Hallo Fomis! Hab lange überlegt, ob ich einen RB hier reinstellen soll. Ich mache es. Der Titel verheisst vieles und es war eine Reise, die seinesgleichen sucht.
23. Dezember Aber von Beginn an. Ankunft am 23. Dezember 2019 in WDH, wie immer wurden wir von Frank am Airport abgeholt und zu seiner neuen Station gebracht. Nach der Fahrzeugübernahme (Toyota HILUX BJ 2019 3000 KM am Tacho) fuhren wir zu unserer ersten Unterkunft. Das Boutique Garden Hotel (schon zum 2ten mal) in der Pasteur Street. Sehr zu empfehlen, preisgünstig, sauber.
24. Dezember Eigentlich Weihnachten. Man sollte im Kreise der Familie neben oder unter dem Weihnachtsbaum sitzen, möglichst viel Schnee um die Hütte und später irgendwann zur Christmette gehen. Wir haben uns für das Gegenteil entschieden. Nach Einkauf der wichtigsten Sachen in der Maurea Mall in Windhuk sind wir über den Boshua Pass Richtung Swakopmund gefahren. Da wir ein Jahr zuvor schon diese Strecke unter die Räder nahmen, gibt es auch keine spektakulären Fotos. Endlich die Unterkunft für die nächsten 3 Nächte erreicht, das Sandcastle Appartment. Wichtig für uns, Mauer an Mauer mit unseren Freunden. Und wir haben Weihnachten im Freundeskreis gefeiert. Aber das ist eine private Geschichte.
25. Dezember Hubert, unser Freund, ein Vorarlberger, der seit mehr als 40 Jahren in Namibia lebt und die Gegend wie kaum ein Anderer kennt, fuhr mit uns den SwakopRiver Trail, Welwitschia Drive, Goanichontes usw. Unter anderem zeigte er uns ein altes Erzbergwerk.
Neben den Welwitschias hier noch ein Dollarbusch
Wenn mann knapp vor dem Verdursten ist, die Früchte (looks like dollars) in die Hand nehmen und auspressen. die Flüssigkeit bitter, aber eben flüssig.
Das kennen sowieso die meisten, trotzdem beeindruckend.
Und das war übrigens unser fahrbahrer Untersatz für die nächsten 2 Wochen. (seeeeehr zuverlässig !) Weiter ging es durch die Monlandschaft.
Wir sind dann weiter nach Goanichontes auf einen kleinen Zwischenstopp (Kaffee und Kuchen) gefahren. Wir haben dann noch einen Umweg zu einem der zwei Golfplätze weltweit in der Wüste gemacht.
Teil 210. Feb. 2020
26. Dezember Vormittags haben wir noch eine Einladung von DELHRA bekommen. Izak Smit und Inki Mandt sind da federführend. Aber noch war der Tag nicht zu Ende. Die Umstände WARUM sind nicht so wichtig, aber SPUSI und ich haben einen einstündigen Rundflug über die Namib Desert und Skeleton Coast geschenkt bekommen. Hier ein paar Bilder.
Hier ein paar Robben am Strand.
Salzfelder
Mit diesen Eindrücken ging der Tag zu Ende.
Teil 310. Feb. 2020
27. Dezember Jetzt ging es wirklich los. Nachdem 2 Freunde von uns erfahren haben, dass wir völlig ohne Plan in den Norden reisen wollten, haben sie sich spontan entschlossen, uns zu begleiten. Sie wollten einfach einmal Urlaub machen. Was wir nicht wussten, beide waren professionelle Tourguides und die Gegend, wohin wir wollten, war praktisch ihr Wohnzimmer. Treffpunkt war die letzte Tankstelle Richtung Norden in Swakopmund. Wir fuhren auf der Küstenstrasse Richtung Norden und
das war der erste Stopp. Beeindruckend. Weiter Richtung Norden, aber dann, ab in den Messum Krater.
Das ganze einmal aus der Luft. Man erahnt die Krümmung der Erde. Tagesziel war aber die Numas Schlucht beim Brandberg. Wir wollten ja so einmal um den Berg herum.
Was gibt es schöneres.
Teil 410. Feb. 2020
28. Dezember Weiter geht die Reise. Wir wollten über/durch den Ugab River Richtung Norden, aber da es 2 oder 3 Tage vorher geregnet hat, war das nicht so einfach.
Das war der Anfang,
und da war dann Ende.
Bei der weiteren Suche nach einem fahrbaren Weg, sind uns dann 4 Black Rhinos, Spitzmaulnashörner, über den Weg gelaufen.
Qualität nicht berauschend, da sehr weit weg. Aber jetzt war Zeit für eine Mittagspause.
Und da hatten unsere beiden Freunde einen Pfad gesehen, auf dem es vielleicht weiter gehen könnte. Nur war dieser Pfad nicht einmal auf der T4A Software am Garmin eingezeichnet. Wir sind dann auf diesem Pfad weiter gerumpelt , waren aber dann irgendwann gezwungen, irgendwo unser Nachtlager aufzuschlagen.
Unser Nachtlager! Einfach, war aber trotzdem lässig. Falls jemand die Koordinaten möchte: -20,930234 14,336905
Teil 510. Feb. 2020
29. Dezember Wir haben dann gerätselt, warum gerade hier so etwas wie ein Trampelpfad ist. Laut den Spuren und dem Zustand der Piste kommt da vielleicht alle 3-4 Jahre ein Auto vorbei. Bei der weiteren Fahrt haben wir dann abgesteckte Claim gesehen, somit möglicherweise ein Versorgungspfad für die Digger. Aber weiter geht die Reise in den Huab River, auf der Suche nach Elefanten.
Dieses Junge war vielleicht eine Woche alt.
Wir haben dann irgendwann bei 50 aufgehört, die Elefanten zu zählen. Aber noch waren wir nicht bei unserem Tagesziel. Irgendwo in der Wildniss.
Ein herrlicher Platz. Und da dieser jetzt bekannt ist,
So sieht die Gegend aus der Luft aus.
Teil 611. Feb. 2020
30. Dezember Weiter geht die Reise. Aber jetzt muss ich noch einmal kurz zurück. Als wir im Ugab Schilf herum gekurvt sind, hab ich mir beim Aussteigen am linken Fuß unter den Rist einen größeren scharfen Halm eingezogen. Habe es aber erst eine Stunde später bemerkt. SPUSI hat den Halm heraus gezogen, aber Dreck war im Fuß.
So hat das zwei Tage später ausgesehen. Aber damit Camping ade. In Khorixas haben wir noch getankt und weiter nach Outjo.
Und hier endet der Teil Namibia Wild, Und jetzt fängt Namibia wildreich an.
Unser Freund Walter hat uns dann noch einen Telefonnummer eines Arztes gesendet, den haben wir auch aufgesucht, also ich zumindest. Leider hat der Vorzimmerdrachen nachdem sie den Fuß gesehen hat gemeint. "The doctor is fully booked!" Hab ich da etwas mit dem Hypokratischen Eid missverstanden? Sie gab mir den Tipp es in der Apotheke nebenan zu versuchen. Und die waren wirklich hilfsbereit. Übernachtet haben wir dann im Etosha Safari Hotel. Positiver Nebeneffekt, endlich wieder eine Dusche! 31. Dezember Weiter geht die Reise Richtung Caprivi. Wir sind dann über Otavi und Grootfontein bis nach Rundu gefahren. Da wir nichts vorgebucht hatten, waren wir froh, dass auf der Nkwazi Lodge ein Bungalow frei war.
Direkt am Kwando River gelegen.
Auch innen alles sehr gepflegt und richtig "kuschelig"
Na Ja, wieder einmal fast die einzigen Gäste.
1.Jänner
Peter, der Manager der nKwazi Lodge, empfahl uns die Nunda RIver Lodge in Divundu als nächsten Stopp. Er hat uns freundlicherweise auch gleich angekündigt. Da wir genug Zeit hatten, haben wir uns entschlossen nicht direkt auf der B8 Richtung Caprivi zu fahren, sondern die alte Strasse paralell zur Hauptstrasse durch all die Dörfer zu gondeln.
Drohende Wolken am Horizont zeigen uns bereits, was uns die nächsten Tager erwartet.
Da 1. Jänner war und somit Feiertag, haben wir viele Einwohner teilweise in Tracht in Gruppen auf dem Weg zur Kirche gesehen.
Obwohl zeitmässig länger, haben wir den "Umweg" über die Nebenstrasse nicht bereut. Landschaft abwechslungsreich und kein ödes dahin Rollen auf der B8. Aber am frühen Nachmittag haben wir dann doch die Lodge erreicht. Sie steht unter Deutscher Leitung. Das merkt man sofort. Alles ist bestens durchorganisiert.
Hier der Haupteingang mit Reception.
Und hier ein Schnappschuss vom Innenbereich.
Zeit für ein Genussbierchen.
Dann aber ein kurzer Rundgang, bevor das Dinner serviert wurde.
Alles in Allem sehr gepflegt und mit viel LIebe zum Detail bestens in Schuß gehalten.
2. Jänner
Wir haben uns am Vorabend für eine Bootstour angemeldet und diese startete pünklich zum verinbarten Zeitpunkt. Und was gab es nicht Alles zu sehen.
Jede Menge Hippo Familien.
Bei der Weiterfahrt Richtung Popa Falls ist uns dieses Jungtier fast in die Linse gelaufen.
Spass beiseite, das Kroko lag praktisch regungslos da.
Und auch dieses Exemplar zeichnete sich nicht unbedingt durch Freude an der Bewegung aus.
Aber weiter ging die Fahrt Richtung Popa Falls.
Und da waren sie dann. Aussteigen ging leider nicht, Fuß spielte nicht mit. Das hat aber der Bootsführer bemerkt. Er gab mir dann den Tipp in das nahe gelegene Aranda Spital zu fahren. Dort wird mir sicher geholfen. Nachdem das zweite Paar, das mit uns unterwegs war, wieder zurück war, ging die Fahrt wieder retour.
Atemberaubende Natur
Vorbei auch an einem Vogelschwarm,
und an der Lodge. Ansicht vom Fluß aus.
Nach der Rückkehr zur Lodge sind wir dann direkt in das Spital gefahren. Da gibt es natürlich keine Bilder. Doktor und Assisten haben sich den Fuß angesehen und gleich operiert. Betreuung bestens. Natürlich war die Behandlung und die notwendigen Medikamente nicht umsonst. Da ich Ausländer war, kostete alles ein bischen mehr. Alles in Allem 100 N$. Das sind umgerechnet ca. 6 Euro. MIr ging es danach besser und dann war noch etwas Ruhe angesagt, bevor es zum Sundowner ging.
So ging auch dieser Tag (noch) trocken zu Ende.
Teil 714. Feb. 2020
3. Jänner (ja ich schreib jetzt da weiter, vor allem wegen der Lesbarkeit) Und die Reise geht weiter. Wir haben unseren Freund angerufen, ob er für uns eine Reservierung auf der Namushasa River Lodge vornehmen kann. Diese liegt südlich von Kongola und gehört zur Gondwana Collection Group. Anfangs hatten wir leichte bedenken bezüglich Gondwana. Hatten wir doch 2 Jahre vorher auf der Kalahari Anib Lodge einige nicht sehr erfreuliche Erfahrungen gemacht. Aber hier stimmte wirklich Alles. Hier wurde für uns auch erstmals, das für uns unbekannte Konzept "Camping2Go" angeboten.
Fix verbaute Zelte, innen komfortabelst eingerichtet.
Die aussen gelegene Küchenzeile mit Kühlschrank,
natürlich auch direkt am Fluß gelegen. Es ist wirklich Alles da. Geschirr, Besteck, sogar ein Wäscheständer. Man braucht nur Feuerholz und etwas, was man auf den Rost legen kann. Und das ganze preislich interessant. Die Idee könnte sich durchsetzen. Aber für uns - Sundowner und ab in´s Bett. Noch 5 Reisetage vor uns.
4. Jänner
Weiter geht die Reise. Nach einer vorsichtig geäußerten Bitte bei der Reception, ob eine Reservierung in Zambesi Mupala Lodge möglich sei, wurde uns diee sofort bestätigt. Danach wir fuhren tiefer in die Sambesi Region weiter. Davor wollten wir noch in den Mundumu Park besuchen, Der Park wird von Westen vom Fluß Kwando begrenzt und ist eine meist trockene, von Mopane Bäumen durchsetzte Buschsavanne. Er wird durch eine für Namibia ungewöhnliche Landschaft geprägt. Reetinseln, Flußläufe und Marschen prägen dieses Gebiet. Der Linyanti bildet die Südgrenze des Parks und ist auch Staatsgrenze Namibias zu Botswana. Hier ein paar Eindrücke aus dem Park
Das war teilweise ein wilder RItt, da keinerlei Beschriftung auf den Wegweisern und trotz Navi etliche Probleme. Nachdem ich meinem Bauchgefühl und meinem Instikt gefolgt bin, haben wir dann doch wieder aus dem Park heraus gefunden.
Weiter ging die Fahrt Richtung Katima Mulilo und endlich die Gelegenheit, unsere Vorräte zu ergänzen.
Aber letztendlich haben wir dann doch nach einem kleine Einkaufsstopp die Lodge erreicht.
Wiederum haben wir ein fix verbautes Zelt genommen und, da konnten wir endlich wieder einmal Braaien.
Herrlich !!! Schön langsam dämmerte es, Zeit für ein gutes Sundowner Foto.
Übrigens. "Mubala" bedeutet in der Sprache der dort ansässigen Lozi - "Farben". Und wenn man das Spiel des Lichtes im Sambesi gesehen hat, kann man erahnen warum. Was bringt der Nächste Tag?
Teil 816. Feb. 2020
5. Jänner Weiter geht die Reise Richtung Chobe River Camp. Natürlich nicht direkt auf der B8, sondern über eine Nebenstrasse. Da haben wir dann diesen Baum gesehen.
Einfach riesig.
Dazu als Größenvergleich meine SPUSI neben dem Stamm.
Dann war da von der Nebenstraße noch eine Abzweigung zu einem See.
Und ein weiterer Tourist.
Flach wie das sprichwörtliche Brett. Aber schön langsam wurde die Wetterlage irgendwie bedrohlich. Weiter Richtung Camp.
Kurz bevor wir die Zufahrt zum Camp erreichten, fing es zu regnen an.
Das ist die Zufahrt, Das kann ja heiter werden.
Und es wurde etwas grenzwertig.
Aber irgendwann erreichten wir die Lodge.
Wie leicht zu erkennen ist, fast wiederum nur die einzigen Gäste. Das andere Auto gehörte der Managerin.
Das hier ist das Haupthaus (Zelt). Innen aber sehr geschmackvoll eingerichtet.
In einem dieser Zelte haben wir dann genächtigt. Auf diesem Foto sieht man aber auch, dass die gesamte Anlage komplett quasi unter Wasser stand. Egal wo man ging, es "quatsche" unter den Füßen. Aber das gute Dinner entschädigte für vieles.
Hier die Speisekarte.
Endlich hörte der Regen auf
und wir konnten noch einen Sundowner mit Blick auf Botswana geniessen.
Teil 917. Feb. 2020
6. Jänner Weiter geht die Reise. Aber bevor wir uns auf den Weg machten, sind wir noch ein bisschen durch das Gelände spaziert.
Dabei ist uns dieser elegante Typ aufgefallen.
Und auch dieser, was es ist, wir wissen es nicht. Aber jetzt galt es, die Ausfahrt aus dem Gelände zu finden.
Da es in der Nacht wieder geregnet hatte, war das gar nicht so einfach. Und die Verhältnisse waren noch etwas grenzwertiger als am Vorabend.
Pech oder Schwefel, links oder rechts, egal.
Nach einer gefühlten Ewigkeit, haben wir dann doch wieder festen Asphalt unter den Rädern gehabt. Tages ziel war die cirka 600 Kilometer entfernete Hakusembe River Lodge. Auch dort wurden von den freundlichen Mitarbeitern des Chobe Camps angekündigt. Wir hatten wieder eine feste Reservierung. Nach etlichen Stunden Fahrt, teilweise mit Regen (auch nicht unbedingt angenehm) näherten wir uns der Lodge,
Davor mussten wir auf sei einem Art Damm fahren. Vermutlich soll er damit künftig eine wassersichere Zufahrt ermöglichen. Aber letztendlich erreichten wir die Lodge selbst.
Hier die Reception
Damit man weiß, wo man ist!
Und hier so eine Art Durchgang, der Eingang in den eigentlichen Park. Anders kann man diese wundervoll gepflegte Anlage nicht nennen. Hier wurden wir dann von einem Mitarbeiter mit einem Drink begrüßt. Er führte uns zu unserer Unterkunft.
Direkt am Ufer des Kavango gelegen. Einfach herrlich.
Das Dinner am Abend war dann ein erstklassiges Buffet, die Mitarbeiter sehr aufmerksam und auch der Manager war sehr erfreut, Gäste aus Österreich begrüßen zu dürfen. Aber irgendwann war es an der Zeit das Bett aufzusuchen und den Tag Revue passieren zu lassen.
Teil 1018. Feb. 2020
7. Jänner Weiter geht die Reise, aber wohin? Wir fahren wieder zurück nach Rundu und die B8 Richtung Süden. Schön langsam sollten wir uns Richtung Windhuk bewegen, am 10. Jänner startete unser Rückflug nach Österreich. Aber die große Frage, wohin fahren wir ? Wichtig war, endlich irgendwie raus aus dem Regen. Unterwegs haben wir dann mittels Tablet und WIFI über mein Smartphone bei der Mt.Etjou Safari Lodge eine Reservierung vorgenommen. Hilfreich war der über Namibia Forum zur Verfügung gestellte Campingführer "Campinplätze in Namibia" von Heinz Kube. DANKE HEINZ !!! Schon bei der Anfahrt ist uns der Unterschied zu letztem Jahr in´s Auge gesprungen.
Grün soweit das Auge reichte.
Ein Jahr davor praktisch paralell zu aktuellen Anfahrt. Das war das, was ich meinte, so Grün habe ich Namibia noch nie gesehen.
Letztendlich erreichten wir die Einfahrt zur Lodge.
Und hier ein paar Eindrücke von der Lodge selbst. Praktisch wieder ein Park.
Dass das Dinner am Abend in sehr stilvollem Ambiente war, versteht sich fast von selbst.
Teil 1118. Feb. 2020
8. Jänner Bevor wir wir weiter Richtung Windhuk reisen, haben wir noch einen morning Game Drive gemacht. Und da machten wir Fotos, auf der (die) eine oder andere Fomi wartet. Was uns sofort augefallen ist, die Artenvielfalt der Wildtiere.
Um diese Zeit ist uns aufgefallen, dass generell sehr viele Jungtiere in Namibia zu sehen waren.
Und in der Nähe des Wassers, Wasserböcke.
Und noch etwas ist uns während des Gamedrives aufgefallen. in diesem Gebiet leben jede Menge Giraffen. So viele habe wir in einem relativ begrenzten Gebiet noch nie gesehen.
So sieht man Giraffen auch sehr selten.
Unser Guide hatte den Ehrgeiz, uns unbedingt die hier ansässigen Rhinos zu zeigen, Und da waren sie dann.
Das war dann schon etwas knapp.
Aber jetzt war der richtige Zeitpunkt, um einmal ausgiebig Kaffee zu geniessen.
Aber auch hier haben wir die Spuren der letzten heftigen Regenfälle sehen können.
Aber weiter ging die Reise Richtung Windhuk.
Teil 1220. Feb. 2020
Nach der Rückkehr zur Lodge stellte sich eine Frage. Wohin fahren wir weiter. SPUSI wollte irgendwie wieder in das Erongo Gebiet. Da sie ja die gut Informierte ist, hatte sie im Hinterkopf die Omandumba Guestfarm der Familie Rust. Kurzer Anruf von der Reception und, JA wir können kommen. Und dann machten wir uns auf die Reise.
Wiederum, so viel Grün hatten wir noch nie.
Hier die Einfahrt in die Conservancy.
Einfach eine unglaublich schöne Landschaft.
Aber im Laufe des Nachmittags erreichten wir die Einfahrt zur Guest Farm.
Netter Wegweiser 🙂
Familie Rust war aber auf Urlaub. Dafür kümmerten sich Gisela und Jürgen während dieser Zeit um die Farm und um die Gäste. Wir waren wieder einmal, fast schon für uns normal, die einzigen Gäste.
Die Farm selbst liegt gut eingebettet zwischen Felswänden.
Da Jürgen auch Jäger ist, gab es von ihm geschossenes Oryx Streifen paniert. Unglaublich gut, da auch die Weddges nicht aus der Plastiktiefkühltüte kamen. sondern von den "Ladies" (den Mitarbeiterinnen) frisch zubereitet wurden. Wir haben dann den Abend bei ein oder zwei guten Drinks ausklingen lassen. In den Gesprächen haben wir auch sehr viel interessantes von Insidern, die dort leben, erfahren. 9. Jänner
Zurück nach Windhuk, na das kennt man. Eingeckt im African Quela Guesthous. Auch zum 2ten mal. Dort haben wir aber ein sehr nettes Geschwisterpaar aus der Schweiz kennen gelernt. SIe beide waren das erste mal in Namibia und hatten keine Ahnung, wo sie ihr "Nachtessen" (Dinner) einnehmen könnten. SPUSI, die immer gut informierte, schlug das Restaurant Stellenbosch vor. Akzeptiert und der Chef des Guesthouses hat dann für uns die telefonische Reservierung vorgenommen. Dieses Restaurant können wir ruhigen Gewissens weiter empfehlen. Perfektes Service, erstklassige Küche, ausgesucht gute Weinkarte, aber Reservierung absolut notwendig. Nach der Rückkehr in das Guesthouse war leider die Bar schon geschlossen, das musste ich meine Gin Vorräte anzapfen.
10. Jänner Zeit für die Rückreise. Zuerst Rückgabe des Autos bei Frank, wieder kein Reifenwechsel. Er konnte es fast nicht glauben. Und da möchte ich es nochmals sehr positiv hervor heben, seine Autos sind einfach Klasse. Bestens ausgestattet und zuverlässig, da bestens gewartet. Auch ihn empfehle ich ruhigen Gewissen weiter. Er brachte uns dann noch zum Flughafen, ist im Service includiert. Ich hatte es schon einmal hier im Forum erwähnt, wir sind Business geflogen.
Der Platz hat meinem Fuß gut getan.
Und das Service war ebenfalls sehr gut.
Aber jetzt war Zeit, ein Resumeé der Reise zu ziehen. Was haben wir während der 4300 Kilometer in drei Wochen gesehen. Im ersten Teil der Reise unglaubliche unberührte Landschaften.
HIer erlebt man Einsamkeit.
Und auch hier sind kaum Menschen unterwegs.
Was gibt es schöneres, als Camping unter dem Sternenhimmel mit wirklich guten Freunden.
Was haben wir noch gesehen.
So nah kommt man fast nicht an einen Spitzmaul Nashorn Bullen. Auch nicht bei einer guided Tour.
Jede Menge Bergzebras.
Hier eine Herde Strauße.
Nochmals einige Zeit später.
Elefanten gefällig ? Bei ca. 50 oder so haben wir aufgehört zu zählen. Natürlich auch jede Menge Baboons. Bei der weiteren Reise haben wir Hippos (jede Menge), Krokodile, Jede Menge Vögel usw. gesehen (und filmmäßig festgehalten). Und was wir noch erlebt und erfahren haben? Namibia wir kommen wieder (ich allerdings mit festem Schuhwerk) und wiederum keine feste Planung. Und auch ich komme wieder. 🙂 Ernst