ERErnst54Themenstarter1'079 Beiträge · seit 201618. Feb. 2020 · #41
Da hast du vollkommen Recht, aber ich habe daraus gelernt.
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200618. Feb. 2020 · #42
Hallo,
Regen verändert die Tiersichtungen extrem. Ich war schon am Chobe oder beim Hoseshoe und habe hunderte Elefanten etc. gesehen. Ein anderes Mal hatte es kurz vorher geregnet und es war gar nix da. Wenn man unbedingt Tiere sehen will, sollte man das berücksichtigen. Wenn man schon sehr viel gesehen hat und gerne mal die Landschaft in einem anderen Gewand erlaben will, dann lohnt es sich in der Regenzeit zu fahren.
Herzliche Grüsse Chrigu
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ERErnst54Themenstarter1'079 Beiträge · seit 201618. Feb. 2020 · #43
Danke Chrigu für deine Sichtweise. Es stimmt schon. Im Caprivi Sichtungen nahe NULL. Aber, ich war erst 4 mal in Namibia, und habe aber dieses Land noch nie so extrem grün gesehen. War schon sehr schön anzusehen. Ernst
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200918. Feb. 2020 · #44
Ernst54 schrieb: ... ABER, was beim Bericht nur so halb durchkommt, während wir im Caprivi unterwegs waren, hat es fast die ganze Zeit geregnet. Da macht eine Tour wirklich keinen Spaß.
Ihr hattet doch nichts vorgebucht und wenn ich weiß, dass nur Regen zu erwarten ist, würde ich gar nicht so viele km abspulen.
Was meinst du mit Chobe River Front? Wir haben direkt am River unsere Unterkunft gehabt. Relativ unspektakulär.
Die Chobe River Front ist ca. 25 km vom Chobe River Camp entfernt auf der Botswana Seite. Ich bin mir sehr sicher, dass Ihr bei einem (evtl. geführten) Ausflug mehr gesehen hättet. Auch die Guides von Namushasha wissen wo die Tiere zu finden sind.
Wie geschrieben, wenn ich so weit in den Caprivi gefahren wäre, hätte ich wenigstens die Aktivitäten der Lodge genutzt, um nicht selbst durch Schlamm zu criusen. Deshalb verstehe ich eben nicht, warum ihr bis zum Chobe River Camp fahrt, um an nächsten Tag 600 km zurückzufahren.
Und selbst ohne Tiere - ihr hattet auch keine Zeit für die wunderschöne Landschaft.
ERErnst54Themenstarter1'079 Beiträge · seit 201618. Feb. 2020 · #45
7. Jänner Weiter geht die Reise, aber wohin? Wir fahren wieder zurück nach Rundu und die B8 Richtung Süden. Schön langsam sollten wir uns Richtung Windhuk bewegen, am 10. Jänner startete unser Rückflug nach Österreich. Aber die große Frage, wohin fahren wir ? Wichtig war, endlich irgendwie raus aus dem Regen. Unterwegs haben wir dann mittels Tablet und WIFI über mein Smartphone bei der Mt.Etjou Safari Lodge eine Reservierung vorgenommen. Hilfreich war der über Namibia Forum zur Verfügung gestellte Campingführer "Campinplätze in Namibia" von Heinz Kube. DANKE HEINZ !!! Schon bei der Anfahrt ist uns der Unterschied zu letztem Jahr in´s Auge gesprungen.
Grün soweit das Auge reichte.
Ein Jahr davor praktisch paralell zu aktuellen Anfahrt. Das war das, was ich meinte, so Grün habe ich Namibia noch nie gesehen.
Letztendlich erreichten wir die Einfahrt zur Lodge.
Und hier ein paar Eindrücke von der Lodge selbst. Praktisch wieder ein Park.
Dass das Dinner am Abend in sehr stilvollem Ambiente war, versteht sich fast von selbst.
ERErnst54Themenstarter1'079 Beiträge · seit 201618. Feb. 2020 · #46
8. Jänner Bevor wir wir weiter Richtung Windhuk reisen, haben wir noch einen morning Game Drive gemacht. Und da machten wir Fotos, auf der (die) eine oder andere Fomi wartet. Was uns sofort augefallen ist, die Artenvielfalt der Wildtiere.
Um diese Zeit ist uns aufgefallen, dass generell sehr viele Jungtiere in Namibia zu sehen waren.
Und in der Nähe des Wassers, Wasserböcke.
Und noch etwas ist uns während des Gamedrives aufgefallen. in diesem Gebiet leben jede Menge Giraffen. So viele habe wir in einem relativ begrenzten Gebiet noch nie gesehen.
So sieht man Giraffen auch sehr selten.
Unser Guide hatte den Ehrgeiz, uns unbedingt die hier ansässigen Rhinos zu zeigen, Und da waren sie dann.
Das war dann schon etwas knapp.
Aber jetzt war der richtige Zeitpunkt, um einmal ausgiebig Kaffee zu geniessen.
Aber auch hier haben wir die Spuren der letzten heftigen Regenfälle sehen können.
Lieber Ernst Wir waren Ende November auf Mt. Etjo und wie ich in meinem Reisebericht geschrieben haben, mussten die Tiere jeden Tag gefüttert werden, weil alles dürr war, kein Blatt, kein Gras. Und nun seid ihr nur etwas mehr als einen Monat später dort und alles ist grün. Das freut mich natürlich sehr für die Tiere, dass endlich die Natur sich wieder langsam erholt. Vielen Dank für deinen Reisebericht und schade, dass du mit deinem Fuss die Reise nicht so geniessen konntest. Liebe Grüsse Regina
Reiseberichte:
2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP
2017 - der Leopard kommt nur am Sonntag...
2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men
2021 - vom Winde verweht - Skeleton Coast Campingtour
Hanne6'152 Beiträge · seit 200619. Feb. 2020 · #48
hallo Tina, genauso wie Du schreibst haben wir es auf Namushasa auch erlebt - die Gamedrives sind für mich unvergesslich. Wir waren im Chobe River Camp auch bei starkem Regen, die Bilder von Ernst haben mich an unsere Zeit erinnert, aber wir sind zur Riverfront gefahren und haben dort sehr viele Elefanten , Büffel usw. gesehen. Einen schönen Tag wünscht Dir herzlichst Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
ERErnst54Themenstarter1'079 Beiträge · seit 201619. Feb. 2020 · #49
Hallo Regina! Ja das mit dem Fuß war wirklich nicht angenehm 🙁 , aber was soll´s. Ich habe meine Lehren daraus gezogen. Und bezüglich guided Tours, da kommt noch mehr in meinem RB, OHNE Guides. So ganz nebenbei, wir fliegen wieder nach Namibia im Dezember. UND WIR WISSEN NICHT WOHIN, ALLES OHNE PLAN. Was gibt es schöneres. Und unsere beiden Freunde wollen wieder mit uns fahren. 🙂 Ernst
Hallo, lieber Ernst, das ist eine meiner leichtesten Übungen ( 😉 😉 😉 😉 ):
Gabelracke/Lilac-Breasted Roller, entweder pitschenaß oder ein Jungvogel (?)
Ihr hattet gewiß eine gute Zeit - abgesehen vom Fußschmerz! Der ist aber bis zur nächsten Reise garantiert vergessen! Danke für das Berichten! Viele Grüße Friederike
ERErnst54Themenstarter1'079 Beiträge · seit 201620. Feb. 2020 · #51
Nach der Rückkehr zur Lodge stellte sich eine Frage. Wohin fahren wir weiter. SPUSI wollte irgendwie wieder in das Erongo Gebiet. Da sie ja die gut Informierte ist, hatte sie im Hinterkopf die Omandumba Guestfarm der Familie Rust. Kurzer Anruf von der Reception und, JA wir können kommen. Und dann machten wir uns auf die Reise.
Wiederum, so viel Grün hatten wir noch nie.
Hier die Einfahrt in die Conservancy.
Einfach eine unglaublich schöne Landschaft.
Aber im Laufe des Nachmittags erreichten wir die Einfahrt zur Guest Farm.
Netter Wegweiser 🙂
Familie Rust war aber auf Urlaub. Dafür kümmerten sich Gisela und Jürgen während dieser Zeit um die Farm und um die Gäste. Wir waren wieder einmal, fast schon für uns normal, die einzigen Gäste.
Die Farm selbst liegt gut eingebettet zwischen Felswänden.
Da Jürgen auch Jäger ist, gab es von ihm geschossenes Oryx Streifen paniert. Unglaublich gut, da auch die Weddges nicht aus der Plastiktiefkühltüte kamen. sondern von den "Ladies" (den Mitarbeiterinnen) frisch zubereitet wurden. Wir haben dann den Abend bei ein oder zwei guten Drinks ausklingen lassen. In den Gesprächen haben wir auch sehr viel interessantes von Insidern, die dort leben, erfahren. 9. Jänner
Zurück nach Windhuk, na das kennt man. Eingeckt im African Quela Guesthous. Auch zum 2ten mal. Dort haben wir aber ein sehr nettes Geschwisterpaar aus der Schweiz kennen gelernt. SIe beide waren das erste mal in Namibia und hatten keine Ahnung, wo sie ihr "Nachtessen" (Dinner) einnehmen könnten. SPUSI, die immer gut informierte, schlug das Restaurant Stellenbosch vor. Akzeptiert und der Chef des Guesthouses hat dann für uns die telefonische Reservierung vorgenommen. Dieses Restaurant können wir ruhigen Gewissens weiter empfehlen. Perfektes Service, erstklassige Küche, ausgesucht gute Weinkarte, aber Reservierung absolut notwendig. Nach der Rückkehr in das Guesthouse war leider die Bar schon geschlossen, das musste ich meine Gin Vorräte anzapfen.
10. Jänner Zeit für die Rückreise. Zuerst Rückgabe des Autos bei Frank, wieder kein Reifenwechsel. Er konnte es fast nicht glauben. Und da möchte ich es nochmals sehr positiv hervor heben, seine Autos sind einfach Klasse. Bestens ausgestattet und zuverlässig, da bestens gewartet. Auch ihn empfehle ich ruhigen Gewissen weiter. Er brachte uns dann noch zum Flughafen, ist im Service includiert. Ich hatte es schon einmal hier im Forum erwähnt, wir sind Business geflogen.
Der Platz hat meinem Fuß gut getan.
Und das Service war ebenfalls sehr gut.
Aber jetzt war Zeit, ein Resumeé der Reise zu ziehen. Was haben wir während der 4300 Kilometer in drei Wochen gesehen. Im ersten Teil der Reise unglaubliche unberührte Landschaften.
HIer erlebt man Einsamkeit.
Und auch hier sind kaum Menschen unterwegs.
Was gibt es schöneres, als Camping unter dem Sternenhimmel mit wirklich guten Freunden.
Was haben wir noch gesehen.
So nah kommt man fast nicht an einen Spitzmaul Nashorn Bullen. Auch nicht bei einer guided Tour.
Jede Menge Bergzebras.
Hier eine Herde Strauße.
Nochmals einige Zeit später.
Elefanten gefällig ? Bei ca. 50 oder so haben wir aufgehört zu zählen. Natürlich auch jede Menge Baboons. Bei der weiteren Reise haben wir Hippos (jede Menge), Krokodile, Jede Menge Vögel usw. gesehen (und filmmäßig festgehalten). Und was wir noch erlebt und erfahren haben? Namibia wir kommen wieder (ich allerdings mit festem Schuhwerk) und wiederum keine feste Planung. Und auch ich komme wieder. 🙂 Ernst