Bewertung + Tipps Reiseroute für 3 Wochen Namibia

22 Antworten · 4'376 Aufrufe · gestartet 09. Dez. 2020 von Marcelinho
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Themenstarter68 Beiträge · seit 201609. Dez. 2020 · #1
Hallo liebes Forum 😎
Nächstes Jahr vom 18 Sep bis zum 9 Okt geht es für mich und meine Familie (insgesamt 6 Personen) nach Namibia. Die überwiegende Zeit Campen wir und haben daher 2 Autos mit Dachzelten. Ich war bereits 2016 in Namibia und habe aufgrund meiner damaligen Erfahrungen die Route geplant. Falls jemand Lust und Zeit hat, die Route mal zu "Bewerten" fände ich das Klasse! Eventuell gibt es ja auch noch tolle Ausflugs- oder Unterkunftstipps für uns? Kommentare und Anmerkungen zu einzelnen Unterkünften? Was mich außerdem interessieren würde: Ich bin das erste Mal im Juni in Namibia gewesen, da war es echt sehr lehr. Zum Beispiel bei der Olive Wanderung, bei Twyfelfontain, an der Spitzekoppe. Da waren wir echt überall alleine! Wie sieht das ganze im Sep/Okt aus? Ist es sehr voll, oder verläuft es sich? Ich freue mich über eure Anmerkungen!
Beste Grüße
Marcel
📎 Namibia2021.pdf
873 Beiträge · seit 201609. Dez. 2020 · #2
Das Ganze sieht schon sehr durchdacht und durchgeplant aus. Schöne Strecke, das wird so klappen. Eine Beschreibung wie von einem (semi)professionellen Reiseveranstalter. Vielleicht sogar schon ein bisschen zu sehr durchgetaktet.
Voll im Sinne von 'überlaufen' wird es in Namibia eigentlich nie so richtig. Da braucht ihr keine Bedenken zu haben. Zumal ihr werde europäische / deutsche noch namibischen Hauptferienzeiten trefft.

Woher sind die Kilometer und erst recht die Zeitangaben? Es erscheint schon ein bisschen kurios, eine Strecke auf 272 km oder 3 Std 24 min anzugeben. Plant unbedingt ausreichend Luft ein für Pinkelpausen, Fotopausen, Picknickpausen, Tanken, Einkaufen, platten Reifen etc. ein. Unbedingt dazuschreiben, dass das alles ein PLAN ist.

Ja, mach nur einen Plan
sei nur ein großes Licht
und mach dann noch 'nen zweiten Plan
gehn tun sie beide nicht.
– Bertolt Brecht, Dreigroschenoper


Viel Spaß
Christoph
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
2'319 Beiträge · seit 201109. Dez. 2020 · #3
Moin Marcel,

interessehalber habe ich Deinen Anhang kurz überflogen.
Was mir umgehend auffiel war, daß die von Dir so vorgestellte Tour zum größen Teil aus Eintagesübernachtungen besteht.
Nach meinem Dafürhalten ist solch eine Tour nicht optimal.
Das riecht nach Hetze... Von einem Ort zum anderen.
Um Namibia-Abenteuer, Erholung und Kennenlernen der Landschaften zielführender zusammen zu bringen, ist weniger stets mehr.
Wenn Ihr beispielsweise frühmorgens in Windhoek ankommt, durch Immigration müßt, danach Gepäck abholen und durch den Zoll geht, vom Flughafen zum Autovermieter gebracht werdet, Euch dort aufmerksam die Fahrzeuge erklären laßt, um dann den ersten (Groß-)Einkauf macht und anschließend noch bis auf die NWR-Campsite im Naukluft NP zu fahren, dann ist das schon meiner Meinung nach too much.
Am nächsten Morgen dann den Olive Trail zu erwandern; anschließend mit müden Knochen und Muskeln bis Sesriem fahren.
Euer Folgetag beginnt dann mit einem hyperfrühen Aufstehen; sobald Soussovlei und Deadvlei abgehakt sind, gehts sofort weiter on the road again.
Inwiefern die von Dir angegebenen Fahrtzeiten zwischen den As und Bs der Realität entsprechen, mag ich nicht in Frage stellen.
Doch solltest Du bedenken, daß es auch und gerade während einer Afrika-Erlebnistour nicht immer alles so glatt läuft wie programmiert. Unwägbarkeiten sind immer drin und sollten gebührend bei Deiner Tourplanung berücksichtigt werden.
Um nochmals auf den Olive Trail zurück zu kommen.... Den hatten wir in August 2016 gemacht. Wir sind sehr früh losgegangen und haben uns ausreichend Zeit gelassen, das eine oder andere auch am Rande zu genießen. Nachdem wir zum kleine Parkplatz zurückkamen, hätte ich keine große Lust mehr gehabt, nach Sesriem aufzubrechen.
Und... jetzt stelle ich mir auch noch vor, daß Ihr zu sechst sein werdet. Da hat nicht unbedingt jeder die gleiche Lust und den gleichen Antrieb alles so stramm wie von Dir vorgestellt durchzuführen.

Lange Rede, kurzer Sinn... Ich lege Dir ans Herz, einfach einige Locations zu streichen und stattdessen öfter zwei Mal zu übernachten.

Gruß vom Alm
16,9k Beiträge · seit 201209. Dez. 2020 · #4
Hallo Marcel,

gibt es für die Teilnehmer an dieser Ralley auch etwas zu gewinnen 😉 - und wenn ja, kann ich da auch mitmachen?

Spaß beiseite: bist Du Dir ganz sicher, dass danach noch alle mit Dir sprechen werden? 😮

LG
Logi
1'014 Beiträge · seit 201609. Dez. 2020 · #5
Ihr müßt auch Zeit einplanen fürs Frühstück machen, kochen, abwaschen, Tische, Stühle, Kocher, Geschirr wieder in das Fahrzeug verfrachten und die Dachzelte auf- und abbauen. Und einkaufen nicht zu vergessen nebst einiger Zeit, um in den Läden nach Dingen zu suchen, die bei der Ausstattung nicht dabei sind (die üblichen Blechtassen und -becher ersetzen z.B. und einen Durchschlag anschaffen) oder die ihr vergessen habt einzupacken. Und dann noch 6 Mann bei der Stange halten und von Programmpunkt zu Programmpunkt durchs Land hetzen. Statt nach der mehrstündigen Wanderung in den Pool zu springen und zu relaxen noch mal eben das Lager abbrechen, zur nächsten Station fahren und da das Lager aufbauen......
Ich würde mich von den schönen Beschreibungen in den Katalogen verabschieden, was man für tolle Sachen in einem kurzen Zeitfenster unternehmen kann und alles mal realistisch und ohne rosa Brille durchchecken.

Yanjep
291 Beiträge · seit 201409. Dez. 2020 · #6
Hallo Marcel,

was mir (wie auch den Fomis vor mir) gleich ins Auge gesprungen ist: die Fahrzeiten sind viel zu optimistisch! Da du ja 2016 bereits schon mal in Namibia warst, solltest du gemerkt haben, dass man dort mit einem realistischen Schnitt von 50-60km/h auf Gravel rechnen kann. So wie du das getaktet hast, wird es kaum funktionieren.

VG
Holger
Themenstarter68 Beiträge · seit 201609. Dez. 2020 · #7
Hallo ihr Lieben 🙂
Erstmal danke für die zahlreichen Kommentare!
Es ist wirklich schön, Feedback zu bekommen und auch mal Schwächen bzw Verbesserungen vorgeschlagen und aufgezeigt zu bekommen.

Was die KM und die Zeiten angeht: die sind von Google Maps und dienen HÖCHSTENS als Richtwert. Das wir in Wirklichkeit deutlich länger brauchen werden, ist klar! Auch Aufgrund von Pannen (hoffentlich nicht!), Picknicks, Pinkelpausen etc. Jedoch ist keine Fahrt so geplant, als wäre es eine Katastrophe, wenn es ein paar Stunden länger dauert.

Was die ersten 3 Tage (Ankunft, Naukluft, Sesriem) angeht - ja, da stimme ich zu, es wird stressig. Jedoch habe ich das ganze schonmal so gemacht (plus noch die 17km Wanderung am Tag 2 und dann am Tag 3 die 10 km Wanderung). Ich finde, man kann den Tag der Ankunft super für Auto abholen, Einkaufen und Fahrt zum Naukluftpark nutzen. Die Zeit reicht eig auch locker aus - wobei das sicherlich jeder etwas anders sieht!

Bezüglich der 1-Nacht-Übernachtungen stimme ich bedingt zu. In Swakop, auf der White Lady, am Waterberg sind es ja durchaus jeweils 2. Im Etosha, finde ich, reicht mir eine Nacht pro Camp. Man muss ja ohnehin Einpacken und auf Safarie gehen. Ob man dann am Abend wieder im selben oder in einem anderen Camp schläft, ist meiner Meinung nach Egal.

Generell muss man sagen: Na klar, es ist nur ein Plan! Ich wollte einfach mal Niederschreiben, was ansteht (anstehen kann). Auch, um den Mitreisenden (meinen Eltern und Schwiegereltern) ein Gefühl für die Reise zu geben. Keine Sorge, ich werde nicht mit der Stechuhr und Plan in der Hand die Reise durchziehen!

Und zu guter Letzt, ich finde, es gibt auch reichlich Zeit für Erholung. Camp Ghecko am tag 3, da haben wir den Nachmittag/Abend. White Lady 1 ganzer Tag zum Relaxen, Grootberg ein ganzer Tag, wenn wir wollen am Waterberg ein ganzer Tag.

Soo, ich glaube das war erstmal alles von mir! Nochmal danke für die Kommentare, und, wenn jemand noch was hat, immer her damit!

Euch allen beste Grüße und schonmal besinnliche Weihnachten
Marcel
7 Beiträge · seit 202021. Dez. 2020 · #8
Hallo Marcel!
Also ich glaube, sobald der Reisebetrieb wieder halbwegs normal weiter geht, wirst du das Problem, dich an unterschiedlichen Orten allein zu fühlen nicht mehr so schnell haben 😄

Die Strecke sieht aber, abgesehen von den bereits angesprochenen relativ optimistisch eingeplanten Reisezeiten, sehr gut aus. Man merkt, dass du dir echt Gedanken gemacht hast! Ich weiß, ihr wart schonmal mit den Autos dort, aber gerade wenn ihr, durch die jetzige Lage, nicht mehr so oft mit ihnen unterwegs wart, würde ich sie vielleicht sicherheitshalber nochmal durchchecken lassen. Vielleicht die Checklisten von ein paar gängige Seiten wie ADAC und Autobibel (Abschleppseil darf nie fehlen!! Spreche aus eigener Erfahrung 😵 )durchgehen vorher. Gehe ich persönlich auch bei Mietwägen nochmal so durch, aber bin da durch ein paar Erlebnisse in der Vergangenheit auch ein bisschen paranoid. 😵
Folge der Sonne und finde die Sonne in dir, nicht nur die am Himmel :)
zuletzt bearbeitet 21. Dez. 2020
Themenstarter68 Beiträge · seit 201622. Dez. 2020 · #9
Hey!

Vielen Dank für deine Rückmeldung, freut mich in jedem Falle zu hören, dass dir die Route gefällt!

Ja...davor habe ich ehrlich gesagt ein wenig Angst, dass es einfach "total überlaufen" ist. Dadurch geht ja auch ein wenig der Reiz Namibias verloren.. Naja, abwarten 🙂

Den Tipp mit den Mietautos nehme ich mir auf jeden Fal zu Herzen, danke!

Allerbeste Grüße
Marcel
796 Beiträge · seit 201522. Dez. 2020 · #10
Hallo Marcel,

wir haben eine ähnliche Runde 2018 gemacht. Lange Fahrten, jeweils nur eine oder mal zwei Übernachtungen, diese Art zu reisen gefällt uns und hat uns auch nicht gestört. Da du ja bereits einmal in Namibia warst, kannst du die Fahrerei ja einschätzen.

Die ersten Etappen wären mir aber auch zu flott. Naukluft, Sesriem, Camp Gecko, Swakopmund und alles in den ersten 3 Tagen.
Ich würde zumindest noch eine Übernachtung in Sesriem einplanen. Dort so durchzuhecheln ist Wahnsinn. Canyon, Dune45 und Big Daddy sind einfach viel zu toll, und auch Zeitintensiv, um sich diese Highlights in nur ein paar Stunden anzuschauen. Meine Kinder und auch ich, fanden die Sandlandschaft einzigartig und wir haben dort jede Minute genossen. Ein Sundowner mit deiner Familie auf Dune 45 würdest du nie wieder vergessen. Du musst nur die Zeit dafür haben.

Du könntest ja einen Tag (Spitzkoppe/Cap Cross) opfern und hier einfügen.

Ich habe keine Ahnung, wie alt deine Reisegenossen sind, solltest du Jungs so zwischen 16 und 60 😗 dabei haben, würde ich noch eine Quartfahrt durch die Dünen empfehlen. Hat meinen Jungs einen mega Spaß gemacht.

Gruß
Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
1'059 Beiträge · seit 200626. Dez. 2020 · #11
Hallo Marcel

Also wenn ich es salopp mal so formulieren darf: warum fragst du nach Rückmeldungen zu deiner Route, wenn du die Rückmeldungen dann eh gleich in den Wind schlägst? Du willst es offenbar ja doch nicht hören... 😉

Das mit den 1-Nacht-Übernachtungen ist wohl wirklich Geschmacksache und man muss die «goldene Regel» der 2-Nächte-pro-Station nun wirklich nicht derart eisern durchziehen, es kann durchaus mal Sinn haben so. Gerade auch in der Etosha kann man das gut so machen wie von dir beschrieben. Allerdings würde ich dann schon versuchen, am Mittag auf der neuen Campsite zu sein und diese mal zu beziehen und ein paar Stunden zu chillen. Ansonsten werden es brutal lange Tage nur gerade im Auto und die Picknickplätze sind für ausgiebige Pausen jetzt nicht sooo der Bringer.

Dass der erste Tag mit Ankunft, Autoübernahme, Grosseinkauf und Fahrt über 250km problemlos machbar sei, kaufe ich einfach absolut niemandem ab. Da macht man sich einfach total was vor und es artet am Ende garantiert in Stress aus. Ich werde es nie verstehen, warum man sich das immer antun will. Wirklich nicht. Aber ihr müsst es dann halt letzten Endes selber wissen.

Ansonsten mag ich deine Planung und die Art, wie du dir Gedanken dazu machst und einen so tollen Reiseplan aufstellst. Da ticke ich sehr ähnlich und mache das auch sehr gerne. 🙂

Liebe Grüsse aus Zürich,
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
1'488 Beiträge · seit 200626. Dez. 2020 · #12
Hi,
du hast eine wirklich sehr ausführliche Planung und ich hoffe für euch, dass das alles so klappen wird. Scheinbar sind die Buchungen ja auch gemacht, sodass Änderungen nicht mehr gewünscht sind bzw. vielleicht auch nicht mehr machbar sind.
Trotzdem möchte ich dir noch meine Meinung dazu schreiben.
Den ersten Tag würde ich so auch nicht machen, das haben ja schon einige geschrieben. Unterschätze nicht, den Flug, vielleicht verschiebt er sich auch? Was machst du dann? Dann die Autoübernahme und noch einkaufen. Das hält alles auf.
Auffallend ist bei deiner Planung, dass du oft erst am späten Nachmittag weiter zur nächsten Unterkunft willst.
Ich war 2019 mit drei Frauen in Namibia unterwegs und ich habe darauf bestanden, dass wir uns immer früh morgens auf den Weg zur nächsten Unterkunft begeben. So hat man genug Zeit unterwegs Pausen einzulegen und ist auch für eine eventuelle Panne gerüstet. Es wurde zwar manchmal gemeckert, warum man nicht ausschlafen könnte, man wäre doch im Urlaub.
Aber letztendlich waren alle froh den Nachmittag noch in der Unterkunft zum Ankommen und Entspannen zu haben.
Bei deiner Tour habe ich aber das Gefühl, dass da abends Stress mit dem Aufbau und um Essen kümmern aufkommen kann.

Was du letztendlich machst, ist auf jeden Fall deine Entscheidung bzw. die deiner Mitreisenden.

Viel Spaß und Vorfreude ,
Gruß helen
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435 Beiträge · seit 201226. Dez. 2020 · #13
Hallo Marcel
Wir waren grad 6 Wochen in Namibia ohne Vorreservierungen. Wir haben jeweils spontan entschieden, ob wir 1, 2 oder 3 Nächte bleiben wollen. Letztlich waren es vor allem aber nicht nur 1- und 2-Nacht Aufenthalte, wobei es mit Dachzelt wirklich keine Rolle spielt, ob man noch weiter fährt oder nicht, wenn man sowieso abbauen muss. Wo wir das Zelt stehen lassen konnten und gebuchte Gamedrives oder andere Aktivitäten (Wanderungen) machten, blieben wir meistens auch mind. 2 Nächte. Wir sind allerdings absolute Frühaufsteher und die Tage waren im Nov/Dez auch rel. lang.
Zwei Anmerkungen haben ich dennoch:
1. Naukluft Camp: Unser abgeschlossenes Canopy wurde von einem Baboon aufgebrochen siehe Paviane Ich würde dort nicht mehr übernachten wollen. Alternative in Büllsport oder Tsauchabfontein. In Büllsport gibt's eine ebenso schöne Wanderung: Hoch aufs Plateau und runter durch die Köcherbaumschlucht, ca. 6 Stunden.
2. Den Tag in Windhoek am Schluss würde ich mir sparen und ihn z.B. in Etosha anhängen.

Viel Spass und liebe Grüsse
Daniela
Fotos auf Flickr: Alben Reiseberichte: Botswana/Zimbabwe 2018: Reisebericht Südafrika 2016: Reisebericht[/url ] --- Namibia 2015: Reisebericht[/url ] --- Uganda 2015: Reisebericht[/url ] --- Namibia - Südafrika 2013: Reisebericht[/url ] --- Südafrika 2011: Reisebericht --- Kenia 2008: Infos --- übriges Afrika und weitere Länder: Fotos
1'488 Beiträge · seit 200626. Dez. 2020 · #14
D und M schrieb:
2. Den Tag in Windhoek am Schluss würde ich mir sparen und ihn z.B. in Etosha anhängen.

Viel Spass und liebe Grüsse
Daniela
So unterschiedlich sind die Meinungen. Ich muss bei meinem Mann immer um einen oder auch zwei Tage Windhoek kämpfen. Er möchte am liebsten auch immer gleich weiter fahren und am Ende direkt an den Flughafen. Man sollte aber auch dieser Stadt eine Chance geben. Es gibt dort schon einiges zu sehen.
Und bei mir liegt es sicherlich auch daran, dass ich einige Leute in Windhoek kenne und sie dann halt auch gerne sehen möchte. Das trifft aber nicht auf jeden zu.

LG helen
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7'296 Beiträge · seit 200626. Dez. 2020 · #15
Dillinger schrieb:
Ich würde zumindest noch eine Übernachtung in Sesriem einplanen. Dort so durchzuhecheln ist Wahnsinn. Canyon, Dune45 und Big Daddy sind einfach viel zu toll, und auch Zeitintensiv, um sich diese Highlights in nur ein paar Stunden anzuschauen.

… das wäre der Punkt, den ich auch als erstes ändern würde. Gegen Abend ankommen und bereits am nächsten Tag wieder weiter, lässt nicht im Ansatz ausreichend Zeit. Wer zum ersten Mal im Land ist, wird der kurzen Verweildauer dort anschließend nachtrauern.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'296 Beiträge · seit 200626. Dez. 2020 · #16
helen schrieb:
So unterschiedlich sind die Meinungen. Ich muss bei meinem Mann immer um einen oder auch zwei Tage Windhoek kämpfen. Er möchte am liebsten auch immer gleich weiter fahren und am Ende direkt an den Flughafen. Man sollte aber auch dieser Stadt eine Chance geben. Es gibt dort schon einiges zu sehen.

Ich bin auch gerne in Windhoek. Das Namibia Craft Centre mit seinem Bistro, Pentuka am Goreangabdam, das Treiben in Katutura und letztlich auch Joe's Beerhouse, obwohl es eine Touristenkneipe ist. Die Deko ist einfach sensationell.

Gruß
Wolfgang
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Themenstarter68 Beiträge · seit 201627. Dez. 2020 · #17
Hi Markus, danke für deinen Kommentar!

Wie genau sieht bzw sah bei euch denn die Zeit rund um das Deadvlei/Sossuvlei aus?
Mit Canyon meinst du wahrscheinlich den Kuiseb Canyon? Den fanden wir 2016 nicht soo spannend und würden ihn daher in 2021 auslassen..

Ansonsten überlege ich gerade schon, noch eine Nacht im Deadvlei/Sossuvlei dran zu hängen, wobei meine Erfahrung aus 2016 eig ist, dass hier ein Tag reicht..

Wir sind damals früh Morgens direkt zum Vlei. Haben dort Zeit verbracht, Fotos gemacht, ein Picknick. Auf dem "Rückweg" dann vorbei an der Dune 45 - und natürlich auch auf sie hinauf. Evtl. liegt es auch an mir, bzw uns, aber wenn ich eine halbe Stunde auf der Düne gesessen und den Ausblick genossen haben, dann ist es mir uns vollkommen ok, weiter zu fahren.

Zurück im Camp waren wir damals gegen 14 Uhr, da ist es für mich vollkommen in Ordnung noch 2,3 Stunden zum nächsten Camp zu fahren.

Beste Grüße
Marcel
Dillinger schrieb:Hallo Marcel,

wir haben eine ähnliche Runde 2018 gemacht. Lange Fahrten, jeweils nur eine oder mal zwei Übernachtungen, diese Art zu reisen gefällt uns und hat uns auch nicht gestört. Da du ja bereits einmal in Namibia warst, kannst du die Fahrerei ja einschätzen.

Die ersten Etappen wären mir aber auch zu flott. Naukluft, Sesriem, Camp Gecko, Swakopmund und alles in den ersten 3 Tagen.
Ich würde zumindest noch eine Übernachtung in Sesriem einplanen. Dort so durchzuhecheln ist Wahnsinn. Canyon, Dune45 und Big Daddy sind einfach viel zu toll, und auch Zeitintensiv, um sich diese Highlights in nur ein paar Stunden anzuschauen. Meine Kinder und auch ich, fanden die Sandlandschaft einzigartig und wir haben dort jede Minute genossen. Ein Sundowner mit deiner Familie auf Dune 45 würdest du nie wieder vergessen. Du musst nur die Zeit dafür haben.

Du könntest ja einen Tag (Spitzkoppe/Cap Cross) opfern und hier einfügen.

Ich habe keine Ahnung, wie alt deine Reisegenossen sind, solltest du Jungs so zwischen 16 und 60 😗 dabei haben, würde ich noch eine Quartfahrt durch die Dünen empfehlen. Hat meinen Jungs einen mega Spaß gemacht.

Gruß
Markus
Themenstarter68 Beiträge · seit 201627. Dez. 2020 · #18
Hi Sam,

naja also ich will die Rückmeldung ja schon hören, ansonsten hätte ich ja nicht gefragt 😉 Ich wäge dann einfach nur ab und vergleiche meine mit anderen Erfahrungen. Dazu kommt eben, dass einige Aussagen, wie z.B. die Anzahl der Übernachtungen, einfach nicht ganz korrekt waren. Aber direkt in den Wind schlage ich die Anregungen nicht, da mache ich mir schon meine Gedanken!

Was zum Beispiel die Übernahme des Autos in WIndhoek angeht. Ich habe es ja schonmal genau so gemacht. Und ich persönlich fand es einfach entspannt. Gerade im nächsten Jahr sollte es sogar "noch entspannter" werden, da ich weiß, was auf uns zukommt + die Tage im Sep/Okt länger sind als im Juni. Klar, es darf nichts schief gehen, dass ist richtig. Aber ich möchte auch nicht jeden Tag auf das schlimmste, was passieren kann, auslegen.

Was wir uns definitiv zu Herzen nehmen werden ist der Tipp mit dem Etosha Park. 3 Tage am Stück, nur im Auto, das ist wirlich zu viel. Daher ist der Tipp, schon Mittags in den Camps zu sein, etwas zu entspannen und dannnochmal los zu fahren absolut gold wert!

Danke!
LG
Marcel

Aber, wie bei allen Entscheidungen die man trifft, am Ende des Tages ist es wohl wirklich Geschmackssache!
kalachee schrieb:Hallo Marcel

Also wenn ich es salopp mal so formulieren darf: warum fragst du nach Rückmeldungen zu deiner Route, wenn du die Rückmeldungen dann eh gleich in den Wind schlägst? Du willst es offenbar ja doch nicht hören... 😉

Das mit den 1-Nacht-Übernachtungen ist wohl wirklich Geschmacksache und man muss die «goldene Regel» der 2-Nächte-pro-Station nun wirklich nicht derart eisern durchziehen, es kann durchaus mal Sinn haben so. Gerade auch in der Etosha kann man das gut so machen wie von dir beschrieben. Allerdings würde ich dann schon versuchen, am Mittag auf der neuen Campsite zu sein und diese mal zu beziehen und ein paar Stunden zu chillen. Ansonsten werden es brutal lange Tage nur gerade im Auto und die Picknickplätze sind für ausgiebige Pausen jetzt nicht sooo der Bringer.

Dass der erste Tag mit Ankunft, Autoübernahme, Grosseinkauf und Fahrt über 250km problemlos machbar sei, kaufe ich einfach absolut niemandem ab. Da macht man sich einfach total was vor und es artet am Ende garantiert in Stress aus. Ich werde es nie verstehen, warum man sich das immer antun will. Wirklich nicht. Aber ihr müsst es dann halt letzten Endes selber wissen.

Ansonsten mag ich deine Planung und die Art, wie du dir Gedanken dazu machst und einen so tollen Reiseplan aufstellst. Da ticke ich sehr ähnlich und mache das auch sehr gerne. 🙂

Liebe Grüsse aus Zürich,
Sam
7'296 Beiträge · seit 200627. Dez. 2020 · #19
Marcelinho schrieb:
Mit Canyon meinst du wahrscheinlich den Kuiseb Canyon? Den fanden wir 2016 nicht soo spannend und würden ihn daher in 2021 auslassen..

… mit Canyon wird Markus wohl den Sesriem Canyon meinen. 😉
Zumindest denken die meisten Leute an diesen, wenn sie in Sesriem übernachten und vom Canyon sprechen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter68 Beiträge · seit 201627. Dez. 2020 · #20
Hi Helen,

genau, tatsächlich sind schon alle angegebenen Stationen gebucht. Und obwohl ich dies bereits im Okt/Nov 2020 gemacht habe, hatte ich so meine Probleme, da viele Unterkünfte schon ausgebucht waren. Das ist wirklich Wahnsinn! Ich bin jetzt erst einmal froh, dass diese Route so erstmal "save" ist. Nichts desto trotz sind alle (viele) Unterkünfte noch kostenfrei stornierbar/verschiebbar - was einen geänderten Routenverlauf auf jeden Fall möglich macht!

Beste Grüße
Marcel