Spaziergang durch Guantanamo
Es macht Spaß durch Guantánamos Straßen zu schlendern. Guantánamo ist immer noch ein ruhiges Städtchen, auch wenn der Verkehr in den letzten Jahren spürbar zugenommen hat. Altertümliche Maquinas, klapprige Ladas und Moskwitschs bevölkern zwar die Hauptstraßen, sobald man in eine Seitenstraße abbiegt, fühlt man sich in frühere Jahrhunderte zurückversetzt. Die bunt gestrichenen Häuser mit ihren schattigen Säulengängen sind meist nur ein- oder zweistöckig, hinter ihren Fassaden verbergen sich hohe, luftige Räume mit gekachelten Böden und schattigen Innenhöfen.
Ich mache ein paar Fotos, setze mich in den Parque, unterhalte mich mit dem einen oder anderen Straßenverkäufer, Rentner, oder Müßiggänger, von denen es reichlich gibt.
Guantánamo
Guantánamo

Guantánamo - – Charlie Chaplin

Guantánamo

Parque Marti

Guantánamo

Guantánamo

Guantanamera


Kubanerinnen tragen gerne Kuchen mit sich herum

Machos
Plötzlich beginnt es zu regnen. Keine erfrischende kleine Schauer, sondern ein heftiger Wolkenbruch, wie man ihn nur in den Tropen erlebt. Innerhalb weniger Minuten verwandeln sich die Straßen in braune Sturzbäche, auf denen der Müll der Stadt entlangtreibt. Leere Plastikflaschen, Verpackungen, Papier, Plastiktüten, Undefinierbares.

Regen

Guantánamo
Ich rette mich unter ein Dach und beobachte die Sintfluten. Plötzlich rufen die Leute um mich herum:
„Mira, mira, el borracho“ (Schau, schau, ein Betrunkener)
Und sie deuten auf eine Gestalt, die mitten auf der Straße durchs Wasser torkelt. El Borracho versucht eine Rumflasche einzufangen, die auf den reißenden Fluten davonschwimmt. Plötzlich stürzt er mitten in der braunen Flut in ein Loch. Einen Moment befürchte ich, er habe sich verletzt. Aber bevor ich eingreifen kann, rappelt er sich auf und torkelt weiter seiner Flasche hinterher, die sich an der nächsten Straßenecke in einem Strudel dreht. Dabei hat er erstaunlicherweise die ganze Zeit einen Zigarettenstummel im Mund. Die umstehenden Kubaner amüsiert die Szene ungemein, sie lachen, grölen, klatschen sich auf die Schenkel und filmen das Geschehen mit ihren Handys.
Es macht Spaß durch Guantánamos Straßen zu schlendern. Guantánamo ist immer noch ein ruhiges Städtchen, auch wenn der Verkehr in den letzten Jahren spürbar zugenommen hat. Altertümliche Maquinas, klapprige Ladas und Moskwitschs bevölkern zwar die Hauptstraßen, sobald man in eine Seitenstraße abbiegt, fühlt man sich in frühere Jahrhunderte zurückversetzt. Die bunt gestrichenen Häuser mit ihren schattigen Säulengängen sind meist nur ein- oder zweistöckig, hinter ihren Fassaden verbergen sich hohe, luftige Räume mit gekachelten Böden und schattigen Innenhöfen.
Ich mache ein paar Fotos, setze mich in den Parque, unterhalte mich mit dem einen oder anderen Straßenverkäufer, Rentner, oder Müßiggänger, von denen es reichlich gibt.
Guantánamo
Guantánamo
Guantánamo - – Charlie Chaplin
Guantánamo
Parque Marti
Guantánamo
Guantánamo
Guantanamera
Kubanerinnen tragen gerne Kuchen mit sich herum
Machos
Plötzlich beginnt es zu regnen. Keine erfrischende kleine Schauer, sondern ein heftiger Wolkenbruch, wie man ihn nur in den Tropen erlebt. Innerhalb weniger Minuten verwandeln sich die Straßen in braune Sturzbäche, auf denen der Müll der Stadt entlangtreibt. Leere Plastikflaschen, Verpackungen, Papier, Plastiktüten, Undefinierbares.
Regen
Guantánamo
Ich rette mich unter ein Dach und beobachte die Sintfluten. Plötzlich rufen die Leute um mich herum:
„Mira, mira, el borracho“ (Schau, schau, ein Betrunkener)
Und sie deuten auf eine Gestalt, die mitten auf der Straße durchs Wasser torkelt. El Borracho versucht eine Rumflasche einzufangen, die auf den reißenden Fluten davonschwimmt. Plötzlich stürzt er mitten in der braunen Flut in ein Loch. Einen Moment befürchte ich, er habe sich verletzt. Aber bevor ich eingreifen kann, rappelt er sich auf und torkelt weiter seiner Flasche hinterher, die sich an der nächsten Straßenecke in einem Strudel dreht. Dabei hat er erstaunlicherweise die ganze Zeit einen Zigarettenstummel im Mund. Die umstehenden Kubaner amüsiert die Szene ungemein, sie lachen, grölen, klatschen sich auf die Schenkel und filmen das Geschehen mit ihren Handys.