TOTomlinson2Themenstarter42 Beiträge · seit 201920. Mai 2019 · #1Hallo Namibia-Forum,
mein Name ist Florian und ich habe im August / September 2019 relativ spontan die Gelegenheit für ca. 17 Tage in den Urlaub zu fliegen. Nachdem ich letztes Jahr meine Flitterwochen in Südafrika verbracht habe (bei Interesse kann ich hier auch gerne mal einen Reisebericht verfassen), kam mir hierfür natürlich sofort Afrika in den Sinn und ich habe mir dann Namibia als Reiseziel ausgesucht.
Eine grobe Reiseroute habe ich auch schon ausgearbeitet. Abflug wäre am Freitag ab Amsterdam, so dass ich Samstag morgens in Windhoek landen würde. Danach hätte ich ungefähr folgenden Plan:
1. Tag: frühmorgens Ankunft in Windhoek, Camper mit Dachzelt übernehmen, Einkaufen, evtl. noch Windhoek angucken mit Übernachtung in Windhoek oder näherer Umgebung.
2. - 5.Tag: Fahrt nach Etosha, wo ich dann gerne 4 Nächte im Park verbringen würde.
6. Tag: Fahrt aus Etosha zur Spitzkoppe mit Übernachtung rund um Spitzkoppe. Je nach Fahrtzeiten den Nachmittag oder Vormittag nutzen um die Spitzkoppe und Umgebung anzugucken.
6. - 7. Tag: Weiterfahrt nach Swakopmund mit 2 Übernachtungen vor Ort, inkl. einem vollen Tag für evtl. Living Desert Tour oder Tour entlang der Dünen an der Küste
8. - 10. Tag: Weiterfahrt in Richtung Süden, durch den Namib-Naukluft Park. Gerne mit einem vollen Tag für Soussusvlei, also vermutlich zwei Übernachtungen in der Nähe des Tores.
11. Tag: Weiterfahrt in Richtung Osten zum KTP, um die Strecke machbar zu halten gerne mit einem Aufenthalt zwischen der Namib und KTP
12. - 14. Tag: KTP. Bei meinem vorherigen Afrika-Urlaub waren die Großkatzen das absolute Highlight und hier hat der KTP ja einen wirklich hervorragenden Ruf.
15. Tag: Rückreise in Richtung Windhoek mit Übernachtung irgendwo zwischen dem KTP und Windhoek.
16. Tag: Abflug aus Windhoek am späten Nachmittag (17:00)
Zu dieser Reiseroute ergeben sich jetzt für mich einige Fragen, bei denen ich auf die Hilfe des Forums hoffe:
- In meinem Reiseführer steht, dass die großen Einkaufsgeschäfte am Samstag und Sonntag geöffnet haben und lediglich Alkohol nur beschränkt verkauft wird. Damit müsste mein Plan ja funktionieren am Samstag nach der Übergabe des Mietwagens noch Lebensmittel für die nächste Zeit einkaufen zu können?
- Wie verlässlich sind die Kühlschränke in den Campern? Ich würde ungern eine größere Menge an Lebensmitteln verschwenden. Dann kaufe ich lieber öfter ein. Dies sollte bei meiner Route ja eigentlich möglich sein.
- Ich gehe aus Erfahrungen in Kwazulu-Natal davon aus, dass die in Google Maps angegebenen Reisezeiten nicht stimmen. Kann man mit einer Reisegeschwindigkeit von 80 KM/H rechnen?
- Gibt es in Namibia außerhalb der Parks im Osten irgendwo noch eine private Game Reserve mit der Möglichkeit Wildhunde zu sehen? Ich finde diese Tierart absolut faszinierend, aber ich denke das die Parks im Osten meine Reiseroute für meinen Zeitraum zu weit ausdehnen.
- Ist es im KTP möglich, alle Game Drives mit dem Camp Twee Rivieren als Basis zu machen? Aufgrund der Kurzfristigkeit sind die anderen Camps leider ausgebucht, 3 Nächte in Twee Rivieren wären aber laut SANParks noch möglich.
- Gibt es Reisetipps für eine schöne Unterkunft / Attraktion zwischen dem KTP und dem Namib-Naukluft Park? Ich würde die Strecke nur ungern an einem Tag fahren und habe schon einige Lodges in der Kalahari gefunden.
- Da mein erster Reisepartner abgesprungen ist und mein zweiter Reisepartner sich nicht sicher ist, ob er Urlaub bekommt, würde ich die Route denke ich auch alleine fahren. Ich habe zum Thema alleine reisen bis jetzt nur zwei Reiseberichte gefunden. Gibt es hier Erfahrungsberichte?
Vielen Dank für eure Unterstützung, die Reiseberichte in diesem Forum sind ja wirklich eine tolle Lektüre.
Florian
tom_b48 Beiträge · seit 201621. Mai 2019 · #2HI.
Bin zwar kein erfahrener Namibia-Kenner (wwir fahren im August/September ebenfalls zum ersten Mal nach Namibia) aber zum Thema Wild Dogs: Wie wäre es mit Erindi? Auf dem Weg zum Etosha oder zwischen Etosha und Spitzkoppe?
Wie hoch die Sichtungswahrscheinlichkeit aber ist (Selbstfahrere/Touren) müssen andere schreiben ...
tom
Yoda911873 Beiträge · seit 201621. Mai 2019 · #3Hallo Florian,
willkommen im Forum. Das sieht doch insgesamt gar nicht so schlecht aus. Du planst eine Abwandlung der klassischen Ersttäterrunde (mit KTP). Das geht im Großen und Ganzen so.
Versuch sehr schnell ein Auto zu kriegen, das kann knapp werden.
Einkaufen in Windhoek kein Thema. Dann in der Nähe oder in der Stadt übernachten.
Etosha: schnell buchen. bei 4 Tagen wäre eine vernünftige Aufteilung z.B. 1 x Ost (z.B. Onguma), 1 x Halali, 2 x 'Mitte' Okaukuejo
Fahrt Spitzkoppe ist knapp. Da wird Dir am ersten Tag nicht viel Zeit bleiben. Also morgens dort erkunden und dann nach Swakopmund.
Sossusvlei: auch hier unbedingt buchen. Wird sicher nicht mehr alles frei sein.
Zwischenstop Richtung KTP in Gegend Mariental.
KTP Twee Rivieren ist nicht ideal aber möglich. Du fährst am ersten Tag das Auob-Tal nach TR, den zweiten von TR aus im Nossob-Tal rauf und runter und im dritten wieder im Auob Richtung Namibia raus.
Rückfahrt Richtung Windhoek Stop z.B. Teufelskrallen Lodge.
Lebensmittel einkaufen kein Thema. Kühlschränke sind o.k. für mehrere Tage.
Durchschnitt 80 km/h ist nur auf Asphalt möglich, Du fährst meistens Gravel, da ist ein Schnitt von 50 km inkl. Pipi- und Fotostop realistischer. Schau mal hier im Know-How die Karte an, da sind realistische Zeiten angegeben.
Du wirst insgesamt seeehr viel fahren und wenig genießen. Das ist schade, aber wohl so gewollt.
Allein reisen ist eigentlich problemlos, da Du dann aber nicht den Fahrer wechseln kannst, solltest Du noch mehr auf nicht zu lange Tagesstrecken achten.
Viel Spaß beim weiteren Planen.
Christoph
Burschi4'140 Beiträge · seit 200921. Mai 2019 · #4Hallo Florian,
Christoph hat dir im Wesentlichen schon alle Fragen richtig beantwortet. Ich würde aber den Ausflug in den KTP noch einmal überlegen. Ich komme gerade von dort und muss leider sagen, dass die Tiersichtungen extrem schlecht waren. Der Süden hat fast keinen Regen abbekommen und die Vegetation ist daher weitgehend fast auf Null. Die großen Herden sind wohl Richtung Botswana abgezogen. So wird es auch mit den Katzen schwierig. Zudem kommt dazu, dass du bei deinem Plan überwiegend im Auto sitzt, als Alleinfahrer sehr ermüdend und nicht ohne Risiko.
Außerdem musst du dich für alle Buchungen beeilen, denn deine Reisezeit ist Hochsaison und da kann es mit Auto und Übernachtungen eng werden.
Ich würde lieber die im KTP geplanten Tage auf den nördlicheren Teil aufteilen und so eine entspanntere Namibia-Erfahrung machen.
Viele Grüße:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Netti59847 Beiträge · seit 201521. Mai 2019 · #5Hallo Florian,
mach nicht alles - weniger ist eindeutig mehr !!! Lass dich auf die Landschaft ein und verzaubern, sonst rast ihr nur von A nach B und das wäre zu schade. Du schreibst von Großkatzen verwöhnt worden, ich gehe davon aus, dass du im Krüger warst? Ich jedenfalls würde mich über eine RB aus Südafrika sehr freuen, da wir 2020 dorthin möchten und ich in der Planung stecke 😉
Für Namibia wünsche ich dir viel Erfolg beim buchen - beeile dich !!!
LG Netti
TOTomlinson2Themenstarter42 Beiträge · seit 201921. Mai 2019 · #6Hallo zusammen,
vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen, das ist ja ein freundliches Willkommen hier im Forum.
@Tom: Erindi werde ich mir mal angucken, vielen Dank für den Tipp.
@Christoph: Das mit den Buchungen ist mir auch schon aufgefallen. Im Etosha z.B. sind viele Camps schon ausgebucht. Ich konnte nur leider wirklich nicht vorher buchen und werde jetzt versuchen, spätestens am Wochenende einen großen Teil der Buchungen erledigt zu haben.
Viel fahren ist für mich vor allem ein Thema wegen der Ruhezeiten / Anstrengung (insbesondere als Alleinfahrer). Mit Pausen zwischendurch, ging das in der Vergangenheit aber immer ganz gut. An den Tagen mit einer längeren Fahrtstrecke würde ich dann auch direkt morgens ausbrechen. Für mich persönlich sind auch Autofahrten, gerade durch landschaftlich reizvolle Gegenden, Entspannung.
@Burschi: Das klingt schade, da ich mich insbesondere auf den KTP sehr freue und diesen als Highlight zum Reiseende hin geplant hatte. Eine Streichung des Parks würde aber natürlich die Reiseroute massiv verkürzen und mehr Zeit für den Norden lassen. Gibt es hier weitere Informationen?
@Netti: Südafrika ist toll und definitiv eine Reise wert. Vielleicht schaffe ich es ja in den nächsten Wochen mal einen Reisebericht zu erstellen. Wir waren insgesamt 3 Wochen vor Ort und sind mit einem Inlandsflug (Port Elizabeth - Durban) von Kapstadt nach Johannesburg gereist. Eine tolle Reise, die wir so jederzeit wiederholen würden, nur leider ein wenig das Budget gesprengt hat 😄
Viele Grüße
Florian
hhdkram502 Beiträge · seit 201621. Mai 2019 · #7Moin Florian,
jetzt mal zum Thema "Budget sprengen". Ich denke, Dein Namibia Urlaub wird auch nicht billiger als Deine Südafrika-Reise.
Namibia ist m.E. ein teureres Reiseland wie SA.
Gruß,
Dieter
Heyde248 Beiträge · seit 201521. Mai 2019 · #8Hallo Florian, war bereits 3x alleine unterwegs und es ist kein Problem.
Zuletzt vor ca. 2 Monaten. (siehe Reiseberichte 2015/ 2017/ 2019 kein Bericht)
Wenn die Fahrstrecken nicht zu lange dauern kannst du entspannt alleine fahren und hast genug Zeit für Fotostopps und Pausen.
Allerdings ist bei mir auch mal ein Ausreißertag mit viel Strecke dabei.
Der Weg ist das Ziel. 😉
Verlasse dich aber nicht auf Google. Ich und viele andere Fahren mit der Tracks4Afrika Karte.
Etosha nach Spitzkoppe ist zwar machbar, aber schon eine Tagesreise. Würde an der Spitzkoppe einen vollen Tag bleiben. Wunderbares Fleckchen Erde.
Etosha und KTP finde ich persönlich zu viel Fahrerei.
Lass dir lieber etwas im Süden wie Namib-Naukluft Park oder weiter unten die D707 Zeit.
Sesirem- KTP würde ich nur mit einer Übernachtung in der Kalahari machen. Die Kalahari ist meiner Meinung nach eh ein Muss.
Die Kühlschränke sind meiner Erfahrung nach verlässlich. Du kannst den Inhalt teilweise zum gefrieren bekommen. Einstellung pendelt sich nach ein paar Tagen deinerseits ein.
Wildhunde habe ich in diesem Jahr im Erindi Game Reservat gesehen.
Ist aber preislich dort sehr überteuert wenn du alleine dort auf einer Campside übernachtest. Allerdings hat es sich bezüglich Tiersichtungen sehr gelohnt.
Grüße
Oliver
Randfontein568 Beiträge · seit 201422. Mai 2019 · #9Hi Florian,
ich bin verwirrt! Vor Kurzem die Flitterwochen in Südafrika und jetzt schreiben Alle von "Alleinfahrer".
Was ist denn da passiert? Ich hoffe, das waren nur Annahmen der Foristen, weil du in der "Ich-Form" schreibst.
KTP ist so 'ne Sache. Kann für "Kätzchenfans" saugeil sein oder ein Riesenflop.
Alleinfahren kann öde sein, hast du deine Liebste dabei, sieht's ganz anders aus.
Da wird fast jede Fahrt (ausserhalb B1 und B2) zur Safari mit tierischen und landschaftlichen Entdeckungen.
Da dürfen's schon mal ein paar km mehr sein, man kann sich sogar in "einen Rausch" fahren.
Ist alles eine sehr individuelle Sache, ebenso wie das Campen in Etosha.
Der Eine steht auf das Hollywood-Wasserloch iin Okaukuejo, der Andere nächtigt lieber in Onguma o.ä. und fährt zur Pirsch
von außen rein. Ein Mix ist meist eine gute Wahl.
Spitzkoppe ist ein Platz zum relaxen: a bissle rumlaufen, rumklettern, einen snack bei den lieben Mädels an der kleinen Kneipe nehmen - so viel Zeit muss sein, aber es ist von dort nicht weit nach Swakopmund.
Bei zeitigem Losfahren in z.B. Okaukuejo mit morgendlicher Pirschfahrt lässt sich das für Fahrfreudige en route nach Swakop durchaus einbauen.
Viel Spaß wünscht
Randfontein
TOTomlinson2Themenstarter42 Beiträge · seit 201922. Mai 2019 · #10Hallo zusammen,
@Dieter
In Südafrika haben wir recht viel Zeit in Lodges mit geführten Game Drives verbracht. Ich gehe davon aus, dass man als campender Selbstfahrer günstiger unterwegs ist.
@Heyde
Danke für dein Feedback, deine Reiseberichte habe ich direkt durchgelesen. Erindi werde ich mir genauer angucken. Eine Übernachtung in der Kalahari habe ich auf jeden Fall eingeplant, um A) die Fahrtstrecken angenehmer zu halten und 😎 nach der Ankunft auch noch ein bisschen was vom KTP zu haben.
@Randfontein
Das hast du schon richtig gelesen. Meine Frau kann leider aus beruflichen Gründen dieses Jahr nicht mit mir in den Urlaub und hat mir gnädigerweise das OK gegeben, auch ohne Sie ein Abenteuer zu starten. Bedingung war nur, dass ich keinen ihrer größten Reisewünsche mache 😉
TOTomlinson2Themenstarter42 Beiträge · seit 201923. Mai 2019 · #11Hallo zusammen,
es geht voran mit meinen Planungen. Mittlerweile habe ich auch einen sicheren Reisepartner und einen weiteren potentiellen Reisepartner. Flüge haben wir schon gebucht und bei mehreren Mietwagenfirmen angefragt, jetzt geht es an die endgültige Planung der Route um dann am Wochenende Unterkünfte buchen zu können. Hier bin ich mir jetzt allerdings wieder unsicher.
Meine ursprünglich geplante und hier beschriebene Route sah ja wie folgt aus:
1. Windhuk - 1 Nacht
2. Etosha - 3 Nächte
3. Spitzkoppe - 1 Nacht
4. Swakopmund - 2 Nächte
5. Sossusvlei - 2 Nächte
6. Kalahari - 1 Nacht
7. KTP - 3 Nächte
8. Kalahari - 1 Nacht
9. Rückflug
Ich habe den KTP mit seinen (potentiellen) Katzensichtungen und Landschaften als Highlight zum Abschluss geplant. Er liegt allerdings recht weit weg, vom Rest der Route und nimmt inkl. der Zwischenstopps in der Kalahari zur Reduzierung der Fahrtstrecken ja locker 4 Nächte des insgesamt (leider) kurzen Urlaubs ein. Da ich die Erwartungshaltung meiner Mitreisenden nicht ganz einschätzen kann und diese ja schon vorher mit dem Etosha ein ordentliches Safari-Programm bekommen, mache ich mir jetzt ein bisschen Sorgen aufgrund der Dürre in Namibia. Meines Wissens nach befinden wir uns ja am Anfang der Trockenzeit. Wenn die Tiere jetzt schon alle abgewandert sind, wird sich die Situation bis zum September ja vermutlich eher verschärfen?
Als alternative Route bin ich im Moment über Folgendes am Überlegen:
1. Windhuk - 1 Nacht
2. Sossusvlei - 2 Nächte
3. Namib - Naukluft Park- 1 Nacht
3. Swakopmund - 2 Nächte
4. Spitzkoppe - 1 Nacht
5. ??? - 1 Nacht
6. Etosha - 4 Nächte
7. Erindi Private Game Reserve - 2 Nächte
8. Rückflug
Zu dieser Route habe ich noch einige Überlegungen / Fragen die ich mir (und dem Forum 🤪 ) stelle:
- Gibt es wirklich lohnende Ziele zwischen Windhuk und dem Sossusvlei? Ich überlege die Strecke einfach durchzufahren.
- Eine weitere Option wäre es hier, das Erindi Game Reserve durch das Waterberg Plateau zu ersetzen und so im Osten aus dem Etosha auszufahren.
- Mit dem Damaraland habe ich mich aufgrund meines Fokus auf den KTP noch nicht genug beschäftigt. Hier fehlt mir noch ein lohnendes Ziel zwischen Spitzkoppe und dem Etosha. Ich habe gelesen, dass der Etosha auch ohne Unterkunft aus dem Westen zu befahren ist.
- Im Etosha hat auf der Website nur noch das Halali-Camp freie Kapazitäten. Hat jemand Erfahrungen damit gemacht, per E-Mail Buchungen anzufragen (z.B. Okaukuejo). Ich bin mit mindestens einem Afrika-Neuling unterwegs und da wäre das Hollywood-Wasserloch am Abend natürlich spektakulär.
Als dritte mögliche Route wurde gestern Abend in fröhlicher Runde überlegt, ob man nicht zu den Victoria-Fällen fahren könnte 🙄 . Mit dem Thema Caprivi / Botswana habe ich mich noch so gut wie gar nicht beschäftigt. Aufgrund des Stöberns hier im Forum habe ich da jedoch Bauchschmerzen mit der Planung:
- Sind wir für die Gegend (z.B. Chobe / Moremi) nicht viel zu spät dran mit Buchungen / etc.?
- Lohnen sich die Victoria-Fälle zum Ende der Trockenzeit?
Wie ihr seht, steht mir ein spannendes Wochenende bevor 🤩
Viele Grüße (ein voll vom Reisefieber gepackter)
Florian
Burschi4'140 Beiträge · seit 200923. Mai 2019 · #12Hallo Florian,
den KTP wegzulassen war meiner Meinung nach die richtige Entascheidung.
Etoscha: Wenn du Halali buchen kannst, dann tu dies, wir hatten hier vor kurzem auch sehr gute Sichtungen, ähnlich wie in Okaukuejo. Wenn du bei NWR nichts bekommst, dann frag doch mal im Reisebüro nach. Die großen Gesellschaften (DER-Tour, Meiers etc.) blocken oft ganze Kontingente und du bekommst vielleicht hier im Reisebüro schneller und sicherer einen Platz als bei NWR. Bei meinem letzten Besuch vor 10 Tagen war es jedenfalls so, dass man "Fully booked" angegeben hatte bei den Bushchalets, als wir aber dann dort waren, war höchstens die Hälfte davon belegt. Aber die normalen Doppelzimmer sind genau so gut wie die Chalets und die Waterhole Chalets sind meiner Meinung nach das Geld sowieso nicht wert. Da laufe ich halt 100 m und spare ne Menge Geld.
Victoria Falls: In deinem engen Zeitrahmen würde ich auf keinen Fall dort hin fahren.
Swakopmund: Wenn du hier z.B. die Delfin-Tour und die Little Five Tour machen willst, brauchst du einen Tag mehr, weil die immer am Vormittag sind. Bei der Anreise hast du einen langen Weg auf schlechter Straße und kommst sicher nicht rechtzeitig und ob die bei der Abreise erst mittag losfahren willst bis zur Spitzkoppe, naja! Machbar ber stressig.
Im Damaraland gäbe es natürlich Twyfelfontein und das Damara Living Museum. Übernachtung z.B. in Damara Mopane Lodge. Kommt auf deine Interessen an.
Zum Erindi: Da habe ich meine eigene, nicht so positive Meinung, aber für den "Ersttäter" ist es vielleicht schön, die Tiere vorgeführt zu bekommen. Ich bin da nicht so der Fan davon.
Viel Spaß weiter bei der Planung:
Burschi
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Randfontein568 Beiträge · seit 201423. Mai 2019 · #13Hi Florian,
bin absolut für die "kleine" Runde (ohne KTP und Vic Falls).
Eher noch Damaraland auf dem Weg zur Spitzkoppe einplanen.
Ihr kriegt in der kurzen Zeit so viele Eindrücke, die wollen verarbeitet werden!
Erindi ja oder nein?
Kompromiss: ihr fahrt vom Waterberg nicht über die B1 nach Windhoek, sondern macht den Schlenker über die D2404 (Mt. Etjo) und von dort auf öffentlicher Straße (D2414 0der D2328) durch Erindi.
Wir haben dabei einen Elefanten, einen Geparden (mit Halsband...), Weißschwanzgnus u.v.m. gesehen.
Etosha:
bin schon öfter mal an einem Tag von Okaukuejo nach Halali und zurück gependelt, oder auch von Qkaukujo über Namutoni und Fisher's Pan an den Waterberg gefahren - jeweils nach einer Morgenrunde mit anschließendem Frühstück vor der Abfahrt - und dabei Tiere ohne Ende fotografiert. Ist nix für jeden Tag, aber es geht.
Allerdings im März/April, wo sich die Tiere eher verteilen. An den Wasserlöchern gab's meist mehr Autos als Tiere.
Also ist "selber suchen" angesagt, Glücksgefühle bei Entdeckungen inclusive.
Muss Jeder selbst wissen, ob Wasserloch-Zoo oder freie Wildbahn...
Berate dich mal mit deine(m) Mitfahrer(n) über Prioritäten, dann geht's in die Detailarbeit.
Viel Spass beim Weiterplanen und mein Bedauern an deinen Schatz, die viel verpassen wird.
Ich hoffe, du checkst für sie die Highlights für den nächsten Trip und verbindest sie dann mit dem KTP.
Der ist eher was für Zweisamkeit, als für "Zweckverbände".
Natürlich nur meine bescheidene Meinung...
Grüßle
Randfontein
TOTomlinson2Themenstarter42 Beiträge · seit 201923. Mai 2019 · #14Hallo Randfontein, hallo Burschi,
ich denke auch, dass die kurze Runde stimmiger ist. Ich habe mich auch schon mit meinen Mitfahrern besprochen, ich denke wir werden jetzt folgende Route final machen:
1. Windhuk (1 Nacht) - Vielleicht irgendwas ein bisschen südlich von Windhuk, aber nicht zu weit.
2. Sossusvlei (2 Nächte)
3. Swakopmund (2 Nächte)
4. Damaraland (2 Nächte)
5. Etosha (4 Nächte)
6. Waterberg (1 Nacht)
7. Erindi (2 Nächte)
8. Rückflug um 17:35 nach morgendlicher Abfahrt aus Erindi.
Jetzt müssen wir uns nur noch Unterkünfte raussuchen und zwischen Savanna Car Rental und ASCO Car Rental entscheiden.
Die zweite Route mit meiner Liebsten ist definitiv eingeplant. Dann aber hoffentlich mit mehr Zeit und über Caprivi - Botswana - KTP.
Viele Grüße
Florian
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201624. Mai 2019 · #15Hallo Florian,
statt Erindi könntest Du auch zu Okonjima fahren. Da gibt es Leoparden und Geparden.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
TOTomlinson2Themenstarter42 Beiträge · seit 201926. Mai 2019 · #16Hallo zusammen,
unsere Route nimmt immer konkretere Formen an und die Vorfreude steigt. Auch einen Mietwagen haben wir zum Glück noch bekommen. Ich habe allerdings noch ein paar Fragen, bei denen ich hoffe, dass das Forum mir vielleicht helfen kann.
1. Ist es Ende August in Swakopmund empfehlenswert zu Campen? Die Reiseberichte scheinen hier gespaltener Meinung zu sein. Z.B. im Alte Brücke Resort gibt es aber ja beide Möglichkeiten.
2. Ich bin noch am Überlegen bezüglich der Route zwischen der Spitzkoppe und dem Etosha (Camp Halali). Die Optionen sind
- Übernachtung in der Nähe von Palmwag und dann am nächsten Tag frühmorgens Einfahrt in den Etosha durch das Galton Gate.
- Übernachtung in der Nähe von Tywelfontein und Einfahrt in den Etosha aus dem Süden.
Ist die Strecke Galton Gate - Halali an einem Tag zu schaffen?
3. Der NWR Campingplatz in Sesriem ist leider ausgebucht. Ich habe eine E-Mail geschickt, aber wenig Hoffnungen auf eine Antwort. Ist die Oferflow-Area Ende August zuverlässig frei?
Viele Grüße und vielen Dank für die Unterstützung
Florian
Burschi4'140 Beiträge · seit 200927. Mai 2019 · #17Hallo Florian,
zu Frage 1: Wenn du eine feuchtkalte Nacht mit Wintersocken und Kapuzenjacke mal erleben möchtest, dann macht Campen in Swakopmund absolut Sinn. 😗 😄 ich bevorzuge auf jeden Fall eine feste Unterkunft.
zu Frage 2: Galton Gate bis Halali ist an einem Tag zu schaffen, allerdings bleibt dir nicht allzuviel Zeit an den Wasserlöchern.
Gruß:
Burschi
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