DEderdahinmussThemenstarter47 Beiträge · seit 201604. Jan. 2021 · #1
Hallo zusammen, ich beschäftige mich mit einer alternativen Route zurück aus dem Hartmanntal Richtung Orupembe auf westlicher Seite, um nicht ein zweites mal über den Rooidrum Pass fahren zu müssen. Da ich sehr wenige Infos dazu auftreiben konnte, frage ich mich nach der Strecken- und Bodenbeschaffenheit auf dieser Route und freue mich über Erfahrungsberichte. Die angehängte Karte zeigt die geplante Rückfahrt von Camp Synchro Richtung Orupembe. Dank vorab
Chris
📎 Marienflusstal_Hartmanntal.jpg
Chrigu7'255 Beiträge · seit 200604. Jan. 2021 · #2
Hallo Chris
Wir sind das letzte Mal über die Bloudrom nach Orupembe gefahren. Das dürfte in etwa die Route sein die Du nach dem Hartmannstal eingezeichnet hast. Diese war unproblematisch zu fahren. Du hast das normale Wellblech aber ansonsten nichts auffälliges. Es ist aber auch Landschaftlich nicht so spannend wie etwa der Rooidrom Pass.
Herzliche Grüsse Chrigu
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sternschnubi1'137 Beiträge · seit 201104. Jan. 2021 · #4
Hallo Chris,
du kannst an den Drums entlang Richtung Westen fahren und dann dich Richtung Süden orientieren, ist nicht sehr anspruchsvoll zu fahren. Von der green/groen drum ist nicht mehr viel bzw. nichts mehr vorhanden. 😉 war Unsinn, habs verwechselt 🙄 Denke auch fast, das dies die von dir angezeigte Route sein könnte. lg Uwe
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200605. Jan. 2021 · #5
Hallo Uwe,
du schreibst, dass von der green drum nichts mehr vorhanden ist? Wie kommt`s... verwittert kann sie ja innnerhalb von knapp 3 Jahren nicht sein? So sah sie im Mai 2018 aus...
stiebilli157 Beiträge · seit 200805. Jan. 2021 · #6
und so am...
Gruß Guido
sternschnubi1'137 Beiträge · seit 201105. Jan. 2021 · #7
Vollkommen korrekt 😊 sorry da hab ich mich komplett geirrt. Da hab ich was durcheinander gebracht.... Asche auf mein Haupt 🙁 Meine Frau hat mich auch schon korrigiert.... 😏 😏
Pascalinah schrieb:Hallo Uwe,
du schreibst, dass von der green drum nichts mehr vorhanden ist? Wie kommt`s... verwittert kann sie ja innnerhalb von knapp 3 Jahren nicht sein? So sah sie im Mai 2018 aus...
Diese Frage stellt sich doch in der heutigen Zeit gar nicht mehr, oder hast du kein GPS-fähiges Mobiltelefon? Ich würde mir eine App, die openstreet map Karten verwendet, runterladen und mich mit dieser gut vertraut machen. Mit openstreet map planst du ja bereits. Vor Ort stelle ich es immer an, auch wenn ich es nicht benötige. Es gibt Sicherheit. Zudem erhält man Zusatzinformation wie z.B. die aktuelle Höhe. Die Route muss aber so gut geplant werden, dass eine Navigation ohne GPS möglich ist. Es geht auch ganz ohne GPS, ist aber nicht zu empfehlen . Ich kenne keine analoge Karte, auf der alle Pisten verzeichnet sind. Also muss diese ergänzt werden und die entsprechenden Entfernungen vermerkt werden (z.B. kann man die Ausfahrt aus den Hoarsusib zum Hoanib leicht verfehlen). Das gilt dann auch für Alternativ-Routen - man weiß ja nie (z.B. Hoarusib nicht befahrbar). Schilder gibt es nicht wirklich. Eigentlich nur da, wo man keine benötigt.
mika1606663 Beiträge · seit 201605. Jan. 2021 · #9
Hallo Axel,
Ich nutze auf meinem Tablet maps.me. Die Karten sind super detailliert aber maps.me ist leider nicht wirklich für die Navigation geeignet. Aber zum "Mitlaufen" der Route gut geeignet.
Was nutzt Du für eine App?
Danke & gesunde Grüsse für das neue Jahr 2021 Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021
Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017
Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
wuevogel24 Beiträge · seit 201605. Jan. 2021 · #10
Hallo axel, seit jahren navigiere ich nur noch mit locus-pro (android), karten kannst du im internet kostenlos für fast alle gegenden der erde runterladen, ... und nutzen kannst du sie dann offline! das hat in nordafrika, oman, in ganzen südlichen afrika genauso gut geklappt wie in ganz deutschland und angrenzenden ländern. OSM- karten sind natürlich immer nur so gut wie ihre "betreuer", da, wo wenig infos hochgeladen werden, ist die info-dichte geringer. in deutschland sind tlw. parkbänke, freistehende bäume, zäune etc. meist eingetragen, in kwazulu-natal fehlten uns schonmal eintragungen von tankstellen und campingplätzen, was eigentlich (lt. unseren erfahrungen) immer standard in diesen karten ist. aber pisten sind - wenn sie denn eingetragen sind - wirklich immer exakt, egal ob zum messum in namibia, durch den gonharezou in mozambique oder durch die wahiba im oman. und meist schlagen sie sogar die berühmten und gelobten tracks4africa! ohne navi geht, aber das ist wie ohne fridge und ohne dachzelt. viel spass beim planen und auf deiner reise uwe
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200606. Jan. 2021 · #11
aos schrieb:Diese Frage stellt sich doch in der heutigen Zeit gar nicht mehr, oder hast du kein GPS-fähiges Mobiltelefon?
Ich finde die Frage gut, denn das beschäftigt mich auch. In meinem Gepäck findet sich 'ne Taschenlampe und 'ne Kamera an stromverbrauchenden Geräten. Ein Telefon habe ich überhaupt nicht dabei. Manchmal ist nicht mal eine Uhr dabei. Man lernt, die Uhrzeit anhand des Sonnenstandes recht gut zu schätzen. Wenn das klappt, braucht man die Uhr nicht mal mehr als Kompass.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
JAja.doch.30 Beiträge · seit 202006. Jan. 2021 · #12
Tracks4africa ist doch wohl der Goldstandard, sowohl off- als auch online?
Dillinger796 Beiträge · seit 201506. Jan. 2021 · #13
Hy,
bin auch gerade an der Planung einer Route durch die Hartmannberge, Camp Syncro und weiter nach Orupembe. Wurde dabei fast wahnsinnig. Für die Planung habe ich, eine bereits vor 2 Jahren herunter geladenes BaseCamp mit T4A aktiviert und mir ein Garmin Navi zugelegt. Dafür, dass ich BaseCamp erstmals benutzt habe, ging es ganz gut. Hatte nur im Bereich nach der Groendrum und später im Bereich "Short Cut" Hartmannberge echte Probleme. BaseCamp bzw. T4A-Karte wollte mich nicht dort entlang fahren lassen. Lag wahrscheinlich an der "no access" Anmerkung, hat mich aber extrem genervt. Nach Stunden mit vergeblichen Versuchen, dort eine Route zu planen, hat es irgendwie geklappt. Ansonsten habe ich vor, die von dir gezeichnete Strecke auch so zu fahren, nur anders herum. Wann hast du vor dort zu fahren? Wir möchten dort ende Juli unterwegs sein. Solltest du dort vorher fahren, lasse uns von deinen Erfahrungen profitieren.
Gruß Markus
P.s.: Eine Beschilderung in irgendeiner Weise, in diesen doch sehr einsamen Gegenden, gibt es nicht. Mal ein Hinweis auf eine nahgelegenes Campe kann es geben.
mika1606663 Beiträge · seit 201606. Jan. 2021 · #14
Hallo Markus,
Wir sind - wenn Covid es gestattet - im Mai 21 in der Gegend unterwegs.
Ja, Routenplanung im Kaokoveld mit Basecamp ist schon etwas besonderes. 😉
Viel Spass bei der Planung. Wir sind (fast) fertig denn eigentlich wollten wir das schom im Mai 2020 gemacht haben.
Gesunde Grüsse Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021
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Topobär5'479 Beiträge · seit 200907. Jan. 2021 · #15
Ja, man kann auch ohne GPS durch das Kaokovelt reisen. Wir waren 1996 zum ersten Mal in der Gegend und damals gab es diese Spielerei noch gar nicht.
Darüber hinaus ist die Navigation im Kaokovelt recht einfach. Zum einen gibt die Topografie der Gegend sehr deutlich vor, wo man fahren kann. Außerdem bewegt man sich nur auf bereits vorhandenen Tracks.
Trotzdem habe ich heutzutage natürlich auch immer ein Navi dabei. Wer hat denn heutzutage kein Smartphone und beim gut ausgestatteten Geländewagenreisen muss man sich auch keine Gepäckbeschränkungen auferlegen. Ich nutze dabei immer T4A und maps.me. Der große Vorteil bei Navigation mittels Smartphone oder Tablet ist ja auch, dass man beliebig viele Navigationsprogramme nutzen kann.
AOaos1'166 Beiträge · seit 200807. Jan. 2021 · #16
@mika1606 Seit einigen Jahren nutze ich OsmAnd+ (Die Version für ca. 6 EUR - nicht die mit der jährlichen Gebühr), da sich dort die detailreichsten Openstreetmaps-Karten (im Gegensatz zum MapFactor Navigator) runterladen lassen. Zusätzlich kann man Relief und Höhelinien runterladen (hat einmalig 3 EUR oder so gekostet)
@wuevogel Diese App kenne ich bisher nicht. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, dienen als Basis openstreetmap-Karten, die mit weiteren Informationen angereichert werden. Also mehr Pisten würden demnach nicht zu finden sein, sondern nur mehr POIs.
@ja.doch. Das kann man so pauschal nicht sagen. In der Online-Karten von T4A sind nicht alle 4x4 Tracks verzeichnet. Ich kenn T4A in Verbindung mit einem Garmin Navi von Safari Car Rental. Zum Mitlaufen lassen ist es Okay, um Navigieren fand ich es teilweise ein wenig umständlich.
JAja.doch.30 Beiträge · seit 202029. Jan. 2021 · #17
Ok, ja, interessanter Hinweis. War 2019 mit t4a in Namib/Bots unterwegs, nur einmal (in BOT) auf eine uralte Piste geleitet weg von der guten gravel road. Allerdings alles Strecken zwischen vorgegebenen Standorten. Werde mich also im Mai, da viel mehr 4x4 tracks geplant, doch breiter aufstellen. Danke!
Martin F.195 Beiträge · seit 201529. Jan. 2021 · #18
Wie Topobär schon geschrieben hat: Gerade im Kaokoveld ist es recht einfach ohne GPS zu navigieren, gibt ja (anders als etwa in der Sahara) nur die vorhandenen Pisten, und die Bergketten und Täler erkennt man gut auf der Karte, zumal auf der hervorragenden T4A-Karte. Die gab's 1996 (Topobär, da hätten wir uns treffen können!) leider noch gar nicht, als ich das erste Mal im Kaokoveld alleine bis zum Kunene gefahren bin, und zurück dann über den Van Zyl's Paß hinauf (wußte nicht, dass man das nicht tut 😉 Heute ist das alles viel einfacher - abgesehen vielleicht vom Van Zyl's Paß, den bin ich neulich zu Fuß hinaufgegangen, um zu sehen ob das denn (noch) befahrbar wäre, aber hinauf wäre das mit einem schwer beladenen Reiseauto heute wohl wirklich nicht mehr machbar. Einfacher ist aber natürlich die Navigation heutzutage: T4A kennt jeden Stein im Kaokoveld, und am Handy bin ich umgestiegen von Maps.me (nervig die weißen Pisten auf weißem Grund) auf MapOut, mit wunderbarer Reliefdarstellung des Geländes, genial genauen Wegen, und der Möglichkeit ganz einfach nur mit dem Finger schnell mal eine Route zu zeichnen. Viel Spaß im Kaokoveld, auf das man sein Fahrzeug und die Ausrüstung (Werkzeug, Wasser, Sprit) gut vorbereiten sollte, mit der Navigation muß man sich hier aber nicht jahrelang beschäftigen 😉 Martin