problemen zu unterstützen. Er lacht mir nur ins Telefon und meint, dass er vorerst nichts Weiteres machen kann, da das Fahrzeug ja fahrtüchtig sei 😈 ….., was soll ich da noch anfügen und ich beende das Telefongespräch enttäuscht und frustriert.
Also fahren wir endlich los mit geladenen Batterien und versuchen uns mit der Tatsache abzufinden, dass wir uns weiterhin mit unserem «Sorgenkind» Fahrzeug begnügen müssen. Eigentlich wäre unser Plan gewesen durch den Hoanib und durch die Palmwag Concession zu fahren mit einer Übernachtung in der Concession und erst anschliessend bis zur Palmwag Campsite. Aber es ist zu unsicher mit diesem Fahrzeug. Also fahren wir auf der C43 bis zur Palmwag Lodge und entscheiden, dass wir hier 2 Nächte bleiben werden.
Wir erhalten einen schönen Platz mit Aussicht auf das ausgetrocknete Flussbett.
Wir machen es uns gemütlich. Es ist recht heiss, aber unter dem Schattendach ist es gut auszuhalten. Heute müssen wir wieder selber kochen, vorerst muss ich jedoch alle Küchenutensilien reinigen von den Sandresten der Skeletoncoast.
Gegen Abend wird es recht windig. Heute gibt’s einen doppelten Gin und stossen an, auf unsere weiteren Abenteuer in Namibia… Wir machen Feuer und ich backe ein Brot für unser Frühstück. Es gelingt ganz gut für das Erste Mal.
Zum Abendessen gibt es Spaghetti mit Tomatensauce und Thon.
Mein Namibia-Mobilphone klingelt. Es ist der Chef der Garage in Sesfontein. Er erkundigt sich, ob die Batterie noch ok sei. Wir, das heisst Hans hat entschieden, dass er die Batterien am Abend voneinander trennen wird, damit sie sich gegenseitig leer saugen. Ich bedanke mich bei ihm für seine Bemühungen. Er ist der einzige, welcher unser Ärger versteht und er wünscht uns weiterhin gute Reise. Mit einem Glas Wein geniessen wir den wunderschönen Abend
und als es dunkel wird und wir in die Sterne des namibischen Himmels schauen, ist doch die Welt wieder in Ordnung 🙂
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Champagner8'684 Beiträge · seit 201023. Dez. 2021 · #70
Guten Morgen Regina,
auch wenn mich die Passage vom Atlantik nach Osten rüber zum Hartmanntal südlich des Kunene mindestens so sehr interessiert hätte wie euch 😄 , freue ich mich über die "Ersatz"fotos sehr, ebenso wie über die Tatsache, dass Ihr euch die Laune nicht habt verderben lassen. Bringt ja auch nicht wirklich was.....
Vielen Dank für die gute Unterhaltung, und die Sehnsuchtsbilder, die teilweise auch schöne Erinnerungen wecken 😘 .
Liebe Grüße von Bele
P.S. Die Stelle mit den weißen Achaten ist ja wirklich spannend - und ich stimme dir zu 100% zu:
Regina schrieb:
Welch ein Glück, dass die ganze Skeletoncoast ein geschütztes Gebiet ist, damit diese Natur erhalten bleibt.
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201323. Dez. 2021 · #71
Bele schrieb;
auch wenn mich die Passage vom Atlantik nach Osten rüber zum Hartmanntal südlich des Kunene mindestens so sehr interessiert hätte wie euch 😄 , freue ich mich über die "Ersatz"fotos sehr, ebenso wie über die Tatsache, dass Ihr euch die Laune nicht habt verderben lassen. Bringt ja auch nicht wirklich was.....
Liebe Bele Es freut mich, dass die Enttäuschung nicht zu gross ist... 😉 - obschon wir ja sicher eine schöne Tour hatten, bleibt halt auch bei mir ein keines Gefühl von der Enttäuschung zurück, dass wir diesen Abschnitt nicht fahren konnten... Französisch heisst das so schön "un petit pincement au coeur.." 😉 Die Landschaften sowohl an der Skeletoncoast, wie auch im Koaokoveld sind einfach grandios - ich liebe diese Einsamkeit und diese Weite! Herzliche Grüsse Regina
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regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201323. Dez. 2021 · #72
Tag 13 – Palmwag-Campsite - Energie auftanken für unsere weiteren Etappen
Es hat abgekühlt in der Nacht, sobald die Sonne aufgeht wird es wieder wärmer. Wir können unser Frühstück bereits bei schönstem Sonnenschein geniessen.
Gespannt wird gewartet, ob etwas von unserem "Müesli" übrigbleibt oder ein Stück Brot runterfällt... 😉
Auch ein Waschtag muss eingeplant werden.... 😉
Dann fahren wir zur Tankstelle und füllen auch die 4 Kanister auf, so sind wir auf der sicheren Seite in den nächsten Tagen…
Am Nachmittag wird es wieder heiss und wir profitieren vom Swimmingpool der Lodge für eine Abkühlung. Bei einem Rockshandy machen wir Bekanntschaft mit einem jungen Paar aus Frankreich. Sie sind das erste Mal in Namibia und sind froh uns ein paar Fragen stellen zu können. Da sie auch nicht gut Englisch sprechen, haben sie etwas Mühe sich zu verständigen während ihrer Tour. Sie haben nicht den richtigen Adapter mitgenommen für ihre Batterien aufzuladen. Wir leihen ihnen doch gerne unseren Adapter aus, damit sie all ihre Batterien wieder aufladen können. Etwas scheu fragen sie uns auch, ob wir einen Büchsenöffner haben, sie hätten in ihrer Campingküche kein Büchsenöffner, was für sie ein Problem sei, da sie eine Menge Konservenbüchsen eingekauft haben. 😉 Ist doch schön, wenn man sich aushelfen kann auf den Campsite.
Heute gibt es das erste Mal einen Eintopf auf dem Feuer zum Abendessen. Auf dem Feuer kochen ist für mich neu und ich muss noch ein wenig ausprobieren. Es geht ganz gut und ich backe auch wieder Brot für das Morgenessen. Gelingt gar nicht so schlecht.
Erneut geniessen wir den wunderschönen Abend und freuen uns auf unsere nächste Etappe Richtung Vingerklip-Lodge.
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take-off1'674 Beiträge · seit 201223. Dez. 2021 · #73
Liebe Regina,
vielen Dank für die Eindrücke die ihr uns ungeschminkt wiedergebt.
Probleme mit einem Fahrzeug kann es geben. Hatten wir auch schon ..... ABER hier kommt es darauf an, wie der Vermieter darauf reagiert !!! Ich finde die Reakion von Bushlore unter aller S.... Die Qualität eines Fahrzeugvermieters zeigt sich immer nur, wenn etwas nicht funktioniert. 😉 So ein Fahrzeug kostet ja auch schon ein paar Euro und da kann man sich auch Untestützung wünschen.
Großartig finde ich es, dass ihr euch dadurch die Laune nicht habt verderben lassen. Shit happens .... es liegt an uns wie wir damit umgehen. Und das habt ihr wirklich toll gemeistert. Natürlich waren bestimmt auch zwischendurch Enttäuschungen da ... doch im Endeffekt war es bis jetzt eine tolle Reise.
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201325. Dez. 2021 · #74
Liebe Dagmar Vielen Dank für deine Komplimente!
Die Qualität eines Fahrzeugvermieters zeigt sich immer nur, wenn etwas nicht funktioniert. 😉
Das ist in der Tat so, und hier haben wir es wirklich zu spüren bekommen...
Großartig finde ich es, dass ihr euch dadurch die Laune nicht habt verderben lassen. Shit happens .... es liegt an uns wie wir damit umgehen. Und das habt ihr wirklich toll gemeistert. Natürlich waren bestimmt auch zwischendurch Enttäuschungen da .
Es war uns wichtig, und zwar jeden Tag von Neuem, dass wir all das Positive und Schöne auf unserer Tour in den Vordergrund stellen und nicht das Fahrzeug..., aber wie du sagst, zwischendurch und auch noch heute, spüren wir diese kleine Enttäuschung... 😉 Mit lieben Grüssen Regine
Reiseberichte:
2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP
2017 - der Leopard kommt nur am Sonntag...
2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men
2021 - vom Winde verweht - Skeleton Coast Campingtour
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201325. Dez. 2021 · #75
14. Tag – Fahrt zur Vingerklip-Lodge und Nachtessen im Eagles Nest
Heute Morgen weckt uns das Gezwitscher der Vögel und die Sonne hat auch bereits die abgekühlte Nachtluft aufgewärmt. Heute gibt’s nicht Brotkrummen für die Vögel, aber Apfelschale scheinen sie auch zu lieben… 🙂
Wir verabschieden uns von der Palmwag-Lode und fahren Richtung Osten.
Über den Grootberg-Pass und dann auf die D2650 bis in die C35 Richtung Khorixas. Wir sind es gar nicht mehr so gewohnt, auf ganz «normalen» Gravelroads zu fahren, nach den Fahrten an der Skeletoncoast….. 😉
In Fransfontein nehmen wir die Abkürzung D2744 Richtung Westen bis zur C39 und schon sind wir bei der Abzweigung zum Vingerklip.
Bald tauchen bereits diese speziellen Felsformationen auf.
Nach einem Fotostop steige ich etwas schnell wieder ins Auto und schlage mir den Kopf oben am Türrahmen hart an, mit der Sonnenbrille auf dem Kopf. Tut natürlich weh und als ich die Hand auf die schmerzende Stelle lege, merke ich das es ziemlich blutet. Oh je, so eine Dummheit. Zum Glück kann ich die Blutung stillen, aber der Kopf surrt noch eine Weile und die Vertiefung spüre ich heute noch…. 🙁
Wir kommen bereits am frühen Nachmittag in der Lodge an. Es ist brütend heiss. Unser Bungalow liegt schön, mit Blick in die weite Ebene. Irgendwie sind wir nun schon ans Campieren gewöhnt - wir müssen uns gerade ein wenig an die Luxus-Einrichtungen gewöhnen 😉
Eine kurze Abkühlung im Swimmingpool mit Blick auf den Vingerklip ist eine richtige Wohltat.
Wir haben für das Abendessen im Eagles Nest gebucht oben auf dem Felsen.
Es ist immer noch heiss, als wir den Aufstieg um 17.30 Uhr ins Eagles Nest in Angriff nehmen.
Sehr eindrücklich die Treppen am steilen Felsen entlang.
Die rundum Aussicht auf dem Felsen ist spektakulär, leider windet es auch hier sehr stark.
Nach dem Sundowner können wir das geschmacksvoll zubereitete Grillbuffet geniessen. Beim Wein sind wir sehr gemässigt, wir müssen ja die steile Treppe wieder runtersteigen… 😉
Es ist jedoch alles gut beleuchtet und wir kommen wieder gut in unseren Bungalow.
Es hat noch nicht viel abgekühlt und ich habe Mühe den Schlaf zu finden. Ich stehe wieder auf und gehe auf unsere Veranda. Welch ein Glück, am Wasserloch sind gerade 4 Giraffen aufgetaucht.
Ich finde es immer ein Schauspiel, wie sich die Giraffen bemühen müssen, damit sie mit ihrem langen Hals bis ans Wasser kommen. Als sie wieder in der Dunkelheit verschwunden sind, lege auch ich mich schlafen, morgen fahren wir bereits wieder weiter Richtung Brandberg.
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RMrik m.608 Beiträge · seit 202027. Dez. 2021 · #76
Als bislang eher stille Mitleserin möchte ich nun doch meinen Dank ausdrücken für den Bericht und die vielen Eindrücke, die Du hier mit allen Afrikabegeisterten teilst!
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201327. Dez. 2021 · #77
15. Tag – Fahrt nach Brandberg White Lady Campsite
Ein wunderschöner Morgen, das Licht ist traumhaft und die Sonne beleuchtet den die Felsen des Eagle’s Nest.
Nach dem Morgenessen packen wir unsere Sachen wieder zusammen. Vorerst machen wir noch einen kurzen Halt beim Vingerklip.
Dann geht's Richtung Khorixas zum Einkaufen und Tanken für unser "Sorgenkind" das immer noch zu viel Diesel braucht. 😉 Durch die abendliche Trennung der Batterien ist der morgendliche Start auch kein Problem mehr. 🙂
Dann fahren wir Richtung Süden auf der C35 und die D2319 Richtung Brandberg. Dann biegen wir ab in westlicher Richtung auf einem Pad querfeldein immer vor uns das Brandbergmassiv.
Die Campsite mit grossen Standplätzen ist auf der anderen Seite des Ugab. Wir können unseren Platz auswählen und finden einen schönen Platz am Schatten. Wir sind fast allein auf der Campsite.
Am Abend machen wir Feuer und grillieren Boerewors und baked potatoes. Beim Einnachten kommt eine Gruppe aus dem Dorf und macht die Runde auf der Campsite. Sie singen Ihre Lieder gegen eine kleine Spende. Heute versuchen wir uns zum ersten Mal mit der Fotografie des Sternenhimmels - ist gar nicht so einfach - aber Übung macht der Meister 😉 .
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wer dort oben im "eagles nest" der Vingerclip-Lodge sein Dinner genießen darf, dazu noch dieser unglaublich schön Ausblick, dann hat man einen der schönsten Orte Namibias gesehen. Dort oben sein zu dürfen, ist ein Geschenk. 🙂
Was die Diskussion um Euer Fahrzeug anbelangt, könnte ich ja auch einiges dazu beisteuern. Für mich gillt: passieren kann immer was, nur wie dann ein Autovermieter mit diesem Thema umgeht, erst dann wird sich die wahre Qualität dieser Firma zeigen. Wir sind mit der Firma "cars and guides" aus Swakopmund bedient gewesen. Vor allem aber mit einer persönlichen Anmache von der allerschiefsten Sorte. Das war tatsächlich unter aller S.. und völlig daneben.
Bin schon auf Euere nächsten Erlebnisse gespannt. Herzliche Grüße, der bayern schorsch
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201328. Dez. 2021 · #80
@ 4x4 in africa
ein sehr gelungenes foto: kleines auto unter großem sternenhimmel.
Danke für das Kompliment - der Sternenhimmel ist immer etwas ganz Spezielles - deshalb haben wir diesmal die Dunkelheit bei den Campsites sehr genossen. 🙂 Grüsse Regina
@ Bayern Schorsch Hallo Schorsch
wer dort oben im "eagles nest" der Vingerclip-Lodge sein Dinner genießen darf, dazu noch dieser unglaublich schön Ausblick, dann hat man einen der schönsten Orte Namibias gesehen.
Das ist genau so wie du schreibst - ein wundervoller Ort! Wir hätten sogar den Bungalow dort oben buchen wollen, aber er war leider schon besetzt.... - aber es war trotzdem traumhaft!
Was die Diskussion um Euer Fahrzeug anbelangt, könnte ich ja auch einiges dazu beisteuern. Für mich gillt: passieren kann immer was, nur wie dann ein Autovermieter mit diesem Thema umgeht, erst dann wird sich die wahre Qualität dieser Firma zeigen.
Ich stimme dir ganz und gar bei. Das war ja bei euch katastrophal mit dem Busvermieter!! - Wir warten immer noch auf eine Rückmeldung vom Autovermieter (über unseren Reiseanbieter) - aber wir bleiben dran - so einfach machen wir es ihnen nicht... 😉 Herzliche Grüsse aus der nassen Schweiz Regina
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