"Wir sind eigentlich davon ausgegangen, dass das Fahrzeug auf dieser Strecke weniger Diesel verbraucht als im Sand, aber leider ist der Verbrauch erneut viel zu hoch. – Ach, dieses Fahrzeug ist einfach Sch…. :("
habt ihr nach fahrtende noch irgendwie rausbekommen, warum der dieselverbrauch so wahnsinnig hoch war?
-----------------
ich freue mich auf weitere bilter vom hartmanntal .... 😛
bg und fair winds 😉
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201312. Dez. 2021 · #42
Zwischendurch ein Dank von meiner Seite an alle die virtuel mitreisen, sei es als stille Leser oder mit dem Danke Button 🙂 Im Moment gerade beschäftigt mit Schneeräumen, Guetzli backen und Weihnachtsgeschenke basteln, wird die Fortsetzung der Reise ein paar Tage pausieren - passt ja zu unseren ständigen Reiseprogramm 😉
@ 4x4 in Afrika Ich werde später noch zu diesem Thema etwas mehr schreiben...aber vorweg, eine konkrete Antwort warum haben wir bis heute nicht...,
Reiseberichte:
2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP
2017 - der Leopard kommt nur am Sonntag...
2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men
2021 - vom Winde verweht - Skeleton Coast Campingtour
take-off1'674 Beiträge · seit 201212. Dez. 2021 · #43
Hallo ihr beiden, nun habe ich wieder aufgeholt.
Eine wunderschöne Strecke seit ihr da gefahren. Ganz so nach unserem Geschmack. Ab Puros sind auch für mich wieder viele bekannte und sehnsuchtswürdige Erinnerungen dabei. Vielen Dank für eure Mühe und fürs teilen.
Ich freue mich auf eure den weiteren Verlauf eurer Route und den Infos übers Hartmannstal. Denn das ist unser Ziel im April 2022. Gebucht haben wir schon mal Flug und Auto .... wird schon werden.
Eulenmuckel2'097 Beiträge · seit 200613. Dez. 2021 · #45
Liebe regsal,
vielen Dank für deinen interessanten Bericht aus Gegenden, die nicht so oft in Reiseberichten auftauchen. Für eure allererste Campingtour habt ihr euch aber schon eine anspruchsvolle Route ausgesucht. So eine Tour würde mir auch gefallen, vor allem ohne größere Gruppe. Da hattet ihr wirklich Glück.
Besonders haben wir uns natürlich über dein Foto von den vielen Blüten in Meikes Innenhof gefreut – einer unserer Lieblingsorte.
Danke für die vielen Bilder dieser sehr beeindruckenden Landschaften entlang der Skelettküste.
Was mich auch gewundert hat, ist der unglaublich hohe Verbrauch eures Landcruisers. Klar ist der im Tiefsand höher als auf Teer, aber 30 Liter sind einfach nicht normal, zumal es ja auch der "kleine" Dieselmotor war. Zuerst habe ich mich gefragt, wie ihr während der Fahrt überhaupt schon wissen konntet, wie hoch der Verbrauch war, aber durch Nachtanken mit Kanistern wisst ihr ja, wie viel hineinpasst. Aber undicht war der Wagen nicht? Wirklich merkwürdig und schade, dass ihr die Tour nicht wie geplant fahren konntet. Aber schön war es offensichtlich trotzdem.
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201313. Dez. 2021 · #46
@Take-off
Ich freue mich auf eure den weiteren Verlauf eurer Route und den Infos übers Hartmannstal. Denn das ist unser Ziel im April 2022. Gebucht haben wir schon mal Flug und Auto .... wird schon werden.
Liebe Dagmar - schön, dass die Gegend Erinnerungen weckt..., wir hatten definitiv zu wenig Zeit im Hartmannstal und überhaupt das Kaokoveld. 😉 - wir möchten definitiv wieder dorthin und zwar mit einem fahrtüchtigen Fahrzeug... 😉
@Eulenmuckel
Für eure allererste Campingtour habt ihr euch aber schon eine anspruchsvolle Route ausgesucht. So eine Tour würde mir auch gefallen, vor allem ohne größere Gruppe. Da hattet ihr wirklich Glück.
Wir hatten bei unseren letzten Reisen nach Namibia immer davon gesprochen, trotz Komfort in den Lodge, doch einmal eine Campingtour zu machen - da diese Tour begleitet war und an einen etwas speziellen Ort, haben wir uns dazu entschieden und wir haben es nicht bereut. Da wir beide sehr naturverbunden sind, haben wir das Campen in dieser wunderbaren Natur seehr genossen. --- Leider war es sehr neblig in Meikes Gästehaus - aber der Garten ist wirklich wunderschön!
Was mich auch gewundert hat, ist der unglaublich hohe Verbrauch eures Landcruisers. Klar ist der im Tiefsand höher als auf Teer, aber 30 Liter sind einfach nicht normal, zumal es ja auch der "kleine" Dieselmotor war. Zuerst habe ich mich gefragt, wie ihr während der Fahrt überhaupt schon wissen konntet, wie hoch der Verbrauch war, aber durch Nachtanken mit Kanistern wisst ihr ja, wie viel hineinpasst. Aber undicht war der Wagen nicht? Wirklich merkwürdig und schade, dass ihr die Tour nicht wie geplant fahren konntet.
Einerseits war es sicher der zu schwache Motor, aber dies war sicherlich nicht der einzige Grund - wir haben schon ziemlich schnell immer genau aufgeschrieben wie viele Kilometer wir gefahren sind und wie viel Diesel wir verbraucht haben - deshalb die genaue Berechnung. Der Landcruiser hatte nur 129 PS also eindeutig zu wenig für Sandfahrten, was wir leider nicht schon in Windhoek realisiert haben. Und undicht war er sicher nicht - in Sesfontein war das Fahrzeug auch einen halben Tag in einer Garage...., dazu in einem nächsten Kapitel. - Es war einfach nicht das richtige Fahrzeug für diese Tour.... 😉 Lieber Gruss Regina
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irgendwie ist euer auto ja doch ein dauerbrenner 🙁 deshalb: wie alt war es? wie war der km-stand zu fahrtbeginn? ----------- wir waren auch in der selben region schon mal unterwegs bis serra cafema inkl. viele trockenfluß-fahrten und ich habe in unsere unterlagen nachgesehen. unser dieselverbrauch lag immer zwischen 11,5 und 12,5 ltr/ 100 km mit einem normalen toyota hilux. der km-stand lag immer irgendwo zwischen 15000 - 30000 km zu fahrtbeginn.
oh je - das ist ja eine Tour, die Ihr da gefahren seid. Wahnsinn!
Ich hab jetzt mal alles nachgelesen und kann nur sagen: Respekt, und nochmal Respekt. Diese Tour wäre für den Bayern Schorsch nichts, und trotzdem find ich´s gut, dass Ihr so was macht. Mit Euren Reisebegleitern hattet Ihr wohl großes Glück, vor allem, weil einer von den beiden anscheinend ein sehr guter Koch ist.
Bin gespannt, wie Eure Tour weitergeht. Zum Ende der Reise habt Ihr ja auch noch "normale" Unterkünfte. Die werden Euch bestimmt auch gut gefallen.
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201315. Dez. 2021 · #49
@4x4 in africa
irgendwie ist euer auto ja doch ein dauerbrenner 🙁 deshalb: wie alt war es? wie war der km-stand zu fahrtbeginn?
Das Fahrzeug war 2 jährig und hatte 96297 km bei Übernahme - eigentlich recht viel, wenn man bedenkt dass im 2020 der Tourismus eigentlich total ausgefallen ist während 10 Monate.....
@Bayern Schorsch
Ich hab jetzt mal alles nachgelesen und kann nur sagen: Respekt, und nochmal Respekt. Diese Tour wäre für den Bayern Schorsch nichts, und trotzdem find ich´s gut, dass Ihr so was macht. Mit Euren Reisebegleitern hattet Ihr wohl großes Glück, vor allem, weil einer von den beiden anscheinend ein sehr guter Koch ist.
Da wir bei den früheren Reisen immer nur mit einem Fahrzeug unterwegs waren, haben wir uns auch nicht gewagt in etwas abgelegene Gegende zu fahren. Und so haben wir diese Tour gesehen und uns ganz spontan dafür entschieden... und es war eine gute Entscheidung 🙂 Die beiden Reiseleiter können wir wärmstens empfehlen, wirklich top - und dass wir alleine mit ihnen unterwegs waren, war natürlich auch ein grosser Vorteil. Ja, der zweite Teil unserer Reise ist etwas weniger abenteuerlich, obschon auch da noch ein paar unvorhergesehene Situationen passiert sind.... 😉 Liebe Grüsse Regina
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regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201315. Dez. 2021 · #50
9. Tag - Das Fahrzeug bestimmt den Tag – zurück nach Puros Campsite
Ein wunderschöner Morgen im Hartmannstal. Hier könnten wir es noch ein paar Tage aushalten… 🙂 🙂 🙂 Wir hatten gestern mit Elago bereits besprochen, dass wir heute wieder zurück zur Orange Drum und dann noch einen Tag ins Marienflusstal fahren würden. Ich freute mich sehr noch einen Tag im Marienflusstal zu verbringen. Aber erneut zu früh gefreut – die Tankanzeige zeigt klar – nicht genug Diesel für das Marienflusstal und deshalb zurück nach Puros. Wir haben es langsam satt, dass an jedem Tag von Neuem das Fahrzeug das Hauptthema Nummer 1 ist. Hans versucht noch den Luftfilter herauszunehmen, vielleicht ist dieser sehr verschmutzt und könnte ein Grund des grossen Dieselverbrauchs sein. – Der Filter wird ersetzt durch die rosa Mütze… 😉
Also entscheiden wir vorerst bis zur Orange Drum zu fahren um dort definitiv zu entscheiden in welche Richtung uns das Fahrzeug heute führen wird… Bei der Orange Drum machen wir Halt und beraten von Neuem – der Luftfilter entfernen hat nichts genützt die Tankanzeige ist wieder ein gutes Stück zurückgegangen…. was so viel heisst – kein Marienflusstal sondern zurück nach Puros.... 😈 Unser Stimmungsbarometer sinkt ziemlich in den Keller. In Puros wollen wir Bushlore kontaktieren und verlangen, dass wir für unsere zwei weiteren Wochen, in denen wir noch allein unterwegs sein werden, ein anderes Fahrzeug erhalten, es braucht auch nicht ein Landcruiser zu sein. Wir versuchen dennoch bei der Rückfahrt die schöne Landschaft noch zu geniessen….
Wir halten bei diesem Loneman – er passt einfach wunderbar zu unserer Situation.
Wir erreichen Puros Campsite am frühen Nachmittag. Hier werden wir noch zwei Nächte bleiben und dann nach Sesfontein fahren, wo unsere geführte Tour endet.
Das Mobiltelefon hat keinen guten Empfang, somit benutzen wir das teuer gemietete Sat-Telefon. Elago hat uns angeboten, dass er das Telefon mit Bushlore machen würde, da mein Englisch, vor allem Auto technisch, nicht wirklich grandios ist. Heute ist Samstag und wir müssen die Notfallnummer anrufen. Wir schildern dem Herrn von Bushlore die Probleme mit unserem Fahrzeug und dass wir ein anderes Fahrzeug spätestens in Sesfontein verlangen. Seine Antwort u.a. ist: «we are fully booked, we have no cars – you must phone the boss in South Africa.» - nur noch Kopfschütteln. 🙁 🙁 Elago wählt die andere Nummer. Doch auch diese Person (soll der Boss sein von Bushlore) ist noch unfreundlicher und seine Antwort - es sei ja jetzt Wochenende, er könne nichts machen und das Fahrzeug sei ja nicht brack down, wir sollen am Montag, wenn wir in Sesfontein seien, noch einmal anrufen. – Der Typ wollte Elago nicht glauben, dass wir ein seriöses Problem haben, was Dieselverbrauch und ungenügende Leistung für den Sand anbetrifft. 😈 Wir sind masslos enttäuscht von diesem Anbieter und wir fragen uns, was wohl passiert wäre, wenn wir ein Unfall mit dem Fahrzeug hätten, wenn die Unterstützung gleich Null ist… 😠 Ohne Fahrzeug geht gar nichts, wenn man als Selbstfahrer in Namibia unterwegs ist. Wir haben bisher auf unseren Namibia Reisen noch nie einen so unfreundlichen Service gehabt wie bei Bushlore.
Also werden wir nun hier in Puros 2 Nächte bleiben, unter dem schönen schattigen Baum, ein wenig relaxen, morgen eine Tour in den Hoarusib machen und übermorgen nach Sesfontein fahren - die Campside ist super, es gefällt uns sehr gut hier.
Nach 6 Tagen wieder einmal zu duschen, das ist richtig Luxus. 😉
Nach der Dusche schreibe ich eine Email an unseren Reiseveranstalter und schildere ihm die Situation mit dem Fahrzeug und dass wir die gebuchte Tour nicht nach Programm fahren konnten. Da es ein grosser deutscher Reiseveranstalter ist, mit langjähriger Erfahrung im südlichen Afrika, erhoffe ich etwas Unterstützung von seiner Seite. Schliesslich war diese Tour nicht gerade Discountpreis.
Moses ist wieder im Element... 🙂
Leider ist es etwas lärmig auf dem Campingplatz – eine Gruppe hat bis in die Nacht gefeiert und um 22 Uhr kommen noch einmal 3 Autos. Ein Auto sei stecken geblieben im Hoarusib. Als es endlich ruhig ist, streicht noch eine Hyäne umher, auf der Suche nach Nahrungsresten.
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regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201319. Dez. 2021 · #51
10. Tag - Fahrt in den Hoarusib und relaxen auf der Puros Campsite
Heute haben wir einen Ruhetag. Wir stehen etwas später auf und frühstücken richtig gemütlich. Nach dem Frühstück plaudern wir lange mit Elago und über die Geschichte und Politik Namibias und auch über die Projekte die Karibu Safari im Kaokoveld unterstützt. Die Puros Comunity gehört auch dazu, mit der Campsite und der Bushlodge. Viele gute Ideen wie z.B. die Bevölkerung von Puros dabei zu unterstützen, wie sie eigenständig Gemüsegärten anlegen können und dieses auch für die Touristen in der Lodge oder der Campsite zu verkaufen. Das Wasser würde vom Hoarusib genügen. Er führt im Untergrund immer Wasser.
Elago macht uns den Vorschlag mit dem Safarifahrzeug der Bushlodge eine Tour in den Hoarusib zu machen. Er würde fahren, wir müssen nur das Benzin für das Safari Fahrzeug bezahlen. Dieses Angebot nehmen wir gerne an, somit können wir unser Fahrzeug auf der Campsite stehen lassen. Wir fahren vorerst wieder zum "Tankwart" und dann geht's in die westliche Richtung des Hoarusib.
die Schule von Puros
Wir geniessen diese Fahrt im Flussbett, auch wenn wir leider keine Wüstenelefanten antreffen.
Der Waschtag wird auch am Fluss gemacht....
Wir sind etwa 3 Stunden unterwegs und als wir zurück auf die Campsite kommen, hat Moses schon den Lunch vorbereitet. Am Nachmittag ist relaxen angesagt, wir geniessen die Ruhe auf der Campsite und ich schreibe am Reisetagebuch.
Es bleibt sehr ruhig auf der Campsite, wir sind heute allein – auch in der Bushlodge ist gähnende Leere.
Heute ist unser letztes Abendessen mit Elago und Moses. Wir werden die beiden vermissen und sind fast etwas wehmütig.
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ein sehr interessanter Reisebericht.........nur .am Rande, in Purros brauchts kein SAT.....nur kurz über das Rivier
und Du kannst das Namibische Mobile benutzen....... 🙂 spart Kosten......
LG...............................BMW
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201319. Dez. 2021 · #53
@BMW wir hatten auch ein namibische Mobile - zum Glück, wie du sagst spart Kosten - aber die Verbindung war an diesem Tag in Puros sehr schlecht und aus diesem Grunde haben wir das Sat-Telefon benutzt. 😉
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take-off1'674 Beiträge · seit 201219. Dez. 2021 · #54
Hallo Regina, natürlich folge ich euch noch immer sehr interessiert auf eurer Tour.
Euer Reisebericht ist Balsam auf meine Seele. Die Bilder haben Sehnsuchtscharakter. In Puros waren wir nun schon 2x und wenn alles gut geht in 2022 zum 3. Mal. Abgesehen von den wirklich ärgerlichen Problemen mit eurem Auto (das Verhalten des Vermieters ist wirklich unter aller S...) habt ihr bis jetzt eine tolle Tour gefahren. Bin gespannt wie es weitergeht.
Noch was Regina....Deine 3.Foto zeigt einige Bäume mit heller Rinde und fast wie eine Allee angeordnet!
wo ist das genau....hast Du die Koordinaten?
LG............BMW
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201320. Dez. 2021 · #56
@BMW
.Deine 3.Foto zeigt einige Bäume mit heller Rinde und fast wie eine Allee angeordnet!
Habe leider die Koordinaten nicht notiert, es war bei unserem Übernachtungsplatz im Hartmannstal.
@Dagmar
Euer Reisebericht ist Balsam auf meine Seele. Die Bilder haben Sehnsuchtscharakter.
Es freut mich natürlich, dass die Bilder dich so ansprechen... 🙂 mir geht es bei deinem Reisebericht auch so... 🙂 Und das Kaokoveld hinterlässt bei mir jedesmal Spuren , diese Einsamkeit berührt mich immer sehr. Das war auch ein Grund, dass wir die Skeletoncoast-Tour machen wollten. - Einsame Gegenden faszinieren mich und oft sind die Eindrücke in diesen Gegenden gewaltig. Und ja, wir hatten eine Tour mit viel Abwechslung - leider zog sich die Geschichte mit dem Fahrzeug wie ein roter Faden durch die ganze Tour bis am Schluss. - Aber wir haben immer versucht, dass das Problem nicht Überhand gewinnt und wir die Reise jeden Tag von Neuem geniessen konnten. Liebe Grüsse Regina
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Chrigu7'272 Beiträge · seit 200620. Dez. 2021 · #57
Hallo Regina
Da ich selber in Sambia auf Reisen war, habe ich längere Zeit nicht so viel im Forum gelesen. Sehr habe ich mich über deinen Bericht von der Skelettküste gefreut. Speziell weil wir selber auch in diesem Jahr eine Tour mit Elago gefahren sind. https://tracks4africa.de/about/skelettkueste-2021/
Interessant fand ich die Reaktion auf Euer Fahrzeug. Wir waren ja im April unterwegs und bei uns hat er genau gleich reagiert. Unser eigenes Fahrzeug ist ein Troopie mit dem gleichen 4.2 Liter Saugdiesel Motor. Nachdem wir mal herausgefunden hatten, wie sich die Dünen im zweiten Gang Low und recht langsam meistern lassen, war es kein Problem mehr. In der Tat ging es mit unserem Fahrzeug sogar besser als mit den 2.8 Liter Hilux Turbo Diesel.
Wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Touren mit Elago. Im Mai geh es wieder mal von Lüderitz nach Walvis Bay und im Oktober wieder an die Skelettküste.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
regsalThemenstarter423 Beiträge · seit 201320. Dez. 2021 · #58
11. Tag - Weiterfahrt nach Sesfontein und das Fahrzeug muss in die Garage
Wir brauchen auch heute nicht so früh aufzustehen, wir fahren ja heute nur nach Sesfontein. Also heisst es wieder alles zusammenzupacken. Noch ein letztes Foto mit unseren beiden Guides Moses und Elago.
Wir sind startbereit – aber unser Fahrzeug springt nicht an – die Batterien sind beide leer, Kühlschrank und Startbatterie… 🙁 Das hat jetzt noch gefehlt, wie wenn es noch nicht genug wäre mit der Leistung und dem Diesel. Elago versucht die Batterien zu überbrücken – es geht gar nichts. 😠 Wir müssen mit dem Abschleppseil unser Fahrzeug vom Begleitfahrzeug anschleppen lassen. Wir hoffen nun, dass wir in Sesfontein mit Bushlore vereinbaren können, dass wir ein anderes Fahrzeug erhalten. Wir haben eine Nacht im Fort in Sesfontein vorgebucht, nach 9 Tagen im Dachzelt, wieder einmal ein richtiges Bett ist sicher auch nicht schlecht. Die Strecke von Puros nach Sesfontein kennen wir bereits, da wir vor 2 Jahren diese auch gefahren sind.
In Sesfontein angekommen habe ich bereits ein Anruf von Bushlore auf meinem Handy und ein Email von unserem Reiseanbieter, dass sie Bushlore ebenfalls kontaktiert hätten. Ich rufe zurück und Elago führt erneut das Gespräch mit Bushlore. Bushlore ist nach wie vor nicht einverstanden uns ein Ersatz-Fahrzeug zur Verfügung zu stellen. Sie hätten kein Reserve-Fahrzeug, wir sollen mit dem Fahrzeug in eine Garage in Sesfontein und die sollen dort den Diesefilter wechseln und schauen was mit dem Fahrzeug nicht ok sei. – Elago und wir geben uns mit diesem Vorschlag nicht zufrieden, es sei nicht an uns eine Garage in Sesfontein zu suchen und es sei nicht sicher dass sie hier ein Dieselfilter wechseln können und überhaupt, die Batterien seien auch noch platt gewesen heute morgen. 🙁 Doch Bushlore zeigt kein Verständnis, sie würden nun eine Garage in Sesfontein benachrichtigen und uns einen Mechaniker schicken…., Was bleibt uns anderes übrig als den Vorschlag zu akzeptieren.....
Jetzt müssen wir definitiv Abschied nehmen von Elago und Moses. Wir würden gerne noch länger mit ihnen unterwegs sein und können die beiden nur wärmstens empfehlen! Dann beziehen wir unser Zimmer und setzen uns in den Garten. Etwa eine Stunde später taucht ein Mechaniker auf und sagt, dass er das Fahrzeug mitnehmen und am späteren Nachmittag wieder zurückbringen werde, Bushlore habe sein Chef kontaktiert. Da sind wir ja gespannt, wie das Fahrzeug zurückkommen wird.....
Wir sind die einzigen Gäste im Fort und es ist angenehm im Garten, ausser dem Gezwitscher der Vögel ist es ruhig.
Um 18 Uhr ist das Fahrzeug immer noch nicht zurück – ich habe zum Glück die Telefonnummer vom Mechaniker und rufe ihn an – er habe Verspätung er komme erst um 19 Uhr…, Afrika halt… Als wir gerade zum Abendessen wollen, kommt das Fahrzeug zurück. Der Mechaniker meint er habe den Dieselfilter gewechselt und habe eine Testfahrt gemacht, die Leistung sei jedoch nicht besser geworden. Er habe auch gesehen, dass die Batterien nicht gut seien. Die Garage würde später noch jemand vorbei schicken und eine Batterie mitnehmen, damit diese während der Nacht aufgeladen werden kann. Keine Ahnung warum er dies nicht gleich gemacht hat, während das Fahrzeug in der Garage war…
Aber vorerst möchten wir jetzt unser Abendessen geniessen – auf der Terrasse beim Swimmingpool und es ist richtig angenehm warm. Es gibt Rindssteak, grüne Bohnen und Bratkartoffeln, zum Dessert Erdbeermousse. Wie gewohnt, begleitet mit einem guten Tropfen Rotwein. 🙂
Als wir am Dessert sind, es ist unterdessen bereits 21 Uhr und dunkel geworden, kommt ein anderer Mechaniker mit seinem etwa 7-jährigen Sohn. Er müsse die Batterie holen im Fahrzeug und bringe sie morgen um 9 Uhr wieder. Der Chef von Bushlore habe mit seinem Chef telefoniert…. Er meint, wenn die Batterie wirklich schlecht sei, müsse entweder in Opuwo oder in Khorixas eine neue Batterie geholt werden. Ach so, das ist ja gerade nicht um die Ecke….. 🙁 Mit Taschenlampe und etwas umständlich hat er dann die Batterie vom Kühlschrank ausgebaut (es ist ja gar nicht sicher ob es diese Batterie ist..)und ist zu Fuss mit seinem Sohn mit der schweren Batterie in der Nacht verschwunden. Wir müssen einfach vertrauen, dass wir die Batterie morgen früh wieder haben… und unsere Reise weitergehen kann.
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Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201620. Dez. 2021 · #59
Hallo Regina,
ich bewundere ja echt Eure Geduld mit Bushlore. Ich glaube ich wäre schon ein paar Tage vorher geplatzt. Habt Ihr das Auto direkt bei Bushlore gemietet oder ging das über den Reiseveranstalter? Ist dieser in Deutschland oder Namibia ansässig?
Ich hoffe, Ihr habt zumindest eine Entschädigung erhalten. Allerdings kann man verlorene Urlaubstage nicht in Geld aufwiegen....
Ich bin gespannt wie Euer Abenteuer weiter geht.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
speed66751 Beiträge · seit 201121. Dez. 2021 · #60
Er habe auch gesehen, dass die Batterien nicht gut seien. Die Garage würde später noch jemand vorbei schicken und eine Batterie mitnehmen, damit diese während der Nacht aufgeladen werden kann.
🤩 - da fehlen mir ja echt die Worte... Da wartet man einen ganzen Tag und dann das? Oh je, trotz Urlaubsmodus und dem Wissen von afrikanischer Gelassenheit, das ist einfach nur dämlich! (Ich bin aber auch gerade etwas dünnhäutig, da mein Auto auch permanent in der Werkstatt ist) Es ist manchmal dennoch schwierig sich damit abzufinden, was man nicht ändern kann. Bin gespannt wie es weiter geht. Danke für den ausführlichen Bericht und schöne Grüße, Nette