MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201310. Dez. 2019 · #22
freshy schrieb:
Wenn du die Fotos vorher reduzierst (300 - 500 KB), kannst du mehr als 6 Fotos gleichzeitig einstellen. Ich habe außerdem zwischendurch hochgeladen und dann unter "Änderungen" einen zweiten Schwung Fotos eingefügt.
Jau, das mit den Änderungen und dem zweiten Schwung habe ich auch versucht, da war dann lustigerweise wieder alles weg 🙁 Ich dachte, ich komme ohne weitere Reduzierung aus....naja, ich schau mal. Das soll mich jedenfalls nicht davon abhalten, es weiter zu probieren. Im nächsten Abschnitt gibt es noch ein bisschen Getier aus dem südlichen Kafue...
Dillinger schrieb:
Vor der E.-Klatsche habe ich Angst. Wenn die solch brutale Verbrennungen im Gesicht hinterlässt, werde ich sowas nie benutzen. 😎
Haha, das hat bei mir ähnliche Reaktionen wie bei freshy ausgelöst. Aber keine Sorge. Bei Körperkontakt gibt es keine Verbrennungen. Das britzelt zwar auch ein bisschen, eher wie als wenn man einen elektrischen Weidezaun anfasst. Ein großer Spaß für Fahrer und Beifahrer 😛
Ich denke, gleich gibt es nochmal einen Abschnitt...
Topobär5'479 Beiträge · seit 200910. Dez. 2019 · #23
Hallo Mabe,
ich verkleinere nie, lade aber immer nur max. 4 Fotos auf einmal hoch.
Ich setze bereits im Vorfeld Platzhalter, wo die Fotos hin sollen. Nachdem der Text und die ersten 4 Fotos hochgeladen sind, gehe ich auch ändern und füge mit "Datei hinzufügen" und "Einfügen" die nächsten Bilder hinzu. Dafür muss der Cursor bei Einfügen immer an der Stelle stehen, wo das Bild eingefügt werden soll. Das kann man beliebig oft wiederholen.
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201310. Dez. 2019 · #24
Wir verlassen Kasabushi und fahren auf dem weiteren Weg nach Norden den Shishembe Loop.
Die Wegweiser sind ja von der Idee her ganz nett, man kann nur leider nichts mehr drauf entziffern.
An den letzten Wasserstellen gibt es zahlreiche Antilopen und anderes Getier.
Bei der Ausfahrt aus dem Park müssen wir noch unsere Campinggebühr nachzahlen, zusätzlich zum bereits gezahlten Parkeintritt und den tatsächlichen Übernachtungskosten. Wir wussten das ja vorher….
Ziel ist Roys Restcamp, das bereits auf der anderen Seite des Kafue (tolle Brücke, wird gerade repariert) liegt. Die Brückenzufahrt wird von Militär (?) bewacht und wir werden freundlich nach Geschenken gefragt. Es ist aber völlig in Ordnung, dass wir „leider“ nichts dabei haben.
Die Zufahrt zum Camp sieht etwas heruntergekommen aus. Es liegt Bauschutt und ein paar Planen rum, eine Wellblechhütte steht am Weg. Roy´s entpuppt sich aber als nettes Camp in schöner Flußlage, mit freundlichen Campbetreibern und nächtlichem Elefantenbesuch.
Kandelaberbaum
Gen Abend drehen wir noch eine Runde über den Mukuwenzi River Loop. Dabei müssen wir noch zweimal an dem Militärposten vorbei. Wir winken uns jeweils fröhlich zu.
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201310. Dez. 2019 · #25
Fazit südlicher Kafue: Es war staubtrocken. Der Kafue hatte gerade noch so viel Wasser, dass wir mit einem flachen Boot – begrenzt- fahren konnten. Beim Dudumwenzi Gate /südlicher Parkteil ist das Wild sehr scheu. Es hiess, das wären Auswirkungen vom poaching.
Der Ithezi Tezi See sieht mit den toten Bäumen schon sehr nett aus. Aber das Wasser war einfach zu weit weg. Das Hippo Bay Camp ist ansonsten nett gelegen.
Kasabushi hat uns als Camp total gut gefallen. Wir haben dort eine Karte mit ein paar Gamedrive-Empfehlungen bekommen. Wir hatten aber irgendwie keine Lust weit zu fahren und haben viel Zeit im Camp verbracht, was auch sehr schön war. Der Shishembe Loop bietet sich an, wenn man sowieso bei der Hook Bridge im Norden raus will. Dort gibt es eine Vielzahl von Wegen, durch ausgetrocknete Flüsschen, verschiedene Vegetationen. Das Wild war hier deutlich zugänglicher und konzentrierte sich an den wenigen verbliebenen Wasserpfützen. Nur hier haben wir andere Selbstfahrer gesehen (zwei). Ansonsten noch zwei offene Safarifahrzeuge von einer Lodge. Die armen Passagiere. Es waren nur zwei, der eine total vermummt, der andere den TseTse schutzlos ausgeliefert. Die TseTse Fliegen sind schon eine Pest. Wir fahren so gerne mit offenem Fenster, was hier in weiten Teilen nicht ging. Bei den Fotostops kamen natürlich immer ein paar Biester ins Auto…
Ach so, noch ein kurzer Nachtrag zum Grenzübergang bei Kazanguela: Wir hatten vorher auf der Botswana-Seite bei den Shops diverse Geldwechsler aufgesucht. Kwacha gab es dort jedoch nicht. Inmitten der Grenzgebäude gibt es einen Automaten, der sogar funktionierte. Leider nimmt das Gerät pauschal rund 5 Euro Gebühr 🙁 Ansonsten kommt man auch gut mit Dollar, Pula oder gar Rand zurecht. Ist nur eine Frage des Wechselkurses...
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201310. Dez. 2019 · #26
Über eine top Strasse geht es nun zunächst nach Mumbwa, wo wir auf dem örtlichen Markt Tomaten, Bananen, Kartoffeln und Zwiebeln erstehen. Hier fällt man natürlich sofort auf, aber wir werden weder angestarrt, noch irgendwie angequatscht. Auch auf dem Markt selbst haben wir nicht das Gefühl, dass man uns etwas andrehen will oder überzogene Preise von uns verlangt. Die Marktstände haben fast alle das gleiche Angebot. Auf meine Frage nach Kartoffeln hat man mich direkt zu einem passenden Stand geführt. Irgendwie arbeiten die anscheinend alle zusammen...
Wir biegen in Mumbwa links ab, Richtung McBride´s Camp. Die Streckenführung ist nicht offensichtlich, wir folgen erfolgreich dem Navi.
Für die nächsten 30 km wird die Strasse grottenschlecht und wir wären zu Fuß schneller...
Diese Holzkohlensäcke stehen wirklich überall rum...
Ob hier die Säcke eingesammelt oder ausgeliefert wurden, hat sich uns nicht erschlossen...
Vereinzelt könnte man jetzt noch mal Tomaten nachkaufen.
Für die 90 km von Mumbwa nach McBride´s brauchen wir rund drei Stunden! Das ehemalige Gate ist verlassen, wir sind etwas irritiert. Später erfahren wir, dass es keinen offiziellen Parkeingang auf dieser Seite gibt. Die Parkgebühren zahlen wir später im Camp.
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201311. Dez. 2019 · #27
Die Campsite ist etwas abseits vom „Lodge“betrieb mit Gemeinschaftslapa, „Internetcafe“ und weiteren Sitzmöglichkeiten (sehr nett!). Hier hat ein Hippo seinen Schlafplatz nebenan, die Vögel werden mit Käse gefüttert und der berühmte Löwenforscher Chris verleiht dem Ganzen einen besonderen Charme.
Den kurzen Weg zur Campsite kann man zumindest am Tage zu Fuss gehen. Im Dunkeln begleitet uns jemand vom Personal.
An der Campsite brüten Bienenfresser und die Buschböckchen kommen regelmäßig vorbei. Man hat einen schönen Blick in Richtung Kafue und auch die Freiluftsanitäranlagen sind prima.
Die lange Anfahrt hat sich voll gelohnt – hier kann man es aushalten!
An der Vogeltränke kommen regelmäßig diverse Vögelein vorbei, u.a. auch ein Schalowi-Turako, so ziemlich der schönste Vogel den ich je gesehen habe!– und just in diesem Moment haben wir keine Kamera dabei (ärger!)
Schlichtbartvogel
Halsbandbartvogel
Roter Tropfenastrild
Weißbauch-Nektarvogel
Rubinkehl-Nektarvogel
Weißbrauenrötel
Aber auch sonst wird uns nicht langweilig…
z.B. mit der Ginsterkatze am Abend...
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201311. Dez. 2019 · #28
Als einzige „Aktivität“ bei Mc Bride´s haben wir einen dreistündigen Morning-Walk gemacht, bei dem wir viel über die Flora erfahren und ein Hippo aufschreckt haben. Es werden aber auch Bootstouren angeboten.
Schote des Mahagonibaums
Irgendwann müssen wir auch diesen schönen Ort verlassen. Für unsere Verhältnisse relativ früh (7.30 Uhr) suchen wir auf dem Weg noch die HotSprings. Man soll drin baden können, aber das was wir finden lädt nicht unbedingt dazu ein.
Unterwegs geht es durch verschiedene Waldformen
Jetzt nehmen wir auch wahr, dass es unterwegs einen riesigen Freiluftknast gibt, bei dem die Delinquenten dafür sorgen, die Region landwirtschaftlich nutzbar zu machen. Auch ausgedehnte Ackerflächen eines Großkonzerns liegen auf dem Weg.
Nach knapp dreieinhalb Stunden machen wir erneut einen kurzen Tomaten-Bananen-Einkaufsstop in Mumbwa (sehr lecker) und schauen uns auf dem Weg nach Lusaka Fringilla Farms an. Das Camp spricht uns allerdings nicht an und auch der Fleischverkauf ist nichts für unsere Nasen.
Der Verkehr, insbesondere LKW, nimmt deutlich zu, wir kürzen im Gewusel von Lusaka geschickt im Norden über die Kazangula Road ab und füllen unsere Vorräte in der East Park Mall auf.
An den Strassen kann man nicht nur Gemüse kaufen. Manchmal sind auch Steinhaufen im Angebot
Gute 10 Stunden nach Abfahrt erreichen wir das Pioneer Camp. Alleine für die letzte , sehr holperige Zufahrt brauchen wir fast 30 Minuten. Hier ist der Strom weg und Dunkelduschen angesagt. Das Camp bietet ausreichend Platz, ist trockenheitsbedingt leider etwas staubig. Außer uns sind noch drei andere Camper dort, die wir fast alle auf der weiteren Reise noch mal wieder treffen werden.
Wir gönnen uns ein Essen im Restaurant (mittel), und sehen noch zwei Eulen in der Dämmerung.
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201311. Dez. 2019 · #29
In der Nähe vom Pioneer liegt die Waterfalls Mall. Dort wird noch mal vollgetankt und die letzten Lücken im Vorrat gestopft. Einkaufen wird so bald wohl nicht wieder gehen…
Rund um Lusaka fallen uns die Betonsteinproduzenten/- händler auf. Unzählige, die irgendwie alle gleich aussehen und offensichtlich fest in türkischer Hand sind.
Ebenfalls auffallend sind riesige Gebäudekomplexe mit chinesischen Schriftzeichen. Manchmal steht auch in englisch etwas von chinese-zambian cooperation angeschrieben, sie sehen jedoch alle irgendwie leer und verlassen aus.
Die Great East Road erfreut uns mit diversen und tiefen Schlaglöchern, sowie ordentlich Bodenschwellen in der Nähe der zahlreichen Ortschaften und Dörfer. Die Durchschnittsgeschwindigkeit reduziert sich entsprechend.
Mangel an Telefonkarten/Airtime herrscht jedenfalls nicht.
Ein erster Blick auf den Luangwa...und einen erschreckend niedrigen Wasserstand
Die Brücke über den Luangwa ist beeindruckend, die Zufahrt bewacht. Nur ein Fahrzeug darf jeweils passieren. Die armen Soldaten, die darüber wachen, haben zwar Schatten, was aber bei 40 Grad auch nur bedingt hilft. Sie fragen höflich nach kaltem Wasser.
Danach wird die Strasse top (die Chinesen) und die letzten Kilometer bis Petauke und der Chimwemwe Lodge fliegen nur so dahin. Wir wollen auf dem Weg in den Südluangwa noch einen Zwischenstop einlegen. Der Strom fällt des öfteren aus, so dass auch die Auswahl im Restaurant begrenzt ist und wir zeitweise im Dunkeln sitzen. Schließlich werden wir zum Essen gerufen, die Teller stehen mit Frischhaltefolie umspannt auf dem Tisch…. Na, es ist halbwegs lecker. Auf ein warmes Getränk (kein Strom- kein Kühlschrank) verzichten wir.
Für die Nacht hatten wir ein Chalet vorgesehen. Es sieht nett aus, allerdings ist darin die Luft so stickig, dass wir doch im Camper vor der Tür schlafen. Hier haben wir auch kaltes Bier.
freshy3'883 Beiträge · seit 201111. Dez. 2019 · #30
Mabe schreibt: "Danach wird die Strasse top (die Chinesen) und die letzten Kilometer bis Petauke und der Chimwemwe Lodge fliegen nur so dahin. Wir wollen auf dem Weg in den Südluangwa noch einen Zwischenstop einlegen. Der Strom fällt des öfteren aus, so dass auch die Auswahl im Restaurant begrenzt ist und wir zeitweise im Dunkeln sitzen. Schließlich werden wir zum Essen gerufen, die Teller stehen mit Frischhaltefolie umspannt auf dem Tisch…. Na, es ist halbwegs lecker. Auf ein warmes Getränk (kein Strom- kein Kühlschrank) verzichten wir."
Hallo Mabe, wie sich die Eindrücke gleichen! Ich dachte, nur während unserer Anwesenheit sei die Stromversorgung so schlecht gewesen. Die Campsite fanden wir allerdings prima mit ausgezeichneten Ablutions. Wir hatten zum "Kaltgetränk" ein lustiges Feuerchen.
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201311. Dez. 2019 · #31
Hei freshy, ja, die campsite bei Chimwembe sah nicht so übel aus. Wir wollten eine Nacht mal in einer festen Unterkunft (=Zimmer) verbringen. Warum eigentlich? Wir lieben es im Dachzelt! Das Zimmer war nur unwesentlich teurer.
Letztlich waren wir ganz froh unsere privaten Ablutions zu haben, da spät noch ein riesiger Overlander anrückte. Bestimmt 30 Personen wovon ein Drittel tatsächlich in 80 Tagen von Kairo nach Kapstadt unterwegs war!
Mit dem Bericht geht es erst morgen weiter.
Gruß Mabe
freshy3'883 Beiträge · seit 201112. Dez. 2019 · #32
Mabe schrieb: Letztlich waren wir ganz froh unsere privaten Ablutions zu haben, da spät noch ein riesiger Overlander anrückte. Bestimmt 30 Personen wovon ein Drittel tatsächlich in 80 Tagen von Kairo nach Kapstadt unterwegs war! Gruß Mabe
Uns geht es auch so: Wenn wir einmal eine Nacht zwischendurch in einer Unterkunft verbingen, vermissen wir den Bushcamper. Meist behagt uns das Klima in den Räumen nicht.
Wir hatten zwar bei einem Aufenthalt auch einen Bus in der Nachbarschaft, der Inhalt schlief jedoch in der Lodge 🙂 - glücklicherweise. Den Lärm, das Gewusel und den Platzbedarf in den Ablutions will ich mir lieber nicht vorstellen.
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201312. Dez. 2019 · #33
Na, dann geht es jetzt mal weiter...
Heute soll es in den Süd- Luangwa gehen. Wir entscheiden uns auf der Hauptstrasse zu bleiben und über Chipata zu fahren. Chipata nehmen wir als ungemütlichen Grenzort mit viel zwielichtigen Gestalten wahr. Tanken und check des Supermarktangebotes und dann flugs auf top Strasse die letzten zwei Stunden nach Mfuwe, dem Tor zum Park.
Im Wildlife Camp beziehen wir einen wunderschönen Stellplatz am Ufer. Das Camp ist voll belegt (Feiertag). Die Plätze sind aber auch hier ausreichend weit auseinander, so dass man sich kaum ins Gehege kommt.
Es gibt sogar etwas Regen.
Das Vergnügen ist aber nur von kurzer Dauer, die Luft danach schon irgendwie frischer.
Hier macht es einfach Spass, auf den (Rest)Luangwa zu blicken, das Kommen und Gehen der Tiere zu beobachten und die Himmelstimmungen zu genießen.
Entgegen unserer Gewohnheiten gehen wir auf Frühpirsch. Um 5.30 Uhr verlassen wir das Camp, 30 Minuten muss man bis zum Parkeingang rechnen. Nach dem üblichen Parkeingangsritual und einigen Dollars später erkunden wir den SLNP.
Ein Geierbaum ist immer ein gutes Zeichen
ein solches Bild nimmt dem König der Tiere vielleicht etwas die Würde...
aber ich wollte doch mal zeigen, was so mit den Hinterlassenschaften passiert. Einen gewissen Nährwert scheint das Ganze noch zu haben
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201312. Dez. 2019 · #34
Der Süd-Luangwa zeigt sich von seiner freundlichen Seite, auch die Landschaften sind sehr ansprechend.
Für einen ersten Eindruck reicht uns das. Beim späten Frühstück (10.00 Uhr) schmilzt die Butter bei 37 Grad.
Den Mittag hängen wir ab, besuchen den Pool, geniessen den Ausblick und beobachten das lokale Hippo
...oder schauen mal beim lokalen Hide vorbei.
Ein fliegender Händler (aus Mfuwe mit dem Fahrrad!) bietet Gemüse an. Wie wir später feststellen, sind mindestens zwei Händler im Camp unterwegs. Achtung- Preise verhandeln!
Am Abend machen wir kurzerhand einen organisierten Nightdrive, d.h. Start am Nachmittag und Sundownerstop mit Pelikanen. Soweit ganz nett.
Die Leopardensuche in der Dunkelheit ist jedoch ein zweifelhaftes Vergnügen mit relativ vielen Fahrzeugen. Es gibt zwar eine Hyäne, eine huschende Ginsterkatze und tatsächlich einen Leo.
Aber nee, dann lieber am Tage und alleine und zur Not ohne Leoparden
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201313. Dez. 2019 · #36
Hei Friederike, ich meinte das auch mehr so als "Gattungsbezeichnung". Aber für alle, die es genau nehmen, biete ich dann dieses Ersatzbild an 🤪
Gleich geht es weiter...
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201313. Dez. 2019 · #37
Die Morgenpirsch starten wir heute etwas später…wunderschöne Landschaften, viele Wege, die zumindest jetzt in der Trockenzeit für mehr als ausreichende Pirschmöglichkeiten sorgen. Ein paar Lodgefahrzeuge, ein paar Selbstfahrer…in diesem riesigen Park ist Platz für alle.
Gen Nachmittag fahren wir den River Loop und treffen auf Büffel
Hyänen
nochmal die Löwen - dick und rund
unzählige Karminspinte
und schließlich auf Wildhunde 🤩
Leider müssen wir das gate um 18.00 Uhr verlassen…da wird gerade das Licht wieder so schön.
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201313. Dez. 2019 · #38
Ich kürze jetzt mal etwas ein und beschreibe nicht jeden Tag...
Die Tage im Wildlife Camp gingen viel zu schnell vorbei, hier kann man es auch sehr gut aushalten.
Ein kurzer letzter Tank- und Gemüsekaufstop in Mfuwe und wir ziehen ein Camp weiter nach Zikomo, um den Nsefu-Sektor, den östlich des Luangwa gelegenen Teils des Parks, zu erkunden. Bereits auf dem Weg zum Camp sehen wir Giraffen und viele Büffel!
Ein erster gamedrive am Nachmittag ist ebenfalls sehr vielversprechend. Kein anderes Fahrzeug, viele Wege und sehr abwechslungsreich.
In der Nacht waren Elefanten im Camp (friedlich) und beim Frühstück unterhalten uns diverse Vögelein. Lustigerweise fliegen alle dieselbe Leberwurstbaumblüte an
Brillenweber
Die Morgenpirsch beschert uns u.a. Giraffen
erneut Karminspinte
einen GrauRiesen(king)fischer mit Frischfang
Zwergspinte
und Wildhunde 🤩 🤩
Zufällig fahren wir auf dem Rückweg ins Camp eine Abkürzung, die nur jetzt in der Trockenzeit befahrbar ist. Leider ist dieser Weg den Zikomo-Safari-Fahrzeugen vorbehalten. Schade, das würde doch glatt 20 Minuten und Geschaukel einsparen.
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201313. Dez. 2019 · #39
Am Nachmittag fahren wir zu den heissen Quellen und staunen nicht schlecht als uns im Park ein vollgestopftes Minibus-Sammeltaxi entgegenkommt, auf dem oben auch noch ein Sofa befestigt ist (leider ohne Foto). Der Park dient halt auch als Transitstrecke.
Während in Luangwanähe eine eher dichte Vegetationvorherrscht, wird es hier trocken und baumlos...
Wir sehen eine Horde wunderschöner Kronenkraniche,
Sattelstörche etc.
Die Landschaft ist mit dem Wasser und dem Grün sehr lieblich. Komisch, hab ich gar kein Bild gemacht…
MabeThemenstarter1'068 Beiträge · seit 201313. Dez. 2019 · #40
An den Quellen werden wir erneut von Wildhunden 🤩 🤩 🤩 überrascht. Nicht schlecht, drei mal Wildhunde in zwei Tagen…
Auf dem Weg zurück zum Camp treffen wir wieder auf die Büffel und jetzt noch sechs Löwen, die sich in deren Nähe versammeln.
Wow, was für ein Tag!
Und nachts gibt es nochmal Elefantenbesuch. Dieses Mal sind 6-8 Elefanten unterwegs. Eigentlich hört man diese Riesen ja überhaupt nicht, aber wehe, sie fangen an, Zweige abzurupfen oder Büsche auszureissen... Es ist Neumond und stockfinster...
Zikomo ist ein wirklich schönes Camp, mit pool, vielen Sitzmöglichkeiten, originellen ablutions und ausgezeichneter Lage. Auch hier hätten wir es gut länger aushalten können. Der Nsefu-Sektor hat uns fast noch besser gefallen als die Mfuwe- Gegend.