NANafetsThemenstarter44 Beiträge · seit 202025. Nov. 2020 · #1Hallo zusammen,
Nachdem unsere geplanten Urlaube 2020 (USA, Südafrika) leider Corona zum Opfer fielen, überlegen wir (mein Frau 35, unsere Tochter 5 und ich) aktuell spontan im Januar nach Namibia zu fliegen. Ursprünglich war Namibia schon für 2020 geplant, aber wir entschieden uns dann doch für Südafrika. Deswegen habe ich schon einiges über Namibia recherchiert und schon eine grobe Route im Kopf. Allerdings war unser ursprünglicher Plan nicht für die Regenzeit gedacht, weswegen ich auch noch etwas unsicher bezüglich der Planung und der Reise an sich bin. Deswegen habe ich noch die ein oder andere Frage und würde mich natürlich auch über Verbesserungsvorschläge der Route freuen.
Aktuelle Planung:
15-17.01: Düsternbrook
17-20.01: Swakopmund (Apartment, 2BDR, Empfehlungen?)
20-22.01: Ameib
22-24.01: Etosha Village
24-25.01: Halali
25-27.01: Mokuti
27-28.01: ??? (gerne Okonjima, aber das sprengt wohl unser Budget...)
28-29.01: Voigtland/Etango
Fragen:
Mietwagen: Würde ein Toyota Corolla oder ähnliches ausreichen? Die Route sollte ja nur auf Teerstraßen machbar sein, was wohl auch für unsere Tochter angenehmer wäre. Allerdings habe ich meine Bedenken auf Grund der Reisezeit. Gerade im Etosha wäre bei viel Regen wohl ein SUV die bessere Wahl, oder? Einen Hillux oder ähnliches möchte ich ungern ausleihen. Auf Grunde des Preises und der Größe.
Regenzeit: Im Wetter Thread habe ich gelesen das es wohl überdurchschnittlich viel Regnen soll. Wie muss ich mir das vorstellen? Mit kurzen oder auch mal längeren Schauern kann ich leben. Dauerregen würde unsere Stimmung aber wohl kippen lassen. Aber ich weiß natürlich auch das mir niemand diese Frage mit 100% Sicherheit beantworten kann.
Route: Macht es eventuell Sinn die Route andersherum zu fahren? Z.B. weil das Wetter eventuell im Etosha Mitte Januar tendenziell besser ist als Ende Januar. Oder gibt es eine Wetterseite mit verlässlichen Vorhersagen für Namibia? Dann könnten wir das ja auch eventuell spontan entscheiden, je nach Aussichten. Die aktuellen Belegungen in den Unterkünften sollten das ja eigentlich zulassen...
Pferde: Die Mädels reiten unheimlich gerne, deswegen auch die 2 Nächte Düsternbrook. Dort kann man wohl reiten. Gibt es noch andere Möglichkeiten?
Buchungen: Kann man auch einfach spontan vor Ort buchen? Oder wäre das eher teurer? Habt ihr da Erfahrungen?
So das war es fürs Erste. Ich freu mich über jegliche Antworten, Kritik ist ausdrücklich erwünscht 🙂
Vielen Danke und viele Grüße
Stefan
FIFischkopf28 Beiträge · seit 202025. Nov. 2020 · #2Die Kambaku Safari Lodge nahe Waterberg bietet super ausgebildete Pferde und Guides, mit denen man durch deren "Park" zwischen Gnu-, Zebra oder Giraffenherden reiten kann. Wer nicht reitet macht mit deren Guides einen Gamedrive oder Bushwalk. Raubtiere gibt es dort keine. 3 sehr leckere Mahlzeiten am Tag gehören außerdem dazu. Allerdings ist der Preis auch entsprechend. Wir waren dort im März und es hat uns sehr sehr gut gefallen!
Monokelkobra260 Beiträge · seit 200725. Nov. 2020 · #3Bezüglich Route halte ich mich etwas zurück, dies ist etwas sehr persönliches und extrem budgetabhängig, daher lass ich da lieber andere Sprechen die meine dazu was beitragen zu können/wollen.
Bezüglich des KFZ's wäre allerdings ein 4X4 schon von Vorteil wenn du gewisse Gegegenden sehen willst. Es geht zwar sehr vieles auch mit 2WD, aber oft mit Einschränkungen oder man riskiert stecken zu bleiben bzw. das Auto zu beschädigen wenn man zuviel wagt.
Wir sind nur zu Zweit, ohne Kind unterwegs und haben immer einen Nissan double Cab oder einen Toyota Hilux gemietet. Je nachdem ob man auch campen möchte macht dies sowieso Sinn und selbst wenn nicht. Man kommt damit fast überall hin, hat wenn man den Camping Kram weglässt relativ gut Platz für Gepäck für 2 (1/2) 😛 Personen und man sieht die Wertsachen bzw. Koffer nicht immer direkt durch die Scheibe. Dies ist für mich noch ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt ...
Des weiteren, gerade wenn man selber fährt ist eigentlich das Fahren eines 4WD Fahrzeugs Teil der Experience und macht je nach Route extrem Laune, gerade auch kleineren Kindern ......
Vielleicht würd ich dies an deiner Stelle nochmals abklären und vielleicht bezüglich der Preise nochmals recherchieren. Schicke dir noch rasch eine PM.
Beste Grüsse und viel Spass
Marco
Ich bin ein Wildlife-Fotograf & Photo-Coach aus der ländlichen Ostschweiz im Dreiländereck CH/AT/DE.
Mein Fokus liegt auf Wildtieren aus Afrika & dem südwesten der USA, mit dem Spezialgebiet Schlangen bzw. Reptilien
Logi16,9k Beiträge · seit 201225. Nov. 2020 · #4Zum Thema "Reiten in Namiba" gibt´s hier reichlich Inspirationen:
https://namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/297185-unterkuenfte-familie-reiten.htmlStefan, außerdem wäre es noch interessant zu wissen, wie Eure persönliche Einstellung zu Jagdfarmen ist? 😎
LG
Logi
NANafetsThemenstarter44 Beiträge · seit 202025. Nov. 2020 · #5@Fischkopf: Die Kambaku Safari Lodge sieht natürlich super aus. Allerdings liegt die dann doch etwas über unserem Budget. Leider...
@Monokelkobra: Wir wollen die Fahrtzeiten wegen unserer Tochter möglichst gering halten. Deswegen haben wir diese Route gewählt um möglichst nur Teerstraßen zu fahren. Die "Frauen" kann ich auch nicht wirklich für "Offroad" Gravel Roads, etc. begeistern. Diese Art Straßen sollten sich also möglichst auf die Anfahrten zu den Unterkünften beschränken, bzw. halt im Etosha. Deswegen würde ich wenn dann eher zu einem Duster 4x4 oder ähnlichem tendieren.
@Logi: Danke für den Link, den Thread habe ich bei der Suche komplett übersehen. Werde ich mir gleich mal anschauen. Bezüglich Jagdfarmen, sind wir tendenziell eher abgeneigt. Wir sind beide Vegetarier und unsere Tochter wäre über erlegtes Wild auch eher nicht amused.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200625. Nov. 2020 · #6Hi Nafets,
Die Route sollte ja nur auf Teerstraßen machbar sein,
da solltest Du nochmal einen Blick auf die Karte riskieren. Wie ihr z. B. nach Ameib nur auf Teer und durch Etosha nur auf Teer kommen wollt, ist nämlich die große Frage 😉 Im Prinzip würde ein normaler Pkw für die Route dennoch reichen, wobei ihr in der Regenzeit reist und da ist ein höheres Fahrzeug schon empfehlenswert, insbesondere auch wenn in Etosha das Gras schon hoch stehen sollte. Dann habt ihr aus einem niedrigen Fahrzeug wenig Spaß daran.
Im Wetter Thread habe ich gelesen das es wohl überdurchschnittlich viel Regnen soll. Wie muss ich mir das vorstellen? Mit kurzen oder auch mal längeren Schauern kann ich leben. Dauerregen würde unsere Stimmung aber wohl kippen lassen. Aber ich weiß natürlich auch das mir niemand diese Frage mit 100% Sicherheit beantworten kann.
Mindestens durchschnittlich soll es in der Kleinen Regenzeit, also aktuell regnen. Es hat aber bisher mit wenigen Ausnahmen noch gar bicht geregnet. Die große Regenzeit, also ab Januar, soll hingegen maximal durchschnittlich ausfallen. Es ist aber so oder meist nur alle paar Tage, v. a. nachts, mit Niederschlag zu rechnen.
Pferde: Die Mädels reiten unheimlich gerne, deswegen auch die 2 Nächte Düsternbrook. Dort kann man wohl reiten. Gibt es noch andere Möglichkeiten?
Auf Elisenheim (bei Windhoek;
https://www.equitrails.org/index.php), Kambaku (wurde schon genannt), Okakambe (Swakopmund;
http://www.okakambe.iway.na/)
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Logi16,9k Beiträge · seit 201225. Nov. 2020 · #7Nafets schrieb:...Bezüglich Jagdfarmen, sind wir tendenziell eher abgeneigt. Wir sind beide Vegetarier und unsere Tochter wäre über erlegtes Wild auch eher nicht amused.
Oooh-Ooooh, ich fürchte, da habt Ihr in Eurem Reiseziel sehr daneben gegriffen. Erlegtes Wild steht überall - und ich meine überall - auf der Speisekarte/Buffet (Impala, Springbock, Gnu, Zebra, manchmal auch Giraffe usw usw.). Dasselbe gilt für Tierpräparate, die gehören nahezu überall zum Bild.
Wenn Ihr Jagdfarmen gegenüber abgeneigt seid, dann solltet Ihr die Wahl Eurer Unterkünfte (s.o.) ebenfalls noch einmal überdenken bzw. ein wenig mehr Zeit für die Recherche investieren. 😎
Schöner Artikel zum Lesen von Carsten zum Thema 😉
https://www.bwana.de/blog/pflanzenfressergaeste.htmlLG
Logi
NANafetsThemenstarter44 Beiträge · seit 202025. Nov. 2020 · #8Logi schrieb:Nafets schrieb:...Bezüglich Jagdfarmen, sind wir tendenziell eher abgeneigt. Wir sind beide Vegetarier und unsere Tochter wäre über erlegtes Wild auch eher nicht amused.
Oooh-Ooooh, ich fürchte, da habt Ihr in Eurem Reiseziel sehr daneben gegriffen. Erlegtes Wild steht überall - und ich meine überall - auf der Speisekarte/Buffet (Impala, Springbock, Gnu, Zebra, manchmal auch Giraffe usw usw.). Dasselbe gilt für Tierpräparate, die gehören nahezu überall zum Bild.
Wenn Ihr Jagdfarmen gegenüber abgeneigt seid, dann solltet Ihr die Wahl Eurer Unterkünfte (s.o.) ebenfalls noch einmal überdenken bzw. ein wenig mehr Zeit für die Recherche investieren. 😎
LG
Logi
Sorry, das war etwas falsch formuliert. Natürlich stört es uns absolut nicht wenn es Fleisch zu essen gibt, etc. Wir sind keine militanten Vegetarier 🙂 Auch Tierpräparate stören uns nicht. Ich dachte damit eher etwas frisch geschossenes wo vor posiert wird oder dergleichen. Ich habe aber auch ehrlich gesagt keine Ahnung wie es auf einer Jagdfarm zugeht. Vielleicht kannst du ja mal kurz schildern was uns auf einer Jagdfarm erwartet. Danke
Logi16,9k Beiträge · seit 201225. Nov. 2020 · #9Nafets schrieb:
Vielleicht kannst du ja mal kurz schildern was uns auf einer Jagdfarm erwartet. Danke
Kann man pauschal nicht sagen. Das ist überall so verschieden, wie die Menschen unterschiedlich oder die Farmbetreiber unterschiedlich sind.
LG
Logi
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201625. Nov. 2020 · #10Du tust Dir selbst keinen Gefallen, wenn Du Dich auf geteerte Straßen festlegst. Offroad spielt sich da nichts ab und die Gravelroads sind keine Herausforderung sondern normale Straßenverhältnisse in Namibia. Den Allrad haben wir nicht einmal gebraucht. Die Namibier fahren da auch mit ganz normalen PKW, obwohl Allrad evtl. von den Vermietern vorgeschrieben ist.
Yanjep
Drechselschorsch425 Beiträge · seit 201825. Nov. 2020 · #11Hallo Nafets,
was du hier schreibst legt nahe, das du dich nicht mit Namibia beschäftigt hast.
Ich kenne jetzt nicht die aktuellen Zahlen, aber nur etwa 15 % der der Straßen sind geteert. In Namibia wächst fast ausschließlich Fleisch und so sieht auch der Teller aus. Wenig Beilagen viel Fleisch. Tote Tiere sind auch schon mal am Straßenrand zu sehen. Was das Wetter betrifft bietet das Internet etliche Möglichkeiten Diagramme mit Durchschnittswerten anzuschauen. Garantie gibt es nicht.
Der Etosha Nationalpark ist im Januar grün ,Tiersichtungen ? Wir haben im Januar nicht einen einzigen Elefanten gesehen. Bei deinen Vorstellungen von Namibia und Wünschen wirst du enttäuscht nach Hause kommen.
Gruß Georg
NANafetsThemenstarter44 Beiträge · seit 202025. Nov. 2020 · #12travelNAMIBIA schrieb:Hi Nafets,Die Route sollte ja nur auf Teerstraßen machbar sein,
da solltest Du nochmal einen Blick auf die Karte riskieren. Wie ihr z. B. nach Ameib nur auf Teer und durch Etosha nur auf Teer kommen wollt, ist nämlich die große Frage 😉 Im Prinzip würde ein normaler Pkw für die Route dennoch reichen, wobei ihr in der Regenzeit reist und da ist ein höheres Fahrzeug schon empfehlenswert, insbesondere auch wenn in Etosha das Gras schon hoch stehen sollte. Dann habt ihr aus einem niedrigen Fahrzeug wenig Spaß daran. Im Wetter Thread habe ich gelesen das es wohl überdurchschnittlich viel Regnen soll. Wie muss ich mir das vorstellen? Mit kurzen oder auch mal längeren Schauern kann ich leben. Dauerregen würde unsere Stimmung aber wohl kippen lassen. Aber ich weiß natürlich auch das mir niemand diese Frage mit 100% Sicherheit beantworten kann.
Mindestens durchschnittlich soll es in der Kleinen Regenzeit, also aktuell regnen. Es hat aber bisher mit wenigen Ausnahmen noch gar bicht geregnet. Die große Regenzeit, also ab Januar, soll hingegen maximal durchschnittlich ausfallen. Es ist aber so oder meist nur alle paar Tage, v. a. nachts, mit Niederschlag zu rechnen.Pferde: Die Mädels reiten unheimlich gerne, deswegen auch die 2 Nächte Düsternbrook. Dort kann man wohl reiten. Gibt es noch andere Möglichkeiten?
Auf Elisenheim (bei Windhoek; https://www.equitrails.org/index.php), Kambaku (wurde schon genannt), Okakambe (Swakopmund; http://www.okakambe.iway.na/)
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Hallo Christian,
Danke für die Antworten. Das mit der Anfahrt zu den Unterkünften und im Etosha ist klar. Nur Teer geht natürlich nicht, kennen wir auch so aus Südafrika. Aber für wirklich längere Strecken bevorzugen wir Teer, bzw. meine Frau, mir wäre das egal 🙂
Das mit dem überdurchschnittlichen Regen habe ich dann falsch gelesen. Klingt gut für uns, weniger gut für Namibia.
Und wegen dem Auto wird es dann doch wohl eher ein SUV. Schlechtere Sicht muss ja nicht sein. Ist halt die Frage wie das bei einem Duster oder ähnlichem ist. Mit einem Hilux oder dergleichen kann ich mich einfach nicht anfreunden.
NANafetsThemenstarter44 Beiträge · seit 202025. Nov. 2020 · #13Drechselschorsch schrieb:Hallo Nafets,
was du hier schreibst legt nahe, das du dich nicht mit Namibia beschäftigt hast.
Ich kenne jetzt nicht die aktuellen Zahlen, aber nur etwa 15 % der der Straßen sind geteert. In Namibia wächst fast ausschließlich Fleisch und so sieht auch der Teller aus. Wenig Beilagen viel Fleisch. Tote Tiere sind auch schon mal am Straßenrand zu sehen. Was das Wetter betrifft bietet das Internet etliche Möglichkeiten Diagramme mit Durchschnittswerten anzuschauen. Garantie gibt es nicht.
Der Etosha Nationalpark ist im Januar grün ,Tiersichtungen ? Wir haben im Januar nicht einen einzigen Elefanten gesehen. Bei deinen Vorstellungen von Namibia und Wünschen wirst du enttäuscht nach Hause kommen.
Gruß Georg
Also bei unserer Route würden aber doch tatsächlich fast ausschließlich Teer Straßen genutzt werden? Also die längeren Etappen. Die Anfahrten zu den Unterkünften und im Etosha natürlich nicht. Und nein, tote Tier stören uns absolut nicht. Mir ging es da eher um frisch geschossene Tiere mit posieren, etc.
Logi16,9k Beiträge · seit 201225. Nov. 2020 · #14Nafets schrieb:Mir ging es da eher um frisch geschossene Tiere mit posieren, etc.
Das gehört zum Geschäft der Jagdfarmen, von denen Du ja für Euch auch welche ausgewählt hast, dazu. 😉
Man verkauft Jagdreisen! Die Jäger reisen aus Übersee an, schießen Wild, schießen Fotos und anschließend wird das geschossene Wild in der Farmküche verwertet und der Jagdgast bekommt die Trophäe.
LG
Logi
Chrigu7'263 Beiträge · seit 200625. Nov. 2020 · #15Nafets schrieb:Also bei unserer Route würden aber doch tatsächlich fast ausschließlich Teer Straßen genutzt werden? Also die längeren Etappen. Die Anfahrten zu den Unterkünften und im Etosha natürlich nicht. Und nein, tote Tier stören uns absolut nicht. Mir ging es da eher um frisch geschossene Tiere mit posieren, etc.
Es kommt etwas darauf an, wie Ihr "fast ausschließlich" definiert. Ich denke Ihr habt ca. 60% Asphalt, 40% Schotter. Schotter ist aktuell in Namibia recht gut (ausser in der Etosha). In Namibia ist der Anteil Schotter deutlich höher als in Südafrika.
Ihr werdet als normale Touristen nicht erleben, dass ein Jäger mit einem geschossenen Tier posiert. Ich war schon auf vielen Jagdfarmen und auch mit Jägern unterwegs und habe das noch nie erlebt. Wenn solche Fotos gemacht werden, dann gleich nach der erfolgreichen Jagd. Da werdet Ihr sicher nicht dabei sein.
Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Logi16,9k Beiträge · seit 201225. Nov. 2020 · #16chrigu schrieb:
Ihr werdet als normale Touristen nicht erleben, dass ein Jäger mit einem geschossenen Tier posiert.
Es gibt ja nichts, was es nicht gibt. Die Wahrscheinlichkeit ist eher gering, aber ausschließen kann man gar nichts, auch nicht, dass man auf prahlende Jäger treffen könnte. Arxxxlöcher gibt es halt überall.
Ich habe auch schon erlebt, dass super-sensible Gäste von den Gastgebern verlangten, während ihres Aufenthalts die Trophäenmontagen mit Tüchern abzudecken, da der Anblick für sie unerträglich sei.... 🙄
Und hier im Forum schlägt ja auch hin und wieder mal jemand auf, der sich bitterlich darüber beklagt unwissentlich auf einer Jagdfarm eingebucht gewesen zu sein.
LG
Logi
NANafetsThemenstarter44 Beiträge · seit 202025. Nov. 2020 · #17chrigu schrieb:Nafets schrieb:Also bei unserer Route würden aber doch tatsächlich fast ausschließlich Teer Straßen genutzt werden? Also die längeren Etappen. Die Anfahrten zu den Unterkünften und im Etosha natürlich nicht. Und nein, tote Tier stören uns absolut nicht. Mir ging es da eher um frisch geschossene Tiere mit posieren, etc.
Es kommt etwas darauf an, wie Ihr "fast ausschließlich" definiert. Ich denke Ihr habt ca. 60% Asphalt, 40% Schotter. Schotter ist aktuell in Namibia recht gut (ausser in der Etosha). In Namibia ist der Anteil Schotter deutlich höher als in Südafrika.
Ihr werdet als normale Touristen nicht erleben, dass ein Jäger mit einem geschossenen Tier posiert. Ich war schon auf vielen Jagdfarmen und auch mit Jägern unterwegs und habe das noch nie erlebt. Wenn solche Fotos gemacht werden, dann gleich nach der erfolgreichen Jagd. Da werdet Ihr sicher nicht dabei sein.
Herzliche Grüsse
Chrigu
Hallo Chrigu,
Es ging mir mit "fast ausschließlich" um die wirklich längeren Etappen. Windhoek - Swakopmund, Swakopmund - Etosha Etosha - Windhoek. Diese Straßen (B1, B2, C33, C38) sehen doch alle ziemlich asphaltiert aus. Und wenn es dann mal nicht so ist, stört es halt auch nicht wirklich. Nur pausenloses geruckel muss halt nicht sein, da wäre unsere Tochter wohl irgendwann genervt befürchte ich. Aber wenn hier der allgemeine Tenor ist, ohne Gravel oder Sand Pad ist Namibia nur halb so gut, muss ich meine Planung/Route vielleicht noch mal überdenken.
Und das mit den Jagdfarmen klingt gut, so wie du es schilderst. Das sollte uns dann nicht wirklich stören.
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201625. Nov. 2020 · #18Es gibt keine Garantie, daß sich auf einer Jagdfarm nicht gerade eine Gruppe Jäger aufhält, die sich untereinander und mit dem Betreiber lautstark über ihre Erfolge in Nambia und sonstwo auf der Welt austauscht und den Abschuß des Tages begießt. Schlußendlich müssen sie für die Jagerei einen Haufen Geld bezahlen und es gibt für Leute, die das stört, genug Alternativen. Auf besondere Rücksichtnahme würde ich da nicht hoffen.
Yanjep
Chrigu7'263 Beiträge · seit 200625. Nov. 2020 · #19@Nafets: Damit Ihr wisst um welche Unterkünfte es überhaupt geht. Düsternbrook und Ameib sind auch Jagdfarmen. Grundsätzlich kann aber auf praktisch jeder Farm in Namibia gejagt werden. Es gibt einige Betreiber die keine normalen Touristen annehmen, wenn gleichzeitig Jäger vor Ort sind.
Viele Jäger machen neben der Jagd dann auch noch eine Tour durch Namibia. So kann es sein, dass man auf einer Gästefarm oder auch in einer Lodge Abends am Tisch sitzt und der Tischnachbar sich über die Jagd unterhält. Auch wenn da vor Ort gar nicht gejagt wurde.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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NANafetsThemenstarter44 Beiträge · seit 202025. Nov. 2020 · #20OK Danke. Düsternbrook würden wir halt gerne machen wegen dem Reiten.
Ich denke mit dem Themen Jagen werden wir uns schon arrangieren können 😄
Der Post bezüglich Essen, nur Fleisch etc., bereitet mir da schon mehr Sorgen 😎 in Südafrika hatten wir damals eigentlich immer leckeres vegetarisches Essen bekommen. Ist das in Namibia so anders? Kann ich mir kaum vorstellen. Aber im Notfall tun es auch Kartoffeln, Nudeln oder Reis