Erste Mal Namibia mit 5 Jähriger - Januar 2021

66 Antworten · 7'310 Aufrufe · gestartet 25. Nov. 2020 von Nafets
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33,1k Beiträge · seit 200617. Jan. 2021 · #61
nur Dauerregen würde dann doch die Stimmung drücken...
die letzten 14+ Tage gab es Dauerregen, was aber in der Tat sehr ungewöhnlich ist. Erst einmal soll es aber wohl mit dem Regen weitergehen. Wie lange, weiß keiner.
Und bezüglich gesperrter Straßen, gibt es zufällig eine Internetseite wo so etwas kommuniziert wird?
z. B. hier im Forum unter https://namibia-forum.ch/forum/4-feedback/298206-strassenzustand.html oder z. B. West Coast Safety Initiative https://www.facebook.com/West-Coast-Safety-Initiative-Namibia-208420699191014/ und natürlich https://www.facebook.com/roadsauthoritynamibia
Oder am Besten bei der nächsten Unterkunft nachfragen?
das würde ich in jedem Fall machen.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter44 Beiträge · seit 202006. Feb. 2021 · #62
Danke noch Mal für die Empfehlungen.

Unsere Namibia Tour war wirklich traumhaft (abgesehen von diesen Motten/Faltern) und unsere Bedenken (Regenzeit, Schotterpisten, vegetarisches Essen) letztendlich völlig unbegründet.

Wir hatten dann doch einen Toyota Hilux. Über Europcar hatten wir zwar nur einen Duster gemietet, bekamen aber ein Upgrade. Auf Grund der Corona Situation haben die aktuell eigentlich nur Hilux, Ranger und RAV4.

Aktuell überlegen wir ernsthaft im April oder Mai erneut nach Namibia zu reisen.

Sind im April wohl wieder mehr Elefanten im Etosha zu finden? Wir haben leider nur einen Bullen vor die Linse bekommen. Ansonsten aber Massen an Tieren und etliche Junge. Haben eigentlich "alles" außer Leoparden entdeckt. Und die gab es dann zum Schluss noch auf Düsternbrook.

LG
Stefan
16,9k Beiträge · seit 201206. Feb. 2021 · #63
Nafets schrieb:Sind im April wohl wieder mehr Elefanten im Etosha zu finden?
In welcher Ecke des Etoshas habt Ihr Euch denn rumgetrieben?
Das Tsumcor Wasserloch, nördlich von Namutoni, ist eigentlich immer eine sichere Bank für Elefanten.

LG
Logi
1'816 Beiträge · seit 200806. Feb. 2021 · #64
Hallo Stefan,
April für Elefanten ist ein bisschen Tricky.
Als ich vor 3 Jahren Ende April dort war, gab es außer vereinzelten Bullen nix - auch nicht in Tsumcor. Die Herden kommen erst, wenn es keine natürlichen Wasserquellen mehr gibt. Ein Freund von mir war eine Woche später dort und hatte Elefanten satt.
Jetzt hat es ja ziemlich viel geregnet, deshalb ist eine Prognose wohl noch schwieriger.
Eigentlich will ich auch Ende April nach Namibia fliegen - so Corona will - aber wir haben Etosha ans Ende gelegt, also so ab 4.5.

Vielleicht kannst du deine Pläne noch bisschen nach hinten verschieben. Aber Tiersichtungen sind halt immer Glück - mich mögen Leoparden gar nicht 😈
7'296 Beiträge · seit 200606. Feb. 2021 · #65
Hallo zusammen,

ich habe diesen Beitrag leider erst eben gelesen und antworte ein bisschen "verspätet" darauf.
earlybird71 schrieb:
Ich war ja erst einmal in Namibia und bin daher vielleicht nicht ganz so qualifiziert als Ratgeberin, aber hier meine Geschichte zum Fleisch/ Pflanzen essen...
Ich bin keine Vegetarierin! Trotzdem hatte ich nach zwei Wochen genug Fleisch gegessen und darum bei der üblichen Frage der Lodge nach besonderen Wünschen bezüglich des Abendessens (Allergien etc.) geantwortet, "vegetarisch".
Ich bekam dann lecker Gemüse und Reis und Hühnchen... Ich fragte vorsichtig, ob es nichts vegetarisches gäbe, weil ich es doch extra bestellt hatte... Der Blick der netten Bedienung war köstlich! Ob ich auch kein Huhn essen würde???

"Vegetarisch" wird in Deutschland und Afrika halt unterschiedlich definiert. Bei uns bedeutet "vegetarisch" halt, dass kein Fleisch enthalten ist. In Afrika bedeutet es einfach oft, dass eben auch Gemüse dabei ist.
Ich bin in Afrika sog. "Teilzeivegetarier", wenn ich an Straßenständen esse. Ich mag nicht so gerne Sehnen, Knorpel, Knochensplitter und Fellreste im Essen.
Ich habe einmal an einem Straßenstand in Kameruns Nordwesten gefragt, ob es etwas vegetarisches gibt. In der Gegend haben Kinder am Straßenrand selbst gefangene Ratten als Lebensmittel verkauft. "Klar", sagte der Straßenhändler. Als ich fragte, was in seinem vegetarischen Eintopf enthalten ist, war das erste in der Aufzählung: "Stachelschwein, ...".

Der Begriff "vegetarisch" klappt also nicht. "Kein Fleisch, kein Fisch" klappt auch nicht, denn dann gibt's Huhn. Huhn gilt nicht als Fleisch. "Kein Fleisch, kein Fisch, kein Huhn" muss man sagen und dann klappts auch. Meistens jedenfalls. Kann sein, dass man dann die Fleischbrocken vorher aus dem Essen fischt und nur noch die Knochensplitter und Gräten drin sind. 😉

Übrigens esse ich besonders im südlichen Afrika gerne Fleisch und außer Giraffe habe ich so ziemlich alles schon gegessen, was es so gibt. Am A.d.W. allerdings esse ich lieber fleischlos. Wer das grünlich schimmernde Fleisch auf den Märkten kennt, kann es vielleicht nachvollziehen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter44 Beiträge · seit 202006. Feb. 2021 · #66
Logi schrieb:
Nafets schrieb:Sind im April wohl wieder mehr Elefanten im Etosha zu finden?
In welcher Ecke des Etoshas habt Ihr Euch denn rumgetrieben?
Das Tsumcor Wasserloch, nördlich von Namutoni, ist eigentlich immer eine sichere Bank für Elefanten.

LG
Logi
2 Tage Okaukuejo und 3 Tage Namutoni. Außer einem Löwenrudel haben wir die ersten beiden Tage in Okaukuejo nichts wirklich "besonderes" gesehen. Um Namutoni war es dann wirklich grandios. Massenhaft Gazellen, Zebras, Giraffen inklusive Jungtiere. Viele Nashörner, Geparden und und und

Am Tsumcor Wasserloch haben wir den einen Bullen gesehen. Aber schön wären auch mal größere Gruppen.
7'296 Beiträge · seit 200606. Feb. 2021 · #67
Nafets schrieb:
2 Tage Okaukuejo und 3 Tage Namutoni. Außer einem Löwenrudel haben wir die ersten beiden Tage in Okaukuejo nichts wirklich "besonderes" gesehen. Um Namutoni war es dann wirklich grandios. Massenhaft Gazellen, Zebras, Giraffen inklusive Jungtiere. Viele Nashörner, Geparden und und und

So unterschiedlich können die Erfahrungen sein. Ich habe in Namutoni selten was gesehen, was größer war als ein Skorpion.
In Okaukuejo ging es mir so wie Dir in Namutoni …

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...